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Samstag, 18. Juli 2026

Daybreakers

Daybreakers

Story:

In einer nahen entfernten Zukunft wird die Erde von Vampiren beherrscht. Edward Dalton (Ethan Hawke) ist Wissenschaftler und arbeitet an einem künstlichen Blut, damit kein Menschenblut getrunken werden muss. Das ist auch bitter nötig, da es immer weniger Menschen (als Nahrungsquelle) gibt und die Vampire bald nicht mehr ernährt werden können. Eine Gruppe Menschen (u.a. Willem Dafoe) hingegen haben einen Weg gefunden, Vampire wieder in Menschen zu verwandeln und hoffen auf die Hilfe von Edward, sehr zur Missgunst von Charles Bromley (Sam Neill), der die Arbeit von Edward Dalton finanziert…

Meine Meinung:

Daybreakers wurde zu Ehren von Sam Neill (Possession) gesichtet, der am 13.07.26 verstorben ist. Ich sah den Film bisher nur einmal und diese Sichtung ist über zehn Jahre her. Ich wusste praktisch nichts mehr über den Film. Ich wusste nur noch, dass es um Vampire geht. Das klassische Vampir-Genre empfinde ich, wie auch das Zombie-Genre, als ausgelutscht. Umso schöner ist der Inhalt von Daybreakers. Der spielt in einer Welt, die von Vampiren beherrscht wird und in dem Menschen kaum mehr eine Rolle spielen. Dieser Aspekt macht Daybreakers erfrischend anders und originell.

Bei Daybreakers handelt es sich um einen Film der Spierig Brüder. Diese haben vor allem 2003 durch ihren Fun-Splatter Undead für Furore gesorgt. Es ist erstaunlich, dass diese danach nur relativ wenig Filme realisiert haben. Mit Filmen wie Jigsaw oder Winchester blieben sie zumindest dem Horrorgenre treu. Daybreakers, der auch mit amerikanischer Mithilfe produziert wurde, ist dabei deutlich aufwändiger und kommerzieller als z.B. Undead.

Nur schon der Cast um Namen wie Ethan Hawke (In a Valley of Violence, The Northman), Sam Neill (ich mag ihn als Bösewicht) oder Willem Dafoe (Nosferatu, The Lighthouse) zeigt deutlich, dass den Spierig Brüdern hier mehr Ressourcen zur Verfügung standen, als bei älteren Produktionen. Dabei machen die Schauspieler ihre Sache ordentlich. Nur Willem Dafoe schwächelt (aufgrund seiner Charaktertiefe und dem Drehbuch) vielleicht leicht und auch die Frauenrolle hätte es nicht zwingend gebraucht.  Aber allzu schlimm oder klischeehaft wird es in der Hinsicht nicht.

Der Film sieht wertig aus. Es gibt sogar einige Action-Szenen im Film (Shoot-Outs, Explosionen, Verfolgungsjagd via Auto) und sieht man von einigen, wenigen CGI-Momenten ab, die etwas schwächeln (Vampire, die verbrennen), spart der Film auch nicht mit blutigen und handgemachten Effekten. Der Film ist blutiger, als ich das in Erinnerung hatte. Splatterfans dürfte interessieren, wie sich Daybreakers im Vergleich mit Undead schlägt. Den sah ich so lange nicht, dass ich dazu keine Stellung nehmen kann. Für einen Film, der ab 16 Jahren freigegeben ist, gibt es auf jeden Fall genug blutige Momente zu sehen.

Fazit: Sehenswert!

Infos:

O: Daybreakers

Australien, USA 2009

R: Michael Spierig, Peter Spierig

D: Sam Neill, Willem Dafoe, Ethan Hawke

Laufzeit der deutschen DVD: 93:45 Min.

Gesehen am: März 2012 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Sunfilm vor = Wendecover, Uncut, Deutsch/Englisch mit Subs, DTS-Tonspur (Deutsch), gute Bild- und sehr gute Tonqualität. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray.

Samstag, 27. Juni 2026

5 Venoms vs. Wu Tang

5 Venoms vs. Wu Tang

Story:

Ein Taoist-Priester (Lu Feng) kümmert sich um Vampire. Doch ein Exorzismus geht schief und ein Vampir Kind entkommt. Das Vampir-Kind trifft auf eine Gruppe Kinder. Diese nehmen den Vampir-Jungen zu sich nach Hause und versuchen, ihn vor ihren Eltern (Cynthia Khan) zu verstecken. Dumm nur, dass es sich die Vampir-Eltern zur Aufgabe machen, ihren Sohn zu finden. Derweil gerät auch ein anderer Taoist-Priester (Chiang Sheng) und dessen Schüler (Tang Heng-Wu) zwischen die Fronten…

Meine Meinung:

Aka Vampire Kid II. 5 Venoms vs. Wu Tang ist ein weiterer Mr. Vampire Abklatsch aus Taiwan à la Hello Dracula. Das heisst hüpfende Vampire, Kinder, Slapstick, Urin-Jokes (mehrere) und Martial Arts werden zu einem kurzweiligen Film geformt. Der Film ist sehr solide und wer das Genre um hopping Vampires mag, kann bedenkenlos einen Blick riskieren. In den USA wurde der Film als «Venoms» Film vermarktet, da zwei der «Venoms» an Bord sind. Lu Feng (der am 27.09.26 nach London kommen wird) sowie Chiang Sheng (The Imperial Sword Killing the Devil, Ninja Kung Fu, Crippled Avengers) sind in Hauptrollen zu sehen.

Der Film ist ein unterhaltsamer Mix ohne grössere Überraschungen. Die Mehrheit der Vampir, Action- und Taoist-Priester-Szenen kommen am Anfang und Ende vor. Dazwischen gibt es auch ruhigere Momente mit dem Vampir-Kind und anderen Kindern. In diesen Szenen taucht auch kurz Cynthia Khan (Queen’s High, Catching Murderer Overseas, Madam City Hunter) in einer kleinen Nebenrolle auf. Sie bekommt keine Kampfszenen spendiert. Dann ist auch noch Ricky Cheng Tien-Chi (Five Element Ninjas, The Nine Demons) dabei. Ihn habe ich allerdings nicht erkannt, was am Outfit (Kleidung, Fake-Bärte oder Make-Up Masken, sollte er einen der Vampire spielen) liegen könnte.

Die Kampfszenen sind fantasievoll, rasant und mit den üblichen Tricks des Genres ausgestattet (z.B. Luft anhalten, um vom Vampir nicht erkannt zu werden). Das überrascht auch nicht, denn Regisseur Wang Chih-Cheng hat in dem Sub-Genre um hüpfende Vampire Erfahrungen. So drehte er u.a. Hello Dracula 2 und Chivalric Tornado (aka Vampire Strikes Back). Produziert wurde der Film von Hong Hwa International Films, die viele Joseph Kuo (Born Invincible, The Mystery of Chess Boxing, The 7 Grandmasters) Filme oder andere Kracher wie Seven Men of Kung-Fu realisiert haben. Und einige der Kinder-Darsteller waren auch in anderen Rollen als Kinder zu sehen (Li Min-Sek spielte z.B. in Aloha Little Vampire Story mit).

Fazit: Solide. Fans des Jiangshi-Genres greifen zu!  

Infos:

O: 天外天小子

Taiwan 1988

R: Wang Chih-Cheng

D: Lu Feng, Chiang Sheng, Ricky Cheng Tien-Chi, Cynthia Khan, Tang Heng-Wu, Li Min-Sek

Laufzeit der US-DVD: Ca. 92 Min.

Gesehen am: 26.06.26

Fassungen: Gesehen via US-DVD von Ground-Zero Entertainment = zwei Filme in einem Set, Mandarin mit englischen und chinesischen Subs, k.A. ob Uncut oder nicht. Die Bild- und Tonqualität sind mässig. Das Bild nicht anamorph. Es gibt u.a. eine LD in China, eine jap. VHS und auch eine VHS in Südkorea (sehr dunkle Bildqualität). Gemäss einem YouTube Kommentar soll die US-Fassung zensiert und die VHS aus Südkorea, ausgerechnet in Gewaltmomenten, länger sein = «This isn't uncut.  It's missing the scenes where the kid friends are killed and the brother loses his leg.  You can see it if you search this.  강시소자 2 천외천소자天外天小子».

Sonntag, 17. Mai 2026

The Living Dead Girl

The Living Dead Girl

Story:

Durch Chemikalien wird Catherine Valmont (Françoise Blanchard), die vor zwei Monaten verstorben ist, wieder zum Leben erweckt. Um leben zu können, braucht sie Menschenblut. Es zieht sie an ihr ursprüngliches Zuhause, wo sie von ihrer früheren Freundin Hélène (Marina Pierro) gefunden wird. Diese sucht nach menschlichen Opfern, um Catherine zu helfen. Derweil hat es eine Fotografin auf Catherine abgesehen, welche sie am Vortrag zufällig fotografiert hat…

Meine Meinung (Deutsche Fassung = veränderte Musik):

The Living Dead Girl ist sicherlich zusammen mit The Grapes of Death der bekannteste Film von Jean Rollin (Requiem for a Vampire). Das liegt vielleicht auch daran, dass beide Filme in Deutschland verboten wurden. The Living Dead Girl sah ich bisher nur einmal und gemäss meinem uralten Review empfand ich den Film auch früher nicht als Kracher. Eine Ansicht, die sich nach dieser Neusichtung nicht geändert hat. Ich denke, Jean Rollin liebt oder hasst man. Ob es ein Zwischendrin gibt? Ich weiss es nicht.

Ich nehme The Living Dead Girl als durchschnittlich wahr. Kein Kracher, aber auch nicht wirklich schlecht. Mich hat der Film heuer jedoch kalt gelassen. Nicht gefesselt, nicht erfreut, nicht unterhalten. Das Gezeigte wirkte monoton, repetitiv, belanglos. Es wollte sich keine Stimmung und Atmosphäre entwickeln, was schade ist, denn die Drehorte, vor allem das Schloss, in welchem gedreht wurde (die Crew schlief auch dort und der Besitzer kochte), ist an sich eine tolle Location für eine schaurig-erotische Vampir-Story.

Trotz einiger Nacktszenen geht der Erotikfaktor gleich null. Der Inhalt ist auch alles andere als originell. Das hat man als Horrorfan schon alles irgendwie gesehen und da der Film Längen hat, bietet The Living Dead Girl abgesehen von Mix aus Nacktszenen und einigen drastischen, schön blutigen Momenten und Make-Up-Effekten, keinen Mehrwert, erneut im Blu-Ray Player zu landen. Zudem hat die Fotografin mit ihrer penetranten Art sehr genervt. Das war sogar für diese Art Film einfach bescheuert und unglaubwürdig. Françoise Blanchard (Caligula and Messalina) sowie Marina Pierro (Suspiria) waren hingegen sehr solide in ihren Auftritten.

Fazit: Nur für Jean Rollin Fans zu empfehlen!

Infos:

O: La Morte vivante

Frankreich 1982

R: Jean Rollin

D: Marina Pierro, Françoise Blanchard, Mike Marshall, Carina Barone, Fanny Magier, Patricia Besnard-Rousseau

Laufzeit der europäischen DVD: 86:16 Min.

Gesehen am: Dez. 2005 / Neusichtung am: 17.05.26

Fassungen: Gesehen als 3-Disc Edition von Encore Films aus Holland = PAL, Code Free, zwei DVDs und eine Soundtrack CD inklusive Schuber und einem ca. 60seitigem Booklet mit Gedanken von Jean Rollin. Der Film ist Uncut, bietet nebst dem O-Ton auch die deutsche Synchro (gelungen, aber hat eine neu komponierte Musik von Gerhard Heinz) und massenhaft Untertitel-Optionen. Die Bild- und Tonqualität sind auch für heutige Verhältnisse noch ausgezeichnet. In Deutschland ist der Film unter dem Titel Lady Dracula noch immer verboten. In den USA, England und Österreich (in deutscher Sprache) ist der Film inzwischen auch auf Blu-Ray zu haben sowie UHD (UK). Bildvergleiche zeigen auf, dass sämtliche Blu-Ray Fassungen inklusive die UHD in Sachen Bildqualität dunkler ausfallen als die DVD von Encore Films. Die sieht für mich daher immer noch am besten aus.

Mittwoch, 11. März 2026

Blind Alley

NIFFF 2012

Blind Alley

Story:

Rosa (Ana de Armas) begegnet nachts in einem Waschsalon einem jungen Mann (Diego Cadavid). Nach allmählichem Palaver beginnt die zuerst empfundene Vorfreude Angst zu weichen, denn Rosa nimmt an, dass es sich bei dem Mann um einen Mörder handelt. Ein Katz- und Maus-Spiel nimmt seinen Lauf…

Meine Meinung:

Blind Alley ist eine spanisch-kolumbianische Koproduktion, die ich 2012 am NIFFF sah. Der Film hat mir heute nicht mehr so zugesagt, wie damals am NIFFF, wo ich natürlich etwas überraschter war. Trotz seiner Laufzeit von nur 73 Minuten nahm ich bei der 2. Sichtung Längen wahr. Blind Alley ist ein Film, der nach einer einmaligen Sichtung, viel von seinem Pulver bereits verschossen hat, da der Zuschauer den Twist bereits kennt. Dieser wirkt zudem auch, aus heutiger Sicht, weniger überraschend, als damals im Kino (à la From Dusk Till Dawn).

Blind Alley ist ein Mix aus Horror- und Kammerspiel, auch wenn das bunte Intro direkt aus Austin Powers stammen könnte. Die Horrorparts nehmen erst im letzten Viertel zu. Hier wäre ein früherer Start wünschenswert gewesen. Einige Effekte, besonders die Gesichter und Masken, waren z.T. auch recht billig, und wenn ich nicht irre, auch unschöne digitale Effekte. Der rote Saft wird hier und da vergossen und es wird öfters mit einem Splitscreen gearbeitet. Regisseur Antonio Trashorras hat zumindest keine grössere Karriere hingelegt. Seine letzte Regiearbeit ist schon über zehn Jahre alt (Anabel 2015).

