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Samstag, 3. Oktober 2026

Evilspeak

Horroktober 2026

Evilspeak

Story:

Militärstudent Stanley Coopersmith (Clint Howard) rächt sich dank satanischen Ritualen an den Menschen (u.a. Don Stark, R.G. Armstrong, Joe Cortese, Claude Earl Jones), die ihn schikaniert, erniedrigt und gedemütigt haben…

Meine Meinung:

Evilspeak hat die Neusichtung bestanden. Ich mag solche Inhalte, in welchen «Bullies», dass bekommen, was sie verdienen. Evilspeak von Regisseur Eric Weston sah ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Der Plot à la Carrie und Co. zeigt einen jungen Clint Howard (Carnosaur, The Dentist II, Leprechaun 2) in einer seltenen Hauptrolle. Und als Mobbingopfer gibt er eine authentische Darbietung ab. Er passt, auch aufgrund seines Äusseren, perfekt in die Rolle. In weiteren Rollen sind Namen wie R.G. Armstrong (Predator, Kinder des Zorns), Claude Earl Jones (Bride of Re-Animator), Joe Cortese oder Don Stark zu sehen. Letzterer spielt den Antreiber der Bullies und macht das auch herrlich fies.

Frauenrollen hat es praktisch keine mit Ausnahme der Nebenrolle von Lynn Hancock, die einen Hauch Erotik (gefolgt von echtem Horror) in den Film bringt. Die Szene in der Dusche mit den Schweinen ist legendär. Was an dem Film kritisiert werden könnte ist sein sehr langsamer Verlauf. Der wahre Horror gipfelt sich fast nur im Finale. Das wusste ich aber und mit angepassten Erwartungen störte mich dies auch nicht. Der Film wird ruhig erzählt und der Hass auf die Figuren nimmt mehr und mehr zu. Die Militärakademie und der Keller sind tolle Settings für den satanischen Plot. Zwar wirken einige der digitalen PC-Effekte leicht angestaubt und der Computer als Ursache der Rache etwas hanebüchen, dennoch war der Film stimmungsvoll inszeniert und die Szenen haben den Film nicht ins Lächerliche gezogen.

Clint Howard agiert toll und trägt den Film allein, während die anderen Rollen, halt typische 08/15-Klischees, genau das bieten, was der Fan solcher Film auch erwarten und erhoffen darf. Und die Make-Up und Splatter-Szenen im Finale sind dann wirklich toll geworden. Ich hatte das Finale und die Szenen zuvor nicht mehr so abgefahren in Erinnerung. Da lohnt sich das Warten! Für die Effekte zeichnete sich u.a. Allan A. Apone verantwortlich, der in vielen Filmen sein Talent unter Beweis stellen durfte (Faces of Death 1, 2, 3, Butcher, Baker, Nightmare Maker, X-Ray, Galaxy of Terror, Friday the 13th: Part 3, The Return of the Living Dead). Wer handgemachte Effekte liebt, wird definitiv auf seine Kosten kommen.

Fazit: Für Horrorfans sehenswert!

Infos:

O: Evilspeak

USA 1981

R: Eric Weston

D: Clint Howard, Don Stark, Lynn Hancock, R.G. Armstrong, Joe Cortese, Claude Earl Jones,

Laufzeit der US-DVD: 92:10 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung: Okt. 2026

Fassungen: Mir lag die Code 1 DVD aus den USA von Anchor Bay vor = O-Ton, keine Subs, Uncut Version (früher zensierte Szenen haben z.T. eine etwas schwächere Bildqualität), ansonsten eine gute Bild- und Tonqualität. Als Bonus gibt es u.a. ein Booklet mit Infos und einen Audiokommentar mit dem Regisseur und Lead Clint Howard. Wer eine Blu-Ray möchte, sollte die deutsche Ausgabe von Wicked-Vision Media kaufen (als Der Teufelsschrei).

