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Freitag, 8. Mai 2026

Marooned

Marooned

Story:

Ein Cop (Andy Hui) und das Leben seiner Freundin (Gigi Leung) werden schlagartig auf den Kopf gestellt, als sie zufällig Geld eines Gangsters in ihrem Besitz wiederfinden, welches danach gestohlen wird. Darüber ist der Gangster selbstverständlich nicht erfreut...

Meine Meinung:

Marooned bekam ich von einem Verkäufer/einer Verkäuferin geschenkt. Das war im Juni 2018. Der Film hat mich allerdings nicht interessiert und ich wusste bereits vor der Sichtung, dass das nichts für mich ist. Marooned ist eine HK-Produktion aus dem Jahr 2000 und Regie führte Lo Kim-Wah. Die Hauptrollen werden von Andy Hui (Wonder Seven, Cop Image) sowie Gigi Leung (First Option, Hitman) gespielt. Regisseur Lo Kim-Wah bleib die grosse Karriere verwehrt. Nach der Sichtung von Marooned ist das auch nur richtig so.

Marooned hat mir, wie nicht anders erwartet, nicht gefallen. Ich bin leider auch kein allzu grosser Fan vom Cast. Speziell Andy Hui und Gigs Leung sehe ich nicht wirklich gerne. Sie machen einen Film durch ihre Anwesenheit nicht besser. Das Drehbuch ist schwach und der Film hat Längen. Der Film erinnert an Filme von Johnnie To. An Filme mit Cops und Gangstern und Macau. Der Film wirkt wie ein armer und billiger Versuch, auf diesem Trend mitzuschwimmen. Doch gelingt es dem Film von Lo Kim-Wah nie, an die Johnny To Produktionen, welche auch nicht zu meinen Favoriten im Genre zählen, heranzureichen.

Der Film ist ein Mix aus Drama, Action, Komödie, Thriller, Gangster- sowie Polizeifilm inklusive Romanze. Action gibt es wenig und es gibt keine einzige Szene, die mich staunen oder erfreuen liess. Alles ist belanglos, wie der ganze Verlauf oder Plot des Filmes. Das einzige Positive ist die Tatsache, dass wirklich vor Ort in Macau gedreht wurde. Dadurch hebt sich der Film gekonnt von anderen HK-Produktionen ab und macht Lust auf mehr = Ferien in Macao!

Fazit: Marooned ist einfach nur uninteressant und langweilig!

Infos:

O: Lan Yan Huo

HK 2000

R: Lo Kim-Wah

D: Andy Hui, Gigi Leung, Edmond Leung Woody Chan Chin-Pang, Joe Ma Tak-Chung

Laufzeit der HK-VCD: 1. Disc (43:46 Min.), 2. Disc (43:58 Min.)

Gesehen am: 08.05.26

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Universe vor = Uncut, durchschnittliche (da recht verpixelte) Bildqualität, solide Tonqualität (Kantonesisch und Mandarin mit englischen und chinesischen Subs). Es gibt vom gleichen Label auch eine DVD und auch in Taiwan mind. noch eine VCD. Alle drei Fassungen sind vergriffen und out of Print. Eine Blu-Ray und eine deutsche Fassung gibt es nicht (Stand: Mai 2026).

Mittwoch, 29. April 2026

Catching Murderer Overseas

Catching Murderer Overseas

Story:

Zwei Cops (Cynthia Khan und Shao Feng) sollen einen Gangster (William Ho Ka-Kui) von Übersee eskortieren. Doch diesem gelingt die Flucht. Die zwei Cops machen es sich zur Aufgabe, den Entflohenen wieder zu finden…

Meine Meinung:

Catching Murderer Overseas bekam ich geschenkt. Ansonsten hätten sich unsere Wege nie gekreuzt. Catching Murderer Overseas ist ein Low-Budget Streifen aus Taiwan und stammt aus dem Jahr 2003. Ggf. ein TV- oder Direct to Video Film. Nach 1995 hat das Kino aus Hong Kong (und auch Taiwan) für meinen Geschmack viel an Interesse verloren, so dass ich Produktionen, die nach 1995 veröffentlicht wurden, nicht weiterverfolgt, geschaut oder gesammelt habe.

Catching Murderer Overseas ist solides Low-Budget «Kino». Der Film von Ng Kwok-Hau (The Funny Vampire) und Wu Jian-Xin hat ein grosses Plus: Cynthia Khan! Nebst Mädels wie Yukari Oshima (Drugs Fighters, Angel Terminators 2, Kung Fu Wonder Child), Moon Lee (Blood Sister, A Serious Shock! Yes Madam!, Iron Angels III), Kara Hui (Behind the Curtain, The Vengeance of Six Dragon, Madam City Hunter) oder Nishiwaki Michiko (Angel Terminators, Widow Warriors, The Outlaw Brothers) war Cynthia Khan zwischen 1990-1995 sicherlich eine der besten Schauspielerinnen im sogenannten Girls with Guns Genre.

Wer ein Hardcore-Fan von Cynthia Khan (In the Line of Duty 4, Queen’s High, Tough Beauty and the Sloppy Slop) ist, kann den Film bedenkenlos ansehen. Für eine einmalige Sichtung war der Streifen auch okay. Die billige Videooptik war weniger schlimm als befürchtet. Wo der Film am Ende verliert, sind Längen. Vor allem auf der 2. Disc. Und in dieser tritt Cynthia Khan mit Ausnahme von Anfang und Ende in den Hintergrund. Auf den ganzen Film berechnet ist sie jedoch sehr viel zu sehen. Die Actionszenen bestehen aus kurzen Kämpfen, vor allem Shoot-Outs (z.T. auch blutige) und es gibt auch einige, wenige echte Explosionen zu sehen. Als Stilmittel gibt es viele Slow-Mo-Aufnahmen zu sehen. Der Bösewicht wird von CAT. III Psycho William Ho Ka-Kui (Daughter of Darkness) gespielt.

Fazit: Einmal schauen und vergessen oder als ultimativer Cynthia Khan-Fan in die Sammlung stellen!

Infos:

O: 跨海擒兇

Taiwan 2003

R: Ng Kwok-Hau, Wu Jian-Xin (je nach Quelle)

D: Cynthia Khan, William Ho Ka-Kui, Shao Feng, Ting Ching-Yung

Laiufzeit der HK-VCD: 44:52 Min. (1. Disc) / 44:25 Min. (2. Disc)

Gesehen am: 29.04.26

Fassungen: Gesehen via malaysische VCD von Golden Satellite = Mandarin oder Kantonesische Tonspur ohne Untertitel. Solide Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: April 2026).

