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Dienstag, 28. April 2026

Infested

Infested

Story:

Eine Gruppe von Bewohnern (u.a. Théo Christine) kämpfen gegen einen aggressive Spinnenplage, die sich im Block vermehrt, um ihr Überleben…

Meine Meinung:

Infested ist ein französischer Tierhorrorfilm um mordende Spinnen und stellt gleichzeitig Sébastien Vaniceks Regiedebüt dar, dem Regisseur des kommenden, neuen Evil Dead Filmes (= Evil Dead Burn). Der Film ist nicht nur ein Tierhorrorfilm, sondern bietet auch eine sozialkritische Note (Diskriminierung). Die Figuren stammen aus der Banlieue und der Film spielt auch dort in einem Häuserblock.  Der Film wurde dazumal fast zeitglich mit Sting veröffentlicht, den ich am BIFFF sah und sehr enttäuscht war. Zudem nervte Sting.

Infested habe ich im gleichen Jahr am Brugggore Filmfestival nebst anderen Titeln wie Aberrance, How to Kill Monsters, Le Vourdalak oder Minore verpasst. Seither stand der Titel auf meiner immer zu langen Wunschliste. Nun holte ich die Sichtung von Infested nach und in meinen Augen ist Infested nicht nur deutlich besser und sehenswerter als Sting, sondern auch abgesehen davon einer der besten Tierhorrorfilme mit Spinnen. Es ist nicht alles perfekt, aber im Grossen und Ganzen macht Infested Vieles richtig.

Vor allem wer Angst vor Spinnen hat (oder sie einfach eklig findet), sollte sich Infested ansehen. Es gab in der Tat zwei-drei tolle Szenen, die auch ich eklig und scary fand. Das waren aber beides Szenen, in denen die Spinnen noch nicht so gross waren (z.B. die Badezimmer-Szene). Das klaustrophobische und dunkle Setting plus Kameraarbeit tragen viel zur Stimmung bei. Oft sind die Spinnen, vor allem am Anfang, immer nur schnell oder in Hintergründen zu sehen. Und das macht die Szenen dann auch creepy und unheimlich. Oder wie sie in den Boxen verstaut zu sehen sind. Eklig.

Sobald die Spinnen grösser werden, verschwindet der angstvolle Faktor. Zwar wurden echte Spinnen (200 Riesenkrabbenspinnen) verwendet, um diese später digital zu vergrössern, aber das sieht man den Viechern halt auch an. Auch wenn die Bewegungen sicherlich natürlicher sind als bei reinen CGI-Spinnen, so war das ein gewisser Minuspunkt. Zudem war auch das Finale an sich relativ lahm und kann das Niveau, welches der Film im Mittelteil aufbaut, nicht halten. Die Figuren sind stark gespielt. Charakterisiert wird vor allem die Gruppe, die ums Überleben kämpft. Der Horror startet nach ca. einer halben Stunde. Zuvor entwickeln sich die Figuren und der Plot.

Fazit: Tierhorrorfans zu empfehlen!

Infos:

O: Vermines

Frankreich 2023

R: Sébastien Vanicek

D: Théo Christine, Sofia Lesaffre, Jérôme Niel, Lisa Nyarko, Finnegan Oldfield

Laufzeit der Bootleg-Blu-Ray: Ca. 106 Min.

Gesehen am: 28.04.26

Fassungen: Ich habe den Film als Bootleg-Blu-Ray vom Kumpel geschenkt bekommen. Der Film ist Uncut, die Bild- und Tonqualität sind sehr gut und zum Französischen Originalton können englische Untertitel zugeschaltet werden. In Deutschland gibt es den Film als Spiders - Ihr Biss ist der Tod auf DVD, Blu-Ray und UHD.

Sonntag, 26. April 2026

Brugggore Filmfestival 2026: Letzter Tag

Nach fünf Stunden Schlaf stand ich um 08.00 Uhr auf und bereitete die ersten Reviews vor. Heute war der letzte Tag und es stand erst am Nachmittag ein Film auf dem Programm. Also egal, wenn ich müde bin. Gestern wurde es spät (02:30 Uhr im Hotel). Ich hatte mit dem Kumpel aus Zürich, er sollte heute auch wieder kommen, um 11.00 Uhr vor dem Kino Odeon abgemacht. Warum? Dort lief nicht unser erster Film, sondern findet erstmals am Brugggore Filmfestival eine Filmbörse statt. Bzw. nicht nur für Filme sondern auch Masken, Requisiten, Comics und Bücher. Mir wurde gesagt, es gäbe drei Filmstände. Diese Börse fand im ersten Stock des Kinos statt. Dort kaufte ich mir folgendes: Deathstalker II als Mediabook (sehr faire Preise), Mercenario – Der Gefürchtete (bei dem Cast und der Kumpel aus Zürich hat den sehr empfohlen), Shadowless Sword (den hatte ich Mal, aber hatte den verschenkt gehabt) sowie A Man Called Magnum, den ich vor vielen Jahren Mal auf Netflix sah. Inzwischen gibt s davon auch eine neue deutsche Blu-Ray. Cool. Und ein Buch (The Definitive Guide to Horror Movies) kaufte ich mir auch, nachdem ich sah, dass Pete Tombs (Mondo Macabro) als einer der Autoren gelistet war und ich in dem Buch z.B. eine Black Magic 2 Kritik las.





