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Sonntag, 22. März 2026

Lone Wolf McQuade

Lone Wolf McQuade

Story:

Texas Ranger McQuade (Chuck Norris) muss sich neuerdings mit einem Partner (Robert Beltran) rumschlagen und nimmt den Kampf gegen eine Gangsterbande (u.a. David Carradine) auf. Seine Freundin (Barbara Carrera) sowie seine Tochter (Dana Kimmell) geraten zwischen die Fronten…

Meine Meinung:

Lone Wolf McQuade ist ein US-Actionfilm der auch als Vorläufer der ca. zehn Jahre später realisierten Kult-TV-Serie Walker, Texas Ranger angesehen wird. Die Serie kenne ich (noch) nicht, aber Chuck Norris (The Delta Force, Slaughter in San Francisco, Invasion USA, The Way of the Dragon, Code of Silence, Hero and the Terror, The Expendables 2) spielt einen ähnlichen Charakter wie später in der Serie. Der Anfang der 80er Jahre Actionfilm wurde u.a. von Chuck Norris Bruder Aaron produziert und wurde zu Ehren von Chuck Norris, der überraschend am 19.03.26 starb, angesehen und aufgefrischt (die einzige Sichtung erfolgte im Jahr 2012).

Ich wusste mit Ausnahme der Bösewichts-Rolle von David Carradine (Kill Bill: Vol. 1 + 2, Sundown - The Vampire in Retreat, Sonny Boy, Dead & Breakfast) nichts mehr über den Film. Daher freute ich mich auf die Neusichtung. Diese hat der Film von Steve Carver bestanden. Es handelt sich um die zweite Zusammenarbeit zwischen Steve Carver und Chuck Norris. 1981 drehte sie zusammen Der Gigant (= Wunschliste). Lone Wolf McQuade ist der fast perfekte Film für Chuck Norris und voll auf seinen Star zugeschnitten. McQuade wird von Beginn an schon fast gottgleich dargestellt. McQuades Heldenstatus sorgt für viel Schmunzeln. Fans von Chuck Norris werden daher voll auf ihre Kosten kommen.

Der Film hat mich bestens unterhalten. Zwar sind die Inhalte jeweils ähnlich, 08/15 und austauschbar, auf der anderen Seite werden solche Filmklischees und Stereotypen von den Fans auch genauso erwartet und (auch heute noch zurecht) abgefeiert. Der Film unterhält durch tolle Sprüche, eine gewisse Komik die, wie bereits erwähnt, zum Schmunzeln einlädt, und starke Action-Szenen, die abwechslungsreich inszeniert sind. Es wird geschossen, explodiert und gekämpft. Das einzige, kleine Manko, welches ich dem Film ankreiden kann, sind die blutleeren Schiessereien. Das war auffällig. Auf der anderen Seite handelt es sich auch nicht um einen R-Rated-Streifen. Und David Carradine gibt einen überzeugenden Bösewicht ab.

Fazit: Must See Titel für Chuck Norris Fans!

Infos:

O: Lone Wolf McQuade

USA 1983

R: Steve Carver

D: Chuck Norris, David Carradine, Barbara Carrera, Leon Isaac Kennedy, Robert Beltran, L.Q. Jones, Dana Kimmell, R.G. Armstrong, Daniel Frishman

Laufzeit der US-Blu-Ray: 107:11 Min.

Gesehen am: Nov. 2012 / Neusichtung am: 22.03.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von MGM/20th Century Fox vor = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität. Nebst O-Ton (und unzähligen Untertiteloptionen) gibt es u.a. auch die deutsche Tonspur. Den Film gibt es in der Form auch in Deutschland auf Blu-Ray (dürfte 1:1 inhaltsgleich sein).

Donnerstag, 29. Januar 2026

Game of Death

 

Game of Death

Story:

Billy Lo (Bruce Lee, Kim Tae-Jeong, Chen Yao-Po) wird während Dreharbeiten von mafiösen Gangstern (Hugh O'Brian, Dean Jagger) erpresst. Um diesen entkommen zu können, täuscht Billy seinen Tod vor. Doch die Gangster lassen nicht locker und entführen Billys Freundin (Colleen Camp), ehe es in einem Restaurant zum Finale mit den Endgegnern (Dan Inosanto, Kareem Abdul-Jabbar, Ji Han-Jae) der Gangster kommt…

Meine Meinung (Alternate Mandarin Version):

Game of Death wurde zu Ehren von Ji Han-Jae angesehen, der am 28.01.26 verstorben ist. Ji Han-Jae war ein Hapkido-Meister und wurde daher von Bruce Lee auserwählt, in seinem nie zu Ende gestellten Game of Death einen der Endgegner zu spielen. Ji Han-Jae spielte zu der Zeit auch in der Golden Harvest Produktion Hapkido an der Seite von Angela Mao mit. Game of Death wurde nicht zu Ende gedreht, da Bruce Lee unerwartet verstarb. So gibt es nur ca. 15 Minuten an Filmmaterial mit Bruce Lee zu sehen. Der Film wurde durch Golden Harvest und dank der Mithilfe von Robert Clouse (Regisseur von Enter the Dragon) sowie Sammo Hung (Der kleine Dicke mit dem Superschlag) fertig gestellt.

In den chinesischen Fassungen werden nebst Bruce Lee auch Sammo Hung sowie Robert Clouse als Regisseure gelistet. Die Kampf-Choreographie besorgte nach dem Ausscheiden von Bruce Lee auch Sammo Hung, der zudem im Film auch als Ringkämpfer (Kampf gegen Robert Wall) zu sehen ist. Ein gelungener Kampf. Sammo Hung hat allgemein eine gute Arbeit verrichtet. Natürlich sind die Szenen mit dem echten Bruce Lee, die praktisch alle nur im Finale vorkommen und die Kämpfe gegen Ji Han-jae, Danny Inosanto sowie Kareem Abdul-Jabbar zeigen, am besten und allein deshalb ist der Film schon sehenswert. Chuck Norris hingegen ist nur in Archiv-Szenen aus The Way of the Dragon zu sehen. Roy Chiao (Killer Wears White) fehlt in der alternativen Mandarin-Fassung (in meinen Augen kein Verlust).

Aber auch die anderen Actionszenen, choreographiert von Sammo Hung (Ringkampf, Lagerhallen Kämpfe, Teehaus Kampf), sind lohnenswert. In der Lagerhalle gibt es viele Motorrad-Stunts und Zeitlupenaufnahmen zu sehen. Auch der gelbe Anzug, den Bruce Lee im Finale tragen sollte und in unzähligen Filmen als Hommage verwendet wurde (Jacky Cheung in High Risk oder Uma Thurman in Kill Bill: Vol. 1), kommt vor. Stark war auch der besagte Teehaus-Kampf mit Casanova Wong (Master Killers), der dann auch in der nicht offiziellen Fortsetzung Game of Death II Verwendung finden sollte. Eine tolle Sequenz, in der auch Kicker Casanova Wong zeigen kann, was er draufhat.

Fazit: Einer der besten Bruceploitation-Filme und nur schon alleine wegen den echten Bruce Lee Aufnahmen sehenswert!

Gefolgt von: Game of Death II

Infos:

O: Siwang youxi (Mandarin Titel)

HK, USA 1978

R (Alternate Mandarin Version): Bruce Lee, Sammo Hung, Robert Clouse

D: Bruce Lee, Kim Tai-chung, Colleen Camp, Robert Wall, Sammo Hung, Casanova Wong, Ji Han-jae, Danny Inosanto, Chuck Norris, Kareem Abdul-Jabbar, James Tien, Hugh O'Brian, Dean Jagger

Laufzeit der UK-Blu (Alternate Mandarin Version): 90:20 Min.

Gesehen am: Mai 2008 (Internationale Fassung) / Neusichtung (Alternate Mandarin Version): 29.01.26

Fassungen: Die Neusichtung wurde als UK-Blu-Ray via Bruce Lee at Golden Harvest Set von Arrow Video durchgeführt. Im Set sind unzählige Fassungen zu Game of Death enthalten: Internationale Fassung (nur in Englisch), Alternative jap. Fassung, die chinesische Fassung, eine alternative Kantonesische Fassung, eine alternative Mandarin Fassung sowie die legendäre The Final Game of Death Fassung (223 Min.) Version mit allem Material, welches Bruce Lee selbst drehte inklusive der legendären, zuvor nie gesehen «log fight» Kampfsequenz. Für die Neusichtung schaute ich mir die alternative Mandarin Fassung an. Diese ist bis auf die entschärften Nunchakus (im Kampf Bruce Lee gegen Danny Inosanto) sehenswert da anderer Vorspann, anderes Ende und sowohl die Teehaus Kampfszene mit Casanova Wong sowie die Kampfszene mit Ji Han-jae sind in der Fassung enthalten. Mandarin Audio passt zu den Filmen aus der Zeit auch am besten. Auch die Musik ist passend (ich ziehe den Joseph Koo Track dem US-Soundtrack vor). Es gibt dazu Unmengen an Extras auf der Disc (Interviews etc.). Die The Final Game of Death Fassung werde ich demnächst auch noch schauen. In Deutschland bisher (als Mein letzter Kampf) nur als internationale Version zu erwerben.

Samstag, 22. Februar 2025

The Way of the Dragon

 

The Way of the Dragon

Story:

Tang Lung (Bruce Lee) wird von Hong Kong nach Italien, Rom geschickt. Er soll dort helfen, dass Restaurant von Cheng Ching Hua (Nora Miao) vor Gangstern (Jon Benn, Wei Ping-Ao, Chuck Norris, Robert Wall, Hwang In-Shik, Piet Schweer) zu beschützten, welche Cheng Ching Hua zum Kauf zwingen wollen…

Meine Meinung:

Nach den Erfolgen, die Golden Harvest mit Bruce Lee in The Big Boss und Fist of Fury eingefahren hatte und die Jimmy Wang Yu als Hong Kongs Superstar ablöste, wurde Bruce Lee Vertrauen geschenkt, indem er für seinen 3. Film für Golden Harvest nicht nur als Hautfigur und Star vor der Kamera stand, sondern Bruce Lee, der den Film auch produzierte, sollte auch Regie führen und das Drehbuch schreiben inklusive die Kampfszenen choreographieren.

Da Bruce Lee später so überraschend starb, sollte The Way of the Dragon sein einziger Spielfilm sein, in dem er auch Regie führte. The Way of the Dragon, dessen Produktion sehr spannend verlief (ich empfehle die Extras der Arrow Video Disc zu sichten, viele interessante bis berührende Infos), wurde vor Ort in Italien gedreht. Mit einer HK-Crew, mit einem Italienischen Cast und mit weiteren Ausländern aus den USA. Ein internationaler Mix. Aus Italien wurde Malisa Longo (Salon Kitty) für einen amüsanten Cameo-Auftritt vor die Kamera geholt (und sie wird dennoch als «Hauptfigur» im Vorspann erwähnt).

Aus den USA heuerte Bruce Lee den damaligen Welt-Champion Chuck Norris (Invasion USA, Code of Silence, Hero and the Terror) und später in Rom vor Ort dessen Schüler Robert Wall (Enter the Dragon) für die Rollen als Bösewicht an. Aus Korea wurde Hwang In-Shik (Hard Bastard, Dragon Lord) eingeflogen, der ebenfalls einen der Bösewichte spielen sollte. Hauptbösewicht wird von Jon Benn (The Clones of Bruce Lee, Challenge of the Tiger) gespielt, dessen rechte Hand von Wei Ping-Ao (= Comic-Charakter) und als Kleingangster wurden auch internationale Namen verpflichtet (z.B. den aus Schweden stammende Piet Schweer). Nora Miao (The Beauty Escort, The Kung Fu Kid) und Shaw Brothers Star Anthony Lau (The Brothers, The Pure and the Evil) haben grosse Rollen bekommen.

Ich sah den Film schon lange nicht mehr. Ich hatte den Film nicht mehr als so lustig in Erinnerung und der Klamauk und Humor war schon sehr gewöhnungsbedürftig. Bruce Lees Figur, aus dem fernen Hong Kong kommend, vom Landei in die Grossstadt, zuzusehen, wie er mit der Moderne und neuen Kultur Probleme hat, war schon ein Mix aus amüsant, unterhaltsam, gewagt und eigentlich doof statt wirklich lustig. Auch das Overacvting der Bösewichte geht in diese Richtung, abgesehen von dem Trio, welches erst vor dem Finale im Film eingeflogen wird (Chuck Norris, Robert Wall, Hwang In-Shik). Chuck Norris erste Szene mit Italo-Western Vibes, ist ein epischer Moment in dem Film!

Der Film, der sogar einige Längen hat, wartet auch mit nackten Tatsachen (Malisa Longo Auftritt als Prostituierte, damals in Bruce Lees Hotelzimmer gedreht), viel Klamauk und Sightseeing aus Rom auf. Den Film ausserhalb Hong Kongs zu drehen half mit, den Film erfolgreich zu machen. Ein kluger Schachzug und damit war Bruce Lee anderen Stars wie Jet Li (The Defector – Der Dragon Fighter, The Master), Michael Chan Wai-Man (Adventure in Denmark), Alexander Fu Sheng (Chinatown Kid) oder Jackie Chan (Rumble in the Bronx) weit voraus. Trotz dem wilden (und fast schon trashigen) Mix, hat der Film dadurch einen gewissen Reiz, auch wenn mir The Big Boss und Fist of Fury besser gefallen. Ich würde den Film qualitativ in etwa auf die auch international besetzten Enter the Dragon Stufe setzen.

Die Kampfszenen sind okay. Sie sind realistischer als in früheren Filmen und wirken daher auch unspektakulärer. Bei den ganzen Ausländern sieht man jedoch auch teilweise, dass da wohl nicht immer ein echter Kontakt bei den Kampfszenen bestand. Es macht aber Freude, wenn Bruce Lee die Gangster, die auch fast aus einem Troma oder Charles Bronson Film stammen könnte, verdrischt. Erst gegen Ende, wenn Bruce Lee gegen Chuck Norris, Robert Wall und Hwang In-Shik kämpft, werden die Kampfszenen besser. Das Finale vor toller Kulisse (es wurde Geld gezahlt, damit die Innenaufnahmen vom Kolosseum entstanden sind) ist dann einer der besten Endkämpfe, welche das HK-Kino je hervorgebracht hat, wenn sich Bruce Lee und Chuck Norris in einem Kampf auf Leben und Tod, trotzdem Respekt und Ehre erweisen.