Montag, 30. März 2026

Deadly Angels Strike Back

 

Deadly Angels Strike Back

Story:

Herman (Barry Prima) wird von Gangstern (u.a. George Rudy) erpresst, gezwungen und gefügig gemacht. In dem Zustand muss er Windy (Eva Arnaz) vergewaltigen. Die anderen Angels (Dana Christina, Dewi Debbie Cynthia) bekommen davon mit und rächen die Vergewaltigung…

Meine Meinung:

Nach dem Erfolg von 5 Deadly Angels kehrten die Angels ein Jahr später zurück. Deadly Angels Strike Back wurde erneut von Danu Umbara (Jungle Virgin Force) realisiert und aus dem Vorgänger kehren Namen wie Dewi Debbie Cynthia (Mystics in Bali), Dana Christina (Blazing Battle), Eva Arnaz (Special Silencers) sowie Barry Prima (The Devil’s Sword) zurück. Barry Prima und Eva Arnaz waren zwei der damaligen Top-Stars und sollen zu der Zeit auch verheiratet gewesen sein. George Rudy (The Hungry Snake Woman) mimt einen der Bösewichte und Gangster (natürlich dunkel gekleidet und Sonnenbrille tragend).

Der Film startet mit einem Art Trailer zum Film und danach folgt die erste, ruhigere Hälfte des Filmes. Diese erinnert ans Taiwan Black Kino und der Inhalt entspricht dem Rape & Revenge Genre. Das heisst die Szenen sind zwar nicht zu explizit (d.h. keine I Spit on Your Grave «Qualitäten») in Sachen nackte Tatsachen, dennoch sind die Szenen nicht ohne und verfehlen nicht ihre Wirkung. Die erste Hälfte des Filmes würde ich als Mix aus Drama und Rape & Revenge-Film bezeichnen. Die Action, die der Zusammenschnitt des Filmes zeigt, kommt erst in der zweitem Filmhälfte zum Tragen.

In der gibt es dann Verfolgungsjagden, Kampfszenen (mit oder ohne Waffen) und auch einige blutige Details. Besonders die Kampfszenen im Dschungel oder die Zeitlupensaufnahmen der Stunts (Crashs mit Auto etc.) sind toll inszeniert. Das sind die Stärken des Filmes. Und diese Szenen erinnern ans HK-Kino der Zeit und scheinen von dort inspiriert zu sein. Barry Prima ist solide, wird aber von den Mädels an die Wand gespielt. George Rudy gibt einen wunderbaren Fiesling ab. Dass sich im Finale die Selbstjustiz nur bedingt lohnt und auch die Helden hinter Gittern laden, war im asiatischen Kino der Zeit nichts Aussergewöhnliches.

Fazit: Wer den ersten Teil mochte, kann sich bedenkenlos an die Fortsetzung wagen!

Infos:

O: Cewek Jagoan Beraksi Kembali

Indonesien 1981

R: Danu Umbara

D: Dewi Debbie Cynthia, Dana Christina, Eva Arnaz, Barry Prima, George Rudy, Eddy S. Jonathan

Laufzeit der libanesischen VHS: 81:00 Min.

Gesehen am: 29.03.26

Fassungen: Ich habe den Film beim Kumpel gesehen der davon nebst einer VCD drei VHS-Fassungen hat (aus Indonesien, aus Malaysia und aus dem Libanon). Wir schauten uns die VHS aus dem Libanon von Video Lebanese International an = einzige bekannte Englische Fassung zum Film mit franz. und arabischen Subs, gute Bildqualität, leicht Widescreen, k.A. ob Uncut oder nicht (sah nicht zensiert aus). Der in Deutschland von Schröder Media veröffentlichte Film Tödliche Engel 2 ist nicht der korrekte Deadly Angels Strike Back d.h. nicht die offizielle Fortsetzung, sondern der Film Fire of Vengeance. Das sind zwei unterschiedliche Filme und die ofdb hat daraus einen Film "gemacht" (wurde in deren Forum heute gemeldet d.h. dürfte demnächst korrigiert werden). Ob das auch für das deutsche VHS gilt, ist mir nicht bekannt (aber sehr wahrscheinlich). Es gibt keine Blu-Ray (Stand: März 2026).

Sonntag, 8. März 2026

The Soul Guardians

The Soul Guardians

Story:

Eine Polizeieinheit stürmt das Lager eines satanischen Kultes, nur um festzustellen, dass alle Mitglieder tot sind. Durch Suizid. Ein schwangeres Opfer schafft es bis ins Krankenhaus. Dort stirbt sie, ihre Tochter kann aber gerettet werden. 20 Jahre später sucht die dunkel Macht nach der jungen Frau, um durch ihren Körper wiedergeboren zu werden. Ehemalige Sekten-Anhänger sterben, die Polizei ermittelt und mehrere «Soul Guardians» setzen such zum Ziel, die junge Frau vor den dunklen Mächten zu schützen…

Meine Meinung:

Als ich 2008 in Hong Kong war, kaufte ich, so viel ich noch weiss, über 100 Filme. Auch einige VCDs. Das waren zu einem Teil reine Blindkäufe. So einer war The Soul Guardians. Bei The Soul Guardians handelt es sich um einen Ende der 90er Jahre Film aus Südkorea, der vor allem für seinen teilweisen Einsatz von CGI-Effekten das damalige Kino in Südkorea revolutioniert haben soll. Wer jetzt vermutet, dass es sich bei The Soul Guardians um eine «CGI-Schlacht» handelt, der irrt.

Ich fand den Film solide. Ich fühlte mich gut unterhalten. Die erste Disc (meiner VCD-Version) war dabei etwas unterhaltsamer und bot mehr Action. Der Film erinnerte mich zwar an Filme wie Sieben, Warlock – Satans Sohn kehrt zurück und Co., machte das aber ganz ordentlich. Besser gut geklaut als nicht, würde ich meinen. Jedoch stimmt das so nicht ganz: es handelt sich beim Film um eine Verfilmung eines in Südkoreas populären Romans (Toemarok). Die CGI-Effekte haben 90er Jahre Vibes, so à la Buffy - Im Bann der Dämonen. Die fliegenden Messer haben mich vor allem an oben genannten «Warlock» erinnert. Eine Einstellung vom besessenen Kind erinnerte mich zudem an der 80er Jahre Horrorstreifen Evilspeak.

Der Film bietet einen guten Mix aus Okkult-Thriller, Krimi, Action- und Horrorfilm. Hier und da erinnerten mich einzelne Szenen auch an Sci-Fi Momente aus Matrix oder Terminator, wo einige Sequenzen fast 1:1 aus den Klassikern stammen könnten. Oder die Kleidung. Oder der Dauerregen. Das Böse kommt hier in diversen Formen. Zum einen kann es auch Objekte und Gegenstände befallen und töten, zum anderen in der Form eines Killersoldaten. Daher wirkt der Film auch kurzweilig, abwechslungsreich und unterhaltsam.

Der Cast besteht aus Namen wie Kim Roi-ha (Memories of Murder), Ahn Sung-ki (Musa), Shin Hyun-jun (Shadowless Sword), Lee Ki-young (A Bittersweet Life) oder Lee Beom-soo (The City of Violence). Der weibliche Hauptstar Chu Sang-mi, feierte 2000 mit Say Yes grosse Erfolge. Einen Film, den ich nicht kenne, nun aber viel Gutes gelesen habe = Wunschliste. The Soul Guardians kommt in dieser Form (VCD, kein DTS-Ton, keine englischen Untertitel, leicht zensiert) nicht in die Sammlung. Wäre mir für die Sichtung z.B. die DVD aus Südkorea zur Verfügung gestanden, hätte ich den Film behalten. So bin ich jedoch unschlüssig, ob ich neu kaufen werde oder ob es bei dieser einen Sichtung bleiben wird.

