The Immigrant Policeman
Story:
New Yorker Cop Peter (Anthony Tang Ho-Gwong) und sein Partner Jimmy (Franklin Liu) sind einer Lieferung aus Hong Kong auf der Spur. Inhalt: gefälschte Uhren. Die Spur führt zum vermissten Vater von Peter (Kenneth Tsang Kong)…
Meine Meinung:
The Immigrant Policeman hat mir nur mässig gefallen. Es handelt sich bei dieser Produktion aus Hong Kong um ein Drama aus dem Jahr 1989. Regie führte Luk Chi Gong und das sollte, zumindest laut Filmdatenbanken, seine einzige Regiearbeit bleiben. Zwar gibt es vereinzelt auch wenige Momente, in denen z.B. von Schusswaffen oder anderen Mordgegenständen Gebrauch gemacht wird, aber am Ende sind diese Momente viel zu selten, um als Action-Drama durchzugehen.
Der Film nimmt sich dem Thema Immigration an. So spielt die Handlung in New York und betrifft Cop Peter, der von Anthony Tang Ho-Gwong (Princess Madam) gespielt wird. Dieser wird von seinem schwarzen Partner (der natürlich auch Chinesisch spricht, wie alle Menschen in New York) unterstützt. Dessen Name wird als Franklin Liu gelistet. Mir ist nicht bekannt, ob das sein richtiger Name ist oder es sich um ein Pseudonym handelt. Die Drehorte vor Ort und das New York Setting heben den Film von anderen HK-Produktionen aus der Zeit ab.
Anthony Tang Ho-Gwong macht seine Sache solide. Ein Schauspieler, der mir ansonsten nicht bekannt ist. Anders sieht es aus was die Co-Stars Kenneth Tsang Kong (The Virgin Sword, Drugs Area) und Phillip Chan (Carry On Yakuza, Gun Is Law, Foxbat) angehen. Letzterer war gern als Polizist zu sehen, da auch in echtem Leben ein Polizist gewesen. Das hat ihn für solche Produktionen ausgezeichnet, auch wenn er hier den Gangster spielt und nicht einen heroischen Cop. Ich sah mir den Film als südkoreanische Fassung an und die Tatsache, dass der Film nicht im O-Ton vorlag und englische Untertitel fehlten, machte das dialoglastige Drama langatmig.
Fazit: Für meinen persönlichen Geschmack zu viel Drama, zu wenig Action.
Infos:
O: Jing cha ye yi min
HK 1989
R: Luk Chi Gong
D: Anthony Tang Ho-Gwong, Kenneth Tsang Kong, Franklin Liu, Phillip Chan
Laufzeit der koreanischen VHS: 86:13 Min.
Gesehen am: Aug. 2026
Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS von Jung Woo
Cinema vor = statt O-Ton Kantonesisch in Mandarin mit koreanischen Subs, sah
Uncut aus. Solide bis zu dunkle Bildqualität. Zudem habe ich noch eine Kopie
der US-VHS von Rainbow (Kantonesisch mit englischen und chinesischen Subs).
Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Aug. 2026).
