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Samstag, 11. Juli 2026

Teenage Sex and Death at Camp Miasma

NIFFF 2026 Spezial

Teenage Sex and Death at Camp Miasma

Story:

Der Slasher Camp Miasma soll eine Fortsetzung erhalten. Endlich. Das Projekt geht an die neue, talentierte Regisseurin Kris (Hannah Einbinder). Diese will unbedingt den Star des ersten Filmes im Projekt dabeihaben und sucht sie auf. Doch Billy (Gillian Anderson), das ehemalige Final Girl aus Camp Miasma, lebt total isoliert und zurückgezogen. Dennoch wagt sich Kris, Billy aufzusuchen. Und sofort ist Kris von Billy fasziniert. Wird es ihr gelingen, sie für das Projekt zu begeistern?

Meine Meinung:

Teenage Sex and Death at Camp Miasma ging ich nur schauen, da auch ein Slasher. Ansonsten hat mich der Film nicht wirklich interessiert. Letztes Jahr lief von der Regisseurin I Saw the TV Glow am NIFFF und mein Kumpel hatte nicht viel dafür übrig. Teenage Sex and Death at Camp Miasma ist ein Mix aus Slasher, Hommage an die 80er Jahre Slasher, Arthouse-Film, Meta-Kommentar, Film-im-Film, Satire, Erotikfilm sowie ein Film über die weibliche Sexualität, auch wenn der Film von einer Transsexuellen Regisseurin stammt statt von einer Frau.

Teenage Sex and Death at Camp Miasma ist am Ende zwar nichts für meine Sammlung und nicht jede Szene oder jeder Dialog gefiel mir, aber im Grossen und Ganzen war es einer der unterhaltsameren Filme an diesem NIFFF. Die Liebeserklärung an 80er Jahre Slasher kommt im Vorspann wunderbar zur Geltung (plus später Videodrome). Da fühlte ich mich natürlich sofort an die Freitag der 13. Reihe erinnert. Aber auch die Mörder aus der Halloween oder A Nightmare on Elm Street Reihe finden Erwähnung wie auch Psycho (oder Ed Gein, auf dessen Story Psycho basiert) oder die Sleepaway Camp-Reihe.

Der Film punktet nebst dem grossen Unterhaltungswert durch den Plot (wo steuert die Reise hin?), die starken Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen sowie seine Optik. Eine gewisse Spannung ist gegeben. Die Film-im-Film-Szenen fand ich cool. Das Ende hingegen gefiel mir nicht. Ich hätte es besser gefunden, wenn es (nach der La petite mort Szene) kein Happy End gegeben hätte. Gillian Anderson spielte stark, auch wenn ich sie nur aus Akte-X (und daher mit ihrer deutschen Stimme) kenne. Ihre Originalstimme zu hören, schien mir fremd. Die mir unbekannte Hannah Einbinder machte ebenfalls einen sehenswerten Job.

Fazit: 80er Jahre Slasher Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Teenage Sex and Death at Camp Miasma

UK, Kanada, USA 2026

R: Jane Schoenbrun

D: Hannah Einbinder, Gillian Anderson, Patrick Fischler

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 106 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

Mittwoch, 22. April 2026

Frankie, Maniac Woman

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Frankie, Maniac Woman

Story:

Frankie Ramirez (Dina Silva) Traum ist es, in L.A. als Sängerin Fuss zu fassen und eine Karriere zu starten. Die Stimme dazu hätte sie, jedoch nicht das gewünschte Aussehen. Massnahmen zur Gewichtsreduktion sind nicht erfolgreich und somit bleibt der Erfolg aus. Als sie sich suizidieren möchte, erscheint der Teufel (Regisseur Pierre Tsigaridis persönlich) und nimmt von ihr Besitz. Danach begibt sich Frankie auf einen blutigen Rachefeldzug an der Gesellschaft…

Meine Meinung:

Pierre Tsigaridis, Regisseur von Traumatika, kehrt mit seiner neusten Indie-Produktion Frankie, Maniac Woman auf die grosse Leiwand d.h. das Brugggore Filmfestival zurück. Als ich den Film für das diesjährige Filmfestival buchte, gab es dazumal noch keinen Trailer. Also eine Art «Blinddate». Frankie, Maniac Woman war am ersten Tag des Filmfestivals der interessanteste der drei Filme, die ich mir angesehen habe. Zwar mochte ich die Settings von Traumatika persönlich mehr, aber dennoch sieht man Frankie, Maniac Woman, Regisseur Pierre Tsigaridis und Hauptdarstellerin Dina Silva (nebst viel Fett) ihr Herzblut auch an.

Der Film ist ein Mix aus schwarzer Komödie, Splatterfilm und Sozialkritik (Bodyshaming und Co.). Seit dem Erfolg von The Substance nehmen solche Filme, zumindest nehme ich es so wahr, zu (oder Serien wie The Beauty). Regisseur Pierre Tsigaridis ist ein grosser Fan von Blutgericht in Texas. Daran erinnert der Film auch (nebst Maniac). Wo der Film punktet, ist sein L.A. Setting, sein Mut, eigene Wege zu gehen und die vielen tollen Splattereffekte. Die blutigen Details und die verspielte, perverse Art von Frankie Ramirezs Figur in den Tötungen, haben mich oft an Blood Feast 2 erinnert, in der der Gore auch genüsslich und ellenlang vor der Kamera «zelebriert» wurde.

Pierre Tsigaridis fungierte dabei einmal mehr als Multitalent. Er führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch, produzierte sein Werk, filmte und editierte es am Ende in einen Film. Leider finde ich keine Angaben, wer für die Spezialeffekte verantwortlich war. Das ist schade. Die mir unbekannten Darsteller waren glaubhaft, solide und solide bis laienhaft. Und selbstverständlich ist ein Overacting gegeben, speziell bei der von Dina Silva gespielten Figur. Durch ihren mächtigen Körper erinnert sie in der Tat mehrfach an Leatherface, wenn die mit Maske bekleidet, ihren Opfern nachjagt.

Der Film ist in diverse Kapitel (glaube es waren vier) unterteilt und startet in s/w-Bildern, ehe später die Farbe einsetzt. Solche Spielereien sind nett und damit versucht sich der Film, von anderen Produktionen abzuheben. Der Film startet furios und legt zunächst ein sehr hohes, flottes und gewaltbereites Level an den Tag. Leider verschiesst der Film dort schon fast sein ganzes Pulver, denn das hohe Tempo vermag der Film im Verlauf nicht aufrechtzuerhalten. Das dritte Kapitel vor dem Finale schwächelte bereits und spätestens im letzten Kapitel taten sich auch dialoglastige Längen auf. Der Film kam mir am Ende länger vor, als seine 95 Minuten Laufzeit.

