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Samstag, 25. Juli 2026

Drunken Master

Drunken Master

Story:

Wong Fei-Hungs (Jackie Chan) Vater (Lam Kau) soll durch Profikiller Thunderleg (Hwang Jang-Lee) eliminiert werden. Wong Fei-Hung spannt zusammen mit Beggar So (Simon Yuen Siu-Tin), der ihn in Sachen Kung Fu ausbildet, um seinen Vater retten und den Feind besiegen zu können…

Meine Meinung:

Etwa ein halbes Jahr nach dem Erfolgsfilm Die Schlange im Schatten des Adlers startete im Jahr 1978 (im Oktober) der nächste Hit in den Hong Konger Kinos: Drunken Master! Erneut von Yuen Woo-Ping (Blades of the Guardians, The Buddhist Fist) und mit Namen wie Jackie Chan (Der Superfighter, City Hunter), Simon Yuen (Fist of the Double K, The Valiant Ones), Hwang Jang-Lee (Hitman in the Hand of Buddha, Boss) sowie Dean Shek (Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin). Produziert wurde der Klassiker erneut von Ng See-Yuen (The Good and the Bad). Zusammen mit Die Schlange im Schatten des Adlers war der Film ein extremer Erfolg und machte aus Jackie Chan einen Star. Zudem wurden Kung-Fu-Komödien salonfähig. Es folgten unzählige Nachahmer.

Jackie Chan spielt hier den Volkshelden Wong Fei Hung, der später auch von anderen Stars gespielt werden sollte (z.B. von Jet Li in der Once Upon a Time in China Reihe). Und auch die Shaw Brothers sollten in der Hinsicht kurze Zeit später mitmischen = in Martial Club sollte Glatzkopf Gordon Liu in die Rolle des frechen Kung-Fu-Kämpfers schlüpfen, und sich im Finale einen spektakulären Kampf gegen Johnny Wang Lung-Wei liefern. Jackie Chan verkörpert Wong Fei Hung gekonnt. Jackie Chan kann sein Talent (Körperbeherrschung, seine Physik und sein Talent für Humor) gekonnt in den Film einbringen. Der Film bietet eine grosse Anzahl an Kampf- und Trainingsszenen.

Diese wurden von Regisseur Yuen Woo-Ping und Shaw Brothers Star Hsu Hsia (Eine Prise für tödliche Pfeifen) gekonnt choreographiert. Die Kampfszenen sind auf aller höchstem Niveau und steigern sich immer mehr und mehr. Der Film hat allgemein regelmässig Kampf- und Trainingszenen zu bieten, so dass kaum Längen aufkommen. Egal ob mit oder ohne Waffen oder mit Alltagesgegenständen, die in Kampfhandlungen integriert werden, gekämpft wird. Nebst Jackie Chan brillieren in diesen Szenen auch Simon Yuen, der seinen Meister spielt, sowie der koreanische Kicker Hwang Jang-Lee, den ich als Bösewicht immer gerne sehe. Das bekannte Wong Fei-Hung Theme ist mehrmals zu hören.

Wenn ich überhaupt etwas an Drunken Master bemängeln möchte, dann die ansonsten eher unauffällige Musik. Da bot Die Schlange im Schatten des Adlers coolere Musik in den Kampf- und Trainingszenen (oder im Vorspann). Und der Plot ist selbst für diese Art Film ausserordentlich dünn. Hwang Jang-Lee hat eigentlich relativ wenig Screentime und kommt fast nur im letzten Viertel vor. Bis zu dem Zeitpunkt ist eigentlich auch kaum ein wirklicher Handlungstrang ersichtlich. Aber das ist meckern auf hohem Niveau!

Fazit: Zurecht ein Klassiker!

Gefolgt von: Drunken Master II

Infos:

O: Jui Kuen

HK 1978

R: Yuen Woo-Ping

D: Jackie Chan, Hwang Jang-Lee, Simon Yuen Siu-Tin, Dean Shek, Lam Kau, Linda Lin Ying, Chiang Kam, Fung Ging-Man, San Kuai, Tino Wong Cheung

Laufzeit der US-DVD: 111:10 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Columbia TriStar vor = Uncut, Englisch oder Kantonesisch (paar wenige Dialoge sind auch im Canto Track nur auf Englisch) mit englischen Subs. Die Bild- und Tonqualität sind sehr gut. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray (z.B. England) und in Deutschland auf DVD (als Sie nannten ihn Knochenbrecher).

Montag, 18. Mai 2026

Der Superfighter

Der Superfighter

Story:

Dragon (Jackie Chan) und seine Freunde (u.a. Tai Bo, Mars) arbeiten bei der Küstenwache. Diese plus die Polizei (Yuen Biao) und Freunde (Sammo Hung) machen es sich zur Aufgabe, störende Piraten (u.a. Dick Wei, Lee Hoi-Sang) aufzuhalten…

Meine Meinung:

Aka Project A. Den Film sah ich nur einmal und das ist 20 Jahre her. Der Superfighter, besser bekannt unter seinem englischen Titel Project A, gilt als Klassiker in Jackie Chans Karriere. Jackie Chan (The Protector, Police Story, Snake and Crane Arts of Shaolin) führte Regie, spielt die Hauptrolle, war am Drehbuch beteiligt und war zusammen mit seinem Stunt-Team und Co. (Mars, Sammo Hung) an der Kampf-Choreographie und den Stunts beteiligt. Jackie Chan das Multitalent. Ich war gespannt auf den Film, da ich bis auf ein-zwei Details (der Uhrwerk-Stunt und das Piraten-Setting) nichts mehr wusste.

Ich bin kein allzu grosser Piraten-Fan. Das ist auch ein Setting, welches im HK-Kino eher selten zum Einsatz kommt. Da kommen mir spontan z.B. The Pirate (Shaw Brothers), Once Upon a Time in China 5 - Dr. Wong gegen die Piraten oder King of the Sea in den Sinn. Der Superfighter ist nebst Filmen wie Wheels on Meals, Winners and Sinners (wobei Jackie Chan und Yuen Biao nur Neben- und Gastrollen haben), My Lucky Stars, Twinkle, Twinkle Lucky Stars und Dragons Forever einer der Filme, in denen Jackie Chan auch mit seinen «Brüdern» Sammo Hung (Point of No Return, Don't Give a Damn) und Yuen Biao (Kick Boxer, On the Run) vor der Kamera stand.

Davon sind Der Superfighter, Wheels on Meals sowie Dragons Forever sicher die bekanntesten und besten Werke. Der Superfighter hat die 2. Sichtung bestanden. Der Film ist alles in allem wirklich gut, aber für mich dennoch nicht ein Kracher. Wie ich bereits sagte, ich bin kein allzu grosser Piraten-Fan und es gab doch auch einige Längen. Es dauert auch sehr lange, bis der Hauptplot loslegt. Statt Gruppenkämpfe hätte ich mir lieber mehr Ein Mann gegen Ein Mann Duelle gewünscht und da sich Jackie Chan den Film mit Yuen Biao und Sammo Hung teilt, kommen die Stars auch etwas zu kurz. Da gilt auch für die Bösewichte, die von Dick Wei (kommt praktisch nur im Finale vor) und Lee Hoi-Sang (Kung Fu Genius) gespielt werden.