Apropos Anabel: in diesem setzte Antonio Trashorras wieder auf seine Blind Alley Hauptdarstellerin Ana de Armas. Sie ist wohl der einzige wirkliche Hingucker und durch und durch positive Aspekt des Filmes. Sie spielt nicht nur im Film einen Charakter aus Cuba, sondern sie stammt tatsächlich von dort, ehe sie später in Spanien landete und dort im Filmgeschäft Fuss fasste. Und im Gegensatz zu Regisseur Antonio Trashorras hat sie den Aufstieg geschafft. So wirkte Ana de Armas zuletzt in Hollywood-Filmen wie No Time to Die, Blonde, Blade Runner 2049 sowie Ballerina mit. Die anderen Figuren waren leider relativ uninteressant.

Fazit: Eigentlich kein schlechter Film, aber auch nichts für meine Sammlung. Das Konzept hätte als Kurzfilm besser funktioniert.

Infos:

O: El Callejón

Spanien, Kolumbien 2011

R: Antonio Trashorras

D: Ana de Armas, Diego Cadavid, Leonor Varela, Judith Diakhate, Alfonso Rojas

Laufzeit der deutschen DVD: 73:02 Min.

Gesehen am: NIFFF 2012 / 2. Sichtung am: 11.03.26

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Koch Media vor = Mit Wendecover, Uncut, Deutsch/Spanisch mit deutschen Untertiteln. Die Bild- und Tonqualität sind gut. Den Film gibt es vom gleichen Label auch auf Blu-Ray.

Samstag, 7. März 2026

Dracula, Prisoner of Frankenstein

 

Dracula, Prisoner of Frankenstein

Story:

Dem Vampirjäger Sewart (Alberto Dalbes) gelingt es, Dracula (Howard Vernon) zu töten. Doch Wissenschaftler Frankenstein (Dennis Price) erweckt Dracula wieder zum Leben. Dieser soll ihm nun, wie auch sein Monster (Fernando Bilbao), als Werkzeug dienen. Derweil nimmt Sewart den Kampf gegen Dracula wieder auf…

Meine Meinung:

Dass ich Dracula, Prisoner of Frankenstein irgendeinmal schonmal als japanische DVD unter dem Titel Drácula contra Frankenstein sah, daran konnte ich mich nicht erinnern. Auch nicht, als ich mir den Jess Franco (Die Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne, Greta – Haus ohne Männer, The Sadist of Notre Dame) Film heute ansah. Der Film hat mir heute, wenn ich mit meinem uralten Review vergleiche, schlechter gefallen. Allerdings möchte ich mir erst in Zukunft bei einer weiteren Sichtung mit angepassten Erwartungen ein definitives Urteil erlauben.

Der Film ist, trotz der kurzen Laufzeit von nur 82 Minuten und trotz Beteiligung von diversen Moneten und Geschöpfen wie Dracula, Frankenstein, Frankensteins Monster und einem Werwolf (nur in den letzten acht Minuten oder so zu sehen), langweilig. Die 82 Minuten fühlten sich definitiv länger an. Der Film, der teilweise an Paul Naschy (Werwolf-Maske) oder Jean Rollin Werke erinnert hat, ist sehr dialogarm. Es wird praktisch nichts gesprochen in dem Film. Das war sonderbar. Der Film hat allgemein eine traumhafte und surreale Note. In Sachen Sex und Gewalt ist der Film völlig harmlos. 

Das sind dann auch die Pluspunkte des Filmes: die Bilder sind atmosphärisch dicht und stimmungsvoll eingefangen worden. Die Settings (Schloss) sind toll gewählt und wer Gothic-Stimmung mag, wird mehr als belohnt. Howard Vernon (Eine Jungfrau in den Krallen von Frankenstein, The Other Side of the Mirror, Faceless) hat zudem stark gespielt. Die Frauen machten ihre Sache auch ordentlich. Bei den anderen Herren ist ein gewisses Overacting auszumachen und auch eine unfreiwillige Komik (z.B. Kampf Frankenstein gegen den Werwolf im Finale). Nach Antworten und Logik sollte nicht gesucht werden. Jess Franco schuf mit Dracula, Prisoner of Frankenstein eine Hommage an die Universal Gruselklassiker der 40er Jahre.

Fazit: Jess Franco Fans können einen Blick riskieren.

Infos:

O: Drácula contra Frankenstein

Frankreich, Liechtenstein, Portugal, Spanien 1972

R: Jess Franco

D: Alberto Dalbes, Howard Vernon, Dennis Price, Paca Gabaldón, Carmen Yazalde, Josyane Gibert, Fernando Bilbao, Geneviève Robert

Laufzeit der US-Blu: 82:59 Min.

Gesehen am: ? / 2. Sichtung am: 07.03.26

Fassungen: Ich habe den Film als japanische DVD von Atlus (Drácula contra Frankenstein) in der Sammlung (Best of Jess Franco Special Pack). Dieses kaufte ich 2010 in Japan im Urlaub. Über die Spezifikationen weiss ich nicht mehr Bescheid. Für die 2. Sichtung lag mir die US-Blu-Ray von Severin Films vor = Schuber, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität (vielleicht hier und da etwas dunkel), viele Extras (das Interview von Stephen Thrower ist interessant), Region-All-Disc und ganze fünf Audio-Optionen sind vorhanden inklusive englische Untertitel. Ich sah mir den Film in Deutsch an. In Deutschland ist der Film von Colosseo Film / AL!VE Uncut auf Blu-Ray zu haben (Titel: Die Nacht der offenen Särge).

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Veerana: Vengeance of the Vampire Review

Veerana: Vengeance of the Vampire

Story:

Jasmin (Jasmin) ist seit Kindestagen von einem Fluch befallen. Jetzt, als junge Frau, zieht sie an Vollmond los, um Männer zu suchen. Unter falschen Versprechungen finden sich leicht männliche Opfer, deren Blut Jasmin trinkt. Dies ist ein Bestandteil eines bevorstehenden Rituals, um eine Hexe wieder zum Leben zu erwecken…

Meine Meinung:

Veerana: Vengeance of the Vampire ist der 4. Titel den ich aus Mondo Macabros Box (= Bollywood Horror Collection) sah und bisher der beste Film der Collection. Der Film hat so viele abgedrehte Ideen und charmante Effekte, Settings und Kostüme, dass ich bestens unterhalten wurde. Trotz einer Laufzeit von 140 Minuten. Was das Drehbuch und die Inhalte angehen, haben die Regisseure Shyam Ramsay und Tulsi Ramsay (Bandh Darwaza: Bride of the Vampire, Mahakaal) aus dem Vollen geschöpft.

Meiner Meinung nach hat diesmal zudem alles gepasst: Gruselstimmung, Unterhaltungswert, Musik und Gesang, Actionszenen (wenige) und auch die humorvollen Einlagen waren diesmal passend und haben mich sogar ans HK-Kino der Ende 80er und/oder Anfang und Mitte 90er Jahre erinnert. Die Songs hatten Charme und es gibt etliche coole Rituale mit dem Zauberer, wenn es darum geht, Frauen zu befallen oder die Hexe zum Leben zu erwecken. Toll. Von richtigem Horror würde ich zwar nie sprechen, aber optisch wurde der Film stimmungsvoll inszeniert.

