Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Kurzfilm werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kurzfilm werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 18. Mai 2026

The Punisher: One Last Kill

The Punisher: One Last Kill

Story:

Frank Castle (Jon Bernthal) Standort wird sämtlichen Gangstern in der Gegend kommuniziert und ein Kopfgeld auf ihn ausgeschrieben. Kurze Zeit später kämpft Frank ums Überleben…

Meine Meinung:

Marvel Studios haben via Streaming-Plattform eine neue Filmversion von The Punisher ins Leben gerufen. The Punisher: One Last Kill ist ein ca. 50minütiger Kurzfilm. Jon Bernthal, der bereits in den zwei The Punisher Staffeln in die Rolle von Frank Castle schlüpfte, kehrt erneut als totbringender Rächer zurück. Neu jedoch mit Bart und mit viel Dramatik. Für meinen Geschmack mit zu viel Dramatik. Der Film kommt nicht an das Niveau der Serie heran. Von dieser hat zumindest die erste Staffel sehr überzeugt und immerhin der Anfang der 2. Staffel.

Ich las in den letzten Tagen viel zu The Punisher: One Last Kill. Überraschend brutal, zu brutal, actionreich, eine positive Überraschung da auf Disney Plus abrufbar. Ich sah mir The Punisher: One Last Kill heute an und der Kurzfilm ist solide. Aber mehr nicht. Die Action startet in dem Film erst ab der ca. 25. Minute und der Abspann erfolgt bereits in der 44. Minute. Das war am Ende doch zu wenig. Für mich gab es zu viele Längen, zu viel Winselei und Selbstmitleid von Frank (hat sehr genervt) und für die Gesamtlaufzeit zu wenig Action.

Die Actionszenen sind zwar in der Tat gut und blutig (aber gelegentlich spielt sich die Gewalt auch nur im off screen ab), erinnern aber schlicht und einfach zu sehr an The Raid, um eigenständig zu wirken. Es ist auch schade, dass Frank wie ein Penner rumläuft und nur kurz vor dem Abspann sein bekanntes Outfit trägt. Die Actionszenen sind blutig. Es wird nicht nur geschossen, sondern auch anderweitig eliminiert. Es gibt auch 1-2 Stunts und eine Explosion zu sehen. Der Plot endet offen. Das Pack und Gesindel erinnert an Troma, Death Wish oder Hobo with a Shotgun.

Fazit: Kein Kracher, aber Fans vom «Punisher» können durchaus einen Blick riskieren! Ich bleibe beim Dolph Lundgren Punisher!

Infos:

O: The Punisher: One Last Kill

USA 2026

R: Reinaldo Marcus Green

D: Jon Bernthal, Deborah Ann Woll, Jason R. Moore, Judith Light, Kelli Barrett, Andre Royo

Laufzeit der Streaming-Fassung: Ca. 51 Min.

Gesehen am: 18.05.26

Fassungen: Der Film kann bei Disney Plus gestreamt werden. Der Film ist Uncut. Ich sah mir davon die deutschsprachige Ausgabe an (die Synchronisation geht absolut in Ordnung). Da eine Disney Plus Produktion ist es äusserst unwahrscheinlich, dass der Kurzfilm je auf DVD, Blu-Ray oder UHD erscheinen wird.

Freitag, 2. Januar 2026

The Death Lullaby

Japanuary 2026

The Death Lullaby

Story:

Ein kleiner Junge wird von anderen Kindern aufgrund seiner Zähne gemobbt. Eine Gruppe von Menschen demonstriert gegen den Bau eines Flughafens…

Meine Meinung:

Bei The Death Lullaby handelt es sich zum einen um einen Animationsfilm und zum anderen um einen Kurzfilm, der auch auf einigen Filmfestspielen zu sehen war (Turin, Berlin). Es handelt sich um eine 8mm Arbeit von Hiroshi Harada, der fünf Jahre daran gearbeitet hat. Hiroshi Harada dürfte Fans vor allem aufgrund des abgefahrenen Midori ein Begriff sein. Auf der US-(Bootleg)Blu-Ray war auch dieser Kurzfilm im Set enthalten. Ansonsten wäre mir The Death Lullaby nie über den Weg gelaufen.

