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Mittwoch, 6. Mai 2026

Kung Fu Stars

Kung Fu Stars

Story:

Die ehemalige Schönheitskönigin He Aiqiu (Betty Ting Pei) und zwei weitere Frauen werden bei einem falschen Schönheitswettbewerb als Prostituierte an einen reichen Geschäftsmann verkauft. Fluchtversuche schlagen fehl, bis sich die rechte Hand des Geschäftsmannes (Wilson Tong) in He Aiqiu verliebt und er ihr helfen möchte. Doch das bezahlt er mit dem Leben, ehe sich weitere Zuhälter (u.a. Jason Pai Piao, Hon Kwok-Choi) gegen den Mörder (Fung Hak-On) auflehnen…

Meine Meinung:

Aka My Darling Gals. Kung Fu Stars lag seit 2018 ungesehen in meiner Sammlung. Die US-DVD spricht dabei von Filmen von Yuen Woo-Ping (Action Regie). Allerdings trifft das auf Kung Fu Stars nicht zu. In diesem ist Yuen Woo-Ping (Wing Chun, Magnificent Butcher, The Buddhist Fist) nur in einem Miniauftritt nebst Namen wie Lam Ching-Ying (Encounters of the Spooky Kind 2, Mr. Vampire III, Pom Pom & Hot Hot), Yuen Biao (A Kid from Tibet, The Champions, Above the Law) oder Eric Tsang (The Last Blood, Hitman, Scared Stiff) zu sehen.

Der Film von Law Kei (Green Killer, Ghost Festival, Bruce Lee the Invincible) ist ein Mix aus Drama, Menschenhandel, Erotik, Gangster- und Kung-Fu Film inklusive asiatischem Klamauk und Humor. Die Hauptfigur ist (die meiner Meinung nach überbewertete) Betty Ting Pei (My Name Ain't Suzie, Mahjong Heroes) sowie Wilson Tong (Kung Fu Genius, Mission to Kill, My Young Auntie). In kleineren Nebenrollen sind noch Jason Pai Piao (Men from the Gutter, Blind Boxer, Twins of Kung Fu) sowie Hon Kwok-Choi (Killer in the Dark) zu sehen. Fung Hak-On (Dirty Kung Fu, Last Hurrah for Chivalry, Dreadnaught) spielt quasi eine Art Hauptbösewicht. Mit Schnauz!

Da ich vor der Sichtung keine Inhaltsangabe fand, war der Inhalt etwas wirr und sprunghaft. Das aufgrund der Tatsache, dass die weissen englischen Untertitel oft nicht lesbar waren. Und nicht erkennbar. Warum? Es gab doch viele helle und weisse Hintergründe und somit sah man die englischen Untertitel nicht. Dazu gibt es Kürzungen (mehr dazu unter Fassungen). Ich wusste, dass der Film im Prostitutions-Setting spielt. Einzelne Momente tragen aber gar nichts zum Film bei (z.B. die Film-in-Film Szenen). Die erste Hälfte empfand ich, auch wenn der Film nur 73 Minuten lief, als lahm. Und relativ uninteressant. Doch es tat gut, dran zu bleiben.

Die besten Momente hat der Film dann in seiner zweiten Filmhälfte. Die Actionszenen kommen nun vermehrt zum Einsatz. Die Kampfszenen sind bodenständiger als in klassischen Martial Arts Filmen. Für die Choreographie waren Sammo Hung (Point of No Return, Don't Give a Damn, The Odd Couple), der im Film auch einen kleinen Gastauftrott mit Kampfszene hinlegt, und Fung Hak-On zuständig. Die haben ihre Sache ordentlich gemacht. Wilson Tong bekommt am meisten Kampfszenen spendiert. Danach Fung Hak-On. Im Finale dürfen dann auch Jason Pai Piao und Co. kurz kämpfen. Das war cool. Die Kampfszenen in der zweiten Hälfte waren sehenswert. Diese und auch Wilson Tongs Darbietung haben mich an die 70er Jahre Gangster-Rollen von Michael Chan Wai-Man erinnert = Das wertet den Film auf und dank den Kampfszenen und der starken zweiten Hälfte des Filmes landet der Film auch (knapp) in der Filmsammlung!

Infos:

O: Zi Fan Daai Saat Seng

HK 1978

R: Lo Kei

D: Betty Ting Pei, Wilson Tong, Fung Hak-On, Jason Pai Piao, Hon Kwok-Choi, Luk Chu-Sek, Kao Chiang, Lee Ka-Ting, Tang Ti, Eric Tsang, Yuen Biao, Lam Ching-Ying, Sammo Hung, Yuen Woo-Ping, Kitty Meng Chui, Lam Yeung-Yeung, Angel Chan Wai-Ying

Laufzeit der US-DVD: Ca. 73 Min.

Gesehen am: 06.05.26

Fassungen: Gesehen via US-DVD von Ground Zero («Black Belt Theatre»). Zusammen mit Fist of the Double K auf einer Disc. Zu Kung Fu Stars: 73 Minuten Laufzeit, statt O-Ton Kantonesisch in Mandarin mit festen englischen und chinesischen Subs. Diese sind oft nicht lesbar, da weisse Farbe und gleichzeitig heller Hintergrund. Die Bildqualität ist durchschnittlich. Auf YouTube ist der Film ebenfalls zu finden, hingegen in Kantonesisch mit englischen und chinesischen Subs und einem anderen Vorspann. Die US-DVD ist gegenüber der YouTube Fassung zensiert. Die Musik scheint teilweise im Kantonesischen und Mandarin Dub unterschiedlich zu sein. Dann finde ich auf YouTube noch weitere Szenen, die in beiden Fassungen fehlen. Bei der US-DVD fehlt:

- Der Vorspann ist alternativ

- Schönheitswettbewerb am Anfang fehlt (ca. fünf Minuten)

- Black-Face Girl zieht sich (im off screen) aus und wirft die Kleider auf den Boden. Umschnitt und sie ist oben durch nackt und sitzend zu sehen (Brüste). Der Mann, der sie dann "Chocolate" nennt, drückt sie mit dem Oberkörper in eine liegende Position aufs Bett. Danach fehlt ein Dialog des Mannes und danach sieht man "Chocolate" nochmal nackt da liegen. Das fehlt auch im YouTube Print.

- Es fehlt eine weitere Nacktszene zwischen einer Frau und einem Mann (auch ihr sind mehrfach Brüste zu sehen). Er gibt ihr Geld und sie fangen zu knutschen an. Fehlt auch im YouTube Print.

- Die Film-im-Film Drehszene (Lesben im Bikini) wurde stark verkürzt. In einem YouTube Clip küssen sie sich mehr, liegen auch aufeinander und stöhnen.

Auf YouTube habe ich in den Kommentaren gelesen (Chinesisch d.h. eine deren englischen Übersetzung), dass es nach Beendigung des Filmes Nachdrehs gegeben hat. Das würde die unterschiedlichen und chaotischen Bedingungen erklären. Ob es eine Komplettfassung (mit Nacktszenen etc.) gibt, weiss ich nicht.  Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Mai 2026).

