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Sonntag, 26. Juli 2026

Butcher Wing

Butcher Wing

Story:

Ah Tang (Hon Kwok-Choi) und Lam Sai-Wing (Ng Ming-Choi) haben Stress mit örtlichen Gangstern (Lee Hoi-Sang, Addy Sung Gam-Loi). Wong Fei Hung (Jason Pai Piao) nimmt die Beiden daraufhin als Schüler bei sich auf und unterrichtet sie in Kung Fu…

Meine Meinung:

Butcher Wing ist ein Drunken Master und Die Schlange im Schatten des Adlers Nachzügler. In der First Film Produktion von Gam Ming und Luk Pak-Sang gibt es nichts Neues oder Originelles zu sehen (cool war aber die Musik aus Suspiria, die dreimal vorkommt). Der Film ist kein Kracher, aber auch kein schlechter Film. Butcher Wing ist ein solide Kung Fu Komödie. Der Plot ist simpel und wie schon in Drunken Master und Co. wird hier eine Wong Fei Hung-Geschichte erzählt. Diesmal schlüpft Shaw Brothers Star Jason Pai Piao (Portrait in Crystal, Bolo, Men from the Gutter) in die Rolle des chinesischen Volkshelden.

Er ist ein Plus des Filmes, gerät aber hier und da in den Hintergrund. Sein Kampf im Finale ist eine der besten Szenen des Filmes. Der Finalgegner wird von Lee Hoi-Sang (Fists and Guts, Shaolin and Wu Tang, Shaolin Prince) verkörpert. Auch er macht seine Sache mehr als ordentlich. Schade, dass er im Film nicht mehr Kampfszenen bekommen hat. Jason Pai Piao beisst sich an ihm die Zähne aus. Dass der Held nicht einfach gewinnt, das schätze ich im Kung-Fu-Genre. Die rechte Hand von Lee Hoi-Sang wird von Addy Sung Gam-Loi (The Treacherous Breed, Kung Fu from Beyond the Grave, Fury of a Virgin) gespielt, der immer wieder Kampfszenen zum Besten geben darf.

Die Kampf- und Trainingsszenen sind solide. Gegen Ende werden sie besser und alle Kampfszenen, an denen Jason Pai Piao und Lee Hoi-Sang beteiligt sind, sind sogar sehenswert. Leider nervt der Humor und der englische Dub ist sehr schlecht. Und noch schlimmer ist die Wahl der beiden Helden, die zu den Schülern von Jason Pai Piao werden: es handelt sich um Hon Kwok-Choi (Call Me Dragon) und Ng Ming-Choi (Little Super Man). Beides meiner Meinung nach Schauspieler der C-Riege und wenig sympathisch und nervend. Die Nebenrolle von Cheng Fu-Hung (The Brave Lion) passt hervorragend dazu. Da wäre ein anderer Cast deutlich aufwertender gewesen.

Fazit: Fans von Jason Pai Piao können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Zhu Rou Rong

HK 1979

R: Chin Ming, Luk Pak-Sang

D: Ng Ming-Choi, Hon Kwok-Choi, Lee Hoi-Sang, Addy Sung Gam-Loi, Jason Pai Piao

Laufzeit der US-DVD: 89:21 Min.

Gesehen am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Videoasia vor = Englischer Dub (übel schlecht), Vollbild, solide Bild- und Tonqualität, Ocean Shores Kopie, Uncut-Status unbekannt. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juli 2026).

Montag, 17. Februar 2025

The Ming Patriots




Von Gordon Liu signiert

The Ming Patriots

Story:

Bösewicht Prince Yu (Chang Yi) jagt einer entflohenen Prinzessin und deren Meister nach. Diese sind im Besitz von Perlen und einer Liste, welche sie einem General der Opposition (Roy Chiao) übergeben wollen. Später werden die Gejagten von weiteren Bösewichten gejagt (u.a. Michael Chan Wai-Man, Lung Fei). Auf der Gegenseite werden die Prinzessin und ihr Meister von Zhao Yu-Jun (Judy Lee) und Li Tia-Long (Bruce Lai) begleitet, welche sie beschützten und gegen die Bösewichte ankämpfen…

Meine Meinung:

The Ming Patriots steht schon länger, vor allem aufgrund Michael Chan Wai-Man (The Big Boss Part II, Blooded Treasury Fight, Dragon Lord), auf der Wunschliste. Und jetzt kommt es: ich habe den Film schon in der Sammlung und den Streifen im Jahr 2009 schon gesehen! Doch das wusste ich bis Mitte Dez. 2024 nicht (mehr). Ich sah mir den Film sogar beim Kollegen an (mehr dazu unter Fassungen) und ich erinnerte mich nicht, den Film 2009 schon gesehen zu haben. Ob ich an Demenz leide? Oder zu viele gleiche Eastern schaue? Wohl letzteres plus die unterschiedlichen (Alternativ)Titel und Fassungen…

The Ming Patriots von Ulysses Au-Yeung Jun (The Nude Body Case in Tokyo, King of the Children, Island Warriors), eine Produktion von First Films, 1975 gedreht (zusammen mit anderen Klassikern wie u.a. The Secret Rivals, The 18 Bronzemen) ist ein sehenswerter Eastern. Der Plot ist weder originell noch neu. Im Grossen und Ganzen kann der Plot als eine lange Verfolgungsjagd beschrieben werden. Es gibt viele Kampfszenen. Nur vor dem Finale gibt es 2-3 kleinere Hänger. Abgesehen davon wird ein hohes Tempo mit vielen Kampfszenen an den Tag gelegt. Einzelkämpfe aber auch Gruppenkämpfe. Dazu: z.T. mit Italo-Western Musik, cool!

Die Kampfchoreographie stammt von Lau Kar-Wing (The 36th Chamber of Shaolin, Master of the Flying Guillotine, His Name Is Nobody) und Liu Chia-Liang (Shaolin and Wu Tang, Executioners from Shaolin, Dirty Ho). Das ist auch der Grund, warum der Film in der US-DVD-Collection Gordon Liu and the Lau Family zu finden ist (mehr dazu unter Fassungen). Der Film hat einen grossartigen Cast mit Namen wie Michael Chan Wai-Man, Chang Yi (Shaolin Traitorous, The Shaolin Kids, Profile in Anger), Bruce Lai (Dragon Force, The Gold Connection, The New Game of Death), Judy Lee (The Unique Lama, Imperial Sword, The Legend of Mother Goddess), Lung Fei (Story in Temple Red Lily, Right Overcomes Might), Carter Wong (The Mysterious Heroes), Roy Chiao (Good Bad & Losers) oder Lung Fong (The Rebellious Reign). Carter Wong und Roy Chiao haben nur kleine Rollen am Anfang bzw. am Ende.

Ich hatte vor allem an Michael Chan Wai-Man als Bösewicht, an Chang Yi als Endboss und Bösewicht (ich könnte schwören, dass er im gleichen Outfit schon in einem anderen Film als Bösewicht zu sehen war), an Judy Lee als toughe Kämpferin und Heldin und an Bruceploitation-Star Bruce Lai als Held Freude, der hier ausserhalb des Bruceploitation eine starke Performance bietet. Nebst den lahmen Hängern vor dem Finale wird der Film durch einen Comic-Charakter, der leider dann auch im Finalkampf mitmischt (plus das überraschende Auftauchen von Roy Chiao und seinen Männern) «gestört». Ich hätte mehr Freude gehabt, wenn der schier unbesiegbare Chang Yi durch Judy Lee und Bruce Lai besiegt worden wäre. Desweitern gibt es, ganz im Stil von Ital. Kannibalenfilme, eine unschöne Tiersnuff-Szene mit einem Schwein zu sehen. Abgesehen davon aber sehenswert!

Fazit: Eastern Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Zhong Yuan Biao Ju

HK 1976

R: Ulysses Au-Yeung Jun

D: Michael Chan Wai-Man, Chang Yi, Bruce Lai, Judy Lee, Lung Fei, Roy Chiao, Carter Wong, Lung Fong, Jack Long Shi-Chia,

Laufzeit der libanesischen Betamax: Ca. 87 Min.

Gesehen am: Sept. 2009 / Neusichtung: 11.12.24

Fassungen: Ich sah den Film beim Kumpel, nachdem ich einmal nicht erfolgreich versuchte, aus einem Auktionshaus in Hong Kong, einem VHS zu dem Film zu kaufen (Der Verkäufer fand die VHS angeblich in seinem Warenhaus nicht mehr). Mein Kumpel hat drei Versionen zu dem Film: Das US-VHS von World Video (Mandarin mit festen englischen & chinesischen Subs, 1,33:1), das deutsche VHS mit klarer Gewalt-Zensur (Titel: Stärker als 1000 Drachen) und eine Betamax aus dem Libanon (Englisch mit französischen und arabischen, gelben Subs, beste Qualität und an den Seiten am meisten Bild). Dazu kommt, dass bei der US-VHS, bei einem Rollenwechsel, längere Sequenzen am Stück fehlen, die auch Kampfszenen betreffen. Bei der Fassung aus dem Libanon fehlt auch eine Mini-Sequenz, aber im Grossen und Ganzen sah dort die Sequenz praktisch am komplettesten aus. Und am meisten Bild. Und die beste Qualität. Und davon habe ich sogar noch eine DVD von VideoAsia (als Revenge of the Patriots) = gemäss meinem alten Reviewe in einer schlechten Bildqualität (sogar von Work-Print Qualität spreche ich da oder längeren Sequenzen ohne Bild). Englisch. K.A. ob Uncut/Cut. Habe die Fassung verglichen. Die in der US-VHS fehlende Sequenz ist bei der DVD einfach ca. acht Sekunden schwarz (schwarzes Bild). Die Bildqualität ist deutlich schlechter als beim US-VHS oder der libanesischen Betamax. Die DVD wurde von Gordon Liu signiert (siehe Foto). Es gibt keine Blu-Ray (Stand: Dez. 2024).

Montag, 16. September 2024

Shaolin and Wu Tang

Shaolin and Wu Tang

Story:

Der böse Manchu Prinz (Johnny Wang Lung-Wei) will die Shaolin und Wu Tang Clans vernichten, da er in diesen eine Gefahr sieht. Er lässt einen Wettbewerb ausrufen und plant, dessen besten Kämpfer bis zum Tod kämpfen zu lassen. Durch List treffen somit zwei ehemalige Freunde (Gordon Liu und Adam Cheng) im Duell aufeinander…

Meine Meinung:

Laut diversen Büchern das Regie-Debüt von Shaw Brothers Legende Gordon Liu (Shaolin Mantis, Executioners from Shaolin, Peacock King), der jedoch bereits in dem 70er Jahre Werk Breakout from Oppression als Regisseur (einer von drei) gelistet wird. So führt die glatzköpfige Legende nicht nur Regie, sondern spielt auch eine der Hauptrollen. Natürlich als, wie könnte es anders nicht sein, Mönch. Der Film wurde von Liu Chia-Liang (Dirty Ho, Heroes of the East, Boxer Rebellion) produziert, der auch für die sehenswerten Kampfszenen zuständig war. Den Film, den ich seit 14 Jahren nicht mehr sah, wurde nun als neue Fassung (VHS) und zu Ehren von Co-Star Lee Hoi-Sang neu gesichtet.

Lee Hoi-Sang (Die Schlitzaugen mit dem Superschlag, Last Hurrah for Chivalry, Two Toothless Tigers), der in vielen Shaw Brothers Filmen mitwirkte und vom Aussehen her etwas an Robert Tai erinnert, verstarb diesen Monat. Ihm zu Ehren wurde Shaolin and Wu Tang ausgewählt, neu gesichtet zu werden. Lee Hoi-Sang, der nicht nur als Darsteller, sondern auch als Choreograph tätig war (unvergessen seine Arbeiten für Shaolin Prince), kommt hier erst ab Mitte des Filmes vor und bekommt «nur» eine Kampfszene spendiert. In einem Testkampf überprüft er das Können von Gordon Lius gespielter Figur. Diese Kampfszene ist fast die beste im Film. Bravo!

Aber auch Gordon Liu und Das Schwert Star Adam Cheng (Fong Sai Yuk II, Fong Sai Yuk, General Invincible) sowie Dauer-Bösewicht Johnny Wang Lung-Wei (Lovers Blades, This Man Is Dangerous, To Kill a Mastermind) vermögen zu überzeugen. In weiteren Nebenrollen sind noch Elvis Tsui (The Seventh Curse, The Boxer’s Omen, Butterfly Sword) und Chan Shen (Die 7 goldenen Vampire, Five Element Ninjas, Emperor Chien Lung and the Beauty) zu sehen. Shaolin and Wu Tang, auch als Shaolin Vs. Wu Tang bekannt, ist für Fans des Genres oder der Darsteller des Filmes (Gordon Liu, Johnny Wang Lung-Wei, Adam Cheng) ein gefundenes Fressen.

Fazit: Nur schon wegen dem sagenhaft sehenswerten Intro Pflichtprogramm für Eastern Fans!

Infos:

O: Shao Lin Yu Wu Dang

HK 1983

R: Liu Chia-Liang

D: Gordon Liu, Johnny Wang Lung-Wei, Adam Cheng, Ching Li, Ida Chan Yuk-Lin, Kwan Hoi-San, Lee Hoi-Sang, Chan Shen, Elvis Tsui

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 87:03 Min.

Gesehen am: Sept. 2010 / Neusichtung am: 12.09.24

Fassungen: Die Erstsichtung erfolgte als US-DVD von Videoasia = Kopie der UK-VHS von Eastern Heroes Video. Das Intro ist im O-Ton, danach wechselt der Ton ins Englische. Feste englische und chinesische Subs. Vollbild. Solide Bildqualität. 2024 besorgte ich mir die VHS aus Südkorea von New Video. Leider handelt es sich nicht um eine O-Ton Fassung, wie erhofft. Englisch Dubbed. Dafür gibt es nur koreanische Subs. Auch Vollbild. Die Fassung scheint jedoch minim mehr Bildinformationen zu bieten. Es gibt keine deutsche Fassung, keine Blu-Ray und eine O-Ton Fassung mit englischen Subs (oder ohne) ist mir unbekannt (Stand: Sept. 2024).

Donnerstag, 5. September 2024

Muscle of the Dragon

Muscle of the Dragon

Story:

Eine «Mond-Sekte» treibt ihr Unwesen. Ihre Tatwaffe: Heroin und dessen Schmuggel. Ein Agent aus Korea (Dragon Lee) und ein Agent aus Hong Kong (Nick Cheung Lik) machen es sich zum Ziel, die Bande zu infiltrieren und aufzuhalten. Sie finden heraus, dass der Anführer der Bande verschleppt und durch «The Bishop» (Kim Ki-Ju) ersetzt wurde. Weiter wurde ein Chemiker entführt, der helfen muss, die Drogen herzustellen.

Meine Meinung:

Aka Dragon Lee Fights Again. Bei Muscle of the Dragon handelt es sich in Wahrheit um einen südkoreanischen Film namens Two Fighters in Moonlight aka Fist of Fury in the Moonlight. Bei dieser mir vorliegenden Fassung, Englisch gesprochen und mit portugiesischen Untertiteln versehen, handelt es sich um eine veränderte Fassung. Es gibt keine koreanischen Credits und es wurden Szenen aus dem HK-Film Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache integriert. In denen sind vor allem Bruce Le und Bolo Yeung zu sehen. Scheinbar stammt diese veränderte Fassung von To Man-Bo (Magic Curse), während die Ursprungsfassung von Kim Jin-Tae realisiert wurde.

Bei Muscle of the Dragon handelt es sich daher nicht, wie fälschlicherweise in einigen Datenbanken erwähnt, um folgende Filme: The Big Boss 2 – Rache in Shanghai! oder The Dragon, the Hero. Kim Jin-Tae, der Regisseur aus Südkorea, hat fast in all seinen Regiearbeiten mit chinesischen Regisseuren zusammengearbeitet. Soll heissen Co.-Produktionen und/oder es gibt veränderte koreanische Fassungen, davon auch von zwei Lo Wei Jackie Chan Filmen wie Spiritual Kung Fu oder To Kill with Intrigue. Muscle of the Dragon fliegt nach dieser 2. Sichtung aus der Sammlung.

Der Film, der in dieser Englisch Dubbed Fassung grauenhaft tönt, ist kein speziell guter Film. Zwar ist Muscle of the Dragon absolut nicht langweilig und es gibt viele Kampfszenen, was dem Film aber fehlt sind interessante Figuren und Sympathieträger bei den Helden oder Bösewichten, die Charisma bieten. Daher wirken die Kampfszenen belanglos, da mich die Figuren nicht abgeholt haben. Der Plot ist dünn und Mittel zum Zweck. Dragon Lee (The Kung Fu Fever) finde ich äussert wenig sympathisch. Da sind mir andere Bruce Lee Klone (wie Bruce Le) doch lieber, auch wenn ich sagen muss, dass ich allgemein kein besonders grosser Bruceploitation-Fan bin.

Fazit: Wer Dragon Lee mag, wird den Film lieben. Mich holte Muscle of the Dragon  leider nicht ab.

Infos:

O: 雙龍追踪, 월광쌍수, Two Fighters in Moonlight

Südkorea 1981

R: To Man-Bo, Kim Jin-Tae

D: Dragon Lee, Nick Cheung Lik, Kim Ki-Ju

Laufzeit der US-DVD: 90:00 Min.

Gesehen am: Jan. 2008 / Neusichtung am: 09.06.24

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Videoasia vor = ein Double Feature mit Kungfu Superman, Vollbild, Englischer Dub mit festen portugiesischen Subs. Den Film zu identifizieren fiel zu Beginn nicht einfach. In einigen Datenbanken ist der Film nicht gelistet oder wird fälschlicherweise als falscher Film angegeben (= als The Big Boss 2 – Rache in Shanghai! oder The Dragon, the Hero). Es handelt sich bei Muscle of the Dragon um diesen Film: Dragon Lee Fights Again. Einen südkoreanischen Film (dort bekannt als Two Fighters in Moonlight), jedoch noch mit Szenen aus Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache ausgeschmückt.

Dienstag, 28. Mai 2024

Little Super Man

Little Super Man

Story:

1941: Japan versucht China zu erobern. Eine Invasion ist geplant. Allerdings gehen bei einem Flugzeugabsturz brisante Dokumente verloren. Die Dokumente sollen via Macao nach Hong Kong gelangen. Shifu Pang (Bruce Leung Siu-Lung) wird mit der Sache beauftragt. Kein leichter Job…

Meine Meinung:

Little Super Man aka Little Superman aka Kung Fu Superman ist ein zweischneidiges Schwert. Der Mitte der 70er Jahre Basher des späteren Seasonal Film-Gründers Ng See-Yuen (The Good and the Bad, Kidnap in Rome) ist an sich ok und solider Durchschnitt, dessen letztes Viertel sogar richtig gut ist und mit viel Wucht und Härte (langer, harter Finalkampf zwischen Bruce Leung und James Nam Seok-Hoon) zu überzeugen vermag. Aber es gibt drei Dinge, die im Film, vor allem in Kombination, stören:

1. Der Englische Dub.

2. Der Humor.

3. Kinder-Figuren.

Das alles ergibt eine furchtbare Mischung. Der Englische Dub ist absolut schlecht, furchtbar und absolut ungeniessbar. Das in Kombination mit Klamauk und nachgemachten Kinder-Stimmen für die kindlichen Figuren, sorgen dafür, dass die Betamax, welche ich vom Film habe, verkauft/entsorgt wird. Die US-DVD fliegt (noch) nicht, da noch ein Bonusfilm auf der Disc. Aber in Englisch werde ich mir den Film nie mehr ansehen. Plan: eine Mandarin-Fassung zu finden (Nachtrag: eine Bootleg VHS ist aus Shenzhen auf dem Weg zu mir)! 