The Death Lullaby ist nicht uninteressant. Es geht wohl um zweierlei. Kritik am japanischen System (Mobbing) und eine Art Sozialkritik an der zunehmenden Industrialisierung. Daher erinnerte der Inhalt leicht an Tetsuo: The Iron Man. Einen richtigen Plot gibt es in The Death Lullaby nicht. Immerhin steht der Junge, der gemobbt wurde, in Vordergrund, ehe er sich im Verlauf des Plots auch rächt. Dazwischen geht Japan scheinbar unter, aufgrund stets neuer Bauten und Techniken, die das Land zerstören. Hier und da werden echte Aufnahmen von Demonstrationen eingestreut.

Die surreale Darbietung, die kurze Laufzeit, der Verzicht auf Antworten und speziell die Musik wissen in der Kombination zu gefallen. Langweilig wird es nicht, da nur 27 Minuten Laufzeit. Der Animationsstil gefiel mir. Zwar hätte ich The Death Lullaby individuell nicht nachgejagt, aber da der in der Shoujo Tsubaki Collection enthalten war, wurde der selbstverständlich auch angesehen. Wer das Set nicht extra kaufen möchte (wobei das Ding aufgrund Midori schon lohnt!), den Kurzfilm gibt es auch auf YouTube (Stand: Nov. 2025).

Fazit: Nicht uninteressant!

Infos:

O: Nidoto mezamenu komoriuta

Japan 1985

R: Hiroshi Harada

D: -

Laufzeit der US-Blu: Ca. 27 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Gesehen via US-Bootleg Blu-Ray (Midori – Shoujo Tsubaki Collection) = Japanischer O-Ton mit Englischen Subs, solide Bild- und Tonqualität, Uncut. Als Extras gibt es noch ein Interview mit Regisseur Hiroshi Harada. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Jan. 2026).

Freitag, 20. Dezember 2024

To Fire You Come at Last

To Fire You Come at Last

Story:

17. Jahrhundert, England:

Squire Marlows (Mark Carlisle) Sohn ist verstorben. Den Friedhof und die Kirche zu Fuss zu erreichen, dauert mehrere Stunden. Ein langer Fussmarsch durch die finstere Natur Englands steht bevor. Als ein Träger ausfällt, übernimmt Squire Marlows nebst Pike (Richard Rowden), Holt (Harry Roebuck) und Ransley (James Swanton) das Tragen des Sarges selbst. Bald wird es Nacht, was die zum Teil an Aberglauben und Geister glaubenden Träger in Furcht versetzt…

Meine Meinung:

Das US-Label Severin Films hat vor kurzem die 2. «All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror» Box veröffentlicht. In dieser werden Horrorfilme mit «folk horror» Inhalten präsentiert, und zwar Produktionen aus aller Welt. So liegen in dieser Box über 20 Filme vor. Aus Ländern wie den USA, England, Finnland, Thailand, Indonesien, Südkorea oder Japan. Im Gegensatz zur 1. Box sind weitaus mehr asiatische Länder dabei und die Auswahl ist hoch interessant. Bei To Fire You Come at Last, dem ersten Film aus der Box, den ich sah, handelt es sich um einen Kurzfilm aus England und den USA.

Severin Films haben den Kurzfilm von Sean Hogan exklusiv produziert und diesen nun in der 2. Box exklusiv präsentiert und veröffentlicht. Der Film versteht sich als Hommage an alte Gruselfilme aus England. Als Setting wurden sogenannte "Corpse roads" gewählt. Ein kluger Schachzug. Die Menschen waren dazumal noch mehr dem Aberglauben verfallen als heute. Perfektes Setting, um einen Film mit viel Grusel und Stimmung zu drehen. Ich fand den Film leider nicht wirklich gruselig, aber das ist, wie immer, Erfahrungssache. Einige Menschen lassen sich einfacher gruseln als andere. 

Wo der Film, der in mehrere Kapitel gegliedert ist, punktet, sind seine Optik, die Bildsprache und die Stimmung und Atmosphäre. Es handelt sich um einen Low-Budget-Film. Auf viel Effekte darf nicht gehofft werden. Der Film überzeugt durch die Tatsache, dass es sich um einen Schwarzweis-Film handelt. Und es wird Stimmung und Grusel erzeugt, da der Film praktisch nur in der Nacht und im Dunkeln spielt. Und es gibt Spannungen und Geheimnisse die Figuren betreffend. Von den Darstellern haben mir Mark Carlisle und James Swanton am besten gefallen. James Swanton war zuletzt in einigen Horrorproduktionen zusehen (The First Omen, The Banishing, Apartment 7A, Tarot). Über das Ende kann man streiten.

