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Sonntag, 6. September 2026

Shaolin King Boxer


Shaolin King Boxer

Story:

Gangster Su Ting-Cheng (Lau Kar-Wing) wird von seinen Gangster-Kollegen Liang Pao (Leung Kar-Yan) sowie Pao Po-Pi (Wilson Tong) aus dem Gefängnis befreit. Su Ting-Cheng kennt nur ein Ziel: Rache an dem Inspektor, der ihn verhaftet hat. Doch Inspektor Chiu Tien-Hsing (Chen Kuan-Tai) überlebt den Angriff, bleibt jedoch verletzt zurück, während seine Familie den Tod findet. Er schwört Rache an den Gangstern und bekommt von Ting Yi-Lan (Meng Fei) Unterstützung… 

Meine Meinung:

Aka Shaolin Kingboxer und Iron Fists. Den Film von Karl Maka (sein Name im Vorspann lautet Kais Mak) sah ich seit 16 Jahren nicht mehr. Und das war von all den Chen Kuan-Tai (Thunderclap) Filmen, welche ich diese Tage sah, der bisher beste Titel. Was für ein Kracher! Aber bei Namen wie Karl Maka (Aces Go Places), Chen Kuan-Tai, Lau Kar-Wing (His Name Is Nobody), Leung Kar-Yan (Legend of a Fighter), Meng Fei (Take the Rap) oder Wilson Tong (The Treasure Hunters) auch keine wirkliche Überraschung! Der Film legt ein hohes Tempo und eine simple Story mit Italo-Western-Elementen an den Tag (Raub, Verrat, teilweise könnte auch die Musik aus Italo-Western stammen).

Der Plot ist wirklich simpel und es dauert keine fünf Minuten, bis absolut sehenswerte Kampfszenen folgen. Und davon gibt es, fast pausenlos und bis zum Ende, jede Menge zu bestaunen. Der Film ist auch ernst und dramatisch inszeniert. Es gibt keinen Klamauk. Meng Fei spiel einen ähnlichen Charakter wie in The Prodigal Boxer 1 + 2 inklusive The Secret of Shaolin Poles. Einen lausbübischen Charakter. Das liegt ihm aber. Er und Chen Kuan-Tai, letzterer als eiskalter Rächer, der den Tod seiner Familie rächen will, geben ein tolles Duo ab. Beide haben eigene Waffen, die gekonnt in die Kampfszenen eingebracht werden.

Und an den Bösewichten hatte ich selbstverständlich auch Freude. Wie könnte ich nicht, bei Namen wie Wilson Tong, Leung Kar-Yan sowie Lau Kar-Wing?!. Letzterer ist der Hauptbösewicht und alle drei dürfen spektakuläre Kampfszenen demonstrieren. Es gibt einzelne Szenen, die künstlich beschleunigt wurden. Das war leicht schade und dass sich die Parteien im Finale verraten und gegenseitig an den Kragen gehen, fand ich ebenfalls leicht schade. Ich hätte es lieber gesehen, wenn sie im Kampf gegen die Helden besiegt worden wären. Freude hatte ich auch am Mädel auf der Seite der Bösewichte. Leider wird ihr Name in einigen Filmdatenbanken (z.B. hkmdb) nicht gelistet. Laut KI soll es sich um Hilda Liu Hao-Yi handeln, die u.a. auch für das Stunt-Team vom Lau Kar-Wing tätig war. Sie kämpft im Film mit Messern und macht dabei eine gute und absolut tödliche Figur. Ob es sich bei ihr tatsächlich um Hilda Liu Hao-Yi handelt, kann ich dennoch nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. In anderen Reviews lese ich, dass es sich um Yang Pang An oder Wong Gwan handeln soll. Auf jeden Fall überzeugt sie, da die einzige grosse Frauenrolle im Film.

Fazit: Pflichtprogramm für Eastern Fans!

Infos:

O: Tit Kuen

HK 1977, 1979 (je nach Quelle)

R: Karl Maka

D: Chen Kaun-Tai, Lau Kar-Wing, Leung Kar-Yan, Wilson Tong, Meng Fei, Chen Hui-Lou, Yeh Fei-Yang, Ko Fei, Huang Ha, Wang Yao

Laufzeit der US-DVD: 88:14 Min.

Gesehen am: Aug. 2010 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Gesehen als US-Bootleg DVD, die 2011 in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signiert wurde = eine Kopie einer US-VHS. Vollbild, Englischer Dub (keine gute Quali, aber erträglicher da der Film praktisch auf Klamauk verzichtet), durchschnittliche Bild- und Tonqualität. Es gibt weder eine Blu-Ray noch eine deutsche Fassung (Stand: Sept. 2026). Da muss ich mich nach einem Mandarin Print (in China) umsehen!

Samstag, 5. September 2026

Hero Tattooed with 9 Dragons

 

Hero Tattooed with 9 Dragons

Story:

Ta Lung (Chen Kuan-Tai) ist arrogant, provoziert gerne, hat eine grosse Klappe und hält nichts vom Studieren. Seine Leidenschaft gilt nur dem Kämpfen. Als er im Kampf einen Gegner verletzt, flieht er vom Tatort und erlebt diverse Abenteuer. Da wird Mr Kao (Ku Cheng) auf Ta Lung aufmerksam und wird sein Meister. Später kommt es an Ta Lungs Familie zu einem Massaker. Ta Lung und neue Verbündete (u.a. Judy Lee, Chen Song-Yong) rächen sich an den Tätern (u.a. Tsai Hung)…

Meine Meinung:

Aufgrund meines aktuellen Chen Kuan-Tai (Don’t Love Any Stranger, Murderer, The Fortune Code) Marathons war nun der taiwanesische Eastern Hero Tattooed with 9 Dragons, den ich tatsächlich nur als Bootleg in der Sammlung stehen habe, an der Reihe, aufgefrischt und neu angesehen zu werden. Der Film von Pao Hsueh-Li (Tough Guy, The Heroes, Ninja in the Deadly Trap) kann mit anderen Filmen des Regisseurs, zumindest in dieser Fassung und Form (Vollbild, Englischer Dub), nicht mithalten.

Das Vollbild war hier und da störend aber deutlich schlimmer und nervender war der nervtötende Englische Dub. Grauenhaft! Die ersten zehn Minuten, in denen Chen Kuan-Tais Figur als Kind dargestellt wird, nerven sehr. Ich ging auch mit falschen Erwartungen an den Film. Ich habe mehr einen ernsten, humorlosen und düsteren Wuxia erwartet. Stattdessen bekam ich eine Kung-Fu-Komödie mit nicht linearem Plot serviert, in dem z.T. erst nach ca. 55 Minuten noch wichtige Personen für den Verlauf der Handlung auftauchen, die zuvor nie zu sehen waren. Immerhin war die Musik mehrheitlich, auch wenn repetitiv, cool. Das hätte deutlich schlimmer sein können.

