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Donnerstag, 23. Juli 2026

Za Karate 3

Za Karate 3

Story:

Tadashi Yamashita (Tadashi Yamashita) wird erneut zur Zielscheibe diverser Kämpfer (u.a. Donnie Williams) plus einen chinesischen Meister (Masafumi Suzuki) und dessen Tochter (Yoko Horikoshi)…

Meine Meinung:

Za Karate 3 ist der Abschluss und letzte Teil der Za Karate Reihe (Za Karate 1 + 2). Erneut führte Yukio Noda Regie und mit Tadashi Yamashita kehrte als Held der Stunde aus den Vorgängern zurück (inklusive Tadashis Meister, seinem Sidekick und auch dessen Kollegin). Ansonsten bleibt fast alles beim Alten: dünner Plot, diverse (z.T.) ausländische Kämpfer, die Tadashi Yamashita an den Kragen wollen, viel Overacting und Kampfszenen.

Dennoch vermag Za Karate 3 die Klasse und Qualität der beiden Vorgänger nicht zu erreichen. Trotz der kurzen Laufzeit von 86 Minuten gibt es einige lahme Hänger, irgendwie fehlt es dem Film im Gegensatz zu den Vorgängern am gewissen Etwas und das Budget schien ggf. auch kleiner, da kaum mehr blutige Make-Up Effekte zu sehen. Und am schlimmsten waren leider einige der Bösewichte. Die haben es zwar körperlich drauf d.h. die überzeugen zwar in den Kampfszenen, aber ihr Schauspiel ist peinlich, lachhaft, einfach schlecht. Das betrifft 2-3 der Bösewichte.

Leider sind davon auch der Finalendgegner und Hauptbösewicht betroffen. Donnie Williams (Battle Creek Brawl, Enter the Dragon) spielt diesen. Er spielt «Black Wolf» und seine Grimassen und seine zappelige Art und Weise sind mir von der ersten Szene mit ihm auf den Sack gegangen. Er hat mich genervt und ich habe mich für ihn fremdgeschämt. Schade. Da bot der 2. Teil mit Bolo Yeung einen deutlich besseren und charismatischen Bösewicht. Die Kampfszenen im Film sind ansonsten solide, Tadashi Yamashita macht das erneut sehr gut und die Settings für den Finalkampf sind toll anzusehen.

Fazit: Schwächster der drei Za Karate Filme!

Infos:

O: Za karate 3: Denkô sekka

Japan 1975

R: Yukio Noda

D: Tadashi Yamashita, Masafumi Suzuki, Yoko Horikoshi, Donnie Williams

Laufzeit der US-Blu: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 23.07.26

Fassungen: Siehe Za Karate 2.

Samstag, 11. Juli 2026

Sleep No More

NIFFF 2026 Spezial

Sleep No More

Story:

Nach dem Tod ihrer Mutter, die in einer Perückenfabrik arbeitete, beginnen deren Töchter zu ermitteln und stellen fest, dass es in der Perückenfabrik schon diverse mysteriöse Todesfälle gab…

Meine Meinung:

Sleep No More ist ein wirklich interessanter Film. Ich war schon erstaunt, als ich las, dass sich der Regisseur nur «Edwin» nennt. Von Edwin kenne ich keine anderen Filme. Neue indonesische Horrorfilme sah ich in den letzten Jahren, vor allem auf Filmfestivals oder auch Zuhause (vor allem Remakes von Rapi Films Klassikern), schon einige. Die meisten haben mich nicht überzeugt und taugten nur für eine Sichtung und/oder fanden erst gar nicht den Weg in die Sammlung.

Sleep No More ist wahrscheinlich der beste neue indonesische Horrorfilm, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Das aufgrund der fantasievollen und innovativen Story, die sich erst Mal von anderen Geister-Filmen aus Indonesien abhebt. Es muss auch klar gesagt werden, dass es viele Dinge gibt, die im Film nicht erklärt werden und die übernatürlich und phantastisch sind. Das dürfte nicht allen gefallen. Stark waren handgemachte Monster- und Verwandlungsszenen, die ich in dem Film nicht erwartet hätte.

Als ich die Kreatur im Finale sah, war das einfach nur schön. Wobei es schon zuvor viele praktische Effekte zu sehen gibt. In einzelnen Momenten fühlte ich mich an Filme wie Exte: Hair Extensions, Das Ding aus einer anderen Welt, Bride of Re-Animator, Seeding of a Ghost sowie Street Trash erinnert. Und das heisst schon was. Toll war auch, wie schnell der Film nach seiner inhaltlichen Abschliessung, endet. Sofort wie zu guten alten Shaw Brothers Zeiten. Kein langes blablabla. Die Darsteller waren solide bis gut. Inhaltlich gibt es eine sozialkritische Note à la Species (Kritik an den Arbeitsbedingungen).

Fazit: Nicht uninteressant!

Infos:

O: Monster Pabrik Rambut

Indonesien, Singapur, Japan, Deutschland, Frankreich 2026

R: Edwin

D: Rachel Amanda, Lutesha, Iqbaal Dhiafakhri Ramadhan

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 96 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

Blood on Snow

NIFFF 2026 Spezial

Blood on Snow

Story:

Ein Paar aus Tokyo inklusive Sohn ziehen aus der Grossstadt auf das verschneite Land, in dem der kranke Grossvater lebt.  Keine gute Idee…

Meine Meinung:

Aka Ice Blood. Blood on Snow ist der neuste Film von Eisuke Naito. Dessen vergangene Filme sah ich am NIFFF (Liverleaf, Toxic Daughter) oder am BRUGGGORE Filmfestival (Higuma!! The Killer Bear). Seine bisherigen Filme entsprachen der Hit or Miss Auswahl. Liverleaf und Higuma!! The Killer Bear (einer der besten Filme am diesjährigen BRUGGGORE Filmfestival) mochte ich, Toxic Daughter hingegen gefiel mir gar nicht. Blood on Snow passt nicht in die Hit or Miss Kategorie. Der Film ist solide und durchschnittlich. Also nicht toll, aber auch nicht schlecht.

Blood on Snow ist weniger Ghost-Horror, als erwartet. Es handelt sich um einen sehr ruhigen und zuerst sehr dialoglastigen Film. Der Film spielt in einer ländlichen, verschneiten Gegend. Schnee scheint es Eisuke Naito, auch wenn man die anderen Filme von ihm betrachtet, angetan zu haben. Schnee sehe ich, vor allem im älteren japanischen Kino, immer sehr gerne, da meist sehr stimmungsvoll. Blood on Snow ist ein Mix aus Drama, Sozialkritik und Geister-Film. Der Film baut zuerst die Prämisse um den «Snow Woman» auf. Doch nach und nach zeigt der Hauptplot, dass es eher um Familienkonflikte geht.

