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Dienstag, 9. Mai 2023

Red Heat

Red Heat 

Story:

 

Der russische Gangster Viktor (Ed O'Ross) flieht nach einem Mord an einem Polizisten aus Russland in die USA. Die Russen schicken Ivan (Arnold Schwarzenegger) los, um den Feind im Ausland zu finden. Unterstützung bekommt Ivan von dem amerikanischen Cop Ridzik (Jim Belushi). Ein ungleiches Duo auf der Suche nach einem Gangster…

 

Meine Meinung:

 

Viele der 80er Jahre Arnold Schwarzenegger-Klassiker sah ich lange nicht. Filme wie Commando, The Terminator, Conan - Der Barbar, Conan - Der Zerstörer, Der City Hai oder Running Man. Zeit, das zu ändern. Den Anfang machte Red Heat. Und da staunte ich erst Mal nicht schlecht: Ein Walter Hill (Ein stahlharter Mann, The Driver) Film! Ich wusste gar nicht (mehr), dass Arnie in einem Walter Hill Film mitspielte! Cool!

 

Walter Hill hat in der Zeit auch einige tolle Action-Filme wie Nur 48 Stunden, Und wieder 48 Stunden oder Trespass gedreht. Red Heat wirkt, zumindest in den städtischen Ghetto-Settings und Shoot-Outs sehr an die zwei Filme mit Nick Nolte und Eddie Murphy. Dies ist positiv gemeint. Red Heat ist ein sehenswerter 80er Jahre Action-Film und ein amüsantes Buddy-Movie. Wie in anderen Filmen dieser Art (z.B. Lethal Weapon) arbeiten auch hier zwei ungleiche Cops zusammen.

 

Ein Russe, ein Amerikaner. Vor Ort in den USA. Das regt, was Methoden, Schauspiel und Dialoge, angehen, zum Schmunzeln an. Arnold Schwarzenegger (Predator) war dazumal die perfekte Wahl für die Rolle des russischen Hünen. Aber auch Jim Belushi und seien flotten, frechen und für heutige Verhältnisse politisch unkorrekten Dialoge macht viel Spass. Unterhaltsames Duo! In Nebenrollen sind Gina Gershon (spielte in Im Körper des Feindes eine ähnliche Rolle) und ein junger Laurence Fishburne (Death Wish 2) zu sehen.

 

Die Settings sind toll. Der Film spielt nur zu Beginn und am Ende kurz in Russland. Danach folgt der Wechsel in die USA. Die Action-Settings sind authentisch. Auch die Gangster sind gut dargestellt und charakterisiert, wenn auch meist nur Kanonenfutter für unsere Stars. Die Action-Szenen bestehen aus kurzen Schlägereien, Verfolgungsjagden, Bus-Crashs- und Stunts (Finale) und vor allem aus blutigen Shoot-Outs. Zudem geht viel kaputt, wenn Gangster in Gegenstände fliegen. Cool!

 

Fazit: Toller 80er Jahre Actionfilm von Walter Hill und mit Arnold Schwarzenegger!

 

Infos:

 

O: Red Heat

 

USA, Ungarn 1988

 

R: Walter Hill

 

D: Ed O'Ross, Arnold Schwarzenegger, Jim Belushi, Peter Boyle, Gina Gershon, Laurence Fishburne

 

Laufzeit der deutschen DVD: 99:23 Min.

 

Neusichtung am: 15.04.23

 

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Kinowelt vor = Deutsch/Englisch mit diversen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut. Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen. Gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray und UHD.

Mittwoch, 21. März 2018

The Driver Review

The Driver

Story:

Ein unbekannter Mann, der sich im Gangstermilieu als «The Driver (Ryan O'Neal) einen Namen gemacht hat, wird von ebensolchen Gangster auserwählt, das Fluchtfahrzeug zu steuern. Dazu bekommt er im Voraus Geld und erhält einen Prozentsatz an der Beute. Ein harter Polizist (Bruce Dern) macht es sich zur Aufgabe, den Driver zu stellen…

Meine Meinung:

The Driver, ein Gangsterstreifen von Walter Hill (Ein stahlharter Mann), hat mir sehr gut gefallen. Ich habe den Film zuvor noch nie gesehen und fand den Film wegen mehreren Aspekten einfach nur gelungen und stark.

Durch die kurze Laufzeit ist der Film sehr kurzweilig. Er kommt schnell in die Gänge und langweilig wird es nicht. Im Gegenteil: es wäre auch nicht schlimm gewesen, wäre der Film noch etwas länger gelaufen, da er recht schnell wieder vorbei ist, was schade ist, da einfach toller Streifen.

Die Gangsterstory ist sehr stillsicher in Szene gesetzt. Es entsteht eine durch und durch coole und eindrucksvolle Atmosphäre – gerade durch die viele Figuren, welche all mysteriös gehalten sind und sich sehr cool benehmen – vor allem The Driver oder die Frauen. Die Figuren haben übrigens alle keine Namen, sondern werden bezeichnet wie bereits erwähnt: «The Driver», «The Detective», «The Player» oder «The Connection».

