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Samstag, 18. Juli 2026

In the Mouth of Madness

In the Mouth of Madness

Story:

Privatdetektiv John Trent (Sam Neill) nimmt einen neuen Auftrag an. Er soll einen verschwundenen Horrorautoren (Jürgen Prochnow) finden. Was zunächst als einfacher Auftrag beginnt, endet in einem Horrortrip…

Meine Meinung:

In the Mouth of Madness wurde zu Ehren von Sam Neill (Possession) gesichtet, der am 13.07.26 verstorben ist. In the Mouth of Madness ist ein Mitte der 90er Jahre Horrorfilm von John Carpenter (Pro-Life, Cigarette Burns). Ich sah den Film in meinem Leben bisher sehr wenig (ich glaube nur 1-2x) und ich wusste nicht mehr sonderlich viel. Nach der Sichtung kann ich sagen, dass der Film zwar sehr gut ist, ich ihn aber nicht ganz zu meinen aktuellen John Carpenter Highlights zähle (zu denen gehören Halloween, Das Ding aus einer anderen Welt und Vampire).

In the Mouth of Madness würde ich zu den besseren Filmen im Mittelfeld zählen. Ich denke, dass z.B. auch Die Fürsten der Dunkelheit in dieser Kategorie landen würde. Und danach Filme wie Sie leben, Ghosts of Mars, Christine oder Escape from New York. Praktisch alle diese Filme sah ich bisher nur einmal und müsste ich dringend auffrischen. In the Mouth of Madness dürften Sam Neill Fans voll auf ihre Kosten kommen, da sehr viel Screentime und Hauptrolle. Er erzählt in der Gummizelle, wie es dazu kam, dass es in dieser gelandet ist. Wenn ich am Film etwas kritisieren muss, dann dass der Film nicht wirklich gruselig, ziemlich blutleer und die Musik unauffällig ist.

Zu den Stärken gehören ansonsten der Plot, der inhaltlich spannend, interessant, unterhaltsam und durch und durch phantastisch ist. Alles scheint möglich. John Carpenter hat sich stark an H.P. Lovecraft orientiert. Am meisten erinnern die Tentakel-Wesen an das grosse Autorenvorbild. In einer Szene kommen auch Hellraiser Vibes auf. Nebst Sam Neill ist der Film mit Namen wie Julie Carmen (sammelte bereits in Fright Night Part 2 Horrorerfahrungen), Jürgen Prochnow (Beverly Hills Cop II, The Keep) oder David Warner (Necronomicon) solide besetzt. Für die spektakulären Make-Up-Masken und Wesen aus einer anderen Dimension war die KNB-FX Group (House III, Nightwish) verantwortlich.

Fazit: Horrorfans zu empfehlen!

Infos:

O: In the Mouth of Madness

USA 1994

R: John Carpenter

D: Sam Neill, Julie Carmen, Jürgen Prochnow, David Warner, John Glover, Bernie Casey, Peter Jason

Laufzeit der US-Blu: 95:22 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von New Line Cinema/Warner vor = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität. Nebst dem O-Ton befindet sich sogar die deutsche Sprachfassung an Bord. Ich sah mir den Film in Deutsch an. Die Synchronisation ist gelungen und Sam Neill hat seine bekannte deutsche Stimme abbekommen. Die US-Blu-Ray soll inhaltsgleich mit der deutschen Blu-Ray sein. In England gibt es bereits eine UHD.

Donnerstag, 14. Mai 2026

The Blade

The Blade

Story:

Ting On (Vincent Zhao Wenzhuo) rettet die Tochter (Valerie Chow Kar-Ling) seines Meisters (Austin Wai Tin-Chi) und verliert dabei einen Arm und stürzt in den vermeintlichen Tod. Doch Ting On überlebt und bringt sich selbst, auch mit nur einem Arm, eine Kampftechnik bei, die es ihm erlaubt, zu überleben. Denn er kennt nur ein Ziel: Rache am Killer (Xiong Xinxin) seines Vaters zu üben!

Meine Meinung:

The Blade von Tsui Hark (Shanghai Blues, Dragon Inn) stellt ein Remake des Shaw Brothers Klassikers The One-Armed Swordsman mit Jimmy Wang Yu dar. Dem Chang Cheh Klassiker. Der Film entstand 1995 und zu einer Zeit, als das goldene HK-Kino schon fast erloschen war. Die Unsicherheit aufgrund politischer und geschichtlicher Ereignisse (1997 die Rückkehr nach China) wirkte sich auch negativ auf das HK-Kino aus. Zudem liess sich Tsui Hark vom Arthouse-Regisseur Wong Kar-Wai beeinflussen.

Obwohl The Blade teilweise sehr gute Kritiken bekam, nehme ich den Film als überbewertet wahr. Zudem ist The Blade nicht das, was ich von einem richtigen HK-Film der 90er erwarte. Ich sah mir The Blade heute, wenn ich mich nicht irre, zum dritten Mal an. Im Januar 2006 sah ich den Film via UK-DVD und empfand den gemäss meinem uralten Review als gelungen. Als Warner Archive dazumal ihre DVD veröffentlichte, empfand ich The Blade nur noch als mittelmässig. Dies hat sich auch mit der neusten Sichtung nicht geändert.

Somit blieben Tsui Harks beste Filme nach wie vor Titel wie Once Upon a Time in China oder seine ersten drei Titel, die für die New Wave Bewegung immens wichtig waren: The Butterfly Murders, We're Going to Eat You sowie Dangerous Encounter - 1st Kind. Die drei Titel sind für meinen Geschmack nach wie vor die besten Titel, die Tsui Hark realisiert hat. Was mich seit der 2. Sichtung an The Blade am meisten gestört hat, störte mich auch bei der heutigen Sichtung. Trotz angepassten Erwartungen. Die Erzählweise des weiblichen Charakters und ihre Kommentare waren einfach nur nervend. Sie kommentiert das Geschehen und all ihre Szenen hätten entfernt gehört.

Ohne ihre nervenden Momente wäre der Film auch kurzweiliger gewesen. Die Dreiecksbeziehung fesselt nicht und man fiebert mit ihr auch nicht mit. Es ist zwar ganz nett, am Ende als alte Frau in der Rolle der Siu Ling einen Altstar wie Suet Nei (A Mysterious Weapon, Paragon of Sword and Knife 1 + 2) zu sehen, aber im Grossen und Ganzen waren praktisch alle Momente mit Siu Ling und ihren philosophischen Dialogen ermüdend, nervend und zogen den Film unnötig in die Länge. Das war das grosse Minus des Filmes, dessen Laufzeit mit 109 Minuten zu lang ausgefallen ist. Desweitern gibt es vor allem in den ersten 53 Minuten auch kaum sehenswerte Actionsequenzen zu sehen.

Trotz Beteiligung von Namen wie Stephen Tung Wai (Mars Villa), Mang Hoi (The Blonde Fury) oder Yuen Bun (legt auch einen Gastauftritt hin) ist die Choreographie der Kampfszenen so schnell, so verwackelt und so unübersichtlich gefilmt, dass davon oft sowieso so gut wie nichts erkannt werden kann. Drei solche Choreographen an Bord zu haben und dann solche Actionszenen zu realisieren, grenzt schon fast an Arbeitsverweigerung. Dass weitere bekannte Gesichter in Gastauftritten nicht aufgefallen sind, überrascht bei der wilden Kameraführung nicht. Da wären u.a. auch CAT. III Psycho William Ho Ka-Kui (Daughter of Darkness) und Ngai Sing (Flash Point) zu sehen gewesen.