Alles in allem ist der Film dennoch mehr oder weniger unterhaltsam und das nötige Budget war auch vorhanden. Einige der Stunts sind auch heute noch sehr spektakulär und an der Kampf-Choreographie gibt es nichts auszusetzen. Es gibt jedoch weniger zu lachen, als erwartet. Eines der Highlights war für mich nach wie vor die Verfolgungsjagd mit den Fahrrädern. Zudem war es schön, bekannte Gesichter wie Tai Bo (Ninja in the Dragon's Den), Mars (Police Story 3 Super Cop), Wu Ma (Just Heroes), Kwan Hoi-San (Devil Curse), Fung Ging-Man (Two Toothless Tigers), To Siu-Ming (The First Vampire in China) oder Chin Ka-Lok (Mr. Vampire Saga IV) in Gastauftritten gesehen zu haben.

Fazit: Ich habe die Fortsetzung immer favorisiert. Etwas, was ich nach dieser Sichtung bestätigt sehe. Dennoch für Jackie Chan Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Project A Part II

Infos:

O: 'A' Gai Waak

HK 1983

R: Jackie Chan

D: Jackie Chan, Sammo Hung, Yuen Biao, Dick Wei, Tai Bo, Mars, Kwan Hoi-San, Lee Hoi-Sang, Wu Ma, Fung Ging-Man, To Siu-Ming

Laufzeit der deutschen DVD: 100:34 Min.

Gesehen am: Juli 2006 / Neusichtung am: 18.05.26

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von Splendid = Uncut, O-Ton mit deutschen Subs, solide Bild- und Tonqualität (Nicht anamorph). Gibt es inzwischen in Deutschland auch auf Blu-Ray und UHD.

Dienstag, 14. April 2026

The Outlaw Brothers



The Outlaw Brothers

Story:

Autodiebe (Frankie Chan, Max Mok) und eine Polizistin (Yukari Oshima) sind hinter einer Gangster-Bande (Michiko Nishiwaki, Jeff Falcon, Vincent Lyn, Mark Houghton) her…

Meine Meinung:

The Outlaw Brothers ist sicherlich einer der besten Filme von und mit Frankie Chan (Fun and Fury, Goodbye My Love, A Warrior's Tragedy) und mit Yukari Oshima (Devil Cat, Brave Young Girls, Blood Sister). Es handelt sich um eine Actionkomödie im modernen Setting. Man könnte fast von einem HK-Remake des US-Filmes Gone in 60 Seconds (aus dem Jahr 1974, erfuhr auch ein US-Remake) sprechen. The Outlaw Brothers wartet mit einem tollen Cast und superben Kampfszenen auf. Fans dieses HK-Filmzeitalters dürften mit The Outlaw Brothers bestens bedient werden.

Der Mix aus mehrheitlich harmloser Action und Humor funktioniert gut. Frankie Chan und Yukari Oshima harmonieren prächtig. Ihre Kampfszenen sind erste Sahne. Allgemein sind die Kampfszenen und deren Choreographie einfach nur spektakulär, rasant und innovativ. Diese wurde von fähigen Männern, u.a. Fung Hak-On (Edge of Darkness), der im Film auf einen Gastauftritt hinlegt, choreographiert. Im Finale durfte dann sogar noch Jackie Chan (Battle Creek Brawl) vorbeischauen und half mit, eine Szene zu choreographieren.

Besonders cool ist auch die Tatsache, dass hier mehrere ausländische Kämpfer in einem Film, und vor allem im sehenswerten Finale, vereint zu sehen sind. Deren Kämpfe sind der Wahnsinn. Da kämpfen Yukari Oshima und Frankie Chan abwechselnd gegen Namen wie Vincent Lyn (Robotrix), Mark Houghton (Angel Terminators) und Jeff Falcon (Caged Beauties). Vor allem letzterer konnte sich von seiner allerbesten Seite zeigen. Max Mok (An Eye for an Eye) bekommt wenig Kampfszenen spendiert. Nebst Yukari Oshima gefallen bei den Mädels ansonsten noch Sharon Kwok Sau-Wan (Lethal Panther 2) sowie Sheila Chan Suk-Lan (Prince of the Sun).

In weiteren Gastauftitten sind Namen wie Dan Mintz (Fatal Termination) und Chiang Tao (The Savage 5) auszumachen. Sheila Chan Suk-Lan sorgt mit ihrer Rolle für heutige Verhältnisse auch für viele politisch unkorrekte Szenen, was ich sehr mochte. Da ging im Kino auch hier und da ein raunen durch die Ränge. Ich bin sicher, dass der Film in Kantonesisch noch besser und lustiger rüberkommt. Einziger Schwachpunkt des Filmes: dass Michiko Nishiwaki (The Dragon Fighter) praktisch nichts von ihrem Kampftalent zeigen darf und im Finale auch nicht im Kampf besiegt wird. Das glich Potenzialverschwendung…

Fazit: Must Have Titel!

Infos:

O: Jui Gaai Chaak Paak Dong

HK 1990

R: Frankie Chan

D: Frankie Chan, Yukari Oshima, Max Mok, Michiko Nishiwaki, Jeff Falcon, Vincent Lyn, Mark Houghton, Sharon Kwok Sau-Wan, Sheila Chan Suk-Lan, Dan Mintz, Chiang Tao, Michael Miu Kiu-Wai, Fung Hak-On

Laufzeit der UK-Fassung: 96:42 Min.

Gesehen am: Nov. 2007 / Neusichtung am: 12.04.26

Fassungen: Ich sah den Film in London im Kino (Event mit Yukari Oshima). Dort lief leider nur eine leicht zensierte (typische UK-Zensur) Fassung, zudem nur Englisch Dubbed (mit chinesischen Subs). Zudem war die Fassung sehr dunkel. Zuhause habe ich die UK-DVD von HKL stehen = In Tiergewalt zensiert, sonst Uncut, auch O-Ton und englische Subs plus exklusive Extras (Bey Logan AK, u.a. Interview mit Vincent Lyn und Yukari Oshima). Wer den Uncut (auf DVD) haben möchte, sollte zur DVD aus den USA greifen. Die deutsche DVD (als Born to Fight 4) ist zwar auch Uncut und in Sachen Bildqualität massiv heller als die UK-DVD, dafür gibt es zum Originalton keine Untertitel = kein Kauf. Warten und hoffen, dass der irgendwann auf Blu-Ray erscheint…

Mittwoch, 4. Februar 2026

The Shadow's Edge

 

The Shadow's Edge

Story:

Um eine Diebesbande (Tony Leung Ka-Fai, Junhui Wen, CiSha, Qiunan Lin, Zhenwei Wang) zu fangen, muss die Polizei in Macau (Melvin Wong, Zifeng Zhang) auf einen pensionierten Cop (Jackie Chan) zurückgreifen…

Meine Meinung:

Auf The Shadow's Edge war ich nicht gespannt und der Film stand auch nicht auf meiner Wunschliste. Jackie Chan (Battle Creek Brawl, City Hunter, Fearless Hyena II) in der Hauptrolle hin oder her. Zudem hat mir ein Kumpel, der den Film 2025 in Malaysia sah, auch vor dem Film (sprich einem möglichen Blu-Ray Kauf) abgeraten. Allgemein bekam der Film jedoch relativ gute Reviews. Just for Fun sah ich mir die Produktion aus Hong Kong und dem Propaganda-Land China an. In wenigen Szenen wurde der Film in Macau gedreht.