Dienstag, 14. April 2026

The Outlaw Brothers



The Outlaw Brothers

Story:

Autodiebe (Frankie Chan, Max Mok) und eine Polizistin (Yukari Oshima) sind hinter einer Gangster-Bande (Michiko Nishiwaki, Jeff Falcon, Vincent Lyn, Mark Houghton) her…

Meine Meinung:

The Outlaw Brothers ist sicherlich einer der besten Filme von und mit Frankie Chan (Fun and Fury, Goodbye My Love, A Warrior's Tragedy) und mit Yukari Oshima (Devil Cat, Brave Young Girls, Blood Sister). Es handelt sich um eine Actionkomödie im modernen Setting. Man könnte fast von einem HK-Remake des US-Filmes Gone in 60 Seconds (aus dem Jahr 1974, erfuhr auch ein US-Remake) sprechen. The Outlaw Brothers wartet mit einem tollen Cast und superben Kampfszenen auf. Fans dieses HK-Filmzeitalters dürften mit The Outlaw Brothers bestens bedient werden.

Der Mix aus mehrheitlich harmloser Action und Humor funktioniert gut. Frankie Chan und Yukari Oshima harmonieren prächtig. Ihre Kampfszenen sind erste Sahne. Allgemein sind die Kampfszenen und deren Choreographie einfach nur spektakulär, rasant und innovativ. Diese wurde von fähigen Männern, u.a. Fung Hak-On (Edge of Darkness), der im Film auf einen Gastauftritt hinlegt, choreographiert. Im Finale durfte dann sogar noch Jackie Chan (Battle Creek Brawl) vorbeischauen und half mit, eine Szene zu choreographieren.

Besonders cool ist auch die Tatsache, dass hier mehrere ausländische Kämpfer in einem Film, und vor allem im sehenswerten Finale, vereint zu sehen sind. Deren Kämpfe sind der Wahnsinn. Da kämpfen Yukari Oshima und Frankie Chan abwechselnd gegen Namen wie Vincent Lyn (Robotrix), Mark Houghton (Angel Terminators) und Jeff Falcon (Caged Beauties). Vor allem letzterer konnte sich von seiner allerbesten Seite zeigen. Max Mok (An Eye for an Eye) bekommt wenig Kampfszenen spendiert. Nebst Yukari Oshima gefallen bei den Mädels ansonsten noch Sharon Kwok Sau-Wan (Lethal Panther 2) sowie Sheila Chan Suk-Lan (Prince of the Sun).

In weiteren Gastauftitten sind Namen wie Dan Mintz (Fatal Termination) und Chiang Tao (The Savage 5) auszumachen. Sheila Chan Suk-Lan sorgt mit ihrer Rolle für heutige Verhältnisse auch für viele politisch unkorrekte Szenen, was ich sehr mochte. Da ging im Kino auch hier und da ein raunen durch die Ränge. Ich bin sicher, dass der Film in Kantonesisch noch besser und lustiger rüberkommt. Einziger Schwachpunkt des Filmes: dass Michiko Nishiwaki (The Dragon Fighter) praktisch nichts von ihrem Kampftalent zeigen darf und im Finale auch nicht im Kampf besiegt wird. Das glich Potenzialverschwendung…

Fazit: Must Have Titel!

Infos:

O: Jui Gaai Chaak Paak Dong

HK 1990

R: Frankie Chan

D: Frankie Chan, Yukari Oshima, Max Mok, Michiko Nishiwaki, Jeff Falcon, Vincent Lyn, Mark Houghton, Sharon Kwok Sau-Wan, Sheila Chan Suk-Lan, Dan Mintz, Chiang Tao, Michael Miu Kiu-Wai, Fung Hak-On

Laufzeit der UK-Fassung: 96:42 Min.

Gesehen am: Nov. 2007 / Neusichtung am: 12.04.26

Fassungen: Ich sah den Film in London im Kino (Event mit Yukari Oshima). Dort lief leider nur eine leicht zensierte (typische UK-Zensur) Fassung, zudem nur Englisch Dubbed (mit chinesischen Subs). Zudem war die Fassung sehr dunkel. Zuhause habe ich die UK-DVD von HKL stehen = In Tiergewalt zensiert, sonst Uncut, auch O-Ton und englische Subs plus exklusive Extras (Bey Logan AK, u.a. Interview mit Vincent Lyn und Yukari Oshima). Wer den Uncut (auf DVD) haben möchte, sollte zur DVD aus den USA greifen. Die deutsche DVD (als Born to Fight 4) ist zwar auch Uncut und in Sachen Bildqualität massiv heller als die UK-DVD, dafür gibt es zum Originalton keine Untertitel = kein Kauf. Warten und hoffen, dass der irgendwann auf Blu-Ray erscheint…

Freitag, 27. Februar 2026

Legend of a Fighter

Legend of a Fighter

Story:

Father Fok (Phillip Ko Fei) ist ein berüchtigter Martial Arts Meister, der sein Wissen an seine Söhne weitergibt mit Ausnahme von Fok Yun Gap (Yuen Yat-Choh). Fok Yun Gap erhält mit Kong Ho San (Yasuaki Kurata) einen neuen Lehrer. Dieser ist in Wahrheit ein japanischer Kämpfer, der heimlich Father Foks Kampfstil studiert aber nebenbei Fok Yun Gap auch selbst in Sachen Kung Fu ausbildet. Danach macht sich Kong Ho San wieder auf den Weg nach Japan. 12 Jahre später rettet Fok Yun Gap (Leung Kar-Yan) seinen Vater und wird zum neuen Oberhaupt der Familie. Er zieht durchs Land und kämpft gegen Russen und Japaner - und besiegt sie alle. Da schicken die Japaner ihren besten Mann gegen Fok Yun Gap: Dessen ehemaligen Lehrer Kong Ho San…

Meine Meinung:

Legend of a Fighter lag acht Jahre ungesehen rum. Der Film hat allgemein einen sehr guten Ruf, so dass ich bei Namen wie Yuen Woo-Ping (Magnificent Butcher, The Buddhist Fist, Mismatched Couples), Yasuaki Kurata (Fist of Legend, Heroes of the East, Call Me Dragon), Leung Kar-Yan (Sleeping Fist, Knockabout, Die Tödliche Rache) und Phillip Ko Fei (Duell der 7 Tiger, Cantonen Iron Kung Fu, The War of the Boundary) doch hohe Erwartungen an den Tag legte. Dazu Action vom Yuen Clan (The Miracle Fighters, The Champions). Was will man mehr?

Der Plot basiert auf dem chinesischen Volkshelden Fok Yun Gap. Dieser wurde später auch noch von Jet Li verkörpert. Nämlich 2006 in Fearless von Ronny Yu. Fok Yun Gap reiht sich damit zu anderen chinesischen Volkshelden um Fong Sai-yuk (u.a. gespielt von Jet Li, Meng Fei und Shaw Brothers Legende Alexander Fu Sheng) oder Wong Fei-Hung (u.a. gespielt von Jet Li, Vincent Zhao oder Gordon Liu). Und genau da hätten wir ein Problem von Legend of a Fighter: nebst der Tatsache, dass Fok Yun Gap hier von zwei Darstellern gespielt wird, nahm ich Leung Kar-Yan diese anmutige Heldenrolle nicht ab. Dafür sah ich Leung Kar-Yan zu oft in Kung Fu Komödien und als Comic-Charakter.