Ich denke, wäre es ein Mandarin Print gewesen, wäre der Film weniger nervend gewesen. So verkommt der Mix aus Klamauk und Englischem Dub zu einem hässlichen Sehvergnügen. Langweilig wird es jedoch selten und es gibt viele Kampf- und Trainingsszenen. Chen Kuan-Tai spielt eine Figur, die besser zu einem Jet Li (à la seine Rolle in Fong Sai Yuk) oder Alexander Fu Sheng gepasst hätte. Ein Schlitzohr-Charakter. Da wirkte Chen Kuan-Tai leicht unpassend, auch wenn er in den Kampfszenen natürlich zu überzeugen vermochte. Judy Lee (Kung Fu - Die Karateteufel) ist eben eine der besagten Figuren, die erst gut nach einer Stunde auftauchen. Zuerst sorgt sie für weitere Füllszenen mit doofem Klamauk, im Finale überzeugt sie hingegen mit ihren Waffen im Kampf. Tsai Hung spielt einen der Bösewichte. Er spielte regelmässig in den Filmen von Regisseur Pao Hsueh-Li mit, z.B. in Blooded Treasury Fight oder The Kung Fu Emperor.

Fazit: Kein Kracher und nur Hardcore-Fans von Chen Kuan-Tai Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Jiu Mei Long

TW 1978

R: Pao Hsueh-Li

D: Chen Kuan-Tai, Ku Cheng, Cheng Kang-Yeh, Judy Lee, Chen Song-Yong, Tsai Hung

Laufzeit der Bootleg-DVD:  Ca. 91 Min.

Gesehen am: Aug. 2010 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Ich sah den Film via US-Bootleg-DVD, die 2011 in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signiert wurde. Als Vorlage diente scheinbar eine US-VHS, die möglicherweise auch Masterfehler hat. Mind. einmal sah es nach einem Zensursprung aus und auch sonst sind einige Szenenübergänge komisch anzusehen. Extrem mieser englischer Dub, solide Bildqualität und Vollbild statt Widescreen. In einigen Trainingsszenen zwischen Chen Kuan-Tai, Ku Cheng und Cheng Kang-Yeh fällt das Vollbild besonders negativ auf. Ich denke, nur schon in Mandarin ist der Film erträglicher. Daher werde ich schauen, ob ich davon (in China) eine Mandarin Fassung finde. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Sept. 2026).

Mittwoch, 29. April 2026

The Invisible Terrorist

The Invisible Terrorist

Story:

General Chao Ting-Bing (Wang Hsieh) wechselt die Seiten und setzt nun die Ming-Rebellen im Shaolin Tempel auf die Todesliste. Es gibt eine Liste mit Namen. Diese wird von den Rebellen jedoch in drei Stücke verteilt und befindet sich nun im Besitz der besten Kämpfer der Rebellen (Carter Wong, Cliff Lok, Wen Chiang-Long), die nun von der Regierung zur Jagd ausgeschrieben werden…

Meine Meinung:

The Invisible Terrorist bietet zwar inhaltlich nichts Neues und die ewigen Twists, Betrügereien und Seitenwechsel der Beteiligten, dennoch ist die Mitte der 70er Jahre Produktion aus Hong Kong von Regisseur Chan Siu-Pang sehenswerte Kung-Fu-Unterhaltung. The Invisible Terrorist war scheinbar sein Regiedebüt, ehe er später noch Filme wie Shaolin Death Squads, The Mysterious Heroes, Brutal Sorcery oder Curse inszeniert hat. Daneben ist er in vielen Filmen auch als Martial Arts Director gelistet (Raiders of the Shaolin Temple, Lackey and the Lady Tiger, Shaolin Kung Fu Mystagogue).

Was mir am Film sehr gefiel war die hohe Anzahl von Kampfszenen. Das hat mich überrascht. Es gibt von Beginn an bis zum Ende, praktisch pausenlos, alle fünf Minuten Kampfszenen zu sehen. Mit oder ohne Waffen, sonderbaren Waffen, Gruppen- oder Einzelkämpfe. Das war toll und der Cast kann sich dabei auch sehen lassen. Es waren viele bekannte Namen wie Carter Wong (Killer from Above), Cliff Lok (Kung Fu Genius), Lo Lieh (Bullet for Hire), Doris Lung Chun-Erh (7 Men of Kungfu), Chin Kang (Shaolin Warrior), Lung Fei (Shanghai Massacre) oder Wang Hsieh (Cantonen Iron Kung Fu) dabei. Dass mit so einem Cast ein vielversprechender Kung Fu Film bei rauskommt, überrascht nicht.

Gut war auch der komplette Verzicht auf Humor und die Tatsache, dass am Ende praktisch alle tot sind. Das Finale war cool und hatte starke Samurai- und Italo-Western Vibes. Ich fand es auch originell. Vom Cast sind folgende Namen nur kurz zu sehen: Doris Lung Chun-Erh (hat auch keine kampfbetonte Rolle), Lo Lieh (scheidet gleich am Anfang aus) und auch Lung Fei ist nur kurz zu sehen. Bei den Bösewichten überzeugen ansonsten Wang Hsieh als weisshaariger General und Chin Kang mit Schnauz. Carter Wong ist sehr solide und Cliff Lok nervte mich hier weniger, da ernste Rolle. Die Settings sind hübsch abwechslungsreich und jeweils passend ausgewählt.

Fazit: Sehenswerter Eastern!

Infos:

O: Tin Law , Fei Qui , Chik Yeung Hung

HK 1976

R: Chan Siu-Pang

D: Carter Wong, Cliff Lok, Lo Lieh, Doris Lung Chun-Erh, Chen Hui-Lou, Chin Kang, Lung Fei, Wang Hsieh

Laufzeit der chinesischen VHS: 76:26 Min.

Gesehen am: 29.04.26

Fassungen: Gesehen als VHS aus China mit Omni Video Cassette Kartonpackung = im Originalton Mandarin mit englischen und chinesischen Subs. Das VHS selbst ist eine Kopie und könnte ggf. auch nicht ganz komplett sein (76:26. statt 80 Min.). Eine bewusste Zensur fiel mir aber nicht auf. Die Bild- und Tonqualität sind solide. Die VHS aus Holland von Dragon Video (zusammen mit Secret of the Chinese Kung Fu auf einem Tape) wird nie geschaut werden, da Englisch Dubbed. Zudem könnte es zensiert sein (73 Min. während die HK-VHS 80 Minuten läuft). Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2026).

Dienstag, 28. April 2026

Infested

Infested

Story:

Eine Gruppe von Bewohnern (u.a. Théo Christine) kämpfen gegen einen aggressive Spinnenplage, die sich im Block vermehrt, um ihr Überleben…

Meine Meinung:

Infested ist ein französischer Tierhorrorfilm um mordende Spinnen und stellt gleichzeitig Sébastien Vaniceks Regiedebüt dar, dem Regisseur des kommenden, neuen Evil Dead Filmes (= Evil Dead Burn). Der Film ist nicht nur ein Tierhorrorfilm, sondern bietet auch eine sozialkritische Note (Diskriminierung). Die Figuren stammen aus der Banlieue und der Film spielt auch dort in einem Häuserblock.  Der Film wurde dazumal fast zeitglich mit Sting veröffentlicht, den ich am BIFFF sah und sehr enttäuscht war. Zudem nervte Sting.

