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Mittwoch, 1. Juli 2026

From the Old Earth

 

From the Old Earth

Story:

William Jones (Charles Williams) findet bei archäologischen Ausgrabungen einen Kopf aus Stein und nimmt diesen mit nach Hause. Keine gute Idee…

Meine Meinung:

From the Old Earth war 1981 einer der ersten Horrorfilme in Walisischer Sprache. Der Film läuft nur knapp 50 Minuten und mutet mehr wie eine TV-Episode (einer Serie) an. Viel Budget war nicht vorhanden. Der Film ist sehr dialoglastig und es gibt fast keine Effekte zu sehen. Das Ganze ist irgendwie okay und solide, aber mehr auch nicht. Zwar beinhaltet der Film keltische Mythologie und ist perfekt geeignet, um sich in Severin Films All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2. Filmauswahl zu sein, aber selbst für die kurze Laufzeit gab es Längen.

Der Film gilt als Highlight in der walisischen Filmlandschaft und der Film basiert auf einer Kurzgeschichte eines Dichters namens Gwyn Thomas. Ob die Verfilmung originaltreu ist, kann ich nicht beurteilen, da ich diese nicht kenne. Dass der Steinkopf Unheil bringt, ist vorhersehbar. Dennoch hätte ich mir gerade in diesen Szenen etwas mehr Grusel, Horror sowie Effekte erwartet. Da bot mir From the Old Earth am Ende dann doch leider zu wenig, um wirklich effektiv und unterhaltsam überzeugen zu können. Der Cast war authentisch.

Fazit: Als «Bonus» (in der All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2. Edition) okay. Die Blu-Ray beinhaltet zudem einen weiteren Kurzfilm von Wil Aaron: Blood on the Stars. Mal schauen, ob mich dieser mehr zu überzeugen vermag…

Infos:

O: O'r Ddaear Hen

Grossbritannien 1981

R: Wil Aaron

D: Lindsay Evans, Jim Fieldsend, Bethan Jones, Elen Roger Jones, Stewart Jones

Laufzeit der US-Blu: Ca. 46 Min.

Gesehen am: 01.07.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films (All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2.) = O-Ton mit oder ohne englische Subs, gute Bild- und Tonqualität, Uncut, diverse Extras (diverse exklusive Extras und mehrere Kurzfilme). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juli 2026).

Mittwoch, 29. April 2026

Libido

Libido

Story:

Christian Coreau (Giancarlo Giannini) ist ein traumatisierter junger Mann, seit er als Kind mit ansehen musste, wie sein kranker Vater seiner Mutter während einer S/M-Session umgebracht hat um sich danach selbst das Leben zu nehmen. Um sein Trauma bewältigen zu können, macht sich Christian zusammen mit seiner Ehefrau, seinem Anwalt und dessen Frau auf den Weg, den Ort des Schreckens zu besuchen. Keine gute Idee…

Meine Meinung:

Libido ist ein s/w-Gothic-Mystery-Thriller, der auch als Giallo betitelt wird. Der Film erinnert an spätere Werke aus Italien mit Carroll Baker (A Quiet Place to Kill, Knife of Ice, The Fourth Victim) und stammt von den Regisseuren Ernesto Gastaldi sowie Vittorio Salerno (Die grausamen Drei, Betrachten wir die Angelegenheit als abgeschlossen). Die Mitte der 60er Jahre Produktion ist zwar durchaus solide, bringt dem Genre aber nichts Neues.

Der Film punktet vor allem durch seine Optik und die Bilder. Die wurden stimmungsvoll und stark eingefangen. Der Film ist solide gespielt. Die vier Hauptfiguren werden von Luciano Pigozzi (Zombi 3, Seven Deaths in the Cat’s Eye, The Last Hunter), Giancarlo Giannini (der es sogar nach Hollywood geschafft hat), Dominique Boschero sowie Mara Maryl. Letztere, das «blonde Gift», bringt leider unnötigen Klamauk und Slapstick in den Film, so dass selbst ihre Szenen wenig erotisch wirken. Der Humor wirkt unpassend.

Der Film ist allgemein sehr konservativ und harmlos. Effekte, Blut oder Sex dürfen nicht erwartet werden. Das Drehbuch überzeugt nicht und es gibt am Anfang und Mittelteil viel zu viele Längen. Und wenn am Ende das Tempo erhöht wird, ist der Film kurze Zeit später schon vorbei. Die Musik war unspektakulär. Das fiese Ende war ganz okay und nett, aber rettet den Film nicht. Für mich war der Film zu alt, zu unspektakulär und zu langweilig.

Fazit: Kein Film für die Sammlung!

Infos:

O: Libido

Italien 1965

R: Ernesto Gastaldi, Vittorio Salerno

D: Giancarlo Giannini, Dominique Boschero, Luciano Pigozzi, Mara Maryl

Laufzeit der US-Blu: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 29.04.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Severin Films vor = Schuber, Englisch/Ital. Audio mit englischen Subs und als Extras gibt es u.a. ein Interview mit Regisseur Ernesto Gastaldi. Die Bild- und Tonqualität sind fantastisch. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: April 2026).

Freitag, 24. April 2026

Affection

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Affection

Story:

Eine Frau (Jessica Rothe) kann sich nicht mehr an ihren Ehemann (Joseph Cross) und ihre Tochter (Julianna Layne) erinnern. Was hat es damit auf sich?

Meine Meinung:

Von Affection habe ich vor der Sichtung praktisch nichts gewusst. Auf der offiziellen Homepage des Brugggore Filmfestivals stand auch geschrieben, dass es gut sei, möglichst wenig über den Inhalt zu wissen. Regie führte der mir unbekannte BT Meza (wohl ein Pseudonym).

Wer hinter BT Meza steckt, ist unklar. Die Person gibt sich bedeckt. Wahrscheinlich handelt es sich bei Affection um ein Regie-Debüt. Angeblich hat BT Meza eigene traumatische (Beziehungs)Erfahrungen in den Plot integriert.

Die Darsteller waren mir ebenso unbekannt. Die haben aber einen absolut tollen Job abgeliefert, wobei der "Ehemann" vielleicht die am wenigsten tief gezeichnete Figur war. Und leider war er auch sehr unsympathisch. Julianna Layne (das Kind) war superb gespielt und Jessica Rothe agierte toll in den Szenen, in denen sie Krampanfälle und Tremor hat.

Der Film vereint die Genres Drama, Horror, Sci-Fi sowie Bodyhorror. Der Film hat diesbezüglich interessante Ansätze, die in einer möglichen Zukunft (z.B. dank AI) möglich werden könnten. Antworten und Hintergrundinfos bietet der Film zu gewissen Story-Inhalten jedoch nicht. Die Spannung, die bei der Sichtung gegeben ist, dürfte spätestens bei einer Neusichtung dahin sein.