Zudem, und eigentlich überrascht mich das, waren seine Kampfkünste in dem Film auch nicht so gut wie jene seiner Co-Stars um Phillip Ko Fei und Yasuaki Kurata. Das Duo hatte nämlich weitaus bessere, agilere und flüssigere Kampfszenen zu bieten. Egal ob Trainings- oder Kampfszenen. Das überrascht, zumal Leung Kar-Yan ansonsten eigentlich in der Hinsicht nie enttäuscht. Und dass, obwohl der Yuen Clan hinter den Action-Szenen stand. So sind die Kampfszenen mit Phillip Ko Fei und Yasuaki Kurata die Highlights des Filmes. Das Finale kann daher dann leider auch nicht die Qualität der Kampfszenen vom Beginn oder Mittelteil erreichen, was leicht schade ist. Im Grossen und Ganzen ist das jedoch Meckern auf hohem Niveau. Es gibt genug spektakuläre Kampfszenen im Film, die zu überzeugen wissen. Der Humor dürfte nicht alles gefallen (z.B. Fung Hak-Ons Gastauftritt) und der Plot war sehr dünn und episodenhaft.

Fazit: Nicht ganz der erhoffte Kracher, aber noch immer über dem Durchschnitt anzusiedeln!

Infos:

O: Fok Yuen Gap

HK 1982

R: Yuen Woo-Ping

D: Phillip Ko Fei, Yuen Yat-Choh, Yasuaki Kurata, Leung Kar-Yan, Lau Hok-Nin, Brandy Yuen Jan-Yeung, Huang Ha, Fung Hak-On

Laufzeit der UK-DVD: 88:47 Min.

Gesehen am: 27.02.25

Fassungen: Mir lag die UK-DVD von HKL vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, gute Bild- und Tonqualität, leider von 2,35:1 zu 1,78:1 beschnitten. Die Extras der Disc fehlen bei meiner Version. Ggf. handelt es sich bei der Disc um die holländische HKL-Ausgabe in welcher die Extras "oft fehlen sollen" (vom Hörensagen). Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Feb. 2026).

Dienstag, 23. September 2025

The 36 Crazy Fist Review

 


The 36 Crazy Fist

Story:

Der Vater von Wong Tai Kwong (Tony Leung Siu-Hung) und Wong Wai Chi (Michelle Yim) wird ermordet. Wong Tai Kwong schwört Rache. Durch die Mithilfe von diversen Personen (Ku Feng, Paul Chun, Chiang Cheng, Lau Kar-Yung) lernt er Kung Fu, um am Ende gegen die Bösewichte (Yen Shi-Kwan, Chan Lau) bestehen zu können…

Meine Meinung:

Nach den Jackie Chan Erfolgsfilmen Die Schlange im Schatten des Adlers sowie Drunken Master realisierte Chen Chi-Hwa (Imperial Sword, The Ape Girl, Retreat of the Godfather) diesen Drunken Master Klon mit dem Titel The 36 Crazy Fist (je nach Fassung auch als The 36 Crazy Fists bekannt). In vielen Orten wurde der Film als Jackie Chan Film beworben und verkauft. Das betrifft Alternativtitel (Jackie and the 36 Crazy Fists), Bilder auf dem Cover oder Fassungen, wo sogar Behind the Scenes Ausschnitte mit Jackie Chan vor den eigentlichen Film geschnitten wurden.

Jackie Chan (Snake and Crane Arts of Shaolin, City Hunter, Hand of Death) spielt im Film nicht mit. Er wurde jedoch als Martial Arts Director an Bord geholt. Sämtliche Kampfszenen sind von ihm choreographiert und dies sieht man den Trainings- und Kampfszenen auch positiv an. Da haben Jackie Chan und der Cast ganze Arbeit geleistet. Zu den Highlights sind die Kampfdemonstrationen zu Beginn während des Vorspanns (natürlich vor rotem Hintergrund), die zwei Kampfszenen mit Fung Hak-On (The Prodigal Boxer, The Protector) sowie das spektakuläre Finale.

Yen Shi-Kwan (The Killer in White, Dragon Fist), der mir unbekannt ist, spielt den Hauptbösewicht, der praktisch fast nur für den Finalkampf auftaucht, sehr gut. Der Held des Filmes, gespielt von Tony Leung Siu-Hung (Five Superfighters), gibt einen guten Jackie Chan Klon ab. Lau Kar-Yung (The Black Wall) hingegen hat nur eine kleine Rolle. Grosse Nebenrollen haben Paul Chun (The Man from Vietnam, Wild Search) sowie Shaw Brothers Legende Ku Feng (Shaolin Intruders, Summons to Death). Letzteren sah ich, glaube ich, noch nie in einer solchen «cartoonhaften» Rolle. Ein Moment beinhaltet auch nackte Tatsachen. Aussergewöhnlich, für diese Art Film.

Fazit: Für Fans von Old School Kung Fu Komödien zu empfehlen!

Infos:

HK 1979

O: San Shi Liu Mi Xing Quan

R: Chen Chi-Hwa

D: Tony Leung Siu-Hung, Michelle Yim, Ku Feng, Paul Chun, Chiang Cheng, Lau Kar-Yung, Yen Shi-Kwan, Chan Lau, Fung Hak-On

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 85:06 Min. (inklusive einer kurzen Werbung während dem Film)

Gesehen am: 28.06.25

Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS von Sam Hwa Video Production vor = O-Ton mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs, Vollbild statt Widescreen, solide Bild- und Tonqualität, nicht ganz Uncut (die Szene mit den Brüsten wurde leicht entschärft, aber nicht komplett). Die englischen Subs sind gut zu lesen und werden nicht durch koreanische Subs überdeckt. Erst nach der Sichtung sah ich, dass ich davon noch eine US-Blu-Ray habe. Von Gold Ninja Video in deren Jackiesploitation - A Treasury of Jackie Chan Inspired Rip-Offs and Copy Cats Collection. Der Film liegt dort Uncut, mit Behind the Scenes im Film integriert (Jackie Chan zeigt, wie sie kämpfen sollen) und als 35mm Print vor. Leider nur Englisch Dubbed. Der Dub soll gemäss mehreren Reviews grauenhaft schlecht sein. Die Fassung werde ich nie schauen. Die Blu-Ray wurde von Angela Mao signiert, da sich auch ein Angela Mao Film in der Collection befindet. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Mittwoch, 16. April 2025

The Prodigal Boxer



The Prodigal Boxer

Story:

Fong Sai-Yuks (Meng Fei) Vater (Sze-Ma Wah-Lung) wird getötet. Fong Sai-Yuk will Rache, doch der Versuch scheitert aufgrund seiner noch unerfahrenen Kampferfahrungen. Fong Sai-Yuk zieht sich aufs Land zurück, wo er von seiner Mutter (Maggie Li Lin-Lin) trainiert wird, um am Ende Rache üben zu können…

Meine Meinung:

Wie bereits bei Wong Fei-Hung gibt es auch die Person Fong Sai-Yuk betreffend ältere Filme, die sich um den Volkshelden bemühen. Es war also nicht erst Jet Li, der in den 90ern in die Haut von Fong Sai-Yuk schlüpfte (in Corey Yuens Fong Sai Yuk 1 + 2), sondern dies geschah schon 1972 in der taiwanesischen Produktion von Ulysses Au-Yeung Jun (The Wandering Dragon, Island Warriors, Shaolin Warrior). In dieser ist der junge Meng Fei (The Unbeaten 28, The Unique Lama, The Invincible Kung Fu Trio) als Titelheld zu sehen. Meng Fei spielte in dem erwähnten The Invincible Kung Fu Trio auch den anderen Volkshelden Wong Fei-Hung.

