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Donnerstag, 25. Juni 2026

Shanghai Shanghai

Shanghai Shanghai

Story:

Shanghai in den 30ern:

Little Tiger (Yuen Biao) sucht in Shanghai nach Glück und Erfolg. Er gerät zwischen die Fronten von Gangstern (Sammo Hung), der Polizei (George Lam) und Untergrund-Kämpfern (u.a. Anita Mui)…

Meine Meinung (Kinofassung):

Als ich im Jahr 2009 Shanghai Shanghai erstmals gesehen habe, war ich davon sehr enttäuscht. Nun sah ich mir den Film erneut an. Shanghai Shanghai war in einem Triple-Set enthalten, und daher sehe ich den Film eher als Bonus an. Da ich den Film bereits einmal sah und um seine Schwächen Bescheid wusste, ging ich diesmal mit den angepassten Erwartungen an den Film, was zur Folge hatte, dass ich diese HK-Produktion heuer leicht besser fand als früher. Dennoch grenzt ein Film mit diesem Cast (Yuen Biao, Sammo Hung, Anita Mui, Lo Lieh, Yuen Tak, Mang Hoi) an Potenzialverschwendung, wenn man das Endergebnis sieht.

Der Plot ist relativ lahm und unspektakulär. Trotz der kurzen Laufzeit von nur knapp 88 Minuten hatte der Film Längen. Für diese Art Film gab es zu viel Handlung, Dialoge und Sub-Plots und zu wenig Action und Kampfszenen. Der Film ist sehr harmlos und der Humor hat, zumindest mit der von Lawrence Cheng Tan-Shui gespielten Figur, nicht funktioniert. Diesen «Sidekick» und Cartoon-Charakter hätte man komplett weglassen können. Andere Momente (George Lam und seine Errungenschaften, die er testet) ebenso. Da wären Straffungen sinnvoll gewesen. Das Finale war leider auch etwas schnell vorbei, was ebenso kritisiert werden kann.

Es sind zwar viele bekannte Namen wie Yuen Biao (Der Superfighter), Anita Mui (Rouge), George Lam (The Owl vs Bombo), Sammo Hung (The Valiant Ones), Shaw Brothers Legende Lo Lieh (Thousand Mile Escort), Mang Hoi (Hitman in the Hand of Buddha) od.Yuen Tak (Dragon from Russia) dabei, dennoch sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Yuen Tak & Mang Hoi sind nur Beigemüse und zeigen nichts von ihrem Können. An Lo Lieh hatte ich Freude, aber er spielt nur eine kleine Nebenrolle. Selbst Sammo Hung hat nicht sonderlich viel Screentime. Die Hauptfiguren sind Yuen Biao, Anita Mui und George Lam. Die wenigen guten Momente beinhalten eine Tanz-Sequenz mit Yuen Biao & Anita Mui sowie den kurzen Endkampf zwischen Yuen Biao & Sammo Hung. Letzterer wurde von einem neuen, unüblichen Voice-Actor gesprochen und hat nicht seine «typische HK-Stimme», was auffallend war.

Fazit: Kein Must See Titel!

Infos:

O: Lyun Sai Ji Neoi

HK 1990

R: Teddy Robin Kwan

D: Yuen Biao, Anita Mui, George Lam, Sandy Lam Yik-Lin, Sam Wong Ming-Sing, Sammo Hung, Mang Hoi, Tien Niu, Lawrence Cheng Tan-Shui, Lo Lieh, Yuen Tak

Laufzeit der UK-Blu (Kinofassung): 87:55 Min.

Gesehen am: Sept. 2009 / Neusichtung am: 25.06.26

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von Eureka! (Triple Threat) vor = mit zwei anderen Filmen, Schuber, Wendecover und Booklet in einem Set. Der Film liegt in zwei Fassungen vor. Der regulären Kinofassung und einer verlängerten (Mehr Story und mehr Hintergründe zu den Figuren) Extended Version. Der Film ist Uncut, es gibt O-Ton mit englischen Subs und die Bildqualität ist der absolute Wahnsinn! Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Montag, 19. Januar 2026

Gallants

 

NIFFF 2010 / 2011 mit Chen Kuan-Tai in Amsterdam

Gallants

Story:

