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Mittwoch, 4. März 2026

Shanghai Massacre

Shanghai Massacre

Story:

China während der japanischen und französischen Besetzung:

Drei Gruppen von Chinesen (Wang Kuan-Hsiung, Elsa Yang Hui-Shan, Lung Fei, Chan Sing, Chen Hung-Lieh) beherrschen Shanghai. Als Elsa von Yasuaki Kurata getötet wird, schwört der ehrenhafte Wang (Wang Kuan-Hsiung) Rache…

Meine Meinung:

Von Shanghai Massacre war ich doch recht enttäuscht. Der Film, der mir einmal von einem Deutschen für 200 (!!!) Euro angeboten wurde (ich fand den dann für ca. 20-40 CHF), enttäuscht vor allem durch die wenige Anzahl von Actionmomenten. Bei dem Cast, der den Film auflaufen lässt, grenzt das Endergebnis an Potenzialverschwendung und kommt fast schon einer Arbeitsverweigerung gleich. Trotz Lee Tso-Nam (The Woman Avenger) als Regisseur, trotz First Films (Mission Kiss and Kill) als Produktionsfirma und trotz Blacky Ko Shou-Liang (Master Killers) als Action-Regisseur.

Trotz vielen bekannten Namen wie Elsa Yang (Deadly Silver Angels), Wang Kuan-Hsiung (Diamond Fight), Yasuaki Kurata (Legend of a Fighter), Lung Fei (Master of the Flying Guillotine), Chan Sing (Shaolin Warrior) und Chen Hung-Lieh (The Masks) wird der Kung Fu Fan am Ende enttäuscht. Viele der Stars kommen nur selten und teilweise nicht Mal in Action-Szenen vor. Wang Kuan-Hsiung und Elsa Yang sind die Hauptfiguren und Japaner Yasuaki Kurata, der natürlich einen Bösewicht spielt, kommt nur im letzten Viertel vor. Er macht noch fast die beste Figur, auch in den Actionszenen.

Die wenigen Actionszenen werden vor allem immer wieder durch unblutige Shoot-Outs gestört, wenn denn Mal gekämpft wird. Das ist schade. Das Shanghai Setting und der Plot sind 08/15 und gehört nicht zu meinen Lieblings-Settings in dem Genre. Das Hauptproblem ist aber die kleine Anzahl von Actionszenen. Der Film ist sehr dialoglastig. Somit tun sich viele lahme Füllszenen auf und statt Unterhaltung wird dem Zuschauer schnell langweilig. Und dass vor dem Finale ausgerechnet noch Elsa Yang aus dem Film scheidet, einer der wenigen interessanteren Figuren des Filmes, macht die Sache auch nicht besser.

Fazit: Kommt wahrscheinlich nicht in die Filmsammlung…

Infos:

O: Shang Hai Tan da ye

Taiwan 1981

R: Lee Tso-Nam

D: Wang Kuan-Hsiung, Elsa Yang Hui-Shan, Lung Fei, Chan Sing, Chen Hung-Lieh, Yasuaki Kurata

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 87:43 Min.

Gesehen am: 04.03.26

Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS von Saek Yong Video Production vor = Vollbild statt Widescreen, gute Bildqualität, wahrscheinlich Uncut, Mandarin O-Ton mit koreanischen Subs. Es gibt noch eine US-VHS (Englisch Dubbed) von Paragon Video und eine VHS in der Türkei (Türkisch Dubbed und auch nur Vollbild). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: März 2026).

Montag, 23. Juni 2025

Diamond Fight

Diamond Fight

Story:

Diamanten werden gestohlen. Diverse Gangster und die Polizei (Norman Tsui, Michael Chan Wai-Man, Wang Kuan-Hsiung, Don Wong Tao, Phillip Ko Fei, Meng Fei) sind hinter diesen her…

Meine Meinung:

Diamond Fight, der in einigen Filmdatenbanken (aus Deutschland) nicht Mal gelistet wird, ist ein Anfang der 80er Jahre Actionfilm im modernen Setting von Regisseur Lee Tso-Nam (Lady Piranha, Chinese Kung Fu Against Godfather, Magic Warriors). Lee Tso-Nam hat viele verschiedene Filme gedreht und auch Diamond Fight lohnt sich. Der Plot ist zwar dünn und nur Mittel zum Zweck, dafür kann sich der Cast sehen lassen. Es sind sehr viele bekannte Namen dabei. Den Motiven der einzelnen Figuren zu folgen, war mir hingegen nicht möglich. Meine VHS lag nur synchronisiert vor (Kantonesisch ohne Untertitel). Schlimmer war die Tatsache, dass die Bildqualität sehr schlecht war. In nicht wenigen Momenten war, da so dunkel, nichts zu erkennen.

