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Donnerstag, 2. Juli 2026

Fist of the Double K

Fist of the Double K

Story:

Offizier Ren Ke-Qiang (Henry Yu Yang) wird beauftragt, in einem kleinen Dörfchen Gangsterboss Long (Huang Tsung-Hsun) zu verhaften. Doch dieser und seine Männer (u.a. Fong Yau, San Kuai) sind bis auf die Zähne bewaffnet und terrorisieren die Bewohner (u.a. Ofelia Yau Wai, Hon Kwok-Choi) der Ortschaft…

Meine Meinung:

Aka Fist to Fist. Vor kurzem sah ich mir Kung Fu Stars an. Nun wollte ich noch den zweiten Film im Set, hier als Fist of the Double K betitelt, ansehen. Gesagt, getan. Bei Fist of the Double K handelt es sich nicht um einen Film von John Woo. Zumindest führte er nicht Regie. Er fungierte jedoch als Assistant Director. Regie führte der mir total unbekannte Jimmy L. Pascual. Die Kampfszenen spendierten Yuen Woo-Ping (Tiger Cage) sowie der Yuen Clan (Shaolin Drunkard). In Gastauftritten sind spätere Stars wie Yuen Wah (Swordsman) zu sehen. Simon Yuen (Against Rascals with Kung Fu) spielt eine Nebenrolle.

Mir hat Fist of the Double K gut gefallen. Besser als Kung Fu Stars. Zudem fand ich den Film besser als erwartet. Die Produktion aus Taiwan erzählt eine unkomplizierte Story. Der Plot ist mit vielen Kampfszenen bestückt. Auf Humor und Klamauk wird total verzichtet. Im Gegenteil: die Bösewichte sind fies und schrecken auch vor versuchter Vergewaltigung einer Blinden nicht zurück. Zudem wartet der Film mit einem hohen Bodycount auf, die Schläge und Tritte sind hart in die Kampf-Choreographie integriert und auch das ein oder andere blutige Detail darf nicht fehlen.

Vor allem gegen Ende dreht der Film in der Hinsicht auf. Vom Gewaltgrad und wie die Kampfszenen inszeniert sind, hat mich der Film an harte Basher à la Tough Guy (auch Yuen Woo-Ping Action Director) oder die 70er Jahre Eastern von Jimmy Wang Yu erinnert. Und das meine ich positiv. Durch den Verzicht auf Humor wird sogar der schlechte englische Dub erträglicher. Henry Yu Yang (The Bloody Fists) gibt einen tollen Helden ab und was die Bösewichte angehen, hatte ich vor allem an Fressen wie Fong Yau (The Awaken Punch) und San Kuai (Killer in the Dark) grosse Freude.

Fazit: Wer harte Basher mag, sollte sich Fist of the Double K nicht entgehen lassen!

Infos:

O: Chu Ba

HK (je nach Quelle), Taiwan 1973

R: Jimmy L. Pascual

D: Henry Yu Yang, Huang Tsung-Hsun, Ofelia Yau Wai, Hon Kwok-Choi, Fong Yau, San Kuai, Simon Yuen, Brandy Yuen Jan-Yeung, Yuen Wah

Laufzeit der US-DVD: 85:18 Min.

Gesehen am: 02.07.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Ground-Zero vor. Mir ist unbekannt, ob die Fassung zensiert oder verändert ist. In den Gewaltmomenten habe ich keine sichtbare Zensur wahrgenommen. Die Bildqualität ist gut und hat Charme. Nur Englischer Dub. Der Dub ist nicht gut, da der Film aber auf Klamauk verzichtet, ist die Synchro erträglicher als üblich. In Deutschland gibt es den Film von filmArt sogar auf DVD (Titel: Jen Ko - In seinen Fäusten brennt die Rache). In einem besseren Bildformat, mit zwei deutschen Synchros und sogar O-Ton Mandarin (leider ohne Untertitel). Eine Blu-Ray gibt es nicht (Stand: Juli 2026).

Samstag, 27. Juni 2026

5 Venoms vs. Wu Tang

5 Venoms vs. Wu Tang

Story:

Ein Taoist-Priester (Lu Feng) kümmert sich um Vampire. Doch ein Exorzismus geht schief und ein Vampir Kind entkommt. Das Vampir-Kind trifft auf eine Gruppe Kinder. Diese nehmen den Vampir-Jungen zu sich nach Hause und versuchen, ihn vor ihren Eltern (Cynthia Khan) zu verstecken. Dumm nur, dass es sich die Vampir-Eltern zur Aufgabe machen, ihren Sohn zu finden. Derweil gerät auch ein anderer Taoist-Priester (Chiang Sheng) und dessen Schüler (Tang Heng-Wu) zwischen die Fronten…

Meine Meinung:

Aka Vampire Kid II. 5 Venoms vs. Wu Tang ist ein weiterer Mr. Vampire Abklatsch aus Taiwan à la Hello Dracula. Das heisst hüpfende Vampire, Kinder, Slapstick, Urin-Jokes (mehrere) und Martial Arts werden zu einem kurzweiligen Film geformt. Der Film ist sehr solide und wer das Genre um hopping Vampires mag, kann bedenkenlos einen Blick riskieren. In den USA wurde der Film als «Venoms» Film vermarktet, da zwei der «Venoms» an Bord sind. Lu Feng (der am 27.09.26 nach London kommen wird) sowie Chiang Sheng (The Imperial Sword Killing the Devil, Ninja Kung Fu, Crippled Avengers) sind in Hauptrollen zu sehen.

