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Dienstag, 7. Juli 2026

The Ones Who Grieve

NIFFF 2026 Spezial

The Ones Who Grieve

Story:

Im 19. Jahrhundert vor dem 1. Weltkrieg:

Eine Krankheit namens «Black Veil» sorgt für Angst und Schrecken. Zélie (Zélie Rixhon) und ihre Mutter (Isabelle Anciaux) werden von ihrem streng religiösen Vater und Ehemann Jacob (Thierry Frémont) terrorisiert und schikaniert. Jacob wünscht sich noch einen Sohn und hat derweil alle Hände voll zu tun, um Infizierte zu beseitigen. Als ein Infizierter auf dem Dachboden der Scheune auftaucht sieht Zélie eine mögliche Chance gekommen, ihren Vater damit beseitigen zu lassen…

Meine Meinung:

Mit Quarxx kam ich auch an einem vergangenen NIFFF erstmals in Berührung, als ich mir All the Gods in the Sky ansah. Diesen fand ich dazumal sehr interessant. The Ones Who Grieve ist nun bereits der dritte Spielfilm von Quarxx, der am NIFFF zu sehen ist. Pandemonium habe ich letztes oder vorletztes Jahr verpasst und/oder ausgelassen. Quarxx ist für sein kontroverses und provokantes Kino bekannt, daher buchte ich The Ones Who Grieve.

Quarxx stellte den Film am NIFFF vor. Es geht um das Patriarchat, sagte er, und er sah sich danach den kompletten Film, wenn ich nicht irre, handelte es sich um die Weltpremiere, vor Ort an. Und er erwähnte «Zombies» und meinte damit wohl die Opfer der Seuche «Black Veil». The Ones Who Grieve ist erneut ein nicht uninteressanter, spezieller und auch provokanter Film. Jedoch konnte mich der Film weniger fesseln als All the Gods in the Sky. Quarxx arbeitet hier wieder mit Schauspielern aus seinen vergangenen Filmen zusammen.

The Ones Who Grieve wirkte fast zu überladen und übertrieben. Teilweise hatte ich auch fast mehr den Eindruck, eine Art Satire und Parodie zu sehen. Quarxx sprach vom Patriarchat und das wird in dem Film und deren Darstellung massiv auf die Spitze getrieben. Und das kam auch bei den Zuschauern des Filmes nicht gut an. Auf Letterboxd schrieb z.B. jemand: «Introduced as a film about patriarchy and there is no arguing that. It may be 100% critical of the monsters it portrays but factually this is just two hours of women suffering, pointless.».

Ich fragte mich, ob es Quarxx wirklich darum ging, dass Patriarchat kritisch darzustellen oder ob er mehr mit der Erwartungshaltung der Zuschauer zu dem Thema spielte. Denn Jacob ist wirklich ein sehr grosses Ekel, aber teilweise mutet der Film fast mehr wie eine schwarze Komödie an, als ein echtes Drama. Und wenn jemand wie Jacob so wie im Film dargestellt wird und von allen mehr und mehr gehasst wird, was sollte dann das Ende? Das dürfte so ziemlich alle Zuschauer vor den Kopf stossen. Wo bleibt die Gerechtigkeit? Das das nicht gefallen wird, kann ich verstehen. Der Applaus am Ende war sehr verhalten. Ich denke, viele waren aufgrund des Endes irritiert. Auf der anderen Seite gefiel mir das. Denn so lässt sich ein Regisseur nicht in eine Schublade stecken.

Der Film ist technisch gut gemacht, mehr oder weniger «unterhaltsam» (die Zeit geht beim Schauen vorbei) und als Zuschauer stellt man sich die Frage, wo der Film hinsteuert. Jedoch wirkt der Film mit seinen Themen auch überladen und einige Dinge hätten besser beleuchtet und/oder ggf. besser weggelassen werden sollen. Patriarchat, Kritik an Religion und Kirche, Seuche, Wissenschaft vs. Religion oder Mad-scientist Motive, Familiendrama, sucht es euch aus. Und was sollte die Szene, in der sich die Mutter einen riesigen Wurm (?) oder Parasiten (?) aus der Vagina oder dem Anus zieht? Schade, wurde darauf nicht mehr eingegangen…

Fazit: Quarxx dürfte mit seinem neusten Film erneut polarisieren = alles richtig gemacht!

Infos:

O: Les Âmes en peine

Frankreich 2026

R: Quarxx

D: Thierry Frémont, Zélie Rixhon, Isabelle Anciaux

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 116 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

Samstag, 25. April 2026

Deathgasm 2: Goremageddon

Deathgasm 2: Goremageddon

Story:

Als Brodie (Milo Cawthorne) erfährt, dass seine Ex (Kimberley Crossman) in einer anderen Band mitmischt, die an einem Turnier teilnimmt, erwecken sein Kumpel (Daniel Cresswell) und er seine ehemaligen Bandmitglieder Zakk (James Blake) und Zion (Sam Berkley) zu neuem Leben.  Doch Zombies in einer Band zu integrieren, ist einfacher gesagt, als getan…

Meine Meinung:

Es dauerte lange, bis mit Deathgasm 2: Goremageddon die Fortsetzung zum neuseeländischen Fun-Splatter Deathgasm in die Kinos kam. Ich sah Deathgasm 2015 am NIFFF und habe den als charmanten, liebevollen und sympathischen Fun-Splatter abgespeichert. Ob die Fortsetzung nach so langer Zeit an den Vorgänger heranreichen wird? Immerhin kehrt ein Grossteil des Cast inklusive Regisseur (Guns Akimbo) sowie die Hauptdarsteller (Milo Cawthorne, Kimberley Crossman, James Blake, Sam Berkley, Daniel Cresswell) zurück und neue Namen kommen dazu.

Warum es so lange dauerte, bis der 2. Film realisiert werden konnte, weiss ich nicht. Der Film wurde jedoch auch von Fans mit produziert und wie dem Abspann des Filmes zu entnehmen ist, sind wohl gleich mehrere Beteiligte inklusive des Hündchens nicht mehr am Leben. Der Film war auch eine Kickstarter Produktion, die Anfang 2024 in Produktion ging. Derweil besucht der Film diverse Festivals und für solche, ist die Fortsetzung natürlich mehr als gelungen. Seit ich den ersten Teil sah, ist zu viel Zeit her, um vergleichen zu können.

Der Plot von Deathgasm 2: Goremageddon ist simpel. Zumindest an Brodie, Zakk und Medina (seine Ex) konnte ich mich noch erinnern. Nicht so an die anderen Figuren. Neue Figuren, die dazustossen, sorgen für viel Spass (Religiöser Fanatiker und der andere Band-Anführer, der mehr wie ein Sektenguru wirkt). Auch der heutige Zeitgeist wird durch den Kakao gezogen, was mir gefiel. Ansonsten war der Humor oft weniger mein Fall und zu sehr Penis fixiert. Die Gloryhole-Sequenz war schon sehr drüber. Der Humor passt perfekt zu einem Festival, aber mir sagt das oft nichts mehr. Die Figuren sind mir Herzblut dabei. Es gibt hier und da auch Längen.

