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Donnerstag, 14. Mai 2026

Vier Fliegen auf grauem Samt

Vier Fliegen auf grauem Samt

Story:

Roberto (Michael Brandon) wird von einem unbekannten, mysteriösen Hutträger verfolgt und beschattet. Eines nachts folgt Roberto dem Hutträger um ihn zur Rede zu stellen. Bei dem Handgemenge stirbt der Hutträger. Derweil hält eine Person, die eine Maske trägt, den Akt auf Fotos fest. Danach wird Roberto von einem unbekannten Killer terrorisiert. Roberto heuert einen Detektiv (Jean-Pierre Marielle) an, um mehr herauszufinden. Es kommt zu Morden an Robertos Umfeld…

Meine Meinung:

Vier Fliegen auf grauem Samt ist Dario Argentos (Tenebrae, Sleepless, Phenomena) dritter Teil seiner Tier-Trilogie nach Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe und Die neunschwänzige Katze. Leider hat der Film seine Zweitsichtung, diesmal sah ich mir den Film erstmals in Deutscher Sprache an, nicht bestanden. Vier Fliegen auf grauem Samt ist leider nur eine durchschnittliche und relativ öde Angelegenheit. Das hatte ich besser in Erinnerung, denn der Film gefiel mir früher, warum auch immer, besser.

Der Plot ist minimalistisch, wie oft bei Argento. Es geht um die Suche nach dem Mörder und Motiv. Das erinnert an frühere und spätere Auflösungen im Schaffen von Dario Argentos Filmwelt. Das Detail mit den Fliegen fand ich einen interessanten Ansatz und gefiel mir. Ebenso der Traum mit der Köpfung. Die Kameraführung war zuweilen erneut exzellent, fantasievoll und innovativ. Die Musik war hingegen ein zweischneidiges Schwert. Einerseits tolle Klänge von Ennio Morricone (Compañeros, Das Ding aus einer anderen Welt, Malastrana), andererseits hat mich nicht jedes Stück abgeholt.

Leider war der Film für seine Laufzeit sehr langweilig. Zudem haben mir, praktisch durch die Bank, alle Figuren missfallen. Ich fand diese nicht wirklich sympathisch oder charismatisch. Was die Morde angehen, muss gesagt werden, dass der Bodycount relativ klein und der Film in Sachen Blutgehalt relativ harmlos und blutleer ausgefallen ist. In der Hinsicht waren andere Filme von Dario Argento fieser. Etwas, was mich während dieser zweiten Sichtung am meisten gestört hat, war der unpassende Klamauk und Humor. Das ist nebst der Langeweile auch der Hauptgrund, warum der Film jetzt aus der Sammlung fliegt. Wie ich das früher nicht bemängeln konnte, wissen nur die Sterne.

Fazit: Wird seinem Ruf nicht gerecht. Zu langweilig und zu lustig…

Infos:

O: 4 mosche di velluto grigio

Italien 1971

R: Dario Argento

D: Michael Brandon, Francine Racette, Mimsy Farmer, Bud Spencer, Jean-Pierre Marielle, Marisa Fabbri

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 103:16 Min.

Gesehen am: Mitte Feb. 2009 / Neusichtung am: 14.05.26

Fassungen: Mir lag das deutsche Mediabook (Drei Discs d.h. DVD, Blu-Ray, Bonusdisc sowie Booklet) von Koch Media vor = bis auf ein-zwei Handlungsszenen, die aus einer schwächeren Quelle stammen, gute bis sehr gute Bildqualität, Uncut, Deutsch, Englisch oder Ital. mit deutschen Untertiteln. Die deutsche Synchronisation ist gut. Den Film gibt es inzwischen von Plaion Pictures auch als UHD (inklusive Blu-Rays und Soundtrack CD).

Montag, 23. März 2026

Phenomena

 

Phenomena

Story:

Die sensitive Jennifer (Jennifer Connelly), die mit Insekten kommunizieren kann, kommt während ihrem Aufenthalt in einem Fraueninternat in der Schweiz, einer Mordserie auf die Spur. Sie wird dabei von einem Professor (Donald Pleasence) unterstützt…

Meine Meinung:

Zwischen Tenebre und Opera drehte Dario Argento, teilweise vor Ort in den Schweizer Alpen, den mystischen, traumhaften und surrealen «Mystery-Krimi» Phenomena. Der Film ist, was seinen Plot angeht, definitiv kein 08/15-Werk. Und dennoch ist Dario Argento Mal wieder die Optik und Stimmung wichtiger, als sein dennoch zugegebenermassen dünner Plot. Das ist an sich für meinen Geschmack kein wirklicher Kritikpunkt, allerdings zieht sich der Film in den ersten 60 Minuten doch sehr, was das Fortschreiten der Geschichte und wirkliche Horrorparts darin, angehen. Soll heissen, es gibt definitiv auch die ein oder andere lahme Sequenz zu sehen und dass der Film für den US-Markt stark gestrafft wurde (und dann als Creepers veröffentlicht wurde), kann ich sogar nachvollziehen.

