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Samstag, 13. Juni 2026

The People Who Own the Dark

 

The People Who Own the Dark

Story:

Auf einem abgelegenen Anwesen feiert der Baron (Paul Naschy) und die High Society inklusive einiger Escort-Damen schmuddelige Partys, während draussen eine nukleare Katastrophe geschieht. Deren «Flash» lässt alle Opfer erblinden. Da die Partygäste im Untergrund gefeiert haben, wurden sie davon verschont. Als sie sich in die Stadt aufmachen, um Nahrungsmittel zu plündern, eskaliert die Situation…

Meine Meinung (Spanische Originalfassung):

Als ich mich für diesen Film vorbereitet habe, musste ich sofort an den auch in Severin Films Box Exorcismo: Defying a Dictator & Raising Hell in Post-Franco Spain enthaltenen Creation of the Damned denken, der ein ähnliches Szenario erzählt: eine Gruppe von Personen auf engsten Raum, während draussen eine nukleare Katastrophe geschieht. Mir schwante Böses, aber zum Glück ist The People Who Own the Dark besser und effektiver als der langweilige Creation of the Damned. The People Who Own the Dark ist bis dato nebst The Bell from Hell der beste Film in Severin Films Box-Set.

The People Who Own the Dark sah ich mir in der spanischen Originalfassung an. Der US-Edit hat nicht nur die sprachliche Veränderung, sondern ist auch kürzer. Es wurden Inhalte (Story-Verlauf und Figurentiefe) entfernt. Zudem hat die US-Fassung eine neue Musik erhalten. Die spanische Originalfassung von León Klimovsky (Vengeance of the Zombies, The Werewolf vs. Vampire Woman, Trauma) hat mir gefallen. León Klimovsky hat in seiner Karriere oft mit Paul Naschy (The Beast and the Magic Sword, Human Beasts, The Werewolf and the Yeti) zusammengearbeitet, der hier ebenfalls an Bord ist.

Der Film ist interessant, da die Gruppe aus reichen Personen besteht, die in der Stadt dann auf die einfachen Bürger treffen, die an den Folgen der nuklearen Katastrophe zu leiden haben. Und es gibt Spannungen, die danach zu den Szenen führen, die, und das kommt wirklich so rüber, an Die Nacht der lebenden Toten erinnern. Der einfache Bürger tut sich zusammen, um am «Adel» Rache zu nehmen. So in etwa gestaltet sich der Plot. Nebst Paul Naschy sind hier noch Namen wie Nadiuska (Challenge of the Tiger) sowie Jess Franco Stammschauspieler Antonio Mayans (Night of Open Sex, Black Boots, Leather Whip, Macumba Sexual) zu sehen. Und das fiese End war genau nach meinem Geschmack.

Fazit: Nicht uninteressant!

Infos:

O: Ultimo Deseo

Spanien 1976

R: León Klimovsky

D: Paul Naschy, Nadiuska, Alberto de Mendoza, Tony Kendall, Maria Perschy, Teresa Gimpera, Emiliano Redondo, Julia Saly, Antonio Mayans

Laufzeit der US-Blu: 99:57 Min.

Gesehen am: 13.06.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films (Exorcismo: Defying a Dictator & Raising Hell in Post-Franco Spain) = nebst der spanischen Uncut Fassung (Spanisch mit englischen Untertiteln) befindet sich auch die ca. 20 Min. gekürzte und veränderte (neue Musik) US-Fassung auf der Disc. Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend. Als Extras gibt es u.a. ein Interview mit Antonio Mayans und ein Sitges Filmfest Special. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Sonntag, 27. August 2023

The Night of the Executioner

The Night of the Executioner

Story:

Gangster (u.a. Marta Valverde, José Gómez Zubiza) überfallen, vergewaltigen und töten die Ehefrau und Tochter von Chirurg Hugo (Paul Naschy). Diesem schneiden sie die Zunge ab und lassen ihn für tot geglaubt zurück. Doch dieser überlebt und schwört danach den Tätern blutige Rache…

Meine Meinung:

The Night of the Executioner ist ein solider Genre-Film von Paul Naschy. Dieser drehte Ende der 80er Jahre den Film zu einer Zeit, wo er für Produktionen immer weniger Budget auftreiben konnte. Auf eine Art sieht man das dem Film auch an. The Night of the Executioner wirkt wie ein billiger US-B-Exploitation-Actionfilm. Um spezifischer zu sein: es handelt sich fast um ein Death Wish Remake, auch wenn der Film dann doch noch paar Eigenheiten in die Produktion fliessen lässt. Der Film ist sichtlich vom Charles Bronson Klassiker inspiriert.