Wild Nr. 62 (Gasthof Kreuz)


Adresse: Murtenstrasse 71, 3205 Gümmenen

 

Im Oktober (bis 1.11) sind stolze 25 Wild-Abendessen geplant. Seit Monaten kommuniziert, organisiert und vor kurzem auch noch Mal angepasst, da kurzfristige Änderungen. 25x ist ein neuer Rekord. Vorletztes Jahr waren es 24 Wild-Abendessen, jedoch in einer längeren Zeitspanne. Ursprünglich wollte ich im Oktober nach Spanien ans Sitges Film Festival. Daher gab ich auf der Arbeit drei Wochen Urlaub ein. Allerdings habe ich die Ferien nur um eine Woche nach hinten verschoben erhalten, so dass ich die ganze erste Woche des Filmfestivals verpassen würde. Daher habe ich dann entscheiden, einfach drei Wochen lang Wild essen zu gehen.

Meine Season sollte ursprünglich erst ab dem 08.10. starten, allerdings gab es schon heute ein Wild-Abendessen. Ein relativ ungeplantes und spontanes. Vor meinem Trip nach London las eine Nachtwache auf der Arbeit die Könizer Zeitung. Die machen auch Werbung für Wild und als mir die Kollegin die Werbung zeigte, fiel mein Auge sofort auf den Gasthof Kreuz in Gümmenen. Gümmenen kenne ich nur als Zugstation von meinen jährlichen NIFFF-Besuchen. Gümmenen liegt zwischen dem Westside und Neuchatel, würde ich sagen. Die Werbung beschrieb Hasenrückenfilet. Etwas, was ich noch nie gegessen habe.

Die Rezessionen und Bilder (Google Bewertungen) sprachen mich an, so dass ich entschied, am 2.10 dort essen zu gehen. Wenn nötig auch alleine. In den kommenden Wochen sehe ich praktisch mein komplettes soziales Umfeld, Familie und Freunde. Auf WhatsApp liess ich durchblicken, dass Freunde und Familie am 2.10 auch kommen könnten. Aber mit einigen gehe ich schon mehrfach im Okt. essen, andere sind aktuell selbst im Urlaub (Berlin, Paris…) oder können es sich nicht leisten, mehrfach auswärts essen zu gehen, haben keine Lust oder haben andere Pläne, welche sie an den Wochenenden Zeit kosten wird (Arcade Umzug). Ich hatte bis gestern Nachtdienst und war abends in Zürich am ZFF und sah mir einen mittelmässigen Film an (Review).

Danach schlief ich super. Ich stand am Vormittag auf und schrieb das Review zum Film. Dabei ass ich als Frühstück eine halbe Packung Nippon (Puffreis und Cerealien mit Milchschokolade). Das sollte bis abends reichen. Danach schaute ich mir noch eine Banshee – Small Town. Big Secrets Folge zu Ende an, ehe ich 2-3 Dinge einkaufen ging (dies verband ich mit einem einstündigen Spaziergang inklusive Abheben von Cash). Dabei musste ich doch noch einen Schokoladenriegel kaufen, da Schwindel (gestern und heute mit Ausnahme von zwei Kaffee praktisch nichts getrunken). Zuhause habe ich dann noch geputzt und danach nochmals eine Banshee – Small Town. Big Secrets Episode angesehen. Danach machte ich mich für das Abendessen fertig. Es gab zwei Wege, das Restaurant zu erreichen.

Kurz vor 17.00 Uhr nahm ich von mir den Bus und fuhr ins Westside. Dort nahm ich zuerst das falsche Postauto und stieg nach einer Station aus und nahm ca. neun Minuten später das korrekte Postauto. Nach ca. 20 Minuten Fahrt inklusive 3-4 Minuten Verspätung kam ich in Gümmenen an. Es regnete nicht, obwohl es gemeldet wurde. Ich war froh. Ich lief gemütlich zum Restaurant, welches ca. 5-10 Minuten entfernt lag. Es zu finden, war einfach. Ich habe auf 18.10 Uhr reserviert. Da ich jedoch eine andere ÖV-Verbindung nahm, war ich früher vor Ort. Ca. 17.45/17.50 Uhr. Im hatte in der Gaststube reserviert, dem weniger vornehmen Teil des Gasthofes (der Gasthof ist zudem auch ein Hotel). Ich sass genau neben der Theke und hatte einen kleinen Tisch für mich. Zu dem Zeitpunkt war der Raum nur ca. 10% voll. Das sollte sich jedoch im Verlauf der nächsten Stunde deutlich ändern. Zwar machten zwei von drei Angestellten keinen wirklich netten, freundlichen oder sympathischen Eindruck, die Sitzkissen waren dreckig (und ich sass damit viel zu hoch = Kissen entfernt) und das Personal war sichtlich im Stress (erinnerte mich alles an den Pflegeberuf) inklusive vieler aggressiven Fliegen (die Tür stand die ganze Zeit über offen) und einem «Säufer» (der nach einem Espresso aber schon wieder ging), aber das war mir im Grunde genommen alles total egal. Ich freute mich auf Wild, ich hatte inzwischen Hunger und vor allem Lust bekommen. So bestellte ich als…