Beim Cast haben mir vor allem die zwei Frauen gefallen. Jasmin, die scheinbar nach dem Film vom Erdboden verschluckt wurde (vielleicht stiess der Film und ihre Rolle einigen konservativen Kreisen sauer auf und sie wurde getötet und verscharrt), überzeugt in der Rolle der besessenen Frau, die regelmässig dem Bösen verfällt und dann mordend nach Männern sucht. Der Film hatte scheinbar in Indien grosse Probleme wegen der Zensur. 

Deshalb meine Hypothese zum Verschwinden der Hauptdarstellerin nach dem Film (Berichte machen einen indischen Gangster-Boss als Grund aus, andere sagen sie lebt verheiratet in Jordanien). Die 2. weibliche Figur, welche mir (nicht nur optisch, sondern auch was ihre Rolle und ihr Schauspiel betrifft) gefällt, war Sahila Chaddha. Scheinbar eine Ex-Miss India, welche danach ins Schauspielgeschäft wechselte. Sie spielt im Film Jasmins jüngere Schwester und an ihr und ihrem oft kindlich-naiven Verhalten (erinnerte mich wieder ans HK-Kino der 90er) hatte ich Freude.

Fazit: Wer die 80er Jahre Gruselfilme aus Indien mag, sollte sich Veerana: Vengeance of the Vampire nicht entgehen lassen!

Infos:

O: Veerana

Indien 1988

R: Shyam Ramsay, Tulsi Ramsay

D: Hemant Birje, Jasmin, Satish Shah, Sahila Chadha, Gulshan Grover

Laufzeit der US-Blu: Ca. 140 Min.

Gesehen am: 19.11.25

Fassungen: Gesehen via US-Blu von Mondo Macabro (Bollywood Horror Collection) = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2025).

Freitag, 12. Dezember 2025

Vampire Review

Vampire

Story:

Im Auftrag der Kirche (Maximilian Schell) jagen Jack Crow (James Woods) und sein Team (u.a. Daniel Baldwin, Mark Boone Junior, Cary-Hiroyuki Tagawa) Vampire. Doch das Team wird verraten. Der Meister-Vampir Jan Valek (Thomas Ian Griffith) schlachtet praktisch das ganze Team ab. Jack Crow und die Überlebenden (Sheryl Lee) und neue Dazugestossene (Tim Guinee) nehmen den Kampf gegen Jan Valek auf…

Meine Meinung:

John Carpenters (Das Ding aus einer anderen Welt, Halloween, Pro-Life) Vampire ist für mich einer der besten Arbeiten des Horror-Meisters. Der Film gefällt mir dabei sogar besser als Werke wie Sie leben, Big Trouble in Little China oder Escape from New York wobei ich zwei dieser drei Titel erst jeweils einmal gesehen habe und ich mich kaum an jene erinnern kann (wobei ich die auch definitiv nicht als Kracher abgespeichert habe). Vampire, Ende der 90er Jahre eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Teenie-Slashers à la Scream und Co., wurde zu Ehren von Cary-Hiroyuki Tagawa gesichtet.

Cary-Hiroyuki Tagawa verstarb Anfang Dezember. Dass er in Vampire mitspielt, wusste ich gar nicht (mehr). Nach der Sichtung weiss ich auch warum. Cary-Hiroyuki Tagawa ist kaum zu sehen. Er spielt einen Vampirjäger, hat aber nur eine kleine und limitierte Rolle. Da hätte ich besser einen anderen Film ausgewählt (Mortal Combat zum Beispiel). Cary-Hiroyuki Tagawa arbeite schon zuvor in Big Trouble in Little China mit John Carpenter zusammen. Ansonsten lohnen sich Filme wie Nemesis oder Showdown in Little Tokyo mit ihm. Seine Präsenz in Vampire ist nahezu unsichtbar.

Abgesehen von diesem kleinen, eigentlich unwichtigen Detail, hat mir Vampire ausgezeichnet gefallen. Die Western-Stimmung passt perfekt und gerade zusammen mit der tollen Musik kommen da definitiv From Dusk Till Dawn Vibes auf. Für die Effekte, die leider für die R-Rated Freigabe zensiert und in mind. einem Fall sogar als ganze Szene aus dem Film flogen (laut imdb Eintrag), war die KNB-FX Group (Cabin Fever, A Nightmare on Elm Street 5: The Dream Child, Intruder) zuständig. Einmal mehr tolle Effekte, die sie aus dem Hut gezaubert haben. Nach dem Zerteilungseffekt in Jason Goes to Hell gibt es hier eine ähnliche Tötungsszene zu sehen. James Woods (Videodrome) spielt ein wunderbares Arschloch, dessen Sprüche zum Schmunzeln anregen und auch andere Namen wie Maximilian Schell, Thomas Ian Griffith oder Tim Guinee (Blade) wissen zu gefallen.

Fazit: Horrorfans zu empfehlen!

Gefolgt von: Vampires: Los Muertos

Infos:

O: Vampires

USA 1998

R: John Carpenter

D: Maximilian Schell, James Woods, Daniel Baldwin, Mark Boone Junior, Cary-Hiroyuki Tagawa, Thomas Ian Griffith, Sheryl Lee, Tim Guinee

Laufzeit der deutschen DVD: 102:56 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 09.12.25

Fassungen: Mir lag die alte, deutsche DVD von VCL/MAWA vor = Uncut, gute Ton- und Bildqualität, Deutsch/Englisch, deutsche Untertitel. Die deutsche Synchronisation ist sehr gut. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray (Scream Factory, Twilight Time, Powerhouse Films / Indicator Series, StudioCanal etc.).

Dienstag, 28. Oktober 2025

Tanz der Vampire Review


Horroktober 2025

Tanz der Vampire

Story:

Professor Abronsius (Jack MacGowran) und sein Sidekick Alfred (Roman Polanski) nehmen an einem verschneiten, einsamen Dorf den Kampf gegen Vampire (u.a. Iain Quarrier) auf. Als Graf von Krolock (Ferdy Mayne) die Tochter des Gasthauses (Sharon Tate) entführt, hecken Professor Abronsius und Alfred einen Plan aus, sie zu retten…

Meine Meinung:

Die Gruselkomödie Tanz der Vampire gilt als Klassiker und eine der besten Arbeiten von Roman Polanski. Ein damals noch junger Roman Polanski (Ekel, The Tenant, Die Neun Pforten) nahm sich dem Projekt an. Die Co-Produktion aus England und den Vereinigten Staaten der USA wartet zudem mit Polanskis Freundin Sharon Tate auf, die später tragischerweise von der Manson Family zum Opfer auserwählt wurde (Mehr Zufall, als geplant).

Ich kenne jetzt, wenn ich mich korrekt erinnere, vier Filme von (und z.T. mit) Roman Polanski. Und davon gefällt mir Tanz der Vampire am besten. Der Film ist in Wahrheit eine Komödie. Von Horror wie auch Grusel ist eigentlich nichts zu sehen. Der Film bedient sich dem klassischen Vampir-Setting und der Bram Stoker Dracula Literatur. Roman Polanski spielt den Schüler von Professor Abronsius. Letzterer mimt eine Van Helsing Kopie. Ein amüsanter Kauz.

