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Donnerstag, 8. Januar 2026

A Brave Girl-Boxer in Shanghai

A Brave Girl-Boxer in Shanghai

Story:

Ma Su-Ching (Doris Lung Chun-Erh) will den Tod ihres Bruders rächen und macht es sich zum Ziel, die Axt-Gang und deren Anführer (Chen Hung-Lieh) zu töten…

Meine Meinung:

Im Moment bietet mir ein Holländer VHS an. Ein VHS, bei welchem ich zugesagt habe, habe ich jedoch noch nicht identifiziert. Als ich den Titel mit Google ins Englische übersetzen liess, kam ich zum Schluss, dass es sich wohlmöglich um den taiwanesischen Film A Brave Girl-Boxer in Shanghai handelt. Der liegt mir als VHS aus Südkorea vor. Also sah ich mir den Film an, um die Bilder der VHS des Holländers mit dem Film, aufgespielt auf einer südkoreanischen Videokassette, vergleichen zu können. Die Bilder des VHS des Holländers sah ich im Film nicht, aber wenn ich auf chinesischen Auktionsseiten nach dem chinesischen Titel von A Brave Girl-Boxer in Shanghai suche, findet ich exakt das VHS, welches mir der Holländer anbietet. Und das Beste ist, dass das VHS (laut Cover) auch englische Subs bietet und somit wohl mehr Bildinformationen als das Vollbild und wohlmöglich zusätzlich gezoomte VHS aus Südkorea (mehr dazu unter Fassungen) bietet.

Jetzt zurück zu A Brave Girl-Boxer in Shanghai. Die Figur Ma Yongzhen wurde vor allem durch den Shaw Brothers Hit Der Pirat von Shantung zu einem kleinen Phänomen. Andere Filmemacher sollten ebenso in die Rolle von Ma Yongzhen schlüpfen. Im Shaw Brothers Klassiker wurde dieser von Chen Kuan-Tai gespielt. Im Remake aus dem Jahr 1997 von Takeshi Kaneshiro und Anfang der 70er wagte sich auch Jimmy Wang Yu mehrfach an diese Rolle. Neu ist, dass dort dann auch seine Schwester vorkam, die den Tod von Ma Yongzhen rächt. Wer schon die ähnlichen Streifen wie The Queen Boxer oder Kung Fu Mama mochte, kann hier bedenkenlos einschalten.

Ma Yongzhens Schwester wird hier grossartig von Doris Lung Chun-Erh (The Cavalier, Two Assassins of the Darkness, 7 Men of Kungfu) gespielt, die den Bösewichten den Kampf an. Eine tolle Hauptrolle für Doris Lung Chun-Erh. Es gibt kaum Plot, dafür sehr viele Kampfszenen, die hart und blutig in Szene gesetzt sind und in der mir vorliegenden VHS auch einen unzensierten Eindruck hinterlassen (inklusive eines Hahnenkampfs). Es gibt alle fünf Minuten einen Kampf zu sehen. Als Bösewicht (nur im Finale auftauchend) überzeugt Chen Hung-Lieh (The Masks). Das Vollbild war z.T. störender als in anderen Filmen dieser Art. Ob es noch zusätzlich gezoomt wurde, um feste englische und chinesische Untertitel aus dem Bild zu stossen? Möglich.

Fazit: Eastern Fans uneingeschränkt zu empfehlen!

Infos:

O: Shi men wei feng

Taiwan 1972

R: Fu Ching-Wa, Chui Hon Cheung

D: Doris Lung Chun-Erh, Chen Hung-Lieh, Wen Chiang-Long, Yang Yang, Yu Yuan, Shao Lo-Hui

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 80:10 Min.

Gesehen am: 08.01.26

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea vor = Vollbild und ggf. noch zusätzlich gezoomt, Mandarin mit koreanischen Subs, sah Uncut aus. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Jan. 2026). Die Bild- und Tonqualität waren sehr gut. Nachtrag: Von einem Holländer eine HK/China-VHS angeboten bekommen, die laut Cover auch englische und chinesische Untertitel haben soll = bedeutet wohl, mehr Bildinformationen als die VHS aus Südkorea.

Madeleine

Madeleine

Story:

Madeleine (Camille Keaton) wird nach einer Fehlgeburt von mysteriösen Visionen und Alpträumen heimgesucht. Mit der Zeit nimmt ihr Verlangen nach sexuellen Abenteuern mit anderen Männern mehr und mehr zu. Was hat es damit auf sich?