Danach ging es ums Thema Mittagessen. Ich hatte Lust auf Kambodschanisch, der Kumpel hatte hingegen keine Lust auf Asiatisch. Wir einigten uns, bei mir im Hotel essen zu gehen. Der Kumpel hatte Lust auf Burger, ich wollte das Filet und Ribeye nehmen, was gestern zur gleichen Zeit nicht möglich war, da noch kein Lohn auf dem Konto habend. Dann das: am Samstag hat das Restaurant im Hotel nur abends geöffnet. Schade. Also versuchten wir es im Hotel Restaurant Schnitzeria Hotel Gotthard. Dort war ich früher schon Mal Gast und die haben gut bürgerliche Fleischgerichte. Die hatten aber, und dass ausgerechnet während dem Filmfestival, Betriebsferien. In der gleichen Strasse ist das Italienische Restaurant L'Ulivo. Da ging ich vor zwei Jahren essen, als ich in Brugg verweilte und hatte das als hervorragend abgespeichert. Wir nahmen draussen Platz. Auch heute war über 20 Grad warm. Ich war hingegen noch immer erkältet (laufende Nase und so). Das Essen war erneut sehr gut. Ich nahm Safranrisotto an einer Steinpilzsauce mit einem Filet und als Nachtisch ein Erdbeeren Tiramisu und als Vorspeise ein Carpaccio. Das war sehr gut bis hervorragend. Der Kumpel schenkte mir noch eine Bootleg Disc von Infested, den ich vor zwei Jahren am Brugggore Filmfestival verpasst hatte. Der stand seitdem auf der Wunschliste.








Danach drehten wir, vollgefressen, noch eine Runde und gingen spazieren und Sonne tanken. Heute hatte es deutlich mehr Menschen, als durch die Woche durch. Es war nun kurz vor 14.00 Uhr. Der Kumpel und ich gingen nun getrennte Wege: er in eine Vorstellung, ich ins Hotel und schrieb die letzten Berichte von gestern, erholte mich und packte. Um 17.00 Uhr stand mein letzter Film auf dem Programm: Deathstalker. Der dritte Film, der es auf meine Wunschliste schafft. Die Veranstalter orientierten sich dabei am NIFFF und sorgten für eine humorvolle Vorstellung des Filmes im «Barbaren Setting». Zudem entschied ich mich, im Juni das nächste Eastern Heroes Event nicht zu besuchen und auch auf das Slash ½ Event im Mai (es wäre Anfang Mai und etwas zu kurzfristig zudem ich in den nächsten zwei Monaten sparen muss) zu verzichten. Das Slash ½ und im Herbst das Slash Festival werden aber sicher interessante Festivals/Alternativen für 2027 sein, falls ich das Brugggore oder NIFFF nicht besuchen sollte (aufgrund einer möglichen, schwierigen Ferienplanung auf der Arbeit). Danach ging ich ins Hotel, holte den Koffer und checkte aus, ehe ich um 19.32 Uhr Brugg Richtung Bern verliess und danach mit dem Taxi nach Hause fuhr. Ich freute mich, meine Babys wiederzusehen und schaute mir am Abend zu bestelltem Fast Food Folgen der 4. The Wire Staffel an. Nun hiess es ausspannen und Kräfte sammeln für die morgige Einzelnacht.





Deathstalker

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Deathstalker

Story:

Der Deathstalker (Daniel Bernhardt) kommt in den Besitz eines Amuletts. Auf dieses haben es etliche Monster und Geschöpfe abgesehen. Derweil macht sich der Deathstalker zusammen mit Freunden (Christina Orjalo, Laurie Field) auf den Weg, das Königreich zu retten…

Meine Meinung:

Auf Deathstalker freute ich mich am diesjährigen Filmfestival. Es war auch einer der wenigen Titel, die mir im Voraus schon ein Begriff waren. Vor kurzem wurde der Film nämlich von Shout Factory auf Blu-Ray veröffentlicht und der Film stand so oder so auf meiner Wunschliste. Daher war der Kinobesuch eine beschlossene Sache. Deathstalker ist ein Remake eine Roger Corman Trash-Produktion, der dazumal nach dem Erfolg von Conan der Barbar ins Leben gerufen wurde und es auf drei Fortsetzungen brachte. Regie führte Steven Kostanski.