Der Film bietet Namen wie Norman Tsui (The Secret, The Web of Death), Michael Chan Wai-Man (Black List, Ghost Festival), Wang Kuan-Hsiung (Shaolin Heroes, The Green Jade Statuette), Don Wong Tao (Death Duel of Kung Fu, Wild Panther), Phillip Ko Fei (The Club, The Gold Connection), Meng Fei (Eagle Flying in September, The Invincible Kung Fu Trio) und Gordon Lius japanische Ehefrau aus Heroes of the East = Mizuno Yuka, die hier auch ihre Brüste präsentieren darf. Allgemein gibt es mehrere anrüchige und schmuddelige Nacktszenen als Füllszenen.

Obwohl Michael Chan Wai-Man nur bis kurz vor die 60. Minute zu sehen ist, muss ihm eine Hauptrolle nachgesagt werden. Bis dahin kommt er nebst Wang Kuan-Hsiung, die zweite grosse Hauptrolle, am meisten vor. Norman Tsui & Don Wong Tao sind in Nebenrollen zu sehen und der Auftritt von Phillip Ko ist nochmals geringer. Da Michael Chan Wai-Man, wenig überraschend, einen Killer spielt, beinhalten seine Szenen Action-, Kämpfe- und Mordversuche. Nach dem Ausscheiden von Michael Chan Wai-Man flacht der Film zunächst merklich ab, da deutlich weniger Action- und Kampfszenen. Doch vor dem Finale steigert sich der Film in dieser Hinsicht wieder. Die Action, choreographiert von Blacky Ko Shou-Liang, kann sich sehen lassen.

Fazit: Kurzweilig, actionreich und stark besetzt. Für Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Bo sha

Taiwan 1981

R: Lee Tso-Nam

D: Norman Tsui, Michael Chan Wai-Man, Wang Kuan-Hsiung, Don Wong Tao, Phillip Ko Fei, Meng Fei, Mizuno Yuka

Laufzeit der US-VHS: 96:01 Min.

Gesehen am: 28.03.25

Fassungen: Mir lag das US-VHS von Rainbow Audio & Video vor = Statt Originalton Mandarin liegt der Film in Kantonesisch vor (ohne Untertitel), Vollbild. Leider war ausgerechnet die Bildqualität in mehreren Sequenzen, die auch Actionszenen bieten, so dunkel, dass nichts zu erkennen. Das war schon schade und schlimmer als das Vollbild, die fehlenden Untertitel oder den Kanto Track. Das VHS aus Südkorea ist leider nicht in Mandarin, sondern Englisch Dubbed. Englisch Dubbed sind auch VHS-Fassungen aus Griechenland und Skandinavien (Dänemark). Das VHS aus Spanien ist Dubbed in Spanisch. Es gibt keine DVD, keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: März 2025).

Sonntag, 21. Juli 2024

Lady Piranha

Lady Piranha

Story:

Sechs Frauen gelingt die Flucht aus einem nordvietnamesischen Frauenlager. Sie retten sich auf eine Insel und tun sich mit Freiheitskämpfern zusammen. Unter der Leitung von Cheng Pei-Pei werden die sechs Mädels in Sachen Kämpfen, Schiessen und Tauchen ausgebildet. Ziel ist es, dass Frauenlager einzunehmen, die restlichen Frauen zu retten und den Feind zu zerstören…

Meine Meinung:

Lady Piranha von Lee Tso-Nam (The Woman Avenger, Phantom Kung Fu, The Challenge of the Lady Ninja) ist eine Produktion aus dem Jahr 1982 und für Fans von Shaw Brothers Star Cheng Pei-Pei (Painted Faces, 14 Schwerter, Raw Courage, The Jade Raksha) interessant. 1974, nach Whiplash, zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück, heiratete und zog in die USA. Erst 1982 kehrte sie, für diese taiwanesische Produktion von Lee Tso-Nam, auf die Leinwand zurück. Ihr zu Ehren wurde der Film nun gesichtet (war einer von ca. 770 ungesehenen Filmen in meiner Sammlung).

Lady Piranha hat mir dabei klar besser gefallen als z.B. The Women Warriors of Kinmen, der inzwischen auch aus der Sammlung verbannt wurde. Es gibt einige solcher Filme in Taiwan. Die meisten davon habe ich noch gar nicht gesehen. Ich spreche da von Titeln wie Pink Force Commando, Golden Queen Commandos und Co. Lady Piranha spielt seine Stärken zu Beginn, vor dem Finale und im Finale aus. Schon am Anfang des Filmes, wenn die sechs Mädels aus dem Camp fliehen, nimmt der Bodycount extrem hohe Zahlen an (gefühlt sterben in den ersten 15 Minuten Menschen im 3stelligen Bereich).

Danach folgt Handlung. Die Ausbildung der Mädels beginnt und da kommt Shaw Brothers Star Cheng Pei-Pei ins Spiel. Sie ist die Leitung des Kommandos und trainiert die Mädels, damit am Ende ein Schatz geborgen und Rache geübt werden können. Cheng Pei-Pei darf sich im Finale in den Actionszenen auch auszeichnen. In kurzen Shorts und in Slow-Mo-Szenen. Sie macht, wie auch die anderen Mädels, eine gute Figur. Es gibt kleine Stunts, Explosionen und blutige Shoot-Outs. Der Film ist in Sachen Stimmung und Genres wechselhaft. Hier und da gibt es paar blutige Momente im Film, auch wenn selten.