Ich mag Phenomena, auch wenn ich diesen persönlich nicht zu den Stärksten Argento-Werken zähle (Suspiria, Deep Red, Sleepless, Opera). Die erste Stunde war wirklich zäh, Affen mag ich nicht (ausser seiner letzten Szene im Film) und der Englische Dub (nicht alle Personen haben sich selbst gesprochen) mindert das Sehvergnügen halt doch auch ein bisschen (wirkt je nach Dialogen und Stimmen billig und künstlich). Die Besetzung von Halloween-Star Donald Pleasence (Specters) war ein gekonnter Schachzug. Die damals noch minderjährige Jennifer Connelly trägt den Film jedoch praktisch allein. In der sehenswerten Anfangssequenz ist zur Abwechslung Mal nicht Dario Argentos Tochter Asia, sondern Fiore zu sehen. Netter Gastauftritt, wie auch jener von Michele Soavi (Stage Fright). Daria Nicolodi (Inferno) spielt eine Nebenrolle. Sie gehörte zu dem Zeitpunkt zum Repertoire eines jeden Dario Argento Filmes.

Weitere Namen aus dem Ital. Film, die sich dazu gesellt haben: Goblin und Claudio Simonetti (Cut and Run), Luigi Cozzi (Demons 6 De Profundis) und Effekte Künstler Sergio Stivaletti (I Tre volti del terrore, Dellamorte Dellamore, Murder Obsession). Letzterer war für einige (zwar wenige aber dennoch sehenswerte) Tötungs- und Make-Up- Masken und Leichenteile zuständig. Der Film bietet in der Hinsicht einige schöne Ekelmomente mit Maden. Diesbezüglich gibt es auch im Finale einige wunderbar makabre Einfälle zu sehen. Die traumähnliche und surrealistische Stimmung plus die sonderbare Musik diverser Metal-Bands (z.B. Flash of the Blade von Iron Maiden) inklusive den Close-Ups von diversen Insekten ist definitiv sehenswert und wertet den Film im gegen Ende hin auf.

Fazit: Fantasievolles Kino von Dario Argento!

Infos:

O: Phenomena

Italien 1985

R: Dario Argento

D: Jennifer Connelly, Donald Pleasence, Daria Nicolodi, Fiore Argento, Michele Soavi, Patrick Bauchau, Franco Trevisi, Francesca Ottaviani, Dalila Di Lazzaro, Federica Mastroianni

Laufzeit der US-Blu: 116:00 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 23.03.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Synapse Films vor, die vor einigen Jahren am Brugggore Filmfestival von Claudio Simonetti signiert wurde. Dieses Set kommt mit Booklet, Steelbook und drei Discs daher = Soundtrack-CD, zwei Blu-Rays (mit insgesamt drei Filmfassungen), limitiert auf 3000 Stück. Das Set bietet den Film in Englisch/Ital. mit englischen Untertiteln an. Dazu gibt es Unmengen an Extras (u.a. Dario Argentos World of Horror Doku, Interview mit Andi Sex Gang, Trailer, TV-Spots, Audiokommentar). Gibt es in Deutschland Uncut von XT-Video auf Blu-Ray (in Deutsch oder Englisch).

Sonntag, 28. September 2025

Spiel mir das Lied vom Tod Review

Spiel mir das Lied vom Tod

Story:

Jill McBain (Claudia Cardinale) muss, als sie von New Orleans anreist, feststellen, dass ihre ganze Familie (u.a. Frank Wolff) ermordet wurde. Was steckt dahinter? Was ist das Motiv? Wer der Täter? Es geht um das Grundstück, welches den Besitzer reich machen wird. Der skrupellose Frank (Henry Fonda) ist dar Täter und Hintermann des Anaschlags. Als zwei seiner Männer Jill ausschalten wollen, eilt ihr ein mysteriöser, Mundharmonika spielender «Held» (Charles Bronson) zur Seite…

Meine Meinung:

Spiel mir das Lied vom Tod gilt als einer der besten Italo-Western und Klassiker aller Zeiten. Ich sah den Film bisher ohne Übertreibung nur einmal. Und das ist lange her. Das war im September des Jahres 2007. Dazumal empfand ich den Film zwar als gut, aber auch als überbewertet. Der Film wurde zu Ehren von Claudia Cardinale (Die Rache bin ich) neu gesichtet. Und diesmal hat mich der Film voll erwischt und gepackt: Was für ein tolles Filmerlebnis! So muss Kino aussehen und wirken. Stark!

Ich bin überrascht zu sehen, dass Regisseur Sergio Leone nur wenige Filme (als Regisseur) realisiert hat. Ich kenne von ihm ansonsten nur einen Streifen: den Italo-Western Für eine Handvoll Dollar mit Clint Eastwood. Den sah ich 2013 am NIFFF an einer Retroperspektive. Spiel mir das Lied vom Tod hat mich in jeder Hinsicht überzeugt und gepackt. Ein filmisch wahrlich intensives Erlebnis, dass sofort fesselt. Der Start in den Film ist einer der coolsten Filmanfänge, welche ich je sah. Für den Plot, der lange Spannung generiert, aber am Ende einfach an eine Kung Fu Rache-Story erinnert, war auch Dario Argento (Two Evil Eyes, Mother of Tears, Dracula 3D) beteiligt.

Einmal mehr sieht man, dass auch Quentin Tarantino Sergio Leone für spätere Filme (z.B. der Anfang von Inglourious Basterds) zitierte. Spiel mir das Lied vom Tod hat, nebst der grandiosen Kameraarbeit und Inszenierung, drei Dinge, die den Film zum Kracher machen. Erstens die Musik vom Meister Ennio Morricone (L'immoralità, Von Angesicht zu Angesicht, Orca). Die haben ja schon in Für eine Handvoll Dollar zusammengearbeitet. Und die Musik im Film ist ein Traum und gibt vielen Szenen eine grandiose Stimmung. Es wird Spannung generiert.

Die zwei weiteren Punkte betreffen den Cast. Der Cast ist allgemein toll. Aber zwei Namen ragen aus dem Cast hervor. Das sind Charles Bronson (The White Buffalo, Rivalen unter roter Sonne, Das Gesetz bin ich) und der mir unbekannte Henry Fonda (Mein Name ist Nobody sah ich mir einmal beim Kumpel an, aber an den kann ich mich nicht mehr erinnern). Beide agieren ultracool und jede Szene mit ihnen ist ein Genuss. Das Schauspiel, ihre Mimik, ihre Dialoge. Ein Traum. Teilweise laden die (Macho)Dialoge zum Schmunzeln an. Frank Wolff, in einer kleinen Rolle zu sehen, war auch öfters im Ital.-Film zu sehen (Death Occurred Last Night, Leichen pflastern seinen Weg, Milano Kaliber 9).

Fazit: Gilt zu Recht als Klassiker!

Infos:

O: C'era una volta il West

Italien, USA 1968

R: Sergio Leone

D: Charles Bronson, Claudia Cardinale, Henry Fonda, Jason Robards, Frank Wolff, Claudia Cardinale

Laufzeit der deutschen DVD: 158:33 Min.

Gesehen am: Sept. 2007 / 2. Sichtung am: 24.09.25

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Paramount vor = Uncut (= internationale Fassung), erstklassige Bild- und Tonqualität. Die deutsche Synchronisation ist exzellent. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray und UHD. In Italien gibt es einen längeren Director’s Cut, der jedoch gestrafft und/oder umgeschnitten wurde.

Dienstag, 11. Februar 2025

Two Evil Eyes

Two Evil Eyes

Story:

1. Geschichte:

Jessica (Adrienne Barbeau) und Dr. Robert Hoffman (Ramy Zada) betrügen Jessicas sterbenden Ehemann (Bingo O'Malley) um viel Geld. Doch am Ende läuft ihr Coup nicht so, wie geplant…

2. Geschichte:

Roderick Usher (Harvey Keitel) ist Künstler und Alkoholiker. Er hat eine Blockade. Seine Ehefrau und dessen Katze nerven und stören ihn. Es kommt, wie es kommen muss. Roderick lässt zuerst die Katze verschwinden, später wird die Ehefrau getötet. Doch das ist erst der Anfang vom Grauen für Roderick Usher…

Meine Meinung:

Nun sah ich Two Evil Eyes das erste Mal in Deutsch. Der Film bleibt knapp in der Sammlung. Two Evil Eyes ist ganz sicher kein Kracher, aber dennoch kann man den Film irgendwie ganz gut schauen und anspruchslos unterhalten werden, auch wenn viel mehr Potenzial vorhanden gewesen wäre. George A. Romero und Dario Argento, die schon mit Dawn of the Dead zusammen zu tun hatten, führten bei dieser 1990er Produktion Regie. Romero für die 1. und Argento für die 2. Kurzgeschichte. Es handelt sich um eine Italienisch-Amerikanische Produktion.

