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Mittwoch, 7. September 2022

Dance of the Dead Review





Dance of the Dead

Story:

 

Im Club Doom Room, von MC (Robert Englund) geleitet, tanzen die Toten. Als Peggy (Jessica Lowndes) dort ihre vermisste Schwester entdeckt, eskaliert die Situation…

 

Meine Meinung:

 

Die Mehrheit der Masters of Horror TV-Folgen, einer Serie aus dem Jahr 2005 die es auf zwei Staffeln brachte, sah ich lange nicht. Ausnahmen wie vor kurzem Pelts oder Jenifer waren die Ausnahmen. Nun hatte ich vor dem Fussball-Klassiker Manchester United - Liverpool noch eine Stunde Zeit. Keine Zeit für einen Spielfilm, aber Zeit für eine Masters of Horror Folge.

 

Ich entschied mich für Dance of the Dead von Tobe Hooper (Blutgericht in Texas, The Texas Chainsaw Massacre 2, The Toolbox Murders). Wie auch andere Horror-Grössen wie Takashi Miike (Ichi the Killer), Stuart Gordon (Re-Animator), Mick Garris (Schlafwandler) oder John Carpenter (Halloween), bekam auch Tobe Hooper eine Ausgabe spendiert.

 

Leider hat mich Dance of the Dead nach Neusichtung extrem enttäuscht. Der Film ist, und das ohne zu übertrieben, in jeder Hinsicht grottenschlecht und nicht sehenswert. Die betrifft alles: Eine Spannung ist nicht vorhanden. Der Film wirkt weder stimmig noch atmosphärisch. Gore-Effekte? Fehlanzeige! Originaler Inhalt? Negativ!  Kameraführung zu modern, viel zu verwackelt, nervt wie Sau. Figuren uninteressant, nicht sympathisch und aus der Hölle. Robert Freddy Krüger Englund (A Nightmare on Elm Street) einmal mehr mit Kaspertheater à la The Mangler, 2001 Maniacs und Co. Null Unterhaltungswert und auch die Musik war nicht mein Fall.

 

Fazit: Dance of the Dead ist ein Totalausfall. Die Episode bietet nicht eine gute Szene. Zeitverschwendung und nicht lohnenswert!

 

Infos:

 

O: Dance of the Dead

 

USA 2005

 

R: Tobe Hooper

 

D: Jessica Lowndes, Genevieve Buechner, Jonathan Tucker, Robert Englund

 

Laufzeit der UK-DVD: 58:50 Min.

 

Neusichtung am: 22.08.22

 

Fassungen: Gesehen via UK-DVD in der Box Masters of Horror Series One Volume Two - 6 Disc Set = Uncut, durchschnittliche Bild- und Tonqualität, Englisch, keine Subs. Gibt es in D von Nameless Media auf Blu-Ray (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs). In den USA ist die 1. Season von Star auf Blu-Ray veröffentlicht worden (mit englischen Subs). Die DVD-Box wurde am NIFFF von diversen Regisseuren signiert.

Donnerstag, 2. Juni 2022

Pelts Review


Pelts - Masters of Horror

Story:

 

Pelze sorgen dafür, dass sich deren Besitzer (Meat Loaf, John Saxon, Michal Suchánek) selbst verstümmeln oder andere verstümmeln…

 

Meine Meinung:

 

Pelts ist Dario Argentos (Dark Glasses) Beitrag zur 2. Staffel der TV-Serie Masters of Horror. Ich sah die Folgen lange nicht. Ich brauchte erst etwas Gewöhnungszeit, um mich an den Look der Episode zu gewöhnen. Dario Argento liefert am Ende solide Kost ab, die vor allem durch Meat Loaf und die überdurchschnittlich blutigen Effekte zu gefallen weiss.

 

Der Plot ist sehr dünn und hat mich während dem Schauen an den japanischen Film Naked Blood erinnert, in welchem sich die Protagonisten auch selbst Verletzungen zufügen. So auch in Pelts. Dabei wird der Fantasie freien lauf gelassen und die Szenen sind innovativ, blutig und kreativ. Die Highlights der Episode und, spezielle für eine TV-Produktion, ultrablutig.

 

Dario Argento arbeitet hier erneut mit John Saxon (Enter the Dragon) und Claudio Simonetti (Cut and Run) zusammen. John Saxon wirkte in Dario Argentos Tenebre mit. In Pelts spielt er aber nur eine kleine Rolle und nach 1-2 Szenen ist er auch schon weg vom Fenster. Mehr der Name, der zählt (Marketing). Mit Claudio Simonetti arbeitete er hingegen in vielen Produktionen, z.B. im sehenswerten Deep Red.