Paul Naschy (Human Beasts, Vengeance of the Zombies) führte nicht nur Regie, sondern spielt auch die Hauptrolle der Selbstjustiz ausübenden Rächers. Ganz ohne Dialoge, da Hugo die Zunge abgeschnitten wird. Paul Naschys eigener Sohn, Sergio Molina, ist nach Ausflügen in The Beast and the Magic Sword, Howl of the Devil und dem unfertigen/nicht veröffentlichten Horror en el museo de cera, erneut in einer Nebenrolle zu sehen. Die Frauen sind bis auf zwei Ausnahmen relativ alt und unschön. Das ist man von älteren Naschy Streifen nicht gewohnt.

Der Film ist zwar Low-Budget, dennoch merkt man es Paul Naschy an, dass er mit Herz und Seele dabei war. Die klassische Musik passt gut zu einigen Szenen. Seine Karriere als Bodybuilder (vor seiner Schauspielkarriere) lässt er mit diversen Trainingsszenen, die mich fast an Rocky erinnert haben (Trainingsszenen mit Mütze), in den Plot einfliessen. Die Rache-Szenen beschränken sich vor allem auf blutige Shoot-Outs und Messerattacken. Der Film ist allgemein blutig und derb ausgefallen. Auch mit nackten Tatsachen und sehr obszöner Sprache hält sich die Produktion nicht zurück. Wenn man dem Film etwas nicht ankreiden kann, dann die Tatsache, dass der Film langweilig sei.

Fazit: Zwar hatte Paul Naschy zu dem Zeitpunkt seine besten Zeiten hinter sich, dennoch lohnt sich der Film für Fans des Spaniers! Und wer gerne Selbstjustiz-Inhalte mag, kann ebenso bedenkenlos zuschlagen!

Infos:

O: La noche del ejecutor

Spanien 1992

R: Paul Naschy

D: Paul Naschy, Sergio Molina, Marta Valverde, Adriana Vega, José Gómez Zubiza, Nené Morales,

Laufzeit der US-Blu: Ca. 93 Min.

Gesehen am: 01.08.23

Fassungen: Beim Kumpel die spanische Blu-Ray von Mondo Macabro gesehen = Uncut, spanischer O-Ton, Englische Subs, gute Bild- und Tonqualität, informative Extras (u.a. Interview mit dem Sohn von Paul Naschy). Bisher gab es den Film scheinbar nur als spanische DVD (Nicht englischfreundlich). Eine deutsche Fassung gibt es nicht (Stand: Aug. 2023).

Freitag, 21. Juli 2023

The Killer Is One of 13

The Killer Is One of 13 

Story:

 

Eine Witwe lädt 13 Gäste zu Feierlichkeiten zu sich nach Hause ein. Am 2. Todesjahrestag ihres Ehemannes. Die Witwe hat den Verdacht, dass dieser vor zwei Jahren nicht durch seinen Unfall starb, sondern durch Mord. Und sie vermutet den Täter unter den 13 Gästen...

 

Meine Meinung:

 

Der bis vor paar Jahren unbekannte spanische Giallo The Killer Is One of 13 ist leider nur ein mittelmässiger Film. Es verwundert nicht, dass der Film, bevor sich Vinegar Syndrome diesem annahm, keine wirklich brauchbare Fassung gab und der Film Fans hauptsächlich wenig bis nicht bekannt war. War bereits Police Are Blundering in the Dark eine Eintagsfliege (d.h. für einmal schauen okay), so gilt das auch für The Killer Is One of 13.

 

Der Film ist jedoch aufwändiger und weniger trashig als Police Are Blundering in the Dark. Dafür einfach in den ersten 50 Minuten zu lahm. Da passiert eigentlich gar nichts ausser ellenlangem Gerede. Keine Gewalt, kein Sex, kein Sleaze. Die Darsteller agieren zwar gut und der Film bietet schicke Bilder, aber eine Spannung wird nicht aufgebaut und der Zuschauer wird nicht gefesselt. Solche Inhalte (Partys wo ein unbekannter Killer zuschlägt / Täter- Krimi- und Motiv Suche) waren zu der Zeit nicht selten. Aber es gibt definitiv bessere Produktionen aus der Zeit (aus Italien).

 

Der Cast ist mir bis auf Paul Naschy (The Howl of the Devil) unbekannt. Dieser spielt jedoch nur eine kleine, fast schon unbedeutende Nebenrolle und ist kaum zu sehen / für den Plot wenig relevant. Wahrscheinlich wurde er an Bord geholt, um mit seiner Berühmtheit in Spanien für den Film zu werben. Regisseur Javier Aguirre hat schon mehrfach mit Paul Naschy zusammengearbeitet (Count Dracula’s Great Love und Hunchback of the Morgue). Nebst den soliden Arbeiten der Darsteller und der schönen Bilder gefällt leider nur die letzte halbe Stunde, wo das (blutige) Morden beginnt aber dann leider auch wieder viel zu schnell vorbei ist.

 

Fazit: Als Schlaftabletten Ersatz zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: El asesino está entre los trece

 

Spanien 1976

 

R: Javier Aguirre

 

D: Trini Alonso, Simón Andreu, Blaki, Eduardo Calvo, Paloma Cela, Doris Coll, Rosa de Alba, Marisol Delgado, Paul Naschy

 

Laufzeit der US-Blu: 95:13 Min.

 

Gesehen am: 27.05.23

 

Fassungen: Mir lag die Region All US-Blu-Ray von Vinegar Syndrome vor = in der Forgotten Gialli Volume I Box enthalten, Uncut, im O-Ton (Spanisch) mit englischen Subs. Bild- und Tonqualität sind hervorragend. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2023).

Donnerstag, 9. März 2023

The Howl of the Devil Review

The Howl of the Devil

Story:

Nach dem Tod seines Zwillingsbruders und Schauspielstar Alex (Paul Naschy) wohnt Hector (Paul Naschy) in dessen Anwesen. Bewohnt wird das Anwesen ausserdem von seiner Magd (Caroline Munro), seinem Butler (Howard Vernon) und seinem Neffen (Sergio Molina). Sein Neffe hasst Hector. Der Neffe wird Nacht für Nacht von Horrorfiguren (Paul Naschy) heimgesucht, während Hector erfolglos versucht, seine Magd um den Finger zu wickeln während der Butler nachts den toten Geist von Alex beschwört. Regelmässige Besuche von Frauen, die für Geld alles machen, runden den Plot ab. Diese werden nach getaner Arbeit von einem unbekannten Killer getötet…

 

Meine Meinung:

 

The Howl of the Devil war ein bis vor kurzem extrem seltener Film von und mit Paul Naschy (The Werewolf and the Yeti, Human Beasts). Den Film gab es lange nur im TV zu sehen. Medien wie VHS, Blu-Ray, DVD oder Betamax waren nicht vorhanden. Umso schöner ist es, den Film nun endlich in einer würdigen Qualität sehen zu können. Im Vergleich zu vielen Naschy Enttäuschungen (The Beast and the Magic Sword, The Fury of the Wolfman, The Devil Incarnate) und Flops (The Frenchman's Garden) war The Howl of the Devil genau das Gegenteil: ein echter Leckerbissen!

 

In meinen Augen sogar einer seiner besten und blutigsten Filme. Sehr unterhaltsam und ein Mix aus Gothic-Horror, Backwood-Story, Exploitation und Giallo. Der Film bietet viele Klischees aber auch genug verrückte Inhalte, um sich vom 08/15 Backwood-Genre abzuheben. Der Mix und die Abwechslung machen es aus. Dazu wie gesagt viele tolle blutige Splatter-Effekte, gelungene Make-Up Masken und Monster (Dr. Hyde, Frankenstein, Quasimodo etc.) und viel Schmuddel, Sleaze und nackte Haut!

 

Der Film ist schön gefilmt, die Settings und Kulissen stark. Die Erotik- und Horrorszenen sind teilweise fantasievoll und surreal eingefangen worden. So ist lange Zeit unklar, ob das wirklich passiert oder (nur der verrückten?) Fantasie der Hauptfigur (oder dessen Neffen) entsprungen sein könnte. Langweilig wurde es nicht. Im Gegenteil: ich wurde gefesselt und bestens unterhalten. Hatte Freude bei der Sichtung und musste mehrfach Schmunzeln, da so viele verrückte Ideen. Paul Naschy macht seine Sache sehr souverän. Glaubhaft war Sergio Molina. Der Kind-Darsteller hat seine Sache ordentlich gemacht.

 

Auch sonst bietet der Ende der 80er Jahre Streifen einen superben Cast. Caroline Munro (Demons 6 De Profundis, Maniac) war solide und bietet was fürs Auge und am meisten überzeugt hat Schweizer und Jess Franco Liebling Howard Vernon (Seven Women for Satan, Faceless, A Virgin Among the Living Dead, Daughter of Dracula, The Bloody Judge) = hervorragende Leistung von ihm als wahnhafter Butler, Geisterbeschwörer und Nekrophiler. Seine ganze Erfahrung bringt er glanzhaft in den Film, so dass der Film auch schauspielerisch zu überzeugen vermag.

 

Fazit: Einer der besten Filme von und mit Paul Naschy!