Mir kamen da kranke Familienmitglieder, Co-Abhängigkeiten, Femizide und Traumata in den Sinn. Der Film wirkte dann zuweilen wie eine japanische Blaubart-Variante inklusive Vibes à la Ringu und Ju-on: The Curse. Der Film versucht wie die ganzen J-Horrorstreifen Grusel zu erzeugen. Für mich hat das nicht funktioniert, auch wenn die grossen Vorbilder gut studiert und filmisch festgehalten und gekonnt inszeniert wurden. Mir war das Tempo zu langsam, echter Grusel stellte sich zu keiner Sekunde ein und ich fand den Film auch erstaunlich wenig stimmungsvoll. Mit einigen CGI-Momenten wurde ich zudem nicht warm. Abgesehen davon ist der Film wie auch der Cast sonst sehr solide.

Fazit: Geschmackssache! Man sollte einen ruhigen Film erwarten, der mehr an Ringu und Co. erinnert als an die vorherigen Filme von Eisuke Naito…

Infos:

O: Hyoketsu

Japan 2026

R: Eisuke Naito

D: Kitayama Hiromitsu, Kato Chihiro, Sano Shiro

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 98 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

Montag, 6. Juli 2026

The Furious

NIFFF 2026 Spezial

The Furious

Story:

Ein Vater (Xie Miao) und ein Reporter (Joe Taslim) suchen nach ihrer entführten Tochter (Yang Enyou) bzw. Ehefrau (Jeeja Yanin)…

Meine Meinung:

Um The Furious herrscht zurzeit ein extrem grosser Hype. Ich freute mich einerseits, den Film am NIFFF sehen zu können, auf der anderen Seite war ich die ganze Zeit über skeptisch. Ich las praktisch nichts über den Film, versuchte meine Erwartungen klein zu halten und sah nur den ersten Trailer. Der Film ist eine Co-Produktion aus China, HK (Edko Films) und Japan da Japanischer Regisseur und japanischer Action-Choreograph. Der Film von Kenji Tanigaki wurde fast ausschliesslich in Thailand gedreht. Kenji Tanigaki konnte erst eine Regie-Arbeit verbuchen. Enter the Fat Dragon mit Donnie Yen. Mit Donnie Yen verbindet ihn seine Rolle als Action-Choreograph in Filmen wie Big Brother, Sakra, Special ID oder Raging Fire. Die Choreographie übernahm Sonomura Kensuke, der nahezu unbekannt ist (nur ein Film gelistet = Manhunt von John Woo).

Die Erwartungen stiegen aufgrund vieler überschwänglicher Reviews, Werbemassnahmen und aufgrund des internationalen Casts. Jeeja Yanin (Chocolate, Triple Threat) spielt eine kleine Nebenrolle als entführte Ehefrau von Joe Taslim. Joe Taslim sorgte mit The Raid und The Night Comes for Us für Aufsehen. Er spielt eine der Hauptrollen. Aus Indonesien stammt auch Yayan Ruhian (The Raid 2, John Wick: Chapter 3 – Parabellum), der hier nur eine kleine Nebenrolle als Killer spielt (kommt praktisch nur am Anfang und Finale vor). Aus China stammt Xie Miao, der nebst Joe Taslim die Hauptrolle spielt. Er spielte 1994 (The New Legend of Shaolin) an der Seite von Jet Li (die Kinderrolle). Ich hatte trotz all dem Bedenken = Sollte mich ein zweiter John Wick erwarten? Ich las von CGI-Blut und CGI-Einsatz in den Kampfszenen, auch wenn angeblich kein CGI für die Fights verwendet wurde. Zudem las ich, dass die Actionszenen z.T. übertrieben seien und die Figuren mehr wie Superhelden wirken würden.

Nach der Sichtung muss ich leider sagen, dass der Hype nicht gerechtfertigt und der Film für mich kein Kracher darstellt. Der Film wird auch nicht den Weg in meine Filmsammlung finden und von der Erinnerung her ist der Film definitiv kein The Raid 1 + 2 und auch The Night Comes for Us fand ich nach meiner 2. Sichtung deutlich besser (sollte ich Mal das Review anpassen) und habe ich im Vergleich auch als blutiger in Erinnerung. Der Hauptgrund warum mir The Furious nicht gefallen hat ist die Tatsache, dass mir die Actionszenen des Filmes nicht wirklich gefallen haben. Die waren in der Tat zu übertrieben und sahen hier und da auch unecht und künstlich aus. Zudem gab es mir zu viele Mixed Martial Arts Szenen. Zu viel am Boden robben- und Bodenrutschen (wie oft rutschte da ein Kämpfer dem anderen zwischen den Beinen durch) oder zu viele Körper aufeinander, die dann als «Gegenwehr» oder «Erhöhung», «Leiter» oder «Rutsche» für andere Kämpfer gebraucht wurden. Unrealistisch wurde es im Verlauf auch, obwohl sich der Film am Anfang bodenständiger und realistischer geben möchte. Beispiele? Sturz aus dem hohen Stockwerk oder mit dem Bogen (nicht nur mit den Pfeilen) Leute erstechen. Dazu waren einige Figuren plötzlich fast unverwundbar und der Comic-Charakter hat in der Hinsicht genervt. Das CGI-Blut gefiel mir auch nicht und ich fand leider auch die Bösewichte wenig charismatisch (trotz hier und da Ken Lo Vibes im Finale). Ich konnte die Bad Guys nicht ernst nehmen. Der Film war in meinen Augen z.T. sogar hier und da unfreiwillig komisch (wie der Bösewicht seinen Schwiegervater und alle anderen im Film niedermetzelt).

Der Plot war sehr dünn, was mich nicht störte. Mich störte mehr der Wechsel von Realismus zu Over-the-Top-Action. Einige inhaltliche Entscheidungen gefielen mir nicht (die Polizei greift ein und verhindert somit mehr potenzielle Kampfszenen) und das Aussehen der Gangster in der Szene erinnerte mehr an Mad Max oder einen Troma-Film (oder Punks aus Death Wish). Im Finale hatte es eine lange Szene, in der sich fünf Kämpfer bekämpften. Die gefiel mir gar nicht. Erst als sich die Gruppe aufteilte gab es immerhin zwischen Joe Taslim und Yayan Ruhian einige nette Momente. Abgesehen davon kommen die beiden auch nicht an ihre früheren Actionfilme heran. Die Musik war unauffällig, die Kameraführung immerhin mehr oder weniger übersichtlich. Ob es ein Original-Dub war, weiss ich nicht. Ich habe dazu mehrfach gelesen, dass es angeblich ein von einer künstlichen Intelligenz erstellter Dub (!!!) war! Hätte man im Finale den Comic-Charakter und vielleicht den Pfeilbogen als Waffe weggelassen, so hätte mich das schon leicht positiver gestimmt.

Fazit: Am Ende ist es Geschmackssache und viele Actionfans mögen den Film. Mir hat er leider nicht gefallen. Kenji Tanigaki und Sonomura Kensuke sind halt kein Gareth Evans oder Iko Uwais. Ich bleibe bei The Raid und Co. 

Infos:

O: Huo zhe yan

Japan, HK, China 2025

R: Kenji Tanigaki

D: Xie Miao, Joe Taslim, Yayan Ruhian, JeeJa Yanin, Yang Enyou, Brian Le, Joey Iwanaga, Sahajak Boonthanakit, Manatsanun Phanlerdwongsakul

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 113 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Soll in Deutschland im Okt. dieses Jahres auf DVD, Blu-Ray und UHD erscheinen.

Sonntag, 21. Juni 2026

Ghost of Kasane Swamp

Ghost of Kasane Swamp

Story:

Ein Sohn eines Samurai wird informiert, dass sein Vater unter mysteriösen Umständen zu Tode kam. Der Sohn findet heraus, dass sein Vater selbst seine Ehefrau und einen blinden Geldeintreiber getötet und die Leichen durch zwei Komplizen in einem Sumpf hat verstecken lassen. Der blinde Masseur hatte viel Geld. Die Frage stellt sich jetzt: Wo ist das Geld und wer hat es?

Meine Meinung:

Ghost of Kasane Swamp stellt ein Remake dar (Original = The Ghost of Kasane aus dem Jahr 1957) und anscheinend, wenn das stimmt, was ich gelesen habe, die letzte Produktion der Daiei Studios. Ich fand den Film solide und unterhaltsam, auch wenn es eigentlich nur sehr wenig Ghost-Szenen in dem Film zu sehen gibt. Der Plot wirkt hier und da etwas überladen. Vor allem am Anfang und Mittelteil geht die Post ab und unzählige Figuren tauchen auf. Dennoch kann dem Treiben gut gefolgt werden, auch wenn es im Verlauf auch noch einige Sub-Plots zu sehen gibt.

Der Film ist zuweilen stimmungsvoll inszeniert, aber nur wenig gruselig. Bei zwei Ghost-Szenen empfand ich die Musik als billig. Der Sumpf selbst kommt nur vereinzelt vor. Die Zwischenmenschlichen Beziehungen, Motive und Intrigen dominieren das Geschehen und überwiegen die kleine Anzahl an Rache- und Ghost-Szenen. Der Film ist allgemein toll inszeniert und die Schauspieler machte ihre Sache ordentlich. Ich fand es gut, dass auf Klamauk verzichtet wurde. Ein Nachteil ist, dass sich keine Gefühle gegenüber den Figuren einstellen.

Das aufgrund der Tatsache, dass alle, und damit meine ich wirklich alle Figuren im Film Dreck am Stecken haben, andere übers Ohr hauen und durch und durch unsympathisch charakterisiert sind. Es gibt keine Guten oder Helden in der Geschichte. Es wird allgemein ein depressives und düsteres Weltbild dargestellt, welches deprimierend erscheint. Da überrascht es dann eigentlich auch nicht, wenn Betrug, Gewalt, Rache, Hintergedanken, Verrat und Tod die Folge sind und die Geister daher auch in den Hintergrund geraten.

Fazit: Fans von klassischen jap. Geisterfilmen können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Kaidan Kasane-ga-fuchi

Japan 1970

R: Kimiyoshi Yasuda

D: Saburô Date, Kenjirô Ishiyama, Teruo Ishiyama, Reiko Kasahara

Laufzeit der UK-Blu: 82:34 Min.

Gesehen am: 21.06.26

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Radiance Films (Daiei Gothic Vol. 2) = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Sonntag, 14. Juni 2026

Za Karate 2

Za Karate 2

Story:

Tadashi (Tadashi Yamashita) will ein gestohlenes Schwert zurückholen. Doch die Bösewichte hetzen unzählige Killer (u.a. Gerald Carsons, Jerry Samson, Milan van Okan, Bolo Yeung, Tsutomu Harada, Toshio Tomogane) auf den blinden Tadashi und selbst sein Meister (Masafumi Suzuk) gerät in Gefahr, getötet zu werden…

Meine Meinung:

Za Karte 2 hat extrem viel Spass gemacht. Wer den ersten Film Za Karate bereits mochte, sollte sich auch unbedingt die Fortsetzung ansehen. Aus dem ersten Film kehren nebst Tadashi Yamashita, der nun mit der Tatsache, dass er blind ist, zu kämpfen hat, auch folgendes Trio zurück: Masafumi Suzuk, Shingo Yamashiro, Shinobu Suzuki. Die spielen u.a. die weibliche Rolle, den Meister und den Sidekick. Neu dazu, und das ist das Einzige, was ich etwas störend und unpassend fand, waren einige Kinder, wobei von denen vor allem Kenichi Ageo diverse Szenen bekommen hat. Ich habe nichts gegen eine Schar Kinder in einem Kaiju à la Gamera, aber bitte nicht in einem blutigen und überdrehten Toei-Karate-Action-Trash-Fest.

Ohne Kinderrollen wäre der Film ein Kracher geworden. Aber auch so macht der Film verdammt viel Spass. Der Film hat eine angenehm kurze Laufzeit von nur 86 Minuten. Es geht von Anfang an die Post ab und es gibt unzählige unterschiedliche Kämpfer mit unterschiedlichen Waffen. Diese sind herrlich überzeichnet und das Trash-Faktor macht viel Spass (die Frisur des Deutschen und ein Hakenkreuz darf dabei natürlich auch nicht fehlen). Die Kämpfe waren blutiger, als ich das erwartet hätte. Vor allem die Geheimtechnik der zehn Finger sorgte für zwei ungeheuer blutige Momente, die sich nicht hinter The Street Fighter und Co. zu verstecken brauchen.

Tadashi Yamashita gibt erneut eine starke Performance ab. Dieser hat eigentlich absoluten Kultcharakter. Er versteht es perfekt, den blinden Kämpfer zu mimen. Er überzeugt sowohl in Hand zu Hand Kämpfen inklusive des Einsatzes von diversen Waffen. Die drei Namen aus dem Vorgänger (Sidekick, Frau, Meister) treten etwas kürzer. Die Mehrheit der Szenen beinhaltet die schrillen Bösewichte und Kämpfer, die Tadashi an den Kragen wollen. Bolo Yeung (Bruce, Hong Kong Master, The Kung Fu Cook, Deadly Chase for Justice) ist dabei der stärkste der Bösewichte. Der Film ist toll gefilmt und von den Settings deutlich abwechslungsreicher als sein Vorgänger.

