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Montag, 21. September 2026

Heimreise

Ich Gegensatz zu Yukari Oshima, die am 26.09. noch am Weekend of Hell zu Gast sein wird (in Düsseldorf, ca. vier Stunden mit Zug/Auto von Nürnberg entfernt), trat ich meine Heimreise an. Wieder via Zug. Aus der Schweiz gibt es (laut KI) keine Direktflüge (mehr). Aus Zürich gibt es nur noch Flüge mit einem Zwischenstopp und die Preise sind dabei deutlich teurer, als das, was ich für meine Zugfahrten gezahlt habe (Spartickets). Gestern war ich fix und fertig, aber auch sehr entspannt. Und dank dem vollzogenen Wetterwechsel waren die Kopfschmerzen verflogen. Ich schlief irgendwann zwischen 21.00-22.00 Uhr ein und stellte den Wecker auf 05.00 Uhr. Ich erwachte hier und da und seit 04.00 Uhr war es mit Schlafen vorbei. Mein Zug sollte um 08.00 Uhr starten. Ich plante in Nürnberg am Bahnhof noch mit dem restlichen Geld (20 Euro) Kaffee zu kaufen. Zuhause habe ich kaum mehr Kaffee und in der Schweiz kostet der paar Franken mehr. Zudem müsste ich dann nach der langen Zugreise in Bern nicht noch einkaufen gehen und könnte direkt nach Hause. Der Lidl in Nürnberg am Bahnhof öffnet um 06.00 Uhr. Ich verliess das Hotel um 06.15 Uhr. Der Angestellte war sichtlich leicht verletzt, dass ich nicht noch vor Ort frühstückte, was von Herzen kam. Das machte das Hotel St. Peter menschlich und sympathisch. Im Dunkeln lief ich zum Bahnhof. Dort kaufte ich im Lidl meinen geliebten Kaffee und Sandwiches Geflügel. Letzteres gedacht für die Heimreise, aber es sollte am Montagabend dann erst mein Abendessen werden.

Jetzt hatte ich noch ca. 4-7 Euro. Damit kaufte ich mir im Starbucks meinen geliebten Cheesecake und sah draussen den Massen zu, welche zum und vom Bahnhof strömten. Leider reichte es nicht mehr für eine Café Latte. Für 3.20 Euro kaufte ich mir danach noch ein zuckerfreies Red Bull. Inzwischen ist die Dunkelheit dem Tageslicht gewichten. Für den Moment gestärkt wartete ich ab ca. 07.30 Uhr auf der Gleis auf meinen Zug. Dieser fuhr pünktlich. Mein Hinterteil tat mir jedoch bald vom langen Sitzen weh. Heute war ich zu müde, um zu lesen. Ich war Online unterwegs und las diverse Film- und Fussball-Homepages (Manchester United). Ich hatte diesmal einen tollen Fensterplatz und konnte auch einfach die Umgebung anschauen und in Tagträumen verweilen. Der Hunger kehrte bald zurück und mein letzter Bananenriegel schaffte Abhilfe, bis ich Frankfurt erreichte. Dort hatte ich ca. 50 Minuten Pause und ich bekam die Info, dass der Zug ca. zehn Minuten später abfahren würde. Geld für Essen und Trinken war keins mehr da. Ich wusste, dass ich noch ca. sechs CHF auf meiner PostCard haben müsste. Also ging ich in den Burger King an die Bestelltafel und bestellte mir einen einzelnen Cheeseburger. Und siehe da: den konnte ich noch kaufen. Das ist nicht immer der Fall mit meiner Karte im Ausland. Das tat gut. Danach hiess es im vollen Zug ab nach Bern. Die Verspätungen wurden kurz vor Basel aufgeholt. Dann das: die Schweizer Verbindung in der Schweiz fiel aus. Aber in Basel SBB wurde direkt bei unserem Gleis ein Ersatzzug zur Verfügung gestellt, so dass ich (im total überfüllten Zug) Bern pünktlich erreichte. Dort musste ich zu Lärm von Bauarbeitern am Bahnhof noch ca. 15 Min. auf meinen Zug ausharren, ehe ich noch ca. 10 Minuten Fussweg vor mir hatte.