Vielleich wäre es besser gewesen, den Film etwas zu straffen. Wer eklige Szenen (es wird viel gekotzt in dem Film), pubertierenden Humor, Metal-Band und Fun-Splatter mag, wird Deathgasm 2: Goremageddon hingegen lieben. Es gibt viele abgefahrene Ideen und viele sehr blutige und handgemachte Effekte. In der Hinsicht enttäuscht der Film nicht. Splatterfans werden voll auf ihre Kosten kommen. Das Finale war jedoch etwas enttäuschend, die digitalen Effekte hätte es nicht gebraucht (Strom, Feuer) und in vielen Szenen wirkt der Film, trotz starker handgemachter Effekte, etwas klein, einfach und billig. Das Zombie-Make-Up fand ich allgemein schwach.

Fazit: Perfekter Festival-Beitrag, aber nichts für meine persönliche Sammlung!

Infos:

O: Deathgasm 2: Goremageddon

Neuseeland, Kanada 2025

R: Jason Lei Howden

D: Milo Cawthorne, Kimberley Crossman, James Blake, Daniel Cresswell, Sam Berkley

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 102 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Englisch. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Samstag, 24. Januar 2026

MadS

MadS

Story:

Romain (Milton Riche) macht, bevor er eine Party aufsuchen will, einen Abstecher zu seinem Dealer und konsumiert Drogen. Auf dem Weg zur Party beginnt für Romain ein Höllentrip…

Meine Meinung:

MadS schaute ich mir ohne Vorwissen an. Ich wusste nichts über den Film, den Regisseur oder die Produktion. Erst danach erfuhr ich, dass der Film ohne Schnitt gedreht worden sein soll (à la One Cut of the Dead). Jedoch fand ich in Online Reviews/Videos und gegenteilige Aussagen, dass da mit Technik nachgeholfen wurde. Ob dies stimmt oder der Film wirklich am Stück und ohne Schnitt gedreht wurde, kann ich daher weder dementieren noch bestätigen. Für die Qualität des Filmes und meinem Fazit spielt das aber auch keine Rolle.

MadS ist ein französischer Film. Eine Art Mix aus 28 Days Later auf Drogen mit künstlerischer Note. Während der Sichtung vermutete ich zuerst einen Studentenfilm, so schlecht war der Streifen. MadS war einer der schlechtesten Filme, welche ich je gesehen habe. Extrem nervend. Ich wollte während der Sichtung schon nach 20-30 Min. ausschalten. Das heisst viel. Das ist selten. MadS ist ein Film ohne Sinn und Verstand mit untalentierten, lächerlichen und nervenden Menschen, die sich "Schauspieler" nennen. Das Schauspiel ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. In meinen Augen waren das Laien. Es gibt fast keinen Plot. Romain verschwindet ab der Mitte des Filmes und danach geht es mit seiner Freundin, die noch viel nervender agiert und schlechter spielt, weiter.

Am Ende gibt es keine Erklärungen. Der Plot ist einfach nur langweilig und vor allem nervend. Vor allem das ewige, hysterische und laute Gekreische aller Personen war nicht zum Aushalten. Absolut nicht. Niemand konnte in dem Film ruhig und normal kommunizieren. Das in Zusammenhang mit dem Sound-Design war höllisch nervend. Irre Menschen irren durch die Strassen, haben Zuckungen, schneiden Grimassen, schreien und nerven. Das ist der Hauptplot des Filmes. Echte Effekte gibt es bis auf das Finale (eine angefressene Leiche) auch nicht. Es wird nur mit roter Farbe gearbeitet (war wohl kaum Budget vorhanden).

Fazit: Totalausfall. David Moreau kommt auf die schwarze Liste!

Infos:

O: MadS

Frankreich 2024

R: David Moreau

D: Lucille Guillaume, Lewkowski Yovel, Xiomara Melissa Ahumada Quito

Laufzeit der Bootleg-Blu-Ray: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 24.01.26

Fassungen: Gesehen via Bootleg-Blu-Ray = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, Franz. O-Ton mit englischen Subs. MadS gibt es in Deutschland offiziell von capelight pictures / AL!VE auf Blu-Ray.

Samstag, 20. Dezember 2025

Sars War Review

Sars War

Story:

Liu (Pinsuda Tanpairoh) wird von Gangstern entführt und in einem Hochhaus gefangen gehalten. Khun Krabi (Suppakorn Kitsuwan) und später dessen Meister (Suthep Pongam) machen es sich zur Aufgabe, Liu zu retten. Dummerweise verwandelt das SARS-Virus aus Afrika (!) die Menschen in Zombies. So bekommen es unsere Helden nicht nur mit den Gangstern, sondern auch mit Zombies zu tun…

Meine Meinung:

Sars War sah ich seit über 15 Jahren nicht mehr. Zeit für eine Neusichtung. Ich mache es kurz: der Film aus Thailand bleibt nun nicht mehr in der Sammlung, aber schlecht ist Sars War nicht. Aber will ich mir den Film in Zukunft nochmals ansehen? Ich denke nicht. Der Film wurde nach der SARS-Pandemie im Jahr 2002/2003 gedreht. So wurde, wie bereits in dem Hong Kong Film Ebola Syndrome, reale Ereignisse zu einem Horrorfilm bzw. Fun-Splatter bzw. Unterhaltungsfilm, in dem Fall mit Zombies, umgewandelt.

Im Vergleich zum ultrafiesen Ebola Syndrome geht es in Sars War aber harmlos zu und her. Der Film ist ein Mix aus Komödie, Action- und Zombiefilm mit diversen Zitaten an bekannte Hollywood-Filme wie Stirb langsam, Shivers, Dawn of the Dead oder Star Wars. Ich muss zugeben, dass der Film auch bei dieser Neusichtung spassig war. Die Zeit verging wie im Flug und ich mochte nebst der Tatsache, dass unterhaltsam, den schrägen Humor, der z.T. ans HK-Kino er 90er Jahre erinnerte. Schön dumm und politisch unkorrekt. Zudem mochte ich die Figuren.

Vor allem Suppakorn Kitsuwan (Tears of the Black Tiger, Rambo) als Held, Suthep Pongam als dessen Meister und bei den Bösewichten hat mir Somlek Sakdikul durch seine lustige Rolle am meisten zugesagt. Die Mädels waren solide und schlecht waren eigentlich nur die CGI-Szenen. Das war etwas schade und trübte den Filmspass leicht (z.B. die Riesen-Schlange). Es gibt einige blutige Szenen, aber von echtem Splatter kann meiner Meinung nach kaum die Rede sein. Die Musik passte zur abwechslungsreichen Inszenierung (sogar Anime-Abschnitte kommen vor).

