Dieses Blog durchsuchen

Sonntag, 19. Juli 2026

Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland

Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland

Story:

Angela (Pamela Springsteen), die Killerin aus Sleepaway Camp 1 + 2, ist zurück und mordet nun im Camp New Horizons Teens ab…

Meine Meinung (Workprint):

Unmittelbar nach dem Beenden der Dreharbeiten des zweiten Teiles wurde am gleichen Ort gleich die nächste Fortsetzung mit dem Zusatztitel «Teenage Wasteland» gedreht. Wieder von Regisseur Michael A. Simpson und erneut mit Pamela Springsteen als Angela. Der Film hat wenig Plot und spielt neu mit der Idee, reiche und sozial benachteiligte Jugendliche in einem Camp zu vereinen. Abgesehen davon bleibt alles beim Alten. Ich sah mir den Workprint an, da die Kinofassung in Sachen Morden und Gewalt stark zensiert wurde.

Der Workprint ist zwar in den Gewaltmomenten Uncut, dafür ist die Bildqualität alles andere als toll (aber absolut okay), nur Vollbild und was am meisten irritiert hat, waren der fehlende Soundtrack, Musik sowie fehlende Toneffekte und Geräusche (so ist z.B. bei jeder Szene mit dem mobilen Radio keine Musik zu hören). Den Film kann ich Hardcore-Slasher Fans empfehlen, auch wenn Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland das Niveau des Vorgängers nicht halten kann. Der Plot wirkt nochmals dünner und der Film billiger als der zweite Teil. Dass der Film ein sehr kleines Budget hatte, sieht man der Produktion jederzeit an.

Pamela Springsteen spielt gut. Der Rest der Figuren und Charaktere sind 08/15 Stereotypen und spielen mit viel Overacting, schlecht oder austauschbar. Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland punktet in Sachen kreatives Töten und einem hohen Bodycount. Es gibt etliche Opfer. Auch auf einige Nacktszenen muss der Slasher-Fan nicht verzichten. Die Morde sind innovativ, aber selbst in der Workprint Fassung eigentlich nicht sonderlich brutal oder blutig, so dass die starke Zensur der Kinofassung nicht nachvollziehbar ist. Dennoch war es cool, z.B. einen Rasenmäher (noch vor Braindead) als Mordwerkzeug gesehen zu haben.

Fazit: Wer die ersten zwei Filme mochte, kann trotz den Mängeln einschalten!

Gefolgt von: Return to Sleepaway Camp

Infos:

O: Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland

USA 1989

R: Michael A. Simpson

D: Pamela Springsteen, Tracy Griffith, Michael J. Pollard, Mark Oliver, Sandra Dorsey, Kim Wall, Daryl Wilcher

Laufzeit der US-Blu (Workprint): 84:48 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Ich habe den Film als US-DVD von Anchor Bay (zensierte Kinofassung) und US-Blu-Ray von Shout Factory in der Sammlung. Letztere bietet den Workprint (VHS-Master) als Bonus = immerhin Uncut in den Kills. Jedoch sollen einige Dialoge und Musikstücke fehlen da eben ein Workprint. Die Kinofassung ist stark zensiert. Schade, dass man für die Bonusfassung nicht das HD-Master nahm und die Uncut Szenen einfügte. Die Bild- und Tonqualität des Workprint sind durchschnittlich. O-Ton Englisch ohne Untertitel. Es gibt keine Musik und diverse Soundgeräusche fehlen, was die Sichtung gewöhnungsbedürftig macht. In Deutschland gibt es den Workprint von X-Rated auf DVD.

Samstag, 18. Juli 2026

Update

Zu Ehren von Sam Neill, der am 13.07.26 verstarb, gibt es drei Reviews zu:


- Event Horizon

- Daybreakers

- In the Mouth of Madness







RIP


In the Mouth of Madness

In the Mouth of Madness

Story:

Privatdetektiv John Trent (Sam Neill) nimmt einen neuen Auftrag an. Er soll einen verschwundenen Horrorautoren (Jürgen Prochnow) finden. Was zunächst als einfacher Auftrag beginnt, endet in einem Horrortrip…

Meine Meinung:

In the Mouth of Madness wurde zu Ehren von Sam Neill (Possession) gesichtet, der am 13.07.26 verstorben ist. In the Mouth of Madness ist ein Mitte der 90er Jahre Horrorfilm von John Carpenter (Pro-Life, Cigarette Burns). Ich sah den Film in meinem Leben bisher sehr wenig (ich glaube nur 1-2x) und ich wusste nicht mehr sonderlich viel. Nach der Sichtung kann ich sagen, dass der Film zwar sehr gut ist, ich ihn aber nicht ganz zu meinen aktuellen John Carpenter Highlights zähle (zu denen gehören Halloween, Das Ding aus einer anderen Welt und Vampire).

In the Mouth of Madness würde ich zu den besseren Filmen im Mittelfeld zählen. Ich denke, dass z.B. auch Die Fürsten der Dunkelheit in dieser Kategorie landen würde. Und danach Filme wie Sie leben, Ghosts of Mars, Christine oder Escape from New York. Praktisch alle diese Filme sah ich bisher nur einmal und müsste ich dringend auffrischen. In the Mouth of Madness dürften Sam Neill Fans voll auf ihre Kosten kommen, da sehr viel Screentime und Hauptrolle. Er erzählt in der Gummizelle, wie es dazu kam, dass es in dieser gelandet ist. Wenn ich am Film etwas kritisieren muss, dann dass der Film nicht wirklich gruselig, ziemlich blutleer und die Musik unauffällig ist.

Zu den Stärken gehören ansonsten der Plot, der inhaltlich spannend, interessant, unterhaltsam und durch und durch phantastisch ist. Alles scheint möglich. John Carpenter hat sich stark an H.P. Lovecraft orientiert. Am meisten erinnern die Tentakel-Wesen an das grosse Autorenvorbild. In einer Szene kommen auch Hellraiser Vibes auf. Nebst Sam Neill ist der Film mit Namen wie Julie Carmen (sammelte bereits in Fright Night Part 2 Horrorerfahrungen), Jürgen Prochnow (Beverly Hills Cop II, The Keep) oder David Warner (Necronomicon) solide besetzt. Für die spektakulären Make-Up-Masken und Wesen aus einer anderen Dimension war die KNB-FX Group (House III, Nightwish) verantwortlich.

Fazit: Horrorfans zu empfehlen!

Infos:

O: In the Mouth of Madness

USA 1994

R: John Carpenter

D: Sam Neill, Julie Carmen, Jürgen Prochnow, David Warner, John Glover, Bernie Casey, Peter Jason

Laufzeit der US-Blu: 95:22 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von New Line Cinema/Warner vor = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität. Nebst dem O-Ton befindet sich sogar die deutsche Sprachfassung an Bord. Ich sah mir den Film in Deutsch an. Die Synchronisation ist gelungen und Sam Neill hat seine bekannte deutsche Stimme abbekommen. Die US-Blu-Ray soll inhaltsgleich mit der deutschen Blu-Ray sein. In England gibt es bereits eine UHD.