Bevor ich diese Berichte schrieb, waren noch andere Tätigkeiten an der Reihe: 20 Minuten Durchzug-Lüften, Katzenkisten erneuern, Trinkwasser der Katzen wechseln, Katzenkotze putzen (frisch), Film-Zimmer und Bett absaugen und vor allem endlich ein Kaffee geniessen! Zudem habe ich ausgepackt und die signierten Items neu ausgestellt. Bei der Gelegenheit sah ich, dass ich unbedingt abstauben müsste. Aber wer hat schon für alles Zeit? Der erste Bericht war schnell geschrieben. Der zweite zog sich (trotz zweitem Kaffee), vor allem bekam ich dann wirklich auch Hunger. Also ass ich zu einer Folge Banshee: Small Town. Big Secrets die Sandwiches, welche ich morgens kaufte um mich zu stärken. Zudem wurden heute Kühe vor meiner Wohnung auf die Weide geführt. Das ist immer nur einmal im Jahr und die Glocken der Kühe, das Geräusch, empfinde ich als sehr entspannend. So freue ich mich jetzt schon auf einen langen und tiefen Schlaf. Da ich morgen mit Nachtdienst starte, kann ich lange schlafen. Optimal wäre ein 10-13stündiger Schlaf bis am und/oder nach dem Mittag. Bekomme ich vielleicht auch hin. Die Filmbörse hat sich für mich persönlich aufgrund Yukari Oshima gelohnt. Ob ich die Börse ein anderes Mal besuchen werde? Ich weiss es nicht. Nach einem entspannten Ausschlafen komme ich bald zum Punkt, wo ich die nächsten Filme und Cover aussuchen muss, wenn es nächstes Wochenende heisst, ab nach London:-)






Das Event

Obwohl die Zimmer total hellhörig waren, waren die anderen Hotelgäste brav, so dass ich gut geschlafen habe. Ich stand früh auf. Ich hatte geschrieben, dass es unterschiedliche Darstellungen der Öffnungszeiten zur Börse gab. 10.00 Uhr oder 11.00 Uhr. Ich plante, um 10.00 Uhr dort zu sein. Via FB-Messenger bekam ich zuvor noch einige Infos: Man dürfe auch selbst mitgebrachte Items signieren lassen, auch am Stand von Shamrock Media, es gäbe Ess- und Trinkmöglichkeiten aber keine Schränke für Jacken oder Taschen und nur Bargeld sei akzeptiert und es gibt an der Börse oder Umgebung keinen Geldautomaten. Ich bin so oder so ein Bargeld-Typ, so dass mir das sympathisch ist. Ursprünglich wollte ich nur ein Item signieren lassen. Das Bild, welches Yukari Oshima und mich in London zeigt. Da ich aber gut gespart und finanziell gut dran war, habe ich entschieden, fünf Autogramme und zwei Fotos zu buchen was mich jedoch stolze 245 Euro kosten würde (pro Autogramm oder Foto 35 Euro). Das ist schon eine ganze Stange Geld und deutlich teurer als das Event in London. Ich hatte danach noch ca. 150 Euro für Filmkäufe und das Abendessen im La Rustika. Ein Kumpel von Zürich fragte noch für drei Filme und ich plante zuerst, nur einen Film für mich zu kaufen. Shamrock Media haben Filthy Guy auf Blu-Ray veröffentlicht (als Der kleine Dicke gibt Zunder). Der ist zwar alles andere als toll, aber restauriert, mit Subs oder ggf. einer amüsanten deutschen Synchro und in Widescreen wollte ich den dennoch nochmals auffrischen und dem Film eine Chance geben. Da Shamrock Media auch einen Stand hatte war klar, dass sie diese neue Vö vor Ort anbieten würden. Ich war leicht nervös, wie ein Kind, welches sich auf Weihnachten freut. Ich machte mich ohne was Richtiges gegessen oder viel getrunken zu haben um 09.15 Uhr auf den Weg zur Filmbörse und stellte fest, wie extrem windig und föhnig es war. Regen war eigentlich nicht gemeldet (nur 10%) und es sah auch nicht danach aus. Die Schlange war heute sehr klein. Laut KI ist der Andrang an Sonntag deutlich kleiner als an Samstagen. Ich war relativ weit vorne in der noch kleinen Schlange.