Fazit: Kein Must Have Titel, aber Zombie- und Fun-Splatter Fans können durchaus einen Blick riskieren! Wer sich ab asiatischem, sonderbaren Humor und Slapstick stört, sollte hingegen nicht einschalten...

Infos:

O: Khun krabii hiiroh

Thailand 2004

R: Taweewat Wantha

D: Pinsuda Tanpairoh, Suppakorn Kitsuwan, Suthep Pongam, Somlek Sakdikul

Laufzeit der thailändischen DVD: 87:25 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 01.12.25

Fassungen: Mir lag die Code-3-Disc aus Thailand von Mangpong vor = O-Ton, englische Subs, cooles Digipack, gute Bild- und Tonqualität. In Deutschland ist der auch Uncut auf DVD veröffentlicht worden. Eine Blu-Ray gibt es nicht (Stand: Dez. 2025).

Dienstag, 14. Oktober 2025

The Soultangler Review

Horroktober 2025

The Soultangler

Story:

Dr. Anton Lupesky (Pierre Deveaux) experimentiert mit einer Droge, die es dem Träger erlaubt, seine Seele in den Körper von Leichen transferieren zu lassen. Halluzinationen sind ebenso eine Folge der Droge. Als er gefeuert wird und von einer Reporterin zur Sachlage befragt wird, eskaliert die Situation…

Meine Meinung (Director's Cut):

Als es im Shop von Vinegar Syndrome neue Vös gab (plus von deren Partner-Labels) stiess ich auf den mir unbekannten Film The Soultangler. Die Bilder dazu sahen interessant (auch blutig), sympathisch und charmant aus. Das traf vor allem auf die Make-Up Masken und Effekte zu. Der ausschlaggebende Grund war das Bild mit dem Gehirn und den Augen, welches ich sogar niedlich fand. Daher tätigte ich einen Blindkauf.

Der Amateur-Film ist Pat Bishows Antwort auf Stuart Gordons Re-Animator. Die Zombie-Szenen (vor allem in den Halluzinationen zeigend) erinnerten mich noch leicht an The Dead Next Door. So erinnert z.B. das «Schauspiel» von Pierre Deveaux als Mad Scientist an jenes von Jeffrey Combs. Das sieht ein blinder, dass Combs als Vorbild genommen wurde. Als Massstab. Und natürlich wird dessen Qualität zu keinem Zeitpunkt erreicht. Allerdings ist es auch nicht fair und logisch, eine Amateur-Produktion mit einem Low-Budget Splatterfilm, der auch im Kino lief, zu vergleichen. Das macht wenig Sinn.

Ich sah mir von The Soultangler den Director's Cut an. Der ist kürzer. Es wurden dafür ca. 28 Minuten an Handlung/Dialogen entfernt. Der Film wirkte dadurch auch «zerhackt» und dennoch gab es hier und da Längen. Vielleicht wirkt der Film in der regulären Fassung runder, aber dann noch langweiliger und lahmer. Daher werde ich die Kinoversion vermutlich nie schauen. Das «Schauspiel» wirkte in der Tat laienhaft. Viel Overacting. Die Mädels waren etwas besser als unser «Doc».

Wo der Film hingegen punktet, sind die fantasievollen, sympathischen, charmanten und handgemachten Zombie- und Leichen-Make-Up Effekte und die Splatterszenen. Die Mehrheit davon kommt aber erst im letzten Viertel vor. Wer also nur auf Gore aus ist, darf trotzdem nicht zu viel erwarten und/oder sollte seine Erwartungen anpassen, dass es erst gegen Ende richtig effektiv wird. Einige Szenen die Halluzinationen der Figuren darstellen, sind überraschend stimmungsvoll geraten. In der imdb wird leider nicht geleistet, wer für die Effekte verantwortlich war. Vermutlich werde ich doch noch die Extras der Blu-Ray checken, um mehr in Erfahrung zu bringen.

Fazit: Der Film bleibt bis zu einer späteren 2. Sichtung erst Mal in der Sammlung…

Infos:

O: The Soultangler

USA 1987

R: Pat Bishow

D: Tom Ciorciari, Pierre Devaux, Jane Kinser, Louise Millmann

Laufzeit der US-Blu-Ray (Director's Cut): Ca. 62 Min.

Gesehen am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Bleeding Skull vor = Wendecover, Region-All-Disc, zwei Filmfassungen an Bord (reguläre Fassung und der kürzere Director's Cut*), gute Bild- und Tonqualität, keine Subs (Director's Cut Fassung), Unmengen an Extras (Audiokommentar, Q&A, Kurzfilme etc.). * = 28 Minuten kürzer als die reguläre Fassung. Nur Handlung und Dialoge wurden entfernt. Die Laufzeit von dazumal 90 Min. war vom Studio vertraglich vorgegeben, entsprach aber nicht wirklich dem Willen von Regisseur Pat Bishow. Im DC sind alle Gore-Szenen und Effekte zu sehen. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2025).

Freitag, 25. April 2025

Vampire Zombies... From Space!

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

Vampire Zombies... From Space!

Story:

1957:

Dracula (Craig Gloster) verwandelt die Bewohner einer Kleinstadt in Vampir-Zombies. Mary (Jessica Antovski), dessen praktisch die ganze Familie zum Opfer gefallen ist, und Wayne (Oliver Georgiou), der seinen besten Kumpel verloren hat, wollen den Kampf gegen die Vampir-Zombies aufnehmen. Doch Chief Clarke (Andrew Bee) schenkt den beiden zunächst keinen Glauben. Ein tödlicher Fehler…

Meine Meinung:

Kaum zu glauben, dass mit Vampire Zombies... From Space! nach Commando Ninja 2: Invasion America bereits der 2. Film, der durch eine Kickstarter Aktion ins Leben gerufen wurde, am diesjährigen Brugggore Filmfestival zu sehen war. Das sieht man dem Film nicht an. Im Gegenteil. Bis auf 1-2 billigere und klar erkennbare digitale Effekte waren die Effekte ansonsten sehenswert und wirkten aufwändig. Dazu war der Film effektiver und blutiger als erwartet. Es handelt sich aber um eine amüsante Grusel-Komödie. Es gibt viel zu lachen.

Der kanadische Film, ganz in s/w gedreht, ist eine Hommage ans 50er Jahre Sci-Fi und drive-in-Kino aus Amerika. So werden hier nicht nur Zombies und Weltraumgeschichten (UFOs) in einem Film vereint und zusammengebracht, sondern auch noch Vampire. Dazu kommt eine charmante Stimmung, eine sympathische Kleinstadt-Stimmung, amüsante Figuren, tolle Jokes, One-Liner und Running Gags am Laufband. Das war der bisher schlicht unterhaltsamste und amüsanteste Film am diesjährigen Brugggore Filmfestival. Gut habe ich den thailändischen Zombiefilm für diesen hier ausgelassen. Das hat sich gelohnt.