Two Evil Eyes ist eine Anthologie mit zwei Kurzgeschichten. Deren Inhalte basieren auf Geschichten des Autors Edgar Allan Poe. Diese wurden oft, vor allem im Horror-Genre, verfilmt. Wohl am meisten nebst Geschichten von H.P. Lovecraft und Stephen King, nehme ich Mal an. Wenn ich die zwei Verfilmungen vergleiche, hat mir jene von Dario Argento (Dracula 3D, The Card Player, Jenifer - Masters of Horror) mehr zugesagt, auch wenn diese bei weitem nicht perfekt ist. Ich hätte gerne mehr seiner typischen Kamerafahrten gesehen und die Musik war schwach. Letzteres war aber auch bei Romeros Episode der Fall.

Die Geschichte von Argento hatte mehr Action und Effekte zu bieten. Die Make-Up Masken und Effekte, viele gibt es nicht zu sehen, sind jedoch toll getrickst. Und als Katzen-Vater von zwei Katzen, mag ich es immer, wenn Katzen auch in einem Film vorkommen, auch wenn jene aus Two Evil Eyes stirbt. Der Film wartet mit diversen bekannten Namen auf. In Romeros (The Dark Half) Geschichte spielt die Ex-Frau von John Carpenter die Hauptrolle. Adrienne Barbeau. Argento zieht mit From Dusk Till Dawn Star Harvey Keitel nach. Und ausgerechnet er, hat in der deutschen Fassung eine eher unpassende Stimme verpasst bekommen. In Gastauftritten sind noch Tom Atkins (Halloween III – Season of the Witch) sowie Tom Savini (Night of the Living Dead) zu sehen.

Fazit: Kein Kracher, aber Horrorfans können dennoch einen Blick riskieren!

Infos:

O: Due Occhi Diabolici

Italien, USA 1990

R: George A. Romero, Dario Argento

D: Adrienne Barbeau, Ramy Zada, Bingo O'Malley, Harvey Keitel, Sally Kirkland

Laufzeit der deutschen DVD: 115:01 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 07.12.24

Fassungen: Mir lag bisher die UK-DVD von Arrow Video vor. In der Zwischenzeit bekam ich die deutsche DVD von '84 Entertainment geschenkt. Der deutsche Dub ist in solchen Fällen oft besser als der Englische oder der Italienische. Den Film daher erstmals in Deutsch gesichtet. Die UK-DVD wird danach verkauft/entsorgt. Die deutsche DVD ist Uncut und es gibt auch Englischen und Ital. Ton (aber keine Subs). Die Bild- und Tonqualität sind gut. Auch die deutsche Synchronisation ist gelungen, bist vielleicht die Stimme von Harvey Keitel. Ich fand ich eher unpassend. Es gibt keine Untertitel. Blu-Ray Fassungen gibt es schon in England (88 Films), Japan (Gruppo Bema / ADC Films), «Österreich» (NSM) und den USA (Blue Underground).

Donnerstag, 6. Juni 2024

Mother of Tears

 

Mit Claudio Simonetti am Brugggore Filmfestival 2024

Mother of Tears

Story:

Eine tödliche Urne, in der der Geist einer Hexe (Moran Atias) eingeschlossen ist, wird an einer Uni von einer Angestellten (Asia Argento) geöffnet. Ein tödlicher Fehler…

Meine Meinung:

Mother of Tears war 2007 der überraschende Abschluss von Dario Argentos (Deep Red, Pelts) Mütter Trilogie nach seinen Klassikern Suspiria und Inferno. Dazwischen gab es inoffizielle Filme mit ähnlichem Inhalt (Demons 6).  Leider hat Mother of Tears die 2. Sichtung nicht bestanden. Der Film müsste eigentlich aus der Sammlung fliegen und entfernt werden. Bei der Veröffentlichung schien ich vom Hype geblendet, auf der anderen Seite haben mir auch schon andere Argentos nach Neusichtungen nicht mehr gefallen (La Sindrome di Stendhal).

Im Vergleich zu den noch mieseren Argentos wie Dracula 3D oder Dark Glasses ist der Film irgendwie noch ok, technisch besser und besitzt einen, wenn auch trashigen und mehrfach ungewollt komischen (die Szenen im Zug) Unterhaltungswert. Aber von einem richtig guten Film ist Mother of Tears leider meilenweit entfernt. Da bin ich doch ziemlich erschrocken. Die Neusichtung verdankt der Film dem Ableben des französischen Darstellers Philippe Leroy, dessen Nebenrolle hier etwas an Donald Pleasence aus Phenomena erinnert.