Fazit: Fans von südkoreanischen Horrorfilmen können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Toemalog

Südkorea 1998

R: Park Gwang-choon

D: Ahn Sung-ki, Shin Hyeon-joon, Choo Sang-mi, Oh Hyeon-cheol, Chu Sang-mi

Laufzeit der HK-VCD: 49:51 Min. (1. Disc) / 47:21 Min. (2. Disc)

Gesehen am: 08.03.26

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Winson Entertainment vor = solide Bild- und Tonqualität, O-Ton mit chinesischen Subs (nicht Englisch freundlich), ca. 34 Sekunden zensiert (0.5-1 Sek. Gewalt, Rest = Sexszene). Qualitativ am besten dürfte die DVD aus Südkorea sein (DTS-Ton, Uncut, englische Untertitel). Die deutsche DVD (als Soul Guardians - Die Seelenwächter) hat zwar auch O-Ton, aber keine Untertitel. Es scheint keine Blu-Ray zu geben (Stand: März 2026).

Sonntag, 1. März 2026

Gold Constables


Gold Constables

Story:

Gold wird gestohlen. Diverse Constables (u.a. Carter Wong, Chi Lan, Nancy Yen Nan-See) suchen danach und nach den Tätern (Lung Fei, Lo Lieh)…

Meine Meinung:

Gold Constables hat mir gut gefallen. Es handelt sich um einen Ende der 70er Jahre Eastern aus Taiwan von Wong Chung. Dieser führte nur in drei Filmen Regie (u.a. in The Kung Fu Cook) und war ansonsten mehrheitlich selbst als Darsteller vor der Kamera (= vor allem in den 50ern und 60ern). Der Plot um gestohlenes Geld ist simpel. Diverse Constables bekommen eine Zeitspanne, in der sie den Fall lösen, das Geld wiederfinden und die Täter zur Rechenschaft ziehen sollen. Simpel und unterhaltsam.

Perfektes Setting für einen Eastern. Und um die Bösewichte um Lung Fei (The Great Cheat, Wang Yu - Der Karatebomber, The Drunken Swordsman) oder Lo Lieh (The Concrete Jungle, Edge of Darkness, The Ape Girl) wird auch kein Geheimnis gemacht. Diese sind früh als Hintermänner und Drahtzieher des Falles zu sehen. In den ersten 30 Minuten bekommt fast Lung Fei am meisten Screentime. In der Zeit ist der Film auch noch relativ dialoglastig. Nach und nach werden die Constables eingeführt und auch andere Personengruppen tauchen auf.

Wo der Film dann punktet, ist die im Verlauf der Geschichte immer grösser werdende Anzahl von Kampfszenen. Es wird mit und ohne Waffen gekämpft. Die Kampfszenen sind sehenswert und abwechslungsreich. In denen machen alle eine gute Figur. In einem Review vor der Sichtung des Filmes habe ich gelesen, dass Carter Wong (Killer of Snake, Fox of Shaolin, Kung Fu Art: Horse, Monkey & Tiger, Way of the Lady Boxers) im Film ohne Waffen kämpft. Das stimmt so jedoch nicht. Auch er bekommt mehrere Kampfszenen spendiert, in denen er mit unterschiedlichen Waffen kämpfen darf. Das Highlight des Filmes sind die letzten 30-40 Minuten, in denen praktisch ununterbrochen gekämpft wird.

Fazit: Sehenswerter Eastern!

Infos

O: Tian ya guai ke yi zhen feng

Taiwan 1978, 1979, 1981 (je nach Quelle)

R: Wong Chung

D: Carter Wong, Chi Lan, Nancy Yen Nan-See, Lung Fei, Lo Lieh

Laufzeit der indonesischen Betamax: 87:39 Min. / Laufzeit der HK-VCD: 45:13 Min. (1. Disc), 43:28 Min. (2. Disc)

Gesehen am: 01.03.26 / 2. Sichtung: 06.05.26

Fassungen: Mir lag die indonesische Betamax von SPVideo (= Super Picture Video) vor = nur Vollbild, solide Bild- und Tonqualität, Englischer Dub mit indonesischen Untertiteln, Cold Constables Titel. Es gibt keine Blu-Ray, keine deutsche Fassung und wohl auch keine DVD (Stand: März 2026). In einem Auktionshaus in Hong Kong fand ich eine HK-VCD (40 HKD). Diese versuche ich, nun zu kaufen um eine O-Ton Ausgabe zu erhalten. Nachtrag Mai 2026Der Film erfuhr nun eine Zweitsichtung als Original-Mandarin-Version. Nachdem mir der Film nach der Sichtung der Betamax (Englisch Dubbed) sehr gut gefiel, kaufte ich mir aus Hong Kong die HK-VCD von Perfect Link = Uncut, O-Ton, helle und gute Bildqualität, keine Untertitel. Auch hier wurde der Film unter dem falschen Titel Cold Constables veröffentlicht (und auf dem Front Cover schrieben sie sogar diesen Titel noch falsch = Cold Constabies). Der Film kommt in Mandarin einfach viel besser und ich hatte Freude an der guten und hellen Bildqualität (für eine VCD). Der Film gefiel mir auch während dieser Sichtung. Das Highlight sind die letzten 30 Minuten der 2. VCD = pausenlose Kampfszenen mit coolen Waffen, abwechslungsreichen Settings und coolen Gegnern (die Masken tragen wie die Widersacher von Alexander Lo Rei in Guards of Shaolin). Vor allem Carter Wong, die Mädels und Lo Lieh als schier unbesiegbarer Bösewicht wissen in den Szenen zu gefallen! Sehenswerter Eastern!

Samstag, 20. Dezember 2025

The Wandering Monk Review

The Wandering Monk

Story:

Ein Mönch (Li Ping-Hsiung) hilft einer Gruppe diverser Personen (u.a. Chen Chiu-Yen, Lin Hsiao-Hu) an der Rache an einem Tyrannen (Tsai Hung)…

Meine Meinung:

Aka The Roaming Monk. Taiwanesischer Eastern aus dem Jahr 1980 mit bekannter Rache-Story. Neu ist, dass hier der Mönch in eine Zwickmühle gerät und selbst nicht töten darf/will. Die Kampfkunst ist nur der Selbstverteidigung gedacht. Der Film wirkt zuerst sehr episodenhaft. Das liegt daran, dass unser Mönch auf seiner Reise an mehrere Personen gerät, welche sich erst vor dem Finale zusammenschliessen, um gegen den Endgegner bestehen zu können.

Alle Figuren sind unterschiedlich und haben verschiedene Motive der Rache. Es sind Männer, eine Frau und auch ein kleines Kind (ein Junge). Der Ton des Filmes ist wechselhaft. Von lustig bis dramatisch ist alles dabei (der Junge findet seine Mutter als Prostituierte in einem Bordell wieder = keine fünf Minuten später ersticht sie sich aus Scham vor den Augen des Jungen). Der Film ist im Grossen und Ganzen sehr unterhaltsam, wenn auch kein Kracher.