Ein Teehaus soll verkauft werden. Schwächling Leung King Cheung (Wong Yau-Nam) wird damit beauftragt. Doch den Verkauf lassen Dragon (Chen Kuan-Tai) und Tiger (Bruce Leung Siu-Lung) nicht zu, dessen Meister Law Sun (Teddy Robin Kwan) seit 30 Jahren im Koma liegt und der Besitzer des Grundstücks ist. Als Meister Law Sun aus dem Koma erwacht, hält er ausgerechnet Schwächling Leung King Cheung für seinen Schüler Dragon und bereitet ihn auf ein Kampfturnier, organisiert und gesponsert von Master Pong Ching (Michael Chan Wai-Man), vor…

Meine Meinung:

Gallants sah ich 2010 am NIFFF. Ein Jahr später liess ich meine HK-DVD in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signieren. Bei Gallants vom Regie-Duo Clement Cheng & Derek Kwok handelt es sich um eine Retro-Hommage ans klassische Kung-Fu-Genre. Daher wurden auch Altstars wie Chen Kuan-Tai (Challenge of the Gamesters, Man of Iron), Bruce Leung (Broken Oath, Call Me Dragon), Teddy Robin Kwan (To Spy with Love, Cops and Robbers), Michael Chan Wai-Man (The Invincible Killer, Black List) oder Venom-Star Lo Meng (Pursuit of a Killer, Crippled Avengers) im Film vereint. Das dazumal im Jahr 2010 noch erleben zu dürfen war schon eine tolle Sache. Der Film wurde zu Ehren von Bruce Leung neu angesehen, der Mitte des Monats verstorben ist.

Gallants hat, wenig überraschend, die Neusichtung bestanden. Der Film hat mir Spass und Vergnügen bereitet. Wer das klassische (Shaw Brothers) Kung-Fu Kino mag, wird am Film Freude haben. Nur schon aufgrund des Cast. Zu den oben genannten Recken sehen wir auch in der weiblichen Nebenrolle als Teddy Robins Ehefrau einen Altstar: Siu Yam-Yam spielte auch schon in Shaw Brothers Filmen mit, u.a. in The Teahouse an der Seite von Chen Kuan-Tai. Schön. Auch die jungen Newcomer um Wong Yau-Nam (Coffin Homes, Bursting Point), JJ Jia Xiaochen oder Ou-Yang Ching vermögen zu überzeugen. Der Film ist unterhaltsam und wartet mit einem tollen Intro, welches an Bruce Lee Filme erinnert, auf. Die Kampfszenen wurden realistisch eingefangen, sind schön choreographiert, bodenständig und es wurde als Stilmittel auch viel Zeitlupe verwendet.

Dabei bekommt Bruce Leung deutlich mehr Kampfszenen spendiert als z.B. sein Partner Chen Kuan-Tai oder Lo Meng. Michael Chan Wai-Man hingegen ist in keiner Kampfszene zu sehen. Dennoch machte seine Präsenz auch Freude. Er war gut mit Bruce Leung befreundet. Bruce Leung macht trotz seines Alters eine starke Figur. Seine Kicks sind noch immer eine Augenweide und mit viel Power garniert. Für die Kampfchoreographie ist auch ein Shaw Brothers Talent verantwortlich gewesen: Yuen Tak (Lovers Blades, Ambitious Kung Fu Girl). Er hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Der mir unbekannte Li Haitao, der quasi den «Endgegner» spielt, hat mich auch überzeugt. Er feierte sein Filmdebüt, wie es scheint, auch in einer Shaw Brothers Produktion = Drunken Monkey aus dem Jahr 2003. Dort spielte er «Rocky».

Fazit: Spassig und unterhaltsam!

Infos:

O: Da Lui Toi

HK 2010

R: Clement Cheng, Derek Kwok

D: Chen Kuan-Tai, Bruce Leung Siu-Lung, Wong Yau-Nam, JJ Jia Xiaochen, Teddy Robin Kwan, Lo Meng, Michael Chan Wai-Man, Ou-Yang Ching

Laufzeit der HK-DVD: 96:94 Min.

Gesehen am: NIFFF 2010 / Neusichtung am:

Fassungen: Ich sah den Film am NIFFF 2010. Später kaufte ich mir die HK-DVD von KAM & RONSON, die 2011 in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signiert wurde. Die Bild- und Tonqualität sind sehr gut, O-Ton und englische Subs sind auf der Disc enthalten. Der Film ist Uncut. In Deutschland als Tiger & Dragon Reloaded erschienen (auf DVD, Uncut, Deutsch/Kantonesisch mit deutschen Untertiteln).

