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Montag, 6. Januar 2025

When the Last Sword Is Drawn

Japanuary 2025

When the Last Sword Is Drawn

Story:

Kanichiro Yoshimura (Kiichi Nakai) ist ein Samurai. Er verdient jedoch zu wenig, um seine Familie, die er liebt, unterstützen zu können. Um dies zu ändern, tut er sich mit einem berüchtigten Clan zusammen. Sein Ziel ist es, so viel Geld wie möglich zu verdienen, um damit seine Familie unterstützen zu können…

Meine Meinung:

Der Regisseur von Ashura, Yojiro Takita, der seine Karriere im Erotikfilm begann (mit Titeln wie The Serial Rape Murderer, High Noon Ripper, Molester’s School Infirmary, The Bondage, Pink Physical Examination oder Molester Train: Seiko’s Ass), gewann mit seinem 2002er Samurai-Film When the Last Sword Is Drawn an den Japanese Academy Awards mehrere Preise. Ich hörte zuvor noch nie von diesem Film, den ich geliehen bekam.

Ich habe mich gut vorbereitet und ging daher ohne falsche Erwartungen an den Film (viel Plot, viel Dramatik, viel Story, wenig Action). Leider hat mir When the Last Sword Is Drawn nicht gefallen. Die schwächste Phase hat der Film in den letzten 20-40 Minuten. Erstmals muss ich aber auch sagen, dass die von mir gesehene DVD keine wirklich gute Qualität mehr bietet, wenn man mit anderen neuen Filmen oder Restaurationen vergleicht. Die Optik wirkt z.T. billig. Die Laufzeit war zu lang. Es gab zu wenig Action. Geschichtlich waren der Film und die Samurai-Rituale zwar interessant, aber das alleine macht einen Film noch nicht gut.

Die Musik empfand ich teilweise als unpassend und gefiel mir persönlich nicht. Auch das Schauspiel vermochte mich nicht immer zu überzeugen. Kiichi Nakai (Princess from the Moon), der die Hauptrolle als Samurai Yoshimura mimt, gefiel mir nur in den wenigen Action-Szenen. Ansonsten fand ich sein Schauspiel schwach. Da nicht viel gekämpft wird, hat er mich halt auch mehrheitlich nicht überzeugt. Am schlimmsten waren die übertrieben dargestellt melodramatischen Szenen, die gegen Ende immer ätzender und zahlenmässig stark zunehmen. Schade, dass war trotz schöner Bilder und Kameraeinstellungen nichts für mich…

Fazit: Lieber ältere Samurai-Streifen schauen!

Infos:

O: Mibu gishi den

Japan 2003

R: Yôjirô Takita

D: Kiichi Nakai, Kôichi Satô, Yui Natsukawa, Takehiro Murata, Miki Nakatani, Yuji Miyake

Laufzeit der US-DVD: Ca. 137 Min.

Gesehen am: 08.11.25

Fassungen: Mir lag die US-DVD von genius entertainment = Uncut, O-Ton, englische Subs durchschnittliche Bild- und Tonqualität (einige Videos auf YouTube sind massiv besser als diese DVD in Sachen Bildqualität). Gibt es in Deutschland inzwischen unter dem Titel The Last Sword - Die Wölfe von Mibu auf Blu-Ray (Deutsch/Japanisch mit deutschen Subs).

Montag, 1. Januar 2024

Ghidorah, the Three-Headed Monster

Japanuary 2024

Ghidorah, the Three-Headed Monster

Story:

Eine Frau, die behauptet, vom Planten Venus zu stammen, prophezeit der Erde düstere Szenarien. Agenten sind ihr auf den Fersen. Bald darauf tauchen Godzilla, Mothra und Rodan auf und bekämpfen sich. Als ein Meteor einschlägt und Ghidorah, den dreiköpfigen Drachen auf die Erde bringt, tun sich die übrigen Monster zusammen, um Tokyo vor Ghidorah zu retten…

Meine Meinung:

Ishirô Honda (Latitude Zero, Mothra, King Kong Escapes), Schöpfer des 1. Godzilla Filmes, der auch für die zwei direkten Vorgänger King Kong vs. Godzilla und Mothra Vs. Godzilla zuständig war, sorgt in dieser Fortsetzung für einige Neuerungen. Kämpfte Godzilla zuvor gegen die Menschen (Godzilla) und/oder gegen einzelne Monster-Wesen (King Kong vs. Godzilla, Mothra Vs. Godzilla, Godzilla Raids Again) und war stets der Feind der Menschen, so sollte sich dies in Ghidorah, the Three-Headed Monster ändern.

Der Plot besteht aus so viel Irrsinn, dass man daraus gut zwei bis drei Film hätte drehen können. Unheilvolle Prophezeiungen, Sci-Fi Momente mit einer Frau von der Venus, Geheimagenten von einem fiktiven Staat, die dieser Person hinter her jagen, diverse Personen (vor allem Reporter), die daran interessiert sind bis hin zu vier Monstern! Was für ein Fest! Das bringt aber auch etwas Hektik in den Plot und, zumindest am Anfang, auch lahme Füllszenen. Die 1. Hälfte etwas doch etwas lahm, würde ich meinen.

Von mir aus hätte man den ganzen Sub-Plot von der Frau von der Venus und die Agenten, die sie jagen, weglassen können. Ein bisschen Straffungen hier und da hätten dem Tempo des Filmes gutgetan. Die mir unbekannten Darsteller sind solide, die Figuren aber mehrheitlich wenig interessant. Ich schaue mir solche Kaijus aus Japan aufgrund der liebevollen, charmanten Effekten, den Zerstörungen und der Monster-Action an. Der Film startet mit einem sympathischen Intro in den Film und Godzilla bekommt es diesmal mit Mothra und Rodan zu tun. Rodan bekam 1956 seinen eigenen Film. Dies ist seine erste Zusammenkunft mit Godzilla.

An der Stelle soll natürlich Ghidorah, der dreiköpfige Drache erwähnt werden. Nicht zu verwechseln mit dem Geschöpft aus dem taiwanesischen Fantasy-Kaiju-Film Three-Head Monster. Ghidorah sollte zu einem der besten Gegenspieler Godzillas werden und auch in vielen weiteren Fortsetzungen zu sehen sein. So wird Ghidorah am Ende zwar besiegt, aber nicht getötet. Er fliegt davon, flüchtet. Fortsetzung also garantiert! Die Effekte sind dabei der Wahnsinn. Neu ist auch, dass Godzilla die Menschen damit indirekt rettet. Der Wechsel vom Zerstörer zum Beschützer hat begonnen. Einige ulkige Szenen (Kommunikation zwischen den Monstern) runden die Action-Szenen ab.

Fazit: Godzilla und Kaiju-Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Invasion of Astro-Monster

Infos:

O: San daikaijû: Chikyû saidai no kessen

Japan 1964

R: Ishirô Honda

D: Yôsuke Natsuki, Yuriko Hoshi, Hiroshi Koizumi, Takashi Shimura, The Peanuts, Akiko Wakabayashi

Laufzeit der US-DVD: 92:52 Min.

Gesehen am: Juni 2007 / Neusichtung am: Japanuary 2024

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Toho, Classic Media und genius entertainment vor = US- und jap. Fassung an Bord. Ich schaute mir die jap. Fassung an = Gute Bild- und Tonqualität, Japanischer O-Ton, englische Subs, Uncut. Als Blu-Ray in den USA von The Criterion Collection erschienen (auch UK) und in Deutschland von 8-Films (als Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah).