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Montag, 2. November 2026

Weird Story

Weird Story

Story:

Ein Tyrann und böser Kung Fu Meister namens Mu-sang wird 20 Jahre nach seinem Tod durch die Zauberin Hwang-nyeo wieder zum Leben erweckt. Auf der Suche nach einem Spiegel gehen sie über Leichen. Auf ihrer Suche steht ein Kloster nach dem anderen auf ihrer Liste. Drei Schüler machen sie zum Wudang-Tempel auf, um den Spiegel zuerst zu finden…

Meine Meinung:

Aka Shaolin vs. Black Magic. Weird Story ist ein südkoreanischer Eastern und Mix aus Black Magic- und Kung-Fu Inhalten. Die Chance ist vorhanden, dass auch Geld aus Taiwan oder Hong Kong in die Produktion floss und/oder es ggf. pro Land auch unterschiedliche Fassungen mit unterschiedlichen Szenen und unterschiedlichem Cast gibt. Das kann ich aber nur vermuten, jedoch nicht bezeugen da der Film selten und unbekannt scheint. Je nach Quellen werden auch unterschiedliche Veröffentlichungsdaten angegeben. 1983 erscheint mit hingegen realistischer als 1976.

Je nach Datenbanken führte Wu Chia-Chun und Choi Dong-joon (The Prince of Dragon King) Regie. Den Plot korrekt wiederzugeben, fiel nicht einfach, da keine englischen Subs. Zudem kannte ich keine der Stars. Ich sah mir die koreanische Originalversion an. Der Film war alles in allem sehr solide und dank der kurzen Laufzeit von nur ca. 70 Min. sehr kurzweilig. Dass es sich um eine südkoreanische Produktion handelt, sieht man dem Film an. Das liegt zum einen an der Natur Südkoreas und den mehr bunten Kleidern, die die Figuren tragen. Nur die Mönche erinnern ans HK und Taiwan Kino der damaligen Zeit.

Im Grossen und Ganzen wird mehrheitlich auf Klamauk verzichtet, wobei es dennoch einzeln Momente gibt, die den Film lustig machen wollen, aber stattdessen Szenen ausbremsen und ihren ihre Ernsthaftigkeit nehmen. Obwohl es schwarze Magie und magische Zaubereien im Film zu sehen gibt, sind diese Szenen, einmal mehr im Vergleich zu den Kollegen aus Hong Kong und Taiwan, verhältnismässig unspektakulär und vor allem harmlos. Dennoch eine nette Zugabe für einen Kung Fu Film. Die Kampfszenen sind durch und durch solide. Der Cast besteht aus Namen wie Wang Ryong (The Undertaker in Sohwa Province), Yu Kuo-Tung (Shaolin Temple Strikes Back), Kong Wan-Hsing (Lucky Seven 2), Chiang Ching-Yen (Butcher) oder Im Eun-Joo (Fearless Hyena Part II).

Fazit: Kein Kracher, aber solider Kung Fu Film aus Südkorea!

Infos:

O: Gwimun gidam, Gwimungidam, Xiao He Shang Zhuo Yao, 小和尚捉妖, 귀문기담  (je nach Quelle)

Taiwan, HK, Südkorea (je nach Quelle), 1976, 1983 (je nach Quelle)

R: Wu Chia-Chun, Choi Dong-joon (je nach Quelle)

D: Wang Ryong, Kim Yu-haeng, Yun Do-ee, Lee Eun-suk, Park Yeong-suk, Choe Gyeong-hui

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 72:00 Min. (inklusive einer kleinen Werbeunterbrechung)

Gesehen am: Nov. 2026

Fassungen: Mir lag die VHS von Dae Yeong Video Production Co. aus Südkorea vor = Koreanische Originalversion in Koreanisch, ohne Subs, Vollbild (Originalbildformat wäre 2,35:1), mässige bis zu dunkle Bildqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Nov. 2026).

Einkauf

 




Ich kaufte von meinem Kumpel Karate Girl ab. Dazu brachte er mir eine ganze Tüte mit weiteren VHS (von meist türkischen Co-Produktionen als deutsche VHS), welche er mir schenkte (als wir uns zum Wild-Essen sahen) Hier alle Titel:


Karate Girl

Türkei 1973. Rape & Revenge Streifen im Karate Setting. Der Film scheint sich dabei an dem US-Exploitation-Kino zu orientieren. Für zehn CHF als spanische Betamax (in Spanisch) abgekauft. Ob es türkische Originalfassungen mit englischen Untertiteln gibt, ist mir nicht bewusst. Ich freue mich auf den Film.