Dienstag, 12. September 2023

The Twin Dragons

The Twin Dragons

Story:

Zwillinge werden als Babys getrennt. Viele Jahre später treffen sie (Jackie Chan in einer Doppelrolle) unbewusst aufeinander und sorgen für Chaos. Der Meister-Musiker und Dirigent wird für einen Kleinganoven gehalten und umgekehrt. Auch zwei Mädels (Nina Li Chi, Maggie Cheung) werden unabsichtlich in die Sache reingezogen, während Dritte (Teddy Robin Kwan) im Krankenhaus von Gangstern (Johnny Wang Lung-Wei) als Druckmittel benutzt werden. Gangster, die nun hinter den Zwillingen her sind…

Meine Meinung:

The Twin Dragons ist eine Anfang 90er Jahre Action-Komödie mit Jackie Chan als Zwilling in einer Doppelrolle im modernen Setting. Der Film ist ok, aber im Grossen und Ganzen nur Durchschnitt. Es gab zu wenig Action und den Humor mochte ich vereinzelt nicht mehr. Auch die ganzen Musik-Nummern entsprechen nicht meinem Geschmack. Die Rollen nimmt man Chan nicht ab. Der Humor war mir zu zahm. Es wird zu viel Zeit mit den zwei Chans und dem Chaos, welches sie veranstalten, verschwendet.

Der Film von Ringo Lam (Burning Paradise) und Tsui Hark (Dragon Inn) ist gutes Mittelmass. Ich fand den Film zudem zu lang. Die obligatorische Love-Story zwischen den beiden Jackie Chans (Police Story) und Nina Li Chi (Stone Age Warriors) und Maggie Cheung (The Seventh Curse) nehmen zu viel Platz ein. Und am Ende bleibt nicht Mal Platz für Patzer und Outtakes im Abspann, wie es sonst in den Filmen von/mit Jackie Chan üblich ist. Schade! Von Teddy Robin Kwan (Lucid Dreams) hätte ich gerne mehr gesehen. Wo ich hingegen richtig Freude hatte war die grosse und auch Action betonte Rolle von Shaw Brothers Legende Johnny Wang Lung-Wei (Dirty Ho).

Die Action-Szenen bestehen aus Kampfszenen, die für Chan typisch akrobatisch und mit Einsatz von Gegenständen, integriert wurden. Zudem macht der Film auch Gebrauch von der Tatsache, dass der eine Chan-Zwilling nicht kämpfen kann. Dass sich Bewegungen von einem Chan auf den anderen übertragen, fand ich dämlich, da fantastisches Element = unpassend für diese Art Film. Die besten Action-Szenen gibt es am Anfang im Club und am Ende in der Autowerkstatt. Daneben gibt es noch eine Verfolgungsjagd auf dem Meer.

Was schön war, war die Hülle an Stars, die Gastauftritte hingelegt haben. Da erkannte ich nicht alle, aber viele und das hat hingegen richtig viel Spass gemacht. Nebst den Regisseuren Ringo Lam und Tsui Hark sind u.a. Kirk Wong (The Club), Alfred Cheung (On the Run), Phillip Chan (Widow Warriors), Shaw Brothers Legende David Chiang (Shaolin Abbot), Chor Yuen (The Convict Killer), Eric Tsang (The Last Blood), Liu Chia-Liang (The Eight Diagram Pole Fighter), Wong Jing (Magic Crystal), Ng See-Yuen  (The Good and the Bad), John Woo (A Better Tomorrow), Stephen Tung Wai (Killer Wears White), Andrew Kam (The Big Heat), Lau Kar-Wing (The Odd Couple), Mars (The Legendary Strike), Tony Ching Siu-Tung (A Chinese Ghost Story), Gordon Chan (Fist of Legend), Fung Hak-On (Edge of Darkness) oder Ann Hui (The Story of Woo Viet) zu sehen.

Fazit: Geschmackssache – für mich nur noch ein durchschnittlicher Jackie Chan Film, der aus der Sammlung fliegt. Der Film bietet zu wenig, um ganzheitlich zu überzeugen!

Infos:

O: Seong Lung Wui

HK 1992

R: Ringo Lam, Tsui Hark

D: Jackie Chan, Nina Li Chi, Maggie Cheung, Teddy Robin Kwan, Johnny Wang Lung-Wei

Laufzeit der HK-DVD: 99:45 Min.

Neusichtung am: 21.08.23

Fassungen: Mir lag die HK-DVD von Joy Sales / Fortune Star (The Legendary Collection) vor = Gute Bild- aber schwache Tonqualität. Geräusche und Musik sehr leise abgemischt. Ton sehr dumpf. Uncut. O-Ton & englische Subs vorhanden. Gibt es in Deutschland von Splendid auf Blu-Ray. Kommt auch bald in England von 88 Films (auf Blu-Ray).