Der Film wartet mit zwei bekannten Genre-Namen in Nebenrollen auf: Judith O’Dea (Night of the Living Dead), welche im Romero Original Barbara spielt und Troma-Boss Lloyd Kaufman als Exhibitionist. Er spielt den «Public Masturbator». Eine Rolle, die zu Troma und ihm passt. Der Film hat einige überraschend gute und saftige Splatterszenen, welche ich in der Hinsicht nicht erwartet hätte. Auch tolle Miniaturarbeiten, wenn am Ende mehrere UFOs die Kleinstadt in Beschuss nehmen. Die Vampire haben mir optisch mehr zugesagt als die Vampire. Die Hauptfiguren Mary und Wayne haben prächtig miteinander harmoniert.

Fazit: Super charmant und spassig!

Infos:

O: Vampire Zombies... From Space!

Kanada 2024

R: Michael Stasko

D: Lloyd Kaufman, Judith O'Dea, Michael C. Gwynne, Jessica Antovski, Oliver Georgiou, Andrew Bee

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 98 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2025

Fassungen: Film am Brugggore Filmfestival gesehen = Uncut, in Englisch mit deutschen Subs. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: April 2025).

Commando Ninja 2: Invasion America

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

Commando Ninja 2: Invasion America

Story:

John Hunter (Eric Carlesi) ist zurück. Diesmal muss er Amerika vor allerlei Gefahren (Terroristen, Kommunisten, Zombies, Dinosaurier) retten…

Meine Meinung (BRUGGGORE-Cut):

Commando Ninja sah ich dazumal im Dezember des Jahres 2018. Gemäss meinem Review empfand ich daran grossen Gefallen. Da war die Fortsetzung, speziell an einem Filmfest, natürlich beschlossene Sache. Stutzig machte mich die Laufzeit. Die Laufzeit beträgt 120 Minuten und diese Version soll bereits um 30 Minuten gestrafft worden sein. Exklusiv für das Filmfestival. Laut den Brugggore Filmfestival sollen gar 40 Minuten rausgeflogen sein.

Spassiger und charmanter Retro-Trip und Zitate-Ansammlung und Hommage hin oder her, 120 Minuten sind selbst für diese Art Film verdammt lang. Daher waren einige Zweifel vorhanden. Vergleiche mit dem 1. Film kann ich nicht liefern, da ich mich an diesen kaum mehr erinnern kann. Commando Ninja 2: Invasion America macht aber, trotz zwei Stunden und auch wenn er selbst in dieser gestrafften Festivalversion noch immer etwas zu lang wirkt, viel Spass. Für Fans des 80er und 90er Jahre Action-Kinos ein gefundenes Fressen.

Die Anzahl Filme, Stars und Produktionen zu benennen, deren der Film huldigt, ist praktisch unmöglich. Predator, The Terminator, Stirb langsam, Jurassic Park, Rambo 3, Die Akte Jane, Austin Powers oder Commando, alles kommt vor. Egal ob 1:1 Szenen, Klamotten, Settings, Dialoge oder in Annährung auch die Musik. Der Film ist wie ein grosses Rätselraten. Auch der Abspann kommt sympathisch daher und sollte angesehen werden. Klar, es gibt Längen und vor allem Massen-Shoot-Out Szenen waren etwas lahm in Szene gesetzt. Besser und effektiver waren die  1:1 Duelle. 

Dann wird der Zuschauer auch mit Blut und Splatter belohnt. Ich bin erstaunt, wie gut diese Produktion für eine Kickstarter-Produktion aussieht. Unglaublich. Klar, es gibt paar Ausnahmen (einige Explosionen und der grosse, rennende T-Rex wirkte billiger als die andren Effekte/Kreaturen/Dinosaurier). Teilweise hatte ich fast das Gefühl, dass auch mechanische Effekte zum Einsatz kamen (der niedliche Baby T-Rex). Das Gezeigte hatte auch den Charme der australischen Serie Danger 5. Zum Teil fühlte ich mich sogar an diese und deren Charm erinnert (Menschen mit Dino-Köpfen). Nur das Finale empfand ich als enttäuschend.

Fazit: Spassiger Unsinn. Eine Fortsetzung, die im Abspann angeteasert wird, darf gerne kommen!

Infos:

O: Commando Ninja 2: Invasion America

Frankreich 2024

R: Benjamin Combes

D: Eric Carlesi, Stéphane Asensio, Lux Scandal, Philippe Allier, Floriane Fizaine, Thyra Hann, Phonephet Maxence Phonephet

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 120 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2025

Fassungen: Film am Brugggore Filmfestival gesehen = als «BRUGGGORE-Cut» (= Film Festivals bekommen einen eigenen, kürzeren Cut) und in Englischer Sprache (= Dub, O-Ton wäre Franz.). Der kommende DC soll eine über zwei Stunden lange Laufzeit haben. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: April 2025). In den USA wird der Film von Enjoy the Ride Records (Vertrieb wird Vinegar Syndrome übernehmen) auf Blu-Ray erscheinen.

Samstag, 15. März 2025

Robin Hood: Ghosts of Sherwood

Robin Hood: Ghosts of Sherwood

Story:

Robin Hood (Martin Thon) nimmt den Kampf gegen den reichen Sheriff of Nottingham (Tom Savini) auf. Nachdem Robin Hood im Kampf getötet wird, erwacht er dank einer Hexe (Anika Neubauer) wieder zum Leben. Später werden sie zu Zombies. Die Nichte vom Sheriff (Ramona Kuen) versucht nun, zusammen mit Little John (Kane Hodder) zu überleben…

Meine Meinung:

Der Film hat mich nie interessiert. Ich bekam den Film, mehr just for fun, vom Kollegen geliehen. Quasi als eine Art masochistischer Akt schaute ich mir diese miese Robin Hood-Verfilmung an (in 2D). Was soll ich sagen? Kurz: wie erwartet Scheissdreck! Alles an dem Film ist schlecht. Was kann man erwarten, wenn ein narzisstischer Möchtegern-Regisseur wie Oliver Krekel, sich als richtiger Filmemacher versucht? Das hat schon in Vergangenheit nicht funktioniert, und tut es auch jetzt nicht.

Der «legendäre» und «kultige» Label-Chef mit der grossen Klappe und viel «stinkendem Eigenlob», er liefert hier auch einen Cameo-Auftritt ab, wie das hier und da Jess Franco in seinen Arbeiten ebenso tat, führte mit Hilfe seiner Familie Regie und versuchte, einen internationalen Robin Hood Film im Horrorgewand zu drehen. Oliver Krekel, Gründer von Astro, war dabei auch für die bescheuerte Story und das wenig perfekte Editing zuständig. Nadine Krekel (seine Frau) hat den Film mitfinanziert. Sogar ihren Sohn liessen sie im Film integrieren. Wie bei einer echten Sekte.