Fazit: Kurzweiliger und stimmungsvoller Kurzfilm!

Infos:

O: To Fire You Come at Last

UK, USA 2023

R: Sean Hogan

D: Mark Carlisle, Harry Roebuck, Richard Rowden, James Swanton

Laufzeit der US-Blu: Ca. 45 Min.

Gesehen am: 09.11.24

Fassungen: Der Film befindet sich in der Severin Films Box All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2. In dieser befinden sich nebst Buch, Booklet und Schuber über 20 Spielfilme. Zu To Fire You Come at Last: Uncut, Englischer O-Ton, Englischer Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität, diverse Extras wie Audiokommentare, mehrere Kurzfilme und ein Special über «Corpse roads» runden die Disc ab. Es befinden sich immer zwei Filme auf einer Disc. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2024).

Donnerstag, 12. Oktober 2023

Cyclops



Horroktober 2023

Cyclops

Story:

Ein mysteriöser Typ mit Sonnenbrille verfolgt eine junge Frau, Ärzte untersuchen die Leiche einer Nackten, eine gebärende Frau wartet im Spital auf ihre Entbindung. Am Ende folgt ein Blutbad…

Meine Meinung:          

Cyclops hat auch die 2. Sichtung bestanden und verständliche Subs machen auch den Anfang und Mittelteil interessant, da endlich was verstanden. Bisher gab es nämlich keine Fassungen mit deutschen oder englischen Untertiteln. Bisher gab es nur Fassungen in Japanisch oder Kantonesisch. Der Film ist für Fans von Filmen wie Guzoo, Gakidama, Biotherapy oder Conton zu empfehlen. Der Kurzfilm läuft nur ca. 50 Minuten. Der Film von Regisseur Jôji Iida (Battle Heater, Another Heaven) ist typisch für die damaligen Direct to Video Kurz-Splatterfilme dieser Zeit.

Wert wurde vor allem auf Effekte, Schleim, groteske Verwandlungsformen und Co. gelegt. Da kamen doch teilweise Die Fliege oder Das Ding aus einer anderen Welt Vibes auf. Zwar muss damit bis zum letzten Viertel zugewartet werden, doch das Warten lohnt sich! Die Effekte sind wirklich der Wahnsinn und eine solche Pracht und Fantasie und Innovation können fast nur aus Japan kommen. Die Splatter- und Mutations-Szenen haben definitiv Anime-Charakter. So, als ob Cyclops eine Anime-Verfilmung wäre…

Aber auch davor gelingt es dem Film, eine sonderbare Stimmung und Atmosphäre zu generieren. Dafür sorgen nicht zuletzt das Overacting einiger Figuren, die Darstellung von obskuren Charakteren wie dem Sonnenbrillen tragenden Mann oder Mad-Scientist-Motive inklusive einiger Nackt-Szenen, die in Verbindung mit dem Genre und Schulmädchen, die im Film auch hier und da zu sehen sind, die perfekte Mischung bieten, welche Fans des Genres von Cyclops erhoffen und erwarten können. Erwartungen sollten dennoch angepasst werden, damit es keine allzu grossen Enttäuschungen gibt (Effekte = erst vor und im Finale).

Fazit: Für Fans von Filmen à la Biotherapy, Conton und Co. zu empfehlen!

Infos:

O: Kikuropusu

Japan 1987

R: Jôji Iida

D: Mayumi Hasegawa, Kai Atô, Kazuhiro Sano, Yoshimasa Kondô, Yôko Higashino

Laufzeit der österreichischen Blu-Ray: 52:05 Min.

Gesehen am: April 2015 / Neusichtung am: Horroktober 2023

Fassungen: Für eine 2. Sichtung lag mir die deutschsprachige Blu-Ray von Cinestrange Extreme vor. Daneben gibt es auch den O-Ton Japanisch. Als Untertitel gibt es zwei Optionen (Deutsch oder Englisch). Die Bildqualität ist, mit Ausnahme des Anfanges, als gut zu betiteln. Der Ton hingegen rauscht. Das Mediabook ist nett umgesetzt worden, so auch das Booklet mit Hintergrundinfos. Als Extras gibt es u.a. ein kurzes Interview mit dem Regisseur (Japanisch mit deutschen Subs). Das VHS aus Japan habe ich inzwischen dem Kumpel geschenkt. Der Film ist in Deutschland offiziell noch verboten (die HK-LD), daher wurde die Blu-Ray über Österreich veröffentlicht.