Deckname Scorpion

Ital.-Türkische Co-Produktion (Musik von Stelvio Cipriani) aus dem Jahr 1979 mit Luc Merenda. Die VHS ist zensiert (Schnitt mit Rasiermesser, Blut spritzt, Vergewaltigung). Angeblich soll die deutsche Synchro grottenschlecht und Luc Merenda nur zehn Minuten zu sehen sein.


Der Gnadenlose Vollstrecker

Französisch-türkische Co-Produktion aus dem Jahr 1975 mit Gordon Mitchell. Inhalte: Gangster und Entführung eines Kindes.


The Funny-Drivers

Ital.-Türkische Co.-Produktion aus dem Jahr 1975. Aka Der Tomaten Krieg - Vier Fäuste mischen auf. Eine Gangster-Klamotte.


Karamurat - Das Geheimnis der ewigen Rache

Aka Karamurat - Seine Rache bringt den Tod. Türkei 1973 mit dem türkischen Superstar Cüneyt Arkin in der Hauptrolle. Abenteuerfilm (böse Christen gegen gute Muslime). Ein weiterer solcher Film, auch mit Cüneyt Arkin, liegt mir noch ungesehen als Turkish Fan Project vor (= Kara Murat: The Sultan's Warrior).


Der Rächer des Khan

Aka Karamurat - Sein Kung-Fu ist tödlich!. Ital.-Türkische Co.-Produktion aus dem Jahr 1976 mit dem türkischen Superstar Cüneyt Arkin in der Hauptrolle. Leider um vier Min. zensiert (Handlung und aus Sicht des Verleihers alberne Kung-Fu Momente, nicht aus Zensurgründen).


Bloody Mission

Aka Der Todestanz des roten Schmetterling. Amerikanisch-türkische Co.-Produktion mit Gordon Mitchell aus dem Jahr 1982. Es geht um einen Raub und verschwundene Juwelen. 


Wild Nr. 87 (Restaurant Muggenbühl)

 



Adresse: Muggenbühlstrasse 15, 8038 Zürich

 


Nachdem ich nachts spät schlafen ging (nach 01.38 Uhr), versuchte ich heute lange zu schlafen. Ich wollte mich schon leicht auf den ersten Nachtdienst am Montag nach 25 Tagen Frei/Ferien vorbereiten. Ich schlief gut und stand am späten Vormittag/kurz vor Mittag auf. Es war wechselhaftes Wetter. Sonnig, bewölkt, sonnig, bewölkt. Ich sah mir 1-2 Folgen von Fauda an und danach hiess es ab nach Zürich. Heute würde mein voraussichtlich letztes Wild-Essen dieses Jahr stattfinden. Nr. 25 von 25 und mit dem Wild-Essen vom 02.10 dazugerechnet Wild Nr. 26. Ich plante, eine langsame Zugverbindung nach Zürich zu nehmen, damit ich meine Ruhe habe. Ich nahm den Zug Richtung Chur (1.5h Fahrt). In der Stadt kaufte ich mir noch Kaffee und ein Kinder Bueno inklusive eine Schokoladentafel. Zehn Minuten später sass ich im Zug Richtung Zürich. Ich hatte unterschwellig Kopfweh. Es lag am wechselhaften und stark föhnigen Wetter. Ich nahm sicherheitshalber vier Schmerztabletten ein und las auf der Zugfahrt mehrheitlich den Roman Coven weiter.




Heute ging ich mit einem weiteren Film-Kumpel aus Zürich essen. Wir gingen im Restaurant Muggenbühl essen, wo wir vor zwei Jahren bereits essen gingen. Wir machten erst auf die 18.00 Uhr ab, da er zuvor noch Family Time wahrnahm. Ich entschied, etwas früher in Zürich zu sein, da scheinbar keine Züge zum Restaurant fahren (Bauarbeiten, Zugersatzbusse etc.). Darauf hatte ich keinen Bock. Ich sah mir auf der Karte einen Weg an und plante, zu Fuss zum Restaurant zu laufen (ca. 49 Minuten). Ich kam um ca. 16.08 Uhr in Zürich an und spazierte danach los. Ich sollte um ca. 17.22 Uhr das Restaurant erreichen. Ich nahm mir Zeit und machte viele Bilder. Ich lief erst einen Umweg zur verruchten Langstrasse, wo teilweise noch Folgen der letztnächtlichen Demo bzw. Vandalenakten zu sehen waren. Danach erreichte ich die Stauffacherstrasse. Dort lief ich entlang, bis ich eine Brücke md Fluss überquerte. Danach steuerte ich eigentlich nur noch eine Richtung an, praktisch die ganze Zeit über diesem Fluss entlang. Es war auch hier föhnig, aber beim Kopfweh war bald verschwunden. Spätestens als ich ab 17.22 Uhr beim Restaurant auf einer Bank Fussball schaute (zuerst das Liverpool und danach das Real Madrid Spiel), verschwand das Kopfweh. Es wurde jedoch auch kälter und die Sonne verschwand langsam.












