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Freitag, 23. Oktober 2026

Wild Nr. 77 (Restaurant Schnabel)

 

Adresse: Trillengässlein 2, 4051 Basel

 

Nach ca. vier Stunden Schlaf erwachte ich bereits um 04.00 Uhr nachts und nahm einen unangenehmen Geruch war. Er roch nach Erbrochenem und unverdauter Nahrung. Ich roch dies bis ins Schlafzimmer und tatsächlich: eine der Katzen, ich nehme an Filet, hat im Wohnzimmer, so wie es aussah, das ganze Abendessen erbrochen. Es ist erstaunlich, dass ich nicht aufwachte und das nicht gehört habe. Der Grund ist der, dass das reguläre Katzenfutter sich zu Ende neigt und er gestern Abend anderes Katzenfutter, welches er seit einem Jahr oder länger, nicht mehr bekam, bekam. Katzen reagieren, gerade im hohen Alter und bei plötzlichem Futterwechsel, mit solchen Symptomen. Also kein Notfall. Ich bestellte dann noch gleich nachts Katzenstreu und Katzenfutter, welches am Freitagmittag geliefert werden sollte. Das heisst aber auch definitiv, dass ich nun für die Abendessen am Samstag und Sonntag  mein Sparkonto plündern gehen muss.

Nach dem ich sauber gemacht habe, lag ich sicher zwei Stunden wach und fand keinen Schlaf. Gegen 06.00 oder 07.00 Uhr nahm es mich jedoch noch einmal und ich schlief bis ca. 10.30 Uhr. So lange schlief ich während dem ganzen Urlaub nie. Heute war einer der Tage, wo ich müde, antriebslos und kaum in die Gänge kam. Zu schreiben gab es nichts. Den Bericht vom gestrigen Restaurant-Besuch schrieb ich bereits gestern Abend. Heute hiess das Ziel meiner Begierde Basel. Ich sah mir für den Horroktober einen Film an (The Night Caller). Das Wetter draussen schien schön, aber eher kalt. Der Abwart war zwar da (wie immer am Donnerstag), verursachte aber diesmal kaum störenden Lärm. Als ich die Speisekarte für das heutige Restaurant ansah, plante ich, das gleiche zu bestellen wie letztes Jahr. Letztes Jahr konnte mich das Restaurant Schnabel positiv überraschen, so dass ich mich freute. Ich ass zwei Toast mit Honig und am frühen Nachmittag (zwischen 14.00-15.00 Uhr), bevor ich nach Basel fuhr, ging ich noch einkaufen (Abfallsäcke, ein Twix, ein Torino Schokoladenriegel, ein Schokoladenriegel) und hob das restliche Bargeld vom Konto ab (240 CHF = jetzt habe ich nur noch ca. 3-4 CHF auf dem Konto).

Die drei Schokoladenriegel ass ich gleich alle. Das sollte sich als möglicher Fehler herausstellen. Später mehr dazu. In Bern nahm ich den Zug Richtung Basel und kam dort um 16.30 Uhr an. Der Kumpel aus Basel informierte mich, dass er es doch nicht auf 16.30 Uhr schafft, sondern erst gegen 17.00 Uhr Feierabend machen kann. Wir machten ab, uns in einem Starbucks nahe dem Restaurant zu treffen. Ich sah mir etwas die Gegend an und lief ca. 45 Minuten herum, ehe ich das Starbucks erreichte. Ich schlief heute lange, tat nicht viel, bewegte mich wenig, hatte kaum Hunger und dann machte ich im Starbucks den vielleicht nächsten Fehler. Nebst einem Café Latte nahm ich noch ein Halloween-Dessert. Zwar nichts Grosses, aber dennoch etwas, was ich nicht Mal eine Stunde vor dem Restaurantbesuch essen würde. Wir sahen uns lange nicht (ich denke seit Januar nicht mehr), so dass es viel zu erzählen gab. Das wir beide vielleicht 2027 Japan ansteuern, zu unterschiedlichen Ferienzeiten, war ein amüsanter Zufall, der Gesprächsstoff bot. Um 17.45 Uhr steuerten wir dann das Restaurant an. Das Restaurant Schnabel. Wir fanden diesmal im vorderen Teil des Restaurants Platz, wo schon diverse Gäste am Essen oder Warten waren. Das Restaurant hat Charme, ist aber auch laut, eng (ich schlug mich mehrfach unabsichtlich am Stuhl neben mir) und die Sitzfläche, ein steinharter, nicht gerade sehr stabil wirkender Stuhl, war sehr hart. Ich denke zudem, dass eine sehr adipöse Person dem Stuhl nicht stand gehalten hätte (und Platz wäre sowieso zu wenig vorhanden gewesen). Es gab kein Sitzkissen. Da ich schon wusste, was ich bestellen würde, dauerte es nicht lange, bis wir unsere Bestellungen aufgegeben hatten. Ich nahm als…