Steven Kostanski dürfte Horrorfans ein Begriff sein. Er realisierte nicht uninteressante Filme wie The Void, Leprechaun Returns, Father’s Day oder Manborg.  Zudem ist Steven Kostanski auch ein Spezialeffekte und Make-Up-Künstler (für etliche Produktionen, in denen er selbst Regie führte oder für Filme wie In a Violent Nature oder Scared Shitless). So erhoffte ich mir in Deathstalker auch die ein oder anderen sehenswerten Effekte und Monstermasken. Und als zweites Leckerli ist der Schweizer Daniel Bernhardt (Nobody, Nobody 2, John Wick) als Deathstalker in der Hauptrolle zu sehen.

Ich kenne keinen der Original-Deathstalker Filme. Mir hat dieser neue Deathstalker gut gefallen. Aus einer neutralen Position gibt es ggf. Punkte, die kritisiert werden könnten (keine Nacktszenen, zu lustig, die Musik fand ich unauffällig). Mich haben diese Punkte aber alle nicht gestört. Der Film war unterhaltsam und wie nicht anders erwartet gibt es etliche coole Monster-Effekte, Kostüme, Make-Up Masken und roter Lebenssaft zu sehen, der vergossen wird. Alle Effekte hatten Charme und das eine Monster hat mich sogar an einen Boss aus einem möglichen SNES-Game erinnert. Toller Retro-Charme. Daniel Bernhardt war solide, auch wenn er nicht allzu viel von seinen Martial Arts Künsten zeigen darf.

Fazit: Auf Steven Kostanski ist Verlass! Wer Genres à la Conen der Barbar und Co. mag, dürfte mit Deathstalker viel Freude haben!

Infos:

O: Deathstalker

Kanada, USA 2025

R: Steven Kostanski

D: Daniel Bernhardt, Christina Orjalo, Paul Lazenby, Nina Bergman, Laurie Field

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 102 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Englisch. Uncut. Den Film gibt es seit Mitte Feb. in den USA und Kanada auf Blu-Ray. Es gibt noch keine deutsche Fassung (Stand: April 2026). 

Samstag, 25. April 2026

Brugggore Filmfestival 2026: 4. Tag

Am vorletzten Tag kam ich besser in die Gänge und war energiegeladen und motiviert. Ich schrieb die Berichte alle am Vormittag. Der Kumpel aus Zürich kam auch schon an, aber da ich noch gerade an den Berichten schrieb, sollte es bis nach dem Mittag dauern, ehe wir uns treffen würden. Sein erster Film begann schon um 11.00 Uhr, meiner hingegen erst um 14.00 Uhr. Es war erneut schönes, sonniges Wetter und es sollte sogar über 20 Grad warm werden. Ich war aber nach wie vor erkältet (leicht laufende Nase) und daher wärmer gekleidet und eingepackt. Ich hatte nur noch 40 CHF in Cash. Lust stieg in mir auf, im Hotel Restaurant zwei Fleischgerichte zu bestellen (das Filet und das Ribeye zu jeweils 200g). Ich ging kurz vor Mittag an den Postautomaten in Windisch schauen, ob schon Lohn gekommen ist. Fehlanzeige. Also lag das Mittagessen im Hotel-Restaurant nicht drin.

Ich entschied mich für das kambodschanische Restaurant Papa Oro's Filipino restaurant & café. Als ich auf dem Weg dorthin war fiel mir ein, dass diese nur Kartenzahlung anbieten. Die funktionieren nicht mehr mit Bargeld. Also konnte ich auch, etwas gefrustet da hungrig und somit dünnhäutig, auch diese Ortschaft von meiner Liste streichen. Ein japanisches Restaurant in der gleichen Strasse stellte sich als Sushi-Laden aus = hat mich alles andere als an gemacht. Ich bin kein Sushi Fan. Also besuchte ich das sri-lankische Restaurant in der gleichen Strasse namens Launy's Pizza. Dort nahm ich Kottu Roti mit Pulet, keine Vorspeise und kein Dessert. Zum Trinken eine Cola Zero. Ich habe Kottu Roti schon hier und da bestellt (Just Eat) und fand es immer sehr lecker. Launy's Pizza hat eine hohe Google-Bewertung, die auch zutreffend ist. Die Portion war gross und superlecker, die Sosse nicht zu scharf. Perfekt, um gestört ins Filmfest zu starten.