Meine Meinung:

Madeleine ist der dritte Film in Vinegar Syndromes Camille Keaton in Italy Set. Leider hat mir nach Tragic Ceremony auch Madeleine nicht wirklich gefallen. Zwei von drei Filmen, die in meiner Sammlung nichts verloren haben. Und Sex of the Witch war auch kein Kracher, kam aber immerhin knapp in die Sammlung. Madeleine ist der Film, an dem sich Fans von Camille Keaton am meisten über Nackt- und Sexszenen freuen dürfen. Zwar kein Vergleich zu ihrem späteren Hit I Spit on Your Grave, aber immerhin. Was mir gefiel war die Musik und hier und da die psychedelischen Bilder und die Stimmung.

Aber im Grossen und Ganzen herrscht gähnende Langeweile. Der Plot gibt nicht viel her. Teilweise fühlte ich mich an einen Film mit vielen tanzenden Hippies erinnert. Endlose, uninteressante Dialoge, viele Dates und etwas Sex, aber sonst passiert nichts. Da kann nicht Mal das Ende etwas retten. Das ist Geschmackssache. Es gibt ähnliche Filme mit ähnlichen Enden aber mit besseren Plots. Die besten Szenen hat der Film im ersten Viertel, wenn noch so was wie Spannung und Stimmung generiert wird.

Aber nachdem sich Camille Keaton in den einen Hippie verguckt, der nach einer Weile im Pool Selbstmord begeht, flacht der Film ab. Zuvor durfte sich der Zuschauer an kitschigen Momenten «erfreuen» (Camille Keaton reitet oben durch nackt in Zeitlupe auf einem Pferd oder rennt am Strand herum). Der Film ist ein sonderbarer, wenig greifbarer Genre-Mix. Mit Horror oder dem Gialli-Genre hat Madeleine jedoch nichts zu tun. Lahmes Mystery-Drama trifft es besser…

Fazit: Nicht wirklich zu empfehlen!

Infos:

O: Madeleine, Aanatomia di un Incubo

Italien 1974

R: Roberto Mauri

D: Camille Keaton, Riccardo Salvino, Pier Maria Rossi, Paola Senatore, Silvano Tranquilli, Gualtiero Rispoli

Laufzeit der US-Blu: 102:35 Min.

Gesehen am: 08.01.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray (Camille Keaton in Italy) von Vinegar Syndrome = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, nur Englischer Ton (in der sich Camille Keaton aber selbst gesprochen hat). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2026). Als Extras gibt es einen AK (mit Camille Keaton), eine alternative Szene, Interviews (mit Camille Keaton).

Neukauf

 

Ninja in the Deadly Trap

Den sah ich vor kurzem als US-VHS (Review). Da mich jedoch der Ton der Version störte (siehe Infos unter Fassungen), suchte ich in einem Auktionshaus in Hong Kong nach der HK-VCD und wurde fündig. Diese ist in Englisch oder Mandarin ohne Untertitel (auch wenn das Back-Cover der VCD von englischen Untertiteln spricht). Vollbild. Nach der letzten Sichtung weiss ich, dass ich für den Plot (drei Venoms Vs. Bösewichte) keine Untertitel brauche. Daher zugeschlagen. Diesmal nicht via Seeweg (ca. 8 USD) versendet, sondern die 2. billigste Option genommen (Ca. 20 USD). Dafür war das Ding schon nach kurzer Zeit in der Schweiz. Die Hong Kong Post arbeitet effizient und schnell. Zufällig gesehen, dass davon nun auch eine deutsche DVD erscheinen wird (Der Clan der Ninja). Uncut und in Widescreen, jedoch ohne O-Ton. Allerdings soll die deutsche Synchronisation exzellent sein.


Yakuza Wolf 2

 
Japanuary 2026

Yakuza Wolf 2

Story:

Ein Waffenhändler (Sonny Chiba) wird verraten und wandert ins Gefängnis. Zusammen mit einem anderen Insassen (Tatsuya Fuji) gelingt ihm die Flucht aus dem Gefängnis. Er tut sich mit anderen Gangstern zusammen und plant, sich an seinem früheren Boss (Mikio Narita) für den Verrat zu rächen…

Meine Meinung:

Yakuza Wolf 2 hat nichts mit dem 1. Teil zu tun. Yakuza Wolf 2 erzählt eine eigene, neue Geschichte und wartet mit neuen Figuren auf. War ich vom ersten Film etwas enttäuscht, so muss ich sagen, dass auch der 2. Teil kein Kracher ist. Aber enttäuscht war ich nicht. Der Film ist in einer Collection (The Sonny Chiba Collection von Shout Factory) gut aufgehoben. Der Film ist solide und kurzweilig, aber halt einfach nichts Besonderes.