Dennoch hat mich die wilde Kameraarbeit in den Kampfszenen diesmal nicht mehr sonderlich gestört. Da konnte ich die Erwartungen anpassen und damit meinen Frieden tätigen. Denn rein optisch ist der Film halt schon auch sehr gelungen und düster. Es gibt einige innovative Kamerafahrten die im Mix aus Geschrei, Chaos, Blut und Schlamm (zudem ohne einen Funken Humor inszeniert) bestens funktionieren und in der Tat einen interessanten Mehrwert darstellen. Vincent Zhao Wenzhuo (Once Upon a Time in China 4 & 5, Fong Sai Yuk) gibt alles und am meisten Freude hatte ich an Xiong Xinxin (Once Upon a Time in China and America) als Bösewicht. Der hat mich schon bei der ersten Sichtung absolut überzeugt und der Finalkampf allein empfand ich schon immer als sehenswert. Da kommen Samurai- und Italo-Western Vibes zum Tragen! Sehr cool!

Fazit: Ein Film mit Licht und Schatten. Für mich leider nur eine durchschnittliche Arbeit, die aufgrund des Finalkampfes und der Optik des Filmes knapp in der Sammlung bleibt…

Infos:

O: Dao

HK 1995

R: Tsuo Hark

D: Vincent Zhao Wenzhuo, Valerie Chow Kar-Ling, Xiong Xinxin, Austin Wai Tin-Chi, Moses Chan Ho, Suet Nei, William Ho Ka-Kui, Michael Tse Tin-Wah, Ngai Sing, Yuen Bun

Laufzeit der US-DVD: Ca. 106 Min.

Gesehen am: Jan. 2006 / Neusichtung am: 14.05.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Warner Archive vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs. In Deutschland gibt es den Film nur in Deutsch auf DVD (Titel: The Blade - Das zerbrochene Schwert). Die deutsche Synchronisation soll «miserabel» sein. Wer eine Blu-Ray möchte, muss nach USA oder England schauen (The Criterion Collection).

Montag, 22. Dezember 2025

Gremlins Review



Gremlins

Story:

Billy (Zach Galligan) bekommt von seinem Vater (Hoyt Axton) ein besonderes Weihnachtsgeschenk: einen Mogwai. Ein niedliches, flauschiges und liebeswertes Haustier, welches Billy Gizmo tauft. Es gibt drei Regeln zu beachten. Leider werden diese nicht eingehalten. Die Folge ist, dass sich Gizmo vermehrt und seine Nachkömmlinge sind das Gegenteil von lieb, flauschig und niedlich. Sie beginnen, die Gegend zu terrorisieren…

Meine Meinung:

Gremlins ist ein Klassiker von Joe Dante, produziert von Jaws-Regisseur Steven Spielberg. Daher wirkt der Film auch wie Jaws, Poltergeist oder Zurück in die Zukunft. Der Fingerabdruck von Steven Spielberg ist unverkennbar. Steven Spielberg und Joe Dante haben zudem auch Änderungen am Drehbuch vorgenommen (wäre das ursprüngliche Drehbuch verfilmt geworden, wäre wohl ein R-Rated Film daraus geworden) und Spielberg hat auch einige eigene Ideen in den Film gebracht, wobei er sich nicht immer (gegen Joe Dante) durchsetzen konnte.

Ich sah Gremlins nur einmal. Das war vor zehn Jahren. Ich war dazumal ca. 30 Jahre alt. Die Fortsetzung sah ich hingegen schon als Kind/Jugendlicher öfters. Als mich der Kollege aus Zürich fragte, ob ich Gremlins in Zürich im Kino ansehen wolle, sagte ich zu. Die Sichtung fühlte sich nicht wie eine 2. Sichtung, sondern wie eine Premiere für mich an. Ich wusste nämlich seit der Sichtung vor zehn Jahren praktisch nichts mehr. Ich wusste um die Kleinstadt und um die verschneiten Bilder. Mehr blieb nicht hängen. Zu einer guten Stimmung im Kino hat der Film die 2. Sichtung bestanden.

Der Humor von Joe Dante (Piranha, Meine teuflischen Nachbarn) macht viel Spass und der Film vermag zu unterhalten. Nebst sympathischen Hauptfiguren wie Zach Galligan (Hellraiser III - Hell on Earth, Warlock: The Armageddon) oder der schnuckeligen Phoebe Cates gefallen auch bekannte Namen in Nebenrollen. So sehen wir hier Namen wie Corey Feldman (Friday the 13th: The Final Chapter), Dick Miller (Ritter der Dämonen) oder Judge Reinhold (Beverly Hills Cop Reihe). Die Schauspieler machen ihre Sache ordentlich. Der Film war spassig, unterhaltsam, kommt mit Herz und mit sensationellen Effekten daher. CGI wird das nie toppen können. Die Kreaturen-Effekte (inklusive Verwandlungen, die z.T. an Alien erinnert haben) waren der Wahnsinn. Spektakuläre Arbeit von Chris Wales (Die Fliege 1 + 2, Naked Lunch, Dragonslayer). Der Mix aus Grusel und Humor hat bestens funktioniert und andere Filmemacher liessen sich davon inspirieren (Critters-Reihe oder zuletzt in The Creeps).

Fazit: Gremlins wird seinem Klassiker-Status gerecht!

Gefolgt von: Gremlins 2

Infos:

O: Gremlins

USA 1984

R: Joe Dante

D: Zach Galligan, Phoebe Cates, Hoyt Axton, John Louie, Keye Luke, Corey Feldman, Dick Miller, Judge Reinhold

Laufzeit der CH-Kinofassung: Ca. 106 Min.

Gesehen am: 2015 / Neusichtung am: 02.12.25

Fassungen: Ich habe die deutsche DVD Zuhause. Für diese Neusichtung sah ich mir den Film jedoch mit dem Kumpel in Zürich im Kino an (Iconic Night, Christmas Edition) = Uncut, im O-Ton, keine Subs. Obwohl die Vorstellung nicht ausverkauft war, war die Stimmung im Kino sehr gut. 

Dienstag, 28. Oktober 2025

Tanz der Vampire Review


Horroktober 2025

Tanz der Vampire

Story:

Professor Abronsius (Jack MacGowran) und sein Sidekick Alfred (Roman Polanski) nehmen an einem verschneiten, einsamen Dorf den Kampf gegen Vampire (u.a. Iain Quarrier) auf. Als Graf von Krolock (Ferdy Mayne) die Tochter des Gasthauses (Sharon Tate) entführt, hecken Professor Abronsius und Alfred einen Plan aus, sie zu retten…

Meine Meinung:

Die Gruselkomödie Tanz der Vampire gilt als Klassiker und eine der besten Arbeiten von Roman Polanski. Ein damals noch junger Roman Polanski (Ekel, The Tenant, Die Neun Pforten) nahm sich dem Projekt an. Die Co-Produktion aus England und den Vereinigten Staaten der USA wartet zudem mit Polanskis Freundin Sharon Tate auf, die später tragischerweise von der Manson Family zum Opfer auserwählt wurde (Mehr Zufall, als geplant).

