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Donnerstag, 23. Oktober 2025

Resentment of Daughter-in-Law Review

Horroktober 2025

Resentment of Daughter-in-Law

Story:

Es werden zwei Gruselgeschichten erzählt:

1. Geschichte:

Mun-Su und Yeon-Yeon werden bei der Durchquerung eines Waldes von Banditen überfallen. Der Ehemann flieht, die Ehefrau wird verschleppt. Um einer Vergewaltigung zu entgehen, beisst sie sich die Zunge ab und stirbt. Sie erscheint später als Geist, um sich am feigen Ehemann zu rächen…

2. Geschichte:

Mr. Kim, ein reicher Edelmann, sehnt sich nach einem Nachkommen. Seine Frau ist nicht in der Lage, ein Kind zu empfangen. Als Mr. Kim die neue Konkubine schwängert, reagiert Mr. Kims Ehefrau mit rasender Wut und Eifersucht. Mit tödlichen Folgen…

Meine Meinung:

Einige wenige VHS hatte ich als «defekt» in die Sammlung gestellt. Jetzt, paar Jahre später, laufen die Dinger plötzlich. So kam es im aktuellen Horroktober zu mehreren koreanischen VHS-Sichtungen. Darunter fällt auch der Gruselfilm Resentment of Daughter-in-Law aus dem Jahr 1972, der zwei Gruselgeschichten im klassischen Setting miteinander verbindet. Diese scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Teilweise würde ein Voice Over Kommentator noch Infos beisteuern, doch aufgrund fehlender verständlicher Untertitel kann ich dazu keine weiteren Hintergrundinfos liefern.

Resentment of Daughter-in-Law stammt von Park Yun-gyo, der mehrere Horrorfilme realisiert hat. Ich kenne keine weiteren davon. Die Plakate zu Titeln wie Resented Spirit of Baby Bride Groom, The Magical Sword of Skeletal Spirit, Daughter of a Ghost, A Girl of White Hair, Witch Castle oder The Story of Lady Arang sehen alle vielversprechend, interessant und sehr stimmungsvoll aus. Resentment of Daughter-in-Law ist solide, aber kommt knapp nicht in meine Filmsammlung. Warum?

Resentment of Daughter-in-Law war für mich mehr Drama statt echter Grusel oder Horror. Die Horroranteile waren zwar stimmungsvoll und optisch schön eingefangen, aber im Vergleich zum Rest des Filmes zu selten zu sehen. Zudem empfand ich das Schauspiel von 1-2 Figuren als etwas laienhaft und der obligatorische Comic-Charakter, auch wenn es sich sehr in Grenzen hält, durfte auch nicht fehlen. Die Musik empfand ich in einigen Momenten, die atmosphärisch wirken wollten, als unpassend, so dass diese Szenen mehr komisch als gruselig wirkten.

Die Grusel-Parts waren ansonsten gut eingefangen, auch wenn nichts Neues geboten wird. Wer schon mehrere solcher 70er Jahre Ghost-Filme aus Südkorea gesehen hat, wird bessere Filme mit ähnlichen Inhalten vorfinden d.h. mit mehr Action, mehr Ghost-Szenen, mehr Effekten. Die Effekte beziehen sich hier auf eine Puppe, die eine Klippe runterfällt oder auf eine Skeletthand. Ansonsten wird auf echte Make-Up-Effekte verzichtet. Der Film ist ansonsten stimmungsvoll. Die authentischen Settings sind gut gewählt und tragen zur Stimmung des Filmes bei.

Fazit: Wer sich für unbekannte Grusel-Filme aus Südkorea im klassischen Setting interessiert, kann einen Blick riskieren!

Infos:

O: Myonuriui han

Südkorea 1972

R: Park Yun-gyo

D: Kim Won-mun, Kim Hyang-a, Ra Jeong-ok, Im Seong-po, Lee Yeong-ho, Baek Il-seob

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 87:56 Min.

Gesehen am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von Korea Production vor = Vorspann fehlt, statt Widescreen nur Vollbild, sah sonst Uncut aus, gute Bildqualität, Koreanischer Ton, keine Untertitel. Es gibt keine anderen Fassungen (Stand: Okt. 2025).