Der Film ist im Grossen und Ganzen toll inszeniert. Das Finale ist vielleicht etwas schnell vorbei, vor allem das mit dem Feuer. Es gibt auch einige, wenige CGI-Momente, die als solche zu erkennen sind. Die "Geburt" am Ende war zwar an sich cool, aber da Sprang mir sofort Matrix vors geistige Auge. Der Film hatte für meinen Geschmack Justin Benson und Aaron Moorhead Vibes. Und genau Fans von diesen würde ich den Film auch empfehlen.

Infos:

O: Affection

USA 2025

R: BT Meza

D: Jessica Rothe, Joseph Cross, Julianna Layne

Laufzeit der Konversion: Ca. 90 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Englisch. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Montag, 23. März 2026

Phenomena

 

Phenomena

Story:

Die sensitive Jennifer (Jennifer Connelly), die mit Insekten kommunizieren kann, kommt während ihrem Aufenthalt in einem Fraueninternat in der Schweiz, einer Mordserie auf die Spur. Sie wird dabei von einem Professor (Donald Pleasence) unterstützt…

Meine Meinung:

Zwischen Tenebre und Opera drehte Dario Argento, teilweise vor Ort in den Schweizer Alpen, den mystischen, traumhaften und surrealen «Mystery-Krimi» Phenomena. Der Film ist, was seinen Plot angeht, definitiv kein 08/15-Werk. Und dennoch ist Dario Argento Mal wieder die Optik und Stimmung wichtiger, als sein dennoch zugegebenermassen dünner Plot. Das ist an sich für meinen Geschmack kein wirklicher Kritikpunkt, allerdings zieht sich der Film in den ersten 60 Minuten doch sehr, was das Fortschreiten der Geschichte und wirkliche Horrorparts darin, angehen. Soll heissen, es gibt definitiv auch die ein oder andere lahme Sequenz zu sehen und dass der Film für den US-Markt stark gestrafft wurde (und dann als Creepers veröffentlicht wurde), kann ich sogar nachvollziehen.

Ich mag Phenomena, auch wenn ich diesen persönlich nicht zu den Stärksten Argento-Werken zähle (Suspiria, Deep Red, Sleepless, Opera). Die erste Stunde war wirklich zäh, Affen mag ich nicht (ausser seiner letzten Szene im Film) und der Englische Dub (nicht alle Personen haben sich selbst gesprochen) mindert das Sehvergnügen halt doch auch ein bisschen (wirkt je nach Dialogen und Stimmen billig und künstlich). Die Besetzung von Halloween-Star Donald Pleasence (Specters) war ein gekonnter Schachzug. Die damals noch minderjährige Jennifer Connelly trägt den Film jedoch praktisch allein. In der sehenswerten Anfangssequenz ist zur Abwechslung Mal nicht Dario Argentos Tochter Asia, sondern Fiore zu sehen. Netter Gastauftritt, wie auch jener von Michele Soavi (Stage Fright). Daria Nicolodi (Inferno) spielt eine Nebenrolle. Sie gehörte zu dem Zeitpunkt zum Repertoire eines jeden Dario Argento Filmes.

Weitere Namen aus dem Ital. Film, die sich dazu gesellt haben: Goblin und Claudio Simonetti (Cut and Run), Luigi Cozzi (Demons 6 De Profundis) und Effekte Künstler Sergio Stivaletti (I Tre volti del terrore, Dellamorte Dellamore, Murder Obsession). Letzterer war für einige (zwar wenige aber dennoch sehenswerte) Tötungs- und Make-Up- Masken und Leichenteile zuständig. Der Film bietet in der Hinsicht einige schöne Ekelmomente mit Maden. Diesbezüglich gibt es auch im Finale einige wunderbar makabre Einfälle zu sehen. Die traumähnliche und surrealistische Stimmung plus die sonderbare Musik diverser Metal-Bands (z.B. Flash of the Blade von Iron Maiden) inklusive den Close-Ups von diversen Insekten ist definitiv sehenswert und wertet den Film im gegen Ende hin auf.

Fazit: Fantasievolles Kino von Dario Argento!

Infos:

O: Phenomena

Italien 1985

R: Dario Argento

D: Jennifer Connelly, Donald Pleasence, Daria Nicolodi, Fiore Argento, Michele Soavi, Patrick Bauchau, Franco Trevisi, Francesca Ottaviani, Dalila Di Lazzaro, Federica Mastroianni

Laufzeit der US-Blu: 116:00 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 23.03.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Synapse Films vor, die vor einigen Jahren am Brugggore Filmfestival von Claudio Simonetti signiert wurde. Dieses Set kommt mit Booklet, Steelbook und drei Discs daher = Soundtrack-CD, zwei Blu-Rays (mit insgesamt drei Filmfassungen), limitiert auf 3000 Stück. Das Set bietet den Film in Englisch/Ital. mit englischen Untertiteln an. Dazu gibt es Unmengen an Extras (u.a. Dario Argentos World of Horror Doku, Interview mit Andi Sex Gang, Trailer, TV-Spots, Audiokommentar). Gibt es in Deutschland Uncut von XT-Video auf Blu-Ray (in Deutsch oder Englisch).

Dienstag, 10. März 2026

Litan

 

Litan

Story:

Nora (Marie-José Nat) träumt, dass ihr Freund Jock (Jean-Pierre Mocky) stirbt. Beide befinden sich in der Kleinstadt Litan, in welcher aktuell ein Fest zu Ehren der Toten gefeiert wird. Nach ihrem Alptraum macht sich Nora auf die Suche nach Jock. Doch mysteriöse Vorkommnisse erschweren es Nora, zu Jock zu gelangen…

Meine Meinung:

Litan ist der nächste Film aus der All the Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 Box von Severin Films. Eine französische Produktion aus den frühen 80ern. Ich war skeptisch, da ich das Plakat des Filmes nicht speziell mag (Trommel und Flöten spielende Gestalten). Daher habe ich nichts erwartet, was immer gut ist, da dann keine falschen Erwartungen und ich mich ggf. auch positiv überraschen lassen kann. Der Plot hörte sich simpel, aber interessant an.

Litan hat mir gut gefallen. Ich wurde in der Tat positiv überrascht und damit reiht sich Litan zu anderen sehenswerten Filmen aus der Box (Demon, Nang Nak, Born of Fire, The Enchanted, Bakeneko: A Vengeful Spirit, Sundelbolong) dazu. Der Film hat eine ganz spezielle, surreale Atmosphäre. Viel Nebel, wunderschöne, stimmungsvolle Bilder. Die Kleinstadt hat Charme. Die Settings sind toll gewählt. Der Film ist zwar nicht gruselig, aber schräg, komisch und auch schwarzhumorig. Twin Peaks Vibes trifft es für meinen Geschmack gut.

Die mir unbekannten Darsteller haben einen tollen Job gemacht. Jean-Pierre Mocky, einer der Hauptdarsteller, war ausserdem auch der Regisseur des Filmes. So hatte er volle Kontrolle über das Produkt. Der Film und Verlauf wirken wie ein Fiebertraum. Am Ende reagieren Anarchie, Chaos und Wahnsinn. Es gibt auch Mad Scientist Motive und am Ende ist es wahrscheinlich simpler, als gedacht (die Frage, was nach dem Tod kommt). Quasi die harmlosere (auch wenn es diverse blutige Szenen und Morde gibt) aber auch bessere Variante von Martyrs.

Fazit: Sehenswert abgedreht!

Infos:

O: Litan

Frankreich 1982

R: Jean-Pierre Mocky

D: Jean-Pierre Mocky, Marie-José Nat, Nino Ferrer, Marisa Muxen, Bill Dunn, Georges Wod

Laufzeit der US-Blu: Ca. 88 Min.

Gesehen am: 10.03.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films (All the Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2) = O-Ton Franz. mit englischen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut. Als Bonus gibt es u.a. ein Archiv-Making-Of. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: März 2026).

Dienstag, 10. Februar 2026

The Bell from Hell

 

The Bell from Hell

Story:

Juan (Renaud Verley) wird unter Auflagen aus einer Nervenanstalt entlassen. Das passt Juans Tante, welche drei Töchter hat, nicht in den Kram. Diese kann im Moment über das Erbe verfügen, doch steht es eigentlich Juan zu. Juan vermutet, dass seine Tante ihn bewusst in die Anstalt steckte, um an das Gesamtvermögen seiner verstorbenen Mutter zu kommen. Oder ist Juan wirklich verrückt und krank?

Meine Meinung:

The Bell from Hell ist der erste Spielfilm, den ich mir aus Severin Films Box Exorcismo: Defying a Dictator & Raising Hell in Post-Franco Spain angesehen habe. Und die Sichtung hat sich gelohnt. Ich wurde positiv überrascht. Der Film und Inhalt boten mehr, als ich erwartet hätten und waren definitiv weniger 08/15, als ich zuerst dachte. Teilweise hat der Film fast schon Gialli Vibes und mutet zudem schön surreal an. Der Film von Claudio Guerín ist extrem stimmungsvoll inszeniert. Der Dreh endet für Claudio Guerín tragisch: er verstarb am letzten Drehtag und der Film wurde von seinem Onkel fertiggestellt.

Ich empfand den Inhalt und dessen Verlauf als interessant, spannend, rätselhaft, mysteriös und fesselnd. Bevor ich mich in den Film einverleiben konnte, musste ich aber erst den Vorspann des Werkes überstehen. In diesem wurden echte Schlachthof-Sequenzen gefilmt und diese Szenen waren alles andere als leicht zu ertragen, besonders die Schreie der Kühe. Immerhin wurden die Tiere nicht extra für den Film getötet, dennoch unschöne Momente, die im späteren Verlauf jedoch so was wie eine Metapher darstellen sollten (und erinnerte leicht an den spanischen Film Cannibal Man).

Der Film ist gut gespielt und bleibt bis zum überraschenden Ende sehenswert. Mir hat es sehr gut gefallen. Auffallend waren auch einige sehr innovative und spezielle Kameraeinstellungen. Auch der Einbezug von diversen Tieren war spannend. Hier und da fühlte ich mich fast leicht an Phenomena von Dario Argento erinnert. Die Musik passte auch immer wunderbar dazu. Und hier und da gibt es nebst fiesen, sleazigen Hintergrundgedanken auch ab und zu einen Hauch unterschwellige Erotik zu erhaschen, ohne dabei jedoch sonderlich explizit zu werden.

Die mir unbekannten Darsteller um Renaud Verley (Franzose), Viveca Lindfors (Creepshow), Alfredo Mayo (In the Folds of the Flesh), Maribel Martín (The Blood Spattered Bride), Nuria Gimeno (The Orgies of Dr. Orloff) und Christina von Blanc (A Virgin Among the Living Dead) haben ihre Sache mehr als ordentlich gemacht. Zudem waren sie im damaligen europäischen Genre-Kino, wie man sieht, gut vertreten und bringen Erfahrung und Talent mit. So darf es (mit der Box von Severin Films) gerne weitergehen. Ich wurde durch und durch positiv überrascht! Bitte mehr davon!

Infos:

O: La Campana del Infierno

Frankreich, Spanien 1973

R: Claudio Guerin Hill, Juan Antonio Bardem

D: Viveca Lindfors, Renaud Verley, Alfredo Mayo, Christine Betzner, Juan Cazalilla

Laufzeit der US-Blu: Ca. 97 Min.

Gesehen am: 10.02.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Severin Films (Exorcismo: Defying a Dictator & Raising Hell in Post-Franco Spain Box) vor = absolut hervorragende Bild- und Tonqualität, Uncut, spanischer O-Ton mit englischen Subs (2-3 Dialoge sind auch in der spanischen Originalfassung nur auf Englisch). Als Bonus gibt es u.a. einen Kurzfilm von Regisseur Claudio Guerin Hill. In Österreich wurde eine deutschsprachige Uncut-DVD veröffentlicht. Deren Titel lautet: Ein Toter lacht als Letzter.

Donnerstag, 8. Januar 2026

Madeleine

Madeleine

Story:

Madeleine (Camille Keaton) wird nach einer Fehlgeburt von mysteriösen Visionen und Alpträumen heimgesucht. Mit der Zeit nimmt ihr Verlangen nach sexuellen Abenteuern mit anderen Männern mehr und mehr zu. Was hat es damit auf sich?

Meine Meinung:

Madeleine ist der dritte Film in Vinegar Syndromes Camille Keaton in Italy Set. Leider hat mir nach Tragic Ceremony auch Madeleine nicht wirklich gefallen. Zwei von drei Filmen, die in meiner Sammlung nichts verloren haben. Und Sex of the Witch war auch kein Kracher, kam aber immerhin knapp in die Sammlung. Madeleine ist der Film, an dem sich Fans von Camille Keaton am meisten über Nackt- und Sexszenen freuen dürfen. Zwar kein Vergleich zu ihrem späteren Hit I Spit on Your Grave, aber immerhin. Was mir gefiel war die Musik und hier und da die psychedelischen Bilder und die Stimmung.

Aber im Grossen und Ganzen herrscht gähnende Langeweile. Der Plot gibt nicht viel her. Teilweise fühlte ich mich an einen Film mit vielen tanzenden Hippies erinnert. Endlose, uninteressante Dialoge, viele Dates und etwas Sex, aber sonst passiert nichts. Da kann nicht Mal das Ende etwas retten. Das ist Geschmackssache. Es gibt ähnliche Filme mit ähnlichen Enden aber mit besseren Plots. Die besten Szenen hat der Film im ersten Viertel, wenn noch so was wie Spannung und Stimmung generiert wird.

Aber nachdem sich Camille Keaton in den einen Hippie verguckt, der nach einer Weile im Pool Selbstmord begeht, flacht der Film ab. Zuvor durfte sich der Zuschauer an kitschigen Momenten «erfreuen» (Camille Keaton reitet oben durch nackt in Zeitlupe auf einem Pferd oder rennt am Strand herum). Der Film ist ein sonderbarer, wenig greifbarer Genre-Mix. Mit Horror oder dem Gialli-Genre hat Madeleine jedoch nichts zu tun. Lahmes Mystery-Drama trifft es besser…

Fazit: Nicht wirklich zu empfehlen!

Infos:

O: Madeleine, Aanatomia di un Incubo

Italien 1974

R: Roberto Mauri

D: Camille Keaton, Riccardo Salvino, Pier Maria Rossi, Paola Senatore, Silvano Tranquilli, Gualtiero Rispoli

Laufzeit der US-Blu: 102:35 Min.

Gesehen am: 08.01.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray (Camille Keaton in Italy) von Vinegar Syndrome = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, nur Englischer Ton (in der sich Camille Keaton aber selbst gesprochen hat). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2026). Als Extras gibt es einen AK (mit Camille Keaton), eine alternative Szene, Interviews (mit Camille Keaton).

Montag, 20. Oktober 2025

Death Melody Review

Horroktober 2025

Death Melody

Story:

Eine Musik-CD sorgt dafür, dass sich jene, die das Lied hören, Suizid begehen. Zum Opfer wird auch Fanny (Si Hei-Yue). Die Polizei geht von Suizid aus. Fannys Freundin Susan (Catherine Hung Yan) weiss es besser: Fanny hat sich nicht (aus eigenem Antrieb) getötet und beginnt zu ermitteln…

Meine Meinung:

Death Melody lag lange ungesehen rum. Sieben Jahre. Das war ein Geschenk meines «Dealers» aus Hong Kong. Ein Film, von welchem ich noch nie hörte. In den gängigen Filmdatenbanken (imdb, ofdb, hkmdb, LB) gibt es kein einziges Review. Das will schon was heissen und das ist selten. Auf YouTube finde ich keinen Trailer oder Ähnliches zum Film. Ggf. darum, weil es sich bei Death Melody um einen TV-Film handelt. Einen TV-Film aus dem Jahr 2003. Eine HK-Produktion.

Regie führte Douglas Kung Cheung-Tak. Er war mehrheitlich als Darsteller (Angel Enforcers, The Dragon Family, Forbidden Arsenal), als Action Director (da liegt noch Bullet to Survive ungesehen als US-VHS rum), Action Choreographer (Princess Madam aka "Iron Angels 4" dürfte wohl eine seiner bekanntesten Arbeiten sein) und Martial Arts Director (Excuse Me, Please!, King of Gambler) tätig und weniger als Regisseur (ich freue mich glatt, in Zukunft seine beiden Shaolin Vs Evil Dead Filme mit Gordon Liu aufzufrischen). Trotzdem beachtlich.

Ansonsten sticht HK-Fans ein Name gross hervor: Gloria Yip. Bekannt aus Filmen wie Story of Ricky, The Cat, The Peacock King und dessen Fortsetzung Saga of the Phoenix. Sie spielt hier eine grosse Nebenrolle. Fans sollten aber nicht zu viel erwarten. Ihre besten Szenen sind im Finale zu sehen und ihr Part ist auf eine Art und Weise vorhersehbar. Ansonsten bestehen die Hauptrollen aus Catherine Hung Yan (Wing Chun, Ghost House - A True Story), Ken Wong Hop-Hey (The Myth, Rob-B-Hood), Ken Yip Wing-Kin (A Serious Shock! Yes Madam!, The Way of the Lady Boxers) sowie Tam Wai-Kit (An Eye for an Eye). Die spielen das sehr solide.

Der Film ist, speziell für einen TV-Film, solide. Guter Durchschnitt, aber nichts für die Sammlung. Inhaltlich erinnert der Film sehr an Ringu und Suicide Club. Fragen werden z.T. nicht beantwortet oder habe ich aufgrund der miesen englischen Untertitel verpasst. Nach Logik sollte man nicht suchen. Es war aber im Grossen und Ganzen unterhaltsam. Im Finale hat der Film sogar fast Superhelden-Charakter und hier und da gibt es auch Mal einen Fight zu sehen. Die Selbstmorde sind z.T. sehr innovativ (Wachs) und der Umgang mit Musik wird gut in die Szenen integriert.

Fazit: Solider TV-Film!

Infos:

O: Lian suo qi huan dang an: Si wang yin yue

HK 2003

R: Douglas Kung Cheung-Tak

D: Gloria Yip, Catherine Hung Yan, Si Hei-Yue, Ken Wong Hop-Hey, Ken Yip Wing-Kin, Tam Wai-Kit

Laufzeit der HK-VCD: Ca. 93 Min.

Gesehen am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von My Way vor = Uncut, O-Ton, englische und chinesische Subs, gute Bildqualität. Die englischen Subs sind stark fehlerhaft. In den USA gibt es eine DVD (Tai Seng). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2025).

Mittwoch, 17. September 2025

Io Island Review

 

Io Island

Story:

Auf Io Island soll eine Touristen-Einrichtung entstehen. Als Mitarbeiter der Firma auf dem Weg zur Insel sind, wird ihnen nach dem Verschwinden eines Insel-Bewohners Mord vorgeworfen. Der Beschuldigte macht es sich zur Aufgabe, seinen Namen rein zu waschen und stellt vor Ort auf Io Island Nachforschungen an…

Meine Meinung:

Als ich Severin Films All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 kaufte war die Ursache der Suzzanna Film Sundelbolong. Ansonsten waren mir die Mehrheit der Filme in der Box unbekannt. Etwas mehr Freude und Erwartungen hatte ich für die Titel Io Island (Beitrag aus Südkorea), Bakeneko: A Vengeful Spirit (Cat Ghost Beitrag aus Japan) und die Filme Beauty and the Beast sowie Nazareno Cruz and the Wolf. Die sahen einfach optisch interessant aus.

Besagter Io Island stammt von Kim Ki-young, dessen The Housemaid mich zuletzt sehr enttäuscht hatte. Leider ist dies auch bei Io Island der Fall, auch wenn ich The Housemaid deutlich nervender und schlechter fand. So bleibt für mich sein bester Film Woman Chasing the Butterfly of Death. Io Island, der wohl am meisten an The Wicker Man erinnert, überzeugt am meisten durch sein Setting und den Mix aus Drama, Mystery, Folkhorror und Erotik (wobei die Szene mit dem Penis à la Antichrist nicht wirklich sexy war).

Alles in allem hätte ich mir mehr Folkhorror erwartet. Trotz der Insel als Setting empfand ich den Film als relativ wenig stimmungsvoll. Was dem Film geschadet hat, war der wirre Plot und wie dieser inszenatorisch erzählt wird. Die ganzen Rückblenden vernichten viel von der Atmosphäre und brechen den Verlauf der Geschichte immer wieder. Ich empfand die Flashbacks als repetitiv und störend. Ich empfand den Film als wenig fesselnd, den Verlauf als zäh und eine richtige Spannung war kaum gegeben. Es gibt Längen und leider, und das ist auch ein grosses Minus, empfand ich alle Figuren als wenig sympathisch.

Viele vom Cast haben auch in vielen anderen Filmen von Regisseur Kim Ki-young vor der Kamera gestanden. Yeo Po sah man zudem im Slasher The Door to the Flesh, Kim Jung-chul spielt im seltenen The Neckless Murderess mit, Yoo Soon-chul sah man auch im neuen Kino aus Südkorea (z.B. Bedevilled), Park Am (Evil Under the Moon, Remodelled Beauty) spielte in Goeshi einen Zombie, Park Jeong-ja sah man nebst Yoo Soon-chul ebenso im neuen Kino aus Südkorea (Exhuma) und letzter (Son Young-soon) auch (nämlich in I Saw the Devil). Viel Erfahrung vorhanden, aber leider spielen die meisten Figuren, die dem Zuschauer egal sind.

Fazit: Zwar ein nicht uninteressanter Film, aber mich konnte Io Island nicht überzeugen. Schade…

Infos:

O: Iodo

Südkorea 1977

R: Kim Ki-young

D: Lee Hwa-shi, Kim Jeong-cheol, Choi Yun-seok, Kwon Mi-hye

Laufzeit der US-Blu: Ca. 110 Min.

Gesehen am: 20.06.25

Fassungen: Gesehen via US-Blu Ray von Severin Films = All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2. Technisch war ich von der Blu-Ray enttäuscht (Bild- und Tonqualität hätten Luft nach oben vertragen und die Extras der koreanischen Disc fehlen). Die Disc ist Uncut, im O-Ton und mit englischen Subs. Region-All-Disc. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2025).

Samstag, 26. Juli 2025

Born of Fire

 

Born of Fire

Story:

Flötenspieler Paul Bergson (Peter Firth) und eine Astronomin (Suzan Crowley) finden durch Umwege, mysteriöse Visionen, akustische Halluzinationen und Alpträume zueinander. Hinweise erhoffen sie sich in der Türkei. Dort machen sie sich auf die Suche nach dem Master Musician (Orla Pederson)…

Meine Meinung:

Born of Fire war der nächste Film aus der All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2, dessen Sichtung anstand. Ich freute mich, da der Film vor kurzem auch durch meinen Kumpel gesichtet wurde und sich dessen Beschreibung (auf seiner Letterboxd Seite) vielversprechend anhörte. Auch die Zusammenfassung im Set von Severin Films im Booklet empfand ich als ansprechend und interessant. Sie machte Lust auf mehr. So war ich vor der Sichtung voller Vorfreude.

Born of Fire, ein Film in der Musik, wie schon in Sinners, den ich einen Tag zuvor sah, eine wichtige Rolle spielt, ist ein interessanter Folk-Horrorfilm. Born of Fire war nebst The Enchanted der bisher beste Film aus der All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 Collection. Ich empfand den Film als Ganzes als mystisch, visuell stark eingefangen, stark gespielt und den Plot innovativ und anders. Eine Spannung war von der ersten Sekunde an gegeben. Die Drehorte in der Türkei, vor allem auf den Kappadokien, trägt viel zur dichten Stimmung des Filmes bei.

Beim Film handelt es sich quasi um die Geschichte Gut gegen Böse. Musik spielt eine wichtige Rolle. Vergangene Geschehnisse, Wiedergeburten und viel symbolische Kraft steuern dem Werk eine fesselnde Grundstimmung bei. Es geht um Religionen (den Islam) und die Kraft des Glaubens. Ein Djinn spielt eine Rolle und versucht, unseren Helden auf seinem Weg zu blenden und aufzuhalten.  Ich bin der Meinung, dass es, was Dschinn angehen, sowieso zu wenig wirklich tolle (Horror)Filme gibt. Da sah ich am NIFFF 1-2 mittelmässige Werke und als richtig toll habe ich nur Wishmaster abgespeichert.

Fazit: Born of Fire ist fantastisches und lohnenswertes Kino! Sehenswert!

Infos:

O: Born of Fire

Großbritannien, Türkei (je nach Quelle) 1987

R: Jamil Dehlavi

D: Peter Firth, Suzan Crowley, Stefan Kalipha, Orla Pederson, Nabil Shaban, Jean Ainslie

Laufzeit der US-Blu: Ca. 84 Min.

Gesehen am: Ende April 2025

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray Box All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 von Severin Films = O-Ton, englische Subs, Uncut, viele Extras, hervorragende Bild- und Tonqualität. In Deutschland lief der Film unter dem Titel Die Macht des Feuers im Kino und im TV. Es scheint keine VHS, DVD oder Blu-Ray in Deutsch zu geben (Stand: April 2025).

Freitag, 9. Mai 2025

Who Fears the Devil

Who Fears the Devil

Story:

John (Hedges Capers) lebt bei einem Grossvater (Denver Pyle). Abgelegen von der restlichen Welt, kämpfen sie seit Generationen gegen das Böse. Dazu nutzen sie als Waffe eine Gitarre, die mit Silber-Saiten ausgestattet ist. Nachdem die Gitarre ihren Dienst verweigert und der Grossvater stirbt, macht sich John auf den Weg, neues Silber für die Gitarre zu finden. Auf seinem Weg erlebt er diverse Abenteuer und (gefährliche) Begegnungen…

Meine Meinung:

Who Fears the Devil war ein schwacher Beitrag der All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 Box von Severin Films. Der Film basiert auf einer Geschichte von Manly Wade Wellman und der Film bedient sich zweier Adaptionen daraus, wobei der Drehbuchautor noch eine eigene Rahmenhandlung dazu gedichtet hat. Ich kenne die Vorlage nicht, daher kann ich keine Vergleiche liefern.

Der Film aus dem Jahr 1974 hat mir bis auf einzelne, zuweilen stimmungsvolle und atmosphärisch dichte Sequenzen und die Szene mit dem Vogel, nicht gefallen. Die Szenen mit dem Vogel beinhalten charmante und sympathische Stop-Motion Effekte. Die mochte ich. Da hätte es gerne mehr geben dürfen. Abgesehen davon war der Film sehr langweilig. Ich bin fast eingeschlafen. Die Idee ist gut und Potenzial wäre vorhanden gewesen. Die Rahmenhandlung hat mir explizit nicht gefallen. Ich denke, hätte man diese weggelassen (der Link ins Moderne), hätte mir der Film leicht besser gefallen.

Die mir unbekannten Darsteller waren wenig interessant oder überzeugend. Vor allem Hedges Capers als Hauptfigur fand ich schwach, auch wenn sein Casting, er ist auch ein realer Sänger, nachvollziehbar ist, da im Film auch gesungen wird. Leider sind die ganzen Songs relativ schwach und bieten keinen Mehrwehrt und/oder werten den Film qualitativ nicht auf. Für die Effekte waren Gene Warren und Harry Walton zuständig. Die arbeiteten u.a. für bekannte Produktionen wie RoboCop, Hollow Man oder Piranha 3D mit.

Fazit: Ich kann den Film nicht empfehlen, da eher ein antikapitalistischer-Hippie Film als was Anderes. Und statt des Hundes hätte ich lieber eine Katze gesehen. Manly Wade Wellman war übrigens auch kein Fan der filmischen Umsetzung...

Infos:

O: The Legend of Hillbilly John

USA 1974

R: John Newland

D: Hedges Capers, Denver Pyle, Susan Strasberg, Percy Rodriguez, R.G. Armstrong

Laufzeit der US-Blu: Ca. 89 Min.

Gesehen am: 16.02.25

Fassungen: Gesehen via All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 (US-Blu-Ray von Severin Films). Als Master diente ein 35mm Print, der restauriert wurde (sehr gute Qualität). O-Ton und englische Subs sind vorhanden wie auch eine Vielzahl an exklusiven Extras (Interview mit Hauptdarsteller, Interview mit dem Produzenten etc.). Region-All-Disc. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2025).

Freitag, 14. März 2025

The Enchanted

 

The Enchanted

Story:

Royce (Will Sennett) kehrt aufs Anwesen seiner Vorfahren zurück. Dieses ist verlassen. In dem einsamen Gebiet in Florida wohnt nur Booker T (Julius Harris), welcher Royce seit seiner Kindheit kennt. Als plötzlich die Perdry Familie (u.a. Helen Blanton, John Hallock) auftaucht und ungefragt Arbeiten am Haus und Umgebung verrichtet, findet Royce daran gefallen. Booker T warnt Royce jedoch vor der Familie. Doch Royce verguckt sich in die älteste Perdry Tochter Twyla (Casey Blanton) plus umgekehrt und schlägt Bookers Warnungen in den Wind…

Meine Meinung:

The Enchanted ist die erste positive Überraschung der All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 von Severin Films, welche ich nur aufgrund Sundelbolong gekauft habe. Es ist gut, möglichst wenig vom Inhalt zu wissen und ggf. auch auf die Sichtung des Trailers zu verzichten, damit keine wichtigen Inhalte verraten werden. Es handelt sich um eine amerikanische Produktion aus dem Jahr 1984 und um eine Roman-Verfilmung. Der Plot basiert auf The Enchanted: An Incredible Tale von Elizabeth Coatsworth.

Ich hörte zuvor noch nie von diesem Roman. Ich guckte mir den Film zu 95% ohne jegliches Vorwissen an. Ich denke, so kann der Film seine Wirkung am besten Entfalten. Der Film hat mich positiv überrascht. Der Film hat mir sehr gut gefallen. Dem Film und seinem mysteriösen Inhalt gelingt es, eine märchenhafte Stimmung zu erschaffen. Darüber hinaus gibt es viele wunderschöne Natur- und Tier-Aufnahmen zu sehen, die einerseits innovativ wie auch rätselhaft erscheinen. Quasi Unheil ankündigen. Das Florida-Setting ist der Wahnsinn.

Zusammen mit der Geräuschkulisse (darunter auch viele Tierlaute) und der stimmungsvollen Musik, gerät der Zuschauer bald in einer Art hypnotischen Sog, der bis zum (leicht vorhersehbaren) Ende anhält. Warum vorhersehbar? Das Ende konnte ich selbstverständlich nicht erahnen, aber ein Detail um das rätselhafte Auftreten der Familie Perdry wird eigentlich zuvor durch zwei klare Momente angekündigt. Quasi als versteckter Spoiler. Die mir unbekannten Darsteller haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht und waren zu jeder Zeit glaubhaft.

Fazit: Mysteriös, optisch gelungen und interessant! So darf es in der All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 gerne weitergehen!

Infos:

O: The Enchanted

USA 1984

R: Carter Lord

D: Will Sennett, Casey Blanton, Julius Harris, Helen Blanton, John Hallock

Laufzeit der US-Blu: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 03.01.25

Fassungen: Gesehen via All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 = Region-All-US-Blu-Ray von Severin Films mit mehreren Filmen, Box und Booklet. Uncut, Englischer O-Ton, englische Subs, exklusive Extras (Interviews, AK, Kurzfilm). Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2025).

Montag, 10. Februar 2025

The Secret

The Secret

Story:

Ein Mordfall erschüttert die Gegend. Die Polizei sieht in dem kognitiv eingeschränkten Herumtreiber «Nut» (Norman Tsui) den Täter. Krankenschwester Lin Ming (Sylvia Chang), die in der Gegend wohnt und dessen privates Umfeld zu den Opfern gehört (u.a. Alex Man), versucht die Morde aufzuklären…

Meine Meinung:

Auf The Secret wurde ich nur durch, ich glaube es war ein Chinese, einen Film-Dealer aufmerksam. Der bot mir das HK-VHS, wenn ich mich recht erinnere, für ca. 350 USD an. Zum Glück habe ich mich informiert und sah, dass das Hong Kong Filmarchiv davon eine Blu-Ray veröffentlich hat. Geld gespart und dazu noch eine bessere Fassung gekauft. Doppeltes Glück. Bei The Secret handelt es sich um einen Ende der 70er Jahre New Wave Film aus Hong Kong und um das Regiedebüt von Ann Hui (The Story of Woo Viet). Ihr Boat People liegt noch ungesehen rum. The Secret ist definitiv nicht uninteressant und teilweise fühlte ich mich ans Giallo-Genre erinnert (Deep Red).

Der Film ist ein Mix aus Drama, Krimi/Whodunit und Mystery. Der Film wirkt zum einen sehr westlich, zum anderen auch sehr traditionell. Der Mix aus Moderne und Tradition wird gut aufgezeigt. Der Film ist sehr stimmungsvoll. Viele Szenen spielen bei Nebel oder während der Nacht. Laut Booklet war in früheren Fassungen z.T. kaum etwas zu erkennen, da so schlechte und dunkle Bildqualität. Viel «Action» gibt es aber nicht, dem sollte sich der Zuschauer bewusst sein. Zudem ist die Erzählweise etwas konfus und nicht immer gradlinig. Da muss man aufpassen beim Schauen, auch wenn im Finale dann alles via Rückblenden aufgeklärt wird.

Die im Vorspann fast an erster Stelle genannten Norman Tsui (Das Todesduell der Shaolin, Ghost Festival, Sea Wolves) und Alex Man (Running Mate, Return of Bastard Swordsman, The Daring Kung-Fu Refugee) haben jedoch nur kleine Rollen. Die Person, auf dem der Fokus liegt, wird von Sylvia Chang (Legend of the Mountain, Slaughter in San Francisco, Lucky Stars Go Places) gespielt. Sie spielt die Hauptrolle und versucht, hinter das Geheimnis der Morde zu kommen. Der Cast ist allgemein überzeugend. Starke Leistungen. Es gibt eine Tiersnuffszene zu sehen (Huhn). Sensible Zuschauer könnte das sauer aufstossen. Den Film deshalb zu meiden, empfinde ich jedoch als übertrieben.

Fazit: Starkes Regie-Debüt und Fans von Ann Hui zu empfehlen!

Infos:

O: Fung Gip

HK 1979

R: Ann Hui

D: Sylvia Chang, Norman Tsui, Alex Man, Angie Chiu Nga-Chi, Lai Cheuk-Cheuk, Lee Hye-Sook

Laufzeit der HK-Blu-Ray: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 06.12.24

Fassungen: Mir lag die HK-Blu-Ray vom HK-Filmarchiv vor. Die Fassung ist ca. fünf Min. länger als frühere HK-VHS-Fassungen. 90% der Fassung sind in einer hervorragenden Bild- und Tonqualität und wurden durch das Hong Kong Filmarchiv aufwendig restauriert. Fehlende Szenen (Vor- und Abspann) wurden vom VHS integriert und fallen qualitativ ab. Die Fassung ist im O-Ton mit festen englischen und chinesischen Subs. Zur Restauration gibt es Bonusmaterial zu sehen und auch im Booklet (in Chinesisch und Englisch) wird umfangreich darauf eingegangen. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Dez. 2024).

Donnerstag, 30. Januar 2025

Maybe It's Love

 

Maybe It's Love

Story:

Die kleine Marble (Chui Hoh-Ying) wird, nachdem der Vater die Ehe verlässt, zu der Grossmutter in ein kleines, abgelegenes Dorf abgeschoben. Marble mag es, die Nachbarn mit einem Feldstecher zu beobachten. Eines Tages will sie einen Mord beobachtet haben, als Wongs (Ku Feng) Ehefrau (Elaine Jin) scheinbar spurlos verschwunden scheint. Aber es gibt keine Leiche. Ob Postmann Yao (Kent Tong) oder dessen 2. Affäre, Rita (Cherie Chung), damit zu tun haben?

Meine Meinung:

Ich wurde indirekt durch einen Foreneintrag, es ging um eine US-Blu-Ray Ankündigung, auf diesen Film aufmerksam. Maybe It's Love ist eine unbekannte Shaw Brothers Produktion, ein untypischer Genre-Mix und der erste Film der Shaw Brothers (ein Jahr, bevor sie ihre Kinofilme einstellten), bei welchem eine Frau, nämlich Angela Chan, Regie führte. Nachdem ich einige Besprechungen auf Letterboxd las, die gar nicht so schlecht tönten, sah ich mir den Film an. ZiiEagle Box sei Dank!

Der Film von Angela Chan, die 1985 noch einen 2. Film für die Shaw Brothers realisierte (My Name Ain’t Suzie), der ausserdem auch relativ gut wegkommt (Letterboxd Reviews), hat mir ganz gut gefallen. Ich habe die Sichtung nicht bereut. Der Film wirkte auf mich wie ein Mix aus Twin Peaks und der Idee des Alfred Hitchcock Filmes Das Fenster zum Hof. Dessen Plot «kenne» ich nur aus den Filmen wie Deep Red, Do You Like Hitchcock? und der TV-Folge Ein grausiger Verdacht (Bart of Darkness) aus der Kult-Serie Simpsons.

Ich fand den Streifen erfrischend, da Mal was Anderes im Bezug auf den Plot oder die Genres. Ich würde den Film als sexy Mystery-Drama betiteln. Mir gefiel die Atmosphäre des Dorfes, mir gefiel die Musik und die Optik (in den Szenen, in der sich das Mädel erinnert) und es gibt viele unterschwellig bis bewusst erotische Momente (vor allem mit Cherie Chung aber auch mit Elaine Jin). Der Cast war glaubhaft, bis auf "Ronnie". Der Cast um Kent Tong (Red Spell Spells Red), Ku Feng (Hunting List), Cherie Chung (Twinkle Twinkle Little Star) und Elaine Jin (Chinese Cop Out) wussten zu überzeugen. In einem Gastauftritt (in einer Film-in-Film Sequenz als Swordplay Darsteller) ist noch Alex Man (Fatal Recall) zu sehen.

Fazit: Nicht uninteressanter Shaw Brothers Arbeit! My Name Ain’t Suzie wird sicher auch noch gesichtet werden…

Infos:

O: Kwai Ching

HK 1984

R: Angela Chan

D: Kent Tong, Ku Feng, Cherie Chung, Elaine Jin, Ronnie, Stuart Ong, Alex Man

Laufzeit der Originalversion: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 04.12.24

Fassungen: Gesehen via ZiiEagle Box im O-Ton Kantonesisch mit englischen Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Gibt es auch in Taiwan und HK auf DVD (Deltamac, IVL). Das US-Label Kani hat dem Film nun sogar eine Blu-Ray spendiert. Dazu gibt es auch ein neues Interview (29 Minuten) mit der Regisseurin. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Dez. 2024).

Dienstag, 26. November 2024

Jack Be Nimble

Jack Be Nimble

Story:

Jack und Dora werden als Kinder zur Adoption freigegeben. Dora landet bei einer gutsituierten Familie (Brenda Simmons, Gilbert Goldie), während Jack bei seinen neuen Eltern (u.a. Tony Barry) durch die Hölle geht. Viele Jahre später, beide sind nun Erwachsen, kann Jack (Alexis Arquette) der Hölle entkommen und macht es such zum Ziel, seine Schwester Dora (Sarah Smuts-Kennedy), die auch eine Art Medium ist, zu finden. Doch auch dieser Weg ist voller Hass, Wut und Aggression…

Meine Meinung:

Ich sah den Film dazumal als Jugendlicher im Jahr 2002 im Free-TV auf einem Schweizer TV-Sender. Danach wanderte der Film ewig auf meine Wunschliste. Die US-DVD war jedoch out of Print und so kam ich, wenn ich mich korrekt erinnere, nie in deren Genuss. Und heute, über 20 Jahre später, gibt es davon eine Blu-Ray. Also erfolgte die 2. Sichtung via Blu-Ray. Ich konnte mich nur noch an 2-3 Momente des Filmes erinnern: dass Alexis Arquette («Damien» aus Bride of Chucky) die Hauptrolle spielte, die Szene mit dem Schwein und dass es ein abgefahrener Film war.