Ich kenne jetzt, wenn ich mich korrekt erinnere, vier Filme von (und z.T. mit) Roman Polanski. Und davon gefällt mir Tanz der Vampire am besten. Der Film ist in Wahrheit eine Komödie. Von Horror wie auch Grusel ist eigentlich nichts zu sehen. Der Film bedient sich dem klassischen Vampir-Setting und der Bram Stoker Dracula Literatur. Roman Polanski spielt den Schüler von Professor Abronsius. Letzterer mimt eine Van Helsing Kopie. Ein amüsanter Kauz.

Der Humor ist sonderbar. Zum Teil fühlte ich mich fast an den Humor aus HK-Filmen der 80er/90er Jahre erinnert. Jack MacGowran und Roman Polanski harmonieren wunderbar und Sharon Tate sieht fantastisch aus. Auch die Vampire werden köstlich dargestellt, vor allem der tuntige Sohn des Obervampires, der sich im Finale scheinbar in Roman Polanski verguckt hat, sorgt für Humor. Was dem Film gut steht, sind seine authentischen Settings vor weisser und verschneiter Kulisse. Auch die Musik war stets passend und trug zu einer guten Stimmung bei.

Fazit: Für mich der beste Film von und mit Roman Polanski!

Infos:

O: Dance of the Vampires

Grossbritannien, USA 1967

R: Roman Polanski

D: Jack MacGowran, Ferdy Mayne, Roman Polanski, Iain Quarrier, Sharon Tate

Laufzeit der franz. Blu-Ray: 103:02 Min.

Gesehen am: Juli 2011 / Neusichtung am: Okt. 2025

Fassungen: Für eine Neusichtung lag mir die franz. Blu-Ray von Warner vor = Steelbox, Booklet, DVD und Blu-Ray. Uncut. Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend und der deutschen DVD überlegen. Allerdings stören mich zwei Dinge an der Vö: die Zwangsuntertitel (Französisch). Das lenkt beim Schauen ab. Zudem kann ich die Untertitel (mit meinem Player) nicht ganz aus dem Bild schieben. Dann störte es mich, dass es keine englischen Subs zum O-Ton gab. Als indirekter Grund muss ich erwähnen, dass ich den Film bisher immer nur in Deutsch sah und ich den in Deutsch ganz gerne mag. Die deutsche DVD von Warner habe ich auch zu Hause. Die franz. Fassung bekam ich geschenkt.

Sonntag, 12. Oktober 2025

Final Destination 5

Horroktober 2025

Final Destination 5

Story:

Überlebende (Jacqueline MacInnes Wood, Emma Bell, Paralee Cook, Nicholas D'Agosto, Miles Fisher, Ellen Wroe, David Koechner) eines Brückeneinsturzes werden danach vom Tod via bizarre Unfälle doch noch in die Totenwelt überführt…

Meine Meinung:

An Final Destination 5, der vor Final Destination spielt, konnte ich mich von all den Fortsetzungen am wenigsten erinnern. Nicht eine Sequenz war mir geblieben. Als ich den Film auffrischte, fühlte es sich so an, als guckte ich mir den Film zum ersten Mal an. Wie schon der Vorgänger wurde der Film in 3D in die Kinos gebracht. Final Destination 5, der wie die anderen Filme aus der Reihe mit Tony Todd (Hatchet II) aufwartet, gefiel mir nicht (mehr). Ich würde sogar sagen, dass das der schlechteste "Final Destination" überhaupt ist/war.

Der Film ist zwar nicht langweilig, die Kills nicht vorhersehbar (bis auf das Paris-Ende) und kreativ und die Laufzeit angenehm kurzweilig (unter 90 Minuten), dafür empfand ich die Figuren als uninteressant. Nicht eine Figur konnte mich überzeugen oder war sympathisch. Selbst die wenigen Auftritte von Tony Todd haben da nichts ausgelöst oder Qualität in den Film gebracht. Die Figurenzeichnung war schlecht. Das Finale fand ich gar enttäuschend und unpassend (zu viel Action inklusive Einsatz von Handfeuerwaffen).

Enttäuschend empfand ich nicht nur das Finale, sondern auch der Start in den Film. Die Vision und die Katastrophe, die im Film passieren, war das Schwächste aus der ganzen Reihe. Viel CGI, sehr unspektakulär und alles wird so schnell von den Figuren hingenommen und akzeptiert. Und andere Dinge waren bloss (qualitativ schlechtere und weniger glaubhafte) Sequenzen aus den Vorgängern, speziell aus dem ersten Film. Cool war hingegen der Abspann, der unendlich viele Kills aus der ganzen Reihe zu einem langen Trailer zusammenfügt.

Fazit: Der schlechteste Teil der Reihe!

Gefolgt von: Final Destination: Bloodlines

Infos:

O: Final Destination 5

USA, Kanada 2011

R: Steven Quale

D: Tony Todd, Jacqueline MacInnes Wood, Emma Bell, Paralee Cook, Nicholas D'Agosto, Miles Fisher, Ellen Wroe, David Koechner

Laufzeit der deutschen DVD: 88:03 Min.

Gesehen am: Jan. 2012 / Review überarbeitet: Okt. 2025

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von Warner Bros = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit diversen Subs. Davon gibt es inzwischen auch eine UHD.

Freitag, 22. November 2024

Payback

Payback

Story:

Porter (Mel Gibson), Val Resnick (Gregg Henry) und Porters Ehefrau Lynn (Deborah Kara Unger) bestehlen die Triaden. Doch der Gewinn ist zu klein, damit sich Val zurück ins «Syndikat», eine Verbrecherorganisation, einkaufen kann. Daher hintergehen Val und Lynn Porter und lassen ihn für tot geglaubt zurück. Nach Genesung ist Porter zurück in der Stadt, und er hat nur ein Ziel: sein Geld wieder zu bekommen…

Meine Meinung (DC-Fassung):

Payback, ein US-Actionfilm mit Mel Gibson (Fatman, Lethal Weapon 4, The Expendables 3), sah ich seit zehn Jahren nicht mehr. Ich wusste auch gar nicht mehr, welche Fassung ich früher sah. Grund der Neusichtung war der kürzliche Tod von Sänger und Schauspieler Kris Kristofferson, den ich ansonsten nur aus den Blade Streifen (Blade, Blade II, Blade: Trinity) kenne. Wie sich nach dem Schauen des Director’s Cut herausstellte, war Kris Kristofferson in dieser Form gar nicht dabei. Kris Kristofferson gibt es in Payback nur in der Kinofassung zu bewundern. Mehr dazu unter Fassungen.

Payback hat mir, trotz Ausbleiben von Kris Kristofferson (In der DC-Version), bis auf das Ende, gut gefallen. Ich mochte den simplen Plot, ich mochte die coolen Action-Momente, ich mochte den charismatischen, sympathischen und coolen Mel Gibson, der für die Rolle wie geschaffen scheint. Mir haben aber auch die schmierigen Nebenfiguren, gespielt von Namen wie Gregg Henry, David Paymer (Accident Man), James Coburn, Bill Duke (Predator, Commando), Jack Conley oder William Devane gut gefallen. Passen allesamt hervorragend dazu. Kill Bill Star Lucy Liu gibt einen amüsanten Co-Star ab.