Fazit: Man kann von The Way of the Dragon halten was man will, dennoch muss dem wegweisenden Klassiker Respekt und Ehre gezollt werden! Pflichtprogramm für Bruce Lee Fans!

Infos:

O: Meng Long Guo Jiang

HK 1972

R: Bruce Lee

D: Bruce Lee, Anthony Lau, Nora Miao, Jon Benn, Wei Ping-Ao, Chuck Norris, Robert Wall, Hwang In-Shik, Piet Schweer, Malisa Longo

Laufzeit der UK-Blu: Ca. 99 Min.

Gesehen am: Okt. 2007 / Neusichtung am: 13.12.24

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Arrow Video («Bruce Lee at Golden Harvest» Box). Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute bis hervorragende Bild- und Tonqualität, Unmengen an Extras. Nebst jap. Extended Fassung (Neue Musik, veränderte, längere Credits = eigentlich wenig interessant) gefallen ansonsten folgende Extras: Die Doku «The Way of the Camera», glaub die war sogar in Spielfilmlänge, fand ich sehenswert. Viele Hintergründe und viele Fans der Szene kommen zu Wort (Andre Morgan, Michael Worth, Jon Kreng, Andy Cheng, Frank Djeng, David Yeung, Piet Schweer, Jon Benn und John Saxon). Das Interview mit Italienerin Malisa Longo, die im Film nur einen Cameo-Auftritt hinlegt, fand ich auch spannend. Vor allem, weil sie nicht aus der «Kung Fu Szene» stammt und ihre Ansichten wiedergibt. Sehr rührend fand ich die Infos von John Young und seinem Treffen mit Bruce Lee. Von den Archiv-Interviews habe ich nicht alle gesehen, nur jene von Jon Benn, Bob Wall und Hwang In-shik. Die fand ich auch interessant. Es hätte noch mehr Bonusmaterial, aber ich habe nicht für alles Zeit. In Deutschland gibt es den Film von Universum Film Uncut auf Blu-Ray. Titel: Die Todeskralle schlägt wieder zu.

Montag, 25. September 2023

The Expendables 2

The Expendables 2

Story:

Auftraggeber Mr. Church (Bruce Willis) lässt das Söldner-Team um die Expendables (Sylvester Stallone, Jason Statham, Dolph Lundgren, Terry Crews, Randy Couture, Liam Hemsworth) einen neuen Auftrag annehmen. Sie sollen einen Computer bergen, der den Aufenthalt von Aluminium preisgibt. Bösewichte (Jean-Claude Van Damme, Scott Adkins) sind hinter dem Aluminium her…

Meine Meinung:

Der 2. Teil hat mir nach der Neusichtung besser als der 1.Teil gefallen und bleibt in der Sammlung. Dinge, welche mich im 1. Teil störten (zu wenig Screentime der Stars, schreckliches Editing und Kameraführung, CGI-Blut), wurden hier sichtlich verbessert: Die Mehrheit der Stars bekommen mehr Screentime, schlechte CGI-Momente wurden reduziert (sieht man von der Szene mit dem Flugzeug im Finale Mal ab) und die Kameraführung ist viel übersichtlicher.

Allein die grandiose und lange Action-Sequenz, mit welcher der Film startet, lässt alle Actionszenen des Vorgängers weit hinter sich. Natürlich gibt es auch hier einige Abstriche zu machen. Ja, von Scott Adkins hätte man gerne mehr sehen dürfen und ja, auch Jet Li (Born to Defend) verabschiedet sich schnell aus dem Film, aber dafür gibt es mehr von Dolph Lundgren (The Demon Hunter), Bruce Willis (Last Boy Scout) und Arnold Schwarzenegger (Red Heat) zu sehen. Und Chuck Norris (Code of Silence) Cameo macht auch viel Spass! Und Jet Li darf vor seinem Ausscheiden auch mehr von seinem Können zeigen, als er dies im Ganzen 1. Teil tat.

Wo der Film bei neuen Gesichtern nebst Chuck Norris gefällt sind die neuen Bösewichte. Jean-Claude Van Damme (Harte Ziele) und sein Overacting machen viel Spass! Er ist immer dann am besten, wenn er sich nicht ernst nimmt. Scott Adkins (Undisputed IV Boyka Is Back) hätte zwar gerne mehr kämpfen und zeigen dürfen, was er kann, aber dennoch mochte ich ihn als rechte Hand von Van Damme. Am meisten erinnert mich die Rolle an seine Boyka-Rolle aus der Undisputed-Reihe. Sylvester Stallone und Jason Statham sind noch immer die eigentlichen Stars des Filmes während Dolph Lundgren etwas mehr zu einem Comic-Charakter geformt wird.