Fazit: Nicht uninteressant, auch wenn mir die am letzten Brugggore Filmfestival gezeigte Blutgericht in Texas Hommage (Chainsaws Were Singing) mehr Freude bereitet hat. Fans von Indie-Produktionen können durchaus einen Blick riskieren, ohne wirklich enttäuscht zu werden.  

Infos:

O: Frankie, Maniac Woman

USA 2025

R: Pierre Tsigaridis

D: Dina Silva, Pierre Tsigaridis, Stefanie Estes, Rocío de la Grana, Ian Michaels, Tim Fox

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 95 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Englisch. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Samstag, 24. Januar 2026

Freaky Tales

Freaky Tales

Story:

Es werden vier Geschichten erzählt, die am Ende miteinander verknüpft werden. Es beginnt damit, dass Punks (Ji-young Yoo, Jack Champion, Marteen) und Schwarze (Normani, Dominique Thorne) nach dem Kinobesuch von The Lost Boys von Nazis beschimpft werden. Danach kommt es zu einem Schlagabtausch zwischen den Punks und Nazis. Später geht es u.a. mit einem Battle-Rap weiter, in dem zwei Freundinnen (Normani, Dominique Thorne) gegen zwei Rapper antreten…

Meine Meinung:

Freaky Tales schaute ich mir ohne Vorwissen an. Ich wusste nur, dass es ein Film ist, der Kurzgeschichten erzählt. Eine Ansammlung von Anthologien. Dabei erinnert der Film von seinem Aufbau her leicht an den Horrorfilm Weapons. Hier werden diverse Momente aus diversen Blickwickeln erzählt. Die Episoden laufen am Ende z.T. zusammen und werden verknüpft. Eine Spur Quentin Tarantino Hommage darf dabei auch nicht fehlen. Der Film versteht sich als Hommage an die 80er Jahre und spielt 1987 in Oakland. Es werden vier Episoden erzählt. Freaky Tales war einer der schlechtesten Filme, den ich in den letzten Monaten sah. Schlechter geht es kaum.

Ich fühlte mich genervt und wollte die Sichtung abbrechen. Der Film, der eine Laufzeit von fast 110 Minuten bietet, fühlte sich deutlich länger an. Die Episoden waren sehr langweilig. Der Inhalt stark nervend. Der Film soll zwar als Hommage ans 80er Jahre Kino verstanden werden, aber die Figuren und Inhalte erinnern mehr an die heutige Woke-Kultur. Minderheiten in Opferrollen, Stereotypen (Nazi-Darstellungen), viel Sozialkritik (Rassistische Cops). Wurde in den 80ern im Mainstream z.B. wirklich schon von Homophobie gesprochen? Ich denke nicht. Heutige Botschaften in einem angeblichen 80er Jahre Setting, das passt nicht zusammen. Wer sehen will, wie sich Nazis und Punks bekämpfen, sollte sich stattdessen lieber Green Room notieren.

Charaktere wie Punks, Basketball-Spieler (NBA) oder Rapper sind nicht Figuren-Zeichnungen, welche ich mag. Nicht mein Fall. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich nerve mich daran. Passend (z.B. zur zweiten Episode mit dem Battle Rap) gab es selbstverständlich auch viel Hip-Hop-"Musik" zu hören. Das mag ich persönlich auch nicht. Da rettet auch Tom Hanks Gastauftritt nichts (er arbeitet im Film in einer Videothek). Am schlimmsten war der Schwarze Martial Arts Held/Superheld. Peinlich und eine Beleidigung für das (Martial Arts) Auge und Grössen wie Carl Scott (Die Depesche des Todes), Michael Woods (Tiger Cage) oder Eugene Thomas (Ninja in U.S.A.). Die können nämlich auch kämpfen und tun nicht nur so.

Fazit: Abgesehen von einem Bruce Lee Plakat und der Musik aus Hardware (The Order of Death), die einmal kurz läuft, ein absoluter Totalausfall! 

Infos:

O: Freaky Tales

USA, Kanada 2024

R: Anna Boden, Ryan Fleck

D: Too $hort, Ji-young Yoo, Jack Champion, Marteen, Zack Roberts, Normani, Dominique Thorne, Tom Hanks

Laufzeit der US-DVD: Ca. 107 Min.

Gesehen am: 24.01.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Lions Gate vor. Diese stammt aus einem Blu-Ray/DVD-Set und die Disc bekam ich geschenkt. Uncut, Englischer O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es scheint noch keine deutsche Fassung zu geben (Stand: Jan. 2026).

Montag, 19. Januar 2026

Gallants

 

NIFFF 2010 / 2011 mit Chen Kuan-Tai in Amsterdam

Gallants

Story:

Ein Teehaus soll verkauft werden. Schwächling Leung King Cheung (Wong Yau-Nam) wird damit beauftragt. Doch den Verkauf lassen Dragon (Chen Kuan-Tai) und Tiger (Bruce Leung Siu-Lung) nicht zu, dessen Meister Law Sun (Teddy Robin Kwan) seit 30 Jahren im Koma liegt und der Besitzer des Grundstücks ist. Als Meister Law Sun aus dem Koma erwacht, hält er ausgerechnet Schwächling Leung King Cheung für seinen Schüler Dragon und bereitet ihn auf ein Kampfturnier, organisiert und gesponsert von Master Pong Ching (Michael Chan Wai-Man), vor…

Meine Meinung:

Gallants sah ich 2010 am NIFFF. Ein Jahr später liess ich meine HK-DVD in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signieren. Bei Gallants vom Regie-Duo Clement Cheng & Derek Kwok handelt es sich um eine Retro-Hommage ans klassische Kung-Fu-Genre. Daher wurden auch Altstars wie Chen Kuan-Tai (Challenge of the Gamesters, Man of Iron), Bruce Leung (Broken Oath, Call Me Dragon), Teddy Robin Kwan (To Spy with Love, Cops and Robbers), Michael Chan Wai-Man (The Invincible Killer, Black List) oder Venom-Star Lo Meng (Pursuit of a Killer, Crippled Avengers) im Film vereint. Das dazumal im Jahr 2010 noch erleben zu dürfen war schon eine tolle Sache. Der Film wurde zu Ehren von Bruce Leung neu angesehen, der Mitte des Monats verstorben ist.

Gallants hat, wenig überraschend, die Neusichtung bestanden. Der Film hat mir Spass und Vergnügen bereitet. Wer das klassische (Shaw Brothers) Kung-Fu Kino mag, wird am Film Freude haben. Nur schon aufgrund des Cast. Zu den oben genannten Recken sehen wir auch in der weiblichen Nebenrolle als Teddy Robins Ehefrau einen Altstar: Siu Yam-Yam spielte auch schon in Shaw Brothers Filmen mit, u.a. in The Teahouse an der Seite von Chen Kuan-Tai. Schön. Auch die jungen Newcomer um Wong Yau-Nam (Coffin Homes, Bursting Point), JJ Jia Xiaochen oder Ou-Yang Ching vermögen zu überzeugen. Der Film ist unterhaltsam und wartet mit einem tollen Intro, welches an Bruce Lee Filme erinnert, auf. Die Kampfszenen wurden realistisch eingefangen, sind schön choreographiert, bodenständig und es wurde als Stilmittel auch viel Zeitlupe verwendet.

