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Donnerstag, 22. Oktober 2026

The Night Caller

 
Horroktober 2026

The Night Caller

Story:

Jessicva (Terry Hu Yin-Meng) wird von einem unbekannten Killer ermordet. Ihre kleine Tochter (Lee Pui-Wai) überlebt als Zeugin und wird daraufhin von der Polizei (Philip Chan, Melvin Wong, Pat Ha Man-Jik), die nach dem Killer jagt und diverse Verdächtige (Dick Wei, Stuart Ong) ins Auge fasst, beschützt. Doch der Killer schlägt erneut zu…

Meine Meinung:

The Night Caller ist eine Mitte der 80er Jahre Film von und mit Philip Chan (Carry On Yakuza), der sich am italienischen Giallo-Genre orientiert. In Hong Kong waren Genre-Filme mit Gialli- oder Slasher-Inhalten zwar nicht viel vertreten, dennoch gibt es da einige interessante Titel nebst The Night Caller. Da wären Produktionen wie He Lives By Night, Who’s Killer, The Island (mehr Backwood-Horror à la The Beasts), Heartbeat 100, Corpse Mania (daneben haben die Shaw Brothers noch The Psychopath gedreht), Devil Returns (der stammt jedoch aus Taiwan), Escape from Coral Cove, Love Massacre, Scared Stiff, No Guilty oder Exposed to Danger (erneut aus Taiwan). Und auch neuere Produktionen passen in diese Aufzählung, z.B. Dream Home.

Der Film, der von John Shum (Police Assassins) produziert wurde, versucht teilweise mit Erfolg, wie ein westlicher und/oder italienischer Film zu wirken. Das gelingt dem Film hier und da. Der Mord zu Beginn war stimmungsvoll und die Vorbilder aus Italien (Dario Argento und Co.) wurden gut studiert. Auch die möglichen Verdächtigen, die später jedoch wieder entfernt werden, da dezimiert oder ausgeschlossen, ist ein gern gesehenes Motiv aus dem Giallo-Genre. In kleinen Rollen sind als Verdächtige Stuart Ong (In the Line of Duty III) und Dick Wei (City Warriors) zu sehen. Die Hauptrollen spielen Melvin Wong (Above the Law), Philip Chan sowie Pat Ha Man-Jik (The Woman of Wrath). Pauline Wong (Possessed II) gewann an den HK Film Awards 1986 für ihre Rolle einen Preis (Best Supporting Actress).

Der Film kommt im Grossen und Ganzen ernster daher, als andere HK-Filme aus der Zeit. Dennoch wird auf gelegentlich Momente mit schrägem Klamauk und Humor nicht verzichtet. Das betrifft vor allem das polizeiliche Trio um Melvin Wong, Philip Chan sowie Pat Ha Man-Jik, da letztere quasi eine Art Rookie spielt unter die Fittiche der beiden erfahrenen Männer. Auch der Pathologe der die Autopsien vornahm, wirkt mehr comicartig übertrieben als realistisch. Das gleiche gilt für die Figur Mickey. Dessen Overacting könnte für den Zuschauer, vor allem Neulingen in Sachen HK-Kino, befremdlich wirken. Die Musik wirkte passend und der Film war im Grossen und Ganzen kurzweilig und unterhaltsam. Auf allzu viel Gore darf der Fan nicht hoffen, und hier und da gibt es sogar kurze Actionszenen zu sehen (kurze Schlägerei oder paar Shoot-Outs im Finale). Die Identität des Killers wird im Übrigen schon vor dem Finale entlarvt. Aber darauf möchte ich, um Spoiler zu verhindern, nicht weiter eingehen.

Fazit: Ein Mix aus Giallo, Thriller und Krimi aus Hong Kong. Warum denn auch nicht? Nicht uninteressant!

Infos:

O: Ping On Je

HK 1985

R: Philip Chan

D: Melvin Wong, Philip Chan, Terry Hu Yin-Meng, Dick Wei, Pauline Wong Siu-Fung, Pat Ha Man-Jik, Lee Pui-Wai, Stuart Ong, Mai Kei

Laufzeit der deutschen DVD: 93:33 Min.