Der Film ist etwas zu lustig und zu harmlos. Leider fungieren auch einige der Helden viel zu naiv (z.B. erschiessen die Bösewichte nicht, da unbewaffnet und lassen sich dann von den Bösewichten abknallen) und es war schade, dass z.B. Tatsuya Fuji stirbt. Da hätte es in Sonny Chibas Gang andere Gewischter gehabt, welche weniger charismatisch waren als der Schnauzer. Sonny Chiba (The Executioner II: Karate Inferno) selbst macht das hingegen sehr souverän und Reiko Ike (Cops vs. Thugs), Star aus Sex and Fury und Female Yakuza Tale (wohl beides ihre besten Arbeiten), darf hier mit ihren Reizen spielen (jedoch nur in einer kleineren Nebenrolle).

Der Film ist anspruchslos unterhaltsam und dank der kurzen Laufzeit von nur knapp 85 Min. schnell vorbei. Der Plot ist dabei nur Mittel zum Zweck. Es gibt zwar viel Action, aber leider war der Film in der Hinsicht sehr harmlos und praktisch unblutig. Es wird zwar viel geschossen oder Figuren auch abgestochen (mit diversen Waffen und Gimmicks wie Messern, einer Hakenhand und Co.) aber blutig wird es dabei nicht. Das ist schon etwas schade und schmälert z.B. das actiongeladene Finale. Auch die finale Konfrontation zwischen Sonny Chiba und seinem Gegner Mikio Narita (Female Prisoner #701 Scorpion: Beast Stable, Hanzo the Razor 3: Who's Got the Gold?) war viel zu schnell vorbei.

Fazit: Kein Must See Titel und nur für Hardcore Sonny Chiba Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Ôkami yakuza: Tomurai wa ore ga dasu

Japan 1972

R: Buichi Saitô

D: Sonny Chiba, Tatsuya Fuji, Tsunehiko Watase, Shinzō Hotta, Reiko Ike, Mikio Narita, Asao Uchida, Ryōhei Uchida

Laufzeit der US-Blu: Ca. 85 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Shout Factory (The Sonny Chiba Collection) vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2026).

The BEEF Steakhouse & Bar

Adresse: Adresse: Kramgasse 74, 3011 Bern

 

Im The BEEF Steakhouse & Bar war ich schon früher hier und da essen und meist war es ein Genuss. Ein Genuss für Fleischliebhaber, auch wenn das Restaurant relativ teuer ist. Die Speisekarte wechselt von Zeit zu Zeit. Ich ass dort einmal ein wunderbares Carpaccio als Vorspeise (eines der besten, welches ich je hatte) und auch Ende Dez. 2025 gab es eine andere Speisekarte als jetzt im neuen Jahr. Der Grund des Besuchs war ein Geburtstag. Ich wollte Ende Dez. meinen Stiefvater ins The BEEF Steakhouse & Bar einladen. Jedoch hatte er keine Zeit und wir holten das im neuen Jahr nach.

Inzwischen habe ich meine neue Stelle (als Nachtwache) angetreten. Am 01.01.26 startete ich mit meinen ersten vier Nächten im neuen Betrieb und danach hatte ich 3.5 Tage frei. In diesem Frei war der Restaurantbesuch geplant. Ich hatte auf 18.00 Uhr reserviert. Das Frei habe ich mit diversen Terminen (beim alten Arbeitgeber, Zahnarzt), neuen Film-Angeboten (ein Holländer bietet mir diverse VHS an) aber auch dem Schauen von Serien (City on a Hill) und Filmen (The Miracle Fighters, Love & Crime, Yakuza Graveyard, Musa, Purani Haveli: The Monster Wakes) verbracht. Aktuell ist es eisigkalt draussen. Minustemperaturen. Am heutigen Tag stand ich um 07.00 Uhr auf. Ich guckte die 2. Staffel von City on a Hill zu Ende, schaute mir zwei Filme an, putzte das Badezimmer und erwartete noch eine Film-Bestellung aus Hong Kong.