 

Die Musik in Pelts erinnert auch an die guten alten Italo-Klassiker Zeiten, aber ohne dessen Niveau zu erreichen. Was das Schauspiel angeht, überzeugt vor allem Meat Loaf, inzwischen, wie auch John Saxon, verstorben. Der Rest sind No Names oder sehen potenziell gut aus, denn die Füll-Szenen des Filmes bestehe aus Strip, Nackt- und Sexszenen. Gibt Schlimmeres.

 

Es gibt diverse Hommagen: Die Haut-Entfernung erinnerte mich an Hellraiser oder The Texas Chainsaw Massacre 2. Zwei Szenen waren so gefilmt, dass sich mich an Demons und Tenebre erinnert haben. Schöne Momente, vom Alt-Meister so eingefangen. Die tollen Splatter-Effekte, sehr fies und blutig, stammen von der KNB-FX Group (Jason Goes to Hell).

 

Fazit: Vor allem aufgrund der blutigen Effekt-Arbeiten und sehenswerten Kreationen allen Horror-Fans zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Pelts - Masters of Horror

 

USA, Kanada 2005

 

R: Dario Argento

 

D: Meat Loaf, John Saxon, Michal Suchánek, Ellen Ewusie

 

Laufzeit der US-DVD: 58:29 Min.

 

Neusichtung am: 07.05.22

 

Fassungen: Mir lag die US-Gesamtbox der 2. Staffel der Masters of Horror Serie vor = von Anchor Bay via Totenkopf-Verpackung, Englischem O-Ton, keine Subs, gute Bild- und Tonqualität. Gibt es in Deutschland von Splendid (Black Edition) Uncut (Deutsch/Englisch, keine Subs) auf DVD.

Samstag, 26. Januar 2019

Hello Dracula - Serie


Hello Dracula - Serie (Episoden 7-10)

Story:

Master Flying Squirrel und seine Vampire treiben ihr Unwesen. Der alte Meister (Chin Tu) und Verbündete (Ku Kuan-Chung) versuchen, diesen aufzuhalten. Derweil üben sich auch die kleinen Schüler und Verwandte (u.a. Shadow Liu Chih-Yu) vom Meister und nehmen, abseits der Erwachsenen, selbst den Kampf gegen Master Flying Squirrel auf – mit Hilfe eines einbeinigen Vampirs, dessen Willen sie steuern können…

Meine Meinung:

Auch Teil drei* der taiwanesischen Vampir-Reihe Hello Dracula macht Spass*! Somit gefällt nach Teil eins (Hello Dracula) und Teil vier (King of the Children) auch die 2. Fortsetzung. Die Teile zwei und fünf liegen mir leider (noch) nicht vor. Die Reihe ist leider deutlich weniger bekannt als Mr. Vampire, das HKer Pendant, und auch deutlich schwerer zu bekommen. Dazu kommt, dass es exklusiv für Japan auch eine Hello Dracula TV Serie geben soll.

*Ich konnte nicht verifizieren, ob das vorliegende VHS wirklich Hello Dracula 3 (1988) ist oder ob es Episoden der TV-Serie sind, die angeblich extra für den japanischen Markt produziert worden sein sollen (wobei ich gelesen habe, dass diese nur Japanisch Dubbed vorliegen sollen). Nachtrag: Es handelt sich um die Serie (bzw. Episoden 7-10).

Fakt ist, dass der Film z.T. episodenhaft wirkt. Auf der anderen Seite kommen Figuren der anderen Teile vor, u.a. natürlich Meister Chin Tu, die ganzen Kids d.h. allen voran Shadow Liu Chih-Yu, welche als 7jährige in Teil eins debütierte und in der ganzen Reihe mit Ausnahme von Teil vier die Hauptrolle spielte und auch die anderen Kinder-Darsteller.

Der Story kann man gut folgen d.h. Gut und Böse unterscheiden und wer wen jagt und bekämpft. Dabei gibt es tolle Kampf- und Trainingsszenen zu sehen, in der viel Klamauk, Humor, Fantasy und Magie sowie Zauber inklusive Rituale und Taoist-Priester nicht fehlen dürfen. Ich würde den Film weniger kindisch als Teil eins und vier einstufen – es geht weniger hart zur Sache, vor allem was Stunts angehen. Der Film ist auch weniger düster, sondern harmloser und lustiger.