So wäre der Film ansehnlicher! Gerade in der 1. Hälfte gibt es sehr schlechten Klamauk. Die Szenen betreffen vor allem einen sehr jungen und kindlichen Mang Hoi (Encounters of the Spooky Kind 2). Auch Hon Kwok-Choi (Dieb mit Sonnenbrille aus Wir kommen und werden euch fressen) und Ng Ming-Choi sind in einigen nervenden Momenten auszumachen, wobei Hon Kwok-Choi immerhin auch in den Kampfszenen zu überzeugen vermag.

James Nam Seok-Hoon überzeugt als Bösewicht, Hu Chin (Female Fugitive) als Hure und am meisten überzeugen ansonsten Wong Yuen-San (For Whom to Be Murdered) und Bruce Leung (Gang Master) als Helden. Letzterer macht auch in den Kampfszenen die beste Figur. Die Kampfszenen sind, im Verlauf des Filmes, brutal, blutig und hart anzusehen und stehen im krassen Gegensatz zum dümmlichen Klamauk, der zuvor vorherrschte. Einige der Kampfszenen sind leider sichtbar beschleunigt worden, was künstlich und unecht aussieht. Schade. Die Musik war unauffällig, der Plot 08/15 und nur Mittel zum Zweck.

Fazit: Solide und Basher-Fans können einen Blick riskieren. Von der Englischen Sprachfassung rate ich dringend ab!

Infos:

O: Sheng Long Huo Hu Xiao Ying Xiong

HK 1975

R: Ng See-Yuen

D: Bruce Leung Siu-Lung, James Nam Seok-Hoon, Hon Kwok-Choi, Mang Hoi, Hu Chin, Wong Yuen-San, Ng Ming-Choi

US-DVD: 100:53 Min.

Gesehen am: Jan. 2008 / 2. Sichtung am: 11.03.24 / 3. Sichtung: 04.07.24

Fassungen: Mir lag die indonesische Betamax von Suma Video vor = sehr mässige Bild- und Tonqualität, grottenschlechter, absolut ungeniessbarerer Englischer Dub mit indonesischen Subs, Uncut. Als ich die Betamax bekam, wusste ich nicht, dass ich den Film schon als US-DVD von Video-Asia habe (Double Feature mit Muscle of the Dragon). Dort wurde er allerdings mit anderem Titel (Kungfu Superman) veröffentlicht (eine VHS-Kopie, auch in Englisch). Im O-Ton mit englischen Subs wäre die VHS aus China. Die deutschen Fassungen sind zensiert (Dialoge, Fights). Es gibt keine Blu-Ray (Stand: März 2024). Die Bildqualität der US-DVD ist besser als bei der Betamax. Die DVD hat einen anderen Titel. Der kultige Originaltitel mit dem vierfachen Kung Fu Guy fehlt leider auf der DVD, siehe Titel- und Bildvergleiche unten. Nachtrag 04.07.24: für eine 3. Sichtung lag mir nun eine chinesische VHS von China Audio & Video House vor = das Intro mit dem Flugzeug fehlt, dafür ist die Fassung nicht nur im O-Ton Mandarin, sondern hat auch sehr gut/lesbare und so gut wie nie abgeschnittene englische und chinesische Untertitel. Die Bildqualität ist solide. Ich brauchte lange, bis ich das Ding zum Laufen brachte. Der Film nervt mit seinem Humor in Mandarin klar weniger als mit dem grauenhaften englischen Dub. Die harten und langen Kampfszenen von und mit Bruce Leung Siu-Lung machen Spass. Dessen Filmkinder sind jene, die nerven. Die Drehorte in Macau waren schön. Der Film ist in der Form definitiv geniessbarer. 







Donnerstag, 21. Dezember 2023

Raiders of the Shaolin Temple

 


Raiders of the Shaolin Temple

Story:

Pai Ying sieht in den Shaolin Kloster und den Shaolin Mönchen eine Gefahr für seine Herrschaft. Er plant, die Tempel zu zerstören und die Kämpfer zu töten. Derweil trainiert Sonny Yue in den Pferde-Kammern des Shaolin Tempels unter Aufsicht seiner Krüppel-Onkel (Thomas Hong Chiu-Ming, Shun Chung-Chuen), um seine Kampffähigkeiten zu erweitern. Diese kommen Sonny dann im Finalkampf gegen Pai Ying zu gute…

Meine Meinung:

Aka Raiders of Wu Tang. Kracher aus Taiwan, der die 2. Sichtung mehr als bestanden hat! In meinen Augen einer der besten und unterhaltsamsten Kung Fu Filme aus Taiwan aus der Zeit. Schade, dass Regisseur Fang Hao (The Imperial Sword Killing the Devil, Miraculous Flower) nur so wenig Filme realisiert hat. Den Film hatte ich noch als Kracher abgespeichert, auch wenn ich nur noch wenig wusste. Aber diesmal hat mich mein Erinnerungsvermögen nicht enttäuscht.