Samstag, 4. März 2023

The Greatest Eight Kinds of Kung Fu Review




The Greatest Eight Kinds of Kung Fu

Story:

Wu Chiu (Michael Chan Wai-Man), der Transporte eskortiert, wird überfallen und getötet. Die Täterschaft ist unbekannt. Die Schwester von Wu (Hsu Feng) und Wus Kumpel (Wang Chung) nehmen sich dem Problem an. Die treten an Stelle von Wu Chiu und eskortieren Lieferungen. Diverse Parteien (u.a. Danny Lee, Lily Li, Ling Yun, Dorian Tan Tao-Liang, Wong Ching) sind an den Transporten interessiert. Freund oder Feind?

Meine Meinung:

The Greatest Eight Kinds of Kung Fu aka Eight Escorts ist ein toller und sehenswerter Eastern, der mir besser gefallen hat, als erwartet. Der Plot ist eigentlich relativ dünn, 08/15 und hat man so sicher auch schon im Kung Fu-Genre gesehen (damit meine ich den Twist im Finale). Das gilt auch für die vielen Parteien im Film, wo zunächst unklar, was deren Motive sind oder wo die Zuordnung fehlt. Wer ist Freund, Feind oder ein möglicher Spion oder Agent? Dass die Kassette keine englischen Subs hatte, half nicht, dies nachvollziehbar zu verstehen.

Aber schlimm war es nicht und ich konnte dem Plot folgen, da ich die Mehrheit der Stars kenne und auseinanderhalten kann. Der Film, scheinbar eine HK-Produktion von Ex-Shaw Brothers Regisseur Pao Hsueh-Li (The Heroes) in Taiwan gedreht, bietet dem Fan eine grosse Anzahl von bekannten Namen wie Michael Chan Wai-Man (The Kung Fu Kid), Wang Chung (Police Force), Danny Lee (The Killer), Lily Li (Curse of Evil), Wong Ching (Sketch), Wu Ma (14 Blades) oder Dorian Tan Tao-Liang (Tornado of Pearl River).

Das der Plot wenig originell ist, ist für mich kein Kritikpunkt. Wu Ma, dessen Szenen für den Plot wenig wichtig scheinen (plus seine Szenen mit den nervenden Kindern), sind vielleicht die einzigen Mankos des Films. Die hätte man zugunsten einer Straffung weglassen können. Aber nur ein Detail am Rande. Kaum der Rede wert. Der Film bietet eine extrem hohe Anzahl von Kampfszenen. Diese sind oft hart anzusehen und spektakulär und abwechslungsreich choreographiert. Es gibt Kämpfe mit Waffen, ohne Waffen, 1:1 Kampfszenen oder Gruppenkämpfe, in welchen z.B. zwei Personen gegen eine kämpfen. Das Finale ist hart.

Selbst in der 1,33:1 Fassung machen die Kampfszenen Laune und Spass! Überrascht war ich von den starken Kampfszenen von Danny Lee. Der bekommt viele Kampfszenen spendiert. Auch Lily Li demonstriert eindrücklich ihr Können. Dorian Tan Tao-Liang kämpft weniger (ca. zwei Kampfszenen). Die sind aber lang und hart anzusehen. Beeindruckende Schlagkraft und Beinarbeit. Wang Chung als stummer Kämpfer hat weniger Actionszenen, bekommt aber sonst viel Screentime. Hsu Feng bekommt auch tolle Kampfszenen spendiert. Wong Ching, der eine Nebenrolle spielt, zeigt in einer tollen Kampfszene, dass er nur schwer zu besiegen ist. Ihn mag ich als Bösewicht so oder so.

Fazit: Wer das Eastern Genre mag, sollte sich diesen Kracher nicht entgehen lassen!

Infos:

O: Ba Jue

Taiwan, HK (je nach Quelle) 1980

R: Pao Hsueh-Li

D: Michael Chan Wai-Man, Hsu Feng, Wang Chung, Danny Lee, Lily Li, Ling Yun, Dorian Tan Tao-Liang, Wong Ching, Wu Ma

Laufzeit der koreanischen VHS: 90:06 Min.

Gesehen am: 19.11.22

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von Korea Production vor = Vollbild, ggf. noch zusätzlich gezoomt, leider im Vorspann (= Martial Arts) zensiert, Mandarin O-Ton mit koreanischen Subs. O-Ton und englische Subs hat das VHS aus Taiwan, welches kaum mehr zu bekommen sein dürfte. Die UK-DVD ist nur Englisch Dubbed. Eine deutsche Fassung und/oder Blu-Ray gibt es nicht (Stand: Nov. 2022).