Dabei bekommt Bruce Leung deutlich mehr Kampfszenen spendiert als z.B. sein Partner Chen Kuan-Tai oder Lo Meng. Michael Chan Wai-Man hingegen ist in keiner Kampfszene zu sehen. Dennoch machte seine Präsenz auch Freude. Er war gut mit Bruce Leung befreundet. Bruce Leung macht trotz seines Alters eine starke Figur. Seine Kicks sind noch immer eine Augenweide und mit viel Power garniert. Für die Kampfchoreographie ist auch ein Shaw Brothers Talent verantwortlich gewesen: Yuen Tak (Lovers Blades, Ambitious Kung Fu Girl). Er hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Der mir unbekannte Li Haitao, der quasi den «Endgegner» spielt, hat mich auch überzeugt. Er feierte sein Filmdebüt, wie es scheint, auch in einer Shaw Brothers Produktion = Drunken Monkey aus dem Jahr 2003. Dort spielte er «Rocky».

Fazit: Spassig und unterhaltsam!

Infos:

O: Da Lui Toi

HK 2010

R: Clement Cheng, Derek Kwok

D: Chen Kuan-Tai, Bruce Leung Siu-Lung, Wong Yau-Nam, JJ Jia Xiaochen, Teddy Robin Kwan, Lo Meng, Michael Chan Wai-Man, Ou-Yang Ching

Laufzeit der HK-DVD: 96:94 Min.

Gesehen am: NIFFF 2010 / Neusichtung am:

Fassungen: Ich sah den Film am NIFFF 2010. Später kaufte ich mir die HK-DVD von KAM & RONSON, die 2011 in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signiert wurde. Die Bild- und Tonqualität sind sehr gut, O-Ton und englische Subs sind auf der Disc enthalten. Der Film ist Uncut. In Deutschland als Tiger & Dragon Reloaded erschienen (auf DVD, Uncut, Deutsch/Kantonesisch mit deutschen Untertiteln).

Mittwoch, 5. November 2025

Crying Freeman Review

Crying Freeman

Story:

Als der Sohn eines Yakuza Bosses von einem Profikiller namens Freeman (Mark Dacascos) getötet wird, schaltet sich die franz. Polizei (Rae Dawn Chong, Tchéky Karyo) in die Sache ein, nur um den Vater (Mako) kurz danach ebenso ins Jenseits befördert zu wissen. Doch der Freeman wurde von einer Zeugin (Julie Condra) erkannt. Diese gilt es, auszuschalten. Doch der Freeman verliebt sich…

Meine Meinung:

Crying Freeman basiert aus einem japanischen Comic, welches vom Franzosen und HK-Filmliebhaber und Gründer von HK Vidéo (eine franz. DVD-Label) Christophe Gans inszeniert wurde. Produziert wurde das Ganze von Horror-Spezialist Brian Yuzna (Dentist II, Faust: Love of the Damned, The Guyver). Zuvor folgten bereits weitere Comic-Verfilmungen aus Hong Kong (Dragon from Russia, Killer's Romance). Brian Yuzna und Christophe Gans lernten sich bei Necronomicon kennen.

Als Titelfigur, die zum Töten gezwungen wird, macht Mark Dacascos (John Wick: Chapter 3) eine starke Figur. Wohl nebst seinen Rollen in Der Pakt der Wölfe (erneute Zusammenarbeit zwischen ihm und Regisseur Christophe Gans) sowie Drive seine beste Rolle. Nicht nur schauspielerisch vermag er zu überzeugen, sondern auch in den Actionszenen. Seine Martial Arts Fähigkeiten brachte er gekonnt in den Film ein. Dass Christophe Gans das HK-Actionkino liebt, sieht man Crying Freeman jeder Sekunde an.

Speziell das Kino von John Woo (Hard Boiled, The Killer, A Better Tomorrow) dürfte es Christophe Gans angetan haben. Der Film strotz nur so vor John Woo Vibes, mit Ausnahme der blutigen Shoot-Outs. Das ist auch das einzige, kleine Manko, welches der Film aufweist. Für so viele Shoot-Outs sind diese sehr harmlos und relativ unblutig inszeniert, auch wenn es hier und da eine blutige Sequenz zu sehen gibt. Die Action-Szenen bestehen aus Shoot-Outs, Schwertkampfszenen, vielen Slow-Mo Momenten und echten Explosionen. Ein Hochgenuss.

Ob der Inhalt 1:1 das japanische Comic widerspiegelt, ist mir nicht bekannt, da ich dieses nicht kenne. Die Liebesgeschichte nimmt zum Glück nicht zu viel Platz ein und wirkt nicht zu übertrieben oder schnulzig. In weiteren Rollen sieht man Namen wie Rae Dawn Chong (The Borrower, Commando), Tchéky Karyo (Kiss of the Dragon), Masaya Katô (Gozu, Re:Born) oder Byron Mann. Der Film wurde zu Ehren von Tchéky Karyo angesehen, der gestern verstorben ist. Zwar sehe ich Tchéky Karyo lieber als Bösewicht (Kiss of the Dragon), aber er macht seine Sache mehr als ordentlich.

Fazit: Sehenswerter und optisch ansprechend, schicker Action-Film. Wer das damalige HK-Actionkino mochte, dürfte an Crying Freeman seine Freude haben! Schade, dass Christophe Gans nicht mehr Filme realisiert hat…

Infos:

O: Crying Freeman

Frankreich, Japan, Kanada, USA 1995

R: Christophe Gans

D: Mark Dacascos, Julie Condra, Rae Dawn Chong, Tchéky Karyo, Mako, Masaya Katô, Byron Mann

Laufzeit der franz. DVD: 97:27 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 01.11.25

Fassungen: Mir lag die franz. DVD von Metropolitan vor. Uncut, auch heute noch eine hervorragende Bild- und Tonqualität. Einziges Manko: keine englischen Subs d.h. nur franz. Zwangsuntertitel. Es gibt wenige Dialoge in Japanisch, welche ich somit nicht verstanden habe. Inzwischen gibt es den Film auch in Deutschland Uncut auf Blu-Ray oder UHD (Turbine Medien). War der Film früher zu VHS und DVD-Zeiten noch ab 18 Jahren freigegeben, wurde das in der Zwischenzeit folgerichtig nach unten korrigiert.

