Nach dem Event in London erkältete ich mich. Dennoch habe ich mehr oder weniger direkt nach London meine sechs Nächte am Stück (ich arbeite als Nachtwache) bis gestern Morgen gearbeitet und dazwischen dennoch viel erledigt und es sogar noch zweimal vor einzelnen Nächten (!!!) ins Kino geschafft (Lee Cronin's The Mummy und Normal). Aktuell bin ich noch immer erkältet. Die sechs Nächte waren zum Glück sehr ruhig. Nebst Fussball (und erneut einem wunderschönen Resultat, welches viel Schadenfreude ausgelöst hat) musste ich noch viel erledigen. Am Montag wurde die Zentralheizung durch eine neue ersetzt d.h. Lärm, kalte Heizungen und ab Montagnachmittag kein warmes Wasser mehr. Da am Mittwoch, wenn ich am Filmfest verweile, die Firma Zugang zu der Wohnung braucht (Heizungen entlüften), war dies mir organisatorischen Mehraufgaben verbunden. Und dann kam noch Post = The Killer von Arrow Video.
Zum Glück konnte ich alles organisieren und erledigen. Nach der sechsten Nacht schlief ich erfolgreich meine vier Stunden, ehe ich um 12.15 Uhr aufstand. Danach ging die Reise nach Brugg los. Ich nahm zum ersten Mal meinen reguläres Notebook mit. Dieses ist zu gross für das Handgepäck. Aber beim alten Notebook ist die Tastatur anfällig für Fehler, daher diese Entscheidung. Das Wetter war gut. Zwar mit einem kalten Wind, aber immerhin sonnig und nicht regnerisch. Und so soll das Wetter die ganze Woche bleiben. Ich kam um ca. 15.30 Uhr in Brugg an. Mein Aufenthalt findet im Centurion Swiss Quality Towerhotel in Windisch statt. Das Hotel ist nahe am Bahnhof, aber etwas weiter von den anderen Hotels welche ich in den letzten Jahren in Brugg getestet habe, vom Filmfest selbst, entfernt. Der Check-In erfolgte ohne Probleme. Ich zahlte noch die zusätzliche Nacht und die Taxen und erholte mich im Zimmer. Das Hotel macht auf den ersten Blick einen anständigen Eindruck.
Danach ging ich noch einkaufen (Süsses, Sandwiches und Medis da erkältet). In Bern im Bahnhof hatte ich nämlich einen schlimme Reizhustenattacke. Etwas, was ich heute noch drei weitere Male erleben sollte (während zwei Vorstellungen und nachts im Hotel). Doch viel Trinken und AMAVITA Bronchialpastillen brachten zum Glück eine zeitnahe Linderung. Ich sah diverse Bekannte und sah mir drei Filme an, von denen Frankie, Maniac Woman der beste Film war (aber nichts für die Sammlung). Und Whistle war bisher die grosse Enttäuschung. Das war der einzige Film, den die Brugggore Filmfestival Crew auch nicht vorab sehen durfte, da der später noch einen regulären Kinostart erhalten wird. Da neu gleichzeitig 3-4 Vorstellungen laufen, waren die Kinos bisher noch nicht sonderlich voll. Im Zentrum von Brugg, an welchem die ganzen Randständigen rumlungern, hat es neu ca. drei Food-Trucks = "BRUGGGORE Street Food Village". Pannen gab es keine, auch wenn eine Zeitlang die deutschen Untertitel bei Whistle in der Mitte des Filmes gezeigt wurden. Was ich neu machte war, zumindest nach den Sichtungen von Mermaid und Whistle, vor Ort am Handy die Review Texte vorzubereiten. Die Review "Gerüste" hatte ich schon auf dem Notebook und nun schrieb ich provisorisch die «meine Meinung» Texte in meinen eigenen WhatsApp Kanal, kopierte und mailte mir diese. Das testete ich bereits nach den Sichtungen von Lee Cronin's The Mummy und Normal vor meinen Nachtdiensten. Die Filme sah ich mir vor dem Arbeiten an und während der Nachtschicht schrieb ich dann schon die Texte dazu. So sparte ich Zuhause (sechs Nächte, erkältet, Fussball, diverse Vorbereitungen für das Filmfest treffen), da praktisch keine Zeit, Zeit. Das testete ich nun auch am Filmfestival. Vor dem zweiten Film ging ich zudem, um auch noch etwas Sonne zu tanken, laufen.
Frankie, Maniac Woman lief im Salzhaus. Dort, wo ich vor einigen Jahren das Claudio Simonetti Konzert sah. Diese «Kino-Einrichtung» hatte Charme. Vor der Sichtung wurde noch ein Video von Regisseur Pierre Tsigaridis abgespielt. Um ca. 00.30 Uhr war ich im Hotel. Ich hatte Mühe mit Einschlafen. Aber was erwarte ich, wenn ich bis gestern Morgen sechs Nächte am Stück gearbeitet habe? Ich hatte zudem Herzrasen, aber kein Baldrian bei mir. So stand ich wieder auf und schrieb bereits die Reviews zu Mermaid und Whistle und stellte diese Texte bereits nachts online. Zwischen 02.15-03.00 Uhr wurde ich dann müde und dann klappte es auch mit fünf Stunden schlaf bis ca. 08.00 Uhr. Die Hotelwände sind sehr dünn und die Zimmer hellhörig. Mit den vier Stunden, die ich gestern Vormittag schlief, macht das zusammengerechnet immerhin neun Stunden schlaf = muss reichen.