Gesehen am: Mai 2014 / Neusichtung am: Okt. 2026

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von MT Films. Auf dieser befindet sich der Film in Deutsch oder Kantonesisch ohne Untertitel. Als Bonus liegt jedoch eine Ocean Shores Fassung vor = Vollbild, Kantonesisch, feste englische und chinesische Subs. Ich würde auf eine LD- oder VHS-Kopie tippen. Zudem habe ich die Ocean Shores VCD in der Sammlung, die ich dennoch weiterhin behalte. Die Bildqualität ist solide und der Film Uncut. Es gibt keine Blu-Ray sowie UHD (Stand: Okt. 2026). Die bisher einzige bekannte Widescreen Fassung soll es in England geben (VHS von Eastern Heroes).

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Wild Nr. 76 (RESTAURANT CHEMI-HÜTTA)



Adresse: Zur Schür 24, 1736 St. Silvester

 

Heute schlief ich länger. Ich glaube bis irgendwas mit 09.00 Uhr. Und ich nahm wahr, dass es schön warm war! Nach zwei Tagen ohne Heizung (Heizungssanierung) liefen die Heizungen wieder! Sehr gut! Draussen regnete es. Ein düsteres, müdes «Sauwetter». Aber ich will nicht motzen, die letzten Tage waren schöner und wärmer, als eigentlich gemeldet. Ich wollte eigentlich noch einkaufen (Fusselroller) und Geld abheben gehen, aber bei dem Wetter war ich nicht motiviert, einen Fuss vor die Türe zu setzen. Ich schrieb den Filmbericht zu Nighty Night und zum Restaurantbesuch. Dann schickte ich meinem Kumpel aus St. Gallen noch meine Korea-VHS-Wunschliste und er mir die zwei YouTube Links, welche ich im letzten Wild-Bericht erwähnt habe. Ich checkte noch, ob ich im heutigen Restaurant mit Karte würde zahlen können und tatsächlich, das geht. Also reicht es, morgen in Basel Geld abzuheben. Aber ich muss das Sparkonto plündern. Das Geld wird nicht bis und mit am Sonntag reichen und der Lohn soll definitiv erst am Montag kommen. Also habe ich mind. 2800 CHF ausgegeben seit dem letzten Lohn (wobei ich trotzdem noch 1000 CHF aufs Sparkonto legte).

Danach sah ich mir nach dem Mittag noch einen weiteren Film zum Horroktober an. The Nest. Hat viel Spass gemacht. Danach stellte sich noch die Frage wegen dem Samstag. Dort gehe ich mit dem Freund meiner Schwester essen. Im Restaurant & Hotel Schlossberg in Thun. Doch die haben gar keine echte Wildspeisekarte mit Ausnahme von Suppen oder einem Vegetarischen-Gericht. Aber kein Fleisch. Auf einer Wochenempfehlungskarte sehe ich immerhin ein Wildschwein-Entrecôte. Aber das scheint es nur Montag bis Freitag, nur mittags und mit unzähligen Beilagen zu geben, welche ich nicht mag. Nicht mit den typischen Wild-Beilagen. Ich rief im Restaurant an und niemand nahm ab. Danach schrieb ich eine Mail um fragte nach, ob sie eine Wild-Karte hätten. Dann schickte ich dem Freund meiner Schwester eine Alternative für am Samstag. Dies würde aber nicht gehen, denn dies hätte einen Mobility-Einsatz bedeutet und für dieses Restaurant (nahe Riggisberg = Restaurant Mühlebach in Mühlethurnen) sind solche Autos kaum zu bekommen. Und mit dem ÖV ist dieses Restaurant nicht zu erreichen. Das war eines, welches mich seit 2025 interessiert, testen zu gehen aber bisher konnte kein Besuch geplant werden. Dann kam mir Plan B in den Sinn. Der Landgasthof Kreuz in Grafenried würde mich auch seit 2025 interessieren. Dieses hätte ich dieses Jahr eigentlich mit meinem Götti und seiner Ehefrau besuchen wollen. Da ich aber zu ihnen den Kontakt abgebrochen habe (toxische Beziehung), war kein Besuch mehr geplant. Ich rief dort heute Nachmittag an und man sagte mir, dass gerade heute eine Reservierung für am Samstag abgesagt wurde und sie daher für zwei Personen noch einen Tisch frei hätten. Wild hätten sie auch, sagten sie. Also reservierte ich auf 18.15 Uhr und stornierte die Reservation für Thun. So wird es am Samstag also definitiv Wild geben in einem Restaurant, welches ich so oder unbedingt testen gehen wollte. Und als der Freund meiner Schwester mir schrieb, dass das Restaurant in Richtung seiner Arbeitsstelle liegt, sah ich das als positives Omen an:-)