Der Humor ist sonderbar. Zum Teil fühlte ich mich fast an den Humor aus HK-Filmen der 80er/90er Jahre erinnert. Jack MacGowran und Roman Polanski harmonieren wunderbar und Sharon Tate sieht fantastisch aus. Auch die Vampire werden köstlich dargestellt, vor allem der tuntige Sohn des Obervampires, der sich im Finale scheinbar in Roman Polanski verguckt hat, sorgt für Humor. Was dem Film gut steht, sind seine authentischen Settings vor weisser und verschneiter Kulisse. Auch die Musik war stets passend und trug zu einer guten Stimmung bei.

Fazit: Für mich der beste Film von und mit Roman Polanski!

Infos:

O: Dance of the Vampires

Grossbritannien, USA 1967

R: Roman Polanski

D: Jack MacGowran, Ferdy Mayne, Roman Polanski, Iain Quarrier, Sharon Tate

Laufzeit der franz. Blu-Ray: 103:02 Min.

Gesehen am: Juli 2011 / Neusichtung am: Okt. 2025

Fassungen: Für eine Neusichtung lag mir die franz. Blu-Ray von Warner vor = Steelbox, Booklet, DVD und Blu-Ray. Uncut. Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend und der deutschen DVD überlegen. Allerdings stören mich zwei Dinge an der Vö: die Zwangsuntertitel (Französisch). Das lenkt beim Schauen ab. Zudem kann ich die Untertitel (mit meinem Player) nicht ganz aus dem Bild schieben. Dann störte es mich, dass es keine englischen Subs zum O-Ton gab. Als indirekter Grund muss ich erwähnen, dass ich den Film bisher immer nur in Deutsch sah und ich den in Deutsch ganz gerne mag. Die deutsche DVD von Warner habe ich auch zu Hause. Die franz. Fassung bekam ich geschenkt.

Montag, 8. September 2025

Goke - Vampir aus dem Weltall Review

Goke - Vampir aus dem Weltall

Story:

Ein Flugzeug strandet im Nirgendwo, nachdem es fast von einem UFO getroffen wurde. Die Gruppe Überlebender (u.a. Kathy Horan, Eizō Kitamura, Nobuo Kaneko, Tomomi Satō) versuchen, einen klaren Kopf zu bewahren. Doch der Mangel an Wasser und Nahrungsmitteln hilft nicht, die Situation zu entschärfen, zumal in der Gruppe Spannungen herrschen. Als dann noch ein ausserirdisches Vampirwesen auftaucht, nimmt der Kampf um das Überleben neue Formen an…

Meine Meinung:

Bei Goke - Vampir aus dem Weltall handelt es sich um einen Film vom Regisseur von The Golden Bat. Es handelt sich um einen Ende der 60er Jahre Film und Mix aus Grusel-, Katastrophenfilm sowie Sci-Fi. Sci-Fi dominiert. Der Titel des Filmes war mir schon seit Jahren bekannt, ohne wirklich mehr darüber zu wissen. Der Film stand ewig auf der Wunschliste und ich habe den Kauf nicht bereut. Im Gegenteil. Goke - Vampir aus dem Weltall hat mir richtig gut gefallen.

Die Effekte waren besser als erwartet. Das gilt für Make-Up Wunden, das UFO, das «Alien» oder den Absturz und das Flugzeug (oder die blutigen Vögel). Der Film, der auch als eine Art Kammerspiel gesehen werden kann (viele Spannungen in der unterschiedlichen Gruppe inklusive eines Profi-Killers), unterhält von Beginn an. Der Plot ist interessant: Ein Alien erscheint und nimmt eine vampirähnliche Form an. Ihr Ziel ist es, die Menschheit zu vernichten.

Die mir unbekannten Darsteller haben ihre Sache sehr gut gemacht. Mit Kathy Horan (The Green Slime, Genocide) ist sogar eine Ausländerin an Bord. Am besten hat mir Hideo Kō (Yakuza Law) als Killer und Vampir gefallen. Starke Leistung von ihm. Aber auch der restliche Cast um Eizō Kitamura (Oxen Split Torturing), Nobuo Kaneko (Detective Bureau 2-3: Go to Hell, Bastards!) oder Tomomi Satō (The Inferno) war solide. Auch die grundpessimistische Stimmung und das Ende haben gefallen. Hatte irgendwie Demons, Die Körperfresser kommen und Lifeforce Vibes.

Fazit: Sehenswerter Sci-Fi Grusel aus Japan!

Infos:

O: Kyûketsuki Gokemidoro

Japan 1968

R: Hajime Sato

D: Kathy Horan, Hideo Kō, Eizō Kitamura, Nobuo Kaneko, Tomomi Satō

Laufzeit der deutschen Blu: 83:47 Min.

Gesehen am: 09.06.25

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Anolis vor = Mediabook, hervorragende Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton und deutsche Subs.

Sonntag, 7. September 2025

Mr. Vampire Saga IV Review

Mr. Vampire Saga IV

Story:

Zwei Taoist-Priester (Wu Ma und Anthony Chan Yau) bekämpfen sich. Dessen Schüler (Rachel Lee Lai-Chun, Chin Ka-Lok) sehen dem Treiben zu, bis sich ein mörderischer Vampir (Cheung Wing-Cheung) zu ihnen verirrt…

Meine Meinung:

Mr. Vampire Saga IV empfand ich, gemäss meinem alten Review, als den damals schlechtesten Teil der kompletten Reihe, so gefällt mir der Film heute mit Ausnahme des ersten Filmes am besten. In der inzwischen dritten Fortsetzung führt der ewige Ricky Lau (The Nocturnal Demon, Two Toothless Tigers) Regie und die Action-Sequenzen stammen von Sammo Hungs Team und Yuen Wah (Eastern Condors, Dragon from Russia, The Magnificent Scoundrels). Letzterer spielt im Film einen homosexuellen (Vampir).

Lam Ching-Ying (Her Vengeance, Mr. Vampire 1992, Forced Nightmare) blieb dem Film, der Grund dafür ist mir nicht bekannt, fern. Als Taoist-Priester sind neu Wu Ma (Once Upon a Time in China, Heroic Brothers, Revenge of Shaolin Kid) sowie Anthony Chan Yau (Carry on Doctors and Nurses, Spooky, Spooky) zu sehen. Auch Richard Ng, der im Vorgänger an der Seite von Lam Ching-Ying zu sehen war, ist nicht mehr mit von der Partie. Als Schüler überzeugen Rachel Lee Lai-Chun (niedlich) und Chin Ka-Lok (in den Kampfszenen).

In Neben- und Gastauftritten sind nebst Yuen Wah noch Chung Fat (My Neighbours Are Phantoms), Ka Lee (Rosa) und Pauline Wong (als Fox-Ghost) zu sehen. Der Film braucht etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen. Etwas, was öfters im HK-Kino der damaligen Zeit zu sehen war. Auch im Old School Kung Fu Genre. In der Zeit werden die Figuren nach und nach vorgestellt und es herrscht vor allem Klamauk vor. Die Streitigkeiten der zwei Priester und die Schüler, welche zwischen die Fronten geraten. Doch ab einem bestimmten Zeitpunkt dominieren dann starke Action-Sequenzen, die pausenlos bin zum Finale überzeugen.