Für einen Kracher war die Musik zu uninteressant, der kleine Junge doch hier und da nervend (wäre in der englischen Sprachfassung sicher noch viel übler) und alle Helden waren ohne Ausnahme relativ eindimensional und wenig charismatisch. Am besten hat mir die Frau in der Runde, Chen Chiu-Yen (The Mob Family), gefallen. Da gibt es auch eine amüsante Szene, in welcher sie sich als Mann verkleidet zum Recherchieren ins Bordell schleicht. Mit Ausnahme von Tsai Hung (= Bösewicht) war mir den Cast unbekannt.

Tsai Hung (The Kung Fu Emperor, One Foot Crane, The Brave Archer) überzeugt als Bösewicht. Er darf praktisch nur im Finale kämpfen. Dauer dauert der Finalkampf auch gut zehn Minuten oder länger. Er gefällt zudem durch ein skurriles Outfit und Haarpracht. Oft sind die Figuren überzeichnet dargestellt, was Taiwan Eastern angehen. The Wandering Monk macht dabei, gerade bei den Bösewichten, keine Ausnahme. Tsai Hung als Bösewicht gibt Pluspunkte. Ebenso die sehr hohe Anzahl an Kampfszenen. Da hat der Film im Vergleich zu anderen Eastern die Nase vorn.

Fazit: Eastern Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: You Fang He Shang

Taiwan 1980

R: Chang Hung-Chi

D: Li Ping-Hsiung, Hao Man-Li, Lin Hsiao-Hu, Tsai Hung, Chen Chiu-Yen

Laufzeit der HK-VCD: 52:14 Min. (1. VCD) / 32:55 Min. (2. VCD)

Gesehen am: 30.11.25

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Ocean Shores vor = gute Bild- und Tonqualität, Vollbild statt 2,35:1, Mandarin O-Ton, keine Untertitel, wahrscheinlich Uncut. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2025). Es gibt DVD-Fassungen (z.B. UK, US), die sind aber nur Englisch Dubbed.

Donnerstag, 18. Dezember 2025

The Deadly Sword Review

The Deadly Sword

Story:

Bei einer Eskorte wird Gold gestohlen d.h. durch Steine ersetzt. Als Tatverdächtiger wird Captain Yeung Chun (Barry Chan) vermutet, der es jedoch nicht war. Er verspricht die wahre Täterschaft in zehn Tagen zu finden und seinen Namen rein zu waschen…

Meine Meinung:

Bei The Deadly Sword handelt es sich um einen soliden 1980er Wuxia aus Taiwan, der auf einer Gu Long Geschichte basiert. Der Held der Stunde ist Barry Chan (Game of Killers, The Death Player, The Black Tavern). Er spielt den Anführer einer Eskorte und muss seinen Namen reinwaschen. Alle anderen die auftauchen, sind praktisch Killer, die nach und nach aus dem Film scheiden. Der Film ist inhaltlich weniger kompliziert, als andere Filme dieser Art. Regie führte Fang Hao. Der hat nur ganz wenige Filme realisiert, darunter jedoch Titel wie The Imperial Sword Killing the Devil, Miraculous Flower oder den grossartigen Raiders of the Shaolin Temple.

Da The Deadly Sword relativ verständlich und simpel inszeniert ist, ist er gut schaubar. Es gibt immer wieder Action-Momente und besonders die Bösewichte sind abwechslungsreich gezeichnet. Trotz einigen fantasievollen Momenten und Kostümen ist der Film aber weniger «verrückt» und «crazy» als andere Filme dieser Art. Viele der Kampfszenen sind auch nur solide und nichts Spezielles. In einer Szene gefiel mir die Tatsache nicht, dass der Kampf unrealistisch schneller abgespielt wurde.

Die Love-Story um Candice Yu On-On (Samtpfötchen - Die Kung-Fu Katze von Chinatown, The Black Magic with Buddha) war nicht störend und die Waffe von Barry Chan erinnerte an das Shaw Brothers Meisterwerk The One-Armed Swordsman. Candice Yu On-On ist praktisch die einzige grössere Frauen-Nebenrolle im Film. Barry Chan macht seine Sache souverän. Was dem Film vielleicht angekreidet werden kann, ist die etwas repetitiv eingesetzt Wahl der Musik und das sich der Film mit Ausnahme von einer Szene zu ernst nimmt, was hier und da schon fast unfreiwillig komisch anmutete (vor allem Barry Chan spielt todernst).

Fazit: Für Fans von taiwanesischen Wuxia zu empfehlen!

Infos:

O: Li Bie Gou

Taiwan 1980

R: Fang Hao

D: Barry Chan, Ling Yun, Candice Yu On-On, Lung Suen, Wu Chia-Chi, Chang Peng, Mao Ching-Shun

Laufzeit der HK VCD: 91:03 Min.

Laufzeit der südkoreanischen VHS: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 27.11.25

Fassungen: Mir lagen zwei Fassungen vor. Zum einen die Ocean Shores Vollbild VCD aus HK (Mandarin oder Englische Tonspur) und die VHS aus Südkorea (Mandarin mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs). Es gibt keine DVD mit O-Ton, keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Nov. 2025). Die Bildqualität der VHS ist bescheiden. Vollbild (natürlich) und relativ unscharf. Die VCD behalte ich Mal, trotz fehlender englischer Subs. Es gibt noch eine VCD in Taiwan.

Sonntag, 14. Dezember 2025

Empress Dowager's Agate Vase Review

Empress Dowager's Agate Vase

Story:

Militärkommandant Wang ist auf der Suche nach der Vase von Kaiserin Cixi, um diese dem japanischen Militär gegen einen Waffendeal einzutauschen. Doch auch eine Diebesbande (u.a. Ko Hsiao-Pao), eine hinterlistige Madame (Hu Chin) und Polly (Polly Shang-Kuan Ling-Feng) sind hinter der Vase her…

Meine Meinung:

Empress Dowager's Agate Vase ist eine Komödie mit einigen Kung Fu Szenen. Hou Cheng (Unsubdued Furies, On the Waterfront), der einige sehenswerte Bashers (siehe genannte Filme in der Klammer) inszenierte, führte bei dieser First Films Produktion aus Hong Kong Regie. Der Cast bestand laut einem «Zeitungsartikel» aus 50 Künstlern aus dem taiwanesischen TV und etliche Komiker waren beteiligt. Mir sind diese nicht bekannt. Nur Polly Shang-Kuan Ling-Feng (The Ghostly Face, Little Hero, Shaolin Traitorous) ist mir ein Begriff. Sie spielt eine der Hauptrollen.

Polly Shang-Kuan Ling-Feng wirkte bereits in vielen Filmen von Regisseur Hou Cheng mit = Seven to One, The Rangers, The Zodiac Fighters. Empress Dowager's Agate Vase lag mir in einer Mandarin gesprochenen Version ohne Untertitel vor. Dennoch fand ich das Gezeigte mehrheitlich wenig witzig (Situationskomik). Zudem hat der Film auch Längen, vor allem auf der ersten Disc (der VCD). Es hätte gerne mehr Kämpfe geben dürfen. Der Film ist wirklich mehr Komödie als ein Kung Fu Film. Schon in The Rangers störte mich der Humor. Ich denke nicht, dass englische Subs die Qualität für mich verbessert hätten.