Nan Yu fügte sich gekonnt ins Geschehen ein, Liam Hemsworth ist zum Glück nach einer Weile nicht mehr zu sehen (und das waren auch die einzigen Szenen, die ich als unnötige Gefühlsduselei abtun würde, aber als Klischee mit dem Ausgang zu seinem Charakter, hat es mich während der 2. Sichtung weniger gestört als damals im Kino) und die Action-Momente sind zahlreich und abwechslungsreich: Explosionen, Verfolgungsjagden, blutige Shoot-Outs, Crashs, Panzer-Action, Kämpfe mit Messer und viel Ironie (kultige Sprüche von Arnie oder Willis, Norris Witze) machen den Film zu einem unterhaltsamen und actionreichen Vergnügen.

Fazit: Fans der alten Haudegen werden mit dem Film ihren Spass haben!

Gefolgt von: The Expendables 3

Infos:

USA 2012

R: Simon West

D: Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Chuck Norris, Jean-Claude Van Damme, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Terry Crews, Randy Couture, Liam Hemsworth, Scott Adkins, Nan Yu

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 102:23 Min.

Neusichtung am: 19.09.23

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Splendid vor = Uncut, Deutsch/Englisch (mit deutschen Subs), sehr gute Bild- und Tonqualität.

Montag, 19. September 2022

Code of Silence Review

Code of Silence 

Story:

 

Polizist Eddie Cusack (Chuck Norris) beschützt die Tochter eines Mafioso (Molly Hagan) vor der gegnerischen Mafia (u.a. Henry Silva)…

 

Meine Meinung:

 

Zu Ehren von Henry Silva (Der Teufel führt Regie), der am 14.09.22 verstarb (RIP), gab es eine 2. Sichtung zum Chuck Norris (The Delta Force, Invasion USA, Hero and the Terror, Slaughter in San Francisco) Klassiker Code of Silence (aka Cusack - Der Schweigsame). Ich sah den Film nur 1x und wusste nicht mehr viel. Gemäss meinem alten Review mochte ich den Film aber ziemlich gerne. 

 

 



 

Und das hat sich auch nach der 2. Sichtung nicht geändert: der Film von Andrew Davis (Alarmstufe: Rot), der später erneut mit Henry Silva drehen sollte (Nico), macht alles richtig, was man als Fan dieser Art Film erwarten darf: einfache, unkomplizierte Story, realistische Settings, grosser Unterhaltungswert, einen tollen Helden (Chuck Norris) und vor allem tolle und sehenswerte Action.

 

Chuck Norris darf in den Action-Szenen zeigen was er kann und auch seine Sprüche sind einfach toll anzuhören. Er gibt hier den Einzelgänger und schweigsamen Cop. Warum das so ist, erläutert der Film in einem Sub-Plot. Der Name des Filmes ("Code of Silence") hat damit zu tun. Henry Silva, der u.a. der Ital. Sprache mächtig ist und der auch Ital. Blut in seinen Adern fliessen hat, drehte früher tolles Kino in Europa und hat den Sprung vom Tellerwäscher zum gefragten Hollywood-Star erlebt und gelebt. Toll! Dass er daher als Mafia-Boss eine gute Figur abgibt, versteht sich von selbst!

 

Auch die restlichen Darsteller sind, egal wie klischeehaft ihre Figuren ausgefallen sein mögen, toll. Genau das erwartet der Fan vom 80er Jahre US-Actionkino. Daher stört es nicht. Ich mag den Film. Ich mag das Setting und die Action-Szenen. Die Action-Sequenzen sind abwechslungsreich in Szene gesetzt: egal ob blutige Shoot-Outs, Explosionen und Stunts (Finale, Zug), Verfolgungsjagd (Auto) oder Kampfszenen (Bar) - alles ist da, für jeden gibt es etwas! Nur einen "Finalkampf" zwischen Norris und Silva darf nicht erwartet werden. Immerhin war Silva damals nicht mehr der Jüngste. Nur, um falsche Erwartungen zu eliminieren…

 

Fazit: Must See Titel für jede Fan von Chuck Norris mit toller Action und tollem Bösewicht (Henry Silva)!

 

Infos:

 

O: Code of Silence

 

USA 1985

 

R: Andrew Davis

 

D: Chuck Norris, Henry Silva, Molly Hagan, Bert Remsen, Mike Genovese, Nathan Davis, Ralph Foody

 

Laufzeit der US-Blu: 100:49 Min.

 

Neusichtung am: 18.09.22

 

Fassungen: Mir lag die US-Blu Ray von 20th Century Fox / MGM vor = gute Bild- und Tonqualität, Uncut, Englischer O-Ton mit englischen Subs. Sogar deutscher Ton ist enthalten. Gibt es auch in Deutschland auf Blu-Ray.