Es gibt nebst Action genug Vampire und andere Dämonen oder Lebewesen: das kleine Vampirkind kommt nur sporadisch vor (finde ich nicht negativ) dafür gibt es einen Jungen, der in einem Krug zu wohnen scheint in welches er sich wie eine Schildkröte einziehen kann. Dann gibt es zwei Kinder-Dämonen, welche Master Flying Squirrel als Bodyguard dienen. Diese sieht man auch in einigen der Child of Peach Streifen (wenn es nicht sogar die gleichen Kostüme und Requisiten sind). Der einbeinige Vampir (das Bein wird ausversehen beim Training abgehackt) ist solide, während Master Flying Squirrel am fantasievollsten ist – vor allem wenn er springt werden Fledermäuse-Geräusche abgespielt – herrlich amüsant und trashig! Trotzdem kommen die Make-Up Masken in Sachen Abwechslung und Vielfalt nicht an die Teile eins und vier ran.

Trotzdem: wer die Hello Dracula Reihe mag, sollte sich auch Teil drei nicht entgehen lassen! Mal schauen, ob ich Teile zwei und fünf jemals finde…

Infos:

O: ?

Taiwan 198?

R: ?

D: Shadow Liu Chih-Yu, Chin Tu, Ku Kuan-Chung,

Laufzeit der koreanischen VHS: Ca. 80 Min.

Gesehen am: 26.11.18

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von California vor = gute Bild- und Tonqualität, wahrscheinlich Uncut, in Mandarin mit chinesischen und koreanischen Subs. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Nov. 2018). 

Nachtrag 21.02.19: bei diesem VHS handelt es sich definitiv NICHT um Hello Dracula 3 sondern um die Episoden 7, 8, 9 und 10 der Serie. Im Gegensatz zur Originalserie wurde der Vorspann verändert und die End-Credits weggelassen, um das ganze als Film verkaufen zu können.  Immerhin ist der O-Ton vorhanden. Dieser fehlt auf der japanischen Blu-Ray. Dort liegt die komplette Serie (alle zehn Episoden) nur in Japanisch Dubbed auf Blu-Ray vor (VHS Bildqualität). 

Zur japanischen Blu-Ray Box von AT Entertainment:

Enthalten sind:

- Hello Dracula Serie (alle zehn Episoden) in Japanisch
- Hello Dracula 1-5 (leider ab Teil 3 nur noch Dubbed in Japanisch, statt Teil fünf liegt The 3-D Army vor)
- Keine englischen Subs
- Gimmicks, nette Verpackung
- VHS Bildqualität
- z.B. kurze Behind the Scenes Extras

Samstag, 6. Mai 2017

Spooked Review

Spooked

Story

Harry Siegal (Eric Roberts) überschreitet beim Job seine Grenzen, indem er potenzielle Mörder, Erpresser etc. per Gewalt zum Sprechen bringt. Zwar war sein letzter «Fall» durchdurch «erfolgreich» (Sohn eines wichtigen Politikers konnte lebend gerettet werden), doch der Entführer verstarb an den Verletzungen, die ihm Harry zugefügt hat.

Viele Jahre später: Harry arbeitet als Detektiv und ist spezialisiert, Beweise für Scheidungen zu finden, die beweisen, dass die eine Partei Ehebruch begangen hat. Sein neuster Auftrag führt ihn in ein altes, verlassenes Haus, in welchem er Stellung bezieht um Beweise zu sammeln. Doch der Auftrag endet anders, als es sich Harry je hätte träumen wagen…

Meine Meinung:

Spooked hat mir von allen Fear Itself Episoden bisher am schlechtesten gefallen. Als Einzelepisode ist sie jedoch noch okay, solide, durchschnittlich und Dank der kurzen Laufzeit selbstverständlich auch kurzweilig.

Von daher kann man Spooked trotzdem ganz gut schauen. Inhaltlich ist das Problem, dass der geübte Seher das Ende und oder Motive der Auftraggeberin, relativ schnell enttarnen kann. Auch wenn die Szene am Ende nett war und meinem Geschmack entspricht. Es kommt alles in allem etwas zu wenig Spannung und Stimmung auf, um vollends überzeugend zu können. Die Folge legt mehr Wert auf Story und Suspense, denn auf Action, Horror und Gore.

Der Beginn der Story war am besten und von den Figuren agiert Eric Roberts am besten. Die anderen Darsteller (sein schwarzer Kollege, die Auftraggeberin) können ihm nicht das Wasser reichen und sind nicht der Rede wert.

Fazit: Okay aber nicht zu den besten Episoden der Fear Itself Serie gehörend.