 

…Vorspeise

WILD – SALAT

Mit Hirschgeschnetzeltem, Speck und Eierschwämmli auf gemischtem Blattsalat

18.90 CHF

 

…als Hauptgang

REHRÜCKEN – TOURNEDOS

An Eierschwämmlisauce mit Spätzle,

Rotkraut, Rosenkohl, Marroni, Apfel mit

Preiselbeeren und Feigen

59.90 CHF

 

…als Dessert

PISTACHE – CRÈME BRÛLÉE mit Haselnuss Glace

14.90 CHF

 

 












Ich überlegte kurz, ob ich statt dem Salat eine Kürbiscremesuppe nehmen sollte. Ich hatte den Salat als üppig in Erinnerung und aktuell hatte ich eigentlich kaum Hunger, wohl der Tatsache geschuldet, dass ich zwischen 14.00-15.00 Uhr drei Schokoladenriegel ass, mich kaum bewegte, spät aufstand und zwischen 17.00-18.00 Uhr noch im Starbucks ein Dessert verzehrte. Der Salat machte, als er gebracht wurde, jedoch nicht einen sonderbar grossen Eindruck. Es gab aber deutlich mehr Fleisch als erwartet und Mal was Anderes als eine Kürbiscremesuppe zu nehmen, hat sich geschmacklich gelohnt. Der Mix aus kaltem Salat aber warmem Hirschgeschnetzeltem war schon ein sehr intensives Erlebnis. Andere Beilagen (wie Speck) waren ebenso sehr fein. Ich genoss den Salat. Der Kumpel hingegen ging leer aus, da nur eine Hauptspeise bestellt. Dann wurde der Hauptgang gebracht. Das sah alles wunderbar aus. Dennoch konnte die positive Resonanz aus letztem Jahr nicht beibehalten werden. Die Portion war mir zu gross. Ich brauchte sehr lange, bis ich das Essen beendet hatte. Ich nahm mir aber auch bewusst Zeit. Es gab vier Feigen auf dem Teller. Ich mag Feigen nicht. Diese und eine weitere Beilage, ich weiss nicht, was es war, liess ich stehen. 2-3x hatte das Essen einen ganz komischen Geschmack an sich. Ich weiss nicht, ob das vielleicht von den Feigen kam (die zuvor mit anderen Beilagen in Kontakt standen). Es war undefinierbar. Ich hätte gerne, besonders für die Portion, mehr Sauce gehabt. Die Mehrheit der Marroni war leider fast steinhart und daher nicht sonderlich geniessbar. Ein Stück Fleisch hatte einen sehr komischen, strengen und wenig appetitlichen Geschmack inklusive ggf. Fettstränge in sich. 90% des Fleisches war jedoch sehr fein und zart. Das Rotkraut, welches zusammen mit den Spätzli separat serviert wurde, war leider recht trocken und auch geschmacklich nichts Besonderes. Daher war ich im Vergleich zu letztem Jahr leicht enttäuscht und bei dem Preis (59.90 CHF) hätte man ein hervorragendes Erlebnis erwarten dürfen. Das Beste war die Marroni-Creme auf dem Teller (da gab es vier Portionen). Obwohl ich total voll war, als der Hauptgang endlich beendet war, konnte ich nicht anders als das Dessert trotzdem noch zu bestellen. Die Pistache crème brûlée war grösser, als ich sie in Erinnerung hatte. Sie war super fein und wie die Vorspeise ein absoluter Genuss. Aber auch hier brauchte ich verhältnismässig lange, bis ich zu Ende gegessen hatte. Eigentlich war ich schon zu voll. Danach etwas frische Luft (inzwischen war es im Restaurant sehr warm, noch enger fühlend und sehr laut geworden) zu tanken und sich zu bewegen (ich bestand darauf, zum Bahnhof zu laufen) tat sehr gut. Am Bahnhof angekommen, hatten wir beide kurze Zeit danach gleich unsere Züge, so dass ich am Ende um ca. 22.15 Uhr Zuhause war. Ich las Edward Lees Coven weiter und startete abends, statt den Beriecht zu schreiben, eine neue Serie: die neuste Staffel von Fauda. Da sah ich mir zwischen 22.00-00.00 Uhr noch zwei Folgen an und dann hiess es, Schlafenszeit. Das Restaurant Schnabel bot zwar neutral gesehen noch immer sehr gute Küche an (teilweise auch mehr), dennoch wird es für nächstes Jahr von der Liste gestrichen. Der Kumpel, der kein Wild nahm, war von seinem Hauptgang nicht überzeugt.