Infested habe ich im gleichen Jahr am Brugggore Filmfestival nebst anderen Titeln wie Aberrance, How to Kill Monsters, Le Vourdalak oder Minore verpasst. Seither stand der Titel auf meiner immer zu langen Wunschliste. Nun holte ich die Sichtung von Infested nach und in meinen Augen ist Infested nicht nur deutlich besser und sehenswerter als Sting, sondern auch abgesehen davon einer der besten Tierhorrorfilme mit Spinnen. Es ist nicht alles perfekt, aber im Grossen und Ganzen macht Infested Vieles richtig.

Vor allem wer Angst vor Spinnen hat (oder sie einfach eklig findet), sollte sich Infested ansehen. Es gab in der Tat zwei-drei tolle Szenen, die auch ich eklig und scary fand. Das waren aber beides Szenen, in denen die Spinnen noch nicht so gross waren (z.B. die Badezimmer-Szene). Das klaustrophobische und dunkle Setting plus Kameraarbeit tragen viel zur Stimmung bei. Oft sind die Spinnen, vor allem am Anfang, immer nur schnell oder in Hintergründen zu sehen. Und das macht die Szenen dann auch creepy und unheimlich. Oder wie sie in den Boxen verstaut zu sehen sind. Eklig.

Sobald die Spinnen grösser werden, verschwindet der angstvolle Faktor. Zwar wurden echte Spinnen (200 Riesenkrabbenspinnen) verwendet, um diese später digital zu vergrössern, aber das sieht man den Viechern halt auch an. Auch wenn die Bewegungen sicherlich natürlicher sind als bei reinen CGI-Spinnen, so war das ein gewisser Minuspunkt. Zudem war auch das Finale an sich relativ lahm und kann das Niveau, welches der Film im Mittelteil aufbaut, nicht halten. Die Figuren sind stark gespielt. Charakterisiert wird vor allem die Gruppe, die ums Überleben kämpft. Der Horror startet nach ca. einer halben Stunde. Zuvor entwickeln sich die Figuren und der Plot.

Fazit: Tierhorrorfans zu empfehlen!

Infos:

O: Vermines

Frankreich 2023

R: Sébastien Vanicek

D: Théo Christine, Sofia Lesaffre, Jérôme Niel, Lisa Nyarko, Finnegan Oldfield

Laufzeit der Bootleg-Blu-Ray: Ca. 106 Min.

Gesehen am: 28.04.26

Fassungen: Ich habe den Film als Bootleg-Blu-Ray vom Kumpel geschenkt bekommen. Der Film ist Uncut, die Bild- und Tonqualität sind sehr gut und zum Französischen Originalton können englische Untertitel zugeschaltet werden. In Deutschland gibt es den Film als Spiders - Ihr Biss ist der Tod auf DVD, Blu-Ray und UHD.

Mittwoch, 1. April 2026

Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin

 

Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin

Story:

Pai Yung Feng (John Cheung Ng-Long) macht es sich zur Aufgabe, seine Schwester (Yu On-Kei), die als Prostituierte in einem Bordell arbeitet, freizukaufen. Auf dem Weg dorthin rettet er die Kellnerin Shuang Shuang (Sarina Sai Zhu-Juan) vor aufdringlichen Kerlen, die später alle tot im Wald gefunden werden. Darunter ist auch der Sohn von Hung Chun Piao (Dean Shek). Hung Chun Piao plant nun, Pai Yung Feng zu töten, da er meint, dass dieser der Mörder ist. Doch wer ist in Wahrheit der mysteriöse Killer?

Meine Meinung (SPOILER):

Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin lag seit 2017 ungesehen rum. Erst durch einen neu entstandenen Kontakt zu einem Deutschen Sammler wurde ich indirekt motiviert, den Film anzuschauen, jedoch in einer anderen Fassung (mehr dazu unter Fassungen). Bei Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin handelt es sich um einen Ende der 70er Jahre (1977) Eastern aus Hong Kong von Goldig Films (The Gold Connection, Cunning Kids, Two Wondrous Tigers).

Der Film von Simon Chui Yee-Ngau (auch Action-Regie) und Cheung Sum (war auch für das Drehbuch zuständig) wartet mit John Cheung Ng-Long (The Eagle's Killer, Kung Fu Master Named Drunk Cat, The 36th Chamber of Shaolin) als Star auf. Er hat in einigen Filmen, die von Goldig Films produziert wurden, mitgewirkt. Einer seiner bekanntesten Titel dürfte Snake in the Monkey's Shadow sein. Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin hat mir sehr gut gefallen. Der Film ist aus mehreren Gründen erwähnenswert, die ich so nicht erwartet hätte.

Zum einen die Rolle von Dean Shek (His Name Is Nobody, A Better Tomorrow 2, By Hook or by Crook). Dean Shek spielt oftmals übertriebene Comic-Charaktere. Dass er auch ernstere Rollen spielen kann, ist mir bewusst, auch wenn ich dies selten erlebt habe (z.B. in The Bravest Fist nebst Michael Chan Wai-Man). Hier spielt er nicht nur eine ernste Rolle, sondern auch den Hauptbösewicht. Und er macht das ausserordentlich gut. Seine Kampfszenen, egal ob mit oder ohne Waffen oder sonstigen Überraschungen (einem Krug aus giftigem Wein), sind stark choreographiert und im Finale gibt er einen harten Brocken ab.

Auf Humor und Klamauk wird im Film verzichtet. Ganz ohne kommt der Film dennoch nicht aus. Wobei es mehr ein Overacting ist, welches einige der Handlanger von Dean Shek an den Tag legen. Vor allem dann, wenn es um die Vergewaltigungen von der von Sarina Sai Zhu-Juan gespielten Figur geht. Da drehen die Herren im Film durch (Mimik, Lachen etc.). Sehr übertrieben und cartoonhaft dargestellt. Aber alles in allem ein ernster Eastern. Dazu passt dann auch der Genre-Mix. 

Der Film ist nämlich ein Genre-Mix aus Kung-Fu-Streifen, Monster-Film (an der Stelle will ich auch nicht mehr verraten, aber die Auflösung ist unglaublich amüsant und innovativ) und Rape & Revenge-Inhalten. Einige Zuschauer haben die Menge an Vergewaltigungen im Film kritisiert, aber am Ende wird deutlich, dass es mit dem Plot und dem Verlauf des Plots zu tun hat. Ein unschönes, aber wichtiges Merkmal der Geschichte. Hut ab vor der mir unbekannten Darstellerin Sarina Sai Zhu-Juan (The Dragon Lives Again, Hot Blood), die dabei gut agiert hat. Da auch die Kampfszenen und die Waffen, welche die Kämpfer brauchen, rocken, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen!

Fazit: Sehenswerter Kung-Fu-Film, der leider viel zu wenig bekannt ist!