Dann der Eintritt zur Filmbörse. Das Alter wurde nicht kontrolliert. Die Filmbörse ist aber ab 18 Jahren. Es gab für jeden Besucher ein Geschenk (tatort - Blockbuster Vol. 2 Blu-Ray). Ich staunte. Statt 10 Euro kostete der Eintritt 15 Euro. Ich hätte schwören können, dass ich Online gelesen habe, dass der Eintritt 10 Euro kosten würde. Ich war kurz nach 10.00 Uhr drin und hatte gar nicht gross Lust, nach Filmen zu suchen. Immerhin war Yukari Oshima das Ziel meiner Begierde. An einem Tisch von Shamrock Media kaufte ich dann gleich Der kleine Dicke gibt Zunder und an einem anderen Tisch kaufte ich dann doch noch andere Filme, was ich eigentlich nicht geplant habe. Ich kaufte Shaolin - Warteliste des Todes sowie Die Todeshand des schwarzen Panthers (mit Chen Kuan-Tai). Beides Mediabook Ausgaben. Shaolin - Warteliste des Todes sah ich vor einigen Monaten als US-DVD, welche ich danach entsorgt/verkauft habe, als ich sah, dass es davon eine deutsche Blu-Ray gibt. Mit den Käufen gab ich aber mehr Geld aus, als geplant. Das heisst die Chancen waren gering, für den Zürcher Kumpel noch was zu kaufen und auch der Restaurant-Besuch im La Rustika war futsch. Dazu kam, dass ich vor Ort dann auch mehrere Café konsumierte, was auch wieder Geld kostete. Was die Filme anging, hätte ich warten sollen. Der kleine Dicke gibt Zunder gab es später bei einem anderen Tisch billiger (hätte ich 2-3 Euro gespart) und auch Shaolin - Warteliste des Todes gab es billiger (nämlich die reguläre Ausgabe statt das Mediabook). Diese drei Käufe wurden in ca. fünf Minuten abgewickelt. Ich hatte danach gar keine Lust, noch weiter zu suchen und checkte stattdessen die Räumlichkeiten aus. Ich fand dann den Ort, wo die Gäste sein würden. Es hiess, dass Yukari Oshima von 11.00-12.30 Uhr (oder 13.30?) exklusiv am Stand von Shamrock Media sein würde. Es ist jetzt ca. 10.15 Uhr und ich wartete in der offiziellen Halle auf sie und nicht am Shamrock Media stand. Dort trank ich besagte zwei Kaffee und die Frau mit dem Coca-Cola T-Shirt (= quasi ihre Ansprechperson vor Ort), welche am Yukari Oshima Tisch sass, orientierte mich, wo ich die Tickets für die Autogramme und Fotos kaufen müsse. Zudem informierte sie mich, dass Yukari Oshima doch zuerst hier auftauchen und erst danach zum Shamrock Media Stand gehen würde. Also wartete ich vor Ort. Als ich die sieben Tickets für fünf Autogramme und zwei Fotos kaufte sah ich, dass bisher am meisten Tickets für Yukari Oshima gekauft wurden. Ich sah auch u.a. ein Fan mit einem Yukari Oshima-T-Shirt. Man konnte vor Ort auch Bilder von ihr kaufen, die z.B. hätten signiert werden können. Der Typ mit dem T-Shirt machte den Verkäufer noch auf ein falsches Bild aufmerksam, welches Cynthia Khan statt Yukari Oshima zeigte.





Jetzt war es ca. 10.30 Uhr. Oder 10.45 Uhr. Ich sass vor Ort und von draussen blendete es. Ich bekam unterschwellig Kopfweh. Ob es daran lag, dass ich zu wenig getrunken und noch nichts gegessen hatte? Am Wetter? An der fehlenden Sonnenbrille, welche ich in der Schweiz liess? Ich verdrängte die Gedanken und plötzlich stand ein Typ vor mir, der sich mir vorstellte. Unerwartet wurde ich von einem Deutschen, der auch in einem Forum, wo ich früher aktiv war, angesprochen. Er erkannte mich von Bildern und sprach mich an. Ich hätte ihn nicht gekannt und ich hatte auch nicht gewusst, dass er an die Börse kommt oder sogar vor Ort lebt. Ich habe zwar im Vorfeld zu meinem Trip einige Deutsche gefragt (einen aus besagtem Forum, einen auf FB und einen auf Insta), die kamen aber alle nicht. Daher war das eine erfreuliche Überraschung. Nach ca. 10 Minuten sah ich dann plötzlich Yukari Oshima und ihren Berater (ich weiss nicht, ob es gleichzeitig auch ihr Ehemann ist?) in der Halle stehen. Der Berater war auch damals in London dabei. Als sie beide zu ihrem Tisch gingen und die Coca-Cola Frau sie begrüsste, stürmten wir gleich zu unserem Ziel. Ich war gut vorbereitet und ansonsten stand noch niemand an. Der Kumpel, nennen wir ihn Mal Zhang (er will weder mit richtigem Namen genannt werden und war auch fotoscheu, was es zu akzeptieren gilt), musste jedoch noch die Tickets für Fotos und Autogramme erwerben gehen. In der Zeit stand dann ein weiterer Fan an und ich konnte in aller Ruhe alle meine Mitbringsel signieren lassen. Yukari Oshima hat sich anhand meines Aussehens oder der Pizzaschachtel (darin hatte ich eine Laserdisc zum Signieren) nicht mehr an mich erinnert. Das sollte sich mit dem fünften Autogramm ändern. Dem Bild, welches sie in London mit mir zeigt. Da hat sie sich erinnert und war auch wirklich erfreut. Danach bot ich die Coca-Cola Frau um Fotos. Immerhin hatte ich für zwei gezahlt. Und cool war, dass sie jedoch mehr Fotos machte. Sie machte insgesamt sieben Bilder mit Yukari Oshima und mir und ich hielt dabei das signierte Bild von uns beiden in die Kamera. Danach übergab ich Yukari Oshima noch ihre Geschenke: das Bild von uns beiden hatte ich doppelt dabei und dann noch die Läderach Schokolade. Davon mache ich dann noch drei Bilder. Yukari Oshima und ihr Berater (und auch die Coca-Cola Frau) hatte Freude. Es war eine schöne Stimmung. Ich machte dann Platz für den anderen Fan, der anstand und ging zurück an den Tisch, wo ich zuvor Kaffee trank. In der Zwischenzeit war auch Zhang am anstehen und hatte seine Tickets für die Autogramme parat. Nachdem er seine Filme signiert hatte, zügelten wir zu einem der grossen Tische. Wir waren platt und euphorisch. Ich merkte mehr und mehr, dass das Kopfweh stieg und Zhang hatte eine schlaflose Nacht hinter sich und war ebenfalls «auf der Fresse». Wir führten noch diverse Gespräche und planten dann trotzdem noch einen Rundgang durch die Börse. Ich sah mir jedoch nur die Tische mit ausgelegten Filmen an. Die Boxen, in denen ich die Filme einzeln hätte durchgehen müssen, liess ich links liegen. Ich war zu faul dafür. Ausserdem stieg das Kopfweh wegen dem Licht in der Halle, welches sich in den Filmen (Plastikfolie) spiegelte, mehr und mehr. Es blendete mich. Ich fand dann noch ein bis zwei Eastern, welche ich nicht kaufte da ich die englischen Titel nicht ausmache konnte. Und da ich nicht ins Internet konnte und es kein freies WLAN gab (auch Zhang war es nicht möglich, mit seinem Handy ins Netz zu gehen), wollte ich keine Blindkäufe wagen. Ich fand in der kurzen Runde noch ein viertes Mediabook, welches ich kaufte: Die blutigen Krallen des Leoparden. Den habe ich nur als VHS aus Indonesien und der englische Dub ist grauenhaft. Da wird der Film in Deutsch (und restauriert und Widescreen) sicherlich besser sein. Ansonsten kaufte ich nichts mehr, da ich dennoch Geld für heute Abend (Essen) und für morgen (die Heimreise) brauchte. Das heisst definitiv kein Steakhouse und keine weiteren Filmkäufe mehr (auch nicht für den Kumpel in Zürich). Ich sah auch keinen Stand von Fokus Media und weiss ehrlich gesagt nicht, ob die überhaupt vor Ort waren (vor kurzem waren sie in Bergamo in Italien). Wir sahen dann noch einmal Yukari Oshima und die Coca-Cola Frau. Diesmal am Stand von Shamrock Media. Ihr Berater stand vor dem Tisch. Es machte mich traurig zu sehen, dass kein Fan dort war. Ich fand das ganze viel weniger familiär als in London. Es brach mir fast das Herz, Yukari Oshima ohne Fans am Tisch sitzen zu sehen. Sie schaute sich fragend nach Fans um, die nicht da waren. Ich hoffe, dass es sich für sie dennoch gelohnt haben wird. Ich nehme auch an, dass sie in Deutschland bleiben wird, da sie am nächsten Samstag noch am Weekend of Hell sein wird. Wir zogen wahrscheinlich ab 12.00 Uhr oder so von dannen. Beide erledigt, hungrig, müde und mein Kopfweh stieg und stieg. Und ich wusste warum: der föhnige Wetterwechsel. Ich neige dann zu Kopfweh. Das hiess auch, später noch Medis kaufen. Ich habe seit Monaten keine mehr nehmen müssen, daher hatte ich auch keine dabei. Der herrlich beständige Hitzesommer war perfekt, damit ich keine Kopfwehattacken bekam. Ich habe Zhang dann zum Bahnhof begleitet. Er nahm den 13.08 Uhr Zug nach Hause und ich kaufe etwas zu trinken und zog mich ins Hotel zurück. Zum einen um die Cover und Signaturen in Sicherheit zubringen, zum anderen plante ich ein Powernap von 30 Minuten in Dunkelheit. Der Wecker war bis 14.15 Uhr gestellt.



















Danach stand ich auf und es ging schon etwas besser. Ich plante dennoch, Medis kaufen zu gehen. Laut KI gibt es am Bahnhof in Nürnberg eine Apotheke die geöffnet ist. Ich schlenderte also Richtung Bahnhof. Dabei und vor allem, bis ich die Apotheke endlich fand (extrem Menschenmassen, in den Inneneinrichtungen war es warm, draussen extrem föhnig) nahm das Kopfweh zu. Der Kopf drohte förmlich zu platzen. Ich kaufe Medis (viel billiger als bei uns) und checkte noch einige Hauptstrassen, auch auf der Suche nach Lebensmitteln oder Essgelegenheiten. Dabei verschwand mein Kopfweh fast von allein d.h. ohne Medis. Leicht spürte ich es noch. Ich fand in einer Hauptstrasse tonnenweise Lokale zum Essen. Aber vor allem arabische Lokale. Da waren viele Restis voll (Gross-Familien und so). Ich entschied mich dann für ein Asiatisches, welches ich sah und ass dort Knusprige Ente (grosse Portion mit Jasmin-Duftreis) in BBQ-Sosse mit Gemüse, Knoblauch, scharf und einer Cola Zero. Das tut zum einen gut, aber beim Essen meldete sich ganz leicht das Kopfweh wieder. Die Portion war sehr gross und gekostet hat es praktisch nichts (13 Euro). Der Laden hiess Bao Han Asia Haus - Sushi Bar und ich ass vor Ort. Wohl gestärkt schlenderte ich ins Hotel zurück. Als ich im Hotel ankam, es war nun ca. 16.40 Uhr, begann es auf einmal stark zu regnen. Und das war nicht gemeldet. Und auf einen Schlag war mein Kopfweh weg. Wie weggewischt. Ich spürte also tatsächlich einfach den Wetterwechsel. Nach einer Dusche sah ich mir auf dem Handy das Manchester United Spiel an (= Zeitverschwendung). Abends ging ich dann sehr früh liegen. Ich glaube schon um 21.00 Uhr oder so. Am nächsten Morgen heisst es: Heimreise!