Infos:

O: Spooked

USA 2008

R: Brad Anderson

D: Eric Roberts, Cynthia Watros, Jack Noseworthy

Laufzeit der US-DVD: Ca. 44 Min.

Überarbeitet am: 02.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Donnerstag, 27. April 2017

Eater Review

Eater 

Story:

Eine kleine Polizeiwache: drei Polizisten haben Nachtwache und sollen ein Auge auf den kannibalistischen Serienkiller legen, der bis am Morgen inhaftiert ist, um dann vom FBI abgeholt zu werden. Doch die Nachtschicht läuft anders als geplant…

Meine Meinung:

Die amerikanische TV Serie Fear Itself, die kurze Zeit später nach der 2. Masters of Horror Serie entstand (2008), habe ich seit Erscheinung in meiner Sammlung aber nie zu Ende gesehen. Glaube vor ca. 10 Jahren nur 1-2 Episoden gesehen zu haben – eine war u.a. diese Episode von Re-Animator Regisseur Stuart Gordon (und wahrscheinlich deshalb auch als eine der ersten Episoden getestet).

Meinem alten Review entnehme ich, dass ich die Episode nur durchschnittlich fand. Nun, viele Jahre später und kaum mehr was über den Inhalt von Eater wissend, hat mir die Episode deutlich besser gefallen. Ich hatte vor zehn Jahren wohl einfach zu hohe und falsche Erwartungen (sicherlich auch den Gore-Gehalt betreffend, gemessen an den Masters of Horror Episoden die sicherlich mehr Budget und somit mehr Effekte boten).

Nun sind mir solche Episoden angenehm – da nur schon durch die Laufzeit von ca. 40 Minuten kurzweilig und gut auch durch die Woche schauend. Eater hat mir nun auch sehr gut gefallen. Die Episode erinnert gar ein wenig an John Carpenters Assault – Anschlag bei Nacht. Die Story ist fesselnd, wirklich spannend, sehr atmosphärisch, gruselig und stimmungsvoll. Dies vor allem, weil man nicht weiss, was passiert und wem die weibliche Polizistin noch trauen kann.

Der Kannibale mit seinen Zähnen wird in der Tat schön eklig dargestellt wie auch andere Szenen (Pizza Fressszene z.B.). Der phantastische Teil der Episode und paar schmerzhaft-fiese Szenen runden die gelungene Episode ab, bei welcher nur das Ende etwas zu plötzlich kam bzw. dort geht dann alles ganz schnell und Schlag auf Schlag. Vorher der langsame, spannende Aufbau, dann das zu schnelle Ende.

Dies ist aber nur ein Detail – Eater ist für mich bisher eine der besten und spannendsten Folgen der Fear Itself Serie. Auf Stuart Gordon ist eben Verlass!

Infos:

O: Eater (Fear Itself Serie)

USA, Kanada 2008

R: Stuart Gordon

D: Stephen R. Hart, Elisabeth Moss, Russell Hornsby

Laufzeit der US-DVD: Ca. 42 Min.

Überarbeitet am: 30.03.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Montag, 24. April 2017

Something with Bite Review

Something with Bite

Story:

Wiilbur Orwell (Wendell Pierce) ist Tierarzt mit eigener Praxis. Als eines Tages ein mysteriöses Tier in der Klinik auf dem OP-Tisch liegt wird Wiilbur von diesem gebissen. Danach ereignen sich in dessen Umfeld brutale Morde…

Meine Meinung:

Diese Fear Itself Episode vom Ritter der Dämonen Regisseur Ernest R. Dickerson war kurzweilig und betonte vor allem eines: seichte, spassige Gruselunterhaltung! 

Von Horror darf nicht die Rede sein, aber der Humor war amüsant und die Story gut. Das Setting (Tierarzt) mit einer Werwolf-Geschichte zu vermischen fand ich erfrischend und originell. Die wenigen Make-Up Effekte/Kostüme sah ich ebenfalls als Bereicherung an und die Darsteller hatten sichtlich Spass an ihren Rollen, so dass Something with Bite eine gute, sehenswerte und lustige Episode geworden ist! 

Die 40 Minuten werden zu keiner Sekunde langweilig, so dass man sich Something with Bite gut ansehen kann. Der Spass wird zwar mehr betont als der Gruselfaktor, aber die Mischung ist halt doch wie so oft unterhaltsam und passend.

Infos:

O: Something with Bite (Episode der Fear Itself Serie)

USA 2008

R: Ernest R. Dickerson

D: Wendell Pierce, Paula Jai Parker, Kailin See

Laufzeit der US DVD: Ca. 41 Min.