Heute standen nämlich vier ggf. fünf Filme auf dem Programm, sollte ich mich dazu entscheiden, Häxan schauen zu gehen. Ich hatte noch ein Kumpel aus Seuzach, der Stummfilme liebt, gefragt und wartete dessen Antwort ab. Als ich die Veranstalter fragte, welche Fassung sie zeigen, war ich etwas überrascht zu hören, dass ihre Version (wohl die Fassung von Criterion) aus freien Stücken in zwei längeren Szenen gestrafft wurde. Das sollte eigentlich nicht die Intentionen eines Filmfestivals sein. Statt 105 Minuten läuft die Brugggore Filmfestival Fassung (laut offizieller Homepage) 96 Minuten. Ich denke die neun zusätzlichen Minuten hätte man genauso gut drin lassen können. Das macht den Braten auch nicht mehr fett. Ich informierte auch den Kumpel aus Seuzach, der sich im Verlauf gegen die Vorstellung aussprach. Ich selbst, inzwischen den Kumpel aus Zürich getroffen, wollte mir ein Häxan Ticket kaufen gehen. Doch das kostete 30 CHF und aktuell hatte ich nur noch 20 CHF, da noch Trinken und Sandwiches für am Abend gekauft. Der Kumpel aus Zürich half mir aus und kaufte mir das Ticket, welches ich im am Nachmittag, als mein Lohn endlich eintraf, zurückzahlte. Wir hatten zusammen nur einen Film auf dem Programm: The Treehouse. Vielleicht der bisher schlechteste Beitrag. Mag Mag, den ich zuvor schauen ging, war sehr voll. Mir wurde heiss und mein Gesäss tat mir weh.

Danach ging der Kumpel wieder nach Zürich und mich zog es ins Hotel, wo ich die ersten zwei Reviews Online gestellt habe plus Powernap. Danach ging es in die Häxan Vorstellung. Das war die bestbesuchte Vorstellung und ich würde meinen, dass diese praktisch ausverkauft war. Es wurde im Kino sehr warm. Das Erlebnis, auch zusammen mit der Live-Musik, war toll. Und mit Häxan schafft es der zweite Film des diesjährigen Filmfestivals auf meine Wunschliste. Insgesamt ist Häxan der zweitbeste Film dieser Brugggore Filmfestival Auswahl. Danach war mit Deathgasm 2: Goremageddon und Fuck My Son! schlechter Geschmack und Party-Stimmung angesagt. Die Filme haben versprochen, was erwartet wurde. Und hier gab es die erste kleine Panne des Filmfestivals: Fuck My Son! sollte um 00.00 Uhr starten, obwohl Deathgasm 2: Goremageddon im gleichen Kino lief und um 00.00 Uhr noch gar nicht beendet sein würde. So verzögerte sich der Start von Fuck My Son! um 30 Min. Am Ende war ich um 02.30 Uhr im Hotel und bereitete mich auf eine kurze Nach vor.





Häxan

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Häxan

Inhalt inklusive meiner Meinung (Brugggore Filmfestival 2026 Version):

Bei Häxan handelt es sich um einen 20er Jahre Stummfilmklassiker aus Schweden/Dänemark. Der Film war dazumal eine der teuersten skandinavischen Filme aller Zeiten, der in vielen Ländern mit Zensurauflagen und Verboten zu kämpfen hatte. Der Film ist kein Spielfilm, sondern gibt sich als (fiktive) Dokumentation über Hexen. Präsentiert wird der Inhalt in sieben Kapiteln. Die Musik, für diese am Brugggore Filmfestival aufgeführte Version, steuerte die Musikerin Anna Murphy bei.

Wie bei vielen anderen Stummfilmen ist die Originalmusik nicht mehr vorhanden (die Filme wurden ohne Ton gedreht). Und wie bei vielen anderen Stummfilmen wurde die Originalversion erst spät entdeckt, was zur Folge hat, dass es zig Schnittfassungen mit unterschiedlichen Kommentaren, Laufzeiten und Musikbeilagen gibt. Die US-Version namens Witchcraft Through the Ages wurde z.B. von Autor William S. Burroughs (Naked Lunch) kommentiert.

Ich bin kein allzu grosser Fan von Stummfilmen. Aber als ich den Trailer zu Häxan sah, überlegte ich mir einen Blindkauf des Tickets, da eben auch interessant da Live-Musik-Vertonung zum Film. Der Trailer zeigte zu 90% nur Effekte: Make-Up-Masken, Teufel, Darstellungen der Höllen, Hexen-Settings. Und dazu wunderschöne, stimmungsvolle und düstere Bilder. Das war der ausschlaggebende Grund, warum ich das Ticket gekauft habe. Die Vorstellung, die scheinbar ausgebucht war, war sehenswert. Häxan war nebst Higuma!! The Killer Bear der bisher beste Film am diesjährigen Filmfestival.