Fazit: Stark, aber lässt die Erwartungen für den dritten und letzten Teil der Reihe klar anwachsen!

Gefolgt von: Za Karate 3

Infos:

O: Za karate 2

Japan 1974

R: Yukio Noda

D: Tadashi Yamashita, Gerald Carsons, Jerry Samson, Milan van Okan, Bolo Yeung, Tsutomu Harada, Toshio Tomogane, Masafumi Suzuk, Shingo Yamashiro, Shinobu Suzuki, Kenichi Ageo

Laufzeit der US-Blu: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 14.06.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films = Uncut, O-Ton, englische Subs (wohl die weltweit erste offizielle Vö mit englischen Subs), hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Donnerstag, 28. Mai 2026

Mutant Girls Squad


NIFFF 2010

Mutant Girls Squad

Story:

Rin (Yumi Sugimoto) stellt an ihrem 16jährigem Geburtstag fest, dass sie ein Mutant ist. Danach wird sie von einer Sondereinheit, die ihre Eltern getötet haben, verfolgt. Rin flüchtet sich zu Kisaragi (Tak Sakaguchi), der sie unter seine Fittiche nimmt. Dort lernt sie, wie mit ihren Kräften umzugehen. Danach findet sich Rin in einem blutigen Kampf zwischen Menschen und Mutanten wieder…

Meine Meinung:

Mutant Girls Squad hat mir damals am NIFFF 2010 sehr gut gefallen. Eine Meinung, die ich heute nicht mehr teilen kann. Die damalige Euphorie ist schon lange verflogen. Ähnliche Titel wie The Machine Girl oder Tokyo Girl Police vermochten mich ebenfalls weniger zu überzeugen. Mutant Girls Squad, der in drei Kapitel gegliedert ist und von drei Regisseuren inszeniert wurde, wurde zu Ehren von Yoshihiro Nishimura (Meatball Machine Kodoku, Tag) neu angesehen. Yoshihiro Nishimura verstarb überraschend mit nur 59 Jahren. So wie ich das mitbekommen habe, wohl an einem Nierenversagen nach einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt.

Mutant Girls Squad gefiel mir zwar weniger, dennoch bleibt der Film vorerst in der Sammlung. Das natürlich auch aufgrund der Unterschrift, welche ich bekam (mehr dazu unter Fassungen). Yoshihiro Nishimura, der nicht nur als Regisseur, sondern auch als Effekte Spezialist zuständig war, führte in dem dritten Kapitel Regie. Im ersten Kapitel führte Versus Star Tak Sakaguchi (One Percenter, Re:Born, Bad City) Regie und im mittleren Noboru Iguchi. Dabei ist das Segment von Yoshihiro Nishimura am besten. Das bot auch die einzigen Szenen und Momente, die mich wirklich Schmunzeln und erfreuen liessen. Yoshihiro Nishimuras Arbeit bot die höchste Anzahl an handgemachten Effekten und das Monster allein war klasse getrickst.

Die ersten zwei Kapitel von Noboru Iguchi und Tak Sakaguchi hatten vereinzelt auch sehenswerte Effekte zu bieten inklusive eines sonderbaren Humors (fliegende Geburtstagstorte oder die Frau als «Brot»), aber im Grossen und Ganzen gab es am Anfang und Mittelteil auch viel zu viele billige und digitale Bluteffekte zu sehen, die mir nicht gefallen haben. Zudem ist der ganze Look des Filmes billig und die Mehrheit der Figuren fand ich, auch durch das Overacting, anstrengend. Einzelne Momente luden zum Fremdschämen ein. Die Hauptdarstellerinnen Yumi Sugimoto, Yuko Takayama und Suzuka Morita waren okay und besser als die Nebendarstellerinnen. Etwas, was ich bei der Erstsichtung verpasst habe, war die Tatsache, dass der Oberbösewicht von Tak Sakaguchi verkörpert wird. Und das machte dieser, trotz tuntigem Overacting, grandios. Er ist der einzige, dem sein Talent und seine Erfahrung aus anderen Produktionen wirklich anzusehen sind. Die Musik gefiel mir auch.

Fazit: Fans von The Machine Girl und Co. können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Sentô shôjo: Chi no tekkamen densetsu

Japan 2010

R: Noboru Iguchi, Yoshihiro Nishimura, Tak Sakaguchi

D: Tak Sakaguchi, Yumi Sugimoto, Yuko Takayama, Suzuka Morita

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 89:19 Min.

Gesehen am: Juli/NIFFF 2010 / Neusichtung am: 28.05.26

Fassungen: Mir lag die deutschsprachige DVD/Blu-Ray Fassung von 8Films vor = limitiertes Mediabook mit drei Discs und Booklet (in welchem mein altes Review abgedruckt wurde), O-Ton mit deutschen Subs, gute Bild- und Tonqualität, Uncut. Die Edition wurde von Regisseur Noboru Iguchi am NIFFF 2014 signiert.

Freitag, 15. Mai 2026

Born Under Crossed Stars

 

Born Under Crossed Stars

Story:

Japan in den 20ern:

Jûkichi Suzuki (Ken Yamauchi) ist ehrgeizig und will was werden. Er gerät mit seinem Vater in Konflikt und später sind es zwei Frauen, die ihm den Kopf verdrehen. Taneko (Yumiko Nogaw) ist modern, frech und charmant. Suzuko (Masako Izumi) ist traditionell und altmodisch veranlagt. Nach und nach gerät Jûkichis Leben aus den Fugen und er kämpft gegen seine eigenen Prinzipien an…

Meine Meinung:

Mit Born Under Crossed Stars habe ich Arrow Videos Edition Seijun Suzuki the Early Years Vol. 1 endlich beendet. Und ich muss sagen, dass der Kauf für mich ein Fehlkauf darstellt. Die Frühwerke von Seijun Suzuki (The Boy Who Came Back, The Wind-of-Youth Group Crosses the Mountain Pass, Teenage Yakuza sowie The Incorrigible) sind, zur Liebe zu den späten Klassikern (Detective Bureau 2-3: Go to Hell Bastards!, Branded to Kill, Tokyo Drifter, Youth of the Beast) des Regisseurs, nicht meine Kragenweite. Definitiv nicht.

Es sind vielleicht zwei ganze Filme aus dem Set, die leicht besser sind (Teenage Yakuza und The Incorrigible), aber dennoch von Must See Titeln weit entfernt sind. Und den Rest kann man knicken. Born Under Crossed Stars wartet teilweise mit dem gleichen Cast aus The Incorrigible auf. Letzterer war aber besser. Born Under Crossed Stars ist zwar gut gespielt und optisch schick, aber der Inhalt fesselt wenig. Der Film war mir auch viel zu lustig. Das hätte ich nicht erwartet und war störend. So muss man um die Figuren nie Angst haben und der Film, der Coming of Age und New Wave Vibes beinhaltet, wirkt dadurch zu wenig dramatisch. Die komischen und lustigen Momente haben hier definitiv gestört.