Hier und da gibt es WIP (Women in Prison), B-Action, Dschungel-(Fallen) und Trash-Elemente zu sehen. Sei es zu Beginn, wenn in schnellen Aufnahmen fliehenden Frauen Köpfe oder andere Extremitäten abgeschlagen werden, diese in Fallen (à la Vietnam-Krieg) stürzen oder im Treibsand ertrinken. Etwas asiatischen Klamauk gibt es ebenso wie Aufopferung, Rape & Revenge Momente und Folter-Szenen (die taten beim Zuschauen schon weg, da Zehen und Fingernägel betreffend). Erinnerte mich an Imprint. Als Theme soll der Song aus Droids - (Do You Have) The Force part 2 zu hören sein. Fiel mir aber nicht auf. Ich schaute den Film aber in einem Mandarin gesprochenen Print. Vielleicht ist das in der Englisch Dubbed Fassung anders?

Fazit: Nicht uninteressante Cheng Pei-Pei Rückkehr ins Filmgeschäft. Fans können durchaus einen Blick riskieren!

Infos:

O: Lie Ri Nu Wa Ren

Taiwan 1982

R: Lee Tso-Nam

D: Cheng Pei-Pei, Linda Liu Shui-Chi, Ha Kwong-Li, Lee Lieh, Chu Wan-Yi, Mary Wong Ma-Lee, Chang Kuo-Chu

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 85:20 Min.

Gesehen am: 19.07.24

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von Sam Boo vor = Unbekannt ob Uncut/Cut, Mandarin mit koreanischen Subs. Hier wurde ein Vollbild-Master (von 2,35:1) noch weiter gezoomt, um feste englische und chinesische Subs aus dem Bild zu rücken. So geht unendlich viel Bildmaterial verloren. Schade. Denn diese Mandarin-Ausgabe ist selten. Ansonsten ist mir nur eine VHS aus Griechenland bekannt, die nur Englisch Dubbed ist. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juli 2024).

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Phantom Kung Fu

Phantom Kung Fu

Story:

Ein Qing-Dynastie-Offizier schickt den bösen Warlord Ta Te Lu (Chang Yi) auf die Suche nach einem Manuskript. Jeder, der sich ihm in den Weg stellt, soll sterben. Held Shao Yu Pai (Don Wong Tao) stellt sich Ta in den Weg, um von ihm getötet zu werden. Doch plötzlich taucht Shao wieder lebendig auf, um sich erneut Ta in den Weg zu stellen. Immer und immer wieder. Ist Shao unsterblich? Bei Ta macht sich Paranoia breit…

Meine Meinung:

Phantom Kung Fu sah ich (beim Kumpel) nur einmal (im Juli 2009) als US-DVD unter dem Titel Mantis in the Monkey's Shadow und wusste nichts mehr. Ich hatte den Film aber, ähnlich wie andere Kung Fu Filme wie Daggers 8, Sturmstaffel der Hölle, Buddha Killer oder 7 Kampfmaschinen des Todes oder Raiders of the Shaolin Temple als Kracher abgespeichert. Dies hat sich nun, für diese 2. Sichtung, als leicht negativ erwiesen, da ich zu hohe Erwartungen an den Film von Lee Tso-Nam (Wild Panther, The Woman Avenger, Chinese Kung Fu Against Godfather) entwickelte.

Chang Yi (The War of the Boundary, Shaolin Kung Fu - Der gelbe Tiger, 7 Men of Kungfu, The Secret of Shaolin Poles), der mir erst in den letzten Jahren ein bekannter Name und Begriff wurde, spielt den Bösewicht. Eine Legende, der, gerade in diesen unabhängig produzierten Taiwan-Filmchen nach seiner Shaw Brothers Ära (à la The Thundering Sword und Co.), einfach herrlich anzusehen ist. Tolle Kampfkunst und tolles Charisma, vor allem wenn er, wie hier, skurrile Bösewichte spielen darf. Ein Genuss! Das liess die Erwartungen selbstverständlich noch zusätzlich steigen.

Phantom Kung Fu hat mir gut gefallen, aber ich würde den Film nicht mehr in die Kracher-Kategorie-Sphären hieven. Dafür gab es mir einen Tick zu wenig Kämpfe, zu wenig spektakuläre Kämpfe und mit Ausnahme von Chang Yi und Don Wong Tao (Drei wild wie der Teufel, Blood Brothers, Fatal Needles vs. Fatal Fists) haben mir viele der Nebenfiguren auch nur wenig zugesagt und der Klamauk war doch eher doof und wirkte deplatziert. Don Wong Tao hat zudem deutlich weniger Screentime als Chang Yi.