Der Film ist ein unterhaltsamer Mix ohne grössere Überraschungen. Die Mehrheit der Vampir, Action- und Taoist-Priester-Szenen kommen am Anfang und Ende vor. Dazwischen gibt es auch ruhigere Momente mit dem Vampir-Kind und anderen Kindern. In diesen Szenen taucht auch kurz Cynthia Khan (Queen’s High, Catching Murderer Overseas, Madam City Hunter) in einer kleinen Nebenrolle auf. Sie bekommt keine Kampfszenen spendiert. Dann ist auch noch Ricky Cheng Tien-Chi (Five Element Ninjas, The Nine Demons) dabei. Ihn habe ich allerdings nicht erkannt, was am Outfit (Kleidung, Fake-Bärte oder Make-Up Masken, sollte er einen der Vampire spielen) liegen könnte.

Die Kampfszenen sind fantasievoll, rasant und mit den üblichen Tricks des Genres ausgestattet (z.B. Luft anhalten, um vom Vampir nicht erkannt zu werden). Das überrascht auch nicht, denn Regisseur Wang Chih-Cheng hat in dem Sub-Genre um hüpfende Vampire Erfahrungen. So drehte er u.a. Hello Dracula 2 und Chivalric Tornado (aka Vampire Strikes Back). Produziert wurde der Film von Hong Hwa International Films, die viele Joseph Kuo (Born Invincible, The Mystery of Chess Boxing, The 7 Grandmasters) Filme oder andere Kracher wie Seven Men of Kung-Fu realisiert haben. Und einige der Kinder-Darsteller waren auch in anderen Rollen als Kinder zu sehen (Li Min-Sek spielte z.B. in Aloha Little Vampire Story mit).

Fazit: Solide. Fans des Jiangshi-Genres greifen zu!  

Infos:

O: 天外天小子

Taiwan 1988

R: Wang Chih-Cheng

D: Lu Feng, Chiang Sheng, Ricky Cheng Tien-Chi, Cynthia Khan, Tang Heng-Wu, Li Min-Sek

Laufzeit der US-DVD: Ca. 92 Min.

Gesehen am: 26.06.26

Fassungen: Gesehen via US-DVD von Ground-Zero Entertainment = zwei Filme in einem Set, Mandarin mit englischen und chinesischen Subs, k.A. ob Uncut oder nicht. Die Bild- und Tonqualität sind mässig. Das Bild nicht anamorph. Es gibt u.a. eine LD in China, eine jap. VHS und auch eine VHS in Südkorea (sehr dunkle Bildqualität). Gemäss einem YouTube Kommentar soll die US-Fassung zensiert und die VHS aus Südkorea, ausgerechnet in Gewaltmomenten, länger sein = «This isn't uncut.  It's missing the scenes where the kid friends are killed and the brother loses his leg.  You can see it if you search this.  강시소자 2 천외천소자天外天小子».

Mittwoch, 6. Mai 2026

Kung Fu Stars

Kung Fu Stars

Story:

Die ehemalige Schönheitskönigin He Aiqiu (Betty Ting Pei) und zwei weitere Frauen werden bei einem falschen Schönheitswettbewerb als Prostituierte an einen reichen Geschäftsmann verkauft. Fluchtversuche schlagen fehl, bis sich die rechte Hand des Geschäftsmannes (Wilson Tong) in He Aiqiu verliebt und er ihr helfen möchte. Doch das bezahlt er mit dem Leben, ehe sich weitere Zuhälter (u.a. Jason Pai Piao, Hon Kwok-Choi) gegen den Mörder (Fung Hak-On) auflehnen…

Meine Meinung:

Aka My Darling Gals. Kung Fu Stars lag seit 2018 ungesehen in meiner Sammlung. Die US-DVD spricht dabei von Filmen von Yuen Woo-Ping (Action Regie). Allerdings trifft das auf Kung Fu Stars nicht zu. In diesem ist Yuen Woo-Ping (Wing Chun, Magnificent Butcher, The Buddhist Fist) nur in einem Miniauftritt nebst Namen wie Lam Ching-Ying (Encounters of the Spooky Kind 2, Mr. Vampire III, Pom Pom & Hot Hot), Yuen Biao (A Kid from Tibet, The Champions, Above the Law) oder Eric Tsang (The Last Blood, Hitman, Scared Stiff) zu sehen.