Lohnte sich die Sichtung? Nein, nicht wirklich. Abgesehen von drei guten Szenen ist der Film 08/15 Kommerzschund und wenig sehenswert. China-Mainstream-Schrott. Ehrlich gesagt habe ich auch nicht mehr erwartet. Obwohl ich Jackie Chan früher mochte, hebt sein Mitwirken mein Interesse an neuen Filmen nicht mehr an. Er ist zu alt und seine letzte gute Arbeit zu lange her (2017 in The Foreigner). Ich las mehrfach, dass der Film eine Rückkehr des guten alten HK-Kinos sei. Sogar von Old School Vibes war die Rede. Pustekuchen.

Von Old School Vibes zu sprechen, ist vernebelte und eingeschränkte Sichtweise, "befangen" durch Sichtung von zu vielen neuen Filmen. Old School Vibes wäre z.B. ein Film à la Gallants, aber nicht so was wie The Shadow’s Edge. The Shadow’s Edge ist übrigens ein Remake des HK-Filmes Eye in the Sky (auch mit Tony Leung Ka-Fai). Was mir an The Shadow's Edge missfiel? Die Laufzeit ist zu lang, die Kameraführung in vielen Actionszenen schlecht, 90% der Figuren sind 08/15 & uninteressant, einige Effekte sind peinlich (Cop der vom Turm springt), die Musik ist billig & entspricht nicht meinem Geschmack (Hip-Hop), einige Szenen sind aus anderen Filmen geklaut (Die Hard, Old Boy, The Raid) und die jungen Bösewichte sind Luschen à la New Police Story.

Der Film hat nur drei gute Momente: Jackie Chans Kampf in seiner Wohnung mit dem Attentäter, Tony Leung Ka-Fais Kampf à la Old Boy sowie Jackie Chan Vs. Tony Leung Ka-Fai im Finale auf engstem Raum (auf dem "Dachboden" des Shops). Die restlichen Actionmomente zünden nicht und sind nicht wirklich gut. Opi Jackie Chan macht in den genannten Szenen eine gute Figur. Ansonsten wirkt er jedoch sichtlich zu alt, um zu überzeugen. Opi Tony Leung Ka-Fai schwankt zwischen amüsant und unfreiwillig komisch und peinlich. Yu Rongguang (Musa) habe ich nicht bemerkt und Melvin Wong (Above the Law) in einer Nebenrolle zu sehen, war eine nette Überraschung.

Fazit: Lohnt sich nicht!

Infos:

O: Bu Feng Zhui Ying

HK, China 2025

R: Larry Yang

D: Jackie Chan, Tony Leung Ka-Fai, Melvin Wong, Zifeng Zhang, Junhui Wen, CiSha, Qiunan Lin, Zhenwei Wang, Yu Rongguang

Laufzeit der Originalfassung: Ca. 141 Min.

Gesehen am: 04.02.26

Fassungen: Via Stream gesehen = Uncut, O-Ton mit englischen Subs. In Deutschland wurde der Film als Shadow Chase - Im Netz der Diebe veröffentlicht. Uncut, in Deutsch oder im O-Ton mit Untertiteln auf DVD, Blu-Ray oder UHD von Plaion Pictures.

Freitag, 16. Januar 2026

Battle Creek Brawl

Battle Creek Brawl

Story:

Jerry (Jackie Chan) und seine Freundin (Kristine DeBell) geraten zwischen die Fronten von zwei Gangstern (José Ferrer, Ron Max). Jerry wird auserwählt, an einem Kampfturnier teilzunehmen. Das Hauptziel ist es, Kiss (H.B. Haggerty) zu besiegen…

Meine Meinung:

Battle Creek Brawl ist zwar kein Kracher in der Karriere des Jackie Chan (Who Am I?, Police Story, The Protector), aber aus zwei Gründen ist der Film dennoch interessant. Zum einen deshalb, weil sich Jackie Chan hier erstmals selbst spricht. Es ist seine Stimme, die im Originalton (Englisch) zu hören ist. Das sollte dann erst wieder in Police Story 3 der Fall sein. Ansonsten wurde er, wie das im HK-Kino der Zeit üblich war, gedubbed. Der zweite Punkt betrifft die Drehorte und Settings. Es wurde versucht, Jackie Chan in den USA als Star zu etablieren. Damit war Jackie Chan nebst Alexander Fu Sheng (Chinatown Kid), Bruce Lee (The Way of the Dragon), Mang Hoi & Bruce Leung (Kidnap in Rome) und Michael Chan Wai-Man (Adventure in Denmark) einer der ersten, der sein Glück im Ausland versuchte. Etwas, was später noch andere Stars tun sollten (z.B. Jet Li in The Master oder The Final Defector).

Battle Creek Brawl ist eine Co-Produktion zwischen den USA und Hong Kong. Der Film wurde u.a. mit Mitteln aus Hong Kong von Golden Harvest produziert. Jackie Chan spielt die Hauptrolle und Regie führte Robert Clouse der zuvor bereits mit Bruce Lee in der Hinsicht einen ähnlichen Film drehte = Enter the Dragon. Er schien also der richtige Mann, einen Cast aus den USA und HK vor der Kamera zu vereinen und damit erfolgreich zu sein. Der Erfolg blieb jedoch aus. Jackie Chan wurde damit in den USA nicht zum gefragten Star, wie erhofft. Abgesehen von Jackie Chan ist der Cast ansonsten zu 90% Amerikanisch. Es sind mir unbekannte Namen, die hier mitwirken. Der Film spielt im Chicago der 30er Jahre.

Ich sah Battle Creek Brawl seit 19 Jahren nicht mehr. Wie ich bereits erwähnte, gehört der Film nicht zwingend zu den Highlights in Jackie Chans Karriere. Die Musik (Jazz) war nervend und repetitiv. Auf Dauer konnte ich die Klänge nicht mehr hören. Jazz gefällt mir persönlich nicht. Nicht meine Musikrichtung. Das ist natürlich Geschmackssache. Auf der anderen Seite ist der Film anspruchslos kurzweilig. Der Einbezug von Gegenständen in die Kampf-Choreographie war schon hier amüsant anzusehen, auch wenn Jackie Chan leider nicht selbst die Kampfszenen steuern oder inszenieren durfte. Die Kampfszenen sind daher deutlich langsamer und auch einige Stufen unspektakulärer ausgefallen, als im damaligen HK-Kino, was wohl auch am US-Cast lag.

Die Figurenzeichnung, gerade jene der bösen Kämpfer, war zum Teil schräg (der küssende Wrestling Bösewicht). Ob das so ein Wrestling-Ding ist? Und ob Jackie Chan wusste, dass seine Filmfreundin (Kristine DeBell) vier Jahre zuvor in einem Comedy-Sex-Musical (Alice in Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy) in den US-Kinos grosse Erfolge feierte? Die Disc hat Unmengen an Extras, u.a. auch mit Beteiligten wie besagte Kristine DeBell. Auch ihr Filmdebüt wird dabei nicht ausgelassen. Die Extras muss ich aber noch schauen. Jackie Chans limitiertes Englisch in der Produktion anzumerken. Seine wenigen Dialoge wirkten dabei wie jene von Arnie in Terminator. Möglichst wenig Dialoge und in vielen Szenen wird nonverbale Kommunikation vorgezogen.

Fazit: Jackie Chan Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: The Big Brawl

HK, USA 1980

R: Robert Clouse

D: Jackie Chan, Kristine DeBell, H.B. Haggerty, Mako, José Ferrer, Ron Max

Laufzeit der US-Blu: Ca. 96 Min.

Gesehen am: Jan. 2007 / Neusichtung am: 15.01.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Shout Factory = The Jackie Chan Collection: Volume 1) = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton (ist Englisch = Jackie Chans erster Film, in dem seine echte Stimme zu hören ist) und englische Subs vorhanden. Dazu viele exklusive Extras, u.a. Interviews mit dem Produzenten, mit Jackie Chan, mit Kristine DeBell, eine über 60minütige Doku über Jackie Chan etc. In Deutschland als Die große Keilerei Uncut von Splendid auf Blu-Ray zu haben (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs).

Dienstag, 23. September 2025

The 36 Crazy Fist Review

 


The 36 Crazy Fist

Story:

Der Vater von Wong Tai Kwong (Tony Leung Siu-Hung) und Wong Wai Chi (Michelle Yim) wird ermordet. Wong Tai Kwong schwört Rache. Durch die Mithilfe von diversen Personen (Ku Feng, Paul Chun, Chiang Cheng, Lau Kar-Yung) lernt er Kung Fu, um am Ende gegen die Bösewichte (Yen Shi-Kwan, Chan Lau) bestehen zu können…

Meine Meinung:

Nach den Jackie Chan Erfolgsfilmen Die Schlange im Schatten des Adlers sowie Drunken Master realisierte Chen Chi-Hwa (Imperial Sword, The Ape Girl, Retreat of the Godfather) diesen Drunken Master Klon mit dem Titel The 36 Crazy Fist (je nach Fassung auch als The 36 Crazy Fists bekannt). In vielen Orten wurde der Film als Jackie Chan Film beworben und verkauft. Das betrifft Alternativtitel (Jackie and the 36 Crazy Fists), Bilder auf dem Cover oder Fassungen, wo sogar Behind the Scenes Ausschnitte mit Jackie Chan vor den eigentlichen Film geschnitten wurden.

Jackie Chan (Snake and Crane Arts of Shaolin, City Hunter, Hand of Death) spielt im Film nicht mit. Er wurde jedoch als Martial Arts Director an Bord geholt. Sämtliche Kampfszenen sind von ihm choreographiert und dies sieht man den Trainings- und Kampfszenen auch positiv an. Da haben Jackie Chan und der Cast ganze Arbeit geleistet. Zu den Highlights sind die Kampfdemonstrationen zu Beginn während des Vorspanns (natürlich vor rotem Hintergrund), die zwei Kampfszenen mit Fung Hak-On (The Prodigal Boxer, The Protector) sowie das spektakuläre Finale.

Yen Shi-Kwan (The Killer in White, Dragon Fist), der mir unbekannt ist, spielt den Hauptbösewicht, der praktisch fast nur für den Finalkampf auftaucht, sehr gut. Der Held des Filmes, gespielt von Tony Leung Siu-Hung (Five Superfighters), gibt einen guten Jackie Chan Klon ab. Lau Kar-Yung (The Black Wall) hingegen hat nur eine kleine Rolle. Grosse Nebenrollen haben Paul Chun (The Man from Vietnam, Wild Search) sowie Shaw Brothers Legende Ku Feng (Shaolin Intruders, Summons to Death). Letzteren sah ich, glaube ich, noch nie in einer solchen «cartoonhaften» Rolle. Ein Moment beinhaltet auch nackte Tatsachen. Aussergewöhnlich, für diese Art Film.

Fazit: Für Fans von Old School Kung Fu Komödien zu empfehlen!

Infos:

HK 1979

O: San Shi Liu Mi Xing Quan

R: Chen Chi-Hwa

D: Tony Leung Siu-Hung, Michelle Yim, Ku Feng, Paul Chun, Chiang Cheng, Lau Kar-Yung, Yen Shi-Kwan, Chan Lau, Fung Hak-On

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 85:06 Min. (inklusive einer kurzen Werbung während dem Film)

Gesehen am: 28.06.25

Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS von Sam Hwa Video Production vor = O-Ton mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs, Vollbild statt Widescreen, solide Bild- und Tonqualität, nicht ganz Uncut (die Szene mit den Brüsten wurde leicht entschärft, aber nicht komplett). Die englischen Subs sind gut zu lesen und werden nicht durch koreanische Subs überdeckt. Erst nach der Sichtung sah ich, dass ich davon noch eine US-Blu-Ray habe. Von Gold Ninja Video in deren Jackiesploitation - A Treasury of Jackie Chan Inspired Rip-Offs and Copy Cats Collection. Der Film liegt dort Uncut, mit Behind the Scenes im Film integriert (Jackie Chan zeigt, wie sie kämpfen sollen) und als 35mm Print vor. Leider nur Englisch Dubbed. Der Dub soll gemäss mehreren Reviews grauenhaft schlecht sein. Die Fassung werde ich nie schauen. Die Blu-Ray wurde von Angela Mao signiert, da sich auch ein Angela Mao Film in der Collection befindet. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Dienstag, 15. Juli 2025

Snake and Crane Arts of Shaolin

Snake and Crane Arts of Shaolin

Story:

Hsu Yin-Fung (Jackie Chan) ist im Besitz eines wertvollen Martial Arts Buches. Master Chin (Chin Kang) möchte es in seinen Besitz bringen und Hsu Yin-Fung sieht sich diversen Gegnern konfrontiert, welche ihm das Buch abluchsen wollen…

Meine Meinung:

Snake and Crane Arts of Shaolin sah ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Die letzte Sichtung dürfte im Januar des Jahres 2007 gewesen sein. Im Gegensatz zu anderen Jackie Chan Filmen, welche ich in den letzten Jahren auffrischte (City Hunter, Dragon Lord, Shaolin Wooden Men), hatte ich an Snake and Crane Arts of Shaolin überhaupt keine Erinnerung mehr. Spielte Jackie Chan zu der Zeit vor allem in Filmen von Lo Wei (To Kill with Intrigue) mit, so führte hier Chen Chi-Hwa (Imperial Sword) Regie. Gedreht wurde in Südkorea, was dem Setting positiv bekommt (war sicher schweinekalt während den Dreharbeiten).