Was den Cast angeht, macht vor allem Yumiko Nogaw eine gute Figur. Sie spielte auch in späteren Filmen von Seijun Suzuki mit (Gate of Flesh sowie Story of a Prostitute) und war auch abgesehen davon in vielen Genre-Filmen zu sehen (Hokuriku Proxy War, Killer’s Mission). Ken Yamauchi war aufgrund des Overacting wenig überzeugend. Er konnte danach auch nicht wirklich auf eine bekannte Filmographie zurückblicken. Masako Izumi (Haunted Samurai) war solide, aber bliebt im Schatten von Yumiko Nogaw. Alles in allem machten die Schauspieler ihre Sache solide.

Fazit: Kein Must Have Titel, auch nicht für Fans von Seijun Suzuki!

Infos:

O: Akutarôden: Waruihoshi no Shita Demo

Japan 1965

R: Seijun Suzuki

D: Ken Yamauchi, Masako Izumi, Yumiko Nogaw, Jun Tatara, Kotoe Hatsui, Masahiko Tanimura, Masao Mishima

Laufzeit der UK-Blu: 96:52 Min.

Gesehen am: 15.05.26

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Arrow Video (Seijun Suzuki the Early Years Vol. 1) = Hervorragende Bild- und Tonqualität, fünf Filme und Booklet in einem Set (jeweils auf DVD und Blu-Ray), in Japanisch mit englischen Subs. Born Under Crossed Stars ist zensiert (Hahnenkämpfe). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2026).

Mittwoch, 13. Mai 2026

Godzilla vs. Hedorah

Godzilla vs. Hedorah

Story:

Aus den Folgen der Umweltverschmutzung entsteht das Monster Hedorah. Godzilla sagt der Kreatur den Kampf an…

Meine Meinung:

Die grosse Mehrheit der Godzilla Filme sah ich bisher nur einmal. Zeit, dass nach und nach zu ändern. Nach einer Diskussion mit dem Kumpel sah ich mir heute Abend Godzilla vs. Hedorah an. Den Godzilla mit Öko-Botschaft. Und ich muss sagen, dass mir dieser Beitrag zur langlebigen Reihe sehr gut gefallen hat. Warum Regisseur Yoshimitsu Banno danach keine weiteren Filme mehr drehte, ist mir nicht bekannt.

Fakt ist, dass Godzilla vs. Hedorah einige Punkte bietet, die interessant sind. Ob diese gefallen oder nicht, ist Geschmackssache. Mir haben sie gefallen. Der Film wirkt dunkel und düster. Mit wenigen Ausnahmen wird auf Humor verzichtet. Natürlich gibt es einige komische Momente (fliegender Godzilla im Finale), aber im Grossen und Ganzen ist der Film erwachsener als andere Godzilla-Werke. Dazu passen dann auch ein höherer Bodycount sowie Skelette der Opfer oder aus dem Schädel entfernte Augen. Durch die vielen dunklen Szenen wirkt der Film zudem stimmungsvoll.

Dazu kommt, dass der Film teilweise sehr psychedelisch wirkt. Wie ein Fiebertraum. Auch die Musik war sonderbar und dann gibt es noch schräge Animationen, die in den Film eingeflossen sind. Das, und die Tatsache, dass der Film sehr viele Monster-Kämpfe bietet, machte den Film für meinen Geschmack sehr unterhaltsam und sehr sehenswert. Es geht eigentlich von Anfang an schnell zur Sache und die Figuren sind hier definitiv nur «Ballast». Hauptaugenmerk sind die zwei kämpfenden Monster. Und die Effekte sind, wie immer, sehr cool anzusehen. Hedorah ist definitiv ein vielversprechender Gegner mit einigen coolen Gimmicks.

Fazit: Für Godzilla-Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Godzilla vs. Gigan

Infos:

O: Gojira tai Hedora

Japan 1971

R: Yoshimitsu Banno

D: Akira Yamauchi, Toshie Kimura, Hiroyuki Kawase, Keiko Mari, Toshio Shiba, Yukihiko Gondo

Laufzeit der US-DVD: 85:43 Min.

Gesehen am: Jan. 2008 / Neusichtung am: 13.05.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Columbia TriStar vor = gute Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton und englische Subs. Gibt es in Deutschland als Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster auf Blu-Ray.

Freitag, 1. Mai 2026

Za Karate

Za Karate

Story:

Bronson Lee (Tadashi Yamashita), Amerikaner japanischer Abstammung, macht es sich zum Ziel, in Japan ein Kampfturnier zu gewinnen und World Karate Champion zu werden. Doch Gangster machen ihm dabei das Leben schwer…

Meine Meinung:

Nach dem Erfolg von The Street Fighter mit Sonny Chiba (Karate for Life, 13 Steps of Maki, Yakuza Wolf 2) drehte Toei die Za Karate Reihe, die es, wie auch The Street Fighter, auf drei Teile brachte. In diesem Erstlingswerk, dem einzigen der Reihe, der es auch ins Ausland geschafft hat (mehr davon unter Fassungen), führte Yukio Noda (Soul of Chiba) Regie. Er inszenierte auch gleich die zwei Fortsetzungen und sein bekanntester Film dürfte Der Tiger von Osaka sein.

Der Film wartet mit Tadashi Yamashita als Hauptdarsteller und Held auf. Er wurde in Japan geboren, wuchs später in Okinawa auf ehe der sein Leben später in den USA verbrachte. Daher wird er auch im Film als Amerikaner japanischer Abstammung angesehen, der extra nach Japan geht, um den Wettbewerb zu gewinnen. Tadashi Yamashita ist dabei eine Art Kreuzung zwischen Bruce Lee (Schreie, an die Nase fassen), Sonny Chiba (Karatetalent) und Charles Bronson (Schnauz). Das ist auch der Grund, warum der Film in den USA als Bronson Lee Champion vermarktet wurde.

Zu Gute kommt Tadashi Yamashita, dass er auch im echten Leben ein Martial Artist ist. Er ist ein Karatekämpfer, was ihm im Film mehr als deutlich anzusehen ist. Zwar ist der Film nicht so effektiv und blutig wie z.B. The Street Fighter (was nicht bedeuten soll, dass mit Blut gespart wird), aber dafür war Za Karate fast noch unterhaltsamer und kurzweiliger als das «grössere Vorbild». Der Film ist mit seinen ca. 86 Minuten und dem simplen Plot einfach spassig und abwechslungsreich anzusehen. Tadashi Yamashita gibt einen wunderbaren Lead ab, die anderen Kämpfer sind allesamt hübsch überzeichnet und die Nebenfiguren bringen Herz und Humor in den Film.