 

Infos:

 

O: El Aullido del diablo

 

Spanien 1987

 

R: Paul Naschy

 

D: Chema Gómez, Tamara Greys, Fernando Hilbeck, Cris Huerta, Roberta Kuhn, Paul Naschy, Sergio Molina, Caroline Munro, Isabel Prinz, Howard Vernon

 

Laufzeit der US-Blu: 96:56 Min.

 

Gesehen am: 24.02.23

 

Fassungen: Mir lag die All Region US-Blu-Ray von Mondo Macabro vor = Uncut, Spanisch mit englischen Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität inklusive exklusive Extras runden die Disc ab. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2023). Diese Blu-Ray stellt die weltweite «Home Video» Vö zum Film dar.

Dienstag, 1. November 2022

The Frenchman's Garden Review

 
Horroktober 2022

The Frenchman's Garden

Story:

Spanien frühes 20. Jahrhundert:

In der Kleinstadt Peñaflor führt «The Frenchman» (Paul Naschy) eine Bar und ein Restaurant. Doch er pflegt noch diverse andere Hobbies (Bordellbesitzer etc.) und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Doch das Verschwinden von Menschen bleibt nicht unbemerkt…

Meine Meinung:

The Frenchman's Garden, den Paul Naschy (The Werewolf and the Yeti, Inquisition, Die Stunde der grausamen Leichen) laut Blu-Ray Cover Zitat als seinen besten Film betitelt, erzählt die wahre Geschichte des Serienkillers Juan Andrés Aldije, der zusammen mit seinem Komplizen zwischen 1898 und 1904 mehrere Morde beging. Vornehmlich an Bordellgästen, um diese bestehlen zu können.

Der Film, mehr ein True-Crime Drama als echter Horror, ist wie ein HK-True-Crime Film aufgebaut: der Film zeigt Paul Naschy im Knast, der daraufhin seine Geschichte erzählt (in einer langen Rückblende), ehe er und sein Gehilfe im Finale zum Tode verurteilt werden. Hört sich alles interessant an, ist es aber leider nicht.

The Frenchman's Garden ist enttäuschender Paul Naschy Film. Trotz der Tatsache, dass er Regie führte und die Hauptrolle spielte. Praktisch keinen Gore, kaum nackte Haut und vor allem einfach eins: stinklangweilig! Die bis vor paar Jahren selteneren Naschy Titel waren nun fast durch die Bank schlechter und wurde ihren Rufen nicht gerecht (The Beast and the Magic Sword, The Devil Incarnate, The Mummy’s Revenge).

Fazit: The Frenchman's Garden stellt jedoch bis dato den Tiefpunkt dar = wird nicht in Sammlung aufgenommen!

Infos:

O: El Huerto del Francés

Spanien 1977

R: Paul Naschy

D: Paul Naschy, María José Cantudo, Ágata Lys, José Calvo, Carlos Casaravilla, José Nieto, Silvia Tortosa

Laufzeit der US-Blu: 97:23 Min.

Gesehen am: Okt. 2022

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Mondo Macabro vor = Uncut, neues Master, exklusive Extras, spanischer O-Ton, englische Subs. Bild- und Tonqualität sind hervorragend. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2022).

Freitag, 28. Mai 2021

The Fury of the Wolfman Review

The Fury of the Wolfman

Story:

Professor Daninsky (Paul Naschy) trägt den Werwolf-Fluch in sich. Als er feststellen muss, dass seine Ehefrau ihn betrügt, ist dies ihr vorübergehendes Todesurteil. Doch die verrückte wie geniale Dr. Ilona Ellman (Perla Cristal) hat es auf Daninsky abgesehen – sie arbeitet an einer Gedankenkontrollen-Maschine und braucht dazu auch die Leiche von Daninsky toter Ehefrau…

Meine Meinung:

Ich kenne bisher nur wenige der Paul Naschy Werwolf-Filme, in welchen er die fiktive Figur Daninsky verkörpert. In meinen Augen ist und bleibt The Werewolf and the Yeti der bisher beste Paul Naschy Werwolf-Film. Um Längen.

Zuletzt sah ich einige Naschy Werke, die mich nicht 100% überzeugt haben: The Beast and the Magic Sword oder The Mummy’s Revenge, um zwei Beispiele zu nennen. Auch The Fury of the Wolfman fällt in diese Kategorie. Kein Kracher, es gibt deutlich bessere Paul Naschy Arbeiten/Rollen/Filme aber absolut solide und ok.

So gesehen kann The Fury of the Wolfman gut angesehen werden. Die Story fand ich zunähst relativ konfus. Liegt vielleicht auch daran, dass ich die Werwolf-Filme von Naschy nicht chronologisch schaue und ich noch lange nicht alle habe und kenne.