Der Film von Law Kei (Green Killer, Ghost Festival, Bruce Lee the Invincible) ist ein Mix aus Drama, Menschenhandel, Erotik, Gangster- und Kung-Fu Film inklusive asiatischem Klamauk und Humor. Die Hauptfigur ist (die meiner Meinung nach überbewertete) Betty Ting Pei (My Name Ain't Suzie, Mahjong Heroes) sowie Wilson Tong (Kung Fu Genius, Mission to Kill, My Young Auntie). In kleineren Nebenrollen sind noch Jason Pai Piao (Men from the Gutter, Blind Boxer, Twins of Kung Fu) sowie Hon Kwok-Choi (Killer in the Dark) zu sehen. Fung Hak-On (Dirty Kung Fu, Last Hurrah for Chivalry, Dreadnaught) spielt quasi eine Art Hauptbösewicht. Mit Schnauz!

Da ich vor der Sichtung keine Inhaltsangabe fand, war der Inhalt etwas wirr und sprunghaft. Das aufgrund der Tatsache, dass die weissen englischen Untertitel oft nicht lesbar waren. Und nicht erkennbar. Warum? Es gab doch viele helle und weisse Hintergründe und somit sah man die englischen Untertitel nicht. Dazu gibt es Kürzungen (mehr dazu unter Fassungen). Ich wusste, dass der Film im Prostitutions-Setting spielt. Einzelne Momente tragen aber gar nichts zum Film bei (z.B. die Film-in-Film Szenen). Die erste Hälfte empfand ich, auch wenn der Film nur 73 Minuten lief, als lahm. Und relativ uninteressant. Doch es tat gut, dran zu bleiben.

Die besten Momente hat der Film dann in seiner zweiten Filmhälfte. Die Actionszenen kommen nun vermehrt zum Einsatz. Die Kampfszenen sind bodenständiger als in klassischen Martial Arts Filmen. Für die Choreographie waren Sammo Hung (Point of No Return, Don't Give a Damn, The Odd Couple), der im Film auch einen kleinen Gastauftrott mit Kampfszene hinlegt, und Fung Hak-On zuständig. Die haben ihre Sache ordentlich gemacht. Wilson Tong bekommt am meisten Kampfszenen spendiert. Danach Fung Hak-On. Im Finale dürfen dann auch Jason Pai Piao und Co. kurz kämpfen. Das war cool. Die Kampfszenen in der zweiten Hälfte waren sehenswert. Diese und auch Wilson Tongs Darbietung haben mich an die 70er Jahre Gangster-Rollen von Michael Chan Wai-Man erinnert = Das wertet den Film auf und dank den Kampfszenen und der starken zweiten Hälfte des Filmes landet der Film auch (knapp) in der Filmsammlung!

Infos:

O: Zi Fan Daai Saat Seng

HK 1978

R: Lo Kei

D: Betty Ting Pei, Wilson Tong, Fung Hak-On, Jason Pai Piao, Hon Kwok-Choi, Luk Chu-Sek, Kao Chiang, Lee Ka-Ting, Tang Ti, Eric Tsang, Yuen Biao, Lam Ching-Ying, Sammo Hung, Yuen Woo-Ping, Kitty Meng Chui, Lam Yeung-Yeung, Angel Chan Wai-Ying

Laufzeit der US-DVD: Ca. 73 Min.

Gesehen am: 06.05.26

Fassungen: Gesehen via US-DVD von Ground Zero («Black Belt Theatre»). Zusammen mit Fist of the Double K auf einer Disc. Zu Kung Fu Stars: 73 Minuten Laufzeit, statt O-Ton Kantonesisch in Mandarin mit festen englischen und chinesischen Subs. Diese sind oft nicht lesbar, da weisse Farbe und gleichzeitig heller Hintergrund. Die Bildqualität ist durchschnittlich. Auf YouTube ist der Film ebenfalls zu finden, hingegen in Kantonesisch mit englischen und chinesischen Subs und einem anderen Vorspann. Die US-DVD ist gegenüber der YouTube Fassung zensiert. Die Musik scheint teilweise im Kantonesischen und Mandarin Dub unterschiedlich zu sein. Dann finde ich auf YouTube noch weitere Szenen, die in beiden Fassungen fehlen. Bei der US-DVD fehlt:

- Der Vorspann ist alternativ

- Schönheitswettbewerb am Anfang fehlt (ca. fünf Minuten)

- Black-Face Girl zieht sich (im off screen) aus und wirft die Kleider auf den Boden. Umschnitt und sie ist oben durch nackt und sitzend zu sehen (Brüste). Der Mann, der sie dann "Chocolate" nennt, drückt sie mit dem Oberkörper in eine liegende Position aufs Bett. Danach fehlt ein Dialog des Mannes und danach sieht man "Chocolate" nochmal nackt da liegen. Das fehlt auch im YouTube Print.