Fazit: Super spassig und unterhaltsam. Gespannt auf die Fortsetzungen!

Gefolgt von: Za Karate 2

Infos:

O: Za Karate

Japan 1974

R: Yukio Noda

D: Tadashi Yamashita, Chong Men-Jo, Dale Ferguson, Steve Fisher, Yôko Horikoshi

Laufzeit der US-Blu: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 01.05.26

Fassungen: Gesehen via The Bronson Lee Za Karate Collection von Severin Films (US-Blu-Ray) = Alle drei Teile in einer Collection mit Schuber. Region-A. Der erste Teil liegt erstmals, wie auch beide Fortsetzungen, in Japanisch mit englischen Subs vor. Die veränderte/in Gewalt zensierte US-Fassung von Za Karate (Bronson Lee Champion) liegt zudem ebenfalls restauriert vor (79 Minuten, Englischer Dub). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2026). Als Extras gibt es u.a. Interviews mit Tadashi Yamashita. Dieses lohnt sich und läuft ca. 29 Minuten. 

Freitag, 24. April 2026

Mag Mag

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Mag Mag

Story:

Nach dem mysteriösen Tod von mehreren Jungen, die tot und ohne Augen aufgefunden wurden, macht die Legende von Mag Mag, einem Liebes-Dämon, die Runde. Angeblich ist Mag Mag ein Dämon, der nur von den Jungen gesehen wird, in die sich der Geist verliebt. Und der Geist hat es auf die Augen der Jungen abgesehen…

Meine Meinung:

Bei Mag Mag handelt es sich um das Regiedebüt der Regisseurin Yuriyan Retriever für eine Produktionsfirma, die laut Festivalveranstaltern u.a. von Takashi Miike ins Leben gerufen worden sein soll (wohl um Newcomern eine Plattform und ein Sprungbrett in die Filmwelt zu ermöglichen). Eine coole Sache, um neuen kreativen Köpfen Platz zu machen. Ich dachte zuerst, dass Mag Mag von den Liverleaf Machern ist. Das habe ich mit Higuma!! The Killer Bear verwechselt. Dessen Regisseur hat auch Liverleaf, den ich am NIFFF sah, ins Leben gerufen.

Mag Mag ist eine Hommage ans japanische Geisterkino à la Ringu und Co. Am ehesten erinnert der Film von seinem Geist, und wie der Film inszeniert wurde, an The Curse sowie The Grudge. Das heisst der Film wird in mehreren Kapiteln erzählt und jede Figur bekommt seinen eigenen Blickwinkel in der Story präsentiert. Etwas, was in älteren Filmen oft verwirrend war, ist heuer nachvollziehbar und massentauglicher inszeniert. Richtig spannend oder gruselig war Mag Mag nie. Mit seiner Laufzeit von zwei Stunden war der Film zu lang. Ich wurde müde.

Der Film ist jedoch gut gemacht. Ein solider Mix aus Ghost-Hommage, Sozialkritik (Mobbing) und typisch abgefuckten Momenten, die so nur aus dem japanischen Genre-Film stammen können. Alles Szenen mit der Stalkerin waren die urkomischen und obskuren Highlights des Filmes. Was dem Drehbuch positiv angemerkt werden muss ist die Tatsache, dass es diverse Twists gibt, die wirklich erst im Finale aufgedeckt werden.

Fazit: Fans von The Grudge können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Magamaga onna

Japan 2025

R: Yuriyan Retriever

D: Sara Minami, Mai Fukagawa, Tetsu Hirahara, Atsuko Hirata

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 112 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Japanisch mit Untertiteln. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Higuma!! The Killer Bear

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Higuma!! The Killer Bear

Story:

Nach dem Suizid seines Vaters und den Schulden seiner Mutter gerät Fuku (Fuku Suzuki) in illegale Geschäfte, um schnell viel Geld zu verdienen. Als Wan (Wan Marui) einen Diamanten, der für den Boss gedacht ist, stiehlt, soll sie im Wald exekutiert und vergraben werden. Doch ausgerechnet dann taucht ein Bär auf und Fuku, Wan und Co. kämpfen ums Überleben…

Meine Meinung:

Ein japanischer Tierhorrorfilm mit einem Monster-Bär? Tolles Plakat und angeblich alles practical effects? Den musste ich mir am Filmfest geben! Nach dem Durchzappen des Trailers war ich hingegen skeptisch. Was Japan und Bären angehen, steht zudem noch der Sonny Chiba Streifen Yellow Fangs auf meiner zu langen Wunschliste. Higuma!! The Killer Bear ist der bisher beste Film am diesjährigen Filmfestival und meine Skepsis war unbegründet. Endlich habe ich den ersten Kracher, der es auf meine Wunschliste schafft.

Der Hauptgrund ist natürlich der Monster-Bär. Der sieht einfach nur cool und charmant aus. Und nichts mit CGI (nur wie er am Ende rennt, sah ggf. danach aus). Da wird, im Gegensatz zu klassischen Tierhorrorfilmen, auch nicht zugewartet, sondern gleich in seiner ersten Szene sehen wir den Bären in seiner vollen Pracht. Der Bär, der oft auch mehr wie eine grosse, etwas fette Katze aussieht, bewegt sich schwerfällig wie Godzilla und stösst Laute aus, die genauso gut von der grossen Echse stammen könnten. Da hatte mich der Film schon gewonnen.

Der Film startet auch sympathisch mit Fuku Suzuki als Videospielentwickler, der seiner Mutter das neuste Videospiel vorführt. Zudem ist die von Fuku Suzuki ein Katzen-Fan und eine sympathische Figur. Mit der Rahmenhandlung um den Suizid seines Vaters und dem Druck der Mutter, da Schulden, hat der Film auch mehr Gefühl und Herz, als erwartet. Danach startet Fuku Suzukis Gangster-Karriere und ca. 30 Minuten später, nachdem die Figuren eingeführt und die Ausgangslage klar sind, erscheint der Bär (und auch erst dann die Titeleinblendung, und was für eine!).

Mit Wan Marui hat der Film eine gute Komponente zu Fuku Suzuki gefunden. Auch sie ist sympathisch und bringt, zumindest in den Gangster-Momenten, einen Anflug von Action (Martial Arts) in den Film. Der Film bietet auch einige schöne, handgemachte Splattereffekte. Auf Dauer sieht man dem Film an, dass das Budget nicht unendlich war, da viele Taten dann fast nur noch im off screen stattfanden. Das wird vor allem im Finale deutlich, wo eine ganze Gruppe von Gangstern als Kanonenfutter präsentiert wird, aber nur ein «Mord» wird gezeigt.