Der Plot und die Handlungen von Mel Gibsons Figur regen zum Schmunzeln an. Es ist amüsant anzusehen, wie es Gangster, Triaden und korrupte Cops gegeneinander aufhetzt und sich auch sonst wie ein Antiheld verhält (Penner bestehlen).  Der Film hat wohl dossierte Action-Sequenzen. Hübsch altmodisch: paar Schlägereien hier und da, paar tolle Auto-Crashs abseits vom heutigen CGI-Müll und wenige, dafür doch hier und da recht blutige Shoot-Outs (Attentatsversuch der Triaden an Mel Gibsons Figur). Explosionen und Folter gibt es hingegen nur in der Kinofassung zu sehen, dafür ist oben genanntes Attentatsversuch in der DC-Fassung härter/blutiger.

Fazit: Für Fans von Mel Gibson Pflichtprogramm!

Infos:

O: Payback

USA 1999

R: Brian Helgeland (Paul Abascal = neuen Aufnahmen)

D: Mel Gibson, Gregg Henry, Deborah Kara Unger, Lucy Liu, David Paymer, James Coburn, Bill Duke, Jack Conley, William Devane

Laufzeit der deutschen Blu-Ray (DC): 90:18 Min.

Gesehen am: Feb. 2014 / Neusichtung am: 05.10.24

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Warner vor = Kinofassung und DC auf einer Disc. Sehr gute Ton und solide Bildqualität (jede HK-DVD von IVL, deren Shaw Brothers Releases, sehen qualitativ 100x besser aus als diese Blu-Ray), Deutsch/Englisch mit diversen Untertitel-Optionen. Die deutsche Synchronisation ist gelungen. Der auf Blu-Ray veröffentlichte DC hat viele neue Szenen, neue Musik und andere Farbfilter. Einige Figuren aus der Kinofassung (z.B. der vor kurzem verstorbene Kris Kristofferson und sein Film-Sohn) kommen nicht mehr vor. Dann gibt es noch eine 3., nicht offizielle Fassung: den Workprint. Dieser ist noch länger als der offizielle DC und dürfte die ursprüngliche Wunschfassung von Regisseur Brian Helgeland sein. Den gibt es in den USA nur inoffiziell auf VHS. Regisseur Brian Helgeland wurde während der Post-Produktion des Filmes gefeuert.

Mittwoch, 14. August 2024

Die 7 goldenen Vampire

Shawgust 2024

Die 7 goldenen Vampire

Story:

Professor Van Helsing (Peter Cushing) und sein Sohn (Robin Stewart) suchen in China nach Graf Dracula (John Forbes-Robertson/Chan Shen). Ihre Expedition wird von Vanessa Buren (Julie Ege) finanziert. Vor Ort werden sie von Hsi Ching (David Chiang) und Co. (Shih Szu, Lau Kar-Wing) unterstützt… 

Meine Meinung:

Die Shaw Brothers haben auch mit anderen Filmstudios Filme gedreht. Mit Filmstudios aus anderen Ländern. Zum Beispiel mit der deutschen Rapid Films (Karate, Küsse, blonde Katzen), mit der italienischen Compagnia Cinematografica Champion (The Stranger & the Gunfighter) oder, wie im Fall von Die 7 goldenen Vampire, mit der britischen Hammer Films. Ich denke, dass Die 7 goldenen Vampire wohl die international bekannteste Zusammenarbeit zwischen den Shaw Brothers und einem ausländischen Film-Studio darstellt.

Regie führte Roy Ward Baker. In einigen Datenbanken wird noch Chang Cheh (The Nine Demons, Trilogy of Swordsmanship, Journey to the West) als Regisseur gelistet. Das konnte ich nicht weiter verifizieren. Die 7 goldenen Vampire ist einer von vielen Dracula-Filmen aus der Feder der Hammer Films. Da kamen zuvor Filme wie Dracula jagt Mini-Mädchen, Blut für Dracula oder Dracula und seine Bräute. Der Film wurde komplett in Hong Kong und ggf. China gedreht. Die Dreharbeiten seien chaotisch gewesen. Dies vor allem aufgrund Sprachprobleme zwischen der britischen und der HK-Crew, wobei letztere kaum Englisch sprach.

Die 7 goldenen Vampire hat die 2. Sichtung bestanden. Der Film ist in meinen Augen kein Kracher, aber höllisch kurzweilig und unterhaltsam. Die Highlights für mich waren die coolen "Vampir-Zombies", deren Masken und wie sie getötet werden. Die Effekte waren dabei genau nach meinem Geschmack. Wie sich die Geschöpfe teilweise aus dem Boden und Grund buddeln, erinnerte mich an die Zombies aus Zombi 2. Die Masken hatten zudem Burial Ground Vibes. Mit Blut und nackten Tatsachen (Brüste) wird auch nicht gespart.

Die Kampfszenen sind solide und wurden von Lau Kar-Leung (Shaolin Mantis, The 36th Chamber of Shaolin, Executioners from Shaolin) inszeniert. Vor allem vor dem Finale, die Kämpfe in der Höhle, waren die Kung Fu Highlights für mich. Ansonsten sind die Kampfszenen nur solide. Die Musik hat mich nur wenig überzeugt. Der Plot bot schlussendlich nichts Neues. David Chiang (Sword with the Windbell, From Here to Prosperity, Iron Angels) konnte leider auch nicht gänzlich glänzen. Von den Chinesen haben mich Shih Szu (The Black Tavern, The Rescue, The Woman from Hell) und Chan Shen (Lost Souls, The Imp, Schweig oder stirb) am meisten überzeugt, bei den Engländern Peter Cushing (Die Rache der Pharaonen, At the Earth's Core). Einer der Kämpfer an David Chiangs Seite wird von Lau Kar-Wing (His Name Is Nobody, Heroes Two, Skinny Tiger and Fatty Dragon) gespielt (mit Pfeilbogen bewaffnet).

Fazit: Erfolgreicher Mix zweier legendärer Film-Studios!

Infos:

O: The Legend of the 7 Golden Vampires

Grossbritannien, HK 1974

R: Roy Ward Baker, Chang Cheh

D: Peter Cushing, David Chiang, Robin Stewart, Julie Ege, Chan Shen, Shih Szu, John Forbes-Robertson, Lau Kar-Wing

Laufzeit der deutschen DVD: 85:30 Min.

Gesehen am: Feb. 2008 / Neusichtung am: Shawgust 2024

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Warner vor = Uncut, Deutsch/Englisch mit Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Die US-Blu-Ray bietet noch den alternativen US-Cut und u.a. ein Interview mit David Chiang als Bonus. Die deutsche DVD hat keine Extras. Auf chinesischen Seiten à la YouTube finde ich Fassungen, in denen Chan Shen in Chinesisch zu Dracula spricht, während dies in der englischen Fassung nicht der Fall ist. David Chiangs Stimme in der deutschen Synchronisation ist misslungen. 