Sonntag, 19. Oktober 2025

Creepshow Review

Horroktober 2025

Creepshow

Story:

Ein Vater (Tom Atkins) nimmt seinem Sohn (Joe Hill) das Horrorcomic Creepshow weg und entfernt es im Müll. Der Film erzählt danach fünf Kurzgeschichten mit diversen Inhalten. Es geht um Rache, Monster, Beziehungen, Gefahren aus dem All und Angst vor Käfern…

Meine Meinung:

Creepshow ist unter Horrorfans bekannt. Es handelt sich um den ersten Teil einer dreiteiligen Horrorreihe. 2019 folgte noch eine TV-Serie, welche und das überrascht mich, es doch bisher schon auf vier Staffeln schaffte (ich startete mit der 1. und brauch während der Staffel ab, da zu wenig gut und zu viel CGI). Creepshow ist eine Hommage an 50er Jahre Horrorcomics und der Film wartet mit diversen Persönlichkeiten auf, die Horrorfans kennen. Daher überrascht der Erfolg des Episodenfilmes auch nicht.

Mit Creepshow bringen sich Namen wie George A. Romero (Die Nacht der Lebenden Toten, Dawn of the Dead, Day of the Dead), Stephen King (Menschenjagd, Es, Im Kabinett des Todes), Tom Savini (Land of the Dead, From Dusk Till Dawn, Friday the 13th: The Final Chapter), Adrienne Barbeau (stand schon in Two Evil Eyes in einem George A. Romero Film vor der Kamera) oder Tom Atkins (Halloween III – Season of the Witch) in Verbindung. George A. Romero hatte mit seinen Zombiefilmen grossen Erfolg. Tom Savini ebenso (plus seine Arbeit in Filmen wie Freitag der 13. und Co.).

Adrienne Barbeau war damals die Ehefrau von Halloween Regisseur John Carpenter und spielte daher in einigen Horrorfilmen mit. Creepshow hat, trotz dieser Namen, die Neusichtung nicht bestanden und fliegt aus meiner Filmsammlung. Der Film war mir mit einer Laufzeit von zwei Stunden zu lang. Die Episoden (der Film hat fünf Episoden und eine Rahmenhandlung) waren vor allem durchschnittlich und wenig interessant. Dazu kommt, dass mir der Film zu lustig und zu harmlos war, Tom Savini Effekte hin oder her (er legt auch einen Cameo-Auftritt ab).

Es gab für meinen Geschmack im ganzen Film nur zwei Highlights, die wirkliche Freude in mir ausgelöst haben. Das «Affenmonster» (aus der Kiste) inklusive zwei Make-Up-Effekte, welche es verursacht, und wie in der letzten Episode die Käfer aus der Leiche brechen. Ansonsten gab es überraschend wenig Effekte zu sehen. Die Story mit Stephen King hatte The Curse & Die Farbe aus dem All Vibes. Gut gespielt hat nur Leslie Nielsen. Nebst Leslie Nielsen, Tom Savini, Stephen King, Adrienne Barbeau und Tom Atkins wartet der Film noch mit einem jungen Ed Harris (Love Lies Bleeding, In einer kleinen Stadt, A History of Violence) auf.

Fazit: Durchschnittlicher Episoden-Film.

Gefolgt von: Creepshow 2

Infos:

O: Creepshow

USA 1982

R: George A. Romero

D: Tom Atkins, Leslie Nielsen, Tom Savini, Stephen King, Adrienne Barbeau, Ed Harris, Ted Danson, E.G. Marshall, Hal Holbrook, Fritz Weaver, Joe Hill

Laufzeit der franz. DVD: Ca. 120 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die franz. DVD von TF1 Video vor = Uncut, Englischer O-Ton mit festen franz. UT, sehr gute Bild- und Tonqualität. Gibt es inzwischen auch Uncut in Deutschland, auch auf Blu-Ray. In Deutschland heisst der Film Die Unheimlich verrückte Geisterstunde.

Samstag, 18. Oktober 2025

Cabin Fever Review


Horroktober 2025

Cabin Fever

Story:

Eine Gruppe von Freunden (James DeBello, Joey Kern, Jordan Ladd, Rider Strong, Cerina Vincent) verbringen in einer abgelegenen Blockhütte ein spassiges Wochenende, als sich ein tödliches Hautvirus zu verbreiten scheint…

Meine Meinung:

Cabin Fever mag ich. Der Film von Eli Roth (Death Wish, Thanksgiving), der an Klassiker wie Tanz der Teufel (Blockhütte, Kamerafahrt), Dawn of the Dead (Schraubenzieher im Ohr) Das Ding aus einer anderen Welt (Paranoia der Infizierten), Blutgericht in Texas (eine Kamerafahrt), Night of the Living Dead (Verbrennung der Toten) oder Last House on the Left (Musik aus Last House on the Left, gesungen von David Hess, ist mehrfach im Film zu hören) erinnert, macht einfach viel Spass, wirkt nostalgisch und unterhält ohne Ansprüche. Eli Roth, der im Film auch einen Gastauftritt hinlegt, war damit erfolgreich. Es gab mehrere Fortsetzungen und 2016 ein unnötiges Remake.

Mit seinen nur 88 Minuten Laufzeit wird Cabin Fever zu keiner Sekunde langweilig. Die Figuren sind zwar grösstenteils Arschlöcher und wenig sympathisch, aber auch hübsch überzeichnet oder verrückt (der Cop, der Hypochonder, das Kind an der Tankstelle). Sie erfüllen ihren Zweck. Dem Film gelingt es gekonnt, eine hübsche Backwood-Story zu erzählen. Der Film erinnert an Klassiker des US-Horrorfilmes und ist ein Mix aus Backwood- und tödlichem Virus-Inhalt. Hillbillys kommen ebenso vor. Der Unterhaltungswert ist gross. Für die Effekte war die KNB-FX Group (Halloween 5: The Revenge of Michael Myers, Skinner) verantwortlich.

Der Film bietet zahlenmässig einige tolle Splatter-Effekte. Sogar ein echter Feuer-Stunt liegt drin. Es ist immer schön zu sehen, wenn noch mit echtem Feuer gearbeitet wurde statt mit CGI-Effekten. Es gibt diverse Wunden, Hautveränderungen, einige Splatter-Effekte und überraschend viel Tier-Gore (Hund, Reh, Schwein). Besonders die Szene mit dem Reh war urkomisch. Allgemein ist der Film so dargestellt, dass der Inhalt nicht ernst genommen werden kann. Der Film amüsiert mehr. Auch wenn der Zuschauer ein Gespür für makabren und schwarzen Humor haben muss. Auch das fiese Ende entsprach genau meinem Geschmack.

Fazit: Für Horrorfans zu empfehlen!

Gefolgt von: Cabin Fever 2

Infos:

O: Cabin Fever

USA 2002

R: Eli Roth

D: Giuseppe Andrews, Eli Roth, James DeBello, Joey Kern, Jordan Ladd, Rider Strong, Cerina Vincent

Laufzeit der deutschen DVD: 88:14 Min.

Gesehen am: 13.01.04 / Neusichtung: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Sunfilm vor = Doppel DVD mit Schuber, von Eli Roth am NIFFF signiert, Uncut, Deutsch/Englisch mit Subs. Die Bild- und Tonqualität sind gut, aber entsprechen nicht heutigen Qualitätsstandards. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray.