Dann schrieb ich noch gleich die Besprechung zu The Nest, ehe mich die Kollegin und ihr Freund mit dem Auto um ca. 17.25 Uhr Richtung Freiburg abholten. Wir fuhren im Regen los und in Freiburg wurde das Wetter besser und sogar die Sonne schaute raus. Um ca. 18.05 Uhr waren wir dort. Der Parkplatz noch erstaunlich leer. Wir hatten reserviert. Es war mein insgesamt vierter Besuch und ich staunte, als wir in einen Saal, in dem wir noch nie waren, geführt wurden. Viel Holz, Bilder mit Essen an den Wänden & ausgestopfte Tierköpfe an den Wänden. Vielversprechend. Die Kellnerin war sehr aufmerksam und sympathisch. Sie sagte uns, dass sie sehr viel zu tun hätten und das Restaurant bis Ende November bis auf drei Mittage völlig ausgebucht sei! Das läuft dort wie geschmiert und mich überrascht es nicht. Die ersten drei Besuche im Restaurant (Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3) waren allesamt hervorragend. Ich hatte die Speisekarte schon zuvor studiert und zu guten Gesprächen, wir drei sahen uns länger nicht und haben viel erlebt, bestellte ich als…

 

 

…Vorspeise

Kürbiscremesuppe

10.50 CHF

 

…als Hauptgang

Reh-Medaillons an Wildrahmsauce mit Pilzen

45.50 CHF

 

…als Dessert

Meringues mit Doppelrahm

??.?? CHF

 



Leider ist aktuell die Homepage des Restaurants beim Schreiben dieser Zeilen offline. So habe ich die Preise via KI in Erfahrung gebracht. Leider weiss ich nicht, wie teuer das Dessert war. Da vergass ich, die Dessertkarte, die oft nicht auf der Homepage steht, fotografiert zu haben. Für alles (also auch mit dem Trinken) zahlte ich am Ende nur 72-74 CHF. Das ist für die Qualität die es gab, 20-30 CHF günstiger als in anderen Orten. Und dann noch mehr was die Menge angeht! Daher überrascht es mich nicht, dass das Restaurant bis Ende November schon praktisch täglich ausgebucht ist. Der Raum, an dem wir sassen, war zunächst relativ kühl. Das Restaurant hatte noch eine Lüftung laufen lassen, die dann abgestellt wurde. Es wurde dann auch wärmer und angenehmer. Die Vorspeise war, wie auch der Hauptgang, total lecker. Es wurde jeweils eine sehr grosse Menge gebracht und alles war wunderschön angerichtet. Vom Tisch über das Besteck bis hin zum Essen. Die Menge des Hauptganges war so viel, dass ich am Ende fast kämpfen musste. Das Fleisch war super zart und auch meine Kollegin und ihr Freund, ich gab beiden zum Probieren, nahmen das so wahr. Ich fühlte mich am Ende total adipös, schwanger und voll. Dennoch reichte es für ein Dessert. Nicht weil ich Hunger, sondern weil ich Lust darauf hatte. Ich bestellte aber nur eines. Meringues mit Doppelrahm. Das war sehr fein. Cool ist auch, dass der Hauptgang fast 1:1 so aussah, wie der Teller letztes Jahr. Danach fuhren wir wieder Richtung Bern. Im Auto schaute ich mir die zweite Halbzeit des Champions League Spiels Como - Manchester United an und ich sah, dass Manchester United am Verlieren war. Am Ende stand es 4:1 für die Italiener. Nicht mehr lange, und Carrick wird gefeuert. Als ich Zuhause ankam, machte ich mir einen heissen, starken Kaffee, schrieb diese Zeilen und sah mir das CL-Spiel zwischen Bayern München und Arsenal, dass um 21.00 Uhr begann, an.