Chang Yi hingegen ist superb. Sein Schauspiel und Overacting sind cool anzusehen. Vor allem, als er gegen Ende immer paranoider handelt und den Verstand zu verlieren droht. Über das Finale kann man streiten. Auf der einen Seite ist es stimmungsvoll und konsequent, auf der anderen Seite hätte ich lieber einen langen, harten Fight zwischen Chang Yi und Don Wong Tao gesehen. Deren Kampfszenen, vor allem auch die Duelle der beiden gegeneinander, waren sehenswert in Szene gesetzt und gefilmt. Gedreht wurde mehrheitlich in der Natur (Wald-und-Wiesen-Klopper) und die Musik ist aus westlichen Filmen gestohlen.

Fazit: Fans von Chang Yi und Lee Tso-Nam greifen zu!

Infos:

O: You ling shen

Taiwan 1979

R: Lee Tso-Nam

D: Chang Yi, Don Wong Tao, Lee Kwan, Ma Chiang, Lung Fong

Laufzeit der US-Blu-Ray: 92:49 Min.

Gesehen am: Juli 2009 / Neusichtung am: 21.11.23

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Gold Ninja Video vor = Booklet, O-Ton, englische Subs, Region All, 2.35:1 Bildformat. Damit hat die Fassung mehrere Vorteile gegenüber älteren Fassungen (US DVD, UK DVD) = O-Ton statt Englischer Dub, Originalbildformat statt Vollbild. Eine deutsche Fassung gibt es nicht (Stand: Nov. 2023). Den englischen Dub habe ich als furchtbar in Erinnerung. Leider ist die Gold Ninja Video Fassung in einer Tiersnuff-Szene zensiert (Szene als verstecktes Feature als Bonus vorhanden).

Montag, 13. März 2023

Chinese Kung Fu Against Godfather Review


Chinese Kung Fu Against Godfather 

Story:

 

Tong (Cliff Lok) wird von seiner Mutter (Lai Cheuk-Cheuk), der er verspricht, anständig zu bleiben, zum Arbeiten aus China nach Amsterdam zu Cousin Charles (Eddy Ko) geschickt. Doch dieser führt das China-Restaurant unseriös. Das Geld fliesst durch Drogen. Charles arbeitet für den Godfather (Jan Willem Stoker). Als sich Tong weigert und zu Robert (Lee Kwan) flüchtet, schickt der Godfather seine Männer los, um ihn und die Drogen zu finden…

 

Meine Meinung:

 

Noch vor The China White (1989) und Amsterdam Connection (1978) gingen asiatische Filmemacher nach Europa drehen. Besser gesagt nach Amsterdam (vor allem) und nach Paris (noch vor John Liu und seinen Filmen). Nach seiner Arbeit für die Shaw Brothers mit Crazy Nuts of Kung Fu stand Taiwanese Lee Tso-Nam (King of Dinosaurs) mit Chinese Kung Fu Against Godfather noch an seinen Anfängen. Ich empfand den Film, obwohl kein Kracher, als sehr kurzweilig und unterhaltsam.

 

Wie zuletzt Kung Fu Männer im Wilden Westen (Kung-Fu Brothers in the Wild West) zieht es hier den mir nicht sonderlich sympathischen Cliff Lok (Shaolin Death Squads) nach Holland. Er spielt den typisch naiven Good Guy. Seriös, unsicher, naiv. Zusammen mit seinem geringen Charisma und damaligen «Schauspieltalent» sorgt er für einige unfreiwillig komische Szenen.

 

Für gewollt komische Szenen ist hingegen Lee Kwan (The Rebellious Reign) zuständig. Viel Overacting und Comic-Charakter (z.B. die Kung Fu Übungen mit den westlichen Frauen). Wer HK-Klamauk nicht mag, wird dessen Figur und seine Szenen hassen. Eddy Ko (The Postman Fights Back) ist mehr in einer Neben- statt einer Hauptrolle zu sehen. Zudem sollten Fans wissen, dass er nur im Finale am kämpfen ist. Zuvor nie.

 

Ich empfand den Film, obwohl kein Kracher, als sehr kurzweilig und unterhaltsam. Das lag vor allem am Humor, dem Trash-Faktor und dem Holland/Amsterdam und Paris-Setting. Es hätte gerne mehr und bessere Kampfszenen geben dürfen. Eigentlich überzeugen nur die Finalkämpfe, in denen der Cliff Lok gegen diverse Gweilo-Gangster, Eddy Ko und am Ende gegen den "Godfather" kämpft. Das Vollbild stört hier zum Teil.

 

Die Kulissen hingegen sind schön abwechslungsreich und exotisch. Es gibt viel Sightseeing zu sehen. Am Anfang und im Finale Windmühlen (auch in den Kampf involviert), der Eiffelturm kommt kurz vor, das weltberühmte Rotlichtviertel (es wird vor einem Sex-Shop gekämpft), eine Grachtenrundfahrt ist zu sehen (Füllszene) wie auch ein Zoo-Besuch mit Löwen und Giraffen. Letzterer ebenso als Füllmaterial aber auch, um eine Verbindung zwischen die durch Cliff Loks gespielter Figur und der Holländerin Ine van Veen aufzubauen.