Montag, 20. April 2020

The Delta Force Review

The Delta Force

Story:

Terroristen entführen ein US-Flugzeug. Die Delta Force Spezialeinheit (U.a. Lee Marvin, Chuck Norris) werden ins Einsatzgebiet geschickt, um die Terroristen zu stoppen und die Geiseln zu befreien…

Meine Meinung:

Von Chuck Norris, einer 80er Jahre Action-Legende, kenne ich noch immer nicht alle Top-Titel und Filme:

The Way of the Dragon (einer seiner ersten Rollen mit spektakulärem Finalkampf gegen Bruce Lee), Slaughter in San Francisco (weitere, jedoch nur durchschnittliche HK-Arbeit), Lone Wolf McQuade (bisher einer meiner Favoriten), Missing in Action (erst 1x gesehen, kann mich nicht mehr erinnern), Missing in Action 2 (glaube den fand ich besser als den ersten, aber auch hier: kann mich kaum erinnern), Braddock - Missing in Action 3 (absolut okay), Code of Silence (für mich auch Highlight Charakter), Invasion U.S.A. (bisschen enttäuschendes Finale, sonst sehr gut), Delta Force 2 (kann ich mich auch an nichts erinnern), Hero and the Terror (mochte ich – mehr Thriller / Serienkiller Setting), Hellbound (als Kind Mal im Free-TV gesehen – weiss nichts mehr) und The Expendables 2 (Triple Threat hat geiler Action) – das wären sie – meine Ausflüge zum Phänomen und zur Legende Chuck Norris.

The Delta Force war nun an der Reihe. Der von der Cannon Gruppe präsentierte Film und Action-Fest war ein Tauschgeschäft mit der signierten DVD des sehr schwachen Filmes Sympathy for Mr. Vengeance mit einem Deutschen und dieses Tauschgeschäft hat sich mehr als gelohnt. Ich fand The Delta Force sehr gut – würde ich auch zu den besseren und besten Filmen mit Chuck Norris zählen.

Natürlich wirkt die Story für heutzutage ein wenig alt, angestaubt, nicht den Tatsachen entsprechend, sehr patriotisch. Aber hey – es gibt Chuck Norris und extrem viele, altmodische, klassische Action-Sequenzen zu sehen. Nur schon deshalb lohnt der Film. Die erste Hälfte, als die Terroristen das Flugzeug entführen, war schlechter. Immerhin: echte Flugzeuge! Dies wäre heute nur CGI wie alle Fahrzeuge und Explosionen.

Der Film rockt dann in der 2. Filmhälfte mit aufwändigen Action-Szenen die Bunde. Echte Verfolgungsjagden, echte Fahrzeuge, echte Explosionen – und es wird jede Menge in die Luft gejagt, es gibt blutige Shoot-Outs und eine aufwändige Action-Szenen nach der anderen machen The Delta Force und die 2. Filmhälfte zu einem puren Actionfest. Fans von Chuck Norris werden voll auf ihre Kosten kommen. Mit weiteren Namen wie Lee Marvin (Verflucht sind sie alle), Martin Balsam (Tote pflastern seinen Weg), Robert Forster (Der Horror-Alligator), George Kennedy (Virus) oder Bo Svenson (Butcher, Baker, Nightmare Maker) ist der Film weiterhin namhaft besetzt.

Fazit: In Sachen Chuck Norris ein Klassiker und für seine Fans uneingeschränkt zu empfehlen! 

Gefolgt von: Delta Force 2: Operation Stranglehold

Infos:

O: The Delta Force

USA 1986

R: Menahem Golan

D: Chuck Norris, Lee Marvin, Martin Balsam, Joey Bishop, Robert Forster, Lainie Kazan, George Kennedy, Bo Svenson

Laufzeit der US-DVD: Ca. 128 Min.

Gesehen am: 11.03.20

Fassungen: Mir lag die US-DVD von MGM vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Englisch und keine englischen Subs. Gäbe es auch in Deutschland auf DVD (MGM) oder Blu-Ray (MGM). Die DVD reicht mit persönlich völlig aus.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Invasion USA Review

Invasion USA

Story:

Terroristen unter der Führung von Mikhail Rostov (Richard Lynch) schlagen in den USA zu und Sorgen für Angst und Schrecken. Auch vor einheimischen Gangstern (u.a. Billy Drago) machen sie nicht halt. Es gibt nur eine Hoffnung für die Nation: Matt Hunter (Chuck Norris)…

Meine Meinung:

Aufgrund des Todes (am 24.06.19) des B-Darstellers Billy Drago kam es zur Neusichtung von Invasion USA – einem Chuck Norris Klassiker. Jedoch hat Billy Drago nur einen Kurzauftritt (der jedoch durch seinen Abgang und durch den Abgang der drogensüchtigen Blondine in Erinnerung bleibt). Ich habe Billy Drago mit B-Darsteller Richard Lynch (auch schon tot) verwechselt.

