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Donnerstag, 30. April 2026

Shaolin Monk

Shaolin Monk

Story:

Frank (Chen Sing) wird zu Unrecht beschuldigt, seinen Chef ermordet zu haben. Er flüchtet in den Shaolin Tempel. Danach ist die Zeit gekommen, den wahren Täter zu finden und seinen Namen aus dem Dreck zu ziehen…

Meine Meinung:

Aka The Furious Monk from Shaolin aka Shaolin Vengeance. Nicht nur bei südkoreanischen Filmen handelt es sich oft um eine Mogelpackung (falsche Titel, falsche Bilder, nicht der erwartete Film auf dem Band), sondern scheinbar auch in Indonesien. Der Film trägt den Titel Shaolin Monk. Chen Sing spielte in besagtem Film aus dem Jahr 1976 mit. Bei diesem «Shaolin Monk» handelt es sich jedoch um den zwei Jahren zuvor gedrehten The Furious Monk from Shaolin, ebenfalls mit Chen Sing in der Hauptrolle.

Warum ich den Film, obwohl der sogar länger läuft als die deutsche Fassung mit dem kultigen Titel Chen Sing - Der Mönch mit der Todesfaust (mehr dazu unter Fassungen), nicht in die Sammlung aufnehme? Das liegt an 2.5 sehr simplen Gründen. Der Hauptgrund ist, dass der Film so gut wie keine Action- oder Kampfszenen bietet. In den ersten 67 Minuten passiert einfach Mal gar nichts. Super langweilig. Das ist der Hauptgrund. Danach gibt es zwar paar Kämpfe, aber da empfand ich nur den Endkampf als solide. Die Kämpfe zuvor waren total kurz und nicht spektakulär. Und einen solchen Film schaue ich halt wegen Kampfszenen und nichts anderem.

Der zweite Grund liegt an der Fassung. Da kann der Film per se nichts dafür. Die englische Sprachfassung meiner Version war ungeniessbar, grottenschlecht, nicht zum Aushalten und hat den Film qualitativ nach unten gezogen. Und da der Film in den ersten 67 Minuten sehr dialoglastig war, war das natürlich eine absolute Tortur. Der Film will eigentlich dramatisch und ernst sein, aber durch die Synchro wird es trashig und ungewollt lustig. Da passen einzelne Momente dazu, die komisch anmuten, z.B. wenn Chen Sing vor dem Finalkampf gegen mehrere Fettsäcke kämpft oder der Hauptbösewicht im Finale von einem Vogel Kot aufs Gesicht bekommt (trug nichts zur Story bei).

Der offene halbe Punkt beträgt Chen Sing. Der ist hier ohne Schnauz zu sehen, was irgendwie «weird» war. In den wenigen Kampfszenen macht Chen Sing (Two Great Cavaliers, The New One-Armed Swordsman, Kung Fu Art: Horse, Monkey & Tiger) einen mehrheitlich gelangweilten Eindruck. Nur im reinen Finalkampf wirkt er motivierter. Andere Namen wie Shan Mao (keine Kampfszene), Philip Ko (praktisch nicht zu sehen) oder Addy Sung Gam-Loi (rettet den Film auch nicht) sorgen auch nicht wirklich für mehr Kämpfe. Wer Chen Sing in einer sehenswerten Rolle als Shaolin Kämpfer sehen möchte, dem sei stattdessen Shaolin Warrior zu empfehlen!

Infos:

O: Shao Lin He Shang

HK 1974

R: Hou Cheng

D: Chen Sing, Joan Lin Feng-Chiao, Shan Mao, Gam Sai-Yuk, Betty Pei Ti, Shaw Luo-Hui, Philip Ko, Addy Sung Gam-Loi

Gesehen am: 30.04.26

Fassungen: Mir lag die indonesische Betamax von Suma Video mit dem englischen Titel Shaolin Monk vor. Und jetzt wird es richtig fies: Es handelt sich nicht um Shaolin Monk (HK 1976 mit Chen Sing) sondern um The Furious Monk from Shaolin aka Shaolin Vengeance mit Chen Sing, Betty Pei Ti, Philip Ko und Addy Sung Gam-Loi. Die Fassung ist Englisch Dubbed mit indonesischen Subs. In Deutschland gibt es den Film nur zensiert und unter dem kultigen Titel Chen Sing - Der Mönch mit der Todesfaust. Es gibt keine Blu-Ray Fassung (Stand: April 2026). In D läuft der 81 Minuten, während meine Betamax 86:33 Min. läuft. Die Bildqualität ist sehr gut, der englische Dub hingegen ist absolut ungeniessbar und furchtbar schlecht. In den USA gibt es eine Englisch Dubbed DVD (auch nur 81 Minuten). 