Das kann ich dem Film aber verzeihen, denn jede Szene mit dem Bären liess mich lächeln und schmunzeln. Dazu kommen die sympathischen Figuren, Splattereffekte und toller, amüsanter Humor. Es gab viel zu lachen und der Film war, vielleicht wenn er hier und da auch etwas zu lang anmutete, sehenswert und kommt mit viel Herzblut daher. Das Einzige, was ich dem Film ankreiden kann, ist das Finale d.h. wie der Bär besiegt wird. Die Szene wird teilweise im Trailer gezeigt und das sah halt schon einfach irgendwie billig und künstlich aus (auch mit GCI?). Zudem sehr unspektakulär.

Fazit: Fans von Tierhorror- und japanischen Monsterfilmen können sich freuen!

Infos:

O: ヒグマ!!

Japan 2026

R: Eisuke Naitô

D: Fuku Suzuki, Wan Marui, Takashi Ukaji

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 100 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Japanisch mit Untertiteln. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Donnerstag, 23. April 2026

Mad Mask

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Mad Mask

Story:

Ein Barkeeper (Nagano) fungiert ebenso als Serienmörder, der seinen Opfern die Gesichtshaut abzieht und diese selbst trägt. Als er ein drittes Opfer in einem Fitnessstudio aufsucht, wendet sich das Blatt, als er zuerst von einem Unbekannten, der ebenfalls eine Gesichtshaut mit sich herumträgt, und einer Fatso-Gang in seinen Handlungen gestört wird. Danach flieht der Killer und wird mehrheitlich von der Pressure Organization durch Japan verfolgt…

Meine Meinung:

Mad Mask ist wildes, abgefahrenes, anarchistisches Underground-Kino aus Japan. Comedian Nagano führte Regie und der Film basiert Comedy-Sketch, den er vor 13 Jahren performt hatte. Er spielt auch die Hauptrolle und viele der Rollen im Film wurden mit Musikern (Sängerin, Gitarrenspieler etc.) besetzt. Der Film wurde auf 16mm gedreht, was dem Ganzen einen tollen Retro-Look und Charme verleiht. Der Film hat praktisch keinen Plot, sondern wirkt mehr wie eine Ansammlung von einem Sketsch zum nächsten. Was das ganze soll (eine Art Sozialkritik an dies und jenem?), wird der Zuschauer nie erfahren. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, bringt auch nichts.

Mad Mask sollte einfach ohne Hintergedanken konsumiert werden. Obwohl nicht alles lustig war (Vieles war einfach nur blöd und unlustig), ist der Film sehr eigen und nur schon deshalb für ein Filmfestival wie in Brugg (Brugggore Filmfestival) bestens geeignet. Mad Mask stellt übrigens auch das Spielfilmdebüt von Nagano dar. Dank der kurzen Laufzeit, der vielen abgefahrenen Ideen und dem definitiv nicht vorhersehbaren Plot (welcher Plot?) wird Mad Mask zu keiner Sekunde langweilig. Und einige schön saftige Ideen, schwarzen Humor und sogar eine Animationssequenz dürfen auch nicht fehlen. Es wird sich zeigen, ob Nagano mit diesem Konzept im Spielfilmsektor Erfolg haben wird oder nicht.

Fazit: Wer Mal was Neues im Kino sehen möchte, ist mit Mad Mask bestens bedient!

Infos:

O: 매드 마스크

Japan 2025

R: Nagano

D: Nagano, Nobuaki Kaneko, AiNA THE END, D.O, Shota Totsuka, Seiji, Jonio Iwai

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 73 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Japanisch mit Untertiteln. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Mittwoch, 22. April 2026

Incomplete Chairs

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Incomplete Chairs

Story:

Ein Serienkiller (Ryû Ichinose) tötet seine Opfer, um aus ihnen Stühle zu machen…

Meine Meinung:

Ich freute mich den japanischen Serienkillerfilm Incomplete Chairs am Filmfest sehen zu können. Der Film stammt von Regisseur Ken’ichi Ugana. Von ihm kenne ich keine anderen Filme und sein Name war mir zudem unbekannt. Das Plakat des Filmes sah ich bereits zuvor Online. Das machte Lust auf mehr. So war die Buchung des Filmes eine beschlossene Sache. Ich informierte mich nicht weiter und wollte mich am Filmfest vorurteilsfrei überraschen lassen.

Leider fand ich Incomplete Chairs sehr durchschnittlich. Der Film wirkt wie eine Low-Budget Indie-Variante von American Psycho sowie Lars von Triers The House That Jack Built mit einer Zugabe The Machinist. Nur ohne dessen Qualitäten zu erreichen. Nach Realismus sollte nicht gesucht werden. Niemand scheint die Opfer zu vermissen und eine Polizeiarbeit findet nicht statt. Ebenso wenig wird wirklich gezeigt, wie der Killer seine Opfer versteckt.

Der Inhalt war zwar nicht langweilig und Ryu Ichinose spielt den Irren solide, dafür war das Gezeigte jedoch auch sehr repetitiv. Zu viel Gore darf nicht erwartet werden. Viele Szenen und Taten finden im off screen statt. Das lag sicher am kleinen Budget wie auch die limitierten Settings. Einige Dinge werden nicht beantwortet und das mögliche Motiv des Täters ist schwachsinnig. Einzelne Momente wirken anhand der japanischen Mentalität skrupellos und zugleich makaber. Dennoch würde ich nicht von einem Fun-Splatter sprechen (dafür war der Film auch zu harmlos). Der Film versucht ggf. mehr satirisch angehaucht zu wirken.

Fazit: War leider weniger mein Fall. Auf eine mögliche Fortsetzung («Incomplete Tables») verzichte ich wohl dankend…

Infos:

O: Inkonpurîto cheâzu

Japan 2025

R: Ken'ichi Ugana

D: Ryû Ichinose, Ryôka Ôshima, Yukino Kaizu, Ryûtarô Ninomiya, Mondo Otani

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 85 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Japanisch mit Untertiteln. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Dienstag, 24. März 2026

Violent Panic: The Big Crash

Violent Panic: The Big Crash

Story:

Takashi (Tsunehiko Watase) und sein Kumpel wollen sich mit dem letzten Banküberfall einen Traum erfüllen und nach Brasilien fliehen. Doch bei der Flucht stirbt Takashis Kumpel und seine Identität wird aufgedeckt. Zusammen mit einem Mädchen (Miki Sugimoto), mit welchem er eine Affäre hat, versucht er zu entkommen, während diverse Parteien hinter ihm und dem Geld her sind…

Meine Meinung:

Violent Panic: The Big Crash ist einer von zwei Filmen in einem Blu-Ray Set des US-Labels Film Movement. Der andere Film ist Set ist Wolves, Pigs and Men. Erfreut kann ich sagen, dass mir Violent Panic: The Big Crash besser gefallen hat und das Set dank dem Film in die Filmsammlung aufgenommen wird. Gleichzeitig handelt es sich bei Violent Panic: The Big Crash um einen etwas kuriosen Beitrag von Kinji Fukasaku (Swords of Vengeance, Battle Royale, Virus). Er bleibt zwar seinen technischen Standards treu (verwackelte Kamera, viel Geschrei, Gewalt, Musik), aber bedient sich Genres, welche er zuvor so noch nicht erzählt hat.