Infos:

O: Huet Hoi Tong Long Chau

HK 1977

R: Cheung Sum, Simon Chui Yee-Ang

D: John Cheung Ng-Long, Yu On-Kei, Sarina Sai Zhu-Juan, Dean Shek

Laufzeit der DVD-R-Fassung: 95:44 Min.

Gesehen am: 01.04.26

Fassungen: Mir lag seit 2017 ungesehen eine US-Bootleg-DVD rum. Diese ist, wie ich nun getestet habe, Englisch Dubbed und kommt nicht in die Sammlung. Warum nicht? Von einem Kumpel aus Deutschland habe ich eine selbst gebastelte Version als DVD-R erhalten. Diese hat mehrere Vorteile wie z.B. Widescreen Bild (Master = franz. VHS = Mantis, le tigre de Shaolin) und diverse Audio-Optionen. Für mich war vor allem der Mandarin-Track ausschlaggebend. Dazu gibt es zwei englische Untertitelspuren (einmal in Weiss, einmal in Gelb). Die Fassung findet sich inzwischen auch auf YouTube. Offizielle, mir bekannte Fassungen sind die VHS aus Frankreich (kostet auf Ebay ca. 100 Euro), eine VHS aus Algerien (Englisch Dubbed mit franz. und arabischen Subs) und eine US-DVD (Englisch Dubbed). Zudem gibt es noch eine UK-DVD von Vengeance Video. Dort ist mind. auch englischer Ton enthalten. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: April 2026). In China und Taiwan finde ich nur Bootlegs (Taiwan) und auf dem chinesischen «YouTube» auch nur Mandarin Ausgaben (jedoch ohne irgendwelche Subs und in Vollbild).

Dienstag, 10. März 2026

Hitman in the Hand of Buddha

 

Hitman in the Hand of Buddha

Story:

Wong Chin (Hwang Jang-Lee) arbeitet in der Reis-Verarbeitung. Die Konkurrenz versucht, der Firma Schaden zuzufügen. Wong Chin wehrt sich und zieht so den Zorn der Gangster auf sich. Diese setzen einen Kämpfer (Tino Wong Cheung) auf Wong Chin an. Dieser hat jedoch keine Chance. Also taucht der Boss (Eddy Ko) höchstpersönlich auf und schlägt Wong Ching in die Flucht. Der flieht in den Shaolin Tempel und bereitet sich dort auf seine Rache vor…

Meine Meinung (Koreanische Fassung):

Hitman in the Hand of Buddha ist ein Film von und mit Hwang Jang-Lee, je nach Quelle und für seine Fans absolutes Pflichtprogramm. Der Film aus dem Jahr 1981 wirkt eher wie eine Ende der 70er Jahre Produktion à la Die Schlange im Schatten des Adlers. Der Mix aus Klamauk und Kung Fu, die Choreographie erinnern an diese typischen 1979er Kung Fu Komödien.  Es herrschen unterschiedliche Infos, ob der Film eine Produktion aus Hong Kong oder Südkorea ist (mehr dazu unter Fassungen). Wie dem auch sei: der Film ist Old School Kung Fu Fans wärmstens zu empfehlen!

Der Plot ist dünn und minimalistisch. Was überzeugt sind die Hauptrollen, die Anzahl von Kampf- und Trainingsszenen und die Choreographie. Das sind die Stärken des Filmes. Die Kampfszenen und die Choreographie hat Yuen Woo-Ping Vibes. Jedoch waren Corey Yuen (Ninja in the Dragon's Den, Heroes of Shaolin) und Mang Hoi (The Blonde Fury, Encounters of the Spooky Kind 2) dafür zuständig. Besonders die Kampfszene mit den Essstäbchen und der Finalkampf zwischen Hwang Jang-Lee und Eddy Ko waren die Highlights des Filmes. Der Hammer!

In der koreanischen Fassung, welche ich mir zuerst ansah, wurden einige wenige humoristische Szenen mit Kindern und Fan Mei-Sheng als Bettler entfernt. Das ist gut so. Hingegen gibt es in der HK-Fassung mehr Italo-Western Musik zu hören, als in der koreanischen Fassung. Der Eastern, der in Südkorea gedreht wurde, wartet mit Hwang Jang-Lee (The Eagle's Killer, Buddha Killer) in einer Heldenrolle auf. Ich mag ihn i.d.R. mehr als Bösewicht, doch seine Technik und Kampfszenen hier waren absolut klasse, so dass das zu verschmerzen war. Ihm gegenüber steht Eddy Ko (Mountain Warriors, The Thundering Mantis), der als fieser Bösewicht und harter Endgegner zu gefallen weiss. Speziell wenn sie im Finale zuerst mit Stöcken gegeneinander kämpfen, ist Spektakel garantiert.

Fazit: Muss See Titel für Fans von Hwang Jang-Lee!

Infos:

O: Che Diy Saai Yan, 借刀殺人, The Swordsman (Inmuga-in), 인무가인

HK, Südkorea 1981

R: Hwang Jang-Lee, Park Yun-gyo

D: Hwang Jang-Lee, Eddy Ko, Hwang Choon-Soo, Won Jin, Park Hui-Jin, Fan Mei-Sheng, Tino Wong Cheung, To Siu-Ming

Laufzeit der UK-DVD (Koreanische Fassung): 81:25 Min.

Gesehen am: 10.03.26

Fassungen: Mir ist nicht 100% klar, ob es ein HK oder ein südkoreanischer Film oder eine Co-Produktion ist. Laut dem koreanischen Filmarchiv ist es ein südkoreanischer Film, produziert von Dae Yang Films Co. und Regie führte Park Yun-gyo. Der Film wurde auch in Südkorea gedreht. Laut der Hong Kong Movie Database ist es eine HK-Produktion entstanden durch Hwang Jang-Lee, der nicht nur die Hauptrolle spielte, sondern auch Regie führte und seine Firma Hwang Jang Lee Production Company produzierte den Film. Laut der UK-DVD, die nebst der HK-Fassung (Englisch Dubbed) auch die kürzere koreanische Fassung anbietet (In Koreanisch mit englischen Untertiteln), soll die koreanische Fassung der Director’s Cut sein und soll durch die Hand von Hwang Jang-Lee entstanden bzw. editiert worden sein. Es soll auch seine Originalstimme sein, die im Koreanischen Dub zu hören ist. Daher sah ich mir zuerst die koreanische Fassung an. Die liegt in Vollbild vor. Die Bild- und Tonqualität sind (für meinen Geschmack) noch immer gut. Die HK-Fassung sah mich mir als China VHS von Pacific an. Der Film liegt statt im chinesischen O-Ton Kantonesisch in Mandarin mit englischen & chinesischen Subs vor. Es handelt sich um eine Kopie der HK-VHS von Wild West Video (einem Ocean Shores Ableger). Die deutschen Hauptfassungen (Titel: Im Auge des Taifun) sind zensiert aber in Widescreen. Als Bonus haben einige deutsche Anbieter auch die Uncut Fassung in Englisch auf die Disc gepackt (Vollbild = wohl auch eine Ocean Shores Kopie). Es gibt keine Blu-Ray (Stand: März 2026). Die Koreanische Fassung läuft 81:25 Min. Die HK-Fassung 89:30 Min. Grössere Unterschiede fielen mir, speziell in den Kampfszenen, nicht auf. Ggf. fehlt im Korea-Cut die angedeutete Rape-Szene und einige lustige Szenen fehlen dort, was die koreanische Fassung kurzweiliger werden lässt. Dafür nahm ich in der HK-Version mehr Italo Western Musik wahr. Mit der Korea-Fassung via UK-DVD bin ich jedoch bestens bedient.