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut

Enttäuschend



















Donnerstag, 22. Oktober 2026

The Night Caller

 
Horroktober 2026

The Night Caller

Story:

Jessicva (Terry Hu Yin-Meng) wird von einem unbekannten Killer ermordet. Ihre kleine Tochter (Lee Pui-Wai) überlebt als Zeugin und wird daraufhin von der Polizei (Philip Chan, Melvin Wong, Pat Ha Man-Jik), die nach dem Killer jagt und diverse Verdächtige (Dick Wei, Stuart Ong) ins Auge fasst, beschützt. Doch der Killer schlägt erneut zu…

Meine Meinung:

The Night Caller ist eine Mitte der 80er Jahre Film von und mit Philip Chan (Carry On Yakuza), der sich am italienischen Giallo-Genre orientiert. In Hong Kong waren Genre-Filme mit Gialli- oder Slasher-Inhalten zwar nicht viel vertreten, dennoch gibt es da einige interessante Titel nebst The Night Caller. Da wären Produktionen wie He Lives By Night, Who’s Killer, The Island (mehr Backwood-Horror à la The Beasts), Heartbeat 100, Corpse Mania (daneben haben die Shaw Brothers noch The Psychopath gedreht), Devil Returns (der stammt jedoch aus Taiwan), Escape from Coral Cove, Love Massacre, Scared Stiff, No Guilty oder Exposed to Danger (erneut aus Taiwan). Und auch neuere Produktionen passen in diese Aufzählung, z.B. Dream Home.

Der Film, der von John Shum (Police Assassins) produziert wurde, versucht teilweise mit Erfolg, wie ein westlicher und/oder italienischer Film zu wirken. Das gelingt dem Film hier und da. Der Mord zu Beginn war stimmungsvoll und die Vorbilder aus Italien (Dario Argento und Co.) wurden gut studiert. Auch die möglichen Verdächtigen, die später jedoch wieder entfernt werden, da dezimiert oder ausgeschlossen, ist ein gern gesehenes Motiv aus dem Giallo-Genre. In kleinen Rollen sind als Verdächtige Stuart Ong (In the Line of Duty III) und Dick Wei (City Warriors) zu sehen. Die Hauptrollen spielen Melvin Wong (Above the Law), Philip Chan sowie Pat Ha Man-Jik (The Woman of Wrath). Pauline Wong (Possessed II) gewann an den HK Film Awards 1986 für ihre Rolle einen Preis (Best Supporting Actress).

Der Film kommt im Grossen und Ganzen ernster daher, als andere HK-Filme aus der Zeit. Dennoch wird auf gelegentlich Momente mit schrägem Klamauk und Humor nicht verzichtet. Das betrifft vor allem das polizeiliche Trio um Melvin Wong, Philip Chan sowie Pat Ha Man-Jik, da letztere quasi eine Art Rookie spielt unter die Fittiche der beiden erfahrenen Männer. Auch der Pathologe der die Autopsien vornahm, wirkt mehr comicartig übertrieben als realistisch. Das gleiche gilt für die Figur Mickey. Dessen Overacting könnte für den Zuschauer, vor allem Neulingen in Sachen HK-Kino, befremdlich wirken. Die Musik wirkte passend und der Film war im Grossen und Ganzen kurzweilig und unterhaltsam. Auf allzu viel Gore darf der Fan nicht hoffen, und hier und da gibt es sogar kurze Actionszenen zu sehen (kurze Schlägerei oder paar Shoot-Outs im Finale). Die Identität des Killers wird im Übrigen schon vor dem Finale entlarvt. Aber darauf möchte ich, um Spoiler zu verhindern, nicht weiter eingehen.

Fazit: Ein Mix aus Giallo, Thriller und Krimi aus Hong Kong. Warum denn auch nicht? Nicht uninteressant!