Natürlich erinnern einzelne Aufnahmen, Szenen und Momente an bessere Zeiten (Opera, Tenebre, Sleepless), dennoch wird man als Argento Fan enttäuscht sein, wenn man mit hohen Erwartungen an den Film geht. Das Kaschieren von mangelnder filmischer Qualität durch ultrabrutale Splatter-Szenen (immerhin tolle Effekte von Sergio Stivaletti) spricht Bände. Ohne Erfolg, auch wenn einige Effekte durchaus sehenswert geworden sind. Der Look wirkt billig (wie auch einzelne CGI -Momente), die Musik von Claudio Simonetti (Demons) leider ebenso (teilweise The Omen Vibes) und das Schauspiel der meisten Akteure ist schlecht, wobei Dario seine Tochter Asia (Interstate, The Church) Mal wieder nackt präsentiert.

Fazit: Enttäuschender Abschluss von Dario Argentos Mütter Trilogie!

Infos:

O: La Terza madre

Italien, USA 2007

R: Dario Argento

D: Udo Kier, Asia Argento, Daria Nicolodi, Cristian Solimeno, Adam James, Moran Atias, Valeria Cavalli, Philippe Leroy

Laufzeit der UK-DVD: 97:30 Min.

Gesehen am: April 2008 / Neusichtung am: 03.06.24

Fassungen: Mir lag die UK-DVD von Optimum Home Entertainment = Uncut, Englischer Ton, keine Subs, gute Bild- und Tonqualität. Die Disc wurde am Brugggore Filmfestival 2024 von Claudio Simonetti signiert. Gibt es in Deutsch von diversen Labeln Uncut auf Blu-Ray (ILLUSIONS UNLTD. films, Koch Media, 8-Films).

Freitag, 17. November 2023

Dracula 3D

Dracula 3D

Story:

Van Helsing (Rutger Hauer) nimmt den Kampf gegen Graf Dracula (Thomas Kretschmann) auf…

Meine Meinung:

Dracula 3D fliegt nach der 2. Sichtung aus der Sammlung. Der Film von Dario Argento (Sleepless, Tenebrae, Suspiria, Inferno, Deep Red) hat mir nicht mehr gefallen. Dracula 3D, wie der Titel verrät ein 3D-Film, krankt bereits beim Inhalt. Der ewige, schon bekannte Plot von Van Helsing gegen Dracula ist einfach zu bekannt, um überhaupt noch sehenswert, spannend oder gross unterhaltsam zu sein. Daher hat mir zuletzt auch ein Klassiker wie Nosferatu nicht gefallen.

Der Plot ist absolut lahm und 08/15. Zudem wirkt der Film wie ein billiger TV-Film: die Optik ist viel zu steril und zu sauber. Es kommen keine Stimmung oder Atmosphäre auf. Das beginnt bereits beim Intro in den Film mit billigem CGI-Vorspann und billiger Musik, trotz Claudio Simonetti (Pelts) Einbezug. Seine Musik ist in keiner einzigen Szene während des ganzen Filmes wirklich was Besonderes. Auch die legendären Kamerafahrten von Dario Argento sucht man vergebens. Dafür viel billiges CGI (Gottesanbeterin etc.).

Es wurden zwar einige B-Stars und hübsche Frauen vor die Kamera gezehrt, aber das rettet den Film auch nicht vor seiner mangelhaften Qualität: Rutger Hauer (Flesh + Blood) taucht sicher fast eine Stunde nicht auf, Thomas Kretschmann kann nicht an sein Können aus La Sindrome di Stendhal zurückgreifen und aus diesem Film kehrt auch Dario Argentos Tochter Asia (Dark Glasses, Land of the Dead, The Church, Demons 2) zurück.

Der restliche Cast ist, wie der ganze Film, nicht der Rede wert. Das Einzige was hier und da in einzelnen, raren Momenten überzeugt sind handgemachte Splatter-Effekte. Diese sind zuweilen fast übertrieben blutig und stammen von Sergio Stivaletti (I Tre volti del terrore, Dellamorte Dellamore, Do You Like Hitchcock?). Ob diese für den ansonsten schwachen Film kompensieren oder ablenken sollten? Ich weiss es nicht. Die Bluteffekte machen aus Dracula 3D zumindest per se keinen guten Film.

Fazit: Schwach, lahm und billig.

Infos:

O: Dracula 3D

Italien, Spanien, Frankreich 2012

R: Dario Argento

D: Thomas Kretschmann, Asia Argento, Rutger Hauer, Marta Gastini, Unax Ugalde, Morgane Slemp

Laufzeit der Ital. Blu-Ray: 110:00 Min.

Gesehen am: März 2013 / Neusichtung am: 08.10.23

Fassungen: Mir lag die Ital. Blu-Ray von Sony vor = Uncut (Film für alle Freigabe), hervorragende Bild- und Tonqualität, Englisch/Ital. Audio. In Deutschland von Koch Media auf Blu-Ray zu haben (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs).

Sonntag, 7. Mai 2023

Do You Like Hitchcock?

Do You Like Hitchcock? 