 

…Vorspeise

Kürbiscremesuppe

9.50 CHF

 

…als Hauptgang

Hasen-Rückenfilet

mit Spätzli, Rotkraut, Rosenkohl und Früchten

42.50 CHF

 

…als Dessert

Vermicelles mit Meringues mit Rahm

11.50 CHF

 

 

Zum Trinken nach ich insgesamt 2x eine Cola Zero. Kaffee gab es erst später Zuhause. Als ich bestellte, war es ca. 17.50 Uhr. Und es war sicher gut, dass ich etwas früher da war. Denn die Wartezeiten nahmen zu und immer mehr Gäste kamen. Auch überraschend viele, die nicht reserviert habe. Allein in der Gaststube waren am Ende ca. 20 Personen und im Säli will ich gar nicht wissen, wie viele Gäste da waren. Es war praktisch voll und es waren nur drei Angestellte. Halt Freitagabend und Wild-Season. Das zieht in solchen Regionen halt trotzdem noch viele Gäste an. Die heisse Kürbiscremesuppe war eine grössere Portion, als ich es erwartete und extrem fein. Ich nahm mir Zeit und musste aufpassen, nicht zu gierig zu essen damit ich mich nicht verbrenne. Hervorragende Kürbiscremesuppe. Letztere nehme ich fast immer, wenn es diese als Vorspeise gibt. Danach hiess es etwas warten. Dann wurde er gebracht, der Hasenrücken als Filet. Eine Premiere. Ich war gespannt. Und ich muss sagen, dass das Menü einfach ein Traum war. Nicht nur das Fleisch, sondern auch sämtliche Beilagen. Ein sagenhafter Traum! Das Warten hat sich gelohnt. Und es war, meiner Meinung nach, am Ende eine extrem grosse Portion die sehr gut gefüllt hat. Ich nahm die normale Portion. Ich hätte auch eine kleine Portion bestellen können. Ich ass sicher viel zu schnell und hastig, was etwas schade war. Zum einen die pure Lust, zum anderen die Seltenheit eines richtigen Essens und zum anderen die Fliegen vor Ort. Ich hatte Angst, dass diese auf dem Essen landen. Drei Stück wehrte ich erfolgreich ab, ehe sie andere Gäste nerven gingen. Auf das Dessert musste ich dann am Längsten warten. Da hatten sie eigentlich nur Glace und 2-3 Formen von Vermicelles (welches auf der Speisekarte falsch geschrieben stand = mit einem s statt c). Das Dessert war auch eine grössere Portion, als erwartet. Ich war froh, die Variante ohne Glace genommen zu haben. Auch das Dessert war extrem lecker. So wurde ich an diesem Abend als Einstieg in meine Wild-Season  kulinarisch verwöhnt. Ein absolut gelungener Einstieg in meine Wild-Season. Und mit nur 73 CHF meiner Meinung nach auch nicht speziell teuer für das Gebotene. Danach lief ich in die andere Richtung zum Bahnhof und fuhr um 19.32 Uhr mit dem Zug ins Westside, um dort ca. zehn Minuten später den Bus nach Niederwangen zu nehmen. Zuhause sah ich mir dann zu einem Kaffee noch die letzte Folge der letzten Banshee – Small Town. Big Secrets Staffel an.

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend