Restaurant und Heimreise
Doch der plötzliche Wetterwechsel liess uns warten. Es regnete stark. Drei von uns hatten zudem Poster bei sich. Doch ca. zehn Minuten später wagten wir es. Wir entschieden uns für das brasilianische Restaurant Braza Churrascaria Rodizio. Das andere hatte auf die Reservationsanfrage nicht reagiert und war zu weit weg. The Beefeater sei laut Paul nichts Besonderes. Also gingen wir ins Braza Churrascaria Rodizio. Das Konzept dort ist cool: Man kann sich am Buffet eindecken (was ich bei einem zukünftigen Besuch nicht mehr machen würde) und dann am Tisch warten. Dann kommen die Mitarbeiter mit diversen Fleisch-Sorten und schneiden es vor dir auf den Teller. Immer wieder kommen sie und bieten mehr an. Ein cooles Konzept. Daher würde ich als Fleischliebhaber bei einem zukünftigen Besuch auf die Beilagen des Buffets verzichten und wohl nur Fleisch konsumieren. Natürlich muss dem Besucher klar sein, dass somit nicht ersichtlich ist, wie der Preis am Ende ausfallen wird. Ich habe auch keinen Plan, wie das dann fair aufgeteilt wird. Ich war z.B. der Einzige, der ein Dessert nahm (leider sehr unscharfes Bild, daher wird das Bild im Blog nicht Online gestellt). Das Fleisch war zwar nicht überragend, aber es verfehlte seinen Zweck nicht. Der Hunger wurde zu guten Gesprächen gestillt. Die Rechnung haben wir am Ende einfach durch vier geteilt (40 GBP). Danach begleiten mich die Freunde noch zum Hotel und wir trennten uns. Es war ein wunderschöner Tag, ein tolles Erlebnis. Im Hotel war ich noch voller Emotionen, so dass ich am Ende nur ca. vier bis fünf Stunden geschlafen habe.
Ich freute mich, noch den 2, Gratis-Kaffee des Hotels zu
verzehren, ehe ich um 09.15 Uhr auscheckte. Pünktlich kam mein Fahrer um 09.30
Uhr und fuhr mich, mit etwas mehr Verkehr als am Samstagabend, zum Flughafen.
Den erreichten wir in ca. eine Stunde. Es war eine angenehme Fahrt. Die Sonne
schien. Am Flughafen ging ich durch die Sicherheitskontrollen. Das dauerte
leicht länger als in Basel, da massiv mehr Menschen. Ich ging frühstücken, da
noch unbekannt, zu welchem Gate ich musste. Ich nahm die grosse Portion. Es war
okay. Dann wartete ich im grossen Wartessaal und las weiter Die Stadt des Bösen
von Clive Barker. Als ich am Gate eintraf, dauerte es keine 15 Minuten, ehe das
Boarding startete. Ich war der erste in der Reihe und dementsprechend schnell
war ich im Flieger. Gleicher Platz wie beim Hinflug. Der Flug war gut und ich
habe viel gelesen. Tolles Buch. In Basel ging es flott durch den Flughafen und
dann via Bus nach Basel SBB. Ich hatte diesmal ein reguläres, d.h. flexibles
Ticket gekauft gehabt. Hier war das Wetter schlechter als in London, wenn
jedoch nicht so kalt. In Basel wollte ich mir was zu trinken kaufen, da so
durstig. Aber in den beiden Kiosk ging meine Karte nicht. Mühsam. Um 16.30 Uhr
nahm ich den Direktzug nach Bern. Dort schaffte ich es, innerhalb von zehn Minuten
Geld zu wechseln (380 CHF nahm ich zurück in die Schweiz = Gewinn!) und
einzukaufen (Sosse für meine Teigwaren und Honig, damit ich am Di und Mi nicht
extra einkaufen gehen muss). Es reichte mir ganz knapp auf den 17.45 Uhr Zug.
Es regnete und um 18.05 Uhr war ich zu Hause. Danach hiess es für die signierten
Cover Platz zu schaffen und die Exemplare in die Sammlung zu integrieren.
Danach gönnte ich mir einen Kaffee aus der Yukari Oshima Tasse, ehe ich danach
noch das Filmzimmer und Katzenklo säuberte. Um 19.40 Uhr bestellte ich mir als
Dank für den stressigen Tag Fast Food und um 21.00 Uhr verschwendete ich meine
Zeit mit englischem Fussball, ehe es mich nach 00.00 Uhr ins Bett zog.

































