Dienstag, 12. Juli 2022

Conton Review


Conton

Story:

 

Ein junger Mann hat zwei Probleme: er leidet an schrecklichen Alpträumen und Visionen, und wird zugleich von drei Yakuza bedrängt, die Geld von ihm wollen. Als sich die Yakuza als Druckmittel seine Freundin schnappen, eskaliert die Situation…

 

Meine Meinung:

 

Conton ist ein japanischer Kurz-Splatter-Film, der direkt für den Heimmarkt gedreht wurde und ist Horrorfans ausserhalb Japans teilweise bekannt, wie andere Filme dieser Art (Guzoo, Biotherapy, Cyclops) ebenso. Conton passt perfekt in diese Auswahl. Wer die in der Klammer genannten Kurzfilme mochte, kann sich auch an Conton wagen.

 

Conton läuft nur 45 Minuten. Ich empfand beim Schauen wenig Längen. Der Plot war mir im Voraus bekannt: junger Mann hat Alpträume von Monstern, wird von der Yakuza bedrängt, und am Ende mutiert er selbst zum Monster, um die Yakuza zu töten. Dass dies erst am Ende des Filmes passiert, versteht sich von selbst.

 

Für das Budget ist der Film, immerhin eine Direct to Video Produktion, ordentlich in Szene gesetzt. Überdurchschnittlich gut waren vor allem die Monster, Verwandlungs- und Gore-Szenen. Erste Sahne und mit viel Charme! Tolle Effekte und Szenen, vor allem unter Berücksichtigung des Budgets. Die Darsteller sind ok. Er spielt ok, sie war noch am besten und die Yakuza sind nur Kanonenfutter.

 

Der Film hat zudem liebevolle Hommagen ans japanische Monster-Kino (Godzilla und Co.). Die Effekte haben teilweise an US-Produktionen wie American Werewolf und Demons, sehr entfernt an A Nightmare on Elm Street oder The Toxic Avenger erinnert. Man darf von der Anzahl einfach nicht zu viele Effekte erwarten und sollte daran denken, dass die Gore-Szenen erst im Finale präsentiert werden. Mit angepassten Erwartungen lohnt sich dies aber definitiv!

 

Fazit: Für Fans von Guzoo, Biotherapy und Co. zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Jûshin densetsu

 

Japan 1987

 

R: Takuro Fukuda

 

D: Kazuhisa Kawahara

 

Laufzeit des jap. VHS: 45 Min.

 

Gesehen am: 17.06.22

 

Fassungen: Mir lag das jap. VHS von Zeus vor = 45 Min. Laufzeit (gestoppt fast 46 und nicht 55 wie es auf dem Cover steht), gute bis mässige (weil im Finale zu dunkel) Bildqualität, guter Ton, Japanischer Ton, keine Subs. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2022).

Montag, 13. Dezember 2021

Sex Demon Queen Review

Sex Demon Queen

Story:

 

Die rechte Hand von Mr. Frostbite, Amabire, versucht die zwei Dämonen-Jägerinnen Koun und Cooley zu töten. Doch diese geraten an Sour, die aus einem Konvent stammt und welche sie vor einer Gruppenvergewaltigung gerettet haben. Und sie beherbergt ungeahnte Kräfte…

 

Meine Meinung:

 

Sex Demon Queen ist ein Direct to Video Anime und war wohl als erste Episode einer möglichen Serie (?)konzipiert. Dafür sprechen das offene Ende und die kurze Laufzeit von nur 29 Minuten. So viel ich weiss blieb es bei der Episode. Bei Sex Demon Queen handelt es sich um einen Hentai sprich Adult-Anime. Da habe ich 2-3 in der Sammlung, welche nun entsorgt werden.

 

Die Gründe sind immer dieselben: Für mich gabs zu viel Sex (Gang Rape, Lesben, Threesome, Hunde, Tentakel) und zu wenig Monster/Action/Fantasy/Horror. Wenn sich Plot, Horror/Fantasy-Anteile und Sex die Waage halten, ist es für mich ok (à la Urotsukidōji). Aber wenn es zu 90% nur sexuelle Inhalte sind, wird es lahm und uninteressant. Dafür bin ich zu wenig ein Hentai-Fan (oder gar nicht).