Der Film kommt in der Tat wie eine Doku daher. Die ersten sechs Kapitel waren die besten. Ich liebe Darstellungen der Hölle und solche alten Bilder und Zeichnungen. Davon gab es jede Menge zu sehen und der Zuschauer wird mit echten Hintergrundinfos zur Hexenzeit gefüttert. Damit und mit den charmanten, coolen und starken Effekten und Höllen- und Teufel-Darstellungen hatte mich der Film schnell gewonnen. Auch als echte Darsteller ins Spiel kommen, wird Häxan nicht uninteressanter. Für mich spielen sie nur das wieder, was zuvor theoretisch erklärt wurde. Das Ganze hat für mich keinen echten Spielfilmcharakter und ich denke der dokumentarische Inszenierungsstil half, dass mir Häxan so gut gefiel.

Die Effekte, Kostüme, Settings und Requisiten sind der Wahnsinn, vor allem wenn man bedenkt, dass der Film schon über 100 Jahre alt ist. Unglaublich. Die Darsteller sind eher Beilagen und nicht wirklich der Rede wert. Das letzte Kapitel war vielleicht das schwächte, weil dazumal in der Gegenwart erzählend (über die hysterische Frau und Wahrsagerinnen etc.). Das war auch das kürzeste Kapitel. Ich weiss nicht ob dort durch das Festival ggf. Straffungen vorgenommen wurden, aber gut möglich da weniger interessant als die vorherigen Hexen-Inhalte.

Fazit: Zu Recht ein grosser Klassiker, der es auch auf meine Wunschliste schafft!

Infos:

O: Häxan

Schweden, Dänemark 1922

R: Benjamin Christensen

D: Maren Pedersen, Clara Pontoppidan, Elith Pio, Oscar Stribolt

Laufzeit der Brugggore Filmfestival Version: Ca. 96 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival mit deutschen Untertiteln und Live-Musik von Anna Murphy (= Musikerin und Tontechnikerin). Zu Grunde lag der Print von The Criterion Collection, wobei die Festivalveranstalter zwei längere Passagen zu Straffungszwecken entfernt haben. Die Straffungen fielen nicht auf und die Bildqualität war fantastisch. Wer eine Blu-Ray möchte, wird in England (Radiance Films) oder den USA (The Criterion Collection) fündig. Dort sind unterschiedliche Film- und Vertonungen zum Film vorhanden. In Deutschland gibt es keine Heim-Medium Fassung. Der Film lief im Free-TV (u.a. Deutsch eingesprochen aber zensiert = 79 Minuten) und kann gestreamt werden (Englische Subs).

Fuck My Son!

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Fuck My Son!

Story:

Eine Frau (Robert Longstreet) entführt eine Mutter (Tipper Newton) und deren Tochter (Kynzie Colmery) und zwingt die Mutter, ihren schwer behinderten, deformierten Sohn (Steve Little) zu entjungfern…

Meine Meinung:

Auf Fuck My Son! war ich sehr gespannt. Warum? Im Trailer sah ich Ekelszenen und handgemachte Effekte, zudem hörte sich der Inhalt sehr provokant, makaber und schwarzhumorig an. Durchaus sehr gewagte Themen, die Fuck My Son! da angeht. Dass es sich sogar um eine Comic-Verfilmung handelt, war mir nicht bewusst. Für ein Filmfestival ist ein solches Werk natürlich ein gefundenes Fressen. Aber selbst hier hatte es Zuschauer, die die Vorstellung verlassen haben (aber nur sehr wenige). Der Geschmack des Filmes ist schlecht. Peter Jacksons Filmtitel «Bad Taste» kommt mir da als Vergleich in den Sinn.

Der Film ist eine groteske Ekel-Horror-Komödie, die bewusst provozieren will. Da ich die Comics nicht kenne, kann ich nicht vergleichen. Im Abspann gibt es noch einige Bilder aus dem Comic zu sehen. Diese Vergleiche scheinen gut gelungen zu sein. Ansonsten erinnert der Film auch etwas ans Backwood-Kino, was nicht überrascht, da sich Regisseur Todd Rohal auch von Blutgericht in Texas inspirieren liess. Der Retro-Stil gefiel. Die anderen Einschübe (der Anfang des Filmes) und die digitalen Zwischensequenzen (mit den Fleischfiguren, dem «Himmel» oder schräge Musik- und Nackteinlagen) waren teilweise schräg und, so wie ich jetzt gelesen habe, auch AI zu verdanken. Die wirkten teilweise schon auch unpassend, fand ich.

