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Freitag, 24. April 2026

Mag Mag

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Mag Mag

Story:

Nach dem mysteriösen Tod von mehreren Jungen, die tot und ohne Augen aufgefunden wurden, macht die Legende von Mag Mag, einem Liebes-Dämon, die Runde. Angeblich ist Mag Mag ein Dämon, der nur von den Jungen gesehen wird, in die sich der Geist verliebt. Und der Geist hat es auf die Augen der Jungen abgesehen…

Meine Meinung:

Bei Mag Mag handelt es sich um das Regiedebüt der Regisseurin Yuriyan Retriever für eine Produktionsfirma, die laut Festivalveranstaltern u.a. von Takashi Miike ins Leben gerufen worden sein soll (wohl um Newcomern eine Plattform und ein Sprungbrett in die Filmwelt zu ermöglichen). Eine coole Sache, um neuen kreativen Köpfen Platz zu machen. Ich dachte zuerst, dass Mag Mag von den Liverleaf Machern ist. Das habe ich mit Higuma!! The Killer Bear verwechselt. Dessen Regisseur hat auch Liverleaf, den ich am NIFFF sah, ins Leben gerufen.

Mag Mag ist eine Hommage ans japanische Geisterkino à la Ringu und Co. Am ehesten erinnert der Film von seinem Geist, und wie der Film inszeniert wurde, an The Curse sowie The Grudge. Das heisst der Film wird in mehreren Kapiteln erzählt und jede Figur bekommt seinen eigenen Blickwinkel in der Story präsentiert. Etwas, was in älteren Filmen oft verwirrend war, ist heuer nachvollziehbar und massentauglicher inszeniert. Richtig spannend oder gruselig war Mag Mag nie. Mit seiner Laufzeit von zwei Stunden war der Film zu lang. Ich wurde müde.

Der Film ist jedoch gut gemacht. Ein solider Mix aus Ghost-Hommage, Sozialkritik (Mobbing) und typisch abgefuckten Momenten, die so nur aus dem japanischen Genre-Film stammen können. Alles Szenen mit der Stalkerin waren die urkomischen und obskuren Highlights des Filmes. Was dem Drehbuch positiv angemerkt werden muss ist die Tatsache, dass es diverse Twists gibt, die wirklich erst im Finale aufgedeckt werden.

Fazit: Fans von The Grudge können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Magamaga onna

Japan 2025

R: Yuriyan Retriever

D: Sara Minami, Mai Fukagawa, Tetsu Hirahara, Atsuko Hirata

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 112 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Japanisch mit Untertiteln. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

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