Two Great Cavaliers
Story:
Ming-Rebellen (u.a. Angela Mao, John Liu) versuchen ihren Kollegen (Leung Kar-Yan), der aufgrund einer gestohlenen Namensliste vergiftet wurde, zu retten und dabei die tyrannische Regierung und dessen Truppen (u.a. Chan Sing) zu Fall zu bringen…
Meine Meinung:
Aka Two Great Cavalier. Two Great Cavaliers von Yang Ching-Chen (Shaolin Heroes, Gambling Ghost Are Ready) ist eine kleine, unabhängig von grossen Studios produzierter Eastern aus Taiwan. Und ein extrem sehenswerter dazu. Im Vergleich zu anderen Filmen aus der Zeitspanne wird auf einen Schüler-Meister-Rache Plot sowie Klamauk (oder komische, billige «Archivmusik») verzichtet. Dafür gibt es verhältnismässig viel Kampfszenen zu sehen. Und das von Beginn an. Somit freue ich mehr auf ungesehene Filme des Regisseurs (Trouble Maker Coming, 18 Fatal Strikes).
Ich habe mich vor der Sichtung um den Plot bemüht, da zuerst als südkoreanisches VHS (Nicht Englisch freundlich) gesehen. Und der Plot ist simpel. Dünn. Mittel zum Zweck. Ming-Rebellen gegen Verräter. Eine Namensliste. Das übliche. Dem Plot kann problemlos gefolgt werden. Die Hauptfiguren sind Angela Mao (The Association, The Great Cheat), John Liu (Mars Villa, The Death Duel of Kung Fu) sowie Wen Chiang-Long (Tiger Jungle). Alles Helden. Leung Kar-Yan (Legend of a Fighter) kommt nur am Anfang und Ende vor. Chan Sing (Tiger Force) als Bösewicht und Endgegner auch. Die drei genannten Helden prügeln sich durch den Film, um am Ende zusammen gegen Chan Sing bestehen zu können. Simpel.
Besonders Fans von Angela Mao und John Liu werden mit dem Film bestens bedient und kommen voll auf ihre Kosten. Die beiden spielen die Hauptrollen, haben viel Screentime und beide zeigen viel von ihrem Können. Es gibt sicher fast alle fünf Minuten eine Kampfszene zu sehen. Die Kampf-Choreographie rockt und macht Spass. Daneben gefällt der Film auch durch sonderbare, bunte Kostüme und Gimmicks (z.B. der Schlag von Chan Sing, der seine Opfer lebensbedrohlich vergiftet). Es wird mit und ohne Waffen gekämpft. Die Kampfszenen gefallen, sogar in der mir vorliegenden Vollbild Fassung (2,35:1 wäre das Originalbildformat). Chan Sing gibt, einmal mehr, einen wunderbaren Fiesling und Endgegner ab.
Fazit: Sehenswerter Eastern!
Infos:
O: Ci Xiong Shuang Sha
Taiwan 1978
R: Yang Ching-Chen
D: Angela Mao, Leung Kar-Yan, John Liu, Chan Sing, Wen Chiang-Long, Lin Mei-Ling, Shih Chung-Tien, Chin Lung, Ching Kuo-Chung
Laufzeit der VHS aus Südkorea: 86:32 Min. / Laufzeit der VHS aus Amerika: 93:03 Min.
Gesehen am (als Korea-VHS): 22.03.26 / Sichtung der US-VHS: 23.03.26
Fassungen: Ich bin im Besitz der US-VHS von Tai Seng = statt
Mandarin Dubbed in Kantonesisch mit englischen und chinesischen Subs, Vollbild,
sehr gute (im Vergleich zum VHS aus Südkorea heller und schärfer) Bild- und
Tonqualität. Das ich diese VHS habe, wusste ich nicht mehr, als ich einige
Jahre später die VHS aus Südkorea kaufte. Diese ist im O-Ton Mandarin mit
koreanischen Subs, auch Vollbild, mässige (zu unscharf und in Nachtszenen zu
dunkel) Bild- und störende Tonqualität (Mal leise, Mal laut, nach ca. 50 Min.
Ton ca. 1-1.5 Sek. asynchron). Ob beide Fassungen Uncut sind, ist mir nicht
bekannt. US-DVDs (nur Englisch Dubbed) und eine franz. Fassung (die ich als
DVD-R von einem Deutschen bekam) sind zensiert. Was fehlen soll, ist mir nicht
bekannt. Die koreanische VHS wirkte komplett, ebenso das US-VHS, welches jedoch sogar
länger läuft (1:1 kann ich leider nicht vergleichen). Es gibt keine deutsche
Fassung und keine Blu-Ray (Stand: März 2026).


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