Freude hatte ich eigentlich nur Polly Shang-Kuan Ling-Feng. Die macht auch in den lustigen Momenten eine gute Figur und hatte sichtlich Spass an ihrer Rolle. Auch in den Kampfszenen überzeugt sie. Auf der 2. Disc (der VCD) steigert sich die Anzahl der Kampfszenen. Etwas schade ist, dass Polly Shang-Kuan Ling-Feng keinen echten Gegner vor die Nase gesetzt bekommt. Die Bande aus Dieben war weniger mein Fall. Bei diesen «Künstlern» dürfte es sich wohl um bekannte taiwanesische Schauspieler aus dem taiwanesischen TV handeln. Was mir an Polly Shang-Kuan Ling-Feng weiterhin gefiel war die Tatsache, dass sie hier Mal Frau sein darf. Das heisst sie verkleidet sich weder als Mann noch spielt sie einen Tomboy. Cool.

Fazit: Mässiger Film mit unlustigem Humor, der nur durch Polly Shang-Kuan Ling-Fengs Szenen gerettet wird!

Infos:

O: Diao Man Dou Feng Sao

HK 1974

R: Hou Cheng

D: Polly Shang-Kuan Ling-Feng, Hu Chin, Ko Hsiao-Pao

Laufzeit der chinesischen VCD: 1. Disc (51:32 Min.) / 2. Disc (36:53 Min.)

Gesehen am: 09.11.25

Fassungen: Mir lag die VCD aus China vor = Vollbild statt Widescreen, Mandarin O-Ton, keine Subs. Vor dem Film wird noch der Trailer abgespielt. Eine Szene auf der 2. Disc läuft zweimal nacheinander ab. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Nov. 2025). Solide Bild- und Tonqualität.

Freitag, 12. Dezember 2025

Shaolin Hero Review

Shaolin Hero

Story:

Rocky (Meng Fei) wird beschuldigt, Kämpfer getötet zu haben. Er wird auf seiner Reise daher von diversen Gestalten angegriffen. Rocky trifft auf seine Ex-Freundin. Diese ist nun mit Willow (Leung Kar-Yan) zusammen. Dass Rocky auftaucht, passt Willow gar nicht in den Kram. Und auch er hört die Geschichten, dass Rocky Menschenleben auf dem Gewiesen hat. Doch wer steckt wirklich hinter den Morden?

Meine Meinung (Taiwan Fassung):

Aka Sheng Tiao Hero (On Screen Titel = Sheng-Piao Hero). Aka The Great Massacre. Bei Shaolin Hero handelt es sich um eine Co-Produktion zwischen Taiwan und Südkorea. Es handelt sich um eine Anfang der 80er Jahre Produktion. Um einen Wuxia. Der Film hat mir gut gefallen, auch wenn ich eine nicht untertitelte Version in Mandarin sah. Dem Plot konnte ich, da ich die Figuren kannte, dennoch folgen. Ein Motiv kann mehr oder weniger im Finale, auch dank einer Rückblende, ausgemacht werden.

In der taiwanesischen Version führte Wang Yu (nicht zu verwechseln mit dem Superstar der Shaw Brothers) Regie. Von ihm sah ich schon Take the Rap sowie Eagle Flying in September. In den zwei Filmen hat Regisseur Wang Yu bereits mit Meng Fei (The Prodigal Boxer, The Invincible Kung Fu Trio, The Unbeaten 28) zusammengearbeitet. Er spielt auch hier die Hauptrolle als Held. Er macht das sehr gut und gefällt in der Titelrolle. Die Erfahrung, welche er in solchen Rollen machte, wirkt sich positiv auf seine Leinwandpräsenz aus.

Der zweite grosse Name ist Leung Kar-Yan (Profile in Anger, The Postman Fights Back, Brave Young Girls). Dass es zwischen ihm und Meng Fei (einmal) zu einem Duell kommt, ist vorhersehbar. Er spielt aber nicht den Bösewicht, sondern wird durch den wahren Bösewicht getäuscht. Zudem reagiert er mit Argwohn, da die von Meng Fei gespielte Figur den Ex-Freund seiner Freundin darstellt. Das bringt hier und da einige kitschige, lahme Füllszenen in den Plot, u.a. vor dem Finale.

Am Ende darf dann noch Phillip Ko (Master Killers, Phantom War, Angel’s Mission) auftauchen. Was das bedeutet, dürfte erfahrene Eastern Fans wenig überraschen. Er spielt den eigentlichen Bösewicht, der sich im Finale zuerst einen tollen Kampf gegen Meng Fei liefert, ehe noch Beardy (= Leung Kar-Yan) ins Spiel kommt. Allgemein sind die (Schwert)Kampfszenen rasant und sehenswert in Szene gesetzt. Allgemein wartet der Wuxia statt mit Studio-Aufnahmen mit vielen Aussenaufnahmen aus. Auf der 1. Disc (der VCD) ertönt zwei Mal Ennio Morricones Musik aus Das Ding aus einer anderen Welt. Cool.

Fazit: Für Wuxia Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Shen Diao Ying Xiong

Taiwan, Südkorea 1982, 1984 (je nach Quelle)

R: Lin Bing, Wang Yu, Lee Heon-Woo (je nach Quelle)

D: Meng Fei, Leung Kar-Yan, Phillip Ko, Yang Chun-Chun, Huang Chung-Yu, Chang Fu-Chien, Choe Ha-Seop, Won Jin, Park Hui-Jin, Song Keum-Shik, Choe Soon-Seok

Laufzeit der HK VCD: 46:21 Min. (1. Disc) / 33:34 Min. (2. Disc)

Gesehen am: 05.11.25

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Ocean Shores und die südkoreanische VHS von Han Yeong Video vor (entspricht auch der taiwanesischen Fassung = Mandarin mit koreanischen Subs). Die VCD ist in Mandarin ohne Untertitel. Vollbild statt Widescreen. Uncut. Die DVD (aus England) ist leider nur Englisch Dubbed. Dafür gibt es dort von der Korea-Version des Filmes ein alternatives Ende als Bonus zu sehen. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2025).

Samstag, 6. Dezember 2025

Ninja Kung Fu Review


Ninja Kung Fu

Story:

Japaner attackieren China und dringen ins Land ein. Ihr Ziel ist es, den Kaiser (Ti Lung) zu töten und ein wertvolles Buch über Kampftechniken zu finden. Die Chinesen suchen nach einem Meister und dessen drei Schüler (Phillip Kwok Chun-Fung. Chiang Sheng, Lu Feng), die es mit den Japanern (Yasuaki Kurata) aufnehmen sollen…

Meine Meinung:

Aka Ninja in the Deadly Trap. Ich sah den Film aus Taiwan, in welchem China von Japanern bedroht wird, seit dem Januar 2008 nicht mehr. Ich habe Ninja Kung Fu und dessen Inhalte mit jenem aus A Life of Ninja verwechselt. Bei letzterem handelt es sich auch um eine 80er Jahre Produktion aus Taiwan, das Wort Ninja kommt im Titel ebenso vor und teilweise spielt auch der gleiche Cast mit (Yasuaki Kurata). Ninja Kung Fu hat die 2. Sichtung bestanden.