Vor allem die 1. Filmhälfte empfand ich als relativ lahm, unspektakulär und langweilig. Zudem gabs für meinen Geschmack zu wenig Splattereffekte. Ab Mitte des Filmes wird der Film dann immer besser und besser. Die Action-Parts steigen: es gibt mehr Effekte, mehr Horror- und Gruselstimmung wenn auch oft bekannte Inhalte (Eifersucht, Werwolf, Mad Scientist) vorkommen.

Die Darsteller sind allesamt solide. Keiner ragt wirklich aus der Masse hervor und die Frauen sind deutlich zurückhaltender als in anderen Naschy-Streifen (obwohl ich die Extended mit mehr Nackt-Szenen gesehen habe).

Bei The Fury of the Wolfman soll es sich um den dritten Teil der Reihe handeln und der Start besteht aus Szenen aus älteren/vorherigen Teilen der Reihe (Recycling).

Fazit: Nur für Paul Naschy Fans interessant!

Infos:

O: La Furia del Hombre Lobo

Spanien 1972

R: José Maria Zabalza

D: Paul Naschy, Perla Cristal, Mark Stevens, Veronica Lujan

Laufzeit der US-Blu: Ca. 87 Min.

Gesehen am: 01.03.21

Fassungen: Mir lag die US-Blu Ray von Scorpion Releasing vor = Infotext auf der Rückseite des Covers, Schuber, Englisch/Spanisch mit englischen Subs, zwei Fassungen (nur der Extended Cut ist Uncut), exklusive Extras (u.a. Audiokommentare). Die Bildqualität ist bis auf die von einem VHS stammendem Master (Sex-Szene) hervorragend. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: März 2021).

Montag, 10. August 2020

The Beast and the Magic Sword Review

The Beast and the Magic Sword

Story:

Waldemar Daninsky (Paul Naschy) und seine Familie werden mit einem Fluch belegt. Dieser lässt Waldemar an jedem Vollmond zum blutrünstigen Werwolf mutieren. Er reist mit seiner Frau nach Japan, wo er sich ein Heilmittel erhofft und eine fremdartige Welt vorfindet…

Meine Meinung:

Von The Beast and the Magic Sword von und mit Paul Naschy war ich doch etwas enttäuscht. Ich denke, dies lag am selben Grund wie dies schon bei The Devil Incarnate der Fall war: Seltener Paul Naschy Film, den es bisher weder auf DVD noch Blu-Ray gab = Erwartungen wuchsen, wahrscheinlich, unbewusst. Dazu das coole Cover und die Vermischung von Naschys Werwolf-Figur und dem Japan-Setting…

The Beast and the Magic Sword ist der zweite Film mit japanischen Geldgebern. Schon Human Beasts, der drei Jahre zuvor veröffentlicht wurde, war eine spanisch-japanische Co.-Produktion mit japanischen Schauspielern. In The Beast and the Magic Sword geht man sogar noch weiter, was teilweise wie eine Mondo-Produktion anmutet.

Das Japan-Setting fand ich ehrlich gesagt bis auf wenige Momente (Final, Kampf Werwolf Vs. Tiger) sehr lahm. Es war auch befremdlich, dass die Japaner alles Spanisch gesprochen haben. Der Film hatte Längen und bot viel zu wenig Action. Erst im Nachhinein las ich, dass die jap. Fassung kürzer läuft und um ca. 20 Minuten Handlung erleichtert wurde. Ich denke sogar, dies tut dem Sehvergnügen gut.

Ein weiterer Punkt ist, und das erstaunte mich, dass der Film sehr harmlos ist. Auf viele Effekte darf man nicht hoffen und der Film war mir zu zahm. Da hätte ich mir mehr Bluteffekte gewünscht. Die Angriffe des Werwolfes waren relativ lahm in Szene gesetzt und noch lahmer waren die Samurai-Schwertkampfszenen, die einfach billig aussahen. Störte mich vielleicht auch, da Fan des jap. Samurai-Filmes und da Besseres gewohnt…

Die Darsteller waren ok. Paul Naschy spielt selbst die Hauptrolle. Shigeru Amachi war vor allem in jap. Produktionen zu Hause (u.a. die Zatoichi Abstecher Zatoichi's Vengeance und The Tale of Zatoichi) während Junko Asahina in Erotik-Produktionen zu sehen war (I Love It from Behind!). Julia Saly hingegen war im spanischen Horrorkino heimisch = Das Blutgericht der reitenden Leichen, Der Exorzist und die Kindhexe (hervorragende deutsche Synchronisation!), Inquisition (Paul Naschy) oder Night of the Werewolf (wieder Paul Naschy).