Invasion USA ist ein typisches 80er Jahre Action-Vehikel wie sie von Cannon Films zu der Zeit motiviert produziert und die Kinos gebracht wurden – mit Stars wie Chuck Norris, Jean-Claude Van Damme oder Charles Bronson. Wenn man Chuck Norris mag, macht man mit Invasion USA nichts falsch. Im Gegenteil:

Der Film bietet sehr viel Action. Vor allem diese zu Beginn und im Mittelteil gefällt, da hübsch episodenhaft wirkend und abwechslungsreich. Es wird viel geschossen, geknallt und es gibt eine grosse Anzahl von echten Explosionen und wechselnden Settings (dazu fieser Beginn mit dem fiesen Richard Lynch). Am Ende gibt es Militäreinsätze und Strassenschlachten. Das einzige, auf was der Fan verzichten muss, sind Martial Arts Einlagen, welche Norris natürlich auch beisteuern könnte. Das ist leicht schade.

Das Finale hatte für meinen Geschmack nicht die gleiche Wirkung wie die Actionszenen zuvor. Es kamen Ermüdungserscheinungen auf, gerade die Strassenschlacht zwischen den Terroristen und den Militärs war relativ lahm und unspektakulär. Zudem ist der Film, für dass es fast nur Shoot-Outs in den Action-Szenen zu sehen gibt, auch relativ blutarm (sieht man Mal vor der ein oder anderen Szene, für jede Tom Savini verantwortlich war, ab*).

Die Story ist nur Mittel zum Zweck, klischeehaft (wird erwartet von dieser Art Film und Genre), wirkt, wie schon gesagt, episodenhaft. Dank der vielen aufwändigen Knallerei und Ballerei ist der Film aber eines nicht: langweilig! Und Norris gibt als wortkarger Held eine tolle Figur ab, wie auch die klischeehafte Darstellung der Bösewichte (wird erwartet von dieser Art Film und Genre).

Daher sei gesagt: alles richtig gemacht! Klare Empfehlung für jeden Action und Chuck Norris Fan!

* Tom Savini hat schon in The Prowler, Friday the 13th: The Final Chapter und Red Scorpion mit Regisseur Joseph Zito zusammengearbeitet

Infos:

O: Invasion U.S.A.

USA 1985

R: Joseph Zito

D: Chuck Norris, Richard Lynch, Melissa Prophet, Alexander Zale, Alex Colon, Eddie Jones, Billy Drago

Laufzeit der jap. LD: Ca. 107 Min.

Gesehen am: Januar 2007 / Review überarbeitet am: 27.06.19

Fassungen: Mir lag die jap. LD von Herald Videogram vor = Uncut, gute Bildqualität, Englischer Ton, japanische Subs (in paar Szenen auch feste englische Subs), Ton rauscht leider. Gibt es in D Uncut auf DVD (MGM) oder Blu-Ray (NSM).

Mittwoch, 20. Februar 2019

Slaughter in San Francisco Review


Slaughter in San Francisco

Story:

San Francisco: Nachdem Dons (Don Wong Tao) Freund und Partner von Gangstern erschossen wird, dessen Boss Slaughter (Chuck Norris) heisst, sinnt Don auf Rache…

Meine Meinung:

Slaughter in San Francisco fand ich okay. Kein Highlight, aber auch nicht so schlecht, wie der Film überall gemacht wird. Nachdem Chuck Norris, ehemaliger Karatekämpfer und heutige Legende, in Bruce Lees wunderbarem The Way of the Dragon als Finalboss auftrat und sich einen atemberaubenden Kampf mit Bruce Lee lieferte, wurde er von Golden Harvest bzw. Regisseur Lo Wei auch für die spätere HK-Produktion Slaughter in San Francisco gecastet – erneut als Bösewicht.

Der Film ist ein früher Vertreter seiner Art, der ausserhalb Hong Kongs spielt und gedreht wurde inklusive vielen westlichen Figuren. Was HK-Filmstars angehen, war es das Debüt für den Martial Artist Don Wong Tao, der später in vielen klassischen Old School Kung Fu Filmen zu sehen war und u.a. gegen Hwang Jang-Lee und John Liu kämpfte. Und eine sehr junge und sehr niedliche Sylvia Chang spielt ebenso eine der Hauptrollen. Daneben noch der Schwarze Darsteller, der Don Wong Taos Partner spielt und Chuck Norris als Bösewicht, der in der HK-Fassung aber erst im letzten Viertel auftaucht.

Durch die Aufnahmen in San Francisco bekommt der Film ein exotisches Flair, auch wenn die Bildqualität der VCD miserabel ist und nicht einlädt, als Reiseführer für die Drehorte zu dienen. Der Film ist gut schaubar, wartet aber mit vielen Klischees, doofen Dialogen und unrealistischen Story-Inhalten auf. Wirkt wie ein amerikanischer B-Actionfilm. Realismus sollte man nicht erwarten.