Fazit: Nebst dem ersten Film der bisher beste «Mr. Vampire»!

Gefolgt von: Magic Cop

Infos:

O: Geung Si Suk Suk

HK 1988

R: Ricky Lau

D: Wu Ma, Anthony Chan Yau, Rachel Lee Lai-Chun, Chin Ka-Lok, Cheung Wing-Cheung, Yuen Wah, Chung Fat, Ka Lee, Pauline Wong

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 94:01 Min.

Gesehen am: Juni 2008 / Neusichtung am: 08.06.25

Fassungen: Gesehen via Hopping Mad: The Mr. Vampire Sequels (= UK Blu-Ray Box von Eureka) = Uncut, O-Ton, englische Subs, absolut hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2025).

Freitag, 25. Juli 2025

Sinners

Sinners

Story:

Kriminelle Zwillinge (Michael B. Jordan in einer Doppelrolle) kehren aus Chicago an ihren Geburtsort Mississippi zurück. Dort planen sie, ein Lokal zu eröffnen und rekrutieren dafür «Altbekannte» (Miles Caton, Hailee Steinfeld, Wunmi Mosaku, Serena McKinney, Delroy Lindo, Omar Miller, Li Jun Li). Doch der Abend verläuft nicht, wie geplant…

Meine Meinung:

Als ich den ersten Trailer zu Sinners sah, empfand ich diesen als interessant. Der Trailer hat nicht viel verraten, wirkte aber stimmungsvoll. Und machte klar, dass es im Film zu einer Bedrohungslage kommt. Es wird aber im Trailer nicht ersichtlich, um was es geht. So schaute ich mir spätere Clips oder Trailer nicht mehr an und las auch bewusst nichts über den Film. Erst als ich für meinen Blog nach einem Plakat zum Film suchte, sah ich via Google Bilder ein Bild, das einem Spoiler gleichkam. So wusste ich dann doch, um was es geht.

Ich wusste zuvor nur, dass Zwillinge mit einer «schweren Vergangenheit» an ihren Geburtsort zurückkehren, und dort das Böse vorfinden. Mehr wusste ich nicht. Über die Filmemacher (Regisseur Ryan Coogler oder Hauptdarsteller Michael B. Jordan) wusste ich gar nichts. Die sind mir total unbekannt. Dass Star Michael B. Jordan die Zwillinge sogar in einer Doppelrolle (!!!) spielt, wusste ich nicht Mal und fiel mir auch beim Schauen nicht auf. Erst jetzt, als ich diese Zeilen schreibe und etwas recherchiere, fand ich das heraus.

Von meinem Kumpel wurde ich vorgewarnt, dass mir der Film sicher nicht gefallen würde. Da ich praktisch nichts über den Film wusste, ging ich praktisch neutral ins Kino. Der Film hat mir am Ende, auch wenn ich bei Leibe nicht alles und nicht jede Szene gut fand, gut gefallen. Nach vielen Kino-Enttäuschungen (Nosferatu, Wolf Man, The Monkey) tat es gut, endlich Mal einen sehenswerten Film im Kino sehen zu dürfen. Ich fand es schön, dass sich der Film für den Plot, dessen Verlauf und die Figuren Zeit nimmt. So waren mir die Figuren am Ende nicht gleichgültig. Optisch war der Film, bis auf einzelne Ausnahmen, stark anzusehen.

Alle Darsteller waren mir unbekannt. Alle Figuren konnten mich aber durchs Band überzeugen. Die Szenen in der 2. Hälfte (Genre-Wechsel) waren überraschend gut getrickst und überraschend blutig geraten. Am Ende gibt es zwar auch noch 1-2 CGI-Effekte, die waren aber weniger mies als in anderen neuen Filmen. Die Tanz- und Musik-Szenen fand ich okay bis sehr gelungen. Eine Szene, in der Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft miteinander verschmelzen und die viele als Highlight ansehen, fand ich jedoch einfach nur schlecht. So richtig schlecht. Gefiel mir gar nicht. Der Film fängt sich aber schnell wieder. Dass die Gitarre (im Kampf gegen das Böse) eine nicht unwichtige Rolle spielt, sah ich schon in anderen Folk-Horror-Filmen (Who Fears the Devil). Daher fand ich das als Link interessant.

Fazit: Wandert auf die Wunschliste!

Infos:

O: Sinners

USA 2025

R: Ryan Coogler

D: Jack O'Connell, Hailee Steinfeld, Michael B. Jordan, Wunmi Mosaku, Lola Kirke, Delroy Lindo, Miles Caton, Serena McKinney, Omar Miller, Li Jun Li

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 137 Min.

Gesehen am: 30.04.25

Fassungen: Im Kino gesehen in Englisch mit Untertiteln. Unzensiert. Es gibt noch keine deutsche DVD/Blu-Ray/UHD. In Deutschland heisst der Film Blood & Sinners.

Dienstag, 1. Juli 2025

Vampire Vs. Vampire

Vampire Vs. Vampire

Story:

One Eyebrow Priest (Lam Ching-Ying), seine Schüler (Lui Fong, Chin Siu-Ho) und Nonnen (Yip So, Regina Kent, Chan Suet-Man, Joanna Chan Pui-San, Maria Cordero) müssen sich gegen einen westlichen Vampir (Frank Juhasz) zur Wehr setzen…

Meine Meinung:

Nach dem Erfolg von Mr. Vampire hagelte es nicht nur diverse Fortsetzungen, sondern auch viele andere Filme aus Hong Kong oder Taiwan mit springenden Vampiren. Da wären Titel wie New Mr. Vampire II, The First Vampire in China, The Funny Vampire, School for Vampires, The Ultimate Vampire, Mr. Vampire 1992, The Musical Vampire oder den hier vorliegenden Vampire Vs. Vampire. Neu führte Mr. Vampire Star Lam Ching-Ying (Her Vengeance) gleich selbst Regie.

Der Film wurde zu Ehren des Produzenten Chua Lam gesichtet. Dieser arbeitete für die Shaw Brothers (The Legend of the 7 Golden Vampires, Oily Maniac, The Criminals) und lebte dazumal mehrere Jahre in Japan, ehe er später für Golden Harvest Filme produzierte (The Seventh Curse, The Peacock King, Robotrix) und zuletzt, wie es scheint, eine Kochsendung moderierte. Er starb End Juni und daher wurde Vampire Vs. Vampire neu gesichtet, den letzten ungesehen Film aus Eurekas Hopping Mad: The Mr. Vampire Sequels Set.

Die Sichtung fühlte sich jedoch wie eine Neusichtung an. Ich wusste nichts mehr über den Film. Die letzte Sichtung ist lange her (2009). Der Film war im Grossen und Ganzen schwächer als die Mr. Vampire Fortsetzungen (Teile 2, 3 & 4). Die Idee mit dem westlichen Vampir fand ich jedoch cool. Das hatte Doctor Vampire Vibes und dies war kein Zufall, da dieser auch von Chua Lam produziert wurde. Das Problem waren die ersten ca. 50-55 Min., die einfach langweilig sind und in denen praktisch nichts Interessantes passiert. Und das Vampir-Kind nervt sehr.

Dafür überzeugen dann die restlichen 30 Min. mit mehr oder weniger pausenloser Vampir-Action und coolen Make-Up Effekten und Feuer-Stunts, die alle den westlichen Vampir beinhalten. Lam Ching-Ying, Chin Siu-Ho (Fast Fingers), Regina Kent (Love Me Vampire), Billy Lau (mehr kleinere Nebenrolle diesmal) und Sandra Ng (mehr kleinere Nebenrolle diesmal) waren sehr solide. Den ganzen Sub-Plot mit den Nonnen um Maria Cordero (Hong Kong Adam's Family) hätte es jedoch nicht gebraucht bzw. hätte auch eingeschränkt stattfinden können. Speziell der Humor war nicht wirklich lustig, fand ich.

Fazit: Das Finale rettet den Film vor der Verbannung!

Infos:

O: Yat Mei Diy Yan

HK 1989

R: Lam Ching-Ying

D: Lam Ching-Ying, Lui Fong, Chin Siu-Ho, Frank Juhasz, Yip So, Regina Kent, Chan Suet-Man, Joanna Chan Pui-San, Maria Cordero, Sandra Ng, Billy Lau

Laufzeit der UK-Blu: 87:35 Min.

Gesehen am: Feb. 2009 / Neusichtung am: 28.06.25

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Eureka (Hopping Mad: The Mr. Vampire Sequels) = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2025).

Sonntag, 8. Juni 2025

Figures from Earth

 

Figures From Earth

Story:

Zwei ehemalige Beamte und Geisterjäger (Chun Wong, Liu Kai-Chi) aus der Vergangenheit (China) erwachen im modernen Hong Kong zu neuem Leben (Als Statuen), um den weiblichen Vampir (Eliza Yue Chi-Wai) zu finden, der aktuell für Angst und Schrecken sorgt. Die zwei Beamten werden von der lieblichen Jackie (May Hoh Mei-Ting) unterstützt…

Meine Meinung:

Filme mit Zeitreisen waren in der Zeit angesagt. Ich weiss nicht, welcher Film auschlaggebend war. Vielleicht Iceman Cometh mit Yuen Biao und Maggie Cheung? Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall gab es mehrere Filme mit Ghost-Setting, die auch in diese Kategorie passen und die zuerst im klassischen, alten China spielten, ehe der Plot in der Gegenwart zu Ende erzählt wird (An Eternal Combat, Rouge, Hero from Beyond the Boundary of Time). Figures From Earth gehört auch in diese Kategorie.

Figures From Earth von Chun Wong (Escape from Coral Cove), der auch eine der Hauptrollen spielt, ist dabei kein Must See oder Must Have Titel. Der Film ist solider Durchschnitt. Etwas für Fans, welche auch kleine, unabhängige, unbekanntere Titel schauen, da sie die grösseren, bekannten Titel schon fast alle durchhaben. Da gibt es noch etliche Perlen, aber eben auch etliche durchschnittliche (Low-Budget) Filme zu entdecken. In die Sparte zähle ich Figures From Earth, der auch oft als A Chinese Ghost Story Parodie betitelt wird.

Der Plot ist 08/15 und wenig überraschend. Die erste Hälfte des Filmes, in der auch Stanley Fung (Ghost in Me, The Owl vs Bombo, The Inspector Wear Skirts II) mitmischt (ihn hätte ich aufgrund der langen Haare und des Bartes kaum erkannt), war die bessere Hälfte des Filmes und gefiel mir gut. Stimmungsvolle Fantasy mit einigen Action- und Ghost-Momenten, coolen Vampir-Fratzen und krudem, ekligem Humor (Eiter). Später wechselt der Film ins moderne Hong Kong. Der Wechsel des Filmes sorgt zunächst für die schwächsten Szenen des Filmes.

Die Szenen im Mittelteil sind teilweise relativ lahm und unspektakulär. Der Humor war weniger mein Fall und Action- und Fantasy-Momente geraten leider erstmal (oder bis zum Finale) in den Hintergrund. Die Musik scheint oft aus westlichen Filmen zu stammen, glaube sogar aus bekannten Horrorfilmen aus den USA. Ich konnte diese beim Schauen aber nicht zuordnen. May Hoh Mei-Ting, die 1990 auch im unbekannten HK-Horrorfilm Encounter with Hell mitwirkte, hat mir gut gefallen. Besser als unsere zwei Helden.

Eliza Yue Chi-Wai (Widow Warriors) als Vampirin war solide. Alex Man (Misfire) bekommt weniger Screentime als Stanley Fung. Alex Man kommt fast nur im letzten Viertel vor. Gegen Ende und im Finale wird der Film zwar wieder besser, da mehr Action und Fantasy-Elemente (und paar herrlich übertriebene Szenen mit Erbrochenem à la Der Exorzist), aber leider ist der Spuk dann auch deutlich schneller vorbei, als erwartet. Da hätte eine Umverteilung (mehr Action, mehr Fantasy-Szenen) im Mittelteil den Film sehenswerter gemacht und qualitativ aufgewertet.

Fazit: Solider Durchschnitt, aber kein Must Have Titel!

Infos:

O: Chut Si Kei Bing

HK 1990

R: Chun Wong

D: Chun Wong, Liu Kai-Chi, May Hoh Mei-Ting, Eliza Yue Chi-Wai, Stanley Fung, Alex Man

Laufzeit der HK-LD: Ca. 93 Min.

Gesehen am: Jan. 2016 / 2. Sichtung: 19.03.25

Fassungen: Die Erstsichtung erfolgte damals als VHS aus Taiwan. Die war natürlich nicht im Originalton Kantonesisch, sondern Dubbed in Mandarin. Mit englischen Subs. Für die 2. Sichtung lag mir nun erstmals eine Fassung im Originalton vor = die HK-Laserdisc von Ocean Shores. Diese hat auch englische Subs und der Film ist Uncut. Die VHS habe ich inzwischen nach London verkauft (habe mir davon noch eine MP4 Kopie angefertigt). Die Bildqualität der Laserdisc ist gut bis mässig (Nachtszenen = zu dunkel). Es gibt mind. noch eine VCD und VHS von Ocean Shores. Eine DVD scheint es nicht zu geben. Von einer Blu-Ray und/oder einer deutschen Version sprechen wir erst gar nicht (Stand: März 2025).

Freitag, 25. April 2025

Vampire Zombies... From Space!

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

Vampire Zombies... From Space!

Story:

1957:

Dracula (Craig Gloster) verwandelt die Bewohner einer Kleinstadt in Vampir-Zombies. Mary (Jessica Antovski), dessen praktisch die ganze Familie zum Opfer gefallen ist, und Wayne (Oliver Georgiou), der seinen besten Kumpel verloren hat, wollen den Kampf gegen die Vampir-Zombies aufnehmen. Doch Chief Clarke (Andrew Bee) schenkt den beiden zunächst keinen Glauben. Ein tödlicher Fehler…

Meine Meinung:

Kaum zu glauben, dass mit Vampire Zombies... From Space! nach Commando Ninja 2: Invasion America bereits der 2. Film, der durch eine Kickstarter Aktion ins Leben gerufen wurde, am diesjährigen Brugggore Filmfestival zu sehen war. Das sieht man dem Film nicht an. Im Gegenteil. Bis auf 1-2 billigere und klar erkennbare digitale Effekte waren die Effekte ansonsten sehenswert und wirkten aufwändig. Dazu war der Film effektiver und blutiger als erwartet. Es handelt sich aber um eine amüsante Grusel-Komödie. Es gibt viel zu lachen.

Der kanadische Film, ganz in s/w gedreht, ist eine Hommage ans 50er Jahre Sci-Fi und drive-in-Kino aus Amerika. So werden hier nicht nur Zombies und Weltraumgeschichten (UFOs) in einem Film vereint und zusammengebracht, sondern auch noch Vampire. Dazu kommt eine charmante Stimmung, eine sympathische Kleinstadt-Stimmung, amüsante Figuren, tolle Jokes, One-Liner und Running Gags am Laufband. Das war der bisher schlicht unterhaltsamste und amüsanteste Film am diesjährigen Brugggore Filmfestival. Gut habe ich den thailändischen Zombiefilm für diesen hier ausgelassen. Das hat sich gelohnt.

Der Film wartet mit zwei bekannten Genre-Namen in Nebenrollen auf: Judith O’Dea (Night of the Living Dead), welche im Romero Original Barbara spielt und Troma-Boss Lloyd Kaufman als Exhibitionist. Er spielt den «Public Masturbator». Eine Rolle, die zu Troma und ihm passt. Der Film hat einige überraschend gute und saftige Splatterszenen, welche ich in der Hinsicht nicht erwartet hätte. Auch tolle Miniaturarbeiten, wenn am Ende mehrere UFOs die Kleinstadt in Beschuss nehmen. Die Vampire haben mir optisch mehr zugesagt als die Vampire. Die Hauptfiguren Mary und Wayne haben prächtig miteinander harmoniert.

Fazit: Super charmant und spassig!

Infos:

O: Vampire Zombies... From Space!

Kanada 2024

R: Michael Stasko

D: Lloyd Kaufman, Judith O'Dea, Michael C. Gwynne, Jessica Antovski, Oliver Georgiou, Andrew Bee

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 98 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2025

Fassungen: Film am Brugggore Filmfestival gesehen = Uncut, in Englisch mit deutschen Subs. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: April 2025).

Dienstag, 18. März 2025

Mr. Vampire II

Mr. Vampire II

Story:

Eine Gruppe von Archäologen (Billy Lau, Chung Fat, Ka Lee) befreit ausversehen eine Vampir-Familie (Cheung Wing-Cheung, Pauline Wong, Hoh Kin-Wai). Um dieser Herr zu werden, ist die Hilfe von einem Reporter (Yuen Biao), dessen Freundin (Moon Lee) und einem Taoist-Priester (Lam Ching-Ying) notwendig…

Meine Meinung:

Mr. Vampire II sah ich bisher nur einmal. Die Sichtung ist fast zehn Jahre her. Der Film wurde nun zum Start des neuen Jahres (2025) aufgefrischt und ich muss sagen, dass die Fortsetzung zu Mr. Vampire, der sehr erfolgreich war, doch recht enttäuschend ausgefallen ist. Es handelt sich um eine überraschend schwache Fortsetzung, auch wenn Lam Ching-Ying (Forced Nightmare, Mr. Vampire 1992, The Dead and the Deadly) und Moon Lee (The Champions, Fatal Termination, The Protector) aus dem Original zurückkehren. Erzählt wird aber eine neue Geschichte mit neuen Figuren. 

Wenn man sieht, wer am Film alles mitwirkte (Sammo Hung Stuntmen's Association, Yuen Biao, Lam Ching-Ying, Moon Lee, Chung Fat), ist das Endergebnis sehr enttäuschend. Da wäre, gerade in Sachen Actionsequenzen und Choreographie, viel mehr Potenzial und Ressourcen vorhanden gewesen. Schade. Der Film hat relativ wenige Action-Momente. Diese sind solide inszeniert, aber nichts Besonderes. Die einzig wirklich gelungene Szene ist jene, in welcher such Yuen Biao und Co. in Zeitlupe gegen die Vampire wehren müssen, und die arme Moon Lee einen Hammerschlag ins Gesicht bekommt.

Der Plot, der diesmal in der Gegenwart und nicht im klassischen China spielt, wirkt als Ganzes irgendwie nicht stimmig und unzusammenhängend.  Es werden quasi mehrere Sub-Plots nebeneinander erzählt. Vielleicht wäre weniger mehr gewesen. Die grossen Namen wie Yuen Biao (Hand of Death, Rosa, Knockabout) und Lam Ching-Ying kommen auch erst kurz vor der 40. Minute vor. Davor und auch später herrschen z.T. Längen, übler Klamauk und nervende Kinder-Szenen (mit dem Vampir-Kind und seinen Freunden). 

Sogar das Finale enttäuscht irgendwie. Dem Film mangelt es an klaren Highlights. Nebst Yuen Biao, Moon und Lam Ching-Ying wartet der Film mit unzähligen anderen Stars wie Wu Fung (Madam City Hunter), Ka Lee (mit zwei ekligen Szenen mit Tieren), Wu Ma (Blooded Treasury Fight), Pauline Wong (Peacock King), Stanley Fung (The Inspector Wear Skirts II), Billy Lau (Miss Magic), Chung Fat (My Neighbours Are Phantoms) und Walter Tso (Aces Go Places V) auf. In Kurz-, Neben- und Hauptrollen. So viele bekannte Gesichter in einem Film zu sehen war einerseits cool, auf der anderen Seite gleicht es eben auch Potenzialverschwendung. Yuen Biao und Lam Ching-Ying können  wenig von ihrem Kampftalent zeigen, während Chung Fat und Moon Lees Talent diesbezüglich total auf der Strecke bleibt.

Fazit: Solide und ok, aber im Vergleich zu Mr. Vampire eine Enttäuschung! 

Gefolgt von: Mr. Vampire III 

Infos:

O: Jiang Shi Gu Zu

HK 1986

R: Ricky Lau

D: Yuen Biao, Lam Ching-Ying, Moon Lee, Wu Fung, Ka Lee, Billy Lau, Wu Ma, Pauline Wong, Stanley Fung, Walter Tso Tat-Wah, Cheung Wing-Cheung, Hoh Kin-Wai, Chung Fat

Laufzeit der UK-Blu: 89:36 Min.

Gesehen am: Nov. 2006 / Neusichtung am: 04.01.25

Fassungen: Gesehen via Hopping Mad: The Mr. Vampire Sequels von Eureka = diverse Filme in einem Set. Zu Mr. Vampire II = O-Ton, englische Subs, Uncut, restauriert, hervorragende Bild- und Tonqualität. Als Bonus gibt es einen Audiokommentar, verlängerte Szenen (eine davon ist interessant) und ein Special namens Taoist Cinema: The World of Mr. Vampire (eher mässiges Extra). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2025). Die alte HK-DVD von Deltamac wurde nach Deutschland verkauft.