Der Film ist in JEDER Rolle bestens besetzt und stark gespielt. Man muss Walter Hill loben, aus einfachsten Mitteln das beste rauszuholen und ein gutes Händchen für seine Stars zu haben, auch wenn er mit diesen nicht immer harmoniert (z.B. war Bronson in Ein stahlharter Mann gar nicht gut auf Hill zu sprechen, trotzdem brilliert er in seiner Rolle). Die Frauen sind eben nicht nur hübsch, sondern sind glaubhaft, der Held mega cool und der «böse» Cop von Beginn an herrlich fies, unsympathisch und ein Kotzbrocken vom Herrn – so soll es sein und so wirkt es auch! Umso besser wirkt das tolle Ende des Filmes!

Abgerundet wird der Film durch spektakuläre Action-Szenen – wenig Shoot-Outs oder Schlägereien, vor allem mehrere Autoverfolgungsjagden, welche sehenswert, lange und toll choreographiert wurde – inklusive vieler Stunts und Blechschaden. Und das beste: KEINE CGI Effekte, sondern altmodischer Einsatz und Stunts (Film ist ja auch von 1978) und man beschränkt sich auf das Wesentliche (während den Fahrten wird zu 90% nicht gesprochen).

Fazit: Klassiker des Gangsterfilmes! Auf Walter Hill ist Verlass = Optisch ansprechender, cooler Film mit tollen Actionszenen und perfekten Figurenzeichnungen. So muss es sein!

Infos:

O: The Driver

USA 1978

R: Walter Hill

D: Ryan O'Neal, Bruce Dern, Isabelle Adjani, Ronee Blakley, Matt Clark

Laufzeit der deutschen DVD: 87:53 Min.

Gesehen am: 13.01.18

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Studiocanal vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und Subs an Bord (habe aber in Deutsch geschaut = sehr gute deutsche Sprachfassung), Wendecover ohne Freigabe auf dem Frontcover. Gäbe es vom gleichen Label auch auf Blu Ray – die DVD kostete aber klar weniger und das Medium ist für meinen Geschmack oft absolut ausreichend.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Ein stahlharter Mann Review

Ein stahlharter Mann

Story:

Strassenboxer Chaney (Charles Bronson) geht ein Geschäft mit Speed (James Coburn) ein, damit beide Geld verdienen. Speed hat bei Gangstern Schulden und nachdem er mit seinem neuen Boxer Chaney die Szene aufmischt (Sieg nach Sieg…), zieht er damit auch unliebsame Aufmerksamkeit auf sich…

Meine Meinung:

Ein stahlharter Mann hat mir sehr gut gefallen. Der Film stellte das Regiedebüt von Walter Hill dar, der später weitere tolle Streifen auf die Menschheit loslassen sollte. Da wären zum Beispiel Die Warriors, Nur 48 Stunden (sehr zu empfehlen), Red Heat (auch sehr zu empfehlen), die Fortsetzung zu Nur 48 StundenUnd wieder 48 Stunden (auch sehr zu empfehlen), Trespass (Kammerspielartige Action, auch sehenswert) oder zuletzt Shootout – Keine Gnade (mit Stallone). Es fällt auf, dass es vor allem Actionfilme mit Buddy-Thema sind – meist zwei Figurenhelden, welche die Bösewichte stoppen müssen. Walter Hill hat jedoch noch andere Gangsterfilme gedreht, welche ich mir nach und nach Mal ansehen werde.

Der 2. grosse Namen der zumindest mir bekannt ist, stellt Charles Bronson dar. Der Star aus der Death Wish Reihe spielt die Hauptrolle und macht das sagenhaft gut! Er soll zwischen 50-52 gewesen sein und man sieht, dass er körperlich in guter Form war. Er überzeugt nicht nur in den körperlich betonten Actionszenen (Strassenkämpfe) sondern auch schauspielerisch. Eigentlich ist jede noch so kleinste Rolle absolut top besetzt und glaubhaft! Jeder Figur zuzusehen macht Spass, da es vor allem Gangster, Schläger und schmierige Figuren sind. Das kommt auch genauso rüber. Nur Jill Ireland kam etwas zu kurz und gerät eher in den Hintergrund. Die Ausnahme.

Der Film ist auch stimmungsvoll gelungen. Die Hoffnungslosigkeit der Figuren und ihre Schicksale sind immer Präsenz und spürbar. Der Soundtrack passt gut zum Geschehen und die Kameraführung war sehr gut, gerade auch in den Strassenkämpfen. Diese sind hart, packend und spannend inszeniert und wie gesagt sehr toll gefilmt. Aber auch das Rundherum gefällt sehr was den sympathischen Figuren, grossartigen Leistungen der Darsteller und der sehr soliden Inszenierung Hills zu verdanken ist.

Fazit: Sehr zu empfehlen!

Info:

O: Hard Times

USA 1975

R: Walter Hill

D: Charles Bronson, James Coburn, Jill Ireland, Strother Martin, Margaret Blye

Laufzeit der deutschen DVD: 89:38 Min.

Gesehen am: 12.11.17

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Columbia TriStar vor = sehr gute Bildqualität, O-Ton, deutsche Subs, Uncut, kein Wendecover. Gibt es inzwischen auch auf Blu Ray, aber die DVD Ausgabe ist für meine Ansprüche völlig ausreichend und hat nur kleines Geld gekostet!