Letztere sollte heute nicht mehr kommen. Dazwischen habe ich am Mittag und am Nachmittag jeweils noch ein jeweils 30minütiges Powernap eingelegt. Das tat gut. Ich habe speziell im Nov. und vor allem im Dez. zu viel gearbeitet (alte Stelle). Vor allem im Dez. und Ende Dez., was ich noch merke. Allgemein bin ich als Dauernachtwache im Winter müder als im Sommer. So schlafe ich auch länger, wenn ich arbeite (aktuell von ca. 08.30-17.00 Uhr). Nach 17.00 Uhr ging es in die Stadt. Es war kalt. Sehr kalt. Aber für die kurze Dauer war es kein Prob. Wir hatten im Restaurant im 1. Stock einen Platz bekommen. Das ist schade, da es mir im Erdgeschoss doch deutlich besser gefällt. Das ist aber Geschmackssacke. Das Restaurant war zu dem Zeitpunkt noch leer. Oben sollte es sich, bis wir wieder gingen, nicht Mal zur Hälfte füllen. Unten schien es hingegen total ausgebucht zu sein.

Ich sah meinen Stiefvater länger nicht. Seit Ende Nov. Es gab daher einiges zu erzählen. Von der individuellen Winter-Speisekarte («Winter Classics», «nur für kurze Zeit») hätten mich einige Gerichte interessiert. Ich musste längere Zeit abwägen. Und dann gäbe es noch Sweet Potato Fries, die ich i.d.R. liebe. Schade war, dass diverse Gerichte (Knochengerichte und Wagyū) ausverkauft waren. Schade war, dass an anderen Tischen noch Fleisch vorgeführt wurde, welches nicht auf der Karte stand (bei uns wurde das nicht gemacht). Ich verzichtete diesmal auf Pumpkin Cream Soup (Butternusskürbis│Haselnüsse│Kartoffeln) und Tagliatelle al Tartufo (Hausgemachte Tagliatelle│Parmesan-Trüffelsauce Eigelb│schwarzer Trüffel) und bestellte stattdessen…

 


…als Vorspeise

Goat Cheese & Pear

Lauwarmer Ziegenkäse│Rotweinbirne │Waldhonig

Thymian│Speck-Crumble

19.00 CHF

 

…als Hauptgang

Venison Entrecôte

Hirsch-Entrecôte│Aprikosen-Thymiankruste│Feigensauce

Quarkspätzli│Rotkraut│Champignons

42.00 CHF

 

…als Dessert

-

 

Die Vorspeise (Ziegenkäse) hat mich an jene aus dem Alten Tobelhof (Wild Nr. 49) erinnert («Karamellisierter Ziegenkäse»). Daher war ich gespannt darauf. Aber zuvor gab es Brot mit Aufstrich. Die Vorspeise war lecker. Vor allem in Kombination mit den anderen Zutaten. Der Ziegenkäse war schön warm und der Geschmack intensiv. Mein Stiefvater nahm einen Burger als Hauptgang und verzichtete auf eine Vorspeise. Ich nahm mir Zeit. Beim Hauptgang entschied ich mich für das Hirsch-Entrecôte. Obwohl ich einige der Zutaten nicht mag (Aprikose, Feigen) wollte ich das Gericht testen. Das Fleisch war nicht sonderlich gross und es gab etwas wenig Sauce. Es hätte auch gerne mehr Marroni und Champignons geben dürfen. Im Verhältnis gab es viel zu viel Rotkraut. Aber zusammen in Kombination ergab das ein schmackhaftes und wunderbares Erlebnis. Zusammen war die Menge auch ausreichend. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Das Fleisch war sehr fein. Es war eine unerwartete Überraschung, im Januar quasi nochmals eine Art abgeänderte «Wild-Variante» kosten zu dürfen. Leider gab es aktuell keine Desserts, die mich angesprochen haben. So ging es später in der Kälte nach Hause. Von der aktuellen Demo und Gegendemo in Bern wurde ich verschont (nur gehört habe ich sie und mehrere Polizeifahrzeuge gesehen). In der Stadt schneite es. Es war schön anzusehen. Zuhause vergeudete ich noch meine Zeit mit Manchester United. Dem ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Ruben Amorim.

 

Mein Fazit

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend