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Samstag, 7. Oktober 2023

Das Monster von Tokio Review

Horroktober 2023
Das Monster von Tokio

Story:

Dr. Robert Suzuki (Tetsu Nakamura) experimentiert mit einem Serum, welches bisher nur Misserfolge bot: den Menschen, denen er es verabreichte, wurden monströs entstellt. Nachdem er im Serum ein Enzym veränderte, versucht er es erneut. Seine neuste Versuchsperson ist US-Reporter Peter Dyneley (Peter Dyneley), der über die Arbeit von Dr. Robert Suzuki einen Bericht schreiben möchte. Doch auch diesmal mutiert sein «Opfer» zu einem Monster…

Meine Meinung:

Das Monster von Tokio bekam ich durch Zufall geschenkt. Ansonsten wäre das kein Titel gewesen, den ich mir angesehen/gekauft hätte. Dennoch wollte ich dem Gruselfilm, einer Japanisch-Amerikanischen Co.-Produktion aus dem Jahr 1959, eine Chance geben. Zumindest das Artwork der Blu-Ray sah hübsch charmant aus. Effekte nach meinem Geschmack. Doch der Film ist, wie erwartet, nichts für meinen Geschmack und meine persönliche Filmsammlung.

Ja, der Film hat paar nette Make-Up-Masken mit dem Auge auf der Schulter, dem 2. Kopf oder den anderen Wesen (Frau hinter Gittern oder der Menschenaffe, der am Anfang zu sehen ist). Alles in allem aber für meinen Geschmack viel zu wenig Effekte/Monster-Szenen. Es gibt, trotz einer kurzen Laufzeit von nur 72 Minuten, viele Längen. Arzt Suzuki, gespielt von Tetsu Nakamura, verschwindet nach dem ¼ des Filmes auch wieder von der Bildfläche. Zunächst. Dann nehmen lahme Eifersuchts- und Beziehungsszenen Überhand. Sehr lahm…

Die Schauspieler haben mich auch lange nicht alle überzeugt. Tetsu Nakamura (Mothra, Die Weltraumbestien, Space Amoeba, Latitude Zero) und Terri Zimmern waren gut. Bei Tetsu Nakamura wenig überraschend, so spielte er doch auch in vielen Toho-Kaiju-Produktionen mit, nicht selten auch als Arzt. Daher passte die Mad-Scientist Rolle gut zu ihm. Lead Peter Dyneley war wenig sympathisch und sein Schauspiel empfand ich als schlecht. Auch die Musik gefiel mir nicht und hörte sich billig an. Zusammen mit der Langeweile, die vorherrscht, keine gute Kombination.

Fazit: Leider nicht wirklich zu empfehlen! Abgesehen von vereinzelten, aber viel zu wenigen Make-Up Masken und Monstern, langweilig.

Infos:

O: The Manster

USA, Japan 1959

R: George P. Breakston, Kenneth G. Crane

D: Peter Dyneley, Tetsu Nakamura, Jane Hylton, Terri Zimmern

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 72:57 Min.

Gesehen am: Horroktober 2023

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Ostalgica vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit Subs (Deutsch/Englisch). Die deutsche Synchronisation ist mittelmässig und wirkt zu modern für den alten Film (Film gab es früher nicht auf Deutsch). Uncut, Schuber, Booklet, CD (Hörspiel) und ein Bonusfilm (Der Werwolf von Washington) runden die Fassung ab.