- Es fehlt eine weitere Nacktszene zwischen einer Frau und einem Mann (auch ihr sind mehrfach Brüste zu sehen). Er gibt ihr Geld und sie fangen zu knutschen an. Fehlt auch im YouTube Print.

- Die Film-im-Film Drehszene (Lesben im Bikini) wurde stark verkürzt. In einem YouTube Clip küssen sie sich mehr, liegen auch aufeinander und stöhnen.

Auf YouTube habe ich in den Kommentaren gelesen (Chinesisch d.h. eine deren englischen Übersetzung), dass es nach Beendigung des Filmes Nachdrehs gegeben hat. Das würde die unterschiedlichen und chaotischen Bedingungen erklären. Ob es eine Komplettfassung (mit Nacktszenen etc.) gibt, weiss ich nicht.  Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Mai 2026).

Samstag, 21. Februar 2026

The Legend of All Men Are Brothers


The Legend of All Men Are Brothers

Story:

Ru Zi-Sun (Lin Hsieh-Wen) wird von Offizieren verhaftet. Tattooed Dragon (Leung Kar-Yan) befreit ihn. Ru Zi-Sun trifft auf seinem Weg auf Lin Chong (Tien Peng). Dieser wird zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt und verhaftet. Als sich daraufhin seine Frau suizidiert, planen Ru Zi-Sun und Lin Chong Rache an den Hintermännern. Doch bevor sie an diese kommen, gilt es, eine ganze Gruppe von aussergewöhnlichen Kämpfern auszuschalten…

Meine Meinung:

The Legend of All Men Are Brothers war ein Blindkauf während meinem Urlaub in Südkorea (2019). Ich wusste nichts über den Film. Als ich den Film vor paar Jahren digitalisiert habe, staunte ich nicht schlecht, als im Finale sogar ein Monster-Baby auftauchte! Ich wurde neugierig. Leider hat die Videokassette Bildstörungen und das ausgerechnet im Finale, wo der Film seine besten Szenen beinhaltet. Nun sah ich mir den Film an und wurde vor allem dank dem Finale belohnt. Muss man gesehen haben um es zu glauben.

Bei The Legend of All Men Are Brothers handelt es sich um einen Mitte der 80er Jahre Film aus Taiwan von und mit Tien Peng (The Swordsman of All Swordsmen, The Shaolin Kids, Love and Sword). Dieser kommt im Film jedoch erst nach ca. 43 Minuten vor. Zuvor geht es um den Mönch, gespielt von Lin Hsieh-Wen (Lucky Seven 2, Wandering Swordsman, A Heroic Fight). Dieser spielt auch die Hauptrolle. Andere Namen wie Leung Kar-Yan (Profile in Anger) oder Shaw Brothers Star Jason Pai Piao (Twins of Kung Fu) haben nur kurze Gastauftritte.

Der Hauptplot kommt daher spät zum Tragen. Zuvor sind es mehr in sich abschliessende «Episoden», die den Film ausmachen. Die Hauptpersonen sind Tien Peng und Lin Hsieh-Wen. Die tun sich zusammen, trennen sich aber immer wieder, um später wieder zusammen zu finden und sich gegenseitig zu retten. Der Film soll angeblich auf dem Water Margin/All Men Are Brothers Geschichte basieren. Keine Ahnung, ob das stimmt. Auf jeden Fall handelt es sich um einen schrägen Film.

Der Film weiss durch einen überraschend überdurchschnittlich hohen Ekel-Faktor (bzw. Humor) zu gefallen (Sputum, stinkende, schmutzige Füsse, Exkremente, Schweine-Kopf, lebende Maden werden in Gesichter und Münder des Gegners befördert etc.). Der Film dreht im Finale auf, wenn unser Helden-Gespann gegen diverse innovative Bösewichte wie einen Krüppel, einen Schwulen, eine Leiche und dessen Monster-Baby und gegen einen «Drunken Master» kämpfen müssen (der Schwule wird dabei politisch unkorrekt getötet). 

Die Make-Up Effekte der kämpfenden Leiche (Fratze mit lebenden Maden darauf) und dem Monster-Baby sind genau nach meinem Geschmack. Das Monster-Baby wird in gewissen Kommentaren sogar als Alien tituliert. Es kann auch sprechen. Da fühlte ich mich an Critters und Gremlins erinnert. Die Kampf-Qualität, Kampf-Choreographie, der Einsatz von unterschiedlichen Waffen und Gimmicks sticht in den Kampfszenen im Finale positiv hervor. Ein Finale, welches einen Film positiv aufwertet!

Fazit: Allein aufgrund des Finales sehenswert!

Infos:

O: Shui Xu Wai Zhuan

Taiwan 1984

R: Tien Peng

D: Tien Peng, Lin Hsieh-Wen, Leung Kar-Yan, Jason Pai Piao

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 85:18 Min.

