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Dienstag, 23. Juni 2026

Einkäufe

 




Human Lanterns

Den sehenswerten Shaw Brothers Film (REVIEW = HIER KLICKEN) musste ich nochmals neu kaufen. Grund: Vinegar Syndrome haben den nun als Blu-Ray/UHD mit Booklet und Schuber veröffentlicht. Interessant ist jedoch, dass sie erstmals eine Uncut-Fassung gefunden haben und dazu noch ein alternatives Ende. Der Film kann mit oder ohne dieses Ende angesehen werden. Die bisherigen Fassungen waren alle in Gewalt zensiert. Als 88 Films den veröffentlicht haben, wusste man das nicht. Es war halt die bis dato weltweit längste Fassung des Filmes, aber halt dennoch nicht komplett. Daher war es selbstverständlich, dass ich zuschlagen musste.


Lucky Seven 2

Den sah ich vor langer Zeit beim Kumpel (Review = HIER KLICKEN). Den bekam ich nun von meinem Japan-Dealer als HK-VCD in Canto/Mandarin mit Englischen Subs. Mit Yukari Oshima und Phillip Ko.


The Fierce Fist

Eastern mit Judy Lee, Yueh Hua, Lo Lieh, Tien Feng und Shan Mao. Der stand auch als südkoreanische VHS auf meiner Wunschliste. Nun aber von meinem Japan-Dealer als VCD in Mandarin (ohne englische Subs) erhalten. Ich weiss nicht, ob es eine HK oder China VCD ist.


Unbekannter Film

Als Geschenk, da es länger dauerte, bis der Japan-Dealer verschickt hat, bekam ich eine chinesische DVCD. Der chinesische Titel heisst übersetzt Colorful Monk Wolf Girl. Aber ich bin ziemlich sicher, dass der Film anders heisst. Ich finde anhand des chinesischen Titels, des in Englisch übersetzen Titels und anhand der zwei Darsteller-Namen keine Infos zum Film. Es sieht auch nach einem neuen (TV?) Film aus. Drama oder Thriller im modernen Setting. Also kein Schwertkampffilm oder so was.


Tough Guy

Den hatte ich als US-VHS (siehe Review = HIER KLICKEN). Dieses Original-VHS aus Taiwan hat mein Japan-Dealer sehr billig auf FB angeboten und ich schlug zu, da das US-VHS nur Dubbed vorlag (Kantonesisch statt Mandarin). Toller Film mit Chen Kuan-Tai und Chen Sing. Den jetzt als Original-VHS aus Taiwan zu haben, ist mehr als cool. Da musste ich zuschlagen.


Akelarre

 

Akelarre

Story:

17. Jahrhundert in Navarre:

Lord Fermin (Walter Vidarte) lässt das Dorf nach Hexen absuchen und erhält dabei Hilfe des Inquisitors (José Luis López Vázquez).  Verdächtige werden verhaftet und durch Folter zu Geständnissen gezwungen. Damit will sich der tyrannische Lord Fermin einen Bauer namens Unai (Patxi Bisquert) vom Leib halten, der gegen seine tyrannischen Machenschaften ankämpft und als eine junge Frau (Silvia Munt) in Haft gefoltert wird, kommt es zum Aufstand…

Meine Meinung:

Einerseits freute ich mich auf Akelarre, andererseits war ich skeptisch. Ich freute mich da klassisches Hexen-Verfolgungssetting. Ich hoffte auf einen stimmungsvollen Film. Auf der anderen Seite fand ich schon das offizielle Plakat zum Film irgendwie «billig», völlig uninteressant und wenig ansprechend. Und leider trifft das auch als Gesamtfazit auf den Film von Pedro Olea zu. Der Film passt damit jedoch thematisch und inhaltlich in die Box von Severin Films (Folklore-Inhalte).

Das macht einen Film aber noch lange nicht gut. Für meinen Geschmack hatte der Film durchs Band TV-Niveau. Ich dachte, hier einen TV-Film vorgesetzt zu bekommen. So wirkt der Inhalt und dessen Qualität auf mich. Das wirkte so, als schaue ich mir im Free-TV einen deutschen TV-Film auf ZDF und Co. an, statt einen fantastischen Beitrag aus Spanien. Ich bin überrascht, dass der überhaupt im Kino lief. Weniger überrascht bin ich, als ich gelesen habe, dass der in der Berlinale gezeigt wurde. Wohl mehr aufgrund politischer Hintergründe statt filmischer Qualität. Passt.

Der Film wirkte auf mich, wie bereits das Film-Plakat, durch und durch billig. Zudem ist der Film zu 95% ein dialoglastiges Drama. Der Plot um Hexen, Folter oder deren Folgen sind sehr klein. Wer da andere Erwartungen hegt, dürfte sehr enttäuscht werden. Der Film bietet praktisch nur Dialoge und dürfte daher höchstens Fans von (billigen-TV-Soap-Opera) Dramen befriedigen. Ich fand den Film einfach nur öde und total langweilig. Da halfen auch die soliden Darsteller nicht, dass zu optimieren. Schade. Da wäre durchaus mehr möglich gewesen…

Fazit: Zeitverschwendung!  

Infos:

O: Akelarre

Spanien 1984

R: Pedro Olea

D: Silvia Munt, José Luis López Vázquez, Mary Carrillo, Walter Vidarte, Patxi Bisquert

Laufzeit der US-Blu: Ca. 97 Min.

Gesehen am: 23.06.26

Fassungen: Gesehen als US-Blu-Ray von Severin Films (All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2) = O-Ton mit englischen Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Als Extras gibt es Interviews mit Cast und Crew. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Montag, 22. Juni 2026

Buffalo Hsiung

Buffalo Hsiung

Story:

Ma (Lu Ping) kann im Restaurant nicht zahlen und wird verprügelt. Gerettet wird er von Shu Ling (Sally Chen Sha-Li) und den zwei Kung Fu kämpfenden Freunden Kao (Lung Tien-Hsiang) und Ken (Chen Hsin-I). Zwei Jahre später ist Ma zu einem Gangster-Boss mutiert. Ken und Kao haben auch für ihn gearbeitet. Als sie jedoch seine Taten nicht mehr gutheissen können, kommt es zur Trennung. Später wird Ken sogar von Ma getötet und Kao schwört Rache…

Meine Meinung:

Aka The Assignment. Von Buffalo Hsiung habe ich das bekommen, was ich mehr oder weniger erwartet habe. Der Plot war natürlich nichts Spezielles und nur Mittel zum Zweck. Den habe ich im Voraus studiert. Die Tatsache, dass der filmische Beitrag aus Taiwan von Hsu Tien-Yung (The Flying Dragon, The Demons in the Flame Mountain, The Red Phoenix) viele Kampfszenen bieten würde, war mir auch bewusst. Und das stimmt auch: es gibt in der Tat viele Kämpfe zu sehen und auf Klamauk wird eigentlich auch verzichtet.

Das sind schon Mal gute Voraussetzungen, denn es gibt genug Basher, die durch lahme Einleitungen oder störenden Klamauk glänzen. Der Film ist relativ kurzweilig, auch wenn der Plot selbst für meine Begriffe uninteressant ist. Und da kommen wir zum einzigen Problem des Filmes: mir waren die Figuren relativ egal und sie strahlten fast alle, wenig bis kein Charisma aus. Das war etwas schade. Einige der Entscheidungen der Figuren sind eigentlich auch nicht wirklich nachvollziehbar. Warum wird Ma vom Opfer selbst zum Schläger-Boss und anschliessend sogar zum Mörder?

Die Einzige, die etwas Gefühl und Emotionen in den Film bringt, ist Sally Chen Sha-Li (Silver Maid, Ma Su Chen). Die einzige weibliche Rolle im Film. Gegen sie enttäuschen die männlichen Darsteller um Lung Tien-Hsiang (The Snake Girl Drops In, Against Rascals with Kung Fu), Chen Hsin-I (Shaolin Heroes, File of Heroes) oder Lu Ping (Tiger, Snake Woman's Marriage). In den Kämpfen überzeugen sie und sind solide. Zudem sind die Kampfszenen auch übersichtlich gefilmt und in Szene gesetzt.

Fazit: Basher-Fans können einschalten!

Infos:

O: Nu Han Meng Niu

Taiwan 1974

R: Hsu Tien-Yung

D: Lung Tien-Hsiang, Chen Hsin-I, Sally Chen Sha-Li, Shih Ting-Ken, Chiang Nan

Laufzeit der indonesischen Betamax: 87:19 Min.

Gesehen am: 22.06.26

Fassungen: Mir lagen zwei Fassungen vor. Zum einen die holländische VHS von Polygram (Englischer Dub mit holländischen Subs) sowie die indonesische Betamax von Pan Video (Englischer Dub mit indonesischen Subs). Beide in Englisch und beide haben eine gute Bildqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2026).