Ich bin wahrlich kein Fan von Robin Hood. Die Idee, den Plot im Horrorgewand zu verpacken, hat eigentlich was. Etwas, was in letzter Zeit auch bei Motiven wie Comics oder Zeichentrickfiguren mehr und mehr Anwendung fand, da die Rechte ausgelaufen sind: Popeye the Slayer Man, The Mouse Trap (Micky Maus Horrorfilm) oder die schon veröffentlichten Winnie the Pooh: Blood and Honey sowie die Fortsetzung Winnie the Pooh: Blood and Honey 2. Ich nehme an, bei Robin Hood war es einfacher, die Rechte zu erwerben. Krekel würde wohl meinen, der Zeit Mal wieder voraus gewesen zu sein.

Der Film ist technisch auf keinem grossen Niveau. Auch als Horrorfan oder Sicht eines Splatter-Fans überzeugt der Film, der eigentlich sehr harmlos gehalten ist, nicht. Der Plot ist lahm und uninteressant und wird nicht Mal zu Ende erzählt. Zum Glück gab es nie eine Fortsetzung. Zwei Stunden absolut gähnende Langeweile mit hölzernen, miesen und unfreiwillig komischen Dialogen und «Schauspielern» aus der Hölle erwarten den Zuschauer. Martin Thon als linksradikaler (= die neuen Nazis) Robin Hood war absolut grottenschlecht. Totale Fehlbesetzung. Kane Hodder (Hatchet, Jason Goes to Hell: The Final Friday, Kill Her Goats) und Tom Savini (The Dark Half, Dawn of the Dead, From Dusk Till Dawn) sollten sich schämen, für den Film vor die Kamera getreten zu sein.

Fazit: Zeitverschwendung!

Infos:

O: Robin Hood: Ghosts of Sherwood

Deutschland, USA 2012

R: Oliver Krekel

D: Martin Thon, Tom Savini, Anika Neubauer, Ramona Kuen, Kane Hodder, Oliver Krekel

Laufzeit der deutschen DVD: 116:13 Min.

Gesehen am: 03.01.25

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von VZ-Handelsgesellschaft vor = 2D und 3D Fassung, Uncut, Deutsch/Englisch ohne Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Gibt es auch auf Blu-Ray.

Mittwoch, 17. April 2024

The Funeral

BIFFF 2024 Spezial

The Funeral

Story:

Cemal (Ahmet Rifat Sungar) arbeitet als Leichenfahrer. Sein neuster Auftrag beinhaltet die Leiche der jungen Zeynep (Cansu Türedi), einem Mordopfer. Der Auftrag ist mysteriös: für viel Geld soll er die Leiche aus dem Leichenschauhaus mitnehmen um einen Monat von der Bildfläche zu verschwinden. Danach würde er neue Instruktionen bekommen, wo er die Leiche hinzubringen habe. Als Cemal eines nachts Geräusche vernimmt, traut er seinen Augen nicht, als er Zeynep wach und atmend vorfindet…

Meine Meinung:

The Funeral fand ich mässig. Der türkische Film ist bemüht, Stimmung aufzubauen. Dies gelingt durch den langsamen Verlauf der Story, Gefühle der Einsamkeit und schöne Bilder der türkischen Settings (viel abgelegene Plätz, Natur…). Auf der anderen Seite hatte der Film klare Längen, das Schauspiel fand ich optimierungsbedürftig (vor allem von Lead Ahmet Rifat Sungar, wobei mich auch Cansu Türedi als Zombie oder Ghoul nicht wirklich voll überzeugte hat) und das Finale fand ich enttäuschend.

Der Film ist fast eine Art Kammerspiel zwischen Cemal, der sich plötzlich für die Untote verantwortlich fühlt, und ihr dann nach und nach Opfer präsentiert. Es gibt 1-2 blutige Momente, die gelungen sind. Das Finale gehört trotz vieler Opfer jedoch nicht dazu. Die Action-Parts (Einsatz einer Schusswaffe) fand ich fehl am Platz und wenig sehenswert in Szene gesetzt. Ich hätte gerne mehr Hintergrundinfos gehabt: was für Rituale hätten durchgeführt werden sollen, warum war Cemal nicht wirklich tot, welcher Vorteil resultiere für die Eltern etc.

Dazu kommt, dass der Film hier und da auch arg unglaubwürdig ist: als Cemal Zeynep wäscht (Blutflecken auf der Haut) geht das mit einem weissen Tuch, kaum nass, sehr einfach ab. Das ist in der Realität ganz anders. Im Fall von Zeynep war es sogar altes, eingetrocknetes Blut. Ich arbeite in der Pflege und da kommt es bei Bewohnenden nicht selten auch zu einem Sturz mit Verletzungsfolgen (Platzwunde, Rissquetschwunde, Schenkelhalsfraktur). Besonders im Kopfbereich blutet das a) massiv (zudem viele der Bewohnenden Blutverdünner haben) und b) lässt sich Blut von der Haut, schon nach kurzer Zeit, nicht so einfach abwaschen wie im Film dargestellt.

Fazit: Hat seine Momente, aber im Grossen und Ganzen nichts für meine Filmsammlung. 

Infos:

O: Cenaze

Türkei 2023

R: Orcun Behram

D: Ahmet Rifat Sungar, Emrah Altintoprak, Cansu Türedi, Gizem Erdem, Eren Çigdem

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 109 Min.

Gesehen am: BIFFF 2024

Fassungen: Gesehen am BIFFF 2024 Uncut, im O-Ton und mit englischen Subs. Eine DVD/Blu-Ray sind noch nicht angekündigt (Stand: April 2024).

Donnerstag, 11. April 2024

The Sin

BIFFF 2024 Spezial

The Sin

Story:

Si-young und Chae-yoon spielen als Tänzerinnen die Hauptrollen in einem Dance-Film. Gedreht wird an einer abgelegenen Universität. Ihre Tanzfähigkeiten sind dabei von Vorteil. Doch die Produktion wird von mysteriösen und bald tödlichen Ereignissen überschattet…

Meine Meinung:

Ich wusste nicht viel über The Sin, einen neuen südkoreanischen Horrorfilm. Die Inhaltsangabe der BIFFF-Homepage wie auch die Infos, welche die Filmemacher am BIFFF VOR der Sichtung auf der Bühne verraten haben, haben zumindest einen Punkt schon verraten: es kommen auch Zombies vor! Kein Fantasy Filmfest ohne Zombiefilm. The Sin des mir total unbekannten Regisseurs Han Dong-seok ist jedoch ein wilder Genre-Mix mit unzähligen Twists die nicht vorhersehbar sind.

Daher ist es nicht schlimm, dass man weiss, dass auch Zombies eine Rolle spielen. Der Film fesselt und startet interessant. Der Film und seine Stimmung sind ernst und düster. Dass die Hauptfigur in der Vergangenheit etwas Schlimmes erlebt hat, wird immer wieder in kurzen Flashbacks angedeutet. Der Film ist gut gefilmt, technisch stark und die Tanz-Choreographie ist besonders gelungen und erinnert an das Remake von Suspiria. Ich mochte die 1. Filmhälfte, da ruhig (Unheil kündigt sich an), mehr als die 2. Hälfte.