Der Film ist, trotz Shaw Brothers Cast und Ähnlichkeiten zu diversen Shaw Arbeiten (z.B. Heroes of the East oder Five Element Ninjas), eine unabhängige Film-Produktion. Scheinbar war die Produktion auch etwas chaotisch, wenn man sieht, wie viele Regisseure einige der Film-Datenbanken listen. Laut hkmdb führten z.B. ganze vier Personen Regie. In einem Interview gab Venom-Star Phillip Kwok Chun-Fung, der im Film mitspielt und auch Regie führte an, dass die «Nicht-Actionszenen» aufgrund Dreh- und Produktionsprobleme von Pao Hsueh-Li (Blooded Treasury Fight) beendet wurden. Was genau es für Probleme sind, wollte Phillip Kwok im Interview nicht verraten.

Sieht man dem Film seine chaotischen Produktions- und Drehbedingungen an? Eigentlich nicht. Auffallend ist nur, dass die 2. Hälfte und das Finale klar besser sind als der Rest. Das liegt aber schlicht an der Tatsache, dass dort die meisten Action-Sequenzen zum Tragen kommen. Der Plot ist relativ dünn. Ti Lung (Ti Lung – Die tödliche Kobra, The Avenging Eagle, The Convict Killer) als General ist in einer Rolle ohne Kampfszenen zu sehen. Dem sollten sich Fans bewusst sein. Ihr Idol oder Liebling ist kein Actionheld in dieser Rolle. Als Bösewicht und Anführer der Japaner (logisch und konsequent) ist natürlich kein geringerer als Yasuaki Kurata (Millionaires Express, V.I.P., Return of the Sister Street Fighter) zu sehen.

Die Kampfszenen sind zuweilen blutig, fantasievoll, voller Ninjas und tollen Eins zu Eins Duellen. Vor allem im letzten Viertel. Die drei Venom Stars Phillip Kwok Chun-Fung (Hard Boiled, Das Höllentor der Shaolin), Lu Feng (Death Ring, Heaven and Hell) sowie Chiang Sheng (The Rebel Intruders, Crippled Avengers) mögen zwar nicht das Charisma anderer Stars aus jener Zeit besitzen, doch was ihre Kampffähigkeiten und die Choreographie angehen, sind sie erste Sahne. Die spielen die drei Helden des Filmes, die China vor den Japanern rettet. Die Kampfszenen im letzten Viertel sind spektakulär und sehenswert ausgefallen. Nur schon allein deshalb lohnt sich die Sichtung des Filmes.

Fazit: Für Eastern Fans ein gefundenes Fressen!

Infos:

O: Sui Si San Chuen

Taiwan 1981, 1982 (je nach Quelle)

R: Pao Hsueh-Li, Phillip Kwok Chun-Fung, Chiang Sheng, Lu Feng

D: Phillip Kwok Chun-Fung, Lu Feng, Ti Lung, Yasuaki Kurata, Chiang Sheng

Laufzeit der US-VHS: 96:15 Min. / Laufzeit der HK VCD: 52:44 & 40:31 Min.

Gesehen am: Januar 2008 / Neusichtung am: 14.09.25 / Sichtung der HK-VCD: 13.02.26

Fassungen: Den Film sah ich früher als US-DVD von Tai Seng. In der Hoffnung für eine O-Ton Fassung kaufte ich mir via FB-Auktion das VHS aus den USA (Tai Seng). Dort heisst der Film Ninja Kung Fu. Schade ist, dass der Film dort neu auf Kantonesisch eingesprochen wurde (mit festen englischen und chinesischen Untertiteln). Mühsam ist, dass die Original-Dialoge in Mandarin noch (leise) zu hören sind. Diese sind, wie auch allgemein der Ton (Kampfgeräusche, Musik) sehr leise abgemischt, was ein komisches Filmvergnügen abgibt. Teilweise hat man fast das Gefühl, eine VCD zu schauen die falsch abgemischt ist (wenn Mandarin und Kantonesisch gleichzeitig aus den Boxen dröhnen). Im O-Ton ist die HK-VCD von Ocean Shores (Canto und Mandarin ohne Subs). In Widescreen scheint bisher nur die VHS aus Japan zu sein (Englischer Dub). In Deutschland ist der Film nur zensiert auf VHS zu haben (Titel: Der Clan der Ninja). Es gibt keine Blu-Ray (Stand: Sept. 2025). Nachtrag Feb. 2026: Endlich in einer O-Ton Fassung (Mandarin ohne Subs) gesehen via HK-VCD von Ocean Shores. Kommt besser als beim US-VHS (Canto Dub aber Mandarin Dialoge noch leicht hörbar, Umgebungsgeräusche/Musik bei Dialogen kaum zu hören). Wäre zwar jetzt auch in Deutschland erschienen und die deutsche Synchro soll top sein (wurde das jap. VHS als Master gebraucht da Widescreen), aber die VCD war schon auf dem Weg. Tolle Kampfszenen. Keine Untertitel, solide Bild- und Tonqualität. In einem Auktionshaus in HK gefunden. 

Montag, 20. Oktober 2025

Death Melody Review

Horroktober 2025

Death Melody

Story:

Eine Musik-CD sorgt dafür, dass sich jene, die das Lied hören, Suizid begehen. Zum Opfer wird auch Fanny (Si Hei-Yue). Die Polizei geht von Suizid aus. Fannys Freundin Susan (Catherine Hung Yan) weiss es besser: Fanny hat sich nicht (aus eigenem Antrieb) getötet und beginnt zu ermitteln…

Meine Meinung:

Death Melody lag lange ungesehen rum. Sieben Jahre. Das war ein Geschenk meines «Dealers» aus Hong Kong. Ein Film, von welchem ich noch nie hörte. In den gängigen Filmdatenbanken (imdb, ofdb, hkmdb, LB) gibt es kein einziges Review. Das will schon was heissen und das ist selten. Auf YouTube finde ich keinen Trailer oder Ähnliches zum Film. Ggf. darum, weil es sich bei Death Melody um einen TV-Film handelt. Einen TV-Film aus dem Jahr 2003. Eine HK-Produktion.

Regie führte Douglas Kung Cheung-Tak. Er war mehrheitlich als Darsteller (Angel Enforcers, The Dragon Family, Forbidden Arsenal), als Action Director (da liegt noch Bullet to Survive ungesehen als US-VHS rum), Action Choreographer (Princess Madam aka "Iron Angels 4" dürfte wohl eine seiner bekanntesten Arbeiten sein) und Martial Arts Director (Excuse Me, Please!, King of Gambler) tätig und weniger als Regisseur (ich freue mich glatt, in Zukunft seine beiden Shaolin Vs Evil Dead Filme mit Gordon Liu aufzufrischen). Trotzdem beachtlich.