Der Film ist ein Basher. Der Film hat mir gut und um ehrlich zu sein, sogar etwas besser als die Jet Li Filme gefallen. Der Grund ist der, dass The Prodigal Boxer ein ernster Film ist. Hier wird auf Klamauk, Humor und Love-Story verzichtet. Der Film ist ernster als die späteren Jet Li Filme. Es geht dramatisch, teilweise auch überraschend hart zur Sache. Der Plot ist auf das nötigste limitiert und gradlinig. Der Film hat mich vom Inhalt und dessen Aufbau leicht an die Shaw Brothers Produktion Executioners from Shaolin erinnert. Die Kampfszenen, von Lau Kar-Wing choreographiert, werden im Verlauf des Filmes immer besser.

Den Wandel, den Meng Fei als Held durchmacht, kommt glaubhaft und mit viel Emotion und Wut zur Geltung. Das wird im Finale deutlich. Nebst Meng Fei haben mir vor allem die zwei Haupt-Bösewichte sehr gut gefallen. Zum einen sehen wir den immer fleissigen Japaner Yasuaki Kurata (The Golden Triangle, Seven to One, Aces Go Places II), der hier vor allem durch spektakuläre Beinarbeit und Kicks auftrumpft, zum anderen sehen wir Shanghai Thirteen Bösewicht Wong Ching (The Thirty Million Dollar Rush, The Imp, Mobfix Patrol) als dessen «Bruder». Auch dieser überzeugt. Eine der eindrücklichsten Szenen ist jene, in welcher Meng Fei eine Art Alptraum hat, nachdem er das erste Duell überlebt. Starke Szene!

Fazit: Sehenswert!

Gefolgt von: Prodigal Boxer II (liegt mir ungesehen vor) & The Secret of the Shaolin Poles

Infos:

O: Fang shiyu

Taiwan 1972

R: Ulysses Au-Yeung Jun

D: Meng Fei, Yasuaki Kurata, Maggie Li Lin-Lin, Pa Hung, Wong Ching, Fung Hak-On, Brandy Yuen Jan-Yeung, Lau Kar-Wing, Sze-Ma Wah-Lung

Laufzeit der US-Blu: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 08.02.25 / 2. Sichtung (in Mandarin): Mai 2025

Fassungen: Gesehen via The Basher Box = US-Blu-Ray (Region-All-Disc), zwei Filme im Set (The Awaken Punch & The Prodigal Boxer), Uncut, Englischer Dub (und Englische Subs), 4K Master eines 35mm Print = hervorragende Bild- und Tonqualität. Der Englische Dub ist mässig Schade, dass kein O-Ton an Bord ist. Aus Japan sollte ich noch ein US-VHS von Inter-Continental Video erhalten, welches in Mandarin ist. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2025). Nachtrag Mai 2025: Nun sah ich mir den Film als US-VHS von Inter-Continental Video an. Dieses bekam ich aus Japan und ich wusste, dass es sich um eine Mandarin-Ausgabe handelt. Zu meinem Glück sind sogar englische & chinesische Subs dabei. Das VHS ist, mit Ausnahme des Vorspannes, jedoch nur in Vollbild. Bis auf die Alptraum-Szene stört das Vollbild aber nicht. Der Film hat mir während der 2. Sichtung besser gefallen. Der Film kommt in Mandarin definitiv besser und hat teilweise schon fast epische Qualitäten. Ob ich die US-Blu-Ray nochmals einlegen werde, weiss ich nicht. 

Freitag, 28. März 2025

The Boxer from Shantung

 

The Boxer from Shantung

Story:

Ma Yongzheng (Chen Kuan-Tai) und sein Freund Xiao Jiangbei (Cheng Kang-Yeh) erreichen Shanghai. Sie erhoffen sich ein besseres Leben. Ma Yongzheng trifft auf Boss Tan Si (David Chiang), der in grossen Teilen der Stadt das Sagen hat. Ma ist von Tan beeindruckt und sieht ihn ihm einen Freund, ein Vorbild und ein Idol. Ma Yongzheng will auch zum Boss aufsteigen. Dies zieht den Zorn von Tans Feinden (Fung Ngai, Ku Feng, Wong Ching, Fung Hak-On, Wang Chung, Chiang Nan) auf Ma, der nun, wie Tan, eliminiert werden soll…

Meine Meinung:

1969 entdeckte Chang Cheh (Die Todespagode des gelben Tigers, The Fantastic Magic Baby, Das Höllentor der Shaolin) Chen Kuan-Tai (Little Dragon Maiden, Shadow Cop, Ambitious Kung Fu Girl) an einem Kampfturnier. Später motivierte dieser Chen Kuan-Tai, bei den Shaw Brothers einen Vertrag zu unterzeichnen. 1972 war es dann so weit: Chen Kuan-Tai bekam in The Boxer from Shantung die Hauptrolle und wurde damit zum neuen Star der Shaw Brothers. Der Film war sehr erfolgreich und zog viele weitere Filme nach, die über die Figur Ma Yongzheng, welche Chen Kuan-Tai spielt, handeln sollten (oder über dessen Geschwister).

Filme wie Ma Su Chen (mit Jimmy Wang Yu), Furious Slaughter (Dito), A Brave Girl-Boxer in Shanghai, The Sister of the San-Tung Boxer, The Avenger oder Kung Fu Mama (soll in Zukunft von Toby Russells neuem Label als Blu-Ray erscheinen) waren die logische Folge. Jeder wollte vom Erfolg von The Boxer from Shantung profitieren. Dabei wurde The Boxer from Shantung zur etwa gleichen Zeit wie The Big Boss mit Bruce Lee gedreht und beide Filme sagten Schwertkampfszenen den Kampf an. Neu wurde mit Fäusten gekämpft, nicht mehr mit Schwertern. Zusammen mit anderen Filmen wie King Boxer, Fist of Fury sowie The Chinese Boxer wurde der neue Trend zu einem vollen Erfolg.