Der mir unbekannte Cast hat ihre Sache gut gemacht, auch wenn die Figuren nur wenig sympathisch waren. Der Film bietet einige blutige Momente, aber im Vergleich zu z.B. südkoreanischen Serien à la All of Us Are Dead auf Netflix zieht der Film klar den Kürzeren in Sachen Anzahl und Qualität der Effekte. Ab einem gewissen Punkt und vor allem im letzten Viertel übertreibt es der Film dann aber klar mit den ewigen Wendungen. Wo ich zuvor noch gefesselt war oder gespannt lauschte, wie es weitergeht, verlor ich stetig an Interesse. Der Verlauf der Handlung und der Figuren wird schlicht immer abstruser und unglaubwürdiger, so dass sich der Film auch am Ende sehr zieht und kein Ende finden will. Schade um die interessante 1. Filmhälfte…

Fazit: Da wollte die Drehbuchschreiberin zu viel des Guten, mit negativem Fazit! 

Infos:

O: Deo Ssin

Südkorea 2023

R: Han Dong-seok

D: Kim Yoon-hye, Song Yi-jae, Park Ji-hoon, Lee Sang-ah

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 102 Min.

Gesehen am: BIFFF 2024

Fassungen: Gesehen am BIFFF 2024 Uncut und im O-Ton mit englischen Subs. Eine DVD/Blu-Ray sind noch nicht angekündigt (Stand: April 2024).

Dienstag, 14. November 2023

Poultrygeist - Night of the Chicken Dead

Poultrygeist - Night of the Chicken Dead

Story:

Auf ehemaligem Indianer-Land wird, trotz Warnungen, ein Fast-Food Restaurant gebaut. Die Angestellten (Jason Yachanin, Robin L. Watkins, Joshua Olatunde, Caleb Emerson, Rose Ghavami, Khalid Rivera) und Gäste (Kate Graham, Allyson Sereboff, Joe Fleishaker, Lloyd Kaufman, Brian Cheverie) kämpfen dort gegen Chicken Zombies um ihr Überleben…

Meine Meinung:

Poultrygeist - Night of the Chicken Dead habe ich seit 2008 nicht mehr gesehen. Zeit für eine Neusichtung. Der Film fliegt leider aus der Sammlung. Schlecht ist Poultrygeist - Night of the Chicken Dead nicht, einfach nicht mehr gut genug für die Sammlung. Es besteht kaum Motivation, den Film jemals wieder zuschauen. Dabei fängt der Film mit herrlich ekligen Geschmacklosigkeiten erst Mal gut an. Die ersten 20 Minuten haben wirklich überraschend viel Spass gemacht, wenn man kein Niveau erwartet.

Danach folgt das Hauptproblem: Längen im Mittelteil! Der Film ist mit einer Laufzeit von 100 Minuten gut 20-30 Minuten zu lang. In Mittelteil flacht der Film dann stark ab. Gore gibt es im Mittelteil zu wenig, Geschmacklosigkeiten bleiben zwar vorhanden, aber der Plot tritt nicht von der Stelle und lahme Songs (der Film ist z.T. auch ein Musical) dominieren. Erst im Finale wird der Film dann wieder sehenswert. Und genau wegen dem lahmen Mittelteil bleibt der Film auch nicht in der Sammlung.

Wer Troma-Filme, Trash, Geschmacklosen, nackte Tatsachen und politisch unkorrekten Humor mag, kann sich Poultrygeist - Night of the Chicken Dead auf jeden Fall ansehen. Der Film hat viele verrückte, fantasievolle und innovative Ideen, die teilweise herrlich amüsant und sehenswert geworden sind. Auch die grosse Anzahl an Splatter-Szenen und Effekte sind sehr gut geworden. Vor allem das Massaker der Zombie-Chicken im Finale war das Highlight des Filmes. Dazu kommen diverse Monster-Kreationen und Hommagen an frühere Troma-Filme (der Monster-Penis aus Tromeo and Juliet oder der immer ewig recycelte Auto-Crash). Die Effekte sind allgemein herrlich und absolut sehenswert.

Jason Yachanin und Kate Graham geben ein sympathisches Duo ab. Regisseur Lloyd Kaufman (The Toxic Avenger, Hanger) spielt eine kleinere Nebenrolle. Auch sonst gibt es im Film Altbekannte wie Joe Fleishaker zu sehen, der in einigen der ekligsten Szenen im Film abbekommen hat (wobei es da unendlich viele Gibt mit unzähligen Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen). Ihn sah man in vielen Troma-Filmen wie Troma's War, The Toxic Avenger Part II, Sgt. Kabukiman N.Y.P.D., Terror Firmer. Einen Gastauftritt legt Ex-Porno-Star Ron Jeremy hin. Der Film erinnert vom Setting an die neuste Necrostorm-Produktion Taeter Burger, welche auch in einem Fast-Food Lokal spielt.

Fazit: Hätte ein grosser Kracher werden können, hätte der Film nicht so viele lahme Füllszenen im Mittelteil abbekommen. Schade. Für Troma-Fans dennoch sehenswert!

Infos:

O: Poultrygeist - Night of the Chicken Dead

USA 2006

R: Lloyd Kaufman

D: Jason Yachanin, Kate Graham, Allyson Sereboff, Robin L. Watkins, Joshua Olatunde, Caleb Emerson, Rose Ghavami, Khalid Rivera, Joe Fleishaker, Lloyd Kaufman, Ron Jeremy, Brian Cheverie

Laufzeit der US-DVD: 102:49 Min.

Gesehen am: Okt. 2008 / Neusichtung am: 04.10.23

Fassungen: Mir lag die limitierte US-DVD von Troma vor = Eggs-clusive 3-Disc Edition = Uncut, viele Extras, O-Ton, keine Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Auch die US-Blu-Ray oder deutsche DVD haben keine Untertitel.

Donnerstag, 19. Oktober 2023

Night of the Living Dead


Horroktober 2023

Night of the Living Dead

Story:

Diverse Überlebende (Patricia Tallman, Tony Todd, Tom Towles, William Butler, Katie Finneran) verschanzen sich in einem Haus und kämpfen ums Überleben, als Horden von Zombies auftauchen…

Meine Meinung:

Night of the Living Dead ist in meinen Augen nach wie vor ein sehr gutes Horror-Remake zu George A. Romeros Zombieklassiker mit dem gleichnamigen Titel aus dem Jahr 1968, der wohl die berühmteste Zombie-Reihe der Welt lostrat (Dawn of the Dead, Day of the Dead). Neu ist, dass hier auch auf Effekte und eine starke Frauenrolle wert gelegt wird. Anders als im Original wandelt sich Barbara hier von der ängstlichen, hysterischen Frau zur knallharten Überlebungskünstlerin.  