Gesehen am: 21.02.26 / 2. Sichtung (US-DVD): 02.06.26

Fassungen: Mir lag das VHS von Seo Jin Trading Co., Ltd. aus Südkorea vor = Vollbild und ggf. noch gezoomt, um eventuelle englische und chinesische Untertitel aus dem Bild zu stossen, Mandarin O-Ton mit koreanischen Subs, sehr gute Bildqualität. Leider in den letzten zehn Minuten (ausgerechnet beim Kampf mit dem Monster-Baby) mit Bildstörungen. Die US-Fassungen (DVD, VHS) unter dem Titel Secret of the Water Technique sollen in Mandarin mit schlecht lesbaren englischen Subs sein. Die Bildqualität soll gemäss LB-Kommentaren nicht sonderlich toll sein. Das VHS aus Taiwan ist in Mandarin mit englischen Subs (auch Vollbild) und soll eine gute Bildqualität haben. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Feb. 2026). Nachtrag Juni 2026: Inzwischen habe ich mir die US-DVD von Ground-Zero Entertainment/Wu-Tang Clan gekauft. Der Film scheint Uncut und liegt, wie es das Cover-Artwork verspricht, in Mandarin mit festen englischen und chinesischen Subs vor. Der Titel des Filmes heisst hier Secret of the Water Technique. Die Bildqualität ist leider wirklich relativ bescheiden. Da war die Bildqualität der südkoreanischen VHS besser und schärfer. Die englischen Untertitel sind wirklich oft nicht lesbar, da zu unscharf. In den letzten zehn bis fünfzehn Minuten verschwinden die englischen Untertitel dann komplett aus dem Bild. Was jedoch positiv ist, ist die Tatsache, dass, wie es scheint, ein Widescreen-Print gebraucht wurde. Immerhin etwas. Was die Extras der Disc angehen, gefallen vor allem der Bonus mit den Kampfszenen. Da gibt es ca. 17 Minuten an Kampfszenen aus anderen Veröffentlichungen des Labels zu sehen. Nett. Der Film hat die Zweitsichtung bestanden. Der Film ist nur schon wegen dem verrückten Finale sehenswert und es war schön, dieses nun ohne Bildstörungen geniessen zu dürfen.

Sonntag, 17. November 2024

Ol' Dirty & the Bastard

Ol' Dirty & the Bastard

Story:

Ein Kung Fu Meister (Simon Yuen Siu-Tin) ist zusammen mit seinem Schüler (Yuen Lung-Kui) auf der Flucht, da er verheiratet werden soll. Zusammen Treffen sie auf einen weiteren Kämpfer (Charles Heung Wah-Keung) und einen kleinen Jungen (Gwan Ging-Fung). Zu viert befreien sie zwei Frauen (u.a. Cecilia Wong Hang-Sau) aus den Fängen eines reichen Lords (Thompson Kao Kang), der die Frauen für sich auserwählt hat. Gegen ihren Willen. Und nun will er diese zurück…

Meine Meinung:

Aka An Old Kung Fu Master. Bei Ol' Dirty & the Bastard, nicht zu verwechseln mit Mad Mad Kung Fu (aka Ol' Dirty & the Bastard), der mir als japanische VHS als ungesehener Film zur Verfügung steht, handelt es sich um einen seltenen Old School Kung Fu Film aus Hong Kong aus dem Jahr 1979. Ein typischer Film und Mix aus Kung Fu und Klamauk und Komödie vom Regisseur der grossartigen The King's Sword, Gwan Jing-Leung. Es scheint, als war Ol' Dirty & the Bastard nebst der ähnlich gelagerten Kung Fu Komödie Against Rascals with Kung Fu (auch mit Simon Yuen Siu-Tin), die letzte Regiearbeit von Gwan Jing-Leung.

Ol' Dirty & the Bastard ist dabei kein Kracher, aber durch und durch solide. Der Film wartet, wie damals üblich und Erfolg versprechend, mit Kung Fu Sequenzen, Trainings- und Kampfszenen sowie vielem Klamauk auf. Mittendrin ist Simon Yuen Siu-Tin (The Buddhist Fist, Crystal Fist, Sleeping Fist), der Star aus Jackie Chans Erfolgen Die Schlange im Schatten des Adlers und Drunken Master, in welchen er dessen Meister mimte. Danach folgten unzählige solche Rollen, ehe er kurze Zeit überraschend verstarb. Abgesehen von ihm ist mir der Cast unbekannt.

Obwohl mir unbekannt, hat der Cast auch Kung Fu Film Erfahrung: Yuen Lung-Kui (= Sohn von Simon Yuen) sah man z.B. in Dreadnought, Thompson Kao Kang spielte in vielen Filmen Bösewichte und Killer (z.B. Kung Fu Master Named Drunk Cat), Charles Heung Wah-Keung, der auch im unseriösen Triaden-Geschäft tätig war, sah man in vielen modernen Filmen wie The Prince of Temple Street und Cecilia Wong Hang-Sau sah man sowohl im Shaw Brothers (Shaolin Mantis) wie auch ausserhalb dessen Produktionen (The Young Avenger).