Samstag, 13. Juli 2024

Shining

Shining

Story:

Eine Familie (Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd) zieht für den Winter für fünf Monate ins abgelegene Oberlook Hotel. Das Jobangebot umfasst das Hotel vor winterlichen Schäden zu bewahren. Ehemann Jack kann die Einsamkeit brauchen, um an seinem neuen Roman zu schreiben. Dass in dem Hotel früher eine schreckliche Tragödie stattfand, hält ihn nicht vor der Jobzusage ab. Ein Fehler…

Meine Meinung (Internationale Fassung):

Bei Shining handelt es sich um einen Klassiker von Stanley Kubrick (2001: Odyssee im Weltraum) und um eine Stephen King (Stark - The Dark Half) Verfilmung. Obwohl King mit der Verfilmung nicht zufrieden war und später fürs TV eine eigene Adaptation realisierte, wurde Shining für Stanley Kubrick zum gefeierten Erfolg. Zurecht. Das lag auch an den starken Leistungen von Jack Nicholson und Shelley Duvall. Ich kenne den Roman, der sich doch recht vom Film unterscheiden soll, nicht. Ich kann daher keine Vergleiche liefern.

Shining sah ich als Kind/Jugendlicher und empfand den Film als unangenehm, da unheimlich. Auch heute empfinde ich den Film, besonders durch die grossartige, stimmungsvolle Musik, als bedrohlich, atmosphärisch und spannend. Nur schon der Vorspann mit der Autofahrt, den Credits, der Musik und diesen fantastischen Kameraaufnahmen - der Wahnsinn. Apropos Kamera: Shining war einer der ersten Filmproduktionen, welche Aufnahmen mit der vor kurzem neu entwickelten Steadicam in den Film einbaute. Das ist auch der Grund, warum es auf der DVD einen Audiokommentar von Garrett Brown gibt, dem «Erfinder der Steadicam».

Shining ist ein ruhiger, unheimlicher Film, dessen Plot sich langsam, aber von Beginn an mit bedrohlichem Gefühl, entwickelt. Nebst grandioser Kameraarbeit und Soundtrack sind es eben besagte Darsteller, die ihre Sache unglaublich gut machen. Das dürfte wohl Jack Nicholsons beste Arbeit sein und die vor kurzem verstorbene Shelley Duvall, ihr zu Ehren kam es nur Neusichtung, brachte ein teilweise wütender Stanley Kubrick bis zu ihrem Limit und darüber hinaus, was jedoch mit hervorragenden Leistungen Shelley Duvalls belohnt wurde.

Was dem Film vielleicht vorgeworfen kann, ist der Inhalt. Der ist eigentlich relativ dünn. Eine Familie verfällt dem Wahnsinn. Leicht vorhersehbar, wenn man so will. Immerhin im Bezug auf die von Jack Nicholsons gespielten Figur. Die wirkte schon von den ersten Szenen an wenig belastbar, kränkend, unterschwellig aggressiv und gereizt seiner Ehefrau gegenüber. 

Die US-Fassung würde mehr Infos zu den Figuren bieten: die von Jack Nicholsons gespielter Figur kam schon mehrfach mit dem Sohn aneinander, verlor den Job und hat Alkoholprobleme. Etwas, was ich im Roman Doctor Sleep furchtbar kitschig fand. Daher bin ich froh, solche 08/15 Klischees in der internationalen Fassung nicht oder nur noch ansatzweise vorgesetzt zu bekommen. Die verschneite Umgebung tat ihr übriges dazu und passte perfekt zum Setting. Der Film wurde in Oregon gedreht (Timberline Lodge). Dieses habe ich 2012 in meinem US-Urlaub in Portland und Oregon (u.a. noch Seattle und Bruce und Brandon Lees Grab) besucht.

Fazit: Sehenswert, so hat Film auszusehen und zu wirken!

Infos:

O: The Shining

USA, UK 1980

R: Stanley Kubrick

D: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers, Barry Nelson

Laufzeit der deutschen DVD: 114:40 Min.

Neusichtung am: 12.07.24

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Warner vor = Deutsch/Englisch mit Subs (wobei die deutsche Synchronisation hervorragend gelungen ist), sehr gute Bild- und Tonqualität, internationale Fassung. Die US-Fassung bietet mehr Handlung (ca. 143 statt 114 Minuten). Die deutsche UHD/Blu-Ray Fassung bietet hingegen nur die längere US-Fassung.

Donnerstag, 30. Mai 2024

Tango & Cash

Tango & Cash

Story:

Gangster (Jack Palance, Brion James) schmieden einen Plan, um zwei Cops (Sylvester Stallone, Kurt Russell) ins Gefängnis zu bringen. Dort sollen sie dann getötet werden. Doch der Plan schlägt fehl: den zwei heroischen Cops gelingt die Flucht…

Meine Meinung:

Tango & Cash sah ich seit 14 Jahren nicht mehr (2010 zum ersten Mal gesehen) und der Film, eine Action-Komödie, ein sogenanntes «Buddy Movie», hat die Neusichtung bestanden. Der Film aus dem Jahr 1989 bietet all das, was das 80er Jahre Actionherz erfreut. Eine doofe Story, ein ungleiches Paar an Actionhelden, viele Klischees, eine unglaubliche Anzahl an amüsanten Sprüchen, coole Action und einen tollen Cast!

Zwar ist der Plot selbst für dieser Art Film arg unglaubwürdig, aber egal. Dies könnte auch an chaotischen Dreharbeiten gelegen haben: der Film lag über dem Budget, mehrere Regisseure wurden gefeuert, viele gedrehte Szenen fanden keine Verwendung und wurden entfernt. Dennoch ist Tango & Cash wunderbar kurzweilig und unterhaltsam. Die Action-Szenen sind wohl dosiert und abwechslungsreich. Es gibt Shoot-Outs, echte Explosionen, einen Gefängnisausbruch, kürzere Kampfszenen und Verfolgungsjagden.

Technisch sind die Szenen sehr solide in Szene gesetzt. Der Mix aus Action und Humor funktioniert gut. Der Film ist amüsant, regt zum Schmunzeln an und nimmt sich absolut nicht ernst. Besonders der Cast ist besser, als ich den in Erinnerung hatte. Sylvester Stallone (Rocky IV) und Kurt Russell (Das Ding aus einer anderen Welt) harmonieren prächtig. Teri Hatcher, die ich aus Desperate Housewives kenne, spielt Tangos Schwester. Sie kommt ab Mitte des Filmes vor.

An Brion James (Nemesis, Red Heat) als Bösewicht hatte ich Freude. Genau für solche Schurkenrollen ist er geschaffen. Am meisten Freude hatte ich aber, als ich sah, wer den Haupt-Bösewicht spielt: Jack Palance! Ihn mag ich immer als Bösewicht (Compañeros, Marquis de Sade: Justine). Eine Bereicherung für den Film. Er spielt die anderen zwei Gangster-Bosse an die Wand. Die Musik war flott und passend und die Gerichtsverhandlung urkomisch (dank Russell). Der Film stiehlt zwar aus anderen Filmen wie The Terminator (die Tiefgaragen-Verfolgungsjagd und Schiesserei), Police Story (der Stunt zu Beginn mit dem Bus) oder Lethal Weapon (Strom-Folter), aber das tut dem Spass keinen Abbruch!

Fazit: Für 80er Jahre Actionfans zu empfehlen!

Infos:

O: Tango & Cash

USA 1989

R: Andrey Konchalovskiy, Albert Magnoli

D: Sylvester Stallone, Kurt Russell, Teri Hatcher, Jack Palance, Brion James, James Hong, Marc Alaimo

Laufzeit der US-DVD: 103:41 Min.

Gesehen am: März 2010 / Neusichtung am: 28.03.24

Fassungen: Siehe Cobra. Es gibt O-Ton, englische Subs und die Fassung ist Uncut. Die Bildqualität würde ich jedoch nur als gut bezeichnen. Da könnte sich ggf. ein Blu-Ray Upgrade lohnen. In Deutschland von Warner zu haben (Blu-Ray, Uncut, Deutsch/Englisch mit diversen Untertitel-Optionen).

Freitag, 24. Mai 2024

Cobra

Cobra

Story:

Ein Cop (Sylvester Stallone) beschützt eine Zeugin (Brigitte Nielsen) vor einer Killerbande (u.a. Brian Thompson)…

Meine Meinung:

Cobra gefällt mir heute besser als früher. Früher war ich enttäuscht, da der Film doch relativ harmlos ist. Inzwischen weiss ich um die Probleme Bescheid: der Film wurde für die R-Freigabe stark zensiert. Daher ist der Film in den Mord- und Action-Szenen doch relativ harmlos. Mit angepassten Erwartungen hat mir der 80er Jahre Actionstreifen mit Sylvester Stallone (Demolition Man) besser gefallen als früher.

Die nun auch sehr kurze Laufzeit von nur 82 Minuten (mit Abspann) macht den Film extrem kurzweilig, abwechslungsreich und Längen gibt es praktisch keine. Der Film bietet Shoot-Outs, Stunts, Kämpfe mit Waffen/Morde und vor allem Verfolgungsjagden. Vor allem die Verfolgungsjagden Mitte und Ende des Filmes waren ein absoluter Genuss! So hat tolle und spektakuläre Action auszusehen. Toll eingefangen, übersichtlich gefilmt. Auch die Szenen im Krankenhaus waren toll gefilmt und spannend. Das Einzige, was ich dem Film ankreiden kann, ist die Tatsache, dass der Sekten-Plot unglaubwürdig ist. Jedoch nur ein kleines Detail…

Das nötige Kleingeld war vorhanden, auch wenn der Film sicher nicht so viel gekostet und leider an den Kinokassen dennoch gefloppt ist. Der Plot mit den Mördern erinnert dabei an jene Action-Stars, die sich auch in solchen Filmen (Mix aus Action- und Serienkiller-Plot) versucht haben: Siehe Charles Bronson in Ein Mann wie Dynamit oder Chuck Norris in Hero and the Terror. Auch Sylvester Stallone gelingt das Kunststück. Den Film würde ich in der Tat als Action-Serienkiller-Krimi bezeichnen.

Der Film ist ganz auf seinen Star zugeschnitten und jede Szene mit ihm ist gelungen, sehenswert und/oder regt zum Schmunzeln an. Das Macho-Gehabe, die 80er Jahre Stimmung, die coolen Dialoge. Das war noch echtes Männerkino! Es gibt einige der besten Dialoge im Actionfilm zu hören. Brigitte Nielsen, mit welcher Sly schon in Rocky IV zusammengearbeitet hat, macht ihren Job auch solide. Bösewicht Brian Thompson, bekannt aus Akte-X und Nightwish, ist eine perfekte Wahl als Muskelprotz und Killer. Durch seine Statur wirkt er besonders gefährlich. Ihm nimmt man den Part des Killers klar ab. Cobra ist bis in die Nebenrollen (Andrew Robinson, bekannt aus Hellraiser) gut besetzt.

Fazit: Allen Sylvester Stallone-Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Cobra

USA 1986

R: George P. Cosmatos

D: Sylvester Stallone, Brigitte Nielsen, Brian Thompson, Andrew Robinson

Laufzeit der US-DVD: 82:55 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 10.03.24

Fassungen: Mir lag die US-DVD (Action Double Feature) von Warner vor: Cobra und Tango & Cash auf einer Disc. Zu Cobra: O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität, Vollbild, leider nur die bekannte stark zensierte US-Kinofassung. Eine Uncut-Fassung gibt es nicht. Es gibt Gerüchte, dass es einen 2stündigen Workprint geben soll. Davon gibt es aber weder Bilder noch Videos = halte es daher für ein Gerücht. Gibt es in Deutschland in der gleichen Fassung als Die City Cobra auf Blu-Ray (Warner).

Sonntag, 24. Dezember 2023

Blade: Trinity

Blade: Trinity

Story:

Die Vampire erwecken Dracula (Dominic Purcell) und hetzen mit einer List das FBI auf Blade (Wesley Snipes). Dieses tut sich mit menschlichen Vampirjägern (Jessica Biel, Ryan Reynolds) zusammen, um die Welt vor Dracula zu befreien…

Meine Meinung:

Nach dem schon enttäuschenden 2. Teil der Reihe kam mit Blade: Trinity der Tiefpunkt und bisher letzte Teil der Marvel-Film-Reihe um den schwarzen Comic-Helden Blade. Blade: Trinity fliegt, wie schon der Vorgänger, nach Neusichtung aus der Sammlung. Blade: Trinity kann man sich, wenn man dem kommerziellen Mainstream-Kino nicht ganz abgeschworen hat, dennoch etwas abgewinnen d.h. der Film kann gut geschaut werden.

Denn eines ist Blade: Trinity nicht: Langweilig! Der Film ist unterhaltsam und kurzweilig und viel der Action wirkt, vor allem im Vergleich zum heutigen Actionkino, altmodischer und souveräner. Wesley Snipes (Blade, Demolition Man, The Expendables 3) agiert mit viel Coolness, Sicherheit und Souveränität. Aus den Vorgängern kehrt zudem in einer kleinen Nebenrolle Kris Kristofferson zurück. Die CGI-Effekte sind mehrheitlich gelungen. Das Zerfallen der Vampire ist cool in Szene gesetzt.

Das war es dann aber auch schon mit den positiven Seiten des Filmes. Der Plot fesselt wenig. Eine Spannung ist nie vorhanden und der Film ist relativ harmlos. Die 18er Freigabe ist für mich unerklärlich. Der Film ist viel zu doof und komisch, um brutal zu sein. Vor allem Ryan Reynolds Figur nervt wie Hölle. Dialoge zum Fremdschämen. Wenn er damit bereits seine Deadpool Darbietungen vorneweg nahm, bin ich froh, diesen Schund nie gesehen zu haben.

Die neuen Figuren in Blade: Trinity überzeugen so wenig, wie die Storyline mit dem erweckten Dracula oder dem FBI. Die Szenen wirken aufgesetzt, unpassend und unglaubwürdig. Ryan Reynolds nervt extrem und Jessica Biel (The Texas Chainsaw Massacre) war dazumal in anderen Filmen erfolgreich. Sie holte man sich wohl nur deshalb. Ihre mehr als offensichtliche Werbung für Ohrstöpsel im Film sind dreist und peinlich. War sicher ein Sponsor und Geldgeber des Filmes, anders kann ich mir das aufgesetzte Zeigen ihrer Gimmicks nicht erklären. Die Musik und Soundtrack waren oft grauenhaft schlecht.