Sylvia Chang wirkt, obwohl niedlich anzusehen, unsympathisch. Don Wong Tao und sein Filmpartner machen hingegen einen guten Job wie auch Chuck Norris als Bösewicht, der sehr fies rüberkommt (rassistisch, auch vor Gewalt gegen Frauen nicht zurückschreckend). Der Endkampf und die Actionszenen sind auch absolut okay und solide, aber halt kein Highlight. Man darf keine Chuck Norris Vs. Bruce Lee Qualitäten erwarten.

Fazit: Guter Durchschnitt! Fans von Chuck Norris oder Don Wong Tao sollten sich diese früher Lo Wei Produktion nicht entgehen lassen – nur nicht von den vielen schlechten Meinungen abschrecken lassen!

Infos:

O: Slaughter in San Francisco

HK/USA 1973

R: Lo Wei

D: Don Wong Tao, Sylvia Chang, Dan Ivan, Robert Jones, Robert J. Hercuth, Chuck Norris

Laufzeit der HK VCD: 101:00 Min.

Gesehen am: Mitte Dez. 2018 / 2. Sichtung am: 24.03.24

Fassungen: Mir lag die VCD aus Hong Kong von Joy Sales / Fortune Star (The Legendary Collection) vor = Uncut (einzige Fassung weltweit), Dubbed in Chinesisch mit englischen und chinesischen Subs. Leider ist die Bildqualität sehr schlecht, unscharf und die englischen Subs kaum lesbar. Eine der schlechtesten VCDs, welche ich seit langem gesehen habe. Schade – vor allem da alle anderen Fassungen nicht dieser zu entsprechen scheinen und zensiert sind. Die deutsche DVD ist ca. drei Minuten zensiert. Es fehlt auch Action (Endkampf). Die deutsche Fassung läuft ca. 80 Min. während die HK VCD 101 Minuten läuft. Nachtrag 24.03.24: Für eine 2. Sichtung lag mir die neue UK-Fassung von Eureka vor = Blu-Ray, Booklet, US-Export Fassung plus HK-Cut (Mandarin mit englischen Subs), viele exklusive Extras. Die neue Restauration ist der Wahnsinn. Im Grossen und Ganzen war das Master zwar hier und da etwas zu dunkel, aber die Fassung ist qualitativ um 1000 Jahre besser als bei der HK-VCD, welche ich inzwischen entsorgt/verkauft habe. 

Samstag, 18. März 2017

Hero and the Terror Review

Hero and the Terror

Story:

Polizist Danny O’Brian (Chuck Norris) leidet seit einiger Zeit an Alpträumen. Die Erinnerungen an den Frauenmörder Simon Moon beschäftigen ihn heute noch. Danny war es, der den Mörder fasste und dafür sorgte, dass er hinter Gittern verschwand. Doch nun ist Simon aus dem Knast geflüchtet und bald darauf wird die erste Leiche gefunden. Danny ist sich sicher: Simon hat die Flucht überlebt und ist wieder am morden…

Meine Meinung:

Ein typischer 80er Jahre Action-Thriller mit Chuck Norris (Missing in Action) von Cannon auf dem Höhepunkt seiner damaligen Karriere. Der Film bietet eine solide und simple und damit unterhaltsame Krimi Story die gut zu unterhalten vermag.

Als Chuck Norris Fan sollte man aber wissen, dass der Film mehr Thriller / Krimi / Drama als Actionfilm ist. Es gibt nur wenig Actionszenen zu sehen, die jedoch solide in Szene gesetzt sind. Der Film ist auf Norris zugeschnitten und seine Fans werden nur schon wegen seinen vielen Szenen Freude haben.

Der Film hebt sich somit wohltuend von seinen anderen Filmen, die reine Actionfilme sind, ab und ist somit sehenswert. Teilweise gelingt es dem Film gar Spannung und Stimmung zu generieren.

Der Frauenmörder, der jedem Opfer das Genick bricht, könnte von seiner Statur her auch prima aus einem Slasher-Film stammen. Er gibt einen guten Gegner ab. Billy Drago, den Norris in Invasion USA bekämpft hat, ist hier in einer Kurzrolle als Psychologe zu sehen (Mal nicht als Bösewicht!).

Was genervt hat waren die sentimentalen Beziehungsszenen von Norris und seiner Film-Frau, einer Schwangeren Psychologin. Diese Szenen hätte es in dieser Art und Weise nicht gebraucht, vor allem hilft es der Story keinen Deut weiter.

Trotzdem sollten sich Chuck Norris Fans den Film nicht entgehen lassen, auch wenn er von der Masse nicht zu seinen besten Arbeiten gezählt wird!

Infos:

O: Hero and the Terror

USA 1988

R: William Tannen

D: Chuck Norris, Brynn Thayer, Steve James, Jeffrey Kramer, Billy Drago

Laufzeit der UK DVD: 92:37 Min.

Gesehen am: 13.04.12

Leicht überarbeitet am: 18.02.17

Fassungen: Mir lag die UK DVD vor = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, nebst O-Ton und Subs ist auch die deutsche Sprachfassung an Bord.