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Freitag, 1. Mai 2026

To Burn the Sun

To Burn the Sun

Story:

Yanti (Eva Arnaz) wird von Gangstern entführt, vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen. Ihre Familienangehörigen werden ermordet. Ihr Freund Rachmann (Barry Prima) findet Yanti in einem Nachtclub und verhilft ihr zur Flucht. Sie heiraten. Yanti nimmt Martial Arts Training und plant, sich an den Tätern zur rächen…

Meine Meinung:

To Burn the Sun ist ein weiterer Actionfilm aus Indonesien. Nicht von Rapi Films (Mystics in Bali, Queen of Black Magic, The Warrior), sondern von Parkit Films (War Victims) und von Regisseur Arizal (Special Silencers, Bergola Ijo). Die Inhalte betreten bekanntes Terrain, wenn es um indonesische Actionfilme à la Deadly Angels Strike Back und Co. geht: Rape & Revenge und Action.

Nebst Deadly Angels Strike Back sah man ähnliche Motive z.B. auch in Fire of Vengeance. Wie in Deadly Angels Strike Back spielen hier die damaligen Superstars Eva Arnaz (Primitives, Five Deadly Angels) sowie Barry Prima (Srigala, The Devil’s Sword, Sundelbolong) die Hauptrollen. George Rudy (Blazing Battle) gibt einmal mehr einen gelungenen Bösewicht ab. Er spielt einen Zuhälter und die rechte Hand der Puffmutter. Es ist mehr eine grosse Nebenrolle.

Mir hat To Burn the Sun besser gefallen als erwartet. Als ich den Film vom Kumpel (geschenkt?) bekam, war mir der Film und Titel kein Begriff. Ich hörte zuvor noch nie von diesem Film und als ich das Cover sah wusste ich dementsprechend nicht, dass auch Namen wie Eva Arnaz oder Barry Prima mitwirken. Der Film ist am Anfang ein Drama und ein Rape & Revenge-Film. Danach wechselt der Film zu den Trainingsszenen, die aus dem Hong Kong-Kino der Zeit stammen könnten. Dann, und das war spannend, gab es zwischen den vielen tollen Rache- und Kampfszenen im Finale und zuvor, sogar noch Szenen mit schwarzer Magie und zwei Zauberern. Etwas, was ich von diesem Film definitiv nicht erwartet hätte und was ziemlich cool war.

Der Ton des Filmes ist wechselhaft: Drama, Action, Kung Fu, Rape & Revenge aber auch Slapstick und Komödie dürfen nicht fehlen inklusive komischer Tongeräusche. Letztere sind aber nur wenig zu sehen. Barry Prima gerät, auch gerade in den Actionszenen und was seine Screentime angeht, stark in den Hintergrund. Der Film fokussiert sich voll auf Eva Arnaz und ist macht einen sehenswerten und intensiven Job. Tolle Darbietung von ihr. Jede Kampfszene mit ihr ist ein Genuss. Es überrascht nicht, dass sie auch später in weiteren Solo-Actionfilmen wie I Want to Get Even zu sehen war. Die Actionszenen sind, wie üblich für den Regisseur, mit viel Zeitlupeneinsatz verewigt worden.

Fazit: Fans von Eva Arnaz und indonesischen Actionfilmen aus den 80ern greifen zu!

Infos:

O: Membakar Matahari

Indonesien 1981, 1983, 1984 (je nach Quelle)

R: Arizal

D: Eva Arnaz, Barry Prima, Ruth Pelupessy, George Rudy, Mathias Agus, Malino Djunaedy, Eddy S. Jonathan

Laufzeit der Fan Film Edition: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 01.05.26

Fassungen: Mir lag das Indonesian Fan Project vor = Widescreen Fassung, Englischer Dub, bessere und hellere Bildqualität als das VHS aus Griechenland. Es wurden folgende Fassungen verwendet, um dieses Projekt zu finalisieren: Indonesische TV-Version, Griechische VHS, Indonesisches Betamax, Franz. DVD und eine indonesische VCD. Es gibt keine DVD, keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2026).

Za Karate

Za Karate

Story:

Bronson Lee (Tadashi Yamashita), Amerikaner japanischer Abstammung, macht es sich zum Ziel, in Japan ein Kampfturnier zu gewinnen und World Karate Champion zu werden. Doch Gangster machen ihm dabei das Leben schwer…

Meine Meinung:

Nach dem Erfolg von The Street Fighter mit Sonny Chiba (Karate for Life, 13 Steps of Maki, Yakuza Wolf 2) drehte Toei die Za Karate Reihe, die es, wie auch The Street Fighter, auf drei Teile brachte. In diesem Erstlingswerk, dem einzigen der Reihe, der es auch ins Ausland geschafft hat (mehr davon unter Fassungen), führte Yukio Noda (Soul of Chiba) Regie. Er inszenierte auch gleich die zwei Fortsetzungen und sein bekanntester Film dürfte Der Tiger von Osaka sein.

Der Film wartet mit Tadashi Yamashita als Hauptdarsteller und Held auf. Er wurde in Japan geboren, wuchs später in Okinawa auf ehe der sein Leben später in den USA verbrachte. Daher wird er auch im Film als Amerikaner japanischer Abstammung angesehen, der extra nach Japan geht, um den Wettbewerb zu gewinnen. Tadashi Yamashita ist dabei eine Art Kreuzung zwischen Bruce Lee (Schreie, an die Nase fassen), Sonny Chiba (Karatetalent) und Charles Bronson (Schnauz). Das ist auch der Grund, warum der Film in den USA als Bronson Lee Champion vermarktet wurde.

Zu Gute kommt Tadashi Yamashita, dass er auch im echten Leben ein Martial Artist ist. Er ist ein Karatekämpfer, was ihm im Film mehr als deutlich anzusehen ist. Zwar ist der Film nicht so effektiv und blutig wie z.B. The Street Fighter (was nicht bedeuten soll, dass mit Blut gespart wird), aber dafür war Za Karate fast noch unterhaltsamer und kurzweiliger als das «grössere Vorbild». Der Film ist mit seinen ca. 86 Minuten und dem simplen Plot einfach spassig und abwechslungsreich anzusehen. Tadashi Yamashita gibt einen wunderbaren Lead ab, die anderen Kämpfer sind allesamt hübsch überzeichnet und die Nebenfiguren bringen Herz und Humor in den Film.

Fazit: Super spassig und unterhaltsam. Gespannt auf die Fortsetzungen!

Gefolgt von: Za Karate 2

Infos:

O: Za Karate

Japan 1974

R: Yukio Noda

D: Tadashi Yamashita, Chong Men-Jo, Dale Ferguson, Steve Fisher, Yôko Horikoshi

Laufzeit der US-Blu: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 01.05.26

Fassungen: Gesehen via The Bronson Lee Za Karate Collection von Severin Films (US-Blu-Ray) = Alle drei Teile in einer Collection mit Schuber. Region-A. Der erste Teil liegt erstmals, wie auch beide Fortsetzungen, in Japanisch mit englischen Subs vor. Die veränderte/in Gewalt zensierte US-Fassung von Za Karate (Bronson Lee Champion) liegt zudem ebenfalls restauriert vor (79 Minuten, Englischer Dub). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2026). Als Extras gibt es u.a. Interviews mit Tadashi Yamashita. Dieses lohnt sich und läuft ca. 29 Minuten. 

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