Mir hat Snake and Crane Arts of Shaolin sehr gut gefallen und somit hat der Film die 2. Sichtung bestanden. Der Film hat kaum einen Plot. Jackie Chans Figur ist im Besitz eines Buches und jeder will es haben und versucht es, auch mit Gewalt und List, von ihm zu bekommen. Jackie Chan macht eine sehr gute Figur. Die Choreographie, an welcher Jackie Chan bereits mitwirkte, erinnert dabei schon an seine späteren Klassiker. Das Finale ist stark. Es wird mit oder ohne Waffen gekämpft. Im Schnitt fast alle fünf Minuten eine Kampfszene zu bestaunen.

Schon der Vorspann ist toll, wenn Jackie Chan vor rotem Hintergrund Kampf-Demonstrationen präsentiert und/oder gegen Gegner kämpft. Das liebe ich, wenn Eastern und Kung-Fu-Filme so beginnen. Der Film ist mehrheitlich ernst. Hier und da gibt es etwas Humor und Sprüche klopfen von Jackie Chan. Aber keine Situationskomik. Nebst Jackie Chan dürfte Nora Miao (Bruce’s Deadly Fingers, The Way of the Dragon) der bekannteste Co-Star sein. Sie spielt eine Nebenrolle. Der Hauptbösewicht und Endgegner wird von Chin Kang (Tai Chi Shadow Boxing) verkörpert. Der macht das solide.  

Fazit: Klare Empfehlung für Jackie Chan Fans!

Infos:

O: She Hao Ba Bu

HK 1978

R: Chen Chi-Hwa

D: Jackie Chan, Nora Miao, Chin Kang, Kim Jeong-ran, Liu Ya-Ying, Miao Tien

Laufzeit der US-Blu: Ca. 101 Min.

Gesehen am: Jan. 2007 / 2. Sichtung: 19.04.25

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray The Jackie Chan Collection Vol. 1 von Shout Factory = Uncut, O-Ton, sehr gute Bild- und Tonqualität, Englische Subs, Audiokommentar und Interview (mit Ricky Baker). In Deutschland als Die Unbesiegbaren der Shaolin Uncut auf Blu-Ray zu haben (von Splendid).

Mittwoch, 9. Juli 2025

The Awaken Punch

The Awaken Punch

Story:

Cheung Da Gong (Henry Yu Yang) verspricht seinem Vater auf dem Sterbebett, sich vom Kämpfen abzuwenden. Das nutzen Gangster (Fong Yau, Tien Feng, San Kuai, Fung Hak-On) aus, die Cheungs Land kaufen wollen…

Meine Meinung:

The Awaken Punch ist ein Anfang der 70er Jahre Basher à la The Big Boss oder Chinese Hercules. Auch hier muss der Held seine Kampfkünste vorerst einstellen, ehe er sie im letzten Viertel explodieren lässt. Das ist ein Detail, welches ich aus logischen Gründen weniger mag. Wenn der Held nicht kämpft, gibt es in diesen Phasen auch keine Kampfszenen zu sehen. Warum schaut sich der Fan solche Filme an? Wegen den Kampfszenen! Aber ich wusste über dieses Detail im Voraus Bescheid und konnte mich dementsprechend darauf einstellen.

Bis auf einige wenige Längen vor dem Finale und einer etwas unspektakulären und unfreiwillig komischen Verfolgungsjagd (in der ein Fahrrad eine Rolle spielt) sehr sehenswerter Basher. Ich wurde positiv überrascht. Dem Film tun vor allem der Verzicht auf Klamauk, seine Härte und die überzeugenden Bösewichte gut. Fong Yau (Bruce and the Iron Finger), Tien Feng (My Son), San Kuai (The Bloody Fists) und Fung Hak-On (The Godfather’s Daughter Mafia Blues) waren allesamt schön fies, schmierig und die perfekte Wahl für die Schurkenauswahl.

Tien Feng spielt den Anführer der Bande. Seine Spezialität sind Messer. Die Kampfszenen stammen von einem jungen Yuen Woo-Ping (The Buddhist Fist). Es wird vor allem mit Fäusten gekämpft, aber in ein-zwei Szenen kommen auch Waffen vor. Yuen Woo-Ping liefert nebst späteren Stars wie Mars (Dragon Lord) oder Jackie Chan (City Hunter) einen Gastauftritt hin. Der Held des Tages wird von Henry Yu Yang (Tough Guy) gespielt, der mich zuletzt auch zusammen mit Michael Chan Wai-Man und Chan Sing in Black List vollkommen zu überzeugen vermochte. Auch hier macht er einen soliden Job.

Fazit: Basher Fans uneingeschränkt zu empfehlen!

Infos:

O: Shi Po Tian Jian

HK 1973

R: Fang Lung-Hsiang

D: Tien Feng, Henry Yu Yang, Fong Yau, San Kuai, Fung Hak-On, Susanna Au-Yeung Pui-San

Laufzeit der US-Blu: Ca. 101 Min.

Gesehen am: 09.04.25

Fassungen: Gesehen via The Basher Box von VCL Entertainment/Pearl River = nebst The Prodigal Boxer in einem Set inklusive Booklet, Region-All-Disc, neuer 35mm Print (= hervorragende Bildqualität) aber leider nur Englisch Dubbed (mittelmässig). O-Ton ist nicht vorhanden. Es gibt englische Subs. Als Extras gibt es einen Trailer. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: April 2025).

Montag, 7. April 2025

To Kill with Intrigue

To Kill with Intrigue

Story:

Hsiao Lei (Jackie Chan) muss mit ansehen, wie seine ganze Familie bei einem Massaker ausgelöscht wird. Er wird verschont, da er leiden soll. Die Killerin: Ting Chan Yen (Hsu Feng). Sie übt selbst Rache, da Hsiaos Vater vor 15 Jahren ihre Familie auslöschte. Hsiao macht sich auf die Suche nach seiner Freundin Chin Chin (Yu Ling-Lung), welche von ihm schwanger ist. Diese wird von Chen Chun (Shin Il-Ryong), einem vermeidlichen Freund von Hsiao, begleitet. Dieser führt aber Böses im Schilde. Hsiao gerät über Umwege wieder an Ting Chan Yen, welche sich in ihn verliebt und ihn im Kampf ausbildet…

Meine Meinung:

Eine weitere Zusammenarbeit zwischen Regisseur Lo Wei (The Killer Meteors, Slaughter in San Francisco, Fist of Fury) und Jackie Chan (Hand of Death, Dragon Lord, Who Am I?) bevor Jackie Chan 1979 mit den Seasonal Film-Produktionen Snake in the Eagle's Shadow und Drunken Master endgültig der Durchbruch gelang. 1977 im kalten Südkorea gedreht und auf einer (konfusen) Gu Long Adaption basierend.

To Kill with Intrigue ist solide. Dragon Fist und Shaolin Wooden Men haben mir aber definitiv besser gefallen und mehr meinem Geschmack entsprochen. Der Inhalt von To Kill with Intrigue ist in der Tat etwas wirr. Das ist definitiv nicht der unterhaltsamste Plot, der da erzählt wird. Nebst Jackie Chan, der sich in dieser total humorlosen Story und Darbietung sichtlich unwohl fühlt, ist, wie die meisten Akteure der Produktion, solide. Aber mehr auch nicht.