Fazit: Für zukünftige Sichtungen passe ich meine Erwartungen an, da The Beast and the Magic Sword in meinen Augen kein Kracher und ein schwächerer Paul Naschy Genre-Beitrag geworden ist. Dessen Fans sind Film und Disc selbstverständlich trotzdem zu empfehlen…

Infos:

O: La Bestia y la espada mágica

Spanien, Japan 1983

R: Paul Naschy

D: Paul Naschy, Julia Saly, Beatriz Escudero, Shigeru Amachi, Junko Asahina

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 115 Min.

Gesehen am: 02.06.20

Fassungen: Mir lag die Code Free Blu-Ray aus den USA von Mondo Macabro vor = DVD bzw. Blu-Ray Weltpremiere! Uncut, hervorragende Qualität, spanischer Ton, englische Subs, exklusive Extras, in zwei Bildformaten abspielbar. Die jap. Fassung (z.B. als VHS in Japan) läuft nur ca. 90 Minuten und wurde um ca. 20 Minuten Handlung erleichtert. Schade, dass die Fassung auf der US-Blu Ray nicht als Bonus an Bord ist (mehr Tempo hätte dem Film gutgetan!). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2020).

Donnerstag, 30. April 2020

The Mummy’s Revenge Review

The Mummy’s Revenge

Story:

Eine alte Mumie (Paul Naschy) erwacht in London zum Leben und geht nachts auf Beutejagd. Bevorzugtes Beuteschema: Frauen…

Meine Meinung:

Von The Mummy’s Revenge, einem bis dato eher seltenen Paul Naschy Titel (gab es wohl bisher nur als zensierte spanische DVD), war ich leicht enttäuscht. Ich hatte wohl zu viel erwartet da seltener Titel und Zensurvorgeschichte. Der Film wurde vor Jahren von Code Red angekündigt – danach hörte man lange nichts mehr, ehe sich nun Scorpion Releasing dem Film annahm und diesen in den USA auf Blu-Ray veröffentlichte.

Für solch kleine Genre-Perlen und Labels muss man, gerade in der heutigen Netflix und Co. Zeit, froh und dankbar sein. Dennoch: ich habe sicherlich etwas zu viel erwartet. Schlecht ist The Mummy’s Revenge, in welchem Naschy gleich mehrere Rollen verkörpert, nicht. Aber auch kein Kracher.

Ich störte mich an: teilweise wirkte der Film etwas lahm und es gab, ähnlich wie in 80er Jahre US-Slashern, lahme Füllszenen. Dazu kommt, dass ich mir den Film blutiger gewünscht hätte. Viele der Morde passieren im off screen und die Story ist nicht sonderlich spannend.

Die gezeigten Effekte wie auch das Mumien-Make-Up waren gut, die Mädels wie immer schön anzusehen und Naschy sehr solide in seinen Rollen. Als Mumie (mit dem Make-Up) hätte man ihn gar nicht erkannt, wenn ich es nicht zuvor gelesen hätte.

Der Film, der tatsächlich in England gedreht wurde, kann ich, auch wenn kein Kracher, allen Paul Naschy Sammlern und Fans empfehlen...

Infos:

O: La Venganza de la momia

Spanien 1973

R: Carlos Aured

D: Paul Naschy, Jack Taylor, María Silva, Helga Liné, Rina Ottolina, Luis Dávila, Pilar Bardem, Eduardo Calvo

Laufzeit der US-Blu: 91 Min.

Gesehen am: 19.03.20

Fassungen: Mir lag die US-Blu Ray von Scorpion Releasing vor = Uncut (Langfassung d.h. Szenen, die auf der spanischen DVD fehlen, sind hier erhalten), Infos auf dem Back-Cover (à la Booklet), Audiokommentar, sehr gute Bild- und Tonqualität (bis auf wenig eingefügte Szenen aus einem anderen Master), Englisch/Spanisch mit englischen Subs. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: März 2020).

Mittwoch, 15. April 2020

Die Stunde der grausamen Leichen Review

Die Stunde der grausamen Leichen

Story:

Gotho (Paul Naschy) ist ein buckliger Aussenseiter, der täglich Anfeindungen und Spott über sich ergehen lassen muss. Als seine geliebte Ilsa (María Elena Arpón) stirbt, klaut Gotho dessen Leiche aus dem Krankenhaus. Gotho, der besessen von Ilsa war, kommt Dr. Orla (Alberto Dalbés) gerade recht. Dieser führt illegale Experimente durch und er braucht dafür neue Leichen. Dr. Orla wickelt Gotho mit falschen Versprechungen (= Ilsa wieder ins Leben zurückzubringen) hinters Licht, um durch ihn an Leichen zu kommen, während die Polizei bereits ermittelt…

Meine Meinung:

Die Stunde der grausamen Leichen, der teilweise auch in Österreich gedreht wurde, ist pures Euro-Cult Exploitation Kino mit unzählig vielen Motiven, die man aus dem europäischen Horror-Genre der Zeit so mag:

Bucklige Aussenseiter, Ratten, unheimliche Gruften, verwesende Leichen, Folterinstrumente aus vergangenen Zeiten, verrückte Wissenschaftler, rätselhafte Frauenmorde, ermittelnde Cops, Krankenhäuser, Leichenkammern, Besessenheit und zombiartige Wesen.

Paul Naschy agiert stark in der Rolle des Buckligen Aussenseiter, Kidnapper und Mörder. Gutes Schauspiel. Die Cops agieren ebenfalls recht gut, während man Alberto Dalbés ein übertriebenes Overacting nicht absprechen kann. Dafür geht er in der Rolle des Mad Scientist voll lauf und die Mädels sind vor allem eines: hübsch anzusehen oder schreiende Opfer.

Der Film bietet einige herrlich unheimliche und stimmige Szenen. Leider gibt es für Tierfreunde auch unschöne Szenen zu sehen, wenn Naschy diverse Ratten lebend abfackelt, da sich diese am toten Körper von Ilsa zu schaffen machen. Szenen, die heute undenkbar wären.

Was die Effekte angehen, war der Film blutiger als erwartet und es gibt einige sehr schöne Splatter-Szenen zu sehen, die gut getrickst sind und Fans des Genres zufriedenstellen dürften. Sicher einer der blutigeren Filme mit Paul Naschy (Inquisition, Human Beasts, The Devil Incarnate, Blue Eyes of the Broken Doll, Vengeance of the Zombies, Horror Rises from the Tomb, Night of the Werewolf, Count Dracula's Great Love).

Fazit: Kann ich allen Paul Naschy Fans und solchen, die es noch werden wollen, nur empfehlen!

Infos:

O: El Jorobado de la Morgue

Spanien 1973

R: Javier Aguirre

D: Paul Naschy, Rosanna Yanni, Víctor Alcázar, María Elena Arpón, Maria Perschy, Alberto Dalbés, Manuel de Blas

Laufzeit der deutschen DVD: 78:52 Min.

Gesehen am: Juni 2009 / Review überarbeitet am: 25.02.20

Fassungen: Mir lagen zwei Fassungen vor. 1. Die deutsche DVD von Anolis/Ascot Elite = gute Bild- und Tonqualität, nur Deutsch, Uncut. Cover-Motiv billig schlecht, hat nichts mit Film zu tun. 2. Die US-Blu-Ray von Scream Factory (The Paul Naschy Collection 2). Beinhaltet nebst Die Stunde der grausamen Leichen (aka Hunchback of the Morgue) folgende Filme: Exorcism, The Werewolf and the Yeti, The Devil’s Possessed und A Dragonfly for Each Corpse. Obwohl die US-Disc eine deutlich bessere Bildqualität hat, liess ich beim Schauen der deutschen DVD der Vorzug. Grund: Die frühere Erstsichtung erfolgte in Deutsch und die deutsche Synchronisation ist erste Sahne und wertet den Film zusätzlich auf! Gäbe es in der Zwischenzeit von Shock (früher Japan Shock) in Deutschland auf Blu-Ray (Uncut, Deutsch/Spanisch ohne Subs).

Montag, 25. November 2019

Count Dracula's Great Love Review

Count Dracula's Great Love

Story:

Nach einem Unfall mit einer Kutsche findet eine Gruppe bestehend aus mehreren Frauen Zuflucht in einem grossen Schloss. Dieses wird durch Dr. Wendell Marlow (Paul Naschy). Es machen Gerüchte die Runde, dass das Schloss von Vampiren bewohnt wird. Bald darauf wird die erste Frau aus der Gruppe vermisst…

Meine Meinung:

Count Dracula's Great Love ist für alle Paul Naschy (The Werewolf and the Yeti) Fans zu empfehlen. Der Inhalt ist jedoch wirklich nicht originell und mehr dünn als abwechslungsreich. Man sollte daher versuchen, den Film optisch mehr zu geniessen, als nach einer tiefgründigen Story Ausschau zu halten. Man kann schon fast von einem Style over Substance Faktor sprechen.

Weil optisch ist der Film wahrhaftig was fürs Auge: hübsch-stimmungsvolle Gothic Bauten/Ambiente, aufwändige Requisiten, Kostüme, Effekte und vor allem in mehrfacher Ausübung hübsche Frauen, die sich mit ihren Reizen nicht zurückhalten (zumindest in der Uncut «unclothed» Fassung).

Die Mädels, die mir namentlich nicht bekannt sind, überzeugen nicht nur durch ihre Reize und Schönheit, sondern auch durch ihr Schauspiel. Dagegen wirkt Paul Naschy, hier Mal nicht als Werwolf aber trotzdem als Bösewicht zu sehen, leicht hölzern und unmotiviert.