Chen Kuan-Tai erzählt dazu im Bonusmaterial eine nette Anekdote, da er fast bei Golden Harvest gelandet wäre, gerade zur Zeit, als Bruce Lee dort anheuerte. Chen Kuan-Tai brilliert in The Boxer from Shantung mit Charisma und seiner kampferprobten Physis. Er war der richtige Mann zur richten Zeit und wurde ein neuer «Schüler» unter «Mentor» Chang Cheh, der den Film zusammen mit Pao Hsueh-Li (The Heroes, The Oath of Death, Blooded Treasury Fight) realisierte. The Boxer from Shantung war bei Fans und Kritik sehr beliebt. Ich persönlich muss inzwischen feststellen, dass ich den Streifen doch leicht überbewertet finde, was nicht heissen soll, dass ich den Film als schlecht empfinde.

Allerdings empfinde ich den Plot als relativ lahm. Für einen Film, der mehr als zwei Stunden Laufzeit bietet, gab es für meinen Geschmack auch zu wenig Action- bzw. Kampfszenen. Es gab sogar Längen und von Namen wie Wong Ching (Sketch), Wang Chung (The Delinquent) oder Fung Hak-On (A Mad World of Fools) hätte ich gerne mehr (Actionszenen) gesehen. Auch von David Chiang (The Challenger) hätte es gerne mehr Szenen haben dürfen. Da bekam Yuen Biao im Remake (Hero 1997) mehr Screentime ab. Ku Feng (The Psychopath) spielt einen der Bösewichte. Was die Actionszenen angehen, ist besonders das Finale zu erwähnen. Das ist wirklich ein blutiges Meisterwerk und kompensiert die ein oder andere Länge im früheren Verlauf des Filmes.

Fazit: Für Shaw Brothers Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Ma Yong Zhen

HK 1972

R: Chang Cheh, Pao Hsueh-Li

D: Chen Kuan-Tai, David Chiang, Ku Feng, Cheng Kang-Yeh, Fung Ngai, Wong Ching, Fung Hak-On, Wang Chung, Chiang Nan

Laufzeit der UK-Blu: 134:25 Min.

Gesehen am: Jan. 2007 / Neusichtung am: 17.01.25

Fassungen: Gesehen via Shaw Scope Volume One Box von Arrow Video (UK-Label). Nebst Buch, Sonderverpackung, Soundtrack CDs und vielen weiteren Filmen liegt The Boxer from Shantung ohne Frame-Cuts vor. Die Fassung ist daher die weltweit längste Fassung, da im Finale auch eine Sequenz, die überall fehlte, enthalten ist. Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend. O-Ton und englische Subs sind vorhanden. Es gibt viele Extras. Das Interview mit Chen Kuan Tai (ca. 20 Minuten) ist ok, aber etwas zäh und repetitiv. Das Interview mit David Chiang (ca. 30 Minuten) ist toll. Dann kommt auch John Woo (ca. acht Minuten) zu Wort, der berichtet, wie seine Themen in The Killer, Hard Boiled und Co. (Bruderschaft, Verrat, Zeitlupeneinsatz) aus seiner Zusammenarbeit mit Chang Cheh resultiert. Zuletzt wurden an einem Shaw Brothers Event Ku Feng und Chen Kuan-Tai interviewt (ca. 17 Minuten). Das empfand ich als sehr sympathisch. Es gibt weitere Extras wie Trailer und Vorspänne. In Deutschland von filmArt als Der Pirat von Shantung auf Blu-Ray zu haben (Frame-Cuts und im Finale gibt es auch einen Schnitt in einer Actionsequenz).

Dienstag, 20. August 2024

Dragon Lord

Dragon Lord

Story:

Die beiden Lausbuben Lung (Jackie Chan) und Wong (Mars), die sich seit Jugendjahren kennen, geraten durch mehrere Zufälle zwischen die Fronten einer Gangster-Bande. Ein Gangster (Hwang In-Shik) und dessen Bande wollen chinesische Schätze stehlen und ausserhalb Chinas verkaufen. Deputy Hoi (Michael Chan Wai-Man) kann dies ethisch nicht akzeptieren und will die Gruppe verlassen, zum Wiederwillen des Bosses. Diese haben es nun auf seinen Kopf abgesehen und da stösst der verwundete Deputy Hoi zufällig auf Lung und Wong…

Meine Meinung (Hong Kong Cut):

Zweitsichtung seit März 2007. Ich wusste bis auf ein bis zwei Momente (Rugby-Spiel, ein Stunt im Finale) nichts mehr. Ich hatte aber noch im Gefühl, dass ich Dragon Lord immer etwas schwächer fand als andere Jackie Chan Werke. Und dieser Erinnerung muss ich auch nach dieser Zweitsichtung zustimmen: Dragon Lord ist durchschnittlich und deutlich überbewertet. Wäre da nicht das tolle, 20minütige Finale, könnte man den Film getrost in die Tonne treten.

Das Problem ist die Tatsache, dass der Film von und mit Jackie Chan (The Accidental Spy, The Twins Effect 2) bis zum Finale kaum Action bietet. Natürlich, es gibt die stark choreographierte Start-Sequenz mit dem «Rugby-Spiel» und im Mittelteil die Federball-Fussball-Sequenz. Allein an letzterer wurde laut Interview mit Mars vier Wochen und mehr gedreht. Aber ohne Kung Fu sind auch diese Momente schlussendlich irgendwie lahm und unspektakulär.

Wenn ich «Fussball» in Verbindung mit Kung Fu sehen will, dann à la The Champions. Der viele Humor war auch oft unlustig und einige der Nebenfiguren wie Tai Bo (We're Going to Eat You, Back Home) oder Cheng Kang-Yeh (The Gambling Syndicate, 2 tödliche Fäuste im Schatten der Schlange) nervend. Die Sidekicks dienten nur dem Klamauk. Es wird damit zu viel Zeit vergeudet. Die Musik war billig. Der eigentliche Plot kommt kaum zur Sprache. Laut Interview mit Mars betrug das gefilmte Material am Ende fünf Stunden. Da musste natürlich viel entfernt werden.

Das könnte auch die Ursache sein, warum vieles unausgereift wirkt. Oder in der Extended Fassung unpassend verändert wurde (z.B. Rugby-Szene im Finale nach dem Endkampf statt zu Beginn). Jackie Chan machte dabei als Regisseur aber noch wichtige Erfahrungen, ehe er später Erfolg nach Erfolg abliefern sollte. Er war nebst seinem Stunt-Team, Fung Hak-On (A Mad World of Fools, The Fantastic Magic Baby), der im Film auch in einem Gastauftritt zu sehen ist und dem leider verstorbenen Corey Yuen (Buddha Killer, Fong Sai Yuk), dem zu Ehren die Zweitsichtung abgehalten wurde, für die Choreographie und Action zuständig.