Ansonsten sticht HK-Fans ein Name gross hervor: Gloria Yip. Bekannt aus Filmen wie Story of Ricky, The Cat, The Peacock King und dessen Fortsetzung Saga of the Phoenix. Sie spielt hier eine grosse Nebenrolle. Fans sollten aber nicht zu viel erwarten. Ihre besten Szenen sind im Finale zu sehen und ihr Part ist auf eine Art und Weise vorhersehbar. Ansonsten bestehen die Hauptrollen aus Catherine Hung Yan (Wing Chun, Ghost House - A True Story), Ken Wong Hop-Hey (The Myth, Rob-B-Hood), Ken Yip Wing-Kin (A Serious Shock! Yes Madam!, The Way of the Lady Boxers) sowie Tam Wai-Kit (An Eye for an Eye). Die spielen das sehr solide.

Der Film ist, speziell für einen TV-Film, solide. Guter Durchschnitt, aber nichts für die Sammlung. Inhaltlich erinnert der Film sehr an Ringu und Suicide Club. Fragen werden z.T. nicht beantwortet oder habe ich aufgrund der miesen englischen Untertitel verpasst. Nach Logik sollte man nicht suchen. Es war aber im Grossen und Ganzen unterhaltsam. Im Finale hat der Film sogar fast Superhelden-Charakter und hier und da gibt es auch Mal einen Fight zu sehen. Die Selbstmorde sind z.T. sehr innovativ (Wachs) und der Umgang mit Musik wird gut in die Szenen integriert.

Fazit: Solider TV-Film!

Infos:

O: Lian suo qi huan dang an: Si wang yin yue

HK 2003

R: Douglas Kung Cheung-Tak

D: Gloria Yip, Catherine Hung Yan, Si Hei-Yue, Ken Wong Hop-Hey, Ken Yip Wing-Kin, Tam Wai-Kit

Laufzeit der HK-VCD: Ca. 93 Min.

Gesehen am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von My Way vor = Uncut, O-Ton, englische und chinesische Subs, gute Bildqualität. Die englischen Subs sind stark fehlerhaft. In den USA gibt es eine DVD (Tai Seng). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2025).

Donnerstag, 18. September 2025

The Avenger Review

The Avenger

Story:

Devil Knight (Chiang Pin) ist ein Wanderer. Er geht umher und hilft Menschen in Not.  Hermit master (Chen Li-Yun) hat es auf Devil Knight abgesehen. Sie engagiert diverse Killer (Li Hsuan, Wai Wang, Lin Jiang, Ko Yu-Min), unter anderem mit Lügen, um Devil Knight zu töten. Doch der scheint unbesiegbar ehe es im Finale zum Showdown kommt…

Meine Meinung:

Aka Blood and Guts (On Screen-Titel). Aka Samurai Blood, Samurai Guts. Bei The Avenger handelt es sich um einen frühen Wuxia aus Taiwan, der Anfang der 70ern veröffentlicht wurde. Regie führte Li Kuo-Hua. Dieser führte nur bei einer kleinen Anzahl von Filmen Regie. Als Kopie liegt mir (noch ungesehen) Clam Fairy vor, ein Fantasy-Film. Dazu finde ich im Netz nicht viel. Freue ich mich darauf. The Avenger sah ich in Mandarin ohne Untertitel.

Dem Plot kann man dennoch gut folgen. Der Held Devil Knight wird von Chiang Pin (The Death Player) gespielt und diverse Bösewichte, die mehrheitlich wie japanische Samurai aussehen, wollen ihm an den Kragen. Mehr gibt es zum Plot nicht zu sagen. Der ist dünn und erfüllt seinen Zweck. Der Film hat mir gut gefallen, auch wenn das Vollbild hier sehr störend war (mehr als sonst) und ich Chiang Pin als Helden wenig charismatisch fand.

Der Film hat am Anfang und Mittelteil nicht sonderlich viel Kampfszenen. Diese sind aber solide in Szene gesetzt und erinnern hier und da ans japanische Kino. Auf der zweiten Disc (ich sah mir den Film via VCD an) gibt es praktisch nur noch Kämpfe zu sehen. Der Film gefällt durch einige blutige Schwertkampfszenen, die zudem allgemein sehr fantasievoll ausgefallen sind wie auch das Aussehen, die Gimmicks oder die Waffen der Kämpfer. Li Hsuan, der weibliche Lead, war stark in ihrer Rolle und läuft Chiang Pin den Rang ab.

Fazit: Wuxia Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Zhui Ming Sha Shou

Taiwan 1971

R: Li Kuo-Hua

D: Chiang Pin, Chen Li-Yun, Li Hsuan, Wai Wang, Lin Jiang, Ko Yu-Min

Laufzeit der HK-VCD: 47:51 Min. (1. Disc) / 33:58 (2. Disc)

Gesehen am: 21.06.25

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Ocean Shores vor = Uncut, Mandarin und Englisch gesprochene Fassungen (sollen unterschiedliche Musik haben), keine Subs, leider nur Vollbild (Originalbildformat wäre 2,35:1). Das Ocean Shores VHS trägt den Titel Samurai Blood, Samurai Guts. Da ist mir mind. eine Englisch Dubbed Ausgabe bekannt. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2025).

Dienstag, 29. Juli 2025

The Death Player

The Death Player

Story:

Chen Biu (Tsai Hung) ist Schmuggler. Er beschliesst, einen Deal zu sabotieren und gelangt somit selbst an die fette Beute, welche er mit Komplizen aufteilen will. Doch die Betrogenen (Shan Mao) sind alles andere als erfreut und nicht nur hinter der Beute, sondern auch hinter Chen Biu her wie auch Chens Halbbruder (Barry Chan), der bei der Antischmuggel-Behörde arbeitet…

Meine Meinung:

The Death Player ist ein relativ wenig bekannter Basher aus Taiwan aus dem Jahr 1975. Ich finde ich etlichen Datenbanken keine Reviews zum Film (ofdb, imdb, Letterboxd, hkmdb). Das soll schon was heissen. Kong Ban, der Regie führte und den Film produzierte, war vor allem als Darsteller tätig. So war The Death Player scheinbar seine einzige Regiearbeit. Ansonsten kenne ich ihn aus Filmen wie Snake Woman's Marriage, Heroes of the Eastern Skies oder Shaolin Kung Fu - Der gelbe Tiger.

The Death Player ist ein Basher, der mir besser als erwartet gefallen hat. Der Film, der die steinige, ruppige Natur Taiwans wunderbar in den Plot und die Kampfszenen integriert, bietet kaum Plot. Zu 90% des Filmes wird praktisch nur gekämpft und der Film ist mehr oder weniger eine einzige, lang gezogene Verfolgungsjagd. Es gibt keine Untertitel zum Film, der nur in einer Mandarin Fassung vorlag. Die Hauptfiguren werden von Tsai Hung (8 Strikes of Wild Cat, One Foot Crane, Blooded Treasury Fight) und Barry Chan (Game of Killers, The Black Tavern) gespielt.

