Madness
Story:
Ein Verbrecher (Joe Dallesandro) bricht aus dem Gefängnis aus und begibt sich an den Ort, wo er seine Beute versteckt hat. Dort hausen nun zwei Schwestern (Patrizia Behn, Lorraine De Selle) und deren Freund (Gianni Macchia). Nach einigen Liebesspielen und Beobachtungen dringt der Verbrecher ins Haus ein und sucht nach der Beute. Zudem nimmt er das Trio als Geisel…
Meine Meinung:
Fernando Di Leos Filme mag ich. Er ist vor allem für seine Poliziotteschi Titel wie Milano Kaliber 9, Der Teufel führt Regie, Shoot First, Die Later, Der Mafiaboss - Sie töten wie Schakale, Zwei Supertypen räumen auf, Killer Vs. Killers oder Auge um Auge bekannt. Auf der anderen Seite hatte er auch einige weniger interessante Filme in seinem Repertoire, die mir nicht wirklich zugesagt haben (= Gli Amici di Nick Hezard, To Be Twenty oder Naked Violence).
Madness ist so ein Zwischending. Der Film, der mit Joe Dallesandro (Die wilde Meute, Blood for Dracula, The Climber, Die Grausamen Drei, Flesh for Frankenstein) in der Hauptrolle aufwartet, ist ein Film mit Licht und Schatten. Der Film startet zunächst interessant: Joe Dallesandro entkommt, tötet und macht sich danach auf den Weg, seine Beute zu finden. Der Film mutiert danach zu einem Art Kammerspiel zwischen zwei Schwestern und einem Mann. Dem Freund der einen Schwester und der Affäre der anderen Schwester.
Das sorgt für ungewohnt sleazige Momente in dem Film von Fernando Di Leo. Gegen Sex und nackte Haut als Füllszenen ist nichts einzuwenden. Da zeigen Patrizia Behn und Lorraine De Selle (Cannibal Ferox, House on the Edge of the Park, The New Godfathers, Emanuelle in America sowie Women’s Camp 119) vollen Körpereinsatz. Der Soundtrack war top. Für meinen Geschmack das Beste am Film. Danach flacht der Film mit der Zeit jedoch ab, da bis zum Ende nicht wirklich was passiert und selbst das (kurze) Finale war relativ lahm und enttäuschend. Schade.
Fazit: Wird zumindest in dieser Ital. Originalversion nicht in die Sammlung aufgenommen, da auf Dauer eintönig, fad und repetitiv. Das Finale war eigentlich enttäuschend.
Infos:
O: Vacanze per un massacro
Italien 1980
R: Fernando Di Leo
D: Joe Dallesandro, Patrizia Behn, Lorraine De Selle, Gianni Macchia
Laufzeit der Ital. DVD: 85:49 Min.
Gesehen am: 20.02.26
Fassungen: Mir lag die Ital. DVD von Raro Video / Minerva
Pictures vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Ital. Ton mit englischen
Subs. Gibt es inzwischen auch Uncut in Deutschland (Blu-Ray von X-Rated als Madness
- Zum Töten gezwungen). Zu VHS-Zeiten bekam der Film in Deutschland der Titel Toy.