 

Immerhin ist Sex Demon Queen sehr kurzweilig und voller Szenen, die zum Schmunzeln anregen. Eigentlich ist das eine reine Komödie und teilweise extrem auf "niedlich" getrimmt. Man könnte schon fast von einer Parodie reden. Die Niedlichkeit gefiel mir und bis auf paar digitale / moderne Animationen sah der Anime, obwohl aus dem Jahr 2000 stammend, aus wie Sailor Moon und Co. (Anfang 90er Jahre Serie).

 

Ich fühlte mich beim Schauen an Nunsploitation-Werke, De Sade (Justine – oder die Leiden der Tugend), Sailor Moon, Urotsukidōji & die SNES Spiele Chō Aniki: Bakuretsu Rantōden, Deae Tonosama Appare Ichiban sowie Gourmet Sentai Barayarō erinnert. Was die SNES Spiele angeht aufgrund der Homo-Erotik und der parodischen Darstellung. Ob es die gleichen Macher waren?

 

Fazit: Für Hentai Fans interessant. Ich persönlich habe die Disc bereits aussortiert…

 

Infos:

 

O: Yarima Queen, ヤーリマクィーン

 

Japan 2000

 

R: Takeshi Aoki

 

D: -

 

Laufzeit der US-DVD: 29:46 Min.

 

Gesehen am: Okt. 2010 / Neusichtung am: 10.10.21

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Kitty vor = Uncut, Jap. mit Subs oder Englisch, gute Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2021).

Sonntag, 28. November 2021

Guinea Pig 6 – Mermaid in a Manhole Review

Guinea Pig 6 – Mermaid in a Manhole

Story:

 

Ein Künstler/Maler (Shigeru Saiki), dessen Ehefrau vor kurzem verstarb, lässt sich von der düsteren Welt der Kanalisation für seine Arbeiten inspirieren. Eines Tages findet er dort eine Meerjungfrau (Mari Somei). Er nimmt sie zu sich nach Hause, wo er sie zu zeichnen beginnt. Sie wird jedoch krank, bekommt Geschwüre und ihr Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Mehr Inspirationen für den Künstler, der seinem Job mit Leidenschaft nachgeht…

 

Meine Meinung:

 

Im Vergleich zu den Vorgängern (He Never Dies & Devil Woman Doctor) ist Mermaid in a Manhole, der in Deutschland als Teil sechs betitelt wurde obwohl in Wahrheit Teil fünf (à la Demons und Demons 2) darstellend, eine klare Steigerung. Dennoch fliegt auch dieser Teil der Reihe (wie bisher fast alle Teile der Reihe) aus der Sammlung, da kein Bedarf, den Film in Zukunft nochmal zu sehen.

 

Der Plot ist zu dünn und zu schwachsinnig. Meerjungfrau in der Kanalisation? Auch wenn es am Ende, wie sich herausstellt, wohl seine tote Ehefrau war und gar keine Meerjungfrau, doch hilft dieser kleine Twist am Ende nicht darüber hinweg, dass der Film inhaltlich dünn ist. Immerhin kehrten die Macher zu den Wurzeln der ersten zwei Teile (Devil's Experiment & Flowers of Flesh and Blood) zurück.

 

Sprich auf Humor und Klamauk, welche die Vorgänger dominierten, wird verzichtet. Stattessen geht es ernst, dramatisch, philosophisch, grafisch und blutig zur Sache. Die Effekte sind das beste in diesem Film. Die Make-Up Geschwüre, die Zerstückelung am Ende und der Einsatz von richtigen Würmern, die auf Geschwüren platzen, sind hübsch eklig und innovativ. Teilweise fühlte ich mich an HK/TW-Filme wie Centipede Horror oder The Devil erinnert.

 

Fazit: Wer es braucht schlägt zu, alle anderen lassen die Finger davon!

 

Gefolgt von: Guinea Pig: Android of Notre Dame

 

Infos:

 

O: Ginî piggu: Manhôru no naka no ningyo

 

Japan 1988


R: Hideshi Hino

 

D: Shigeru Saiki, Mari Somei, Masami Hisamoto, Tsuyoshi Toshishige

 

Laufzeit der deutschen DVD: 57:16 Min.

 

Neusichtung am: 31.08.21

 

Fassungen: Siehe Teil 1!