 

Fazit: Fans von 70er Jahre Low-Budget Kung Fu Filmen können einen Blick riskieren! Kein Kracher, aber macht vor allem durch das Setting und den Trash-Gehalt (und die kurze Laufzeit) Spass!

 

Infos:

 

O: Da Xiang Li Da Nao Ou Zhou

 

Taiwan, HK, Holland 1974

 

R: Lee Tso-Nam

 

D: Cliff Lok, Eddy Ko, Jan Willem Stoker, Lee Kwan, Peter Yim, Lai Cheuk-Cheuk, Ine van Veen, Erwin Gijsberta, Willie Van Egmond

 

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 76:11 Min.

 

Gesehen am: 21.01.23

 

Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS von Fine vor = solide Bildqualität, nur Vollbild, in einer Nackt-Szene zensiert (Brüste), O-Ton (90% Mandarin & 10% Englisch) mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs. Scheinbar gibt es zwei Fassungen: eine mit mehr Sex und in einer stirbt Cliff Lok am Ende, in der anderen überlebt er. In Deutschland lief der Film zumindest im Kino (Kung Fu tötet den Paten). Eine deutsche Fassung scheint es jedoch nicht zu geben (Stand: Jan. 2023). Es gibt auch keine DVD/Blu-Ray (Stand: Jan. 2023).

Sonntag, 15. Mai 2022

Magic Warriors Review

Magic Warriors

Story:

 

Little Flying Dragon (Lin Hsiao-Lu) rettet Golden Boy (Chan Yin-Yu) vor Kid of the Worst (Chang Shan) und macht sich auf die Suche, um Golden Boys Onkel Hsiu Lo Se (Alexander Lo Rei) zu befreien, um Kid of the Worst und dessen Vater, Devil King, zu zerstören…

 

Meine Meinung:

 

Nach The Child of Peach und Magic of Spell folgt der dritte und letzte Teil der Child of Peach Fantasy-Reihe aus Taiwan mit Lin Hsiao-Lu in der Hauptrolle. Zwar spielt sie nicht mehr Peach Boy, sondern Little Flying Dragon, aber ansonsten ist mehr oder weniger alles beim Alten geblieben: Verrückte, fantasievolle, bunte und herrlich naive Fantasy-Elemente dominieren das Geschehen!

 

Und für 1989 bot der Film quasi das beste des damaligen Kinos aus Taiwan: Lin Hsiao-Lu (Kung Fu Wonder Child), Lee Tso-Nam (The Woman Avenger), Chang Shan (Wild Panther) oder Alexander Lo Rei (Ninja - The Final Duel) in seiner Doppelrolle, wobei letzterer auch die Action besorgte und Lee Tso-Nam, der sich den Regiestuhl teilte (mit Chuang Yan-Chien), den Film auch produzierte.

 

Viele bekannte Namen, die in anderen Zusammensetzungen bereits zusammengearbeitet haben, z.B. Alexander Lo Rei und Chang Shan (in Shaolin Vs. Lama) oder Alexander Lo Rei und Lin Hsiao-Lu (in The Magic Amethyst, Kung Fu Student und Emergency Police Lady). Besonders Lin Hsiao-Lu und Alexander Lo Rei haben gut harmoniert, was ihr späteres Zusammenarbeiten erklären dürfte, zumal beide dazumal gern gesehen waren im Taiwan-Kino: Lin Hsiao-Lu im Child-Fantasy Sektor und Robert Tai Entdeckung Alexander Lo Rei im Ninja-Film.

 

Dennoch hat mir der Film, wenngleich noch immer sehenswert und spassig, weniger gut als die Vorgänger gefallen. Der Film bot für mich, warum auch genau immer, weniger Charme. Dazu kommt, dass die Musik nicht mehr so gut war wie in den Vorgängern und ausserdem hat Golden Boy und dessen Fäkal-Humor (Fürze bis hin zu Urin oder Defäkation) genervt statt «lustig unterhalten». Auch die neuen Nebenfiguren, die zwar lustige Namen tragen (Dirty Ghost, Evergreen Wierdo*, Snails Spirit) waren wenig interessant und charismatisch.

*die englischen Subs der DVD sind stark fehlerhaft. Jedes Weirdo wurde z.B. als Wierdo übersetzt.

 

Was die Action-Szenen angehen haben harte Stunts abgenommen, dafür wurde die Martial Arts Schraube, vor allem im 9minütgen Finale, erhöht. Es wird weiterhin nicht mit innovativen Gimmicks (Bösewicht, dass seinen linken Arm als Kanone anfeuern kann), amüsanten Szenen (Lin Hsiao-Lu verwandelt sich aufgrund von "corrila Pills" in einen Gorilla) und coolen Szenen gespart (z.B. ein Einhorn Plüschtier, welches sich in Ponygon verwandelt, um Bösewichte zu bekämpfen siehe Bild unten.

 

 


 

Lin Hsiao-Lu Fans kommen voll auf ihre Kosten, auch wenn sie erneut einen Jungen spielt und sogar einen auf Lone Wolf & Cub macht, während sie Golden Boy (der im Film mehrfach, auch von seinen Eltern oder einem Papagei, als dumm bezeichnet wird) via fallenbestückten Kinderwagen durch die Wälder schiebt. Im Finale darf sie mit Äxten kämpfen, eine willkommene Abwechslung.

 

Alexander Lo Rei spielt in der ersten Rolle einen edlen Schwertkämpfer, der in Säure getaucht (in einem Vogelkäfig zum Skelett getaucht) verstirbt und darf erst kurz vor dem Finale als «Onkel» wieder auftauchen - diesmal mehr als Macho und so, wie wir ihn aus anderen Filmen kennen. Chang Shan als Bösewicht ist, gerade nach seiner Rolle in Shaolin Vs. Lama, immer ein Genuss. Leider wird hier bis zum Finale mit seinem Potenzial gespart, was schade ist. Dennoch liefert er sich im Finale einen tollen Fight gegen Lo Rei und Lin Hsiao-Lu, auch wenn danach noch sein Film-Vater, Devil King, mitmischen darf! Und nur schon allein wegen diesen neuen Minuten voller Wahnsinn und Martial Arts, lohnt sich der Film allemal!

 

Fazit: Für Fans der Reihe nach wie vor sehenswert!

 

Infos:

 

O: Feng Huang Wang Zi

 

Taiwan 1989

 

R: Chuang Yan-Chien, Lee Tso-Nam

 

D: Lin Hsiao-Lu, Chan Yin-Yu, Chang Shan, Alexander Lo Rei

 

Laufzeit der TW-DVD: 93:43 Min.

 

Gesehen am: Mai 2016 / Neusichtung am: 10.04.22

 

Fassungen: Mir lag die taiwanesische DVD von Scholar vor = Uncut, VHS Master, recht dumpfer Ton, O-Ton, feste englische Subs mit vielen Fehlern, gute Bildqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: April 2022).

Dienstag, 8. März 2022

King of Dinosaurs



King of Dinosaurs

Story:

 

Eine Insel, die von Dinosauriern und einem kleinen Jungen bewohnt wird, wird von Aliens, die die Erde beherrschen wollen, angegriffen. Gleichzeitig führt das Militär eine Rettungsmission durch, da es sich beim Jungen um einen seit sechs Jahre vermissten Sohn eines Ehepaars handelt, der nach einem Flugzeugabsturz als verschollen galt…

 

Meine Meinung:

 

Aka Dragon Prince. Nach dem Erfolg von Godzilla und Co. sprangen auch die Taiwanesen aufs Kaiju-Genre auf. Diese Filme sind leider sehr selten. Spontan kommen mir in den Sinn: The War God, The Fairy and the Devil, King of Snake, Young Flying Hero*, The Magic World of Watari** oder The Boy and a Magic Box. Ungesehen liegt noch rum: The Prince of Dragon King (= Dragon Prince 1969?) und daneben gibt es noch jede Menge weiterer verschollener Filme dieser Art.

 

* & ** = sind ebenso wie King of Dinosaurs in Indonesien von Suma Video veröffentlicht worden

King of Dinosaurs, der eigentlich Dinosaur Fights Against Cosmic-Men heisst, ist für Kaiju-Fans ein feuchter Traum. Der Film ist in Mix aus Kaiju- und Sci-Fi Elementen und erinnert dabei an Godzilla, King Kong, Kamen Rider, The War God oder Roboter der Sterne. Wie so oft stellt sich die Frage, ob die Effekte aus anderen (japanischen?) Filmen stammen oder selbst kreiert wurden. Obwohl ein Japaner als Action Director mitwirkte (Seiichi Fukada) würde ich verneinen, dass die Effekte geklaut sind. Inzwischen weiss ich jedoch, dass es sich bei den Dino-Szenen definitiv um geklaute Szenen aus der japanischen Serie Kaiju ouji (Monster Prince) handelt. Diese Serie ist 26episoden lang und gibt es in Japan auf LD (mässiges Cover), DVD (sehr cooles Cover) und sogar Blu-Ray (erneut sehr mässiges Cover). Diese wurde 1967 ausgestrahlt. In den USA gibt es möglicherweise DVDs mit englischen Subs.

Der Film und die Effekte-Sequenzen wirkten aus einem Guss und im Vergleich zu japanischen Kaijus massiv billiger. Das spräche gegen gestohlene Szenen/Effekte aus einem japanischen Film (oder Serie). Dennoch haben diese Effekte Charme und waren genau nach meinem Geschmack. Im Gegensatz zu Godzilla und Konsorten hat King of Dinosaurs den Vorteil, dass der Film kurzweiliger ist. Soll heissen: praktisch kein Plot und alle fünf Minuten «Action-Szenen». Und das 92 Minuten lang!