Sonntag, 13. Juli 2025

OBEX

NIFFF 2025 Spezial

OBEX

Story:

Conors (Albert Birney) Hund verschwindet spurlos. Um diesen zu finden, muss Conor ins Videospiel OBEX eintauchen…

Meine Meinung:

OBEX ist ein typischer «Hit or miss» Festival-Film. Dem war ich mir bewusst, als ich die Sichtung buchte. Dies tat ich auch nur, da der Kumpel den schauen ging. Sonst hätte ich mir den Film wohl nicht angesehen. OBEX ist einer dieser Festival-Filme, zu denen es auch noch keine Trailer gab. Ich wusste nur, dass es eine Art Experimental-Film sein wird. In Beschreibungen und Reviews war von David Lynch, explizit Eraserhead Vergleichen, die Rede.

Albert Birney, der nicht nur Regie führte, sondern den Film quasi als «Ein-Mann-Crew» inszenierte, ist scheinbar nicht nur Fan von Eraserhead, sondern auch von anderen 80er Jahre Themen wie Retro-Games oder vor Horror-Ikonen und Figuren à la Fredy Krüger. Da werden u.a. auch Filmausschnitte gezeigt und Freddy darf sogar einen Gastauftritt hinlegen. Das Ganze ist beachtlich gemacht, wenn man bedenkt, dass wohl kaum Budget vorhanden war.

Dies rächt sich jedoch in der 2. Filmhälfte. Gerade dann, wenn Conor in OBEX eintaucht und als Held das Abenteuer beschreitet, verliert der Film an Qualität und Interesse. Es gibt Längen, ihm nimmt man die Heldenrolle nicht ab und es gibt viel zu wenig Action und Effekte, da eben kaum Budget vorhanden war. Und ich bin der Katzen-Typ, nicht der Hunde-Typ. Ich hätte statt Hund Sandy lieber eine Katze gesehen. Gegen Ende wurde ich doch recht müde und der Plot zog sich im letzten Viertel seinem mühsamen Ende entgegen.

Fazit: Nette Idee und die Motivation von Albert Birney verdient Anerkennung. Leider wurde ich mit OBEX nicht warm. War nicht mein Fall…

Infos:

O: OBEX

USA 2025

R: Albert Birney

D: Albert Birney, Callie Hernandez, Frank Mosley

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 90 Min.

Gesehen am: NIFFF 2025

Fassungen: Am NIFFF 2025 im O-Ton mit franz. Subs gesehen. Uncut. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2025).

Sonntag, 27. April 2025

Chainsaws Were Singing

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

Chainsaws Were Singing

Story:

Maria (Laura Niils) wird von einem Kettensägen schwingenden Irren entführt. Ihr Freud Tom (Karl Ilves) setzt alles daran, Maria aus dessen Fängen zu befreien…

Meine Meinung:

Nach The Black Hole der zweite Betrag aus Estland am diesjährigen Brugggore Filmfestival. Den Film nahm ich nur schon aufgrund des Titels und des Plakates in mein persönliches Programm auf. Der Film, der an unzähligen Film Festivals rund um die Erde gezeigt wird und der sich zehn Jahre (!!!) in der Post-Produktion befand, kann nicht nur als Hommage an Tobe Hoopers Blutgericht in Texas verstanden werden, sondern auch als rabenschwarte, total verrückte und sympathische Idee seitens Regisseur Sander Maran und seinem Bruder, wobei letzterer im Film auch mitspielt.

Beim Film handelt es sich um einen Mix aus Hommage, Backwood-Horror, Musical, Liebesgeschichte und Komödie/Satire. Eine wilde Mischung, die so erstaunlich gut funktioniert. Low Budget hin oder her, der Film hat sehr viel Spass gemacht, auch wenn bei Leibe nicht alles perfekt geworden ist. Mit einer Laufzeit von zwei Stunden ist der Film, der mehreren der Hauptpersonen ein Kapitel widmet, in denen ihre Vorgeschichte erzählt wird, sicher etwas zu lange geraten. Zumindest die Figur Cobra und dessen Sub-Plot (Bukkake…) hätte man z.B. zuhanden einer etwas kürzeren Laufzeit komplett weglassen können.

Der Film, der viele Blutgericht in Texas Vibes bietet, ist charmant und auch die Mehrheit der Figuren fand ich sympathisch. Vor allem die Helden und die Guten. Speziell Tom, Maria und Jaan waren super gespielt. Auch die kannibalistische Redneck Familie war gut gespielt: total verrückt und überzeichnet, aber meine Sympathien galten den Helden, nicht der Kannibalen-Familie. Auch Nebenfiguren (die trotteligen Cops z.B.) waren amüsant und der Film bot allgemein extrem viel zu lachen. Mit Blut wird auch nicht gespart. Der Film kaschiert das kleine Budget wunderbar.

Fazit: Sicher einer der wildesten, fantasievollsten und verrücktesten Filme, den ich in den letzten Jahren an einem Filmfestival sah! Tolles Konzept, welches in seiner Entstehungsgeschichte an Bad Taste erinnert.

Infos:

O: Mootorsaed laulsid

Estland 2024

R: Sander Maran

D: Karl Ilves, Laura Niils, Martin Ruus, Janno Puusepp, Rita Rätsepp

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 117 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2025

Fassungen: Film am Brugggore Filmfestival gesehen = Uncut, O-Ton und englische Subs. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: April 2025).

The Creeps

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

The Creeps

Story:

Am diesjährigen Monsterfest an einem finnischen Ski-Gebiet, welches bei Touristen sehr beliebt ist, bricht die Hölle los, als kleine Monster auftauchen und die Besucher ums Überleben kämpfen…

Meine Meinung:

Als ich The Creeps buchte, fühlte ich mich an den BIFFF 2024 Titel There's Something in the Barn erinnert. Plus natürlich, und das sind die grössten Vergleichsbilder, Filme wie Gremlins oder die Critters-Reihe. Der finnische Film ist gut schaubar, auch wenn persönlich nichts für meine Sammlung. Der Film war aber unterhaltsamer (und auch blutiger), als erwartet. Das Publikum hatte damit auch sichtlich seinen Spass.

Der Film legt ein hohes Tempo an den Tag und es gib sehr viele Hommagen, Gastauftritte und 1:1 Zitate aus 80er und 90er Jahre Klassikern. Egal ob Gremlins, The Terminator, Critters, Highlander (Christopher Lambert spielt eine grosse Nebenrolle im Film) oder Knight Rider (K.I.T.T. kommt vor). Ebenso darf Joe Dante (Piranha), der Gremlins-Regisseur, einen amüsante Kurzauftritt hinlegen. Der Film lebt vom Unterhaltungswert, einigen blutigen Effekten, den Monster-Szenen (nur in Massenszenen oder wenn die Monster aus der Ferne zu sehen sind, sind es erkennbare CGI-Effekte = mehrheitlich sahen die Kreaturen toll aus) und zuweilen auch echten Explosionen.

