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Sonntag, 14. Juni 2026

The Flute Player of Wrath

The Flute Player of Wrath

Story:

Bei einem Treffen diverser Clan Führer der Martial Arts Welt soll ein Mitglied getötet werden. Dieser verschwindet jedoch vor der Tötung von der Bildfläche. Später wird er aufgespürt und vor die Wahl gestellt: nur einer darf überleben - seine Frau oder sein Sohn. Er entscheidet sich für den Sohn. Daraufhin muss er mit ansehen, wie seine Frau vergewaltigt und getötet wird. Danach wird auch er ermordet. Als aus dem Jungen ein junger Mann (Yeh Fei-Yang) wird, begibt sich dieser auf einen Rachefeldzug. Die Mörder seiner Eltern sollen sterben…

Meine Meinung:

The Flute Player of Wrath ist ein typischer Anfang der 80er Jahre Wuxia aus Taiwan. Ich dachte zuerst, dass es sich um einen Wuxia mit Meng Fei (Take the Rap, Eagle Flying in September, The Prodigal Boxer II) handelt, da er in mind. einer Filmdatenbank als Star des Filmes gelistet wird. Das ist aber nicht korrekt. Meng Fei spielt nicht mit. Das ist etwas schade, da ich ihn in solchen Filmen eigentlich immer gerne sehe. Der Cast des Filmes von Regisseur Liu Sung-Pai (Bruce Tuan's 7 Promises) ist mir bis auf zwei Gesichter unbekannt.

Wang Hsieh (Fury of a Virgin, The Invisible Terrorist, Right Overcomes Might) spielt eine kleinere Nebenrolle und Wei Ping-Ao (Calamity of Snake, 36 Super Kids, Counter Attack) ist mir zwar namentlich nicht bekannt, aber das Gesicht kenne ich aus anderen Filmen. Er spielte in unzähligen Produktionen mit. Er spielt auch nur eine kleine Nebenrolle und bringt eine Art Comic-Charakter in den Film, der ansonsten relativ ernst in Szene gesetzt ist. Yeh Fei-Yang (Snuff-Bottle Connection, The Shanghai 13, Scorching Sun, Fierce Winds, Wild Fire), der Held des Filmes, macht das solide.

Der Film gefällt durch den rasanten und temporeichen Plot. Der Plot, laut einem Douban Kommentar auf einer Gu Long Story basierend (was KI verneint, was aber nichts heissen muss), war weniger wirr als erwartet. Eigentlich relativ simpel. Eine Rachegeschichte. Natürlich wird im Finale der ein oder andere Twist aus dem Hut gezaubert, aber es geht in der Hinsicht auch schlimmer. Die Settings und Waffen haben mir gefallen und die Kampfszenen waren, was ich in der schlechten Bildqualität erkennen konnte, sehr fantasievoll gestaltet. Langweilig wurde es eigentlich nie und wer gerne 80er Jahre Wuxia aus Taiwan schaut, sollte sich den Film auf die Wunschliste setzen.

Infos:

O: Xue Yu Yuan Yang Duo Hun Di

Taiwan 1981, 1982 (je nach Quelle)

R: Liu Sung-Pai

D: Yeh Fei-Yang, Long Shao-Hua, Wei Ping-Ao, Tien Yeh, Lung Chuan-Jen

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 88:46 Min.

Gesehen am: 14.06.26

Fassungen: Mir lag die VHS aus Südkorea von Sam Boo Production vor = O-Ton Mandarin mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs, Uncut, schlechte (sehr unscharf und dunkel) Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2026).

Update

Bei folgendem Review gibt es ein neues Bild und unter Fassungen einen neuen Nachtrag:


- Night of the Living Dead

Za Karate 2

Za Karate 2

Story:

Tadashi (Tadashi Yamashita) will ein gestohlenes Schwert zurückholen. Doch die Bösewichte hetzen unzählige Killer (u.a. Gerald Carsons, Jerry Samson, Milan van Okan, Bolo Yeung, Tsutomu Harada, Toshio Tomogane) auf den blinden Tadashi und selbst sein Meister (Masafumi Suzuk) gerät in Gefahr, getötet zu werden…

Meine Meinung:

Za Karte 2 hat extrem viel Spass gemacht. Wer den ersten Film Za Karate bereits mochte, sollte sich auch unbedingt die Fortsetzung ansehen. Aus dem ersten Film kehren nebst Tadashi Yamashita, der nun mit der Tatsache, dass er blind ist, zu kämpfen hat, auch folgendes Trio zurück: Masafumi Suzuk, Shingo Yamashiro, Shinobu Suzuki. Die spielen u.a. die weibliche Rolle, den Meister und den Sidekick. Neu dazu, und das ist das Einzige, was ich etwas störend und unpassend fand, waren einige Kinder, wobei von denen vor allem Kenichi Ageo diverse Szenen bekommen hat. Ich habe nichts gegen eine Schar Kinder in einem Kaiju à la Gamera, aber bitte nicht in einem blutigen und überdrehten Toei-Karate-Action-Trash-Fest.

Ohne Kinderrollen wäre der Film ein Kracher geworden. Aber auch so macht der Film verdammt viel Spass. Der Film hat eine angenehm kurze Laufzeit von nur 86 Minuten. Es geht von Anfang an die Post ab und es gibt unzählige unterschiedliche Kämpfer mit unterschiedlichen Waffen. Diese sind herrlich überzeichnet und das Trash-Faktor macht viel Spass (die Frisur des Deutschen und ein Hakenkreuz darf dabei natürlich auch nicht fehlen). Die Kämpfe waren blutiger, als ich das erwartet hätte. Vor allem die Geheimtechnik der zehn Finger sorgte für zwei ungeheuer blutige Momente, die sich nicht hinter The Street Fighter und Co. zu verstecken brauchen.

Tadashi Yamashita gibt erneut eine starke Performance ab. Dieser hat eigentlich absoluten Kultcharakter. Er versteht es perfekt, den blinden Kämpfer zu mimen. Er überzeugt sowohl in Hand zu Hand Kämpfen inklusive des Einsatzes von diversen Waffen. Die drei Namen aus dem Vorgänger (Sidekick, Frau, Meister) treten etwas kürzer. Die Mehrheit der Szenen beinhaltet die schrillen Bösewichte und Kämpfer, die Tadashi an den Kragen wollen. Bolo Yeung (Bruce, Hong Kong Master, The Kung Fu Cook, Deadly Chase for Justice) ist dabei der stärkste der Bösewichte. Der Film ist toll gefilmt und von den Settings deutlich abwechslungsreicher als sein Vorgänger.

Fazit: Stark, aber lässt die Erwartungen für den dritten und letzten Teil der Reihe klar anwachsen!

Gefolgt von: Za Karate 3

Infos:

O: Za karate 2

Japan 1974

R: Yukio Noda

D: Tadashi Yamashita, Gerald Carsons, Jerry Samson, Milan van Okan, Bolo Yeung, Tsutomu Harada, Toshio Tomogane, Masafumi Suzuk, Shingo Yamashiro, Shinobu Suzuki, Kenichi Ageo

Laufzeit der US-Blu: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 14.06.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films = Uncut, O-Ton, englische Subs (wohl die weltweit erste offizielle Vö mit englischen Subs), hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).