Sonntag, 22. Februar 2026

Shaolin Invincible Guys


Shaolin Invincible Guys

Story:

Raymond Lui will seine Freundin, die von Gangstern zur Prostitution gezwungen wird, retten. Dazu kommt ihm Kung Fu Kämpfer Chi Kuan-Chun gerade recht. Beide nehmen den Kampf gegen die Bösewichte auf…

Meine Meinung:

Shaolin Invincible Guys ist ein Ende der 70er Jahre Eastern aus Taiwan von und mit Raymond Lui Shing-Gung (Kendo – Der tödliche Hammer, Honeymoon Killer, Thirty Six Killers) und seiner gegründeten Firma Success Film (H.K.) Company Lt. Er wirkte auch am Drehbuch mit. Ein simpler Plot und mit überraschend wenig Klamauk. Immerhin Mal ein etwas anderer Plot als andere Filme, die um 1978/1979 veröffentlicht wurden.

Shaolin Invincible Guys hat mich überzeugt. Dies vor allem durch die Tatsache, dass es viele Kampfszenen zu sehen gibt. Mehr als in anderen Filmen dieser Art. Zudem ist die Qualität der Choreographie sehr gut. Das sorgt für wenig Längen. Der Plot gibt ansonsten nicht viel her und das Gezeigte ist nicht wirklich originell. Die Bösewichte sind hübsch fies und verfügen über coole Waffen. Der Film ist in Studios aber auch Outdoor gedreht.

Der Film nimmt sich eher ernst, auch wenn es trotzdem hier und da auch lustige Momente gibt. Ansonsten gibt es auch blutige Kampfszenen, Verrat und eine überraschende Nacktszene zu sehen. Das Finale ist dramatisch. Etwas zu dramatisch und einem Raymond Lui nahm ich die Selbstopferung im Gegensatz zu einem gewissen Jimmy Wang Yu, der das auch oft in seine Filme integriert hat, nicht ab. In den Kampfszenen machte Raymond Lui jedoch, wie auch Shaw Brothers Star Chi Kuan-Chun (Shaolin – Eine Faust die tötet, 7-Man Army, Eagle’s Claw) eine gute Figur.

Fazit: Sehenswerter Eastern!

Infos:

O: Shuang Xing Ying Zhao Shou

Taiwan 1978

R: Raymond Lui Shing-Gung

D: Raymond Lui Shing-Gung, Chi Kuan-Chun, Chi San-Yang, Wen Chiang-Long, Tso Yen-Yung, Shih Chung-Tien, Tseng Chao, Chu Shao-Hwa

Laufzeit der chinesischen VHS: 87:15 Min.

Gesehen am: 22.02.26

Fassungen: Mir lag eine VHS aus China vor. Bei der Kassette handelt es sich um eine Kopie. Die charmante Karton-Hülle gibt auf der Front-Seite «Vision Star» und auf der Back-Seite «LEX Company» als Label an. Der Film sah Uncut aus, aber ich würde nicht darauf wetten, da mir Vergleichsmöglichkeiten fehlen und die Bildqualität eher mässig und im Finale leide rauch störend war (in den letzten fünf Minuten, ausgerechnet auch beim Finalkampf, gibt es ziemliche Bildstörungen). Im O-Ton Mandarin ohne Untertitel. Ansonsten ist mir nur eine UK-DVD (jedoch nur Englisch Dubbed) und eine UK-VHS bekannt. Andere Fassungen kenne ich nicht (Stand: Feb. 2026).

Samstag, 24. Januar 2026

MadS

MadS

Story:

Romain (Milton Riche) macht, bevor er eine Party aufsuchen will, einen Abstecher zu seinem Dealer und konsumiert Drogen. Auf dem Weg zur Party beginnt für Romain ein Höllentrip…

Meine Meinung:

MadS schaute ich mir ohne Vorwissen an. Ich wusste nichts über den Film, den Regisseur oder die Produktion. Erst danach erfuhr ich, dass der Film ohne Schnitt gedreht worden sein soll (à la One Cut of the Dead). Jedoch fand ich in Online Reviews/Videos und gegenteilige Aussagen, dass da mit Technik nachgeholfen wurde. Ob dies stimmt oder der Film wirklich am Stück und ohne Schnitt gedreht wurde, kann ich daher weder dementieren noch bestätigen. Für die Qualität des Filmes und meinem Fazit spielt das aber auch keine Rolle.

MadS ist ein französischer Film. Eine Art Mix aus 28 Days Later auf Drogen mit künstlerischer Note. Während der Sichtung vermutete ich zuerst einen Studentenfilm, so schlecht war der Streifen. MadS war einer der schlechtesten Filme, welche ich je gesehen habe. Extrem nervend. Ich wollte während der Sichtung schon nach 20-30 Min. ausschalten. Das heisst viel. Das ist selten. MadS ist ein Film ohne Sinn und Verstand mit untalentierten, lächerlichen und nervenden Menschen, die sich "Schauspieler" nennen. Das Schauspiel ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. In meinen Augen waren das Laien. Es gibt fast keinen Plot. Romain verschwindet ab der Mitte des Filmes und danach geht es mit seiner Freundin, die noch viel nervender agiert und schlechter spielt, weiter.

Am Ende gibt es keine Erklärungen. Der Plot ist einfach nur langweilig und vor allem nervend. Vor allem das ewige, hysterische und laute Gekreische aller Personen war nicht zum Aushalten. Absolut nicht. Niemand konnte in dem Film ruhig und normal kommunizieren. Das in Zusammenhang mit dem Sound-Design war höllisch nervend. Irre Menschen irren durch die Strassen, haben Zuckungen, schneiden Grimassen, schreien und nerven. Das ist der Hauptplot des Filmes. Echte Effekte gibt es bis auf das Finale (eine angefressene Leiche) auch nicht. Es wird nur mit roter Farbe gearbeitet (war wohl kaum Budget vorhanden).

Fazit: Totalausfall. David Moreau kommt auf die schwarze Liste!

Infos:

O: MadS

Frankreich 2024

R: David Moreau

D: Lucille Guillaume, Lewkowski Yovel, Xiomara Melissa Ahumada Quito

Laufzeit der Bootleg-Blu-Ray: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 24.01.26

Fassungen: Gesehen via Bootleg-Blu-Ray = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, Franz. O-Ton mit englischen Subs. MadS gibt es in Deutschland offiziell von capelight pictures / AL!VE auf Blu-Ray.