Der Film wartet mit Non-Stop Action auf: Kampfszenen und Trainingsszenen gehen hier Hand in Hand. Es laufen parallel zwei Plots ab, die erst im Finale vereint werden. Zum einen geht es um den weisshaarigen Super-Bösewicht gespielt von Pai Ying (A Fistful of Talons). Dieser macht eine sehr gute Figur und weisshaarige Bösewichte sind in dem Genre immer gern gesehen. Schön fies und stark in den Kampfszenen. Kaum zu besiegen. Er versucht, den Shaolin Clan gegen andere Clans aufzuhetzen und am Ende selbst den Tempel zu stürmen.

Im anderen Plot geht es um den jungen Helden gespielt von Sonny Yue (Duel of the Masters). Sonny Yue hat mich von seinem körperlichen Können wie auch von seinem Charisma überzeugt. Umso überraschter bin ich, zu lesen, dass er nur in vier Filmen mitgewirkt hat (einer davon Chang Chehs grandioser Shanghai 13). Für die sehenswerte und spektakuläre Kampf-Choreographie war Chan Siu-Pang zuständig. Er hat vor allem Cameo-Auftritte in Filmen hingelegt (Mysterious Footworks of Kung Fu), hier und da Regie geführt (Shaolin Death Squads) und war vor allem als Kampf-Choreograph (Crush) zuständig.

Die Action-Szenen sind abwechslungsreich, vielzählig und sehenswert in Szene gesetzt! Mehr als nur solide. Im Finale wird es zudem plötzlich blutig brutal und auch das ein oder andere Körperteil muss dran glauben (Arm, Ohren…). Die Trainingsszenen in den Kammern à la The 18 Bronze Girls of Shaolin, The 18 Bronzemen, The Unbeaten 28 und Co., mit den Bronze-Pferden, fand ich sehr gelungen und eine willkommene Abwechslung zu den menschenähnlichen Bronze-Statuen. 

Übrigens sind auch die beiden Krüppel, Thomas Hong Chiu-Ming und Shun Chung-Chuen, beide durch The Crippled Masters bekannt geworden, im Film zu sehen. Deren echte Behinderungen werden im Film als Folge dieser Bronze-Horse-Prüfungen begründet. Beide dürfen auch etwas von ihrem Können zeigen, auch wenn sie «nur» Nebenrollen spielen. Ihre beste Arbeit war noch immer der bereits erwähnte The Crippled Masters. Die Musik gefiel auch, ggf. aus anderen (westlichen?) oder asiatischen Produktionen geklaut!

Fazit: Must See Titel für Kung Fu Film-Fans! 

Infos:

O: Shao Lin Nian Si Liu Ma

Taiwan 1983

R: Fang Hao

D: Pai Ying, Sonny Yue, Thomas Hong Chiu-Ming, Shun Chung-Chuen, Chao Yung-Hsin, Chan Siu-Pang

Laufzeit der Mandarin Fassung: 88:55 Min.

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 90:20 Min.

Gesehen am: Juli 2008 / Neusichtung am: 22.11.23 / Sichtung der VHS aus Südkorea: Juli 2026

Fassungen: Für die 1. Sichtung lag mir die US-DVD vor = Schrecklicher Englischer Dub, wohl Uncut, nur Vollbild. Unter dem Titel Raiders of Wu Tang vom Label Videoasia. Der Film wurde in der Wu Tang 8 Diagram Collection zusammen mit weiteren Filmen veröffentlicht. Ich fand nie eine Mandarin Fassung. Nun auf DVD-R einen Mandarin Print erhalten (ist auch auf Youtube zu finden): Widescreen, Mandarin, feste englische und chinesische Subs, Uncut. Schöner Print. Es bleibt zu hoffen, dass davon früher oder später eine DVD oder Blu-Ray erscheinen wird. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2023). Nachtrag Juli 2026: In einem Shop in Südkorea stiess ich auf eine VHS namens Raiders of the Temple. Ich hoffte beim Kauf auf den hier besprochenen Film und vor allem auf einen Mandarin-Print. Zwar hatte ich schon eine 35mm Kopie, aber ich habe gerne auch Originale der Filme Zuhause (für die Filmsammlung). Das VHS von Saekyong Video Production gekauft und Glück gehabt. Es handelt sich a) um den korrekten Film und b) um einen Mandarin-Print. Der Film schien Uncut und es gibt koreanische Untertitel. Statt Widescreen nur in Vollbild. Mehrheitlich beeinträchtigt es die Kampfszenen jedoch nicht negativ, da die Kamera meist von weiter ferne die Kampfszenen eingefangen hat. Der Film hat auch die aktuelle Sichtung bestanden. Tolle Trainings- und Kampfszenen. Quasi Die 36 Kammern der Shaolin mit Pferden. Sonny Yue ist sehenswert. Schade, dass er keine grössere Filmkarriere hinlegen durfte. Es war zudem nett, die Krüppel aus The Crippled Masters erneut auf der Leinwand zu sehen. Pai Ying gibt zudem einen wunderbaren (natürlich weisshaarigen) Bösewicht ab. Pflichtprogramm für Eastern-Fans! 