Update

Bei folgenden Reviews gibt es neue Cover und unter Fassungen neue Nachträge


- A Man Called Magnum

- The Killer


Secret of the Chinese Kung Fu

 

Secret of the Chinese Kung Fu

Story:

Chang Chi (Sze-Ma Lung) treibt auf offener See, ehe er von zwei Schwestern (u.a. Hsia Ling-Ling) gerettet wird. Er wird von den Mädels gesund gepflegt, nimmt in der kleinen Ortschaft einen Job an, trichtert den Bewohnern Selbstvertrauen und Kampfunterricht ein und legt sich mit dem lokalen Gangster (Lo Lieh) an. Dieser lässt japanische (Wong Lik, Lung Fei) und thailändische (Jack Long Shi-Chia, Blacky Ko Shou-Liang) Kämpfer «einfliegen», damit sie den Helden beseitigen…

Meine Meinung:

Aka Secret of Chinese Kung Fu. Bei Secret of the Chinese Kung Fu handelt es sich um einen 1977er Eastern aus Taiwan, der leicht an Filme wie Seven Samurai, The Chinese Boxer oder The Big Boss erinnert. Regie führte Sung Ting-Mei (The Traitorous, The Deadly Silver Spear). Von den drei Filmen, welche ich nun insgesamt von Sung Ting-Mei kenne, ist Secret of the Chinese Kung Fu der schwächste der drei Titel.

Das lag an der Tatsache, dass die ersten Filmhälfte relativ lahm war. Zudem gab es in dieser Hälfte auch Längen, der Plot ist relativ wenig originell und vor allem lag es daran, dass mir Sze-Ma Lung (The Snake Girl Drops In, The Green Dragon Inn, The Smart Cavalier, One Foot Crane) als Held nicht überzeugte. Vom Aussehen und vom Charisma her. In den Kampfszenen war er solide. Schon beim Vorspann zeigt er Kampfdemonstrationen und seine Kampfeinlagen, vor allem in der 2. Filmhälfte, waren solide und sehenswert. Auf Humor wird verzichtet, wobei einige der Bösewichte mit einem Overacting agieren.

Die Musik war Standard und Lo Lieh (The Golden Triangle, Kiss of Death, Dragon Swamp) gibt einmal mehr einen souveränen Bösewicht ab. Schade ist, dass er nur im Finale kämpfen darf. Das war etwas schade und leichte Potenzialverschwendung. In Nebenrollen als ausländische Kämpfer sind Jack Long Shi-Chia (Mystery of Chess Boxing), Blacky Ko Shou-Liang (Imperial Sword) und Lung Fei (Gold Constables, The Great Cheat, Tough Duel) zu sehen. Dabei macht vor allem letzterer als japanischer Meister eine gute Figur.

Fazit: Solider Eastern, aber kein Kracher!

Infos:

O: Wu Xing Ba Quan

Taiwan 1977

R: Sung Ting-Mei

D: Sze-Ma Lung, Hsia Ling-Ling, Lo Lieh, Lung Fei, Huang Fei-Lung, Jack Long Shi-Chia, Blacky Ko Shou-Liang, Wong Lik

Laufzeit der HK-LD: 86:35 Min.

Gesehen an: 30.04.26

Fassungen: Gesehen via HK-LD von Ocean Shores = sehr gute Bild- und Tonqualität, Mandarin oder Englischer Ton ohne Untertitel, Uncut. Zudem befindet sich das Englisch Dubbed VHS aus Holland von Dragon Video in meinem Besitz (und wird nicht gesichtet werden, da nur Englisch Dubbed. Es befindet sich ein zweiter Film auf dem Band = The Invisible Terrorist). Eine DVD gibt es in England. Die ist aber nur Englisch Dubbed. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: April 2026).