Gesehen am: 28.03.17

Fassungen: Siehe Family Man!

Freitag, 21. April 2017

New Year's Day Review

New Year's Day

Story:

An einer Neujahrsparty bricht der blanke Horror aus – als sich Menschen Zombie ähnlich zu verhalten beginnen…

Meine Meinung:

Das ist die bisher schlechteste Episode der amerikanischen Horror TV-Serie Fear Itself, welche ich gesehen habe (Family Man, Something With Bite, In Sickness and Health). Zwar hat sie bisher die meisten Horroranteile, einen kompletten Humorverzicht und ist ernst und bisher sicher die blutigste und effektivste Episode, aber das macht noch lange keinen guten Film aus.

Schwach war: 08/15 Zombie Thematik, Art und Weise des Erzählens (immer wieder mit Flashbacks arbeitend), teilweise schlechte Kameraführung und Zeitlupeneinsatz, und vor allem: total unsympathische Figuren und kitschige Gefühls- und Beziehungsszenen die unglaubwürdig und total klischeehaft wirken, gar schon fast genervt haben, so dass die Episode als Ganzes nicht zu fesseln vermag und einem die Figuren und deren Ableben oder Überleben total egal ist.

Fazit: Kann man einmal schauen, aber nicht wirklich toll oder innovativ…Dank der kurze Laufzeit geht die Laufzeit trotzdem schnell um, aber man wird leider nicht optimal unterhalten…

Infos:

O: New Year's Day (Episode der Fear Itself Serie)

USA 2008

R: Darren Lynn Bousman

D: Briana Evigan, Zulay Henao, Niall Matter

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min.

Gesehen am: 28.03.17

Fassungen: Siehe Family Man!

Samstag, 15. April 2017

Family Man Review

Family Man

Story:

Familienvater Dennis Mahoney (Colin Ferguson) kämpft nach einem Autounfall mit seinem Leben. Als er zu sich kommt, beginnt der eigentliche Alptraum: er wacht im Körper des Familienmörders und Vergewaltigers Richard Brautigan (Clifton Collins Jr.) auf, der im Gefängnis auf seinen Prozess wartet. Und der Mörder lebt ab sofort in Dennis Körper weiter. Dennis scheint machtlos – versucht aber seine Familie vor dem «falschen Dennis» zu retten…

Meine Meinung:

Family Man ist eine Episode der Fear Itself TV Serie aus dem Jahre 2008. Die Serie hat mehr oder weniger die damalige Masters of Horror Serie, welche zwei Staffeln umfasste, abgelöst und wurde wie diese von Mick Garris (Regisseur von Stephen Kings Schlafwandler) produziert und kreiert. Es bleib jedoch bei nur einer Staffel und diese umfasst insgesamt 13 Episoden mit einer Laufzeit von ca. 40 Minuten.

Family Man, vom Chinesen Ronny Yu stammend, orientiert sich inhaltlich am John Woo Actionstreifen Im Körper des Feindes. Ich habe mir die Episode ohne jegliches Vorwissen angesehen, so dass ich die Story und deren Verlauf spannend fand. Man kann die Verzweiflung von Dennis verstehen und dessen Ungerechtigkeit.

Der Film ist nicht hart im Sinne von Splattereffekten, sondern von einer kühlen Atmosphäre und den Schilderungen, die vom Familienmörder ausgehen und dessen Taten. Das fiese Ende setzt dem noch einen drauf, so dass mir Family Man relativ gut gefallen hat. Solide gespielt, humorlos und ernst, spannend, fieses Ende. Zwar wirkt der Film sehr an den oben genannten John Woo Film, aber im Serienkiller Setting und nicht in einem Actionfilm was dann doch auch genug Originalität mit sich bringt, um überzeugend zu können!

Fazit: Kurzweilige Unterhaltung garantiert! Mal schauen wie die anderen Episoden sind…

Infos:

Family Man (zur Serie Fear Itself gehörend)

USA, Kanada 2008

R: Ronny Yu

D: Clifton Collins Jr., Colin Ferguson, Josie Davis

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min.

Gesehen am: Anfang März 2017

Fassungen: Mir lag die US DVD vor = Uncut, gute Bildqualität, keine englischen UT. Alle 13 Episoden auf vier DVDs (Flipper d.h. beidseitig bespielt). In Deutschland inzwischen auch Uncut auf DVD erhältlich, jedoch wurde die Staffel nicht komplett veröffentlicht, sondern man müsste drei DVD Versionen kaufen, um die ganze Staffel komplett zu haben. O-Ton und deutsche UT wären an Bord.