Ansonsten handelt es sich, mehr oder weniger, um denselben Plot wie im Original. Regie führte Effekte-Techniker Tom Savini (From Dusk Till Dawn, Land of the Dead, Deathdream), der in den 80ern wohl seine besten Arbeiten ablieferte (Friday the 13th: The Final Chapter, Maniac, Freitag der 13., The Texas Chainsaw Massacre 2). Und als Regisseur war es selbstverständlich, dass Tom Savini auch die Effekte für das besprochene Remake erstellte. Eine kleine Schande, dass einige der besten Szenen der Zensur zum Opfer gefallen sind.

Die Zombie-Make-Up Masken sind superb. Der eine Zombie (mit der Naht, erfolgt durch die Autopsie) erinnert dabei an den Italo-Film Let Sleeping Corpses Lie. Das Grauen wird, wie im Original, quälerisch langsam deutlich. Und stellt auch die Menschen untereinander als potenzielle Gegner dar. Sei es den von Anfang an unsympathischen Choleriker Cooper oder die schiesswütigen Rednecks am Ende. Der Grundidee von George A. Romero wird damit Früchte getragen. Was den Cast angeht, ist ein grosser, späterer Horrorstar dabei: Tony Todd (Candyman's Fluch). Und in einer kleinen Rolle ist Bill Moseley (House of 1000 Corpses) zu sehen.

Der Film fängt ohne lange Einleitung an und der Film bleibt fesselnd, actionreich und spannend. Die Effekte sind soll anzusehen und auch der Cast macht seine Sache sehr gut. Wer jedoch das Original kennt, wird in dem Remake wenig neue Überraschungen vorfinden. Dem sollte sich der Zuschauer bewusst sein. Da gibt es sicher jene, die finden das gut und hätten Neuerungen kritisch betrachtet und umgekehrt. Man kann es nie allen recht machen. Apropos Remake: Angeblich sollte Tom Savini auch ein Remake zu Umberto Lenzis Film Nightmare City verwirklichen – doch in den letzten Jahren gab es dazu keine News mehr. Wohl ein Projekt, welches nie das Licht der Welt erblicken wird…

Fazit: Wer gerne klassisches Zombie-Kino mag, sprich die langsamen Fleischfresser, macht mit Tom Savinis Remake nichts falsch – im Gegenteil, es lohnt sich!

Infos:

O: Night of the Living Dead

USA 1990

R: Tom Savini

D: Patricia Tallman, Tony Todd, Tom Towles, William Butler, Katie Finneran

Laufzeit der US-DVD: 88:11 Min.

Neusichtung am: Okt. 2023 / Sichtung der UHD: 14.06.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Columbia Pictures vor = zensierte US-R-Rated Kinofassung (eine echte Uncut gibt es nicht), solide Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs vorhanden. Für die US-Freigabe wurden vor dem Kinostart mehrere blutige Kopfschüsse bei Zombies zensiert und/oder durch unblutige Einstellungen ausgetauscht. Auch die Szene mit dem Schürhaken im Zombiekopf wäre ursprünglich grafischer ausgefallen. In Deutschland auch nur in dieser Version zu haben. Gibt es auch auf Blu-Ray von Nameless Media. Der Film ist bzw. war (?) in Deutschland lächerlicherweise sogar Mal verboten, wenn ich nicht irre. Nachtrag Juni 2026: Meine Gebete wurden erhört: Night of the Living Dead wurde 2025 erstmals offiziell in der völlig unzensierten Version veröffentlicht. Der Film, der dazumal (1990) für seine US-Kinofreigabe in Gewaltszenen zensiert wurde, gibt es nun schick restauriert auf Blu-Ray und UHD. Mir lag die deutsche Steelbook Fassung von Sony / Plaion Pictures vor. Ich sah mir die UHD an = Englischer O-Ton mit englischen Subs, Uncut, neues Master. Das Master beginnt in s/w und wird im ersten Viertel farbig. Die ehemals zensierten Szenen erstrahlen in einer hervorragenden Qualität. Von den zwei Tonspuren sah ich mir die DD 5.1 Tonspur an. Die war ein Genuss. Den deutschen Ton gibt es nur für die zensierte Kinofassung. Der Film hat die Neusichtung bestanden. Sehr solider Zombiehorror mit tollem Cast (Tony Todd, Patricia Tallman, Bill Moseley). Trotz Regie und Effekten von Tom Savini, ist der Film eigentlich relativ harmlos gehalten, was das frühere Verbot in Deutschland (oder die US-Kinozensur) noch lächerlicher erscheinen lässt. Das Verbot wurde 2018 bzw. 2020 aufgehoben. Horrorfans sollen sich den Film in dieser Form nicht entgehen lassen. 

Donnerstag, 22. Juni 2023

Dead Heat

Dead Heat 

Story:

 

Zwei Cops (Treat Williams, Joe Piscopo) bekommen es in einem sonderbaren Fall mit Zombies zu tun…

 

Meine Meinung:

 

Dead Heat ist ein untypischer Film da Mix aus 80er Jahre Actionfilm mit Buddy-Movie Motiven und Zombiefilm inklusive Horror-Ton und Make-Up Effekten und Masken von Steve Johnson (Howling IV: The Original Nightmare, A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master, Videodrome, Predator, The Dentist, Necronomicon, Night Angel), der, wie man sieht, vor allem im Horror-Genre aktiv war. Die letzte Sichtung von Dead Heat ist unendlich viele Jahre her.

 

Zu Ehren von Treat Williams, der bei einem Motorrad-Umfall am 12.06.23 ums Leben kam, gab es eine Neusichtung. Dead Heat hat mir gut gefallen. Der Mix aus 80er Jahre Action, flotten Sprüchen und Horror- und Make-Up Effekten inklusive Humor machen Dead Heat zu einem abwechslungsreichen, unterhaltsamen und kurzweiligen Vergnügen. Treat Williams und Joe Piscopo harmonieren prächtig. Den Film, den Inhalt und die Dialoge dürfen nicht ernst genommen werden. In einem Gastauftritt ist Vincent Price (From a Whisper to a Scream) zu sehen.

 

Die Chinatown-Sequenz hat ein wenig an John Carpenters Big Trouble in Little China erinnert, an welcher Effekte-Künstler Steve Johnson auch beteiligt war. Die Sequenz ist eine der besten in Dead Heat, da fantasievoll und horrorgeladen. Die Verwesungs-Effekte, lebenden Leichen, blutigen Shoot-Outs oder die Schmelz-Szene sind einige der Highlights des Filmes. Die Action-Szenen (Prügeleien, Shoot-Outs, Krankenwagen Crash und Explosion) sind souverän und solide in Szene gesetzt. Leider wurde der Film für die R-Rating Freigabe zensiert. In einigen Szenen wirkt es so, als hätte man ursprünglich mehr gesehen. Schade um den Fleiss von Steve Johnsons Effekt-Kreationen.