Der Film ist mit seinen nur 85 Minuten sehr kurzweilig. Der Film ist praktisch nur eine einzig lange Flucht. Takashi und sein Mädchen sind die einzigen zwei Figuren, die etwas mehr beleuchtet werden. Nebst ihnen gibt es mehrere Nebenfiguren und einige Sub-Plots, die zuerst nichts mit Takashis Banküberfall zu tun haben, aber dann nach und nach und vor allem im (übertriebenen) Finale, integriert werden. Mehr zufällig, als gewollt. Der Film ist eine wilde, zuweilen auch überraschend komische, übertriebene oder je nach Szene auch sadistische Produktion, die einige unerwartete Szenen zeigt, die ich in dem Film so nicht erwartet hätte (sondern mehr im Pinky Violence Genre).

Speziell das letzte Viertel war mir zu doch hier und da etwas zu drüber (und zu unrealistisch), um es ernst nehmen zu können. Hier wäre mehr Ernsthaftigkeit statt komische Momente die etwas bessere Wahl gewesen. Es mutet doch fragwürdig an, dass sich so viele Zivilisten, die nichts mit der Sache zu tun haben, der Verfolgung, auch wenn im Affekt, anschliessen und sich und andere gefährden (zudem hätte es gerne auch mehr zivile Opfer geben dürfen).  Auf der anderen Seite war es dennoch sehr cool, so viele echte Fahrzeige, Crashs, Stunts und Explosionen zu sehen. Das verdient Anerkennung.

Mit Namen wie Tsunehiko Watase (Sympathy for the Underdog), Miki Sugimoto (Tokugawa Sex Ban: Lustful Lord), Hideo Murota (Wolf Guy), Takuzō Kawatani (The Street Fighter), Yayoi Watanabe (tolle Nebenrolle als Powerfrau, die den Männern zeigt, wo es langgeht), Ryō Nishida (Samurai Wolf), Nenji Kobayashi (Message from Space), Akira Shioji (The Magic Serpent) oder Harumi Sone (Gozu) ist der Film prominent besetzt. Nach vielen Yakuza-Geschichten stellt Violent Panic: The Big Crash doch eine willkommene und unterhaltsame Abwechslung dar, die sogar, untypisch für den Regisseur, ein Happy End bietet. Ein kleines Kuriosum in Kinji Fukasakus Schaffen!

Fazit: Kinji Fukasaku Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Daigekitotsu

Japan 1976

R: Kinji Fukasaku

D: Tsunehiko Watase, Miki Sugimoto, Hideo Murota, Takuzō Kawatani, Yayoi Watanabe, Ryō Nishida, Nenji Kobayashi, Akira Shioji, Harumi Sone

Laufzeit der US-Blu: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 24.03.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Film Movement vor = zusammen mit Wolves, Pigs and Men in einem Set inklusive Schuber und Booklet. Der Film ist Uncut, O-Ton und japanische Subs sind vorhanden und die Bild- und Tonqualität ist exzellent. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: März 2026).

Montag, 16. März 2026

The Haunted Castle

 

The Haunted Castle

Story:

Ein blinder Mönch wird ermordet und dessen Leiche versteckt. Ein Lord begehrt dessen Schwester als Konkubine. Als diese gezwungen wird, sich dem Lord zu fügen, begeht sie Harakiri und lässt eine Katze als Geist auf die Täter und Mörder ihres Bruders los…

Meine Meinung:

The Haunted Castle sah ich mir via Radiance Films Blu-Ray (Daiei Gothic Vol. 2 Box) an und im Gegensatz zu Demon of Mount Oe hat mir der richtig gut gefallen. Ich sah bisher ca. drei bis fünf japanische Cat Ghost (Bakeneko: A Vengeful Spirit, Ghost Story: Depth of Kagami, The Ghost Cat and the Mysterious Shamisen, Black Cat Mansion, A Haunted Turkish Bathhouse) Filme und in meinen Augen ist diese 1969er Version abgesehen von Kuroneko der bisher beste Cat Ghost Film aus Japan, den ich sah. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich wurde positiv überrascht.  

Der Film stammt von Tokuzô Tanaka (The Whale God), der auch den bereits erwähnten Demon of Mount Oe realisiert hat. Der Cast um Kōjirō Hongō (Gamera: Guardian of the Universe), Rokkō Toura (Death by Hanging), Kōichi Uenoyama (Youth of the Beast), Ikuko Mōri (Yokai Monsters: 100 Monsters), Akihisa Toda (Outlaw: Gangster VIP), Akane Kawasaki (The Return of Sister Street Fighter) oder Yūsaku Terashima (Children of Hiroshima) agieren zwar solide, aber was die Figuren angehen, hat der Film sein grösstes Defizit (zum Glück bietet der Film davon sehr wenig). Es ist simpel: die Figuren sind dem Zuschauer relativ egal. Die Figuren sind wenig sympathisch. Das ist vielleicht das einzige Schwachstück des Filmes inklusive des Endes.

Aber abgesehen von diesem Detail ist der Film sehenswert. Mit einer Laufzeit von nur knapp 80 Minuten wird es kaum langweilig. Als der Spuk dann losgeht, ist eigentlich pausenlos Gruselunterhaltung garantiert. Der Film und dessen Stärken liegen dann vor allem an seiner Optik und den Bildern. Der Film ist wunderschön gefilmt, so dass viel stimmungsvolle Gruselparts entstehen. Mit wenig Einsatz und klugem Einsatz von Schatten werden atmosphärisch dichte Bilder geschaffen. Gepaart mit blutigen Szenen, tollen Make-Up Masken und einem starken, immer passenden und unheimlichen Soundtrack (auch das Intro in den Film ist bereits mehr als gelungen) macht das The Haunted Castle zu einem intensiven und schönen Cat Ghost Streifen!

Fazit: Eine der besten Horrorfilme von Daiei Film.

Infos:

O: Hiroku kaibyô-den

Japan 1969

R: Tokuzô Tanaka

D: Kôjirô Hongô, Naomi Kobayashi, Mitsuyo Kamei, Yôko Atsuta, Yûtarô Ban, Jun Fujikawa

Laufzeit der UK-Blu: 82:31 Min.

Gesehen am: 16.03.26

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Radiance Films (Daiei Gothic Vol. 2) = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: März 2026).