 

Mit Action-Szenen meine ich: Dinos kämpfen gegen Dinos, Junge kämpft gegen Dinos, Aliens kämpfen gegen Dinos, Aliens kämpfen gegen den Jungen, Militär kämpft gegen Aliens und Militär kämpft gegen Dinos. Das sorgt für viel Abwechslung und putzige Effekte. Dabei waren Plot, Verlauf, Originalität, Logik, Dialoge, Musik (furchtbar öde Dauerschleifen, vor allem wenn der Junge gegen die Aliens kämpft) oder Schauspielkunst zweit- wenn nicht gar drittklassig und wenig wichtig.

 

Praktisch alle Dinos in King of Dinosaurs können wie Godzilla Feuer spucken und wie in King Kong kommt im letzten Viertel noch ein Gorilla vor. Für Shaw Brothers und Kung Fu Fans interessant: Lee Tso-Nam (Wild Panther, The Leg Fighters, Im Würgegriff der gelben Schlange) war Assistant Director. 


Fazit: Must See und Pflichtprogramm für Kaiju-Fans!



Infos:

 

O: Shen long da zhan yu zhou ren

 

Taiwan 1969

 

R: Li Chuan

 

D: Chiang Ching, Wu Chia-Chi, Fang Kuang-Te, Lin Lin, Tai Liang

 

Laufzeit der indonesischen Fassung: 92 Min. / Laufzeit der südkoreanischen VHS: 67 Minuten

 

Gesehen am: 19.01.21 / 2. Sichtung (Korea-VHS): 13.06.26

 

Fassungen: Den seltenen Film aus Taiwan gibt es in mind. zwei ebenso seltenen Fassungen: 1. Die VHS/Betamax aus Indonesien von Suma Video unter dem Titel King of Dinosaurs = Uncut, Englisch Dubbed (im Vergleich zu Ocean Shores Englisch Dubbed Fassungen gute Synchronisation), indonesische Subs aber leider statt 2,35:1 nur in 1,33:1 und dazu noch stark gezoomt, um feste englische und chinesische Subs aus dem Bild zu schieben. Die Bildqualität ist beim Abspielen besser als es oben genannte Bilder vermuten lassen (halt abfotografiert, sah ich als Kopie beim Kollegen). 2. Das VHS aus Südkorea (mit Bildern aus einem Godzilla Film auf der Front) unter dem Titel Monster Prince. Dieses VHS dürfte in Mandarin sein und hat koreanische Subs. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt. Der offizielle englische Titel lautet: Dinosaur Fights Against Cosmic-Men. Nachtrag Juni 2026: Inzwischen gelangte ich in den Besitz der südkoreanischen VHS von Saekyong Video Production. Dieses zeigt Bilder eines Godzilla-Filmes auf dem Front-Cover. Das VHS ziert den englischen Titel Monster Prince. Der südkoreanische Titel übersetzt lautet Dinosaur Prince. Wie erhofft handelt es sich um eine O-Ton Mandarin Fassung mit koreanischen Subs. Einzelne Passagen haben keine koreanische Subs, dafür englische und chinesische (nur einmal im Bild zu sehen, sonst ausserhalb = auch Vollbild und gezoomt, um die festen Untertitel aus dem Bild zu schieben). Der Film hat eine gute Bild- und Tonqualität. Es dürfte interessant werden, die Fassung mit der indonesischen Fassung (die Online inzwischen überall zu finden ist) zu vergleichen. Sie beginnt bereits anders und hat auch keine The End Einblendung, sondern eine "thank you" Einblendung inklusive Label-Name (siehe Bild). Der Film läuft nur 67 Minuten. Es dürfte interessant sein zu erfahren, was im Gegensatz zur indonesischen Fassung fehlt und/oder verändert wurde. Der Film war sehr abwechslungsreich und kurzweilig und hat die 2. Sichtung bestanden. Ein gefundenes Fressen für Kaiju-Fans! Die Fassungen unterscheiden sich. Die Unterschiede und Bildvergleiche sind unten aufgeführt. 

Unten das Cover der Betamax aus Indonesien (ich sah davon nur eine Kopie): 



Folgendes Bild zeigt auf, wie viel Bildmaterial in der indonesischen Fassung im Vergleich zum japanischen Original (Serie) fehlt!


Fassungsvergleich/Bilder zwischen der VHS aus Südkorea und der Betamax aus Indonesien. Links die VHS & rechts die Betamax








Folgenden Text (Unterschiede zwischen den Fassungen) habe ich in English auf einigen Social Media Kanälen gepostet

Difference King of Dinosaurs (copy from the indonesian betamax) and Dinosaur Fights Against Cosmic-Men (Original korean vhs) 

running time: 

King of Dinosaurs: ca. 92 minutes 
Dinosaur Fights Against Cosmic-Men: ca. 67 minutes 

audio: 

King of Dinosaurs: English with indonesian subs 

Dinosaur Fights Against Cosmic-Men: Mandarin with korean and in one to three scenes instead of korean english and chinese subs 

aspect ratio: 

the indonesian version has sometimes a little more picture on the sides. The image appears compressed/squashed. but in other scenes the korean vhs seems to have a little bit more picture at the top and below. in the finale some scenes in the korean version have at all four sides more picture information. in the final scenes the korean vhs has more picture. 