Die Darsteller sind ok. Es ist aber alles 08/15 und klischeehaft. Die ewige Leier von Nerd/Looser/Jungfrau, der es den Machos und den Monstern zeigt und am Ende das Herz der Frau gewinnt. Das macht die Figuren relativ eindimensional, auch wenn es solide gespielt ist und die Darsteller sichtbar Freude an ihren Rollen hatten. Da ich Highlander nie sah, kann ich nicht sagen, ob Christopher Lambert seine dortige Rolle für den hiesigen Film einverleibt. Er kämpft mit einer Schusswaffe. Der Schwertkampf im Finale war billig. Im Kino aus HK oder Taiwan ist oft Urin, gerade in Vampir- und Ghost-Filmen der 90er Jahre, das «lebensrettende Elixier». In The Creeps ist es Durchfall! Wer hätte das gedacht?

Fazit: Spassige Monsterhatz! 

Infos:

O: The Creeps

Finnland 2025

R: Marko Mäkilaakso

D: Christopher Lambert, Joe Dante, Jarmo Mäkinen

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 96 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2025

Fassungen: Film am Brugggore Filmfestival gesehen = Uncut und in Englisch. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: April 2025).

Freitag, 25. April 2025

Vampire Zombies... From Space!

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

Vampire Zombies... From Space!

Story:

1957:

Dracula (Craig Gloster) verwandelt die Bewohner einer Kleinstadt in Vampir-Zombies. Mary (Jessica Antovski), dessen praktisch die ganze Familie zum Opfer gefallen ist, und Wayne (Oliver Georgiou), der seinen besten Kumpel verloren hat, wollen den Kampf gegen die Vampir-Zombies aufnehmen. Doch Chief Clarke (Andrew Bee) schenkt den beiden zunächst keinen Glauben. Ein tödlicher Fehler…

Meine Meinung:

Kaum zu glauben, dass mit Vampire Zombies... From Space! nach Commando Ninja 2: Invasion America bereits der 2. Film, der durch eine Kickstarter Aktion ins Leben gerufen wurde, am diesjährigen Brugggore Filmfestival zu sehen war. Das sieht man dem Film nicht an. Im Gegenteil. Bis auf 1-2 billigere und klar erkennbare digitale Effekte waren die Effekte ansonsten sehenswert und wirkten aufwändig. Dazu war der Film effektiver und blutiger als erwartet. Es handelt sich aber um eine amüsante Grusel-Komödie. Es gibt viel zu lachen.

Der kanadische Film, ganz in s/w gedreht, ist eine Hommage ans 50er Jahre Sci-Fi und drive-in-Kino aus Amerika. So werden hier nicht nur Zombies und Weltraumgeschichten (UFOs) in einem Film vereint und zusammengebracht, sondern auch noch Vampire. Dazu kommt eine charmante Stimmung, eine sympathische Kleinstadt-Stimmung, amüsante Figuren, tolle Jokes, One-Liner und Running Gags am Laufband. Das war der bisher schlicht unterhaltsamste und amüsanteste Film am diesjährigen Brugggore Filmfestival. Gut habe ich den thailändischen Zombiefilm für diesen hier ausgelassen. Das hat sich gelohnt.

Der Film wartet mit zwei bekannten Genre-Namen in Nebenrollen auf: Judith O’Dea (Night of the Living Dead), welche im Romero Original Barbara spielt und Troma-Boss Lloyd Kaufman als Exhibitionist. Er spielt den «Public Masturbator». Eine Rolle, die zu Troma und ihm passt. Der Film hat einige überraschend gute und saftige Splatterszenen, welche ich in der Hinsicht nicht erwartet hätte. Auch tolle Miniaturarbeiten, wenn am Ende mehrere UFOs die Kleinstadt in Beschuss nehmen. Die Vampire haben mir optisch mehr zugesagt als die Vampire. Die Hauptfiguren Mary und Wayne haben prächtig miteinander harmoniert.

Fazit: Super charmant und spassig!

Infos:

O: Vampire Zombies... From Space!

Kanada 2024

R: Michael Stasko

D: Lloyd Kaufman, Judith O'Dea, Michael C. Gwynne, Jessica Antovski, Oliver Georgiou, Andrew Bee

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 98 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2025

Fassungen: Film am Brugggore Filmfestival gesehen = Uncut, in Englisch mit deutschen Subs. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: April 2025).

Commando Ninja 2: Invasion America

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

Commando Ninja 2: Invasion America

Story:

John Hunter (Eric Carlesi) ist zurück. Diesmal muss er Amerika vor allerlei Gefahren (Terroristen, Kommunisten, Zombies, Dinosaurier) retten…

Meine Meinung (BRUGGGORE-Cut):

Commando Ninja sah ich dazumal im Dezember des Jahres 2018. Gemäss meinem Review empfand ich daran grossen Gefallen. Da war die Fortsetzung, speziell an einem Filmfest, natürlich beschlossene Sache. Stutzig machte mich die Laufzeit. Die Laufzeit beträgt 120 Minuten und diese Version soll bereits um 30 Minuten gestrafft worden sein. Exklusiv für das Filmfestival. Laut den Brugggore Filmfestival sollen gar 40 Minuten rausgeflogen sein.

Spassiger und charmanter Retro-Trip und Zitate-Ansammlung und Hommage hin oder her, 120 Minuten sind selbst für diese Art Film verdammt lang. Daher waren einige Zweifel vorhanden. Vergleiche mit dem 1. Film kann ich nicht liefern, da ich mich an diesen kaum mehr erinnern kann. Commando Ninja 2: Invasion America macht aber, trotz zwei Stunden und auch wenn er selbst in dieser gestrafften Festivalversion noch immer etwas zu lang wirkt, viel Spass. Für Fans des 80er und 90er Jahre Action-Kinos ein gefundenes Fressen.

Die Anzahl Filme, Stars und Produktionen zu benennen, deren der Film huldigt, ist praktisch unmöglich. Predator, The Terminator, Stirb langsam, Jurassic Park, Rambo 3, Die Akte Jane, Austin Powers oder Commando, alles kommt vor. Egal ob 1:1 Szenen, Klamotten, Settings, Dialoge oder in Annährung auch die Musik. Der Film ist wie ein grosses Rätselraten. Auch der Abspann kommt sympathisch daher und sollte angesehen werden. Klar, es gibt Längen und vor allem Massen-Shoot-Out Szenen waren etwas lahm in Szene gesetzt. Besser und effektiver waren die  1:1 Duelle. 