Freitag, 2. Januar 2026

The Death Lullaby

Japanuary 2026

The Death Lullaby

Story:

Ein kleiner Junge wird von anderen Kindern aufgrund seiner Zähne gemobbt. Eine Gruppe von Menschen demonstriert gegen den Bau eines Flughafens…

Meine Meinung:

Bei The Death Lullaby handelt es sich zum einen um einen Animationsfilm und zum anderen um einen Kurzfilm, der auch auf einigen Filmfestspielen zu sehen war (Turin, Berlin). Es handelt sich um eine 8mm Arbeit von Hiroshi Harada, der fünf Jahre daran gearbeitet hat. Hiroshi Harada dürfte Fans vor allem aufgrund des abgefahrenen Midori ein Begriff sein. Auf der US-(Bootleg)Blu-Ray war auch dieser Kurzfilm im Set enthalten. Ansonsten wäre mir The Death Lullaby nie über den Weg gelaufen.

The Death Lullaby ist nicht uninteressant. Es geht wohl um zweierlei. Kritik am japanischen System (Mobbing) und eine Art Sozialkritik an der zunehmenden Industrialisierung. Daher erinnerte der Inhalt leicht an Tetsuo: The Iron Man. Einen richtigen Plot gibt es in The Death Lullaby nicht. Immerhin steht der Junge, der gemobbt wurde, in Vordergrund, ehe er sich im Verlauf des Plots auch rächt. Dazwischen geht Japan scheinbar unter, aufgrund stets neuer Bauten und Techniken, die das Land zerstören. Hier und da werden echte Aufnahmen von Demonstrationen eingestreut.

Die surreale Darbietung, die kurze Laufzeit, der Verzicht auf Antworten und speziell die Musik wissen in der Kombination zu gefallen. Langweilig wird es nicht, da nur 27 Minuten Laufzeit. Der Animationsstil gefiel mir. Zwar hätte ich The Death Lullaby individuell nicht nachgejagt, aber da der in der Shoujo Tsubaki Collection enthalten war, wurde der selbstverständlich auch angesehen. Wer das Set nicht extra kaufen möchte (wobei das Ding aufgrund Midori schon lohnt!), den Kurzfilm gibt es auch auf YouTube (Stand: Nov. 2025).

Fazit: Nicht uninteressant!

Infos:

O: Nidoto mezamenu komoriuta

Japan 1985

R: Hiroshi Harada

D: -

Laufzeit der US-Blu: Ca. 27 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Gesehen via US-Bootleg Blu-Ray (Midori – Shoujo Tsubaki Collection) = Japanischer O-Ton mit Englischen Subs, solide Bild- und Tonqualität, Uncut. Als Extras gibt es noch ein Interview mit Regisseur Hiroshi Harada. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Jan. 2026).

Mittwoch, 5. November 2025

Bruce, Hong Kong Master


Bruce, Hong Kong Master

Story:

Wang Li-Shans (Dean Shek) Freundin wird von Gangstern überfallen, vergewaltigt und getötet. Danach nimmt sein Kollege Xiao Long (Bruce Leung Siu-Lung) das Gesetz in die eigene Hand und säubert die Strassen Hong Kongs vor Abschaum, ehe er sich im Finale, als Dr. Cheng Dong-Qiao (Stanley Fung) und Shirley (Sylvia Chang Ai-Chia) von Gangstern (Sammo Hung, Bolo Yeung, Addy Sung Gam-Loi) entführt werden, einem Kampf auf Leben und Tod gegenübersteht...

Meine Meinung:

Aka Hong Kong Superman. Von Bruce, Hong Kong Master wurde ich positiv überrascht. Ich habe, aufgrund dem «Bruce» im Titel und der Tatsache, dass Bruce Leung Siu-Lung (Bruce and the Iron Finger, The Dragon Lives Again, Call Me Dragon) mitspielt, einen Bruceploitation-Film erwartet. Pustekuchen. Stattdessen gibt es einen Mix aus Drama, Kung Fu und Rape & Revenge Streifen zu sehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen aus der Zeit ohne Klamauk und Humor. Das Ganze ist ernst, humorlos, hart und dramatisch inszeniert. Der Film spielt im damaligen Hong Kong der 70er Jahre.

Nebst Bruce Leung Siu-Lung, der auch für die Kampfchoreographie zuständig war, sehen wir im Film Namen wie Sylvia Chang (sehr schnuckelig), Stanley Fung (RIP), Dean Shek (seine Rolle hat A Better Tomorrow 2 Vibes), Carter Wong (nur am Anfang kurz zu sehen), Bolo Yeung (Bösewicht, dessen Tod im Finale zensiert wurde), Sammo Hung (Bösewicht an der Seite von Bolo), Addy Sung Gam-Loi (Bösewicht an der Seite von Bolo) und Mars (nicht erkannt). Ich würde den Film zu den besten Rollen von Bruce Leung Siu-Lung zählen. Dean Shek fungiert zudem noch als Assistent Director.

Regie führte Ting Shan-Hsi, der auch das Drehbuch schrieb und auch für die Shaw Brothers tätig war (Blood Reincarnation, Imperial Tomb Raiders, Whiplash). Ob sich Ting Shan-Hsi am US-Vorbild Death Wish orientiert hat? Möglich wäre es. Der entstand ein Jahr vor Bruce, Hong Kong Master. Die erste Hälfte von Bruce, Hong Kong Master ist die ruhigere. In dieser werden die Figuren gekonnt vorgestellt, zu ihnen wird eine Beziehung aufgebaut und es gibt dramatische Momente zu sehen. In der zweiten Hälfte dominieren dann knallharte Kampfszenen, die praktisch pausenlos bis zum Finale anhalten. An Sammo Hung und Bolo Yeung als Bösewichte und «Endgegner» von Bruce Leung Siu-Lung hatte ich grosse Freude.

Fazit: Sehenswert!

Infos:

O: Xiang Gang Chao Ren

HK 1975

R: Ting Shan-Hsi

D: Bruce Leung Siu-Lung, Sammo Hung, Bolo Yeung, Dean Shek, Stanley Fung, Addy Sung Gam-Loi, Carter Wong, Mars, Sylvia Chang Ai-Chia

Laufzeit der HK-VHS: 76:58 Min.