Enttäuschend fand ich hingegen den Bösewicht, gespielt von Koreaner Shin Il-Ryong (The Double Crossers, The Dragon Lives Again). Der hatte auch nicht wirklich Charisma und der Finalkampf war eine kleine Enttäuschung. Aus der Masse Figuren sticht eine Figur heraus: Ting Chan Yen, gespielt von Hsu Feng (A City Called Dragon). Diese war dazumal vor allem durch ihr Mitwirken in Filmen von King Fu sehr gefragt. So sah man sie in Hus Filmen Dragon Inn, A Touch of Zen, The Fate of Lee Khan und The Valiant Ones. Zwei davon liegen mir noch ungesehen vor. Ihre Szenen hatten mehr Niveau und Klasse. Optisch ist der Film allgemein stimmungsvoll und schön inszeniert.

Fazit: Solider Jackie Chan Film!

Infos:

O: Jian Hua Yan Yu Jiang Nan

HK 1977

R: Lo Wei

D: Jackie Chan, Hsu Feng, Yu Ling-Lung, Shin Il-Ryong

Laufzeit der US-Blu: Ca. 1087 Min.

Gesehen am: Nov. 2007 / Neusichtung: 19.01.25

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Shout Factory via The Jackie Chan Collection Vol. 1 = mehrere Filme und Schuber, O-Ton, englische Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität (Original Mono-Spur ohne Remix). Als Bonus gibt es u.a. ein Interview mit Rick Baker. In Deutschland Uncut von Splendid auf Blu-Ray zu haben (Deutsch/Mandarin mit deutschen Subs). Titel: Der Herausforderer. In England ist der Film von 88 Films sogar als UHD erschienen.

Donnerstag, 3. April 2025

City Hunter

City Hunter

Story:

Privatdetektiv City Hunter (Jackie Chan) und seine Adoptivtochter (Joey Wong) gelangen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. City Hunter hat den Auftrag, die Tochter (Gotoh Kumiko) eines jap. Geschäftsmannes zu finden. Dumm nur, dass Terroristen (Gary Daniels, Richard Norton, Ken Lo, Vincent Laporte) das Kommando übernehmen und die Gäste (Chingmy Yau, Tan Lap-Man, Leon Lai, Carol Wan Chui-Pan) als Geiseln nehmen. Doch diese schlagen zurück…

Meine Meinung:

City Hunter wurde zu Ehren des Australiers Richard Norton (Millionaires Express, The Kickfighter) angesehen, der überraschen Ende März 2025 verstorben ist. City Hunter sah ich seit 19 Jahren nicht mehr. Ich hatte den Film nicht wirklich als toll abgespeichert. Als ich mein altes Review studierte war ich überrascht, wie schlecht ich den Film dazumal fand. Die Gründe waren vor allem der Humor (Wong Jing) und dass ich von den Actionszenen mehr erwartet hatte.

Und jetzt, fast 20 Jahre später? Jetzt fand ich City Hunter richtig toll. Der gefiel mir und hat richtig viel Spass gemacht! Der Film ist eine Verfilmung eines japanischen Mangas und das sieht man City Hunter, der vor kurzem eine weitere Verfilmung aus Japan (für Netflix) erhielt, zu jeder Sekunde an. Der Plot, eigentlich eine Art Stirb langsam und Red Wolf, ist sehr unterhaltsam. Der Film von Wong Jing (Iceman Cometh, The Thirty Million Dollar Rush), der auch das Drehbuch schrieb, ist in Sachen Humor und Overacting total übertrieben, politisch unkorrekt und derb. Ich fand den Humor heuer super. Ich musste viel Schmunzeln. Auch der von Jackie Chan selbst gesungene Song ist toll.

Auch der Cast ist grossartig und kann sich sehen lassen. Nebst Jackie Chan, dessen Stuntteam für die Action-Choreographie zuständig war, gefallen Gary Daniels (The Expendables), Chingmy Yau (Naked Killer, Raped by an Angel), Richard Norton (Magic Crystal, Twinkle Twinkle Lucky Stars), Joey Wong (A Chinese Ghost Story 1, 2 + 3), Leon Lai (Fun and Fury, Run), Ken Lo (Cheetah on Fire, Lucky Dragon), Gotoh Kumiko, Carol Wan Chui-Pan und Michael Wong (Her Name Is Cat, In the Line of Duty 4). Die Action ist abwechslungsreich (Shoot-Outs, Stunts, Kämpfe, Gamble-Szenen inklusive Spielkarten als tödliche Wurfgeschosse = God of Gamblers Link) inszeniert. Eine Bruce Lee Hommage gibt es obendrauf und die Street Fighter Parodie war klasse.

Fazit: Sehenswerter und sehr spassiger Film mit Jackie Chan!

Infos:

O: Sing Si Lip Yan

HK 1993

R: Wong Jing

D: Jackie Chan, Joey Wong, Gotoh Kumiko, Gary Daniels, Richard Norton, Ken Lo, Vincent Laporte, Chingmy Yau, Tan Lap-Man, Leon Lai, Carol Wan Chui-Pan, Michael Wong

Laufzeit der US-DVD: Ca. 95 Min.

Gesehen am: Feb. 2006 / Neusichtung: Ende März 2025

Fassungen: Mir lag die US-DVD von 20th Century Fox vor = sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton, englische Subs, drei Interviews als Bonus (u.a. mit Wong Jing). Gibt es in Deutschland Uncut auf Blu-Ray (Splendid, Deutsch/Kantonesisch mit deutschen Subs).

Sonntag, 1. Dezember 2024

The Killer Meteors

 

The Killer Meteors

Story:

Im Auftrag von Lord Fung (Tung Lin) soll Mei Sin Her (Jimmy Wang Yu), der in der Martial Arts Welt den Ruf geniesst, dank seiner Waffe «Killer Meteors» unbesiegbar zu sein, Beweise finden, die zur Ergreifung von Wa Wu-Bin (Jackie Chan) führen. Dieser ist krank. Er wurde von seiner Frau Lady Tempest (Lee Si-Si) vergiftet.  Mei Sin Her soll das Gegenmittel finden. Doch um an Lady Tempest zu gelangen, muss Mei Sin Her zuerst ihre vier Kämpfer (u.a. Lee Man-Tai, Phillip Ko Fei) besiegen…

Meine Meinung:

The Killer Meteors sah ich bisher nur einmal. Im November des Jahres 2007. Dazumal war ich enttäuscht von dem Film. Dazumal startete ich, mich mit Jackie Chan und Co. zu befassen. Damals habe ich meinen Filmhorizont erweitert. Nun kam es im Oktober 2024 zu der 2. Sichtung des Filmes. Ich wusste praktisch nichts mehr über den Film. Ich halte The Killer Meteors auch nach der 2. Sichtung nicht für ein Meisterwerk, aber alles in allem gefiel mir der Film, zumindest wenn ich mit meinem alten Review vergleiche, als deutlich besser als früher.