 

Fazit: Interessanter Mix aus Action- und Horror vom Regisseur von The Punisher. Fans von 80er Jahre Filmen zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Dead Heat

 

USA 1988

 

R: Mark Goldblatt

 

D: Treat Williams, Joe Piscopo, Lindsay Frost, Darren McGavin, Vincent Price, Clare Kirkconnell, Keye Luke

 

Laufzeit der schweizerischen DVD: 79:48 Min.

 

Neusichtung am: 15.06.23

 

Fassungen: Mir lag die DVD aus der Schweiz von Atlantis Film vor = Liegt in Deutsch und Englisch vor (ohne Subs). Es gibt exklusive Extras, u.a. einen Bonusfilm (Cut) und geschnittene und erweiterte/alternative Szenen eines VHS aus Norwegen. Der Film wurde für die R-Rating Freigabe in den USA in Gewaltszenen zensiert. Eine "echte Uncut Fassung" gibt es nicht. Die qualitativ beste Fassung dürfte die US-Blu-Ray und UHD aus den USA sein (Vinegar Syndrome). Die deutsche DVD von Paragon Movies / Edel bietet eine Langfassung (Szenen der norwegischen VHS sind im Film enthalten). Ob diese Szenen in der US-Blu-Ray im Film oder nur im Bonus zu sehen sind, ist mir nicht bekannt.

Dienstag, 23. Mai 2023

The Twelve Fairies

The Twelve Fairies 

Story:

 

King Evil (?) will Buddha töten. Lotus Guard Bai Ma (Shadow Liu Chih-Yu) macht sich auf ihrer Reise, um King Evil zu stoppen, auf die Suche nach den 12 Animals (Cheng Hoi-Yuen, Yang Hsiung, An An, Lin Hsiao-Lu, Siu Huen, Lee Chih-Chi, Liu Chi-Han, Lin Kuang-Yung, Hsu Yu-Ta, Liu Chun, Cheng Tung-Chuen, Pang San), welche sie im Kampf unterstützen sollen…

 

Meine Meinung:

 

The Twelve Fairies ist Chiu Chung-Hings letzter Film, wie es scheint. Zuvor hat Chiu Chung-Hing dem Fan bereits sehenswerte und effektgeladene Fantasy-Action aus Taiwan spendiert. Man denke da nur an Titel wie A Heroic Fight, Hello Dracula, The Child of Peach oder Magic of Spell. Auch an anderen Fantasy-Filmen und/oder normalen Filmen wie Shaolin Drunkard, The Miracle Fighters oder Secret Rivals 3 war er beteiligt. Ab 1990 wurde es dann leider leise um Chiu Chung-Hing.

 

The Twelve Fairies ist im Grossen und Ganzen gut. Es sei aber gesagt, dass der Film klar schlechter als z.B. The Child of Peach plus Fortsetzungen, Kung-Fu Wonder Child oder King of the Children ist. Das liegt daran, dass es weitaus weniger Action/Effekte und vor allem auch weniger Lin Hsiao-Lu (Iceman Cometh, Horrible High Heels, Dragon Kid, The War Dogs, Strange Tales of Ghosts, Haunted House Elf, The Dignified Killers, Wandering Heroes) zu sehen gibt. Das ist ähnlich wie in The Expendables. Wenn sich jemand wie Lin Hsiao-Lu den Film mit elf weiteren Co-Stars plus Shadow Liu Chih-Yu teilt, dann kann sie ja auch nicht nur im Mittelpunkt stehen.

 

Dem Film hätte ich meinen Augen deutlich mehr Action-Szenen gut getan. Davon gibt es im ¼ zu sehen (u.a. auch ein Kämpfe gegen Zombies) und dann eigentlich fast erst im Finale wieder. Und das ist zu wenig. Der Mittelteil wird von Klamauk dominiert und den verschiedenen Tier-Charakteren. Zuweilen verschwindet der von Lin Hsiao-Lus gespielte Charakter auch einfach um erst kurz vor dem Finale wieder aufzutauchen. Die anderen Tier-Figuren sind deutlich weniger interessant und teilweise auch nervend.

 

Nebst Lin Hsiao-Lu sind nur zwei weitere Namen eine Erwähnung wert. Zum einen die damals, wenn ich es richtig gerechnet habe, 12jährige Shadow Liu Chih-Yu, die dazumal vor allem mit den Hello Dracula Filmen grosser Erfolge feierte (Hello Dracula, Hello Dracula 2, Hello Dracula 3, Hello Dracula 4, Hello Dracula 5, Hello Dracula Serie). Sie spielt die Hauptrolle Lotus Guard. Und als Priester (am Anfang des Filmes) ist Venom-Star Lu Feng (Crippled Avengers) in einer Kurzrolle zu sehen.

 

Der Film startet mit einer Zeichentrick-Animation und erinnert dabei hier und da an grössere Vorbilder wie Tom und Jerry sowie Looney Tunes (Road Runner). In der Sequenz wird die Legende der 12 Animals erzählt. Für westliche Zuschauer geht’s doch etwas zu schnell, aber amüsant und origineller Beginn in den Film. Der Humor ist einerseits grenzdebil doof, auf der anderen Seite auch mit Folter oder Nackt-Szenen (Hinterteile) gemixt. Unausgegorener Mix wie die Fans es aus dem Genre nicht anders kennen und manchmal auch mögen. 

 

Die Kostüme, CGI-Effekte, Gimmicks der Kämpfer und Monster-Masken (der Kopf von King Evil erinnerte an das Monster aus Story of Ricky), besonders im Finale, sind cool, fantasievoll, charmant und genau nach meinem Geschmack. In der Szene geht es, für einen "Kinderfilm", hier und da auch recht blutig her und zu, wenn praktisch alle Tier-Charaktere sterben…

 

Fazit: Wer Child of Peach und Co. mochte, sollte die Erwartungen reduzieren. Dann kann The Twelve Fairies auch trotz "zu wenig Lin Hsiao-Lu" Spass machen!

 

Infos:

 

O: Xin Shi Er Sheng Xiao

 

Taiwan 1990

 

R: Chiu Chung-Hing

 

D: Cheng Hoi-Yuen, Yang Hsiung, An An, Lin Hsiao-Lu, Siu Huen, Lee Chih-Chi, Liu Chi-Han, Lin Kuang-Yung, Hsu Yu-Ta, Liu Chun, Cheng Tung-Chuen, Pang San, Lu Feng

 

Laufzeit der HK-LD: Ca. 92 Min.

 

Gesehen am: Feb. 2016 / Neusichtung am: 20.04.23

 

Fassungen: Für die 2. Sichtung lag mir nun erstmals die HK-LD von Mei Ah vor = Mandarin/Canto mit festen englischen und chinesischen Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Als Alternative gibt es vom gleichen Label noch die VCD (welche ich nun verkaufe) und eine LD aus China (vom Mei Ah China Ableger-Label Guangzhou Tung Ah), die wohl 1:1 der HK-LD entsprechen dürfte. Eine DVD, Blu-Ray und/oder deutschsprachige Fassung gibt es nicht (Stand: April 2023).