Hinter Ol' Dirty & the Bastard stand kein grosses Budget. Der Film wurde fast ausschliesslich vor Naturkulisse gedreht. Ein typischer «Wald-und-Wiesen-Kung-Fu-Film». Die Trainingsszenen und auch die Kämpfe sind solide, erreichen aber bei weitem nie die Qualität grosser Vorbilder und Könner à la Yuen Woo-Ping oder Jackie Chan, auch wenn Simon Yuen persönlich auch an der Film-Choreographie beteiligt war. Ol' Dirty & the Bastard ist solide. Wer nicht zu viel erwartet, wird anspruchslos gut unterhalten.

Fazit: Old School Kung Fu-Film-Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Yi Lao Yi Xiao Yi Gen Ding

HK 1979

R: Gwan Jing-Leung

D: Simon Yuen Siu-Tin, Yuen Lung-Kui, Charles Heung Wah-Keung, Gwan Ging-Fung, Cecilia Wong Hang-Sau, Thompson Kao Kang

Laufzeit der US-VHS: 82:23 Min.

Gesehen am: 22.09.24

Fassungen: Gekauft als US-Blu-Ray von Terror Vision = Limitiert, Schuber, neu restauriert (2,35:1), hervorragende Bild- und Tonqualität (HD-Weltpremiere), Uncut aber leider nur Englisch Dubbed (Plus Englische Subs). D.h. es gibt keinen O-Ton. Danach gesehen, dass es den Film in den USA von Ground Zero Entertainment im O-Ton mit Subs gibt. Gekauft und den Film in dieser Version gesehen: O-Ton, englische und chinesische Subs, mittelmässige aber charmante Bildqualität, Uncut. Da mir O-Ton wichtiger ist als das Bildformat, bleibt die VHS in der Sammlung, während die US-Blu-Ray verkauft wurde. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Sept. 2024).

Samstag, 2. November 2024

One Foot Crane

 

One Foot Crane

Story:

Fong Lin-I (Lily Li Li-Li) wird als Kind Zeuge, wie ihre Eltern getötet wurden. Viele Jahre später sinnt Fong Lin-I auf Rache an den Tätern (u.a. Lo Lieh, Tsai Hung)…

Meine Meinung:

One Foot Crane ist eine taiwanesische Produktion aus dem Jahr 1979. Ein Wald-und-Weisen Kung Fu Film. Ich sah den Film seit März 2014 nicht mehr. Damals sah ich den Film nur in Englisch. Jetzt, zehn Jahre später (am 27.10.24), starb Shaw Brothers-Star Lily Li an Lungenkrebs. Ihr zu Ehren folgte nun eine 2. Sichtung, diesmal jedoch mit einer Mandarin-Ausgabe auf Videokassette aus Südkorea. Lily Li, die in unzähligen sehenswerten Filmen wie Curse of Evil, Dreadnought, What Price Honesty?, The Loot, Daggers 8, The Challenger, Executioners from Shaolin, Meister aller Klassen oder Black Magic 2 mitwirkte, spielt in One Foot Crane die rächende Heldin und Hauptrolle.

One Foot Crane vom The Green Dragon Inn-Regisseur Wu Min-Hsiung erzählt eine simple Rache-Story. Das ist mir manchmal lieber, als unnötig komplizierte und konfuse Geschichten zu erzählen. Der Film verzichtet dabei, und das war auch ein kluger Schachzug, auf jeglichen Humor und Klamauk. Die Musik ist relativ unauffällig. Da wäre ein geklauter Italo-Western Soundtrack sehr passend gewesen. Aber man kann nicht alles haben. Der Film bietet kaum Längen und der Plot schreitet zielstrebig auf sein Ende zu.

Die von Lily Li gespielte Figur wurde als Kind Zeuge, wir ihre Eltern getötet wurden. Als Erwachsene nimmt sie Rache. Mehr gibt es zum Plot nicht zu sagen. Am Ende wird Lily Li noch von zwei Männern unterstützt. Ich nehme an, dass mind. einer davon eine Art Agent oder Polizist spielt, da er vor der letzten Szene verhindert, dass Lily Li den Hauptbösewicht tötet. Ich nehme an, um den Bösewicht zu verhaften und somit für Gerechtigkeit zu sorgen. Da ich den Film jedoch nur in Mandarin mit koreanischen Untertiteln sah, kann ich dies nicht verifizieren. Aber eigentlich ist das auch nicht wirklich wichtig.