Dazumal gehörte Jackie Chan (Hand of Death, Who Am I?, The Twin Dragons) zum Ensemble von Regisseur Lo Wei (The Big Boss, Wooden Man, Dragon Fist). The Killer Meteors ist sicherlich eine schwächere Zusammenarbeit des späteren Superstars und Regisseur Lo Wei, trotz Mitwirken der früheren Shaw Brothers Legende Jimmy Wang Yu (Boxers of Loyalty and Righteousness, Der Silberspeer der Shaolin, Wu Xia) in der Hauptrolle. Jackie Chan spielt nur eine Nebenrolle. Interessant ist jedoch, dass er einen Bösewicht spielt. Das ist eine willkommene Abwechslung.

Auch wenn sich ausgerechnet der Plot Kritik gefallen lassen muss war es eine löbliche Erwähnung, dass die Drehbuchautoren für The Killer Meteors Mal was Anderes probiert haben. Der Anfang des Filmes ist wirr und diverse Parteien verraten einander und es gibt mehrere Bösewichte und mehrere Fake-Tode und Twists am Ende. Vielleicht etwas zu viel des Guten, aber löblich, dass was Anderes als ein reiner 08/15 Kung Fu Plot gezeigt wurde. Das muss man Lo Wei und seinem Team lassen. Jackie Chan und Jimmy Wang Yu sollten übrigens auch später wieder zusammen vor der Kamera stehen (in Fantasy Mission Force sowie Island of Fire).

Der Plot scheint, vor allem zu Beginn, etwas wirr, konfus und lahm. Doch mit dem Verlauf der Story wird der Film besser. Es werden neue Figuren integriert, es kommt hier und da zu soliden Kampfszenen und der Plot schafft es sogar, eine leichte Spannung zu generieren. Einige der Dialoge sind etwas hölzern und hohl. Der Film ist sehr auf Jimmy Wang Yu zugeschnitten. Tung Lin (King Boxer) spielte nebst den Mädels sehenswert und es überrascht nicht, dass auch er einer der Bösewichte spielt (auch weisshaarig). 

Enttäuscht war ich von dem Auftritt der vier Killer, u.a. gespielt von Phillip Ko Fei (Lethal Panther 2, The Challenger, The Master Strikes Back). Da freute ich mich auf spektakuläre und längere Kampfszenen und dann werden die da locker einer nach dem anderen besiegt. Schwach. Cool und fantasievoll, die Idee hätte aus einem taiwanesischen Eastern stammen können, war Jimmy Wang Yus Waffe, die nur zweimal im Finale zum Zug kommt. Trashig und amüsant zugleich! Die abwechslungsreichen Naturkulissen wie auch bunten & fantasievollen Sets waren zudem sehr schön anzusehen.

Fazit: Kein Kracher und mehr für Jimmy Wang Yu statt Jackie Chan Fans zu empfehlen. Ok. Solide.

Infos:

O: Feng Yu Shuang Liu Xing

HK 1976

R: Lo Wei

D: Tung Lin, Jimmy Wang Yu, Jackie Chan, Lee Si-Si, Lee Man-Tai, Phillip Ko Fei, Lily Lan Yu-Li, Yu Ling-Lung, Ma Chi Wang Ruo-Ping

Laufzeit der US-Blu: Ca. 104 Min.

Gesehen am: Nov. 2007 / 2. Sichtung: 18.10.24

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Shout Factory vor = der Film ist in der The Jackie Chan Collection Vol. 1 Box zusammen mit anderen Filmen enthalten. Uncut, in einer sehr guten Bild- und Tonqualität, mit O-Ton (= Mandarin) und englischen Subs. Als Extras bietet die Disc u.a. eine Hybrid-Fassung von Dragon Lord an. In Deutschland Uncut von Splendid auf Blu-Ray zu haben (Titel: Tiger der Todesarena). 

Dienstag, 10. September 2024

Hand of Death

Hand of Death

Story:

Commander Shih (James Tin Chuen) ist ein Verräter. Er verrät die Shaolin Kämpfer und arbeitet für die Mandschuren. Ihm ist er zu verdanken, dass Zhang Yi (John Woo), der im Besitz einer wichtigen Karte war, verhaftet und zum Tode verurteilt wird. Yung Fei (Dorian Tan Tao-Liang) macht es sich zusammen mit anderen Kämpfern (u.a. Jackie Chan) zur Aufgabe, Commander Shih und Co. (u.a. Yuen Wah, Sammo Hung) aufzuhalten…

Meine Meinung:

Hand of Death sah ich seit 2008 nicht mehr. Ich hatte das Frühwerk von John Woo (The Killer, Heroes Shed no Tears) nie als Kracher in Erinnerung oder als solches abgespeichert. Ich wusste auch kaum mehr was über den Film. Ich wusste nur, dass Kung Fu und klassisches Setting inklusive Jackie Chan (Dragon Fist, Police Story) in einer Nebenrolle. John Woo, der seine Karriere bei den Shaw Brothers begann (unter seinem Mentor Chang Cheh), war inzwischen zu Golden Harvest übergewechselt.

Dort versuchte er sich im klassischen Kung Fu Film und spielt auch eine kleine Nebenrolle. Der Film ist absolut ok und solide, aber im Grossen und Ganzen eben auch nicht wirklich was Besonderes. Aber gut, um Erfahrungen zu sammeln. Nur drei Jahre später sollte John Woo mit Last Hurrah for Chivalry einen Kracher aus dem Hut zaubern. Die Erfahrungen, die er in Hand of Death sammelte, zahlten sich schlussendlich aus.

John Woo drehte den Film in Taiwan und Südkorea. Es sind auch viele Darsteller aus Südkorea dabei. Die Settings sind hübsch. Wo der Film seine klaren Stärken hat ist seine Musik (sein Theme), der Finalkampf von Jackie Chan und der Finalkampf zwischen James Tin Chuen (The Big Boss) und Dorian Tan Tao-Liang (Drei wild wie der Teufel). Der war stark und dessen Choreographie auch absolut sehenswert, wie auch jene von Jackie Chans Kampf gegen zwei Killer. Die Kampfchoreographie besorgte Sammo Hung (Pantyhose Hero, Slickers Vs Killers), der wie Yuen Wah (The Master, Eastern Condors) auch eine Nebenrolle als Bösewicht spielt.

Die Kampfszene zuvor sind solide, aber erreichen nie die Qualität der besagten Szenen im Finale. Die Szenen zuvor ragen nicht aus der Masse heraus. Der Plot empfand ich als relativ dürftig und es gab für meinen Geschmack auch die ein oder andere Länge. Zudem mag Dorian Tan Tao-Liang ein spektakulärer Kicker sein, aber er misst doch recht viel Charisma. Jackie Chan darf nur im Finale zeigen, zu was er fähig ist und von den Figuren gefielen mir sonst die Bösewichte. James Tin war gut und Sammo Hung als dessen rechte Hand machte viel Spass.