 

 

Fazit:

Hervorragend

Sehr gut

Gut

Enttäuschend













The Nest

Horroktober 2026

The Nest

Story:

Der örtliche Sheriff (Franc Luz) und Co. kommen einer blutrünstigen Käfer-Plage auf die Spur…

Meine Meinung:

The Nest ist ohne Übertreibung nebst Titeln wie Slugs, Das Grauen aus der Tiefe, Die Fliege oder Die Stunde der Ratte einer der besten 80er Jahre Tier- und Monsterfilme die es gibt. Ich wollte gerade noch Titel wie Ticks, Echsenjagd - Spur des Grauens, Mosquito, Carnosaur sowie Squirm aufzählen, aber diese sind früher oder später (sprich 70ern oder 90ern) entstanden. Natürlich, es ist nicht alles perfekt bei dem Film und es gibt Abzüge zu tätigen. Die Figuren sind lauter Klischees, total austauschbar und wenig interessant. Nackte Haut gibt es nicht zu sehen und die Musik war sehr billig und belanglos. Zudem zieht sich der Film am Anfang doch auch sehr. Der Film von Terence H. Winkless wurde von Roger Corman (Galaxy of Terror) produziert.

Aber abgesehen davon punktet der Film durch erwartete Klischees, den typischen Tierhorror-Spannungsaufbau und die typische US-Kleinstadtstimmung, die ich einfach sehr mag. Und mit der Zeit und dem Verlauf nehmen die Attacken der Käfer zu. Sind es zuerst Tiere, die zu Opfern werden (Hund, Katze), muss der Fan warten, bis auch Menschen attackiert werden. Der Hund und die Katze sterben off-screen. Soviel zu Tierliebhabern. Dennoch gibt es danach diesbezüglich einige wunderbare Spezialeffekte und Tier-Gore zu sehen. Die Menschen kommen vor allem im letzten Viertel an die Reihe. Die Szenen sind fies, teilweise dennoch auch fast schwarzhumorig (die eingeschränkte, an Immobilität leidende Frau mit der Fraktur oder der Kampf der Kellnerin gegen Massen von Käfern). Einige wenige Szenen hatten Critters und Gremlins Vibes.

Der Abstand zwischen Käfer-Angriff und Gore wird immer kleiner. Somit nehmen Längen ab und es gibt mehr und mehr spektakuläre und handgemachte Effekte und wohl auch viele echte Insekten, von denen sicher auch einige nicht überlebt haben, zu sehen. Besonders die mutierte Katze war stark getrickst und erinnerte mich fast ein wenig an die Szene in Re-Animator. Später gibt es weitere tolle Mutationen zu sehen, in der sich ein Mensch in einen Hybriden (Käfer-Mensch) verwandelt. So eine tolle Szene. Effekte auf aller höchstem Niveau. Auch die Effekte im Finale (die Königin) sind superb und haben mir ein grosses Lächeln ins Gesicht gezaubert. Für die Effekte zeichneten sich u.a. James M. Navarra sowie Frank Ceglia (Prison, Night Life, Hellraiser: Bloodline) verantwortlich.

Fazit: Jedem Tier- und Monsterhorrorfilmfan der 80er Jahre zu empfehlen!

Infos:

O: The Nest

USA 1988

R: Terence H. Winkless

D: Franc Luz, Robert Lansing, Lisa Langlois, Terri Treas, Stephen Davies, Diana Bellamy, Jack Collins, Nancy Morgan

Laufzeit der US-Blu: 87:39 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Okt. 2026

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Shout Factory = Uncut, O-Ton, englische Subs, erstklassige Bild- und Tonqualität. Das, was früher nur zu erahnen war, da zu dunkel, ist nun in voller Prackt erkennbar. Gibt es in Deutschland als Das Nest - Brutstätte des Grauens von diversen Anbietern auf Blu-Ray (auch Uncut).