Lily Li macht als rächende Kämpferin, die mit dem Kranich-Kampfstil arbeitet, eine tolle Figur. Die Kampfszenen sind sehenswert und bodenständig choreographiert. Obwohl das VHS im Vollbild und zusätzlich gezoomt ist (Originalbildformat wäre 2.35:1), sind viele der Kampfszenen davon nicht unbedingt negativ betroffen. Lily Li bekommt es im Film unter anderem mit den Bösewichten Lo Lieh (I Will Finally Knock You Down, Dad!, Police Story 3 Super Cop, Zodiac Fighters) und Tsai Hung zu tun. Letzterer spielt den Hauptbösewicht und den sah ich in den letzten Wochen in anderen Eastern gleich mehrfach (Eight Strikes of a Wild Cat, Blooded Treasury Fight, The Beauty Escort). Er überzeugt auch hier als Bösewicht. Im Finale kämpfen sie zu dritt gegen ihn, um überhaupt eine Chance zu haben. Cool.

Fazit: Für Fans von Lily Li und Old School Kung Fu Streifen zu empfehlen!

Infos:

O: Du Jiao Hao

Taiwan 1979

R: Wu Min-Hsiung

D: Lily Li Li-Li, Lo Lieh, Sze-Ma Lung, Tsai Hung, Wei Tzu-Yun, Miao Tian, Ko Yu-Min

Laufzeit der VHS aus Südkorea: 84:43 Min.

Gesehen am: März 2014 / Neusichtung am: 29.10.14

Fassungen: Mir lag für im März 2014 die US-DVD von Ground Zero vor = Kopie der VHS aus Südkorea, jedoch Englisch Dubbed. Für eine 2. Sichtung lag mir nun das offizielle VHS aus Südkorea von Samwon Production vor = O-Ton mit koreanischen Subs. Leider wurde zum Vollbild zusätzlich gezoomt, um feste englische und chinesische Subs aus dem Bild zu stossen. Schade. Aber immerhin im O-Ton. Dies war auch Grund des Kaufes. Die Bild- und Tonqualität sind solide. Eine O-Ton Fassung mit englischen Subs, eine Blu-Ray und/oder eine deutsche Fassung sind mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2024).

Dienstag, 25. August 2020

Magic Crane Review

Magic Crane

Story:

Bei einem Zusammentreffen diverser Clans und Martial Arts Helden werden diese von Fledermäusen angegriffen. Eine mysteriöse Frau (Anita Mui) und ihr Kranich vernichten die Fledermäuse und retten die übrigen Kämpfer. Ma Kwun-Mo (Tony Leung) ist von der Unbekannten angetan und wird in einen Konflikt diverser Personen hineingezogen (u.a. Rosamund Kwan, Norman Chu)…

Meine Meinung:

Zu Ehren von Regisseur Benny Chan, der vor kurzem (23.08.20) an Krebs verstorben ist, gab es eine Neu- bzw. Zweitsichtung zu seinem 1993er Frühwerk Magic Crane mit Anita Mui (The Fortune Code), Rosamund Kwan (Tricky Brains) und Tony Leung (My Heart Is That Eternal Rose) in den Hauptrollen. Es handelt sich um eine Tsui Hark (The Master) Zusammenarbeit, was man dem Film auch ansieht.

Benny Chan, der vor allem für moderne HK-Produktionen zuständig war (Call of Heroes, The White Storm, Shaolin, Invisible Target, Rob-B-Hood), startete Anfang der 90er Jahre im Filmgeschäft (A Moment of Romance, What a Hero!) und arbeitete später oft mit Jackie Chan zusammen (New Police Story). Ich empfand Connected stets als sein bester Film. Von seinen neuen Filmen dürften aktuell einige Filme meine Sammlung verlassen, da mein Filmgeschmack, gerade was das neue HK-Kino angeht, strenger geworden ist. Doch bevor das passiert, muss ich Neusichtungen abwarten…

Magic Crane ist eine seiner besseren Arbeiten, da ans gute alte HK-Kino der goldenen Generation erinnernd. Dennoch ist die grosse Euphorie, welche bei der Erstsichtung vorherrschte, gewichen und nicht mehr vorhanden. Magic Crane hat definitiv nicht mehr den gleichen (hohen) Stellenwert wie früher.

Der Wuxia wartet mit einer wirren und konfusen Story auf, die phasenweise auch episodenhaft wirkt. Vergleiche tun sich auf mit Swordsman oder The East is Red. Das ist zwar auf der einen Seite fast immer unterhaltsam, aber nicht immer stark fesselnd.

Dazu kommt, und dies ist für mich das Hauptproblem, dass mir bis auf den Filmbösewicht und die Damen Anita Mui und vor allem Rosamund Kwan die restlichen Figurenzeichnungen nicht zusagten.

Vor allem Tony Leung (warum musste es eine lustige Rolle werden?) hat mehr genervt als überzeugt und Norman Tsuis (Miss Magic) Part fand ich total verschenkt.