Reise und Hotel

Inzwischen hatte ich noch gewisse Vorbereitungen getroffen = nochmals Geld abgehoben um mehr Euro dabei zu haben (= danach nur noch ca. sechs CHF auf dem Konto), kaufte noch Schokolade als Geschenk für Yukari Oshima (von Läderach) und kaufte zudem zwei schwarze Marker. Den letzten habe ich am NIFFF dieses Jahres liegen lassen. Ich hatte Ende der Woche zwei Nächte, die total ruhig war. Es gab praktisch nichts zu tun. Ende der Woche packte ich, testete die Marker, wobei ich nicht alle mitnahm (einige scheinen irgendwie ausgetrocknet zu sein), lud das Telefon und die Powerbank auf, reinigte die Wohnung inklusive Organisatorisches für die Kolleginnen, die meine Katzen betreuen würden, wusch abends und gab auf der Arbeit bereits Urlaub für nächstes Jahr ein (im Mai ggf. nach Japan und im Aug./Sept. ans FrightFest in London?). Ich hatte bis Freitagmorgen Nachtdienst und daher war der Freitagnachmittag- und Abend mit vielen Aufgaben verbunden. Und ich sah mir die erste Staffel der Serie Banshee: Small Town. Big Secrets zu Ende und startete mit der 2. Staffel. Die bekam ich vom Kumpel aus Zürich empfohlen (danke nochmal für den Tipp). Für Filme und somit Reviews blieb in der Zeitperiode schlicht keine Zeit. Zudem schrieb ich mir auf ein A4-Blatt auf, wie ich vom Bahnhof Nürnberg zum Hotel kam und von Hotel zur Filmbörse. Alles zu Fuss. Ich wollte auf den ÖV verzichten (unnötige Geldausgaben).










Am Morgen ging es um 07.45 Uhr aus dem Haus. In der Stadt kaufte ich mir noch zwei Sandwiches ein. Damit hatte ich diese plus mehrere Bananenriegel als Essen dabei. Zum Trinken nahm ich von Zuhause eine eigene, kleine Trinkflasche mit. Zwar kaufte ich gestern noch ein grosses Sandwich und einen Butterbrezel für die Reise ein, doch diese musste ich dann gestern als Abendessen verzehren da ich durch die vielen Arbeiten, welche ich noch zu erledigen hatte, grossen Hunger bekam. Danach ging es dann von Bern nach Zürich. Dort hatte ich ca. 30 Min. Pause und danach nahm ich einen Zug bis Frankfurt, der ca. 10-15 Min. Verspätung hatte (erst während der Fahrt). In Frankfurt fuhr ich dann direkt nach Nürnberg. Ich kam pünktlich um 16.30 Uhr in Nürnberg an. Die Verspätung hat den Anschluss nicht gefährdet (die Ansagen der DB diesbezüglich waren sehr sarkastisch/ironisch und regten zum Schmunzeln an). Die Reise ging schnell vorbei. Ich döste sicher auch hier und da, las (Animal Farm) und war im Internet unterwegs (die DB hat gratis WLAN, auch ohne Anmeldung). Eine erfreute Nervosität war vorhanden. Würde morgen alles klappen? Würde das Hotel ein Zimmer für mich reserviert haben? Das Wetter war gut, auch wenn es im Zug hier und da zu kalt wurde (gekühlt).