Story:

 

Film-Nerd, Student und Spanner in einem, Giulio (Elio Germano), beobachtet eines Tages den Mord an Sahas (Elisabetta Rocchetti) Mutter (Milvia Marigliano) und beginnt in dem Fall selbst nach dem Mörder zu suchen. Keine gute Idee…

 

Meine Meinung:

 

Als Dario Argento (Sleepless) 2005 Do You Like Hitchcock? realisierte, war sein Zeit definitiv vorbei. Davon zeugen auch seine Arbeiten wie The Stendhal Syndrome, The Card Player oder zuletzt Dark Glasses. Do You Like Hitchcock? reiht sich qualitativ in diese Liste ein und fliegt, wie erwartet, aus der Sammlung. Do You Like Hitchcock? ist nicht grundschlecht, aber nichts mehr für meine Film-Sammlung. Dario Argento hin oder her…

 

Bei Do You Like Hitchcock? handelt es sich um einen TV-Film. Dem sollte man sich bewusst sein. Dies wusste ich seit der 1. Sichtung. Also lag es nicht an falschen Erwartungen. Do You Like Hitchcock? ist eine Hommage an Hitchcock. Dario Argento, scheinbar ein Fan davon, hat bereits früher aus Hitchcocks Filmen zitiert. So auch hier. Ich selbst kenne keine Filme von Hitchcock, da kein Interesse an dessen Werken.

 

Daher kann ich nicht sagen, ob die Zitierungen, Inhalte und Hommagen gelungen sind oder nicht. Zumindest sah ich bereits Parodien, die besser zitiert haben = die Simpsons Folge Bart of Darkness, in welcher Bart aufgrund eines gebrochenen Beines nicht im Pool planschen, dafür die Nachbarschaft beobachtet und meint, dass Ned Flanders einen Mord beging. Herrlich amüsant!

 

Leider kann das von Do You Like Hitchcock? nicht behauptet werden. Der Film, ein zahmer Krimi mit furchtbarem englischem Dub, ist zahm und lahm. Es gibt nur einen Mord zu sehen und hier und da paar Brüste, das war es dann schon, was "Highlights" angehen. Und trotz Beteiligung von Sergio Stivaletti (I Tre volti del terrore) ist der auch nicht sonderlich explizit geworden. Der Plot ist spannungsarm und eine Stimmung wird nicht generiert. Die Figuren sind relativ klischeehaft gezeichnet und das Schauspiel laienhaft.

 

Fazit: Nur für ultimative Dario Argento Fans zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Ti piace Hitchcock?

 

Italien 2005

 

R: Dario Argento

 

D: Elio Germano, Elisabetta Rocchetti, Milvia Marigliano, Chiara Conti, Cristina Brondo, Iván Morales, Elena Maria Bellini

 

Laufzeit der US-DVD: Ca. 93 Min.

 

Gesehen am: März 2006 / Neusichtung am: 15.04.23

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Anchor Bay vor = Englischer Ton (Miese Synchro), keine Subs, Uncut, gute Bild- und Tonqualität. In Deutschland von Constantin/Highlight auf DVD (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs) zu haben. Eine Blu-Ray scheint es nicht zu geben (Stand: April 2023).

Freitag, 24. Februar 2023

The Church Review

The Church

Story:

In einer Kirche wird ein altes Grab geöffnet. Die Folge: das Böse erwacht…

 

Meine Meinung:

 

Nach den Erfolgen von Demons und Demons 2 war eine weitere Fortsetzung angedacht, so sagt man. Das Projekt sollte Michele Soavi (Dellamorte Dellamore, Uno Bianca, The Sect) realisieren, der zwei Jahre zuvor mit Stage Fright auf sich aufmerksam machte.  Dario Argento (Deep Red) produzierte den Film und schrieb das Drehbuch. Doch aus «Demons 3» wurde am Ende ein eigenständiger Film: The Church!

 

Mir gefallen die Filme von Michele Soavi. Schade, dass er nie den gleichen Respekt und Anerkennung widerfuhr wie seine Kollegen vor ihm. Das lag sicher daran, dass er zu der Zeit Erfolge verbuchte, wo das Ital. Genre-Kino am Sterben war. Hollywood hiess die Diagnose als Ursache. The Church mag ich. Der Film bietet einen originellen Plot. Keine 08/15 Geschichte. Sehr fantasievoll und fantastisch. Mit viel Symbolkraft. Bilder als Mittel zum Ausdruck. Ein Ende, über welches man rätseln und interpretieren kann.

 

Langweilig wird der Film nie. Gedreht wurde, wie später auch in The Sect und zuvor Demons, wieder in Deutschland (Hamburg). Der Film bietet einen soliden Cast mit ein-zwei bekannten Namen wie einer blutjungen Asia Argento (Land of the Dead) oder Ital.-Horror-Star Giovanni Lombardo Radice (House on the Edge of the Park). Tomas Arana, Barbara Cupisti (Terror at the Opera) und Hugh Quarshie (Nightbreed) waren in ihren Rollen ebenfalls stark. Die Musik ist toll und steuerte u.a. Goblin (Dawn of the Dead) und Keith Emerson (Inferno) bei.

 

Der Film ist nicht übermässig blutig. Einige Szenen gar unblutig oder spielen sich im off screen ab. Was den Splattergehalt angeht, dürfen keine Demons Qualtäten erwartet werden. Dennoch bietet der Film nebst 2-3 innovativen Tötungsszenen und weitere starke Effekte-Sequenzen: Make-Up Monster-Masken, Ganzkörper-Kostüme, die Statue am Ende etc. Tolle Arbeiten, für die u.a. Sergio Stivaletti (I Tre volti del terrore) zuständig war. Dazu kommen die innovative Kameraarbeit von Michele Soavi, die den Szenen noch eine besondere Note verleiht. Schön!

 

Fazit: Für Fans des vergangenen Italo-Horrorfilmes zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: La Chiesa

 

Italien 1989

 

R: Michele Soavi

 

D: Tomas Arana, Barbara Cupisti, Hugh Quarshie, Asia Argento, Giovanni Lombardo Radice, Feodor Chaliapin Jr.

 

Laufzeit der UK-DVD: Ca. 102 Min.

 

Neusichtung am: 16.02.22

 

Fassungen: Mir lag die UK-DVD von Shameless Screen Entertainment vor = Wendecover, Englisch/Ital. mit englischen Subs, Uncut, Extras (u.a. Interview mit Michele Soavi), Uncut. Gibt es auch als Blu-Ray. In Deutschland von '84 auf Blu-Ray zu haben (im hässlichen Lederbuch).

Donnerstag, 29. Dezember 2022

The Card Player Review

The Card Player 

Story:

 

Ein Killer entführt Frauen und spielt um diese mit der Polizei in einem Online-Poker-Game: gewinnt die Polizei, lässt er die Opfer laufen, gewinnt er, werden die Opfer getötet. Anna und John (Stefania Rocca, Liam Cunningham) nehmen sich der Herausforderung an…

 

Meine Meinung:

 

Es ist sehr lange her, seit ich The Card Player von Kult-Regisseur Dario Argento (Tenebrae, Suspiria, Inferno, Deep Red, Terror at the Opera) sah. Nach dem sehenswerten Sleepless ist The Card Player eine grosse Enttäuschung. Nach Neusichtung bin ich überrascht zu lesen, dass The Card Player kein TV-Film ist. Denn genau so wirkt der Film: wie ein solider TV-Krimi. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Krimis mag ich. Daher ist auch der Plot an sich absolut ok. Die Suche nach dem Mörder oder Motiv sind oft unterhaltsam. Nur schon deshalb mag ich z.B. die deutsche Serie Der Alte (die Folgen mit Siegfried Lowitz als Erwin Köster). Das Motiv des Täters ist aber schwach, und wer schon mehrere Argentos sah, wenig originell. Wer, wie ich, keine Ahnung von Poker hat, wird die Gamble-Szenen wenig spannend finden.

 

Gore gibt es nicht. 1-2 nette und eklige Leichen-Untersuchungen sind alles, was dem Horrorfan bleibt und paar "Snuff" Morde im off screen. Diese sind dennoch nicht harmlos in Szene gesetzt, aufgrund der Hilflosigkeit der Zuschauer und durch die lauten Schreie der Opfer. Den Schrecken haben Argento und sein Team gut eingefangen. In einer Szene gelang es Argento auch, so was wie Suspense zu kreieren.

 

Liam Cunningham (Dog Soldiers) & Stefania Rocca in den Hauptrollen waren ok und gut. Leider gilt das weder für die anderen Figuren/Schauspieler noch den Englischen Dub (auch wenn sich in diesem z.B. Liam Cunningham selbst gesprochen hat). Der Humor (Kiffen im Polizeigebäude oder der tanzende Arzt im Leichenschauhaus) war oft unpassend. Die Zeiten ändern sich halt.

 

Ansonsten war ich überrascht, wer alles stirbt statt zu überleben. Zumindest in der Hinsicht war der Film überraschend. Die Musik von Claudio Simonetti gefiel mir. Ich ging bei dieser Neusichtung selbstverständlich mit angepassten Erwartungen an den Film, sonst wäre die Wertung niedriger ausgefallen. Durchschnitt & fliegt aus der Sammlung!