Samstag, 7. September 2019

Lucid Dreams Review

 
Lucid Dreams

Story:

Während Dreharbeiten wird Regisseur Teddy (Teddy Robin Kwan) verletzt und ins Krankenhaus gefahren. Auf dem Weg dorthin hat er vier Alpträume, die alle Geistergeschichten zum Inhalt haben…

Meine Meinung:

Spontankauf da Trailer interessant und stimmungsvoll aussah und da reine, neue HK-Produktion und da Regie, Soundtrack und gespielt von Teddy Robin Kwan = Sänger, Regisseur und Schauspieler (To Spy with Love).

Leider hat sich der Kauf gar nicht gelohnt. Der Film ist nicht wirklich zu empfehlen. Es ist schön, auch heute noch reine Hong Kong Produktionen zu sehen, die weitaus weniger Budget haben, als die Kollegen aus China (z.B. Operation Red Sea) und mit Stars aufwarten, die China den Rücken zu kehren. Etwa, was in Lucid Dreams positiv ist, ist die Tatsache, dass er optisch schick und schön anzusehen ist. Dazu zum Teil wunderschöne Bilder aus Hong Kong bietet (Kulissen, Grossstadt etc.).

Das Problem: der Film weiss nicht, was er sein möchte. Eine Komödie? Dafür zu unlustig, zu doof. Die goldene Zeit des HK-Kinos ist nun Mal lange vorbei. Horror? Dafür zu lustig. In ein-zwei Episoden kann man von leichtem Grusel sprechen, aber Horror? Definitiv nicht. Die vier Episoden sind zwar leicht abwechslungsreich und kurzweilig, aber absolut nichts Besonderes.

Es gibt KEINE Highlights im Film. Die Dialoge sind zum Teil fürchterlich mies und unlustig (besonders in der ersten Episode). Die Massen-Gesangs-Szenen am Ende passen, zumindest für meinen Geschmack, gar nicht und gefielen mir auch nicht. Teddy Robin Kwan in einigen Szenen zu sehen war zwar nett, aber macht den Film leider nicht wirklich besser.

Fazit: Zeit- und Energieverschwendung! Schade, da hätte Teddy Robin Kwan seine Ressourcen lieber in einen anderen Film-Inhalt stecken sollen…

Infos:

O: Baat Bo Boon Hay No Oi Lok

HK 2018

R: Teddy Robin Kwan

D: Kevin Cheng, Stephy Tang, Louis Cheung, Janelle Sing, Lam Man-Chung, Teddy Robin Kwan

Laufzeit der HK-Blu Ray: Ca. 91 Min.

Gesehen am: 19.06.19

Fassungen: Mir lag die HK Blu-Ray (da DVD schon out of Print war!!!) von CN Entertainment vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, erstklassige Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2019).

Dienstag, 5. März 2019

Lifeline Express Review

Lifeline Express

Story:

Tiger (Teddy Robin) liegt im Spital und im Sterben. Sein Bruder Fatso (Kent Cheng) reist nach Thailand, und betet zu Buddha, um das Leben seines Bruders zu retten – dafür würde Fatso auch auf die Hälfte seiner Lebensdauer verzichten. Tiger überlebt – doch Fatso ist nun in ständiger Angst, bald zu sterben. Er sucht einen Wahrsager auf und versucht, das Unglück abzuwenden…

Meine Meinung:

Lifeline Express ist ein interessanter Film, der gerade was den Inhalt angeht, auch zu punkten weiss und sich von vielen anderen HK-Filmen dieser Zeit abhebt. Mitte 80er Jahre Mix aus Komödie, Grusel und exotischem Inhalt (Wahrsagen, Prophezeiungen, Magie, Ritual, Priester…). Besonders die 2. Filmhälfte hat er mir inhaltlich und von der Abwechslung her angetan, während in der 1. Filmhälfte die Story langsam voranschreitet und die Figuren eingeführt werden (die zwei Brüder, der Wahrsager, die drei Krankenschwestern etc.).

Kent Cheng (Chasing the Dragon, The Accident) und Teddy Robin (To Spy With Love, Gallants) geben ein sehr unterhaltsames und sympathisches Duo ab, so dass auch die Hauptfiguren gefallen. Eddy Ko (Blood Sister, Mountain Warriors) ist in einer Nebenrolle als Priester zu sehen, der am Ende ein okkultisches Ritual durchführt, um das Leben von Kent Cheng zu retten.