Mein Kumpel steckte im Stau und rief an, dass er verspätet kommen würde. Ich wartete bis um 17.55 Uhr und ging dann, da reserviert, ins Restaurant warten. Zehn Minuten später erschien mein Kumpel. Zu guten Gesprächen und einem Deal, ich hatte ihm den türkischen Rape & Revenge Film Karate Girl als spanische Betamax abgekauft (zehn CHF) und bekam gleichzeitig noch mehrere VHS geschenkt (nochmals vielen Dank dafür!), studierten wir die Speisekarte. Wir hatten die Karte etwas falsch studiert. Mehrere interessante Gerichte, die ich als Vorspeise wahrnahm, waren leider Hauptgänge und keine Vorspeisen. Mich hätten zum Beispiel folgende Gerichte angesprochen: Herbstsalat “Hubertus“ ("Bunter Blattsalat mit Wildschweinfilet-Würfeli, frischen Eierschwämmli, Trauben und Champignons"), “Hirsch-Carpaccio“ ("120gr. dünn geschnittenes Hirschfleisch mit Olivenöl und Parmesanspänen") oder die Cannelloni mit Wildschwein-Füllung ("mit Bechamel, Tomatensauce und Parmesan im Ofen überschmelzt"). Eigentlich wollte ich diesmal nicht mehr die Suppe nehmen und beim Hauptgericht wollte ich auch nicht mehr das Rehrückenfilet nehmen. Als wir aufgeklärt wurden, dass die oben genannten interessanten Gerichte Hauptgänge und keine Vorspeisen waren, sah meine Bestellung wie folgt aus =

 

 

Vorspeise

Kürbiscremesuppe mit Rahmhäuptchen

12.00 CHF

 

Hauptgang

Wildschweinfilet-Medaillons(AT) “Winzerart“ mit Trauben

Wildrahmsauce, hausgemachten Spätzli, Rotkraut mit Marroni und Rosenkohl

42.50 CHF

 

Dessert

Vermicelle mit Rahm und Meringue

9.50 CHF

 

&

 

Marroni Tiramisu mit Rahm

12.00 CHF

 

 













Die Kürbiscremesuppe tat gut. Nachdem ich länger draussen in der Kälte sass, war eine heisse, frische Suppe die perfekte Wahl. Die Portion war jedoch sehr gross, obwohl wir die Suppe als Vorspeise wählten. Da will ich nicht wissen, wie gross die reguläre Suppe gewesen wäre. Der Hauptgang war sehr gut, aber nicht überragend. Was mich vor zwei Jahren störte war die Tatsache, dass das Fleisch zu blutig war. Und am Ende auch nicht mehr warm. Das war aktuell auch mit meinen bestellten Wildschweinfilet-Medaillons der Fall. Scheint also einfach an der Küche zu liegen, dass regulär sehr blutig gekocht wird. Schade war zudem, dass in meinem Gericht kein Preiselbeer-Apfel und keine Rotweinbirne dabei waren. Das war sehr schade. Zum Glück hatte der Kumpel das nicht wahnsinnig gerne, so dass er mir die Mehrheit seiner Rotweinbirne und dem Preiselbeer-Apfel überreichte. Die Marroni hingegen waren spitze. Super. Das Restaurant hat ein schönes Ambiente. Unser Tisch war im ersten Raum neben dem Haupteingang. Obwohl unser Raum auch voll war, war es eine angenehme Lautstärke. Ich nahm zwei Desserts, da zu dem Zeitpunkt noch Lust habend. Ich bin kein Tiramisu-Fan. Da es aber ein Marroni Tiramisu war, schlug ich zu. Ich dachte, dass Tiramisu leichte Kost darstellen aber meine Güte, dass Marroni Tiramisu war super deftig, sättigend und mastig. Ich hatte Mühe, dieses zu beenden. Und dann war danach noch das Vermicelles dran. Das war ein Traum, aber es hatte für die Menge Vermicelles nur eine kleine Meringue und kaum Rahm, was schade war. Da stimmte das Verhältnis nicht. Denn pure Vermicelles Klumpen ohne Rahm oder Meringue ist dann auch sehr füllend. Dennoch habe ich beide Desserts brav beendet und fühlte mich danach sehr adipös. Das Gefühl nahm aber noch im Restaurant wieder ab. Danach fuhr mich beim Kumpel zum Hauptbahnhof, wo ich ca. 15 Minuten später einen Zug nach Bern hatte. Um 22.20 Uhr war ich Zuhause. Meine Wild-Season ist vorbei…

 

 

 

Fazit:

Hervorragend

Sehr gut

Gut

Enttäuschend