Infos:

O: Ping On Je

HK 1985

R: Philip Chan

D: Melvin Wong, Philip Chan, Terry Hu Yin-Meng, Dick Wei, Pauline Wong Siu-Fung, Pat Ha Man-Jik, Lee Pui-Wai, Stuart Ong, Mai Kei

Laufzeit der deutschen DVD: 93:33 Min.

Gesehen am: Mai 2014 / Neusichtung am: Okt. 2026

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von MT Films. Auf dieser befindet sich der Film in Deutsch oder Kantonesisch ohne Untertitel. Als Bonus liegt jedoch eine Ocean Shores Fassung vor = Vollbild, Kantonesisch, feste englische und chinesische Subs. Ich würde auf eine LD- oder VHS-Kopie tippen. Zudem habe ich die Ocean Shores VCD in der Sammlung, die ich dennoch weiterhin behalte. Die Bildqualität ist solide und der Film Uncut. Es gibt keine Blu-Ray sowie UHD (Stand: Okt. 2026). Die bisher einzige bekannte Widescreen Fassung soll es in England geben (VHS von Eastern Heroes).

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Wild Nr. 76 (RESTAURANT CHEMI-HÜTTA)



Adresse: Zur Schür 24, 1736 St. Silvester

 

Heute schlief ich länger. Ich glaube bis irgendwas mit 09.00 Uhr. Und ich nahm wahr, dass es schön warm war! Nach zwei Tagen ohne Heizung (Heizungssanierung) liefen die Heizungen wieder! Sehr gut! Draussen regnete es. Ein düsteres, müdes «Sauwetter». Aber ich will nicht motzen, die letzten Tage waren schöner und wärmer, als eigentlich gemeldet. Ich wollte eigentlich noch einkaufen (Fusselroller) und Geld abheben gehen, aber bei dem Wetter war ich nicht motiviert, einen Fuss vor die Türe zu setzen. Ich schrieb den Filmbericht zu Nighty Night und zum Restaurantbesuch. Dann schickte ich meinem Kumpel aus St. Gallen noch meine Korea-VHS-Wunschliste und er mir die zwei YouTube Links, welche ich im letzten Wild-Bericht erwähnt habe. Ich checkte noch, ob ich im heutigen Restaurant mit Karte würde zahlen können und tatsächlich, das geht. Also reicht es, morgen in Basel Geld abzuheben. Aber ich muss das Sparkonto plündern. Das Geld wird nicht bis und mit am Sonntag reichen und der Lohn soll definitiv erst am Montag kommen. Also habe ich mind. 2800 CHF ausgegeben seit dem letzten Lohn (wobei ich trotzdem noch 1000 CHF aufs Sparkonto legte).

Danach sah ich mir nach dem Mittag noch einen weiteren Film zum Horroktober an. The Nest. Hat viel Spass gemacht. Danach stellte sich noch die Frage wegen dem Samstag. Dort gehe ich mit dem Freund meiner Schwester essen. Im Restaurant & Hotel Schlossberg in Thun. Doch die haben gar keine echte Wildspeisekarte mit Ausnahme von Suppen oder einem Vegetarischen-Gericht. Aber kein Fleisch. Auf einer Wochenempfehlungskarte sehe ich immerhin ein Wildschwein-Entrecôte. Aber das scheint es nur Montag bis Freitag, nur mittags und mit unzähligen Beilagen zu geben, welche ich nicht mag. Nicht mit den typischen Wild-Beilagen. Ich rief im Restaurant an und niemand nahm ab. Danach schrieb ich eine Mail um fragte nach, ob sie eine Wild-Karte hätten. Dann schickte ich dem Freund meiner Schwester eine Alternative für am Samstag. Dies würde aber nicht gehen, denn dies hätte einen Mobility-Einsatz bedeutet und für dieses Restaurant (nahe Riggisberg = Restaurant Mühlebach in Mühlethurnen) sind solche Autos kaum zu bekommen. Und mit dem ÖV ist dieses Restaurant nicht zu erreichen. Das war eines, welches mich seit 2025 interessiert, testen zu gehen aber bisher konnte kein Besuch geplant werden. Dann kam mir Plan B in den Sinn. Der Landgasthof Kreuz in Grafenried würde mich auch seit 2025 interessieren. Dieses hätte ich dieses Jahr eigentlich mit meinem Götti und seiner Ehefrau besuchen wollen. Da ich aber zu ihnen den Kontakt abgebrochen habe (toxische Beziehung), war kein Besuch mehr geplant. Ich rief dort heute Nachmittag an und man sagte mir, dass gerade heute eine Reservierung für am Samstag abgesagt wurde und sie daher für zwei Personen noch einen Tisch frei hätten. Wild hätten sie auch, sagten sie. Also reservierte ich auf 18.15 Uhr und stornierte die Reservation für Thun. So wird es am Samstag also definitiv Wild geben in einem Restaurant, welches ich so oder unbedingt testen gehen wollte. Und als der Freund meiner Schwester mir schrieb, dass das Restaurant in Richtung seiner Arbeitsstelle liegt, sah ich das als positives Omen an:-)