Der Humor im Film ist derb, wie auch einige der Übersetzungen was die englischen Untertitel angehen. Man kann nur spekulieren, ob z.B. falsch übersetzt wurde («my wife and slut»). Die 2. Filmhälfte, gerade die Szenen im Krankenhaus, haben mir sehr gut gefallen. Da kam gruselige und morbide Atmosphäre auf mit einigen sehenswerten, fantasievollen Alptraum-Szenen. Gutes Setting und gute Ideen, welche die Filmemacher eingebracht haben. Wie würden wir uns verhalten, wenn wir wüssten, dass der Tod um die Ecke lauern würde?

Wer die goldene Zeit der HK-Filme mag (Komödien, Genre-Mixe, Filme die zwischen 1985-1995 veröffentlicht wurden) kann bedenkenlos zugreifen!

Infos:

O: Hong Yun Dang Tou

HK 1984

R: Kirk Wong

D: Kent Cheng, Teddy Robin, Eddy Ko, Yam Choi-Bo, Chan Gei Ying, Simon Yip

Laufzeit der TW VCD: Ca. 89 Min.

Gesehen am: 12.01.18

Fassungen: Mir lag die VCD aus Taiwan vor von Media Asia = Uncut, gute Bild- und Tonqualität (Mandarin und Kantonesisch), englische und chinesische Subs. Gäbe noch mehrere VCD Fassungen aus HK sowie eine DVD (Joy Sales / Fortune Star). Eine deutsche Fassung gibt es nicht (Stand: Jan. 2019). Die VCD aus Taiwan billig über FB gekauft.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

To Spy with Love Review

To Spy with Love

Story:

Terry (Teddy Robin Kwan), Boss einer Girl-Rockband, gerät ausversehen an einen Mikrofilm hinter welchem u.a. japanische (Jan Lam Hoi-Fung, Eric Kot Man-Fai) und taiwanesische Agenten (Ma Siu-Foo, Sze Kai-Keung), die über Leichen gehen, her sind. So wird er zum Gejagten und die Gegner halten Terry dabei für einen Spion…

Meine Meinung:

Was Spion/Agenten Komödien aus Hong Kong angehen kenne ich ansatzweise die Mad Mission Reihe und natürlich Stephen Chows Liebesgrüsse aus Peking. To Spy with Love hat mir wie die genannten Filme auch sehr gut gefallen – perfekte Hong Kong Agenten-Komödie mit trotzdem vereinzelt auch sehenswerter Action (Auto-Crash, Verfolgungsjagd, bisschen Martial Arts im Finale).

Die Story ist simpel und dem Inhalt ist leicht zu folgen. Man findet sich schnell zu recht und kann daher den Inhalt gut geniessen und viel Lachen und sich amüsieren. Teddy Robin Kwan (Sänger, Komponist, Regisseur, Schauspieler) hat in einigen HK Streifen mitgespielt, aber mir ist der tatsächlich nur aus einem einzigen Film ein Begriff und in diesem Film wurde ich auf ihn aufmerksam: Gallants (HK 2010).

Seine Stimme, sein Gesangstalent und seine kleine Körpergrösse sind unverwechselbar und sind nebst einem tollen Schauspiel und Charisma auch in To Spy with Love die grossen Stärken des Filmes nebst dem typischen HK Humor (viel Verwechslungshumor), sympathischen Figuren (vor allem die vier Agenten aber auch die zwei Mädels um Teddy Robin, Sibelle Hu und Nina Li) und einem grossen Unterhaltungswert.

Ein Film, der einfach Spass macht und prima unterhält. Weitere bekannte Gesichter in Kurzrollen: Shing Fui-On, Amy Yip, Maria Cordero (steuerte u.a. Soundtrack für den düsteren School on Fire bei).

Fazit: Jedem Fan von HK Komödien der 80er / 90er zu empfehlen!

Infos:

O: Siu sam gaan dip

HK 1990

R: Peter Mak Tai-Kit

D: Teddy Robin Kwan, Sibelle Hu, Nina Li Chi, Eric Kot, Jan Lamb, Amy Yip, Maria Cordero, Shing Fui-On, Ma Siu-Foo, Sze Kai-Keung, Jan Lam Hoi-Fung, Eric Kot Man-Fai

Laufzeit der HK VCD: Ca. 94 Min.

Gesehen am: 26.11.17

Fassungen: Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2017). Mir lag die HK VCD vor = Solide Bildqualität (gibt bessere aber auch viel schlechtere VCDs), O-Ton, englische Subs, Uncut. Gibt es vom gleichen Label (Joy Sales / Fortune Star) auch auf DVD.