Gesehen am: 31.10.25 / 2. Sichtung (DVD-R): Dez. 2025

Fassungen: Mir lag das VHS von Ocean Shores vor = nebst dem On-Screen Titel fehlt auch im Finale etwas. Den Tod von Bolo Yeung sieht man überhaupt nicht. Da scheint ein ganzer Block zu fehlen. Auf der Rückseite der VHS hat es zudem ein Bild vom Finalkampf zwischen Bruce Leung Siu-Lung, Sammo Hung und Bolo Yeung, welches auch im Film nicht zu sehen ist. Der englische Dub ist erträglich, die Bildqualität ist gut, Originalbildformat liegt nicht vor. Mir ist keine Uncut Fassung bekannt und auch keine O-Ton mit Untertiteln Fassung. Die deutschen Fassungen (Der Supermann mit der Todespranke) sollen allesamt nochmals ca. fünf Minuten kürzer sein als diese HK-Fassung. Jedoch soll es in der deutschen Fassung im Finale auch definitiv eine Szene geben, die in der HK-Fassung fehlt. Laut der ofdb (Datenbank) soll das HK-VHS 84:30 Min. laufen. Mein VHS hingegen läuft nur 76:58 Minuten. Laut Douban soll es gar eine 92minütige Mandarin Fassung geben. Als ich diese Zeilen schreibe, bin ich dran, eine solche Fassung aus China zu kaufen (DVD-R). Nachtrag Dez. 2025: Nach der Sichtung der HK-VHS (nur Englisch Dubbed, ggf. zensiert) streckten sich meine Fühler nach einer Mandarin Fassung aus. Auf einem Auktionshaus in China wurde ich fündig. Leider war das Ding ausverkauft. Via Google fand ich aber eine Mandarin-Version auf Taobao. Angeblich Mandarin und 90 Minuten Laufzeit (das HK-VHS läuft nur 76:58 Min.). Die Fassung auf Taobao gekauft. Das Bootleg ist eine Kuriosität. Das Frontcover ziert das deutsche Filmplakat. Auf der Back-Seite ziert das Motiv einer spanischen Fassung die Disc und der Text auf der Rückseite ist in Chinesisch. Der Film ist definitiv länger als die HK-VHS-Fassung, jedoch nicht in Sachen Action oder Gewalt. Ggf. nackte Tatsachen im Finale, das muss ich noch 1:1 vergleichen. Aber mehr Handlung und mehr Charaktertiefe (und leider auch eine Szene, in der Bruce Leung einen lebenden Krebs auf den Boden schleudert der sich dann in paar Einzelteile zerlegt). Das Ding wurde aus mehreren Quellen zusammen gebastelt. Das Hauptmaster dürfte die OS VHS gewesen sein. Dann gibt es aber auch etliche Momente mit einer schlechteren Bildqualität. 2x wird auch in gelb FLK eingeblendet. Ob da Szenen aus einer möglichen Bootleg FLK Version verwendet wurden? Zu 80% ist die chinesische Tonspur in Mandarin, zu 20% in Englisch. Interessant sind auch die diversen Untertitel Optionen wie Englisch und sogar Deutsch! Den Film mochte ich noch immer. Leider gibt es aber auch in dieser Fassung keine erweiterten Kampf- oder Todesszenen von Sammo Hung und Bolo Yeung.

Dienstag, 25. Februar 2025

Kuso

Kuso

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Kuso war einer der Titel, welche ich dazumal 2017 am Fantasy Film Fest in Deutschland verpasst habe. Durch die Ankündigung der offiziellen US-Blu-Ray kam ich nun in den Genuss, den Film anzusehen. Mehr dazu unter Fassungen. Wobei, kann im Falle von Kuso wirklich von einem «Film» gesprochen werden? Die Hintergründe zum Film oder den Machern war mir unbekannt. Bei Kuso handelt es sich nicht um einen Spielfilm mit Plot, sondern mehr oder weniger um ein Arthouse-Musik-Video in Spielfilmlänge, in dem diverse Sequenzen abgespielt werden.

Ich wusste auch nicht, wer Steven Ellison ist. Steven Ellison ist u.a. ein DJ und Rapper, der auch ein Musik-Label gegründet hat. Im Film sind wohl etliche namhafte Künstler aus der Szene anzutreffen. In der Hinsicht und Musikrichtung bin ich jedoch ein Greenhorn, so dass ich dazu keine Hintergrundinfos liefern kann. Ich ging also, und das ist auch nicht schlecht, mit neutralen Infos an Kuso. Die Hintergründe um Regisseur Steven Ellison kannte ich vor der Sichtung nicht. Hat mir Kuso, der sehr eklig sein soll, gefallen?

Leider gar nicht. Kuso gefiel mir aus zwei Gründen nicht. Zum einen gefiel mir die ganze Machart (Optik, Musik, Settings) nicht (wobei es schon 1-2 Sequenzen gab, die optisch cool waren) und zum anderen war mir der Film auch zu wenig eklig. Die ekligen Parts wirkten aufgesetzt oder repetitiv (die ganzen Hautgeschwüre z.B. wirkten auch zu künstlich, zu sauber, zu steril). Die Machart ist natürlich Geschmackssache. Fans der im Projekt involvierten Künstler dürften mit Kuso audiovisuelle Orgasmen erleben.  Die Leidenschaft und Energie, welche ins Projekt geflossen sind, sind erwähnenswert, trafen aber nicht meinen Geschmack. 

Fazit: Wenn ich mir Filme mit Ekel-Faktor ansehen will, die mir persönlich mehr zusagen, dann empfehle ist stattdessen Werke wie Feed oder Pink Flamingos.  

Infos:

O: Kuso

USA 2017

R: Steven Ellison

D: George Clinton, Bus Driver, Tim Heidecker, Hannibal Buress

Laufzeit der Bootleg DVD: Ca. 97 Min.

Gesehen am: 19.12.24

Fassungen: Der Film wurde, wie es scheint, erst Ende 2024 von Vinegar Syndrome bzw. durch eines ihrer Partner-Labels in den USA als Blu-Ray angekündigt. Ich bekam den Film vom Kollegen als Bootleg-Blu-Ray geschenkt = Hervorragende Bild- und Tonqualität, Uncut, Englischer Ton, Englische Subs vorhanden. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Dez. 2024).

Donnerstag, 4. Juli 2024

Bandits, Prostitutes & Silver


2022 mit Angela Mao in Queens

Bandits, Prostitutes & Silver

Story:

Shang Li (Don Wong Tao) will seine Freundin, die als Prostituierte arbeitet, freikaufen. Dafür braucht er Silber, welches er nicht hat. Er plant, dies zusammen mit Sparrow (Wen Chiang-Long), einem Dieb, zu stehlen. Es gelingt ihm, doch nun wird er wird von diversen Parteien gejagt (Lo Lieh, Angela Mao Ying, Phillip Ko Fei)…

Meine Meinung:

Aka The Damned. Diese Hong-Kong Produktion aus dem Jahr 1977 ist zwar nicht mit einem grossen Filmstudio verbunden (keine Shaw Brothers oder Golden Harvest Produktion), dennoch macht der Wald-und-Wiesen-Kung-Fu Film Spass. Sieht man Mal von einer lahmen Anfangsphase (ca. 30 Minuten) und einem Kind (kommt vor allem im ¼ vor) ab. Der Plot ist simpel: Held Shang Li braucht Silber, um seine Geliebte, die als Hure arbeitet, von ihrem Elend erlösen zu können. Mit dem späteren Diebstahl zieht er alle ins Verderben. Eine Story um Schuld, Gier, Sühne und Moral, wie das Ende aufzeigt.