Die Darsteller haben ihre Sache alle ordentlich gemacht. Mutige Rollen, denn der Inhalt wird nicht allen schmecken. Ich kenne niemanden aus der Produktion. Auf jeden Fall war der Film eine tolle Wahl für eine Art «Midnight Screening» am Brugggore Filmfestival. Das Kino war zwar nicht voll, aber das war die bisher beste Stimmung welche ich am diesjährigen Filmfest erlebt habe. Das Publikum hat viel gelacht. Die Ekelszenen waren hübsch innovativ und wenn man meint, schon das höchste Level erreicht zu haben, kommt was Neues dazu. Für die handgemachten Effekte und das eklige Aussehen des Jungen zeichnete sich Robert Kurtzman (Wishmaster, Nightwish, Vampire) zuständig. Etwas schade ist, dass im Finale auch noch digitale Effekte zum Einsatz kommen (bei den Shoot-Outs). Das kann aber auch als Stilmittel so gewollt gewesen sein. Der digitale Vorspann (Fleisch und Würste) fand ich gewöhnungsbedürftig und schräg war, dass die Entführte, trotz der Tatsache, dass sie den Sohn «entjungfern musste», nie nackt zu sehen war (typisch Amerikaner, trotz dem derben Inhalt gleichzeitig prüde).

Fazit: Mutig, eklig, lustig und abgefahren! Der perfekte Festival-Film!

Infos:

O: Fuck My Son!

USA 2025

R: Todd Rohal

D: Tipper Newton, Steve Little, Robert Longstreet, Kynzie Colmery, George Sample III

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 94 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Englisch. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Deathgasm 2: Goremageddon

Deathgasm 2: Goremageddon

Story:

Als Brodie (Milo Cawthorne) erfährt, dass seine Ex (Kimberley Crossman) in einer anderen Band mitmischt, die an einem Turnier teilnimmt, erwecken sein Kumpel (Daniel Cresswell) und er seine ehemaligen Bandmitglieder Zakk (James Blake) und Zion (Sam Berkley) zu neuem Leben.  Doch Zombies in einer Band zu integrieren, ist einfacher gesagt, als getan…

Meine Meinung:

Es dauerte lange, bis mit Deathgasm 2: Goremageddon die Fortsetzung zum neuseeländischen Fun-Splatter Deathgasm in die Kinos kam. Ich sah Deathgasm 2015 am NIFFF und habe den als charmanten, liebevollen und sympathischen Fun-Splatter abgespeichert. Ob die Fortsetzung nach so langer Zeit an den Vorgänger heranreichen wird? Immerhin kehrt ein Grossteil des Cast inklusive Regisseur (Guns Akimbo) sowie die Hauptdarsteller (Milo Cawthorne, Kimberley Crossman, James Blake, Sam Berkley, Daniel Cresswell) zurück und neue Namen kommen dazu.

Warum es so lange dauerte, bis der 2. Film realisiert werden konnte, weiss ich nicht. Der Film wurde jedoch auch von Fans mit produziert und wie dem Abspann des Filmes zu entnehmen ist, sind wohl gleich mehrere Beteiligte inklusive des Hündchens nicht mehr am Leben. Der Film war auch eine Kickstarter Produktion, die Anfang 2024 in Produktion ging. Derweil besucht der Film diverse Festivals und für solche, ist die Fortsetzung natürlich mehr als gelungen. Seit ich den ersten Teil sah, ist zu viel Zeit her, um vergleichen zu können.

Der Plot von Deathgasm 2: Goremageddon ist simpel. Zumindest an Brodie, Zakk und Medina (seine Ex) konnte ich mich noch erinnern. Nicht so an die anderen Figuren. Neue Figuren, die dazustossen, sorgen für viel Spass (Religiöser Fanatiker und der andere Band-Anführer, der mehr wie ein Sektenguru wirkt). Auch der heutige Zeitgeist wird durch den Kakao gezogen, was mir gefiel. Ansonsten war der Humor oft weniger mein Fall und zu sehr Penis fixiert. Die Gloryhole-Sequenz war schon sehr drüber. Der Humor passt perfekt zu einem Festival, aber mir sagt das oft nichts mehr. Die Figuren sind mir Herzblut dabei. Es gibt hier und da auch Längen.