Dann schrieb ich noch gleich die Besprechung zu The Nest, ehe mich die Kollegin und ihr Freund mit dem Auto um ca. 17.25 Uhr Richtung Freiburg abholten. Wir fuhren im Regen los und in Freiburg wurde das Wetter besser und sogar die Sonne schaute raus. Um ca. 18.05 Uhr waren wir dort. Der Parkplatz noch erstaunlich leer. Wir hatten reserviert. Es war mein insgesamt vierter Besuch und ich staunte, als wir in einen Saal, in dem wir noch nie waren, geführt wurden. Viel Holz, Bilder mit Essen an den Wänden & ausgestopfte Tierköpfe an den Wänden. Vielversprechend. Die Kellnerin war sehr aufmerksam und sympathisch. Sie sagte uns, dass sie sehr viel zu tun hätten und das Restaurant bis Ende November bis auf drei Mittage völlig ausgebucht sei! Das läuft dort wie geschmiert und mich überrascht es nicht. Die ersten drei Besuche im Restaurant (Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3) waren allesamt hervorragend. Ich hatte die Speisekarte schon zuvor studiert und zu guten Gesprächen, wir drei sahen uns länger nicht und haben viel erlebt, bestellte ich als…

 

 

…Vorspeise

Kürbiscremesuppe

10.50 CHF

 

…als Hauptgang

Reh-Medaillons an Wildrahmsauce mit Pilzen

45.50 CHF

 

…als Dessert

Meringues mit Doppelrahm

??.?? CHF

 



Leider ist aktuell die Homepage des Restaurants beim Schreiben dieser Zeilen offline. So habe ich die Preise via KI in Erfahrung gebracht. Leider weiss ich nicht, wie teuer das Dessert war. Da vergass ich, die Dessertkarte, die oft nicht auf der Homepage steht, fotografiert zu haben. Für alles (also auch mit dem Trinken) zahlte ich am Ende nur 72-74 CHF. Das ist für die Qualität die es gab, 20-30 CHF günstiger als in anderen Orten. Und dann noch mehr was die Menge angeht! Daher überrascht es mich nicht, dass das Restaurant bis Ende November schon praktisch täglich ausgebucht ist. Der Raum, an dem wir sassen, war zunächst relativ kühl. Das Restaurant hatte noch eine Lüftung laufen lassen, die dann abgestellt wurde. Es wurde dann auch wärmer und angenehmer. Die Vorspeise war, wie auch der Hauptgang, total lecker. Es wurde jeweils eine sehr grosse Menge gebracht und alles war wunderschön angerichtet. Vom Tisch über das Besteck bis hin zum Essen. Die Menge des Hauptganges war so viel, dass ich am Ende fast kämpfen musste. Das Fleisch war super zart und auch meine Kollegin und ihr Freund, ich gab beiden zum Probieren, nahmen das so wahr. Ich fühlte mich am Ende total adipös, schwanger und voll. Dennoch reichte es für ein Dessert. Nicht weil ich Hunger, sondern weil ich Lust darauf hatte. Ich bestellte aber nur eines. Meringues mit Doppelrahm. Das war sehr fein. Cool ist auch, dass der Hauptgang fast 1:1 so aussah, wie der Teller letztes Jahr. Danach fuhren wir wieder Richtung Bern. Im Auto schaute ich mir die zweite Halbzeit des Champions League Spiels Como - Manchester United an und ich sah, dass Manchester United am Verlieren war. Am Ende stand es 4:1 für die Italiener. Nicht mehr lange, und Carrick wird gefeuert. Als ich Zuhause ankam, machte ich mir einen heissen, starken Kaffee, schrieb diese Zeilen und sah mir das CL-Spiel zwischen Bayern München und Arsenal, dass um 21.00 Uhr begann, an.

 

 

Fazit:

Hervorragend

Sehr gut

Gut

Enttäuschend