Bildvergleich:



Mittwoch, 3. November 2021

His Name Is Nobody Review


DVD von Gordon Liu signiert 


Webmaster mit Gordon Liu 2011 in Amsterdam

His Name Is Nobody

Story:

 

Zwei Klein-Gauner (Dean Shek & Lau Kar-Wing) nehmen zusammen mit List, Betrug und Kung Fu Leute (u.a. Addy Sung Gam-Loi) aus. Ihr Motto: der Sinn des Kung Fus liegt darin, zu stehlen. Als sie einen Auftrag von Baldy (Karl Maka) annehmen und beipflichten, einen Killer (Chung Fat) zu töten, eskaliert die Situation. Später trennen sich die Wege der Freunde und ein zweiter Killer (Leung Kar-Yan) kommt ins Spiel, der am Ende die Freunde wieder vereint…

 

Meine Meinung:

 

His Name Is Nobody ist eine herrlich amüsante Kung Fu Komödie von Karl Maka, der zudem einen Gastauftritt hinlegt. Ich mag Karl Maka. Er ist ulkig und es ist schade, dass er nicht mehr vor der Kamera stand. Zu seinen bekanntesten Auftritten gehören sicher die Sammo Hung Zusammenarbeit Skinny Tiger Fatty Dragon und die Aces Go Places Reihe.

 

His Name Is Nobody ist eine Ende der 70er Jahre Old School Kung Fu Komödie, die dabei aber auch grosse Klassiker und Vorbilder aufs Korn nimmt, wenn Leung Kar-Yan z.B. meint, dass der Drunken Snake Fist Kampfstil «outdated» sei. Der Film gefiel mir aufgrund der Darsteller, des Humors und der Kampfszenen.

 

Der Film, dessen Plot zuerst wenig linear erscheint und mehr wie eine Sketch-Ansammlung wirkt, ist im Ton auch wechselhaft. Zumeist ist der Humor grenzdebil, auf der anderen Seite werden in Flashbacks auch schon Mal Kinder getötet oder tote Frauen geschändet (angedeutet). Das dürfte vor allem Greenhorns vor den Kopf stossen. Geübte Kenner und Seher des damaligen HK-Kinos sind solche «Auswüchse» durchaus gewohnt und dürften es als «normal» betrachten.

 

Die Kampfszenen dominieren vor allem in der zweiten Film-Hälfte und kommen mit viel Comic Relief daher. Zudem gefiel mir, dass viel kaputt ging. Die Kämpfer brauche viele Waffen und alltägliche Gegenstände, um den Gegner zu besiegen. Fans von Kampfszenen kommen in der zweiten Hälfte auf ihre Kosten. In der ersten dominiert der Plot und Klamauk.

 

In den Hauptrollen gefallen Lau Kar-Wing (Good Bad & Losers) und Dean Shek. Zu Ehren von Dean Shek kam es auch zu dieser aktuellen, ungeplanten Neusichtung, da Dean Shek leider vor kurzem an Krebs verstorben ist. Dean Shek war vor allem als Comic-Charakter (By Hook or by Crook oder sein Auftritt als Master Rocking in Odd Couple) und Nebendarsteller bekannt, wenn er nicht, was selten war, wie hier eine Hauptrolle spielt. Reine Martial Arts Rollen und/oder ernste Rollen kamen ebenso vor (Bravest Fist), wie auch Auftritte im späteren modernen Action-Film (A Better Tomorrow 2).

 

Ihn neben Lau Kar-Wing in der Hauptrolle zu sehen macht Spass, da er einfach lustig ist. Sein Schauspiel, seine Darbietungen und sein mimisches Spiel haben fast was von einem späteren Stephen Chow. Lau Kar-Wing hat ebenso Charisma und auch die beiden Killer gefallen. Einer davon kann als «guter Killer» durchgehen, der andere ist abgrundtief böse & der Endgegner. In der Hinsicht überzeugen Leung Kar-Yan (The Postman Fights Back) und Chung Fat (Police Assassins) auch in den Kampfszenen, für welche auch Lau Kar-Wing zuständig war.

 

In Nebenrollen und Gastauftritten sehen wir noch weitere bekannte Gesichter wie Addy Sung Gam-Loi (Relentless Broken Blade), Mars, To Siu-Ming (den Joke, den er einstecken muss, wäre heute aufgrund politischer Korrektheit nicht mehr möglich), Lam Ching-Ying (Encounters of the Spooky Kind 2) oder Chiu Chi-Ling. Die Musik scheint zusammen geklaut zu sein. Hier und da erklingt Italo Western Musik, was immer wunderbar zum Eastern Genre passt.