 

Infos:

 

O: Il Cartaio

 

Italien 2004

 

R: Dario Argento

 

D: Stefania Rocca, Liam Cunningham, Silvio Muccino, Adalberto Maria Merli, Claudio Santamaria, Fiore Argento

 

Laufzeit der US-DVD: 103:30 Min.

 

Neusichtung am: 23.12.22

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Anchor Bay vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Englischer Ton (zumindest Liam Cunningham spricht sich selbst), keine Subs, Booklet (Interview mit Dario Argento) und diverse Extras runden die Disc ab. Wer Englisch/Ital. mit englischen Subs möchte, greift zur UK-Ausgabe von Arrow Video. Die deutschen Fassungen sind in Deutsch/Englisch mit deutschen Subs (DVD oder Blu-Ray, diverse Anbieter).

Mittwoch, 8. Juni 2022

Jenifer - Masters of Horror Review





Jenifer - Masters of Horror

Story:

 

Cop Frank (Steven Weber) rettet in einem Einsatz eine mysteriöse Frau namens Jenifer (Carrie Anne Fleming) - im Gesicht furchtbar entstellt und kognitiv minderintelligent. Jenifer übt auf Frank einen grossen Reiz aus, so dass er sie sogar bei sich zu Hause aufnimmt, ohne seinen Sohn oder vor allem seine Ehefrau davon zu unterrichten. Keine gute Idee…

 

Meine Meinung:

 

2005 wurde eine neue Serie Horror-Serie auf die Horrorgemeinschaft losgelassen: Masters of Horror. Diese brachte es auf zwei Staffeln und einen weiteren Ableger (Fear Itself). Der Kopf hinter dem Projekt: Mick Garris (Schlafwandler)! Dieser gab diversen Horror-Legenden eine Chance, sich mit einer Episode in der Serie zu verwirklichen, z.B. John Landis (Deer Woman), Tobe Hooper (Dance of the Dead) oder John Carpenter (Cigarette Burns).

 

Doch auch ausländische Regisseure wie Takashi Miike (Imprint) oder Dario Argento (Dark Glasses) bekamen ihre Chance. Dario Argento durfte in der 2. Staffel dann sogar nochmal ran (Pelts). Jenifer ist ok. Kein Kracher, aber absolut ok. Kurzweilig und solide, aber auf der anderen Seite auch vorhersehbar. Dennoch gefällt Argentos Episode. Guter Durchschnitt.

 

Es gelingt Dario Argento einige fiese und unheimliche Momente einzufangen - aufgrund Jenifers entstelltem Aussehen (Mund, Fratze, Augen). Da hat die KNB-FX Group (Wishmaster, Nightwish) ganze Arbeit geleistet. Jenifer ist furchteinflössend, wie auch ihre Taten. Es gibt einig sehr blutige und saftige Splatter-Szenen zu sehen. Diese sind vor allem auf Därme fixiert. Leider beinhaltet eine dieser Szenen auch eine Katze, so dass Tierfreude viel Kraft aufbringen müssen.

 

Die Musik steuerte Claudio Simonetti (Suspiria, Dawn of the Dead, Demons, Inferno) bei, mit welchem Argento auch in Pelts wieder zusammenarbeiten sollte. Die Musik für Jenifer sagte mir jedoch mehr zu. Wo der Film Probleme hat, ist in der Glaubwürdigkeit seiner Figuren: Franks Wandel und Obsession mit Jenifer ist nicht nachvollziehbar. Als Zuschauer fasst man sich da mehr als einmal an den Kopf. Das macht den Plot dann eben auch vorhersehbar und zuweilen spannungsarm. Obwohl nur 55 Minute Laufzeit, gabs Längen.

 

Fazit: Solide Episode mit Optimierungsbedarf mit Ausnahme der schönen Splatter-Effekte!

 

Infos:

 

O: Jenifer - Masters of Horror

 

USA 2005

 

R: Dario Argento

 

D: Steven Weber, Carrie Anne Fleming, Laurie Brunetti, Harris Allan, Kevin Crofton, Beau Starr

 

Laufzeit der UK-DVD: 55:41 Min.

 

Neusichtung am: 08.05.22

 

Fassungen: Mir lag die Episode als UK-Ausgabe Vol. 2 vor (Season 1 wurde als Vol. 1 und Vol. 2 aufgesplittet veröffentlicht), von Anchor Bay in einer schicken Box veröffentlicht. Diverse Regisseure haben diese an diversen NFFF Besuchen signiert (Takashi Miike, Larry Cohen, John McNaughton, Mick Garris). Jenifer liegt Uncut in einer guten Bild- und Tonqualität vor. In Englisch ohne Subs. In Deutschland als Einzel-DVD raus (Uncut, Deutsch/Englisch, keine Subs) oder als Gesamtbox von Nameless Media (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs) auf Blu-Ray.