Der Film bietet einige herrliche Effekte – der Axtschlag zu Beginn ist qualitativ z.B. auf hohem Niveau und braucht sich hinter der Axt-Szene aus Freitag der 13. nicht zu verstecken. Doch was weitere Effekte angehen, kann der Film nicht mehr an die erste Effektszene aus dem Film anknüpfen – nur damit der Zuschauer nicht zu viele Effekte -Kreationen erwartet (was nicht heisst, dass mit Kunstblut gespart wird).

Optisch, erotisch und ästhetisch (im Sinne von ruhigen, langen Sequenzen, lesbischen Vampirinnen etc.) hat mich der Film ans Kino von Jess Franco und Jean Rollin erinnert – und das meine ich selbstverständlich positiv.

Fazit: Jedem Paul Naschy und Euro-Cult Fan zu empfehlen!

Infos:

O: El Gran amor del conde Drácula

Spanien 1973

R: Javier Aguirre

D: Paul Naschy, Haydée Politoff, Rosanna Yanni, Ingrid Garbo, Mirta Miller, Víctor Alcázar

Laufzeit der US-Blu Ray: 83:34 Min.

Gesehen am: 17.08.19

Fassungen: Mir lag die Code Free Blu-Ray aus Amerika von Vinegar Syndrome vor = Uncut, Spanisch/Englisch mit englischen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt ein Booklet mit Infos zum Film. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Aug. 2019).

Samstag, 11. Mai 2019

The Devil's Possessed Review

The Devil's Possessed

Story:

Frankreich 1650: Der reiche Burgherr Gilles de Lancré (Paul Naschy) droht den Verstand zu verlieren – durch bezaubernde Frauen, Niederlagen auf dem Schlachtfeld und den Einfluss eines Magiers versucht er, unsterblich zu werden und entwickelt sich zum Tyrannen, der auch vor Entführung und Mord (vor allem an jungen Bauernmägden) nicht zurückschreckt. Doch das Volk beginnt zu rebellieren und bekommt Hilfe eines noblen Schwertkämpfers…

Meine Meinung:

Von der 2. Paul Naschy Collection Box, die Shout (Scream) Factory veröffentlicht hat, stellt The Devil's Possessed bisher zusammen mit Exorcism die schwächeren Beiträge dar, was nicht heissen soll, dass die Filme schlecht und nicht empfehlenswert wären. Weil das sind sie unbedingt, gerade als Paul Naschy Fan. Man darf einfach nicht die gleiche Qualität erwarten (den Film betreffend, nicht das Master, Bildqualität etc. meinend) wie bei The Werewolf and the Yeti, A Dragonfly for Each Corpse oder Hunchback of the Morgue.

Die haben mir einfach besser gefallen. Die Settings sagten mir zu, es gab mehr Erotik, Blut, Effekte, Action, Budget. Mehr verrückte Inhalte (vor allem in The Werewolf and the Yeti). Der Verlauf der Geschichte in The Devil's Possessed wird ganz gemächlich erzählt. Es gibt Füllszenen und auch Längen. Effekte gibt es zu sehen, und hingegen anderer Reviews fand ich diese klasse – aber was die Anzahl angeht, sind diese ziemlich limitiert und rar gesät.

Paul Naschy selbst hat sehr gut gespielt und den Film fast alleine getragen – nebst den Effekten. Ihn sehe ich, vor allem als Bösewicht, sehr gerne. Die anderen Bösewichte (die sexy Frau an seiner Seite und der Zauberer) sagten mir auch zu. Die Bösewichte gefielen mir besser als die Helden, die recht schwach charakterisiert wurden. Eigentlich hätte man es Naschy Figur am Ende gewünscht, dass er und nicht der Pöbel siegt.

Das Mittelalter-Setting (und Helden à la Robin Hood in Strumpfhosen) kommt, trotz kleinem Budget gut zum Tragen. Wer die Filme von Paul Naschy mag, sollte sich den Film nicht entgehen lassen (vor allem nicht in der erwähnten Collection, da fünf Filme für wenig Geld).

Infos:

O: El Mariscal del infierno

Spanien, Argentinien 1974

R: León Klimovsky

D: Paul Naschy, Norma Sebre, Guillermo Bredeston, Mariano Vidal Molina, Graciela Nilson

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 95 Min.

Gesehen am: 30.03.19

Fassungen: US-Blu-Ray Set von Shout (Scream) Factory in welchem fünf Filme enthalten sind. Film ist Uncut, liegt in Spanisch/Englisch mit englischen Subs vor und die Bildqualität ist erstklassig. Dazu ein Booklet vorhanden. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: März 2019).