Die Action-Szenen im Finale sind der Wahnsinn. Auch die Stunts knallen schön heftig rein. In den Szenen zeigen Jackie Chan und Mars (Lackey and the Lady Tiger, Knockabout) ihr Talent und Können. Für die Golden Harvest Produktion, die komplett in Taiwan gedreht wurde (in Südkorea war es dazumal, gedreht wurde u.a. im Oktober, viel zu kalt), wurde aus Südkorea Hwang In-Shik (The Association, A Fist Full of Talons) eingeflogen. Der «Endboss» aus Jackie Chans The Young Master. Auch er überzeugt restlos. Corey Yuen ist in einer Minirolle zu sehen, Tien Feng (The Snake Girl Drops In, Kwan-Fu – Das Schwert des Todes) sorgt auch nur für Klamauk und Michael Chan Wai-Man (The Deadly Breaking Sword, The Master Strikes Back) bekommt leider so gut wie keine Action-Sequenz spendiert. Aber schön, ihn in einem Jackie Chan Film zu sehen.

Fazit: Nur dank dem Finale und zwei zugedrückten Augen und nur für ultimative Jackie Chan Fans sehenswert!

Infos:

O: Lung Siu Yau

HK 1982

R: Jackie Chan

D: Jackie Chan, Mars, Hwang In-Shik, Michael Chan Wai-Man, Suet Lee, Paul Chang Chung, Tien Feng, Tai Bo, Cheng Kang-Yeh, Fung Hak-On, Corey Yuen

Laufzeit der US-Blu: Ca. 96 Min. (Hong Kong Cut) / Ca. 103 Min. (Extended Cut)

Gesehen am: März 2007 / Neusichtung am: 13.08.24

Fassungen: Mir lag für eine 2. Sichtung die US-Blu-Ray von Shout Factory vor. Die Box enthält mehrere Jackie Chan Filme. Für eine Zusammenstellung siehe das Dragon Fist Review. Zu Dragon Lord sind zwei Fassungen enthalten. Für mich ist aber der Hong Kong Cut die priorisierte Fassung. Die 2. Fassung (= Extended Version) ist mir zu lang, zu verändert (Rugby-Szene nach dem Finalkampf statt zu Beginn) und Michael Chan Wai-Man bekommt in dieser gar keine Action-Szene spendiert. Auf der deutschen Blu-Ray sind auch beide Fassungen enthalten (von Splendid). Als Extras gibt es Interviews mit Louis Sit, Mars und Hwang In-Shik.

Dienstag, 13. August 2024

A Mad World of Fools

Shawgust 2024

A Mad World of Fools

Inhalte inklusive meiner Meinung:

A Mad World of Fools, eine Mitte der 70er Jahre Shaw Brothers Produktion und «Komödie» im modernen Setting, die von David Chiang (Shaolin Abbot, Die Todeskralle des roten Phoenix, What Price Survival), der auch die Hauptrolle spielt und im Film zusätzlich als «Presenter» zu sehen ist (à la Cryptkeeper in Geschichten aus der Gruft), realisiert wurde, wurde von Chang Cheh (Dancing King, The Rebel Intruders, Disciples of Shaolin) produziert. Der Film hat keinen wirklichen Plot.

Die Shaw Brothers gingen nach dem Motto «Sex sells». David Chiang als Presenter bietet den Zuschauern zehn Sketchs in unterschiedlicher Länge, um diese danach jeweils zu kommentieren. Das hatte z.T. fast Fake Mondo Vibes, da dem damals konservativen 70er Jahre Hong Kong Zuschauer sexuelle Vorlieben (Exhibitionismus, Voyeurismus, Fetisch, S/M, Homosexualität, Transvestitismus) und nackte Tatsachen (hier und da paar Brüste) gezeigt werden.  

Aufgelistet bieten die zehn Sketchs folgendes:

1. Dean Shek (A Better Tomorrow 2) als Voyeur und Fetischist. Gebrauchte Frauenkleider, ein BH und Slip, verdrehen ihm den Kopf.

2. Ein Mann in Frauenkleidern begutachtet sich im Spiegel.

3. Ein Mann, der von Frauen umworben wird, stellt sich als homosexuell aus.

4. Wu Ma (Two Jolly Cops) entblösst sich vor diversen Frauen.

5. Ein Schwächling und Tagträumer (David Chiang) wünscht er wäre ein Kung Fu Star. Seine Idole: Bruce Lee, Chen Kuan-Tai und Ti Lung. Doch als er mit seiner Freundin spazieren geht und von einer Gruppe Männern belästigt wird, stellt sich heraus, dass er seine Träume nicht in die Tat umsetzen kann. Einer der wenigen guten Sketchs des Filmes, da David Chiang und lange Laufzeit. Als Belästiger sind u.a. Fung Hak-On (Last Hurrah for Chivalry) und Yuen Cheung-Yan (Drunken Tai Chi) zu sehen.

6. Ein Ehemann steigert seine Lust, indem er eine Prostituierte besucht.

7. Ein Ehemann der Schulden hat und statt seiner Ehefrau die TV-Inhalte geniesst, bringt diese an den Rand der Verzweiflung.

8. Ein Geschäftsmann lässt sich von einer Prostituierten auspeitschen.

9. Ein Sohn kehrt aus Europa zu seiner Familie zurück inklusive seiner europäischen, aufgeschlossenen und freizügigen (blonden) neuen Ehefrau (Marlene Perry) - sehr zum Schrecken der Familie.

10. Die 2. Folge mit David Chiang und nebst dem 5. und 9. Sketch jene mit der längsten Laufzeit. David Chiang spielt einen Kleptomanen. Als er jedoch von Gangstern etwas klaut, wird er von diesen verfolgt. Die Gangster spielen u.a. einmal mehr Fung Hak-On und zusätzlich noch Lau Kar-Wing (der zusammen mit Lau Kar-Leung auch als Action Director fungierte) und Paul Chun Pui (People’s Hero, In the Line of Duty III).

Lohnt sich A Mad World of Fools? Man sollte meinen ja. Zehn Sketchs = abwechslungsreich und unterhaltsam. Dennoch kann ich diese «Komödie» kaum empfehlen. Der Film ist mittelmässig und für eine Komödie eigentlich kaum lustig. Die meisten Episoden sind belanglos und uninteressant. Sketchs Nr. eins und neun waren solide. Nur jene mit David Chiang (Sketchs Nr. fünf & zehn) waren gut. David Chiang und sein Charisma machen vieles wett und in dem fünften Sketch gibt es auch Kung Fu-Szenen zu sehen. Seine Tagträumereien werden amüsant dargestellt und ihn in einer modernen Rolle zu sehen, machte Spass.

Alles in allem müsste der Film eigentlich aus der Sammlung fliegen, aber dank David Chiang und zwei zugedrückten Augen bleibt der Mal vorerst in der Sammlung…

Infos:

O: Guai ren guai shi

HK 1974

R: David Chiang

D: David Chiang, Marlene Perry, Wu Ma, Dean Shek, Yuen Cheung-Yan, Richard Breslin, Lau Kar-Wing, Fung Hak-On, Paul Chun Pui, Tina Chin Fei, Maggie Li Lin-Lin, Lily Chen Ching

Laufzeit der TW-DVD: Ca. 97 Min.

Gesehen am: Aug. 2024

Fassungen: Mir lag die Code-3-Disc aus Taiwan von Celestial/Deltamac vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Aug. 2024).