Vielleich wäre es besser gewesen, den Film etwas zu straffen. Wer eklige Szenen (es wird viel gekotzt in dem Film), pubertierenden Humor, Metal-Band und Fun-Splatter mag, wird Deathgasm 2: Goremageddon hingegen lieben. Es gibt viele abgefahrene Ideen und viele sehr blutige und handgemachte Effekte. In der Hinsicht enttäuscht der Film nicht. Splatterfans werden voll auf ihre Kosten kommen. Das Finale war jedoch etwas enttäuschend, die digitalen Effekte hätte es nicht gebraucht (Strom, Feuer) und in vielen Szenen wirkt der Film, trotz starker handgemachter Effekte, etwas klein, einfach und billig. Das Zombie-Make-Up fand ich allgemein schwach.

Fazit: Perfekter Festival-Beitrag, aber nichts für meine persönliche Sammlung!

Infos:

O: Deathgasm 2: Goremageddon

Neuseeland, Kanada 2025

R: Jason Lei Howden

D: Milo Cawthorne, Kimberley Crossman, James Blake, Daniel Cresswell, Sam Berkley

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 102 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Englisch. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Freitag, 24. April 2026

The Treehouse

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

The Treehouse

Story:

Ale (Sandra Escacena) und Jesús (Claudio Portalo) machen einen romantischen Ausflug in den Wald, den Jesús nicht überlebt. Ein Jahr später kehr das traumatisierte Ale zurück an den Ort des Schreckens, auf der Suche nach Antworten…

Meine Meinung:

The Treehouse hat mir nicht sonderlich gefallen. Es handelt sich um einen spanischen Genrefilm. Ich wusste kaum etwas über den Film und auch nach der Sichtung bleiben viele Fragen offen. Mehr als vorher. Der Film von Regisseur Luis Calderón, der vor allem Musikvideos und Kurzfilme drehte, erinnert dabei an Filme wie Timecrimes, Sleepaway Camp (vor allem) sowie an den franz. Slasher- und Backwood Film High Tension.

Eine für den Film eigentlich unnötige und für den Plot unwichtige Szene beinhaltet ein Rohr und eine Ratte. Wer den American Psycho Roman gelesen hat, weiss, was damit geschieht. Es gibt einige blutige Momente, klassische Musik (vor allem im Vor- und Abspann), einen Hauch Erotik und lobend, ob einem der Film jetzt zusagt oder nicht, ist die Tatsache, dass der Film inhaltlich Mal was Neues und Anderes gewagt hat.

Abgesehen davon sollten kein Realismus gefordert werden. Es gibt viele typische Horrorklischees, die erst aufgrund des Twists am Ende über Bord geworfen werden. Die Kameraarbeit fand ich nicht speziell erwähnenswert. Über das Ende, welches stark Geschmackssache ist und sicherlich polarisieren wird, kann man streiten. Welche Aussage Luis Calderón damit treffen will oder ob er Privates im Plot integriert und/oder offengelegt hat, ist mir unbekannt und ehrlich gesagt auch gleichgültig.

Fazit: War leider weniger mein Fall…

Infos:

O: La casa en el árbol

Spanien 2025

R: Luis Calderón

D: Sandra Escacena, Claudio Portalo, Kandido Uranga

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 80 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Spanisch mit Untertiteln. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Mag Mag

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Mag Mag

Story:

Nach dem mysteriösen Tod von mehreren Jungen, die tot und ohne Augen aufgefunden wurden, macht die Legende von Mag Mag, einem Liebes-Dämon, die Runde. Angeblich ist Mag Mag ein Dämon, der nur von den Jungen gesehen wird, in die sich der Geist verliebt. Und der Geist hat es auf die Augen der Jungen abgesehen…

Meine Meinung:

Bei Mag Mag handelt es sich um das Regiedebüt der Regisseurin Yuriyan Retriever für eine Produktionsfirma, die laut Festivalveranstaltern u.a. von Takashi Miike ins Leben gerufen worden sein soll (wohl um Newcomern eine Plattform und ein Sprungbrett in die Filmwelt zu ermöglichen). Eine coole Sache, um neuen kreativen Köpfen Platz zu machen. Ich dachte zuerst, dass Mag Mag von den Liverleaf Machern ist. Das habe ich mit Higuma!! The Killer Bear verwechselt. Dessen Regisseur hat auch Liverleaf, den ich am NIFFF sah, ins Leben gerufen.

Mag Mag ist eine Hommage ans japanische Geisterkino à la Ringu und Co. Am ehesten erinnert der Film von seinem Geist, und wie der Film inszeniert wurde, an The Curse sowie The Grudge. Das heisst der Film wird in mehreren Kapiteln erzählt und jede Figur bekommt seinen eigenen Blickwinkel in der Story präsentiert. Etwas, was in älteren Filmen oft verwirrend war, ist heuer nachvollziehbar und massentauglicher inszeniert. Richtig spannend oder gruselig war Mag Mag nie. Mit seiner Laufzeit von zwei Stunden war der Film zu lang. Ich wurde müde.