Dann wird der Zuschauer auch mit Blut und Splatter belohnt. Ich bin erstaunt, wie gut diese Produktion für eine Kickstarter-Produktion aussieht. Unglaublich. Klar, es gibt paar Ausnahmen (einige Explosionen und der grosse, rennende T-Rex wirkte billiger als die andren Effekte/Kreaturen/Dinosaurier). Teilweise hatte ich fast das Gefühl, dass auch mechanische Effekte zum Einsatz kamen (der niedliche Baby T-Rex). Das Gezeigte hatte auch den Charme der australischen Serie Danger 5. Zum Teil fühlte ich mich sogar an diese und deren Charm erinnert (Menschen mit Dino-Köpfen). Nur das Finale empfand ich als enttäuschend.

Fazit: Spassiger Unsinn. Eine Fortsetzung, die im Abspann angeteasert wird, darf gerne kommen!

Infos:

O: Commando Ninja 2: Invasion America

Frankreich 2024

R: Benjamin Combes

D: Eric Carlesi, Stéphane Asensio, Lux Scandal, Philippe Allier, Floriane Fizaine, Thyra Hann, Phonephet Maxence Phonephet

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 120 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2025

Fassungen: Film am Brugggore Filmfestival gesehen = als «BRUGGGORE-Cut» (= Film Festivals bekommen einen eigenen, kürzeren Cut) und in Englischer Sprache (= Dub, O-Ton wäre Franz.). Der kommende DC soll eine über zwei Stunden lange Laufzeit haben. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: April 2025). In den USA wird der Film von Enjoy the Ride Records (Vertrieb wird Vinegar Syndrome übernehmen) auf Blu-Ray erscheinen.

Freitag, 14. Februar 2025

Kung Fu Rascals

Kung Fu Rascals

Story:

Die Kung Fu Rascals Lao Ze (Troy Fromin), Chen Chow Mein (Steve Wang) und Reepo (Johnnie Saiko) geraten an eine Schatzkarte. Auch böse Mächte wie Raspmutant the Mad Monk (Wyatt Weed) oder Sherriff of Ching Wa County (Les Claypool) sind hinter diesem her und machen es sich zur Aufgabe, die Kung Fu Rascals zu stoppen…

Meine Meinung:

Steve Wang, ursprünglich in Taiwan geboren, dürfte Fans aufgrund seiner Arbeiten in The Guyver und vor allem seinem späteren Drive mit Mark Dacascos ein Begriff sein. Laut dem US-Blu-Ray Label Visual Vengeance, welche Kung Fu Rascals eine Blu-Ray-Weltpremiere spendiert haben, handelt es sich bei Kung Fu Rascals um das Regie-Debüt von Steve Wang. Bevor er den Spielfilm drehte, drehte er bereits eine Kurzversion. Einen Super 8 Film (ca. 34 Minuten), ebenso mit den Titel Kung Fu Rascals.

Ich kaufte den Film, da mir der Trailer gefiel. Ich sah sofort die Detailverliebtheit zum Old School Kung Fu Kino, welches auch Steve Wang zu mögen scheint. Zudem mochte ich seine Arbeit in The Guyver und ich stellte mir den Film in diese Richtung vor, auch wenn laienhafter. Dazu charmante Effekten und Gummimasken und Monster. Der Film kann gut als Hommage ans Old School Kung Fu Genre, an Serien à la Kamen Rider und an japanische Kaiju-Streifen angesehen werden. Die Monster am Ende haben mich an die Daimajin Filme erinnert.

Der Kurzfilm soll angeblich schon in den frühen 80ern realisiert worden sein (à la Bad Taste). Der Spielfilm lässt auf eine Fortsetzung hoffen, welche jedoch nie realisiert wurde. Ich empfand den Film, vor allem in der 1. Hälfte, als relativ lahm. Zudem hat mich der Klamauk nicht abgeholt, auch wenn Dinge wir Urin oder Fürze vorhanden sind. Mit einer Laufzeit von 102 Minuten ist der Film zu lang. Es wurde langweilig. Zudem ist die Qualität (des Bildes, des Ursprungmaterials) doch mehr schlecht als recht. Sehr eigen und gewöhnungsbedürftig.

Ich dachte schon, dass dieser Blindkauf ein totaler Reinfall wäre, als der Film nach und nach und in der 2. Filmhälfte bis zum Ende aufdreht. Die Kostüme, Effekte (der Monster), die Arbeit der Kamera oder die Choreographie der Kampf Szenen lässt das spätere Talent von Steve Wang bereits erahnen. Soll heissen: Längen verschwinden, die Action nimmt zu und als dann am Ende der Wechsel geschieht (vom Kung Fu Film zum Kaiju-Film) hatte ich doch recht Freude. Da trübten mich ggf. falsche Erwartungen. So gebe ich dem Film gerne in Zukunft nochmal eine Chance, mich zu überzeugen. 

Infos:

O: Kung Fu Rascals

USA 1992

R: Steve Wang

D: Troy Fromin, Steve Wang, Johnnie Saiko, Wyatt Weed, Les Claypool

Laufzeit der US-Blu: Ca. 102 Min.

Gesehen am: 08.12.24

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Visual Vengeance vor = Poster, Schuber, weltweit erste Blu-Ray zum Film (In Englisch mit englischen Subs, VHS-Master), unzählige exklusive Extras wie Audiokommentar, Making of, der Original Super 8 Kurzfilm etc. Region-All-Disc. Die Bildqualität ist aber wirklich nicht toll und am Anfang stark gewöhnungsbedürftig. Das liegt aber auch schlechten Ausgangsmaterial der ursprünglichen Produktion. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Dez. 2024).

Sonntag, 14. Juli 2024

The Adventures of Chips Malibu Band 1 - Die Insel des Todes

The Adventures of Chips Malibu Band 1 - Die Insel des Todes

Inhalt:

«Eine touristische Insel im Süden Thailands, ein Privatdetektiv, der seiner Vergangenheit den Rücken zugekehrt hat, eine verschwundene Frau und ein blutrünstiges Wesen...

Chips Malibu ist ein (Anti-)Held, der sich im ethischen Graubereich seiner Gegenwart stellt und versucht die Vergangenheit als gescheiterter Profisportler hinter sich zu lassen.

In bester Groschenroman-Manier verbinden sich in seinen Pulp-Abenteuern mystische Begebenheiten mit rasanten Actionszenen, sexuellen Begegnungen und überbordender Gewalt.

Wie in einem exploitativen US-Actionfilm der 80er Jahre erzählt ''Chips Malibu und die Insel des Todes'' seine Geschichte in einer rasant geschnittenen Tonart.»

Meine Meinung:

Ein Forenmitglied (aus einem Filmforum), welches mir sympathisch ist, hat sich nun als Autor versucht und einen Kurzroman namens The Adventures of Chips Malibu Band 1 - Die Insel des Todes veröffentlicht inklusive einer Fortsetzung und am 3. Band wird scheinbar gearbeitet. Vom ihm weiss ich, dass er u.a. als Psychotherapeut arbeitet, länger in Thailand verweilte und er ist auch ein Fan der Romane von Edward Lee. Es ist wohl auch Letzteres, was mich dazu bewegt hat, mich an die Romane von Dejin aka Jürgen Haberzett zu wagen.