Tsai Hung spielt sowas wie den Antihelden. Er nimmt die Beute an sich und flieht. Dramatik bringt Barry Chan in den Film. In seiner Rolle ist er bei den Anti-Schmuggel-Einheit tätig aber gleichzeitig ist er auch der Halbbruder von der von Tsai Hungs gespielter Figur. Er jagt ihm nach und mehrfach fängt er ihn, doch gelingt diesem immer wieder die Flucht. Die dritte nicht unwichtige Person wird von Shan Mao (Wang Yu - Der Karatebomber, Honeymoon Killer, Die Todesbucht der Shaolin) verkörpert. Er spielt den Bösewicht, der wenig Freude hat, betrogen worden zu sein (um die Beute). So entführt er am Ende ein Mädel und an einem Strand kommt er zum Showdown (fühlte ich mich leicht an The Bloody Fists erinnert).

Das sind jetzt nicht unbedingt die grössten Stars oder die bekanntesten Namen, allerdings kamen gerade Namen wie Tsai Hung oder Shan Mao schon fast in jedem zweiten Film dieser Art vor. Soll heissen: optisch waren sie mir bekannt. Das tut gut, denn somit kann dem Plot problemlos, auch ohne verständliche Untertitel, gefolgt werden. Als Co-Star ist noch Alexander Fu Shengs Ehefrau Jenny (Heaven and Hell, Chinatown Kid, The Avenging Eagle) zu sehen.  Da es praktisch nur Kampfszene um Kampfszene zu sehen gibt, ist der Film, auch mit der kurzen Laufzeit von nur 73 Minuten, sehr kurzweilig geraten. Auf Humor und Klamauk wird total verzichtet. Auch gut.

Fazit: Basher Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Wan Ming

Taiwan 1975

R: Kong Ban

D: Barry Chan, Jenny Tseng, Tsai Hung, Shan Mao

Laufzeit der HK-VCD: 73:06 Min.

Gesehen am: 06.05.25

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Perfect Link vor = Uncut, Vollbild statt Widescreen, Mandarin O-Ton ohne Subs. Das Vollbild war störender als bei anderen Filmen dieser Art und in einer Szene sah es nach Zensur aus. Es gäbe noch eine VCD aus China (Titel: The Shanghai Boxer). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Mai 2025).

Freitag, 18. Juli 2025

Call Me Dragon


Call Me Dragon

Story:

Siu Gam (Bruce Leung Siu-Lung) und seine zwei Helfer (Hon Kwok-Choi, Mang Hoi) gehen dem illegalen Kauf von Jungen in einem Dorf auf den Grund. Siu Gam ist ein Agent, der verdeckt ermittelt. Bald schon zieht er den Zorn des Gangsters Pao (Yasuaki Kurata) auf sich…

Meine Meinung:

Call Me Dragon ist ein ähnlicher Film wie Kidnap in Rome sowie Little Super Man. In allen drei kommen, mehr oder weniger, der gleiche Cast vor. In der Hauptrolle gibt sich Bruce Leung Siu-Lung (The Dragon Lives Again, Bruce and the Iron Finger) die Mühe als Held und Titelfigur. Er wird von seinen Sidekicks Mang Hoi (The Blonde Fury) und dem oft nervenden Hon Kwok-Choi (Crocodile Evil) begleitet. Beide waren speziell in Little Super Man absolut nervtötend, auch wenn der gegen Ende aufdreht und knallharte Kung Fu Szenen zum Besten gibt. So macht es auch Call Me Dragon.

Call Me Dragon ist im Vergleich deutlich besser als z.B. ein Kidnap in Rome und im Vergleich weniger nervend als Little Super Man. Das heisst jedoch nicht, dass es hier nicht auch Humor, Slapstick und Klamauk zu sehen gibt. Das war zu der Zeit halt einfach so. Der Film von Ng See-Yuen (Game of Death II, The Bloody Fists) ist sehr solide. Da ich eine Fassung ohne Untertitel sah, war mir nicht alles verständlich auf Bezug der Motive und Figuren.

Aber ich denke, der Plot ist dünn und relativ unwichtig und nicht wirklich kompliziert. Bruce Leung Siu-Lung und seine zwei Helfershelfer sind die Helden, Wong Wan-Si (Mismatched Couples) die mysteriöse Frau und Japaner Yasuaki Kurata (Tiger, The Rangers), der schon in The Good and the Bad in einem Film von Ng See-Yuen vor der Kamera stand (ein ziemlicher Kracher und sehr harter Basher), der Bösewicht. Alles wie erwartet ohne wirkliche Überraschungen. Mit anderen Worten: dem Plot kann auch ohne Subs irgendwie gefolgt werden. Die Kampfszenen und Beinarbeit von Bruce Leung Siu-Lung und Yasuaki Kurata sind selbstverständlich erste Klasse und absolut sehenswert!

Fazit: Für Fans von Yasuaki Kurata und Bruce Leung absolut zu empfehlen!

Infos:

O: San Lung Siu Foo Chong Kong Woo

HK 1974

R: Ng See-Yuen

D: Bruce Leung Siu-Lung, Hon Kwok-Choi, Mang Hoi, Yasuaki Kurata, Cham Siu-Hung, Wong Wan-Si, Sun Lan, Dean Shek

Laufzeit der HK-VCD: 54:28 Min. (1. Disc) / 44:26 Min. (2. Disc) / Laufzeit der jap. Blu-Ray: Ca. 98 Min.

Gesehen am: 27.04.25 / Sichtung der jap. Blu-Ray: 30.06.26

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Mei Ah vor = k.A. ob Uncut oder nicht (nehme an, ja), solide Bildqualität, nur Vollbild, Canto Dub statt O-Ton Mandarin, keine Subs. Die DVD aus Japan ist auch nur in Canto und ist zensiert (Szenen mit Dean Shek sollen fehlen). Die jap. Blu-Ray soll Uncut sein und neu restauriert, jedoch auch nur in Kantonesisch. Der Dub hörte sich auf der VCD sehr nach «Fake» an, vor allem, weil Schreie im Original Mandarin belassen wurden. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: April 2025). Nachtrag Juni 2026: Voller Vorfreude sah ich mir den Film in der neuen Fassung an = die japanische Blu-Ray von Amazing D.C. = Statt Mandarin auch in Kantonesisch, im Gegensatz zur alten jap. DVD Uncut (Szenen mit Dean Shek), jedoch kein 2,35:1 Bildformat sondern 1.78:1 (nicht perfekt aber mehr Bild als bei der Vollbild VCD aus HK), zwei Kurzfilme mit Yasuaki Kurata und ein Trailer als Bonus. Was mich überrascht hat, war die eher schwache Bildqualität. Das sah zu keinem Zeitpunkt nach Blu-Ray-Niveau aus. Vor allem der Vorspann war in schlechter Qualität. Anscheinend liess die Materiallage nicht mehr zu. Der Film hat mir bei dieser 2. Sichtung etwas weniger gefallen. Ich fand, dass es zu wenig spektakuläre Kämpfe gibt (vor allem am Anfang und Mittelteil) und das Duo Hon Kwok-Choi und Mang Hoi fand ich nervend. Das Finale war stark, aber ich hätte gerne mehr von Yasuaki Kurata gesehen. Der taucht erst in der 60. Minute auf. Dennoch können, vor allem Fans von Yasuaki Kurata und Bruce Leung, einen Blick riskieren. Und nur schon weil es hier mehr Bildinfos gibt, ist die Fassung am Ende der HK-VCD vorzuziehen.