Als ich in Nürnberg ankam war ich erstaunt, dass mein Internet nicht funktionierte. Ich habe schon länger einen neuen (Handy)Anbieter und ich scheine das total gesperrt zu haben. D.h. ich kann wirklich nur via freie WLAN-Netzwerke Online gehen. Gut, habe ich mir den Weg notiert und das Hotel zu finden, war kein Problem. Google gibt vom Bahnhof einen Fussweg von 21 Minuten zum Hotel an. Aber das ist locker, wenn man schneller läuft, in zehn bis fünfzehn Minuten zu erreichen. Am meisten Zeit verliert man beim Gehen aufgrund der Ampeln und am gefährlichsten (allgemein in diesen Tagen), waren die sehr schnellen und leisen Radfahrer. Im Hotel angekommen und siehe da: sie hatten für mich reserviert. Ich habe also ein gecheckt und gezahlt (zwei Übernachtungen = 178 Euro). Das Hotel (= St. Peter) erfüllt seinen Zweck: sicher etwas barock und in die Jahre gekommen, aber hat Charme. Mit Schlüssel (für das Hotelzimmer) und Badge (Eingangstüre): Frühstück hätte es wohl gratis gegeben und ich durfte mich auch gratis mit Wasserflaschen eindecken. Das Zimmer hat alles, was es braucht. Zwar hatte es in der Dusche wenig Schimmel oder Haare im Abfluss, aber dafür war das WC und Bett sauber. Klimaanlage gibt es keine und geheizt wurde auch nicht. Nachts wurde es recht kalt, wobei das Gefühl verstärkt wurde, da ich sehr müde war (ich schlief nur 5.5h letzte Nacht). Der Angestellte war höfflich. Ich packte aus und mein Ziel war es, danach noch die Filmbörse auszuchecken. Und dann ggf. noch etwas essen und trinken gehen und/oder Einkäufe für das Hotel tätigen.





Die Seite von Nürnberg, welche ich sah, sah etwas trostlos aus. Und dreckig. Kein Vergleich zur Schweiz, aber auch nicht so schlimm wie damals in meinem Urlaub in Brüssel. Auf dem Weg zur Börse (laut Google ein Gehweg von 15 Minuten) war es recht windig und ich sah auf dem Fussgängerweg z.B. Unappetitliches (einen zu ca. 20% gebrauchten Tampon). Am meisten Gefahr ging nach wie vor von den Radfahrern aus. Die Filmbörse war zu dem Zeitpunkt bereits beendet. Jedoch gab es vereinzelt unterschiedliche Infos. Auf der FB-Seite stand z.B. für den Sonntag die Öffnungszeit 10.00-15.00 Uhr und auf der Internetseite der Börse stand hingegen 11.00-14.00 Uhr. Das war noch etwas doof. Ich sah nur Händler, welche die Börse verliessen, aber ich fand den Haupteingang problemlos. Leider habe ich Uwe Boll verpasst. Ansonsten hätte mein Kumpel aus Bern ein wunderschön Originelles und Amüsantes Geburi-Geschenk erhalten. Danach tankte ich Sonne und lief sicherlich gut zwei Stunden umher und checkte die Gegend aus. Am Ende kaufte ich dann ein und es ist schlimm, ich weiss nicht Mal mehr wo. Ich entschied mich, Lebensmittel für das Hotel zu kaufen. Ich war nun sehr müde und hatte nur limitiert Geld bei mir. Das heisst ich kaufte Duplo Schokoladenriegel, ein Burrito Kebap & ein Sandwich Pute und Ei. Das sollte mein Abendessen werden. Im Hotel habe ich mich erfrischt und bereits das Abendessen für den Sonntag geplant: KI half mir, Steakhäuser zu finden, die Crème brûlée als Dessert anbieten. Vor einigen Wochen habe ich mehrere gegoogelt und eins bot Crème brûlée an. Ich wusste jedoch nicht mehr, welches. Ich plante Sonntagabend im La Rustika essen zu gehen = ca. 30 Minuten Gehdistanz vom Bahnhof aus. Also ca. 45-50 Minuten von meinem Hotel aus. Ich würde als Vorspeise Carpaccio Parmigiano («Paper-thin beef fillet strips on arugula salad with shaved Parmesan»), als Hauptgang Steak Platter "La Rustika" 350g («150g Filet Steak and 200g Sirloin Steak with Garlic Bread and Baby Corn» = ich würde es ohne Garlic Bread und Baby Corn dafür mit Brokkoli nehmen) und als Dessert die Crème Brûlée («caramelized») bestellen = ca. 70-80 Euro muss ich sparen. Ich las noch etwas (Animal Farm) und ging früh liegen, da ich kaputt war.