Dass man Blade zwei Sidekicks an die Seite stellen, war ein Fehler. Zusätzlich sind alle anderen Nebenfiguren auch total klischeehafte 08/15 Figuren und nicht der Rede wert. Dominic Purcell (Equilibrium) als Dracula, der immer mit offenem Hemd rumrennt, um seine Halsketten zu zeigen, war auch eine totale Fehlbesetzung: null Charisma und Ausstrahlung! Er verbuchte danach keine grosse Karriere und vegetiert im B-Action-Direct-to-Video Müll.

Fazit: Blade: Trinity ist sicher noch immer besser als der heutige Marvel-Müll, aber von einem guten Film ist die 2. Blade Fortsetzung Meilenweit entfernt und lohnt sich eigentlich nicht. Es überrascht nicht, dass die Reihe danach nicht fortgesetzt wurde…

Infos:

O: Blade: Trinity

USA 2004

R: David S. Goyer

D: Wesley Snipes, Jessica Biel, Ryan Reynolds, Dominic Purcell, Kris Kristofferson

Laufzeit der deutschen DVD: 108:18 Min.

Gesehen am: ? / Neusichtung am: 26.11.23

Fassungen: Mir lag die deutsche Doppel-DVD von Warner vor = Kinofassung, Deutsch/Englisch mit Subs (gute deutsche Synchro), sehr gute Bild- und Tonqualität. Es wurde noch eine Extended-Version nachgeschoben, um den Leuten das Geld doppelt aus der Tasche zu ziehen. Soll heissen = unwichtig (mehr Handlung, mehr Gags, Alternatives Ende). Auf Blu-Ray scheint (in Deutschland) nur die Extended Version enthalten zu sein.

Samstag, 23. Dezember 2023

Falling Down - Ein ganz normaler Tag

Falling Down - Ein ganz normaler Tag

Story:

Cop Prendergast (Robert Duvall) bekommt es an seinem letzten Tag (vor dem Ruhestand) mit dem Amokläufer «D-Fens» (Michael Douglas) zu tun, der eine Spur der Verwüstung nach sich zieht…

Meine Meinung:

Falling Down - Ein ganz normaler Tag ist für mich ein nostalgischer Film, den ich, wie andere Filme*, während meiner Schulzeit, also als Kind/Jugendlicher, sah (*A Nightmare on Elm Street 1 + 2, Jaws, Link - Der Butler, Predator, The Terminator 1 + 2, Critters 1, 2 & 3, Stephen Kings Es, Der Blob). Nur schon deshalb hat der Film für mich einen grossen Bonus gegenüber anderen Filmen. Aber auch abgesehen davon ist Falling Down - Ein ganz normaler Tag einfach ein extrem guter und sehenswerter Film.

Ob der Film die inhaltlichen Themen bewusst oder unbewusst satirisch angeht oder nicht, spielt mir dabei nicht Mal eine Rolle. Den Film mag ich von der Idee. Ich empfinde Falling Down - Ein ganz normaler Tag als sehr unterhaltsam, interessant und einfach abwechslungsreich, gar schwarzhumorig. Das liegt an der souveränen Inszenierung von Regisseur Joel Schumacher, den realen Drehorten in L.A. (wirkt alles authentisch) und dem grandiosen Schauspiel, allen voran von Michael Douglas.

Natürlich spielen auch die anderen Schauspieler sehr ordentlich. Jeder passt hervorragend in seine Rollen, egal ob Haupt- oder Nebenrollen. Aber der Film gehört fast ausschliesslich Michael Douglas, der dies seine beste Performance überhaupt nannte. Der Film bietet nicht übermässig viel Action, aber die Szenen sind handwerklich solide und gekonnt in Szene gesetzt. Schnitt, Musik und Schauspiel gehen Hand in Hand.

Und haben wir nicht alle einen D-Fens in uns? Das wird im neuen Mediabook (2023 veröffentlicht worden) gut von den Autoren beschrieben. Durch Social Media und Co. und dem demographischen Wandel und neuen Technologien und/oder neuen Problemen, welche die Welt bedrohen. Es gibt in der Tat viele dünnhäutige Menschen. Ich warte z.B. nur darauf, bis die ersten Autofahrer Klimaaktivisten überfahren, weil sie z.B. durchdrehen.

Das wäre etwas, was man z.B. in einem Falling Down Remake einbauen könnte, würde der Film in der heutigen Zeit spielen. Der Film zeigt das, was viele vielleicht nur denken, aber aufgrund ihres Gewissens von Recht und Ordnung dann doch sein lassen wobei die von Michael Douglas im Film auch krank ist und dies sogar einmal Erwähnung findet (ohne näher darauf einzugehen). Seine Taten beruhen also nicht auf einer normalen Stressreaktion (dank ungenügenden Copingstrategien) aufgrund von externen und äusseren Einflüssen, die nerven oder belasten sondern die von ihm gespielte Figur leidet an einer Krankheit. 

Fazit: Sehenswert!

Infos:

O: Falling Down

USA 1993

R: Joel Schumacher

D: Michael Douglas, Robert Duvall, Barbara Hershey, Lois Smith, Rachel Ticotin

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 112:35 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Neusichtung: 25.11.23

Fassungen: Die alte deutsche DVD von Warner habe ich nach der letzten Sichtung entsorgt. Ich war erschrocken, wie schlecht die DVD ausschaut. Sehr schlecht gealtert. Der Film wurde inzwischen neu in Deutschland veröffentlicht. Von Warner & Plaion = DVD/Blu-Ray Mediabook mit Booklet, neues Master in hervorragender Bild- und Tonqualität, Uncut, Deutsch/Englisch mit Subs. Es war ein Genuss, den Film in einer würdigen Fassung neu zu schauen! Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen (kenne den Film auch nur so).

Montag, 20. November 2023

Blade Runner

Blade Runner

Story:

Los Angeles 2019:

Blade Runner Deckard (Harrison Ford) wird beauftragt, diverse Replikate (Rutger Hauer, Daryl Hannah, Brion James, Joanna Cassidy), die durch die Regierung verboten wurden, zu finden und zu töten…

Meine Meinung (Final Cut):

Blade Runner gilt als Klassiker des Sci-Fi Kinos. Der Film war wegweisend und für Ridley Scott, auch wenn der Film zuerst vom Studio umgeschnitten wurde, nachdem die Testvorführungen negativ verliefen. Seine Wunschfassung, der «Final Cut», die einzige Fassung, welche ich vom Film je sah, wurde erst 2007 realisiert. Ich sah den Film mit Harrison Ford nur einmal. Die Sichtung ist 15 Jahre her. Ob mir der Film heute noch so gut gefallen wird, um in der Sammlung zu bleiben?

Negativ! Wegweisender Klassiker hin oder her, der Film von Ridley Scott (Alien, Black Hawk Down) bleibt nicht mehr in der Sammlung.  Blade Runner, der auf dem Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen? von Philip K. Dick basiert (die filmische Version ist aber sehr verändert), ist kein schlechter Film aber für meinen persönlichen Geschmack nicht interessant genug, in Zukunft nochmal geschaut zu werden.