Der Film gefiel mir auch nach der Auffrischung d.h. nach der 2. Sichtung. Der neuseeländische Film aus dem Jahr 1993 stellte das Regiedebüt von Regisseur Garth Maxwell dar. Der Film ist ein Mix aus Psychothriller, Horror, Arthouse-Film und Drama. In der imdb wird der Streifen sogar als "Dark Comedy" gelistet, was ich nicht nachvollziehen kann. Zu lachen gibt es in Jack Be Nimble eigentlich nichts. Zudem gibt es Carrie Vibes in Bezug auf die Figur Dora und das Ende ist, im wahrsten Sinne, sehr fantastisch und mysteriös.

Ein spezieller, düsterer und stark gespielter Film. Wäre das z.B. eine heutige Netflix Produktion, gäbe es sicherlich Trigger- und Warnhinweise (Missbrauch) vor dem Film. Das war 1993 aber noch kein Thema. Dennoch sind die Szenen, in denen Jack gedemütigt, ausgesetzt, geschlagen und misshandelt wird, alles andere als einfach anzusehen. Das liegt zum einen an den starken Schauspielern. 

Mit Ausnahme von Alexis Arquette, den ich nur aus der Chucky-Fortsetzung kenne, waren mir die anderen Stars kein Begriff. Sie haben aber alle, bis in die kleinste Nebenrolle, stark gespielt. Glaubhaft. Unverbraucht. Optisch ist ein Film auch toll gefilmt, eingefangen und editiert.

Fazit: Sehenswert und nicht uninteressant!

Infos:

O: Jack Be Nimble

Neuseeland 1993

R: Garth Maxwell

D: Alexis Arquette, Sarah Smuts-Kennedy, Bruno Lawrence, Tony Barry, Brenda Simmons, Gilbert Goldie

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 96 Min.

Gesehen am: Feb. 2002 / Neusichtung am: 14.10.24

Fassungen: Mir lag die Region-All US-Blu-Ray vom Vinegar Syndrome Partner-Label Altered Innocence vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs, diverse exklusive Extras (auch Interviews mit dem Regisseur und weitere Kurzfilme von diesem). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2024). Im Schweizer Free-TV lief der Film im Originalton mit deutschen Untertiteln.

Freitag, 19. Juli 2024

The Adventures of Chips Malibu: Band 2: Echsen in New Orleans

The Adventures of Chips Malibu: Band 2: Echsen in New Orleans

Inhalt:

«Chips Malibu ist zurück! In seinem bis dato persönlichsten Fall muss er auf einen unfreiwilligen Roadtrip mit einem Dämon und dessen Katze.

Kann er einen Engel besiegen, um seine Großmutter zu retten?

Chips Malibu ist ein (Anti-)Held, der sich dem ethischen Graubereich seiner Gegenwart stellt und versucht, die Vergangenheit als gescheiterter Profisportler hinter sich zu lassen.

In bester Groschenroman-Manier verbinden sich in seinen Pulp-Abenteuern mystische Begebenheiten mit rasanten Actionszenen, sexuellen Begegnungen und überbordender Gewalt.

Band 2 der Chips Malibu-Reihe!

Band 1: Die Insel des Todes ist bei Novo Books im vss-Verlag erschienen.»

Meine Meinung:

Der 2. Band der Chips Malibu-Reihe hat mir besser gefallen als das Erstlingswerk. Der Autor spricht schon von einer 8teiligen Roman-Serie, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Warum auch nicht? Gerne mehr davon. Den 2. Band hatte ich auch schneller verschlungen. Widmete der Autor den ersten Roman seinem Vater («Für meinen Vater, der seine Videokollektion mit mir teilte. Und die Erziehung hauptsächlich den Filmen überließ.»), widmet Jürgen Haberzett das 2. Band seiner Oma. Gespannt, wem in späteren Fortsetzungen Widmungen gelten werden…

Inhaltlich geht es darum, dass Chips Malibu seine Oma retten muss. Warum mir der 2. Band besser gefiel? Hauptgrund ist der Plot. Dieser war surrealer und einfach fantastischer. Zwei Dämonen, ein Engel, kopflose Kinder-Zombies, Leoparden-Gott-Geist, meuchelnde Priester, Endzeit-Szenario und Katastrophen-Film. Sucht es euch aus. Und das alles verpackt in 83 Seiten = sehr kurzweilig und unterhaltsam. Ich mochte auch das Artwork des Romans mehr. Dies überrascht aber auch nicht, da ich Katzen mag und habe.

Einer der Dämonen schlüpft in die Form einer Katze. Der Engel erinnerte mich an Filme (z.B. God’s Army) oder andere Romane (Teratologist von Edward Lee). Was mir am Plot auch gefiel, war die Tatsache, dass auf den Vorgänger aufgebaut wird. Das ist auch gut so und stimmte mich zufriedener, was Handlungen des Antihelden Chips Malibu angehen. Denn seine Tat am Ende des 1. Bandes, die Reporterin zu töten, machte ihn eigentlich unsympathisch. Nun zu wissen, warum er das tat, stimmte mich zufrieden und machte Chips Malibu wieder menschlicher. Und es gibt Hinweise auf Traumata, die Chips Malibu in der Vergangenheit erlebte. Ggf. wird in zukünftigen Romanen weiter darauf eingegangen.

Der Roman endet zwar ziemlich abgeschlossen, aber nicht ganz. Dämon Hiss entkommt. Ob Chips Malibu diesem im kommenden 3. Band nachjagen wird? Und die Dämonen-Katze, von Chips Malibu Oma Ocean genannt, bleibt vor Ort und wird Chips Malibu wohl in Zukunft bei seinen Missionen unterstützen. Erneut fand ich die Ortbeschreibungen oder die Katastrophe am Ende gut beschrieben. Ob der Autor selbst in den USA war? Es werden auch reale Ereignisse erwähnt, z.B. den Hurrikan Katrina. 

Der Plot ist fantasievoll (die Szenerie mit den Haien und dem Seniorenheim fand ich köstlich, kam unerwartet), surreal und unterhaltsam. Starben im 1. Teil einige Affen, sind es hier einige Kinder, die ermordet werden. Und leider einige Leguane, die zerquetscht werden. Nur eins fand ich schräg: warum die Dämonen-Katze ins Flugzeug nehmen mit Transportbox und Ticket, wenn diese doch die Macht besitzt, sich unsichtbar zu machen?

Fazit: Besser als der Vorgänger! Bitte mehr davon!

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: über Amazon im Selbstverlag

Anzahl Seiten: 83

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Jürgen Haberzett

Erschienen: 18. Juni 2024