In Cameo-Auftritten sind noch einige bekannte Namen wie Wilson Tong (einer der kämpfenden Shaolin Mönche zu Beginn des Filmes), Yuen Biao (der von James Tin beim Einsammeln der Pfeile erschossen wird), dem späteren «Venoms» Darsteller Lu Feng (nicht erkannt), Robert Tai (nicht erkannt) oder Hard-Boiled Star Phillip Kwok (nicht erkannt) zu sehen. Es soll sich bei Hand of Death um John Woos erste Arbeit für Golden Harvest handeln und um den ersten Film, der die drei «Brüder» Sammo Hung, Yuen Biao und Jackie Chan in einem Film vereint.

Fazit: Kein Kracher, aber Old School Kung Fu Fans schlagen trotzdem zu!

Infos:

O: Shao Lin Men

HK 1976

R: John Woo

D: James Tin Chuen, John Woo, Dorian Tan Tao-Liang, Sammo Hung, Kim Ki-Joo, Yuen Wah, Jackie Chan, Yuen Biao, Wilson Tong, Phillip Kwok, Lu Feng, Robert Tai,

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 97:05 Min.

Gesehen am: April 2008 / Neusichtung am: 16.06.24

Fassungen: Siehe Last Hurrah for Chivalry. Double Feature. Schuber, Wendecover, Uncut, O-Ton, englische Subs, John Woo Interview und Audiokommentar als Bonusmaterial, hervorragende Bild- und Tonqualität. Gibt es in Deutschland von Splendid auf Blu-Ray (Uncut, Deutsch oder O-Ton, deutsche Subs).

Dienstag, 20. August 2024

Dragon Lord

Dragon Lord

Story:

Die beiden Lausbuben Lung (Jackie Chan) und Wong (Mars), die sich seit Jugendjahren kennen, geraten durch mehrere Zufälle zwischen die Fronten einer Gangster-Bande. Ein Gangster (Hwang In-Shik) und dessen Bande wollen chinesische Schätze stehlen und ausserhalb Chinas verkaufen. Deputy Hoi (Michael Chan Wai-Man) kann dies ethisch nicht akzeptieren und will die Gruppe verlassen, zum Wiederwillen des Bosses. Diese haben es nun auf seinen Kopf abgesehen und da stösst der verwundete Deputy Hoi zufällig auf Lung und Wong…

Meine Meinung (Hong Kong Cut):

Zweitsichtung seit März 2007. Ich wusste bis auf ein bis zwei Momente (Rugby-Spiel, ein Stunt im Finale) nichts mehr. Ich hatte aber noch im Gefühl, dass ich Dragon Lord immer etwas schwächer fand als andere Jackie Chan Werke. Und dieser Erinnerung muss ich auch nach dieser Zweitsichtung zustimmen: Dragon Lord ist durchschnittlich und deutlich überbewertet. Wäre da nicht das tolle, 20minütige Finale, könnte man den Film getrost in die Tonne treten.

Das Problem ist die Tatsache, dass der Film von und mit Jackie Chan (The Accidental Spy, The Twins Effect 2) bis zum Finale kaum Action bietet. Natürlich, es gibt die stark choreographierte Start-Sequenz mit dem «Rugby-Spiel» und im Mittelteil die Federball-Fussball-Sequenz. Allein an letzterer wurde laut Interview mit Mars vier Wochen und mehr gedreht. Aber ohne Kung Fu sind auch diese Momente schlussendlich irgendwie lahm und unspektakulär.

Wenn ich «Fussball» in Verbindung mit Kung Fu sehen will, dann à la The Champions. Der viele Humor war auch oft unlustig und einige der Nebenfiguren wie Tai Bo (We're Going to Eat You, Back Home) oder Cheng Kang-Yeh (The Gambling Syndicate, 2 tödliche Fäuste im Schatten der Schlange) nervend. Die Sidekicks dienten nur dem Klamauk. Es wird damit zu viel Zeit vergeudet. Die Musik war billig. Der eigentliche Plot kommt kaum zur Sprache. Laut Interview mit Mars betrug das gefilmte Material am Ende fünf Stunden. Da musste natürlich viel entfernt werden.

Das könnte auch die Ursache sein, warum vieles unausgereift wirkt. Oder in der Extended Fassung unpassend verändert wurde (z.B. Rugby-Szene im Finale nach dem Endkampf statt zu Beginn). Jackie Chan machte dabei als Regisseur aber noch wichtige Erfahrungen, ehe er später Erfolg nach Erfolg abliefern sollte. Er war nebst seinem Stunt-Team, Fung Hak-On (A Mad World of Fools, The Fantastic Magic Baby), der im Film auch in einem Gastauftritt zu sehen ist und dem leider verstorbenen Corey Yuen (Buddha Killer, Fong Sai Yuk), dem zu Ehren die Zweitsichtung abgehalten wurde, für die Choreographie und Action zuständig.

Die Action-Szenen im Finale sind der Wahnsinn. Auch die Stunts knallen schön heftig rein. In den Szenen zeigen Jackie Chan und Mars (Lackey and the Lady Tiger, Knockabout) ihr Talent und Können. Für die Golden Harvest Produktion, die komplett in Taiwan gedreht wurde (in Südkorea war es dazumal, gedreht wurde u.a. im Oktober, viel zu kalt), wurde aus Südkorea Hwang In-Shik (The Association, A Fist Full of Talons) eingeflogen. Der «Endboss» aus Jackie Chans The Young Master. Auch er überzeugt restlos. Corey Yuen ist in einer Minirolle zu sehen, Tien Feng (The Snake Girl Drops In, Kwan-Fu – Das Schwert des Todes) sorgt auch nur für Klamauk und Michael Chan Wai-Man (The Deadly Breaking Sword, The Master Strikes Back) bekommt leider so gut wie keine Action-Sequenz spendiert. Aber schön, ihn in einem Jackie Chan Film zu sehen.

Fazit: Nur dank dem Finale und zwei zugedrückten Augen und nur für ultimative Jackie Chan Fans sehenswert!

Infos:

O: Lung Siu Yau

HK 1982

R: Jackie Chan

D: Jackie Chan, Mars, Hwang In-Shik, Michael Chan Wai-Man, Suet Lee, Paul Chang Chung, Tien Feng, Tai Bo, Cheng Kang-Yeh, Fung Hak-On, Corey Yuen

Laufzeit der US-Blu: Ca. 96 Min. (Hong Kong Cut) / Ca. 103 Min. (Extended Cut)

Gesehen am: März 2007 / Neusichtung am: 13.08.24

Fassungen: Mir lag für eine 2. Sichtung die US-Blu-Ray von Shout Factory vor. Die Box enthält mehrere Jackie Chan Filme. Für eine Zusammenstellung siehe das Dragon Fist Review. Zu Dragon Lord sind zwei Fassungen enthalten. Für mich ist aber der Hong Kong Cut die priorisierte Fassung. Die 2. Fassung (= Extended Version) ist mir zu lang, zu verändert (Rugby-Szene nach dem Finalkampf statt zu Beginn) und Michael Chan Wai-Man bekommt in dieser gar keine Action-Szene spendiert. Auf der deutschen Blu-Ray sind auch beide Fassungen enthalten (von Splendid). Als Extras gibt es Interviews mit Louis Sit, Mars und Hwang In-Shik.