picture quality: 

the korean vhs has a little bit a better, sharper and brighter picture quality. in some scenes the indonesian version is a little bit brighter. 

start to the film is different. in the betamax version we saw the main dinosaur screaming. in the korean vhs we saw the plane with mother, father and the baby. the plane crashes into the sea. we saw a volcano and lava. some survivers are seen in inflatable boats, then the plane explodes. the mother sees crying in the boat. after that the dinosaur fight starts in the korean vhs. there is at least one very short scene missing in the indonesien version (main dinosaur gets bitten). 

after the dinosaur fight we see in the korean version a big boat in the sea during night with two people. in the indonesian version now we see the plane crash. they go diffrent after that. after the plane crash in the indonesian version we saw our main dinosaur with the young boy and the dinosaur try to get some fruit from the tree. the boy helps out with his weapon, to get the fruit. this scene is not seen in the korean version. 

in the korean verson we see after the two people at the ship one of those guys in a small inflatable boat. the guy awakes and sees the island and starts rowing. in the indonesian version the boy swings like Tarzan in the jungle, reaches rocky mountains and calls out "dino" twice. 

in the korean version the guy checks out the island and met the boy, which killed an air-dinosaur/bird. in the indonesian version the air aliens arrive and attack first the dino and then the boy. first attacks respons from the air, then from the ground. the boy fights them on the ground. after the boy kills one of the aliens (with a throwing knife) and aliens retreat. the boy and dino walks away. after that the scene with the boat during the night starts. the hole scene before is not seen in the korean version.

after the father cronfronts a doctor/scientist after he read about the boy in the papers, there is a meeting after they met. in the korean version instead of the meeting we switch back the the boy and the jungle. the meeting is missing in the indonesian version. after that the the korean version goes back to the boy and jungle too. the boy walks through the jungle and he and his dino gets attacked again by the flying aliens. most of the scenes are identical, but there are minor changes in the order here and there. 

the scene with the doctor/scientist explaining to a group of different personns about the island is now shown too in the indonesian version. some few pits are missing in the korean version, when the military planes arrive and the fight starts. 

in the korean vhs they watching the flying alien longer from the undersea boat. in the indonesian version the undersea boat dives faster. 

later, when the aliens fight the soldiers there are twice a few little more dialogues between the soldiers in the indonesian version. during the fight soldiers vs aliens the indonesian version makes a break. we see scientists and military talk about the alien invasion. 

in the korean version the fights between soldiers and aliens go on. later the indonesian version show those scenes too. so those meeting-scene is missing in the korean version. 

later, when the soldiers, the boy and dino fights against and other creature, there are a few more dialogues between the soldiers in the indonesian version then a big part is only seen in the indonesian version. during the fight boy, dino, soliders vs. creature (during day-time) very sudden it changes to night time during the indonesian version. the soldiers monitor and control the «camp». once the creature is seen and a hopping bunny. the two soliders making fun of each other. they enter a cave. in the cave the creature is sleeping and awakes. unprovoked the soliders shoot at it. rocks falling down and outside other soliders arrive. the creature kills the two soliders and goes back deeper into the cave. after that there is day time again. the the soliders are seen in tanks. they spot the creature and attack it with the tanks. some explosions. but the creature and his weapon (like spiderweb) makes the tanks impotent. after that one solider tries his luck with a bazooka. he gets killed by the creature. the boy then calls dino, which arrived and seems to fight the creature. 

in the korean version there are soliders shooting at the creature with rifles. one guy with a bazooka too. there are some scenes not seen in the indonesian version an/or some scenes are shown, which was maybe shown before (3 soldiers running through the jungle and the boy calls for dino and rides ion his head). 

during the fight with the ape some dialogues are missing (one kidnapped guy and the male alien boss are talking). 

the mother is seen a few seconds longer in the korean vhs 

more dialogues between the alien boss and two guys 

dino is in the korean version longer screaming at the end 

the korean version ends, when the boy met his mother. korean letters say «thank you» and the label company name appears («Sekyung Culture & Video Co., Ltd.»). after that the films ends. 

in the indonesian version there is a short scenes seen, in which the mother tries to teach the boy the abc. after that the boy leave the bed and decide the sleep on the ground of his room. the mother enters the room. the mother sends the boy to the bed and is after that seeing discussing with her husband about the situation. followed by other scenes (boy in the kitchen, boy sees for the first time a train etc.). then the boy and parents are sleeping. they wake up. it appears there is a earthquake. the father gets a phone and gets the information, that there is a monster. the ape was not defeated yet and is now in the city and attacks a electricity tower. planes attack the ape. the ape destroy some houses and after that some planes. the boy clothed in his jungle outfit cames and call his «dino». the dino apears and fights the ape and defeats him. then the boy decides to go back to the island and rides at the head of the dino into the sea and to the island. «the end» text appears.