Der Film ist jedoch gut gemacht. Ein solider Mix aus Ghost-Hommage, Sozialkritik (Mobbing) und typisch abgefuckten Momenten, die so nur aus dem japanischen Genre-Film stammen können. Alles Szenen mit der Stalkerin waren die urkomischen und obskuren Highlights des Filmes. Was dem Drehbuch positiv angemerkt werden muss ist die Tatsache, dass es diverse Twists gibt, die wirklich erst im Finale aufgedeckt werden.

Fazit: Fans von The Grudge können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Magamaga onna

Japan 2025

R: Yuriyan Retriever

D: Sara Minami, Mai Fukagawa, Tetsu Hirahara, Atsuko Hirata

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 112 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Japanisch mit Untertiteln. Uncut. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: April 2026).

Brugggore Filmfestival 2026 3. Tag

Erneut schlief ich gut und stand zwischen 08.00-09.00 Uhr auf. Heute startete ich spät in den Tag. Mein erster Film (von nur drei Vorstellungen) sollte erst um 17.00 Uhr beginnen. Vielleicht deswegen, ich weiss es nicht, kam ich heute schwer in die Gänge. Ich war faul, ich war müde, ich war wenig motiviert. Gefahr, dass ich einfach liegen bleiben und den halben Tag «verpennen würde». So kam es zwar nicht, aber ich musste mich schon zwingen, irgendwas zu erledigen. Nachdem alle Berichte geschrieben und Online gestellt wurde, stellte sich die Frage nach dem Mittagessen. Eigentlich wollte ich im PAPA ORO‘s Brugg - Filipino Restaurant & Café essen gehen, da nur noch wenig Geld vorhanden.

Auf der anderen Seite hatte ich noch genug, um heute nochmals das Restaurant vor Ort im Hotel zu testen. Da ich im faulen Modus war, entschied ich mich dazu. Diesmal nahm ich nicht das Filet, sondern das Seetaler Rinds-Ribeye aus dem Dry Ager («35 Tage im Buttermantel schonend gereift»). 300g für 47 CHF und Medium gebraten. Ich blieb beim sehr feinen, hauseigenen Eistee (kein Cola auf der Karte) und nahm erneut die Sweet Potato Fries, die sogar noch besser als am Vortag waren. Und diesmal nahm ich auch ein Dessert = IGNIS Schoggi Tarte («Mit cremiger Ganache auf fruchtigem Himbeerspiegel, begleitet von frischem Schlagrahm und saisonalen Beeren.). Das Ribeye war sogar genussvoller und schmackhafter als das Filet gestern.






Wohl genährt ging ich danach die Gegend Windisch auskundschaften. Die kenne ich nämlich gar nicht. Es war sehr sonnig und z.T. sehr warm, aber an diversen Plätzen hingegen auch wieder windig und kälter. Ich musste, da noch erkältet, nach wie vor aufpassen. Ich fand eine Post und sah, dass ich nur noch 10 CHF auf meinem Konto habe. In Windisch ist nicht viel los. Ich ging danach noch in Brugg spazieren. Doch ich wurde müder und müder. Dann ging ich noch für später einkaufen (Sandwich und Co.). So bleiben mir bis am Freitagnachmittag noch 50 CHF. 40 CHF in Cash und 10 CHF auf dem Konto. Zudem überlegte ich, ob ich mir am nächsten Tag noch einen Film mehr reinziehen sollte (Häxan mit Live Stummfilmvertonung). Ob es am Freitagnachmittag noch Tickets dazu geben würde? Das wären dann auch fünf Filme an einem Tag…


Danach ging ich nochmals ins Hotelzimmer einen Powernap einlegen, bevor es mich ca. eine Stunde später in den ersten Film führen sollte. Affection lief im internationalen Wettbewerb. So auch Karmadonna. Nach wie vor wartete ich auf meinen ersten Kracher. Da dachte ich vorausschauend an Freitagnacht, wenn Fuck My Son! laufen würde. Doch der Kracher fand schon heute Abend statt. Nach Karmadonna bleib praktisch keine Pause. Ich hatte Zeit, das Kino zu wechseln und dann war japanischer Tierhorror (Higuma!! The Killer Bear) angesagt = für mich der bisher beste Film am diesjährigen Filmfestival. Was hatte ich für eine Freude. Da hatte ich endlich meinen Kracher und den ersten gesehenen Film, der es auch auf meine Wunschliste geschafft hat. Schön! So darf es am Freitag gerne weitergehen!