Da sind andere Philip K. Dick Romane, die verfilmt wurden, besser gealtert, z.B. Total Recall. Blade Runner hat seine Stärken in der Optik. Die Bildsprache ist eindrücklich, besonders das Spiel mit Licht und Schatten im ständigen Wechsel. Dazu der ständige Regen = stimmungsvolle Bilder, die teilweise herrlich surreal wirken (z.B. Sebastians Wohnung) oder sogar spannend und düster wirken (das Finale, in welchem Deckard von Rutger Hauer verfolgt wird). Auch die Effekte und Zukunftsvisionen sind sehenswert gestaltet worden.

Desweitern haben mir die Schauspieler gefallen, auch wenn ich z.B. Harrison Ford relativ kühl und eindimensional geformt fand. Daryl Hannah (Kill: Bill 1 + 2) fand ich hingegen schwächer. Mit ihrer ganzen Schminke und dem Outfit hätte sie, wie auch die Zwerge im Finale, besser in einen Troma-Film gepasst. Stark fand ich hingegen Brion James (House III) und vor allem Rutger Hauer (Spetters, Flesh + Blood) als Bösewichte. Gesichter, die ich gerne in solchen Rollen sehe und zudem intensiv und stark gespielt. Schade, kamen beide in der 1. Filmhälfte nicht mehr vor.

Wo der Film schwächelt ist in der Tat der Inhalt und Verlauf. Der Plot ist dünn. Viel wird angedeutet, aber offengelassen. Den Film empfand ich, gerade in den ersten 70 Minuten, als sehr lahm. Da passiert nicht viel Aufregendes. Auf die klischeehafte Liebesgeschichte hätte verzichtet werden können. Längen tun sich auf. Die Musik/Soundtrack passte mir nicht. Wirkte wie Entspannungsmusik aus einer Massagen-Sitzung. = einschläfernd, uninteressant. Das Ende fand ich gefiel mir gar nicht. In der Hinsicht wären ggf. die anderen Fassungen des Filmes besser gewesen für mich.

Fazit: Sci-Fi Fans können durchaus einen Blick riskieren und für seine Zeit ist Blade Runner sicherlich ein interessanter, aber für meinen Geschmack auch deutlich überbewerteter Streifen, der seinem Ruf nicht gerecht wird!

Infos:

O: Blade Runner

USA 1982

R: Ridley Scott

D: Harrison Ford, Rutger Hauer, Daryl Hannah, Brion James, Joanna Cassidy, Sean Young, Edward James Olmos, M. Emmet Walsh, William Sanderson

Laufzeit der deutschen DVD: 112:48 Min.

Gesehen am: Feb. 2008 / Neusichtung am: 18.10.23

Fassungen: Mir lag die deutsche Ultimate Metallbox (5 DVDs) von Warner vor = diverse Filmfassungen, Gimmicks, Spezialverpackung, Uncut, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs. Die deutsche Synchronisation ist gelungen. Ich sah mir den Final Cut an, da die vom Regisseur favorisierte Fassung. Die Bildqualität ist gut, aber hält dem heutigen Niveau in Sachen Bildqualität nicht mehr stand. Fans sollten also überlegen, ein Upgrade (Blu-Ray. UHD?) zu tätigen.

Montag, 13. November 2023

Showdown in Little Tokyo

 

Showdown in Little Tokyo

Story:

Zwei Cops (Dolph Lundgren & Brandon Lee) nehmen es in den USA mit der Yakuza (u.a. Cary-Hiroyuki Tagawa) auf…

Meine Meinung:

Showdown in Little Tokyo hat die Neusichtung bestanden, auch wenn nicht mehr jeder Joke und Spruch sitzt. Für einen Film von Warner Bros. wirkt der Film zuweilen hier und da fast mehr wie ein B-Movie, statt ein Kinofilm. Regie führte Action-Spezialist Mark L. Lester, der im B-Action-Film zu Hause war (Truck Stop Women, The Base, Hitman’s Run, Night of the Running Man). Seine besten Filme nebst Showdown in Little Tokyo dürften nach wie vor Class of 1984, Commando und Class of 1999 sein.

Dolph Lundgren (The Expendables, The Expendables 2, The Expendables 3), der seine Zeit aktuell mit Schrott wie The Expendables 4 verschwendet, war dazumal mit Filmen wie Rocky IV, Red Scorpion, The Punisher, Dark Angel, Universal Soldier, Joshua Tree, Men of War oder Silent Trigger auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Fans von ihm kommen in Showdown in Little Tokyo voll auf ihre Kosten. Der Buddy-Action-Movie war gleichzeitig das US-Debüt von Bruce Lee Sohn Brandon, der paar Jahre später während den Dreharbeiten zu The Crow ebenfalls tragisch zu früh aus dem Leben scheiden durfte.

Brandon Lee ist solide, kommt aber vom Charisma nicht an seinen Vater heran. Cary-Hiroyuki Tagawa spielt den Bösewicht, wie er dies in vielen Filmen dieser Art tat (in Nemesis z.B.), hervorragend. Auch wenn Showdown in Little Tokyo nicht perfekt gealtert ist, macht der Film Spass, auch wenn der Humor nicht mehr in jeder Szene überzeugt. Einige Sprüche waren dennoch herrlich amüsant, der Film mit einer kurzen Laufzeit von nur 75 Minuten extrem kurzweilig, zumal es viel Action zu sehen gibt.

Die Actionszenen bestehen aus Explosionen, blutigen Shoot-Outs und Prügeleien. Die Action-Szenen sind zuweilen überraschend blutig und derb ausgefallen. Da wird auch Mittels Messer oder Schwert getötet. Auch Nacktszenen sind eine Selbstverständlichkeit. Der Film war teilweise schmuddeliger, als ich das von dieser Art Film noch in Erinnerung gehabt hatte. Heutige Film-«Fans» werfen dem Film u.a. vor, frauen- und ausländerfeindlich bzw. rassistisch zu sein. Wohlstandsprobleme von Snowflakes, würde ich hingegen meinen.

Fazit: Unterhaltsamer, kurzweiliger und actionreicher, wenn auch nicht ernstzunehmender und stupider Action-Buddy-Movie mit einem gut aufgelegten und motiviertem Dolph Lundgren! Für Fans solcher Filme zu empfehlen!

Infos:

O: Showdown in Little Tokyo

USA 1991

R: Mark L. Lester

D: Dolph Lundgren , Brandon Lee, Cary-Hiroyuki Tagawa, Tia Carrere

Laufzeit der deutschen DVD: 75:25 Min.

Neusichtung am: 03.10.23

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Warner vor. Interessanterweise fehlt auf meiner Disc der deutsche (!) Ton. Es gibt nur deutsche Subs. O-Ton vorhanden, Uncut Unrated Fassung. Bisher gibt es nur in den USA eine Blu-Ray. Leider nur die zensierte US-Kinofassung (Stand: Okt. 2023). Die Qualität der deutschen DVD empfinde ich aber als sehr gut = brauche ich kein Upgrade.