Donnerstag, 1. August 2024

The Fantastic Magic Baby


Shawgust 2024

The Fantastic Magic Baby

Story:

«Monkey King» Sun Wukong (Lau Chung-Chun) befindet sich zusammen mit seinem Meister (Teng Jue-Jen) und Co. (Yang Kuei-Yu, Chen I-Ho) auf der «Reise nach Westen». Red Boy (Ting Wa-Chung), Sohn von Princess Iron Fan (Hu Chin) und Ox Demon King (Chiang Tao), macht es sich zur Aufgabe, den Monkey King zu töten. Ihm gelingt es, dessen Meister zu entführen. Um Red Boy besiegen zu können, braucht der Monkey King die Hilfe von Goddess of Mercy (Chao Li-Chuan) und weiteren Göttern…

Meine Meinung:

Chang Cheh, Godfather des Kung Fu Kinos, Entdecker von Stars wie Jimmy Wang Yu, Ti Lung, David Chiang, Chen Kuan-Tai oder den «Venoms» und Mentor von John Woo, wurde während seiner Zeit bei den Shaw Brothers «abtrünnig». Er gründete in Taiwan eine eigene Produktionsfirma namens Chang's Film Co. Dank dieser konnte er in Taiwan, billiger als in Hong Kong, Film drehen. Darunter waren auch Filme, die dann von den Shaw Brothers vertrieben, z.T. aber auch produziert wurden. Titel wie Heroes Two, 7-Man Army oder eben den hier besprochenen The Fantastic Magic Baby waren darunter.

Der nur 61 Minuten lange Film beruht auf dem chinesischen Roman «Journey to the West». Es geht also um den Monkey King. Diesbezüglich gibt es unzählige Filme in Taiwan, Hong Kong oder China. Beispielweise New Pilgrims to the West plus deren Fortsetzung Monkey War, den Stephen Chow 2teiler A Chinese Odyssey Part One & Two, den chinesischen Kommerzschrott The Monkey King (mit Donnie Yen und Chow Yun-Fat) oder 60er Jahre Shaw Brothers Verfilmungen (The Cave of the Silken Web), nur um paar wenige Titel zu nennen. Dank den 61 Minuten Laufzeit ist der Film extrem kurzweilig und unterhaltsam.

Der Film hat zwar deutlich weniger Budget als andere Shaw Brothers Produktionen und wurde nur im Studio gedreht (also keine Natur- und Aussenaufnahmen), dennoch mochte ich die fantasievollen und nebligen Settings. Der Fantasy-Gehalt hat mir gut gefallen und teilweise fühlte ich mich leicht an Heaven & Hell erinnert. Auch ein Film von Chang Cheh. Auch den Einsatz von diversen Göttern, Feuer spuckender Statuen, Steinmonstern oder Chimären im Plot haben mir zugesagt. Längen gibt es praktisch keine, da nur 61 Minuten Laufzeit und viel Kämpfe.

Was die Choreographie der Kampfszenen angehen (plus Musikwahl), orientiert sich der Film stark an der Peking Opera. Da sind einige eindrückliche Momente festgehalten worden und der Cast beherrschte ihr Können. Die Kampfszenen wurden u.a. von Regisseur, Choreograph und Darsteller Lau Kar-Leung (Pedicab Driver, The 8 Diagram Pole Fighter, The Delinquent) in Szene gesetzt. Daher überrascht die gute Qualität der Kampfszenen nicht. Die mir unbekannten Lau Chung-Chun als Monkey King (laut hkmdb seine einzige Rolle, was überrascht) und Ting Wa-Chung (The Swift Shaolin Boxer) als Red Boy machten einen sehr guten Job. In Nebenrollen sind noch Fung Hak-On (The Godfather’s Daughter Mafia Blues) und Phillip Kwok (Forbidden Arsenal) zu sehen. Die Darsteller waren gesamthaft sehr solide.

Fazit: Für Shaw Brothers Fans sehenswert!

Infos:

O: Hong Hai Er

Taiwan, HK (je nach Quelle), 1975

R: Chang Cheh

D: Lau Chung-Chun, Teng Jue-Jen, Yang Kuei-Yu, Chen I-Ho, Ting Wa-Chung, Hu Chin, Chiang Tao, Chao Li-Chuan, Fung Hak-On, Phillip Kwok Chun-Fung

Laufzeit der HK-VCD: 61:25 Min.

Gesehen am: April 2016 / Neusichtung: Aug. 2024 / Sichtung der UK-Blu: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von IVL/Celestial vor = solide Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs, Uncut. Den Film gibt es vom gleichen Label auch auf DVD. Es gibt keine Blu-Ray und/oder deutsche Fassung (Stand: Aug. 2024). Nachtrag Okt. 2025: Der Film wurde vor kurzem in England von Eureka auf Blu-Ray veröffentlicht (in der Furious Swords and Fantastic Warriors). Endlich konnte ich den Film in einer würdigen Qualität sichten. Das Upgrade von der HK-VCD (wurde inzwischen verkauft) auf die UK-Blu-Ray hat sich gelohnt. Auch wenn viele den Film nicht mögen, war fast ausschliesslich der Film der Grund, warum ich die Box gekauft habe. O-Ton, englische Subs, Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität. Das Set kommt mit anderen Filmen, einer Box und Booklet daher. 

Samstag, 16. Dezember 2023

14 Schwerter

14 Schwerter

Story:

Die Familie Yang erleidet in einer Schlacht gravierende Verluste. Die weiblichen Yang (Yukari Oshima, Cheng Pei-Pei, Kathy Chow, Li Jing, Yu Na) schwören Rache am Tod ihrer Brüder, Söhne und Väter…

Meine Meinung:

Aka The Legendary Amazons. Bei 14 Schwerter handelt es sich um eine Festland-China-Produktion und um ein Remake des Shaw Brothers Klassikers The 14 Amazons. Der von Jackie Chan (Police Story) produzierte Film hat die 2. Sichtung nicht bestanden und fliegt aus der Sammlung. Nicht alles an 14 Schwerter ist schlecht und für junge Fans, die z.B. nicht gerne alte Filme schauen, könnte der Film dennoch interessant sein.

Der Plot dürfte mehr oder weniger dem von The 14 Amazons erinnern. Teilweise erinnert der Film auch an den Shaw Brothers Film The Eight Diagram Pole Fighter mit Alexander Fu Sheng. 14 Schwerter bietet hier und da einige nette Bilder, nette Kämpfe, schöne Pferdestürzte und einen fiesen Bösewicht. Neutral betrachtet ist es auch schön, dass Regisseur Frankie Chan (Fun and Fury) Namen wie Yukari Oshima (Devil Cat), Wu Ma (14 Blades), Fung Hak-On (Edge of Darkness) oder Lam Wai vor die Kamera brachte.

Laut hkmdb «Lam Wai» aka «Vincent Lam Wai». Es ist jedoch wirklich der andere, bekanntere Lam Wai (Bloody Brotherhood), trotz Outfit und Bart klar zu erkennen am Gesicht/Mimik. Wu Ma und Fung Hak-On haben nur Gastauftritte, während Lam Wai eine Nebenrolle spielt und Yukari Oshima eine der Yang-Schwestern. Daneben sind noch die vor kurzem verstorbene Kathy Chow, Shaw Brothers Legende Cheng Pei-Pei (Whiplash) und die mir nicht sonderlich sympathische und relativ talentfreie Cecilia Cheung (Ausnahme: ihre Rolle in King of Comedy) als Yang-Schwestern zu sehen.