 

Fazit: Spassig, unterhaltsam, einfach sehenswert und somit jedem Kung Fu Film Fan zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Miu Ming Siu Chuet

 

HK 1979

 

R: Karl Maka

 

D: Dean Shek Tin, Lau Kar-Wing, Leung Kar-Yan, Chung Fat, Karl Maka, Addy Sung Gam-Loi, Chiu Chi-Ling, Lam Ching-Ying, Mars, To Siu-Ming, Billy Chan Wui-Ngai

 

Laufzeit der US-DVD: 95:44 Min.

 

Neusichtung am: 03.11.21

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Videoasia vor = der Film befindet sich nebst den Streifen Odd Couple, Breakout from Oppression, Two Graves to Kung Fu, Fury In Shaolin Temple und Revenge of the Patriots auf mehreren Discs verteilt. Das Set heisst Gordon Liu and the Lau Family Collection. Zu His Name Is Nobody: Uncut, solide Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs. Das Set wurde mir 2011 in Amsterdam von Gordon Liu signiert (siehe Foto). Alternativen: HK VCD und DVD von Mei Ah und HK LD von Winson (alle auch mit englischen Subs). Eine Blu-Ray oder deutsche Fassung gibt es nicht /Stand: Nov. 2021).

Freitag, 28. Mai 2021

The Loot Review

 

The Loot

Story:

Zwei Kopfgeldjäger (David Chiang, Norman Tsui) sind hinter einem mysteriösen Dieb und Killer (genannt Spider) her. Dabei kreuzen sie die Pfade von möglichen Feinden/Freunden (Phillip Ko, Lily Li, Kwan Yung-Moon) während Spider das Netz immer weiterspannt und unsere Helden zur Detektivarbeit zwingt…

Meine Meinung:

Eric Tsang (Ghost Punting), der mit The Loot und The Challenger (Vorgänger von The Loot) seine ersten Regieerfahrungen sammelte (in einem vom Lo Wei produzierten Film), ist mit The Loot ein absoluter Must-See Titel für Kung Fu Film Fans gelungen.

Der Film, der zwar eine etwas wirre und konfuse Story erzählt (die typische Schüler-Meister-Rache Story hätte mir mehr gepasst), wartet dafür mit einem Traum-Cast und einem gesunden Mix aus Komödie, Story und Kampfszenen auf. Zudem sind die Qualität und Anzahl der Kampfszenen überdurchschnittlich hoch und auf hohem Niveau.

Eric Tsang, der im Film auch einen Kurzauftritt hinlegt, liess die Kampfszenen absolut sehenswert und spektakulär choreographieren. Es wird mit oder ohne Waffen, 1:1 oder mehrere gegen einer gekämpft. Die Kamera fängt das Geschehen sichtlich toll ein und es werde diverse Kampf-Stile gezeigt (z.B. Monkey oder Mantis Kung Fu durch David Chiang).

Um bei den Kampf- und Kung-Fu Szenen Spektakel präsentieren zu können, braucht es auch einen guten Cast. Und den haben Regisseur Tsang und Produzent Wei auch zusammengetragen und vor allem aus dem Shaw Brothers Lager gestohlen.  So sehen wir hier Namen wie David Chiang (Kuan - Der unerbittliche Rächer), Norman Tsui (Mission to Kill), Lily Li (Daggers 8) oder Phillip Ko (The Pier).

Kwan Yung-Moon (Dynamite Shaolin Heroes) zeigt, wie der ganze Rest des Cats, im Finalkampf ein eindrückliches Können seiner Beinarbeit. Sie sind mir nicht nur sehr sympathisch, sondern sie agieren auch toll. David Chiang packt z.B. seine lustige Seite aus, bietet einige seiner besten Kampfszenen welche ich je sah und Phillip Ko gibt eine ultracoole Szenerie ab.

Fazit: Nur schon wegen den Kampfszenen und dem Cast jedem Old School Kung Fu-Film Fan zu empfehlen! Must See Titel des Genres!

Infos:

O: Chaak Chong

HK 1980

R: Eric Tsang

D: David Chiang, Norman Tsui, Phillip Ko, Lily Li, Kwan Yung-Moon, Eric Tsang, Lee Gong, Jacky Chen Shao-Lung

Laufzeit der HK-DVD: 93:24 Min.

Gesehen am: März 2015 / Review überarbeitet am: 01.03.21

Fassungen: Mir lag die Code Free DVD aus Hong Kong von Joy Sales / Fortune Star (The Legendary Collection) vor = O-Ton, englische Subs, Uncut, sehr gute Bildqualität. Damit brauche ich in Zukunft nicht mehr die US-DVD (nur Englisch Dubbed) zu schauen (im Set «Shaw Legends Pack»). Die DVD behalte ich aber trotzdem, vor allem wegen der O-Ton Fassung zum Jimmy Wang Yu Film Gallant Boxer. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: März 2021).