Sobald der Plot loslegt und die Parteien ihre Kung Fu Techniken und Geheimwaffen offenbaren, so kämpft Angela Mao mit tödlichen Schuhen und Lo Lieh hat eine Art fliegende Guillotine als Waffe, unterhält der Film durchgehend bis zum Ende. Don Wong Tao (Slaughter in San Francisco, Phantom Kung Fu) macht einen soliden Job. Er spielt die Hauptrolle. Lo Lieh (The Furious Killer, I Will Finally Knock You Down, Dad!) spielt den Bösewicht. Wang Hsieh (Fury of a Virgin, Queen Hustler), Angela Mao (Kung Fu Zombie - Der Gorilla mit der stählernen Klaue, The Swift Shaolin Boxer) und Phillip Ko (Revengeful Swordswoman, Duell der 7 Tiger) spielen Nebenrollen, von welchen vor allem Angela Mao und Phillip Ko als Paar und Gangster zu überzeugen wissen.

Zusammen unter der soliden Regie der Regisseurin Kao Pao-Shu (The Jade Fox, Female Fugitive), der soliden Action-Choreographie von Blacky Ko (Wang Yu - Eine Faust wie ein Hammer, Gambling for Gold) und dem grossartigen Soundtrack (gestohlene Musik von Ennio Morricone aus The Big Gundown), der so oft und lange zu hören ist (auch in Kampfszenen), ist Bandits, Prostitutes & Silver jedem Fan von klassischen Kung Fu Filmen nur zu empfehlen.

Infos:

O: Bo Ming

HK 1977

R: Kao Pao-Shu

D: Don Wong Tao, Wen Chiang-Long, Lo Lieh, Angela Mao Ying, Phillip Ko Fei

Laufzeit der holländischen VHS: 83:26 Min.

Gesehen am: 13.05.24 / 2. Sichtung als Bootleg VHS: 28.06.24

Fassungen: Mir lag das holländische VHS von Dragon Video vor, welches 2022 in Queens von Angela Mao signiert wurde = Vollbild, nur Englischer Dub (mässig), Uncut. Die Bild- und Tonqualität sind gut Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Mai 2024). Das VHS aus Taiwan ist im O-Ton mit englischen Subs. Andere O-Ton Fassungen sind mir nicht bekannt. Nachtrag 28.06.24: für eine 2. Sichtung schaute ich mir eine Bootleg VHS aus China an. Es handelt sich um eine Kopie der Ocean Shores VHS = gute Bildqualität (ursprünglich), aber mit vielen Defiziten in dieser Bootleg-Kopie. Grenzwertig zum Schauen, dafür im O-Ton mit englischen und chinesischen Untertiteln. Bilder = siehe unten:





Montag, 11. Dezember 2023

Tough Beauty and the Sloppy Slop

 

Tough Beauty and the Sloppy Slop

Story:

Drei Cops (Yuen Biao, Cynthia Khan, Monsour Del Rosario) nehmen den Kampf gegen eine Verbrecherbande (u.a. Waise Lee, Billy Chow) auf…

Meine Meinung:

Tough Beauty and the Sloppy Slop hat die 2. Sichtung bestanden. Der Film, wohl eine Co-Produktion zwischen Hong Kong und den Philippinen (oder zumindest vor Ort gedreht), macht viel Spass und ist unterhaltsam und actionreich. Der Plot erinnert an Police Story 3 Super Cop und den US-Actionfilm Commando (Finale und Tod von Billy Chow). Die Musik könnte u.a. aus Red Heat und Demolition Man gestohlen sein, bin aber nicht 100% sicher. Vielleicht stammt sie auch aus anderen Filmen.

Obwohl B-Action sind die Actionszenen sehenswert, brutal und rasant in Szene gesetzt. Schön gefilmt, hier und da auch mit Zeitlupen-Einsatz, schön blutig und einfach toll und übersichtlich gefilmt, wie das in den 80ern und 90ern im modernen HK-Actionfilm gang und gäbe war. Eine Wohltat im Vergleich zu heutigen Actionfilmen. Es gibt viele blutige Shoot-Outs, echte Explosionen, hier und da einen Stunt und knackige Kampfszenen.

Der Mix aus Buddy-Movie, Undercover-Plot, Action, WIP-Elemente und Komödie funktioniert dabei recht gut. Auch der Cast kann sich sehen lassen. In den Hauptrollen agieren Yuen Biao (The Champions), Cynthia Khan (In the Line of Duty 4) und Waise Lee (The Big Heat). In Nebenrollen sind der philippinische Actionstar Monsour Del Rosario (Ultracop 2000) und HK-Bösewicht Billy Chow (Fist of Legend) zu sehen. In Gastauftritten sind dann noch Namen wie Shum Wai (Triad Story), Alex Man (Armageddon), Lam Wai (Code of Honor), Yuen Wah (Eastern Condors) und Alan Chui Chung-San (Two Fists Against the Law), wobei letzterer zusammen mit Yuen Bun auch Regie führte und/oder für die Choreographie der Actionszenen zuständig war.

Besonders Yuen Biao und Cynthia Khan haben gut harmoniert und bringen guten Humor in den Film (die Schlafzimmerszene). Beide sind sympathisch und beide können von ihrem Können zeigen. Billy Chow, Shum Wai, Yuen Wah oder Waise Lee gehen als Bösewichte immer. Monsour Del Rosario hingegen darf deutlich weniger zeigen als Yuen Biao und Cynthia Khan. Das Duo bekam am meisten Action-Szenen spendiert. Die Kämpfe gegen die Männer von Waise Lee, Billy Chow, Billy Chows Männer, Shum Wai oder Yuen Wah waren sehenswert. Aufgelockert wird der Film teilweise mit derbem Humor (über abgetriebene Babys oder über Fette).

Fazit: Fans des 80er und 90er Jahre HK-Actionfilme können einen Blick riskieren!

Infos:

O: No Hoi Wai Lung

Philippinen, HK 1995

R: Yuen Bun, Alan Chui Chung-San

D: Yuen Biao, Cynthia Khan, Monsour Del Rosario, Waise Lee, Billy Chow, Shum Wai, Alex Man, Lam Wai, Alan Chui Chung-San, Yuen Wah

Laufzeit der chinesischen VCD: 48:07 Min. (VCD Nr. 1) / 48:16 Min. (VCD Nr. 2)

Gesehen am: Mai 2014 / Neusichtung am: 16.11.23

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Universe vor und für die 2. Sichtung eine VCD (wohl ein Bootleg) aus China. Die HK-VCD hat O-Ton und englische Subs, ist aber in mehreren Szenen zensiert. Uncut ist nur das Bootleg aus China. Davon gäbe es auch eine LD. Ich fand leider nur die VCD dazu. Diese ist Uncut, hat englische Subs aber ist Dubbed in Mandarin statt O-Ton Canto. Es gibt keine Uncut Fassung in Kantonesisch, keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2023). Die Bildqualität schwankt zwischen gut und durchschnittlich (als Master diente die chinesische Laserdisc).