Nachdem ich am NIFFF The Bighead zu Ende gelesen hatte, startete ich mit The Adventures of Chips Malibu Band 1 - Die Insel des Todes. Während dem NIFFF sollte es genug Pausen und Zugfahrten geben, um das Buch, es ist nur 94 Seiten lang, zu lesen. Und das tat ich. Wie in der oben zitierten Inhaltsangabe zu entnehmen ist, orientiert sich der Roman u.a. am US-Actionfilm der 80er Jahre. Ich fühlte mich, was Chips Malibu erinnert, in der Tat an Arnie und Co. erinnert. Ich empfand den Roman als solide und vor allem kurzweilig.

Die Beschreibungen der Settings sind authentisch. Ein Plus war sicher die Tatsache, dass Jürgen Haberzett wirklich länger in Thailand verweilte und deshalb weiss, wovon er schrieb. Zudem finden auch Erfahrungen durch seinen Beruf oder ggf. seine persönlichen Einstellungen Inhalt in dem Roman (Atemübungen zum Entspannen). Mir gefiel das mystische im Buch: die Erwähnung des Wesens namens Seuxdaw-Phracea. Ich muss sagen, dass ich über das Wesen, zumindest unter den Namen, im Internet nichts fand (ich habe aber auch nicht gross recherchiert).

Es wäre spannend gewesen zu erfahren, ob es dieses Geschöpf in der thailändischen Folklore gibt oder nicht. Wenn ich mir z.B. die vom US-Label Vinegar Syndrome veröffentlichten Filme Santet 1 + 2 anschaue (deren Cover-Artwork), was sehe ich da? Ein Geschöpft halb Frau halb Tiger/Löwe (?). Ich fühlte mich bei der Beschreibung des Seuxdaw-Phracea an dieses Artwork dieser Suzzanna-Filme erinnert. Diese stammen zwar nicht aus Thailand, aber auch aus Asien, um genauer zu sein aus Indonesien. Der Inhalt des Romans ist kurzweilig, aber teilweise auch etwas vorhersehbar. Aber das ist wie bei diesen 80er Jahre US-Actionfilmen: solche Klischees werden erwartet, daher kann ich das nicht wirklich als negativ werten. Ich sehe es mehr als Hommagen. 

Chips Malibu ist in der Tat ein Anti-Held. Schwarz, gross, Ex-Basketball-Spieler. Da liess der Autor dann noch latenten Rassismus durch die Thais. an Schwarze in den Roman fliessen wie auch einige, wenige Grausamkeiten. Damit meine ich nicht Mal blutige Details und Gewaltmomente, sondern mehr perverse Inhalte die Urin oder Vergewaltigungen betreffen. Ob sich der Autor da von Edward Lee inspirieren liess? Das Finale in der Höhle fand ich persönlich etwas schwach. Da hätte ich durchaus etwas mehr erwartet. Auch was oben genannte Perversitäten angehen, darf es in Zukunft gerne mehr geben. Immerhin, und das gibt Pluspunkte, wurden im Finale auch 1-2 Affen, ich finde diese Tiere eklig und widerlich, getötet. Gut so.

Fazit: Gespannt auf den Nachfolger, dessen Artwork mir aufgrund der Katze noch besser gefällt!

Gefolgt von: The Adventures of Chips Malibu: Band 2: Echsen in New Orleans

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: über Amazon im Selbstverlag

Anzahl Seiten: 94

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Jürgen Haberzett

Erschienen: 24. Feb. 2024

Sonntag, 7. Mai 2023

Do You Like Hitchcock?

Do You Like Hitchcock? 

Story:

 

Film-Nerd, Student und Spanner in einem, Giulio (Elio Germano), beobachtet eines Tages den Mord an Sahas (Elisabetta Rocchetti) Mutter (Milvia Marigliano) und beginnt in dem Fall selbst nach dem Mörder zu suchen. Keine gute Idee…

 

Meine Meinung:

 

Als Dario Argento (Sleepless) 2005 Do You Like Hitchcock? realisierte, war sein Zeit definitiv vorbei. Davon zeugen auch seine Arbeiten wie The Stendhal Syndrome, The Card Player oder zuletzt Dark Glasses. Do You Like Hitchcock? reiht sich qualitativ in diese Liste ein und fliegt, wie erwartet, aus der Sammlung. Do You Like Hitchcock? ist nicht grundschlecht, aber nichts mehr für meine Film-Sammlung. Dario Argento hin oder her…

 

Bei Do You Like Hitchcock? handelt es sich um einen TV-Film. Dem sollte man sich bewusst sein. Dies wusste ich seit der 1. Sichtung. Also lag es nicht an falschen Erwartungen. Do You Like Hitchcock? ist eine Hommage an Hitchcock. Dario Argento, scheinbar ein Fan davon, hat bereits früher aus Hitchcocks Filmen zitiert. So auch hier. Ich selbst kenne keine Filme von Hitchcock, da kein Interesse an dessen Werken.

 

Daher kann ich nicht sagen, ob die Zitierungen, Inhalte und Hommagen gelungen sind oder nicht. Zumindest sah ich bereits Parodien, die besser zitiert haben = die Simpsons Folge Bart of Darkness, in welcher Bart aufgrund eines gebrochenen Beines nicht im Pool planschen, dafür die Nachbarschaft beobachtet und meint, dass Ned Flanders einen Mord beging. Herrlich amüsant!

 

Leider kann das von Do You Like Hitchcock? nicht behauptet werden. Der Film, ein zahmer Krimi mit furchtbarem englischem Dub, ist zahm und lahm. Es gibt nur einen Mord zu sehen und hier und da paar Brüste, das war es dann schon, was "Highlights" angehen. Und trotz Beteiligung von Sergio Stivaletti (I Tre volti del terrore) ist der auch nicht sonderlich explizit geworden. Der Plot ist spannungsarm und eine Stimmung wird nicht generiert. Die Figuren sind relativ klischeehaft gezeichnet und das Schauspiel laienhaft.

 

Fazit: Nur für ultimative Dario Argento Fans zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Ti piace Hitchcock?

 

Italien 2005

 

R: Dario Argento

 

D: Elio Germano, Elisabetta Rocchetti, Milvia Marigliano, Chiara Conti, Cristina Brondo, Iván Morales, Elena Maria Bellini

 

Laufzeit der US-DVD: Ca. 93 Min.

 

Gesehen am: März 2006 / Neusichtung am: 15.04.23

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Anchor Bay vor = Englischer Ton (Miese Synchro), keine Subs, Uncut, gute Bild- und Tonqualität. In Deutschland von Constantin/Highlight auf DVD (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs) zu haben. Eine Blu-Ray scheint es nicht zu geben (Stand: April 2023).