Immerhin wartet der Film auf der Plus-Seite mit rasanten, fantasievollen und coolen Action-Szenen auf. Besonders die Tierhorror-Szene mit den Fledermäusen wie auch das Finale in der Wüste sollen an der Stelle erwähnt werden. Dazu kommen Effekte, die nach meinem Geschmack sind, d.h. praktische Effekte mit viel Charme und Sympathien. Dazu zähle ich den Kranich, auf welchem Anita Mui reitet und fliegt und eine Riesen-Schildkröte à la Gamera. Das waren die Szenen, denen der Film bei der Erstsichtung meine grosse Euphorie auslöste.

Fazit: Mit Abstrichen guter und sehenswerter Wuxia von Benny Chan, dessen Plot zu vernachlässigen ist.

Infos:

O: San Sin Hok San Jam

HK 1993

R: Benny Chan

D: Anita Mui, Tony Leung, Rosamund Kwan, Norman Chu, Damian Lau, Zhang Tie-Lin, Lawrence Ng Kai-Wah, Jay Lau Gam-Ling

Laufzeit der US-DVD: 92:16 Min.

Gesehen am: Juli 2009 / Review überarbeitet am: 24.08.20

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Ground Zero vor = US-DVD, Kopie der US-LD, soll ein Bootleg sein, gute Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs. Die HK LD soll eine bessere Bildqualität haben. Es gibt weder eine deutschsprachige noch eine Blu-Ray Fassung (Stand: Aug. 2020). Das VHS aus Taiwan läuft länger (u.a. mehr Gewalt).

Samstag, 25. Februar 2017

Eagle vs. Silver Fox Review

Eagle vs. Silver Fox

Story:

Silver Fox (Hwang Jang Lee) lässt nach dem Untergang der Manchu Dynastie die besten Kämpfer und Kung Fu Schulen zerstören / töten.

Das schockt die Martial Arts Welt. Eine Gruppe von diversen Kämpfern tun sich zusammen, nominieren Chow Fung als Nr. 1 und bereiten ihn auf den Kampf gegen Silver Fox vor…

Meine Meinung:

Absolut nicht origineller Old School Kung Fu Streifen, der vor allem Outdoor gedreht wurde weil zu wenig Budget.

Eine Zusammenarbeit aus Hong Kong und Südkorea und angeblich in Korea gedreht. Mit dabei: Hwang Jang Lee (Live Hard, Five Fingers of Steel), der hier Mal wieder einen tollen Bösewicht abgibt. Jedoch heisst das auch, dass er mit Ausnahme des Finales nicht allzu viele Kampfszenen abbekommt, da natürlich die Helden und deren Ausbildung vor allem gezeigt werden bzw. Inhalt des Filmes sind.

Der Film ist aber durch und durch solide und okay. Vor allem Fans von diesen Old School Kung Fu Filmen werden mit einigen tollen Fights und einem sehenswerten Finale beglückt. Für alle anderen ist dieser Film nichts.

Die Story ist natürlich nur Mittel zum Zweck, die englische Synchro ist mies, Budget schien minim, aber die Action war halt relativ cool so, dass ich den Film allen Old School Kung Fu und Hwang Jang Lee Fans nur empfehlen kann!

Ob es jetzt eine Produktion aus Hong Kong oder Südkorea ist, weiss ich nicht. Laut einigen Seiten ist HK das Produktionsland, der Originaltitel Eagle vs. Silver Fox (auch der Action Director wird im Vorspann Silver-Fox genannt!!!).
Andere Seiten geben Südkorea und HK als Land an, haben aber andere Originaltitel für den Film (z.B. Bicheongwon).

Der Film ist eine Joseph Lai Produktion und Regie führte angeblich Godfrey Ho, andere Seiten sprechen als Regisseur von einem Koreaner (Yun-Kyo Park). Bei diesen Namen (Joseph Lai, Godfrey Ho) muss man so oder so immer aufpassen, da oft auch Filme aus Archivmaterial oder aus Szenen aus anderen Filmen hergestellt werden.

Eagle vs. Silver Fox gehört aber definitiv nicht dazu, da es sich um eine (sehr solide) IFD Films & ARTS Produktion handelt (dort unter dem Titel Dragoneer 12 - The Crucial). Es ist ein Film aus einem Guss. Da kann man unbesorgt sein.

Fazit: Hwang Jang Lee Fans greifen zu!

Infos:

O: Eagle vs. Silver Fox / Bicheongwon

HK / Südkorea 1980

R: Godfrey Ho, Yun-Kyo Park

D: Hwang Jang Lee, Mario Chan, Richard Kong, Simpson Yuen

Laufzeit der US DVD: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 09.02.17

Fassungen: Es gibt keine deutsche Fassung und keine O-Ton Fassung. Laut IFD Films wurde der Film in Mandarin / Kantonesisch gedreht jedoch auch in Englisch. Die englische Synchro ist jedoch sehr schlecht. Das Originalbildformat geniesst auf DVD Fassungen auch kein Dasein, so dass UK oder US DVD nur in Vollbild daherkommen. Als Master diente wohl ein englischsprachiges VHS. K.A. ob Uncut oder nicht. Bildqualität ist okay. Mir lag die US DVD vor.