Die Schwestern auseinander zu halten war oft nicht einfach, da viele Massenszenen und die Mädels praktisch alle gleich aussehen (Outfits, Rüstung, Helme, schwarze Haare). Der Mix aus altmodischen Effekten und CGI hat nicht immer gepasst. Einige der CGI-Effekte waren mies, ebenso CGI-Hintergründe. Hier und da wurde jedoch auch mehr Aufwand betrieben (Feuerbälle). Auch im Abspann bei den Outtakes zu sehen. 

Was mir nicht gefiel war die sterile, zu saubere und billige Optik, der Humor, die miesen Songs auf Soap Opera Niveau und die Leads Cecilia Cheung und ihr Gegenstück, Xiao Mingyu. Die haben beide einfach schlecht gespielt und haben genervt. Zu keiner Sekunde glaubwürdig und totale Fehlbesetzungen. Die Füllszenen sind lahm und es gibt keine einzige wirklich tolle Action-Szene, so dass 14 Schwerter aus der Sammlung fliegt.

Fazit: Besser The 14 Amazons oder The Eight Diagram Pole Fighter schauen!

Infos:

O: Yang Men Nu Jiang Zhi Jun Ling Ru Shan

China 2011

R: Frankie Chan

P: Jackie Chan

D: Yukari Oshima, Cheng Pei-Pei, Kathy Chow, Li Jing, Yu Na, Cecilia Cheung, Richie Ren Xian-Qi, Lam Wai, Wu Ma, Fung Hak-On

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 108:08 Min.

Gesehen am: Juli 2012 / Neusichtung am: 13.12.23

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Splendid vor = Uncut, Wendecover, O-Ton, deutsche Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität.

Dienstag, 7. Februar 2023

The Protector Review

 
The Protector

Story:

 

Zwei Cops aus New York (Jackie Chan, Danny Aiello) legen sich in Hong Kong mit Gangstern (Roy Chiao, Bill Wallace, Shum Wai, Fung Hak-On) an…

 

Meine Meinung:

 

Nach The Big Brawl im Jahr 1980 probierte es Jackie Chan fünf Jahre später erneut in den USA. Der Film wurde jedoch zu keinem Erfolg. Regisseur James Glickenhaus, der zuvor mit Der Exterminator auf sich aufmerksam machte, lieferte einen Film ab, den Jackie Chan nicht mochte: vulgäre Sprache, nackte Tatsache, blutige Shoot-Outs, miese Action-Szenen. Angeblich soll Jackie Chan nicht viel zu sagen gehabt haben.

 

In Hong Kong durfte er (bzw. Regisseur King Sang Tang, je nach Quelle) den Film nach seinem Gusto neu "definieren" d.h.: nackte Tatsachen flogen raus, vulgäre Sprache wohl ebenso, es gab Nach-Drehs, neue und alternative Handlungsstränge und Jackie Chan drehte die Action-Szenen mit seinem Stunt-Team nach. Die Fassung entspricht mehr dem, was HK-Fans mögen. Mir persönlich gefällt die HK-Fassung besser.

 

Der Film ist selbst in der HK-Version noch düster und brutal. Zusammen mit Filmen wie Crime Story oder Shinjuku Incident gehört The Protector sicherlich zu den härteren Filmen in Jackie Chans (Rob-B-Hood) langer Karriere. Und einen positiven Nebeneffekt hatte The Protector auch noch: Jackies Unzufriedenheit führte dazu, dass er danach Police Story drehte und damit Weltruhm erlangte! The Protector ist dennoch alles andere als ein schlechter Film.

 

Der Film startet zunächst in den USA mit Punks, die direkt aus einem Ital. Endzeitfilm oder einer Troma-Produktion stammen könnte. Die Bar-Schiesserei gefiel mir sehr, da sehr blutige Shoot-Outs und coole Stunts. Danach wechselt der Film nach Hong Kong. Jackie Chan bekommt Gweilo Danny Aiello (Léon - Der Profi) an die Seite. Der ist solide. Jackie Chan gefällt in den Kampfszenen und auch was sein Schauspiel angehen.

 

Die Action-Szenen sind ein sehenswerter Mix aus blutigen Shoot-Outs, Kämpfen à la Jackie Chan (im Massagesalon), krassen Stunts (Stuntmen fliegt durch Werbereklame und/oder es gehen viele Gegenstände kaputt und/oder Gegner fliegen durch die Gegend, z.B. auch im Finale). Das Finale ist eines der Action-Highlights des Filmes. Jackie Chans Kampf gegen Real-Fighter Bill Wallace (aka Superfoot) ist erste Sahne. Danach darf Jackie Chan ja noch gegen Kanonenfutter ran, was zu einigen tollen Stunts führt. Diese Szenen haben mich ans Finale in Ong-Bak erinnert.

 

Der Plot ist nur Mittel zum Zweck, zeigt aber paar schöne Bilder aus Hong Kong und wartet mit bekannten Namen wie Roy Chiao (The Blonde Fury), Shum Wai (Triad Story), Fung Hak-On (The Godfather’s Daughter Mafia Blues), Sally Yeh (Crimson Street), Tai Bo (Drug Tiger) oder Moon Lee (Iron Angels) auf. Roy Chiao und Shum Wai spielen Bösewichte. Fung Hak-On und Tao Bo Gangster. Da bleibt vor allem Fung Hak-On Kampf in Gedächtnis: beim Setting (Eisfabrik) kommt Bruce Lee Feeling auf. Moon Lee darf nicht kämpfen, überzeugt aber durch eine stark gespielte (dramatisch und traurig) Leistung (als sie ihren toten Film-Vater findet).

 

Fazit: Sehr solide, kurzweilig und unterhaltsam! Jackie Chan Fans können einen Blick riskieren!

 

Infos:

 

O: The Protector

 

HK, USA 1985

 

R: James Glickenhaus (US-Fassung), King Sang Tang (HK-Fassung)

 

D: Jackie Chan, Danny Aiello, Roy Chiao, Bill Wallace, Shum Wai, Fung Hak-On, Moon Lee, Sally Yeh

 

Laufzeit der HK-DVD: 91:12 Min.

 

Neusichtung am: 31.12.22

 

Fassungen: Mir lag die alte HK-DVD von Universe vor = HK-Fassung, O-Ton, englische Subs, durchschnittliche Bildqualität. Die DVD ist Code Free. Die HK-Fassung gibt es inzwischen auch auf der deutschen Blu-Ray in SD oder HD-Upscale im O-Ton mit deutschen Subs. Die Fassungen aus Japan sind länger (nur Handlung). Die US-Fassung ist eine Alternativ-Fassung (Alternative Handlung, weniger Nebenplots, mehr Nackt-Szenen, weniger Action, alternative Action). Mir persönlich sagt der HK-Cut mehr zu.