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Mittwoch, 21. März 2018

The Driver Review




The Driver

Story:

Ein unbekannter Mann, der sich im Gangstermilieu als «The Driver (Ryan O'Neal) einen Namen gemacht hat, wird von ebensolchen Gangster auserwählt, das Fluchtfahrzeug zu steuern. Dazu bekommt er im Voraus Geld und erhält einen Prozentsatz an der Beute. Ein harter Polizist (Bruce Dern) macht es sich zur Aufgabe, den Driver zu stellen…

Meine Meinung:

The Driver, ein Gangsterstreifen von Walter Hill (Ein stahlharter Mann), hat mir sehr gut gefallen. Ich habe den Film zuvor noch nie gesehen und fand den Film wegen mehreren Aspekten einfach nur gelungen und stark.

Durch die kurze Laufzeit ist der Film sehr kurzweilig. Er kommt schnell in die Gänge und langweilig wird es nicht. Im Gegenteil: es wäre auch nicht schlimm gewesen, wäre der Film noch etwas länger gelaufen, da er recht schnell wieder vorbei ist, was schade ist, da einfach toller Streifen.

Die Gangsterstory ist sehr stillsicher in Szene gesetzt. Es entsteht eine durch und durch coole und eindrucksvolle Atmosphäre – gerade durch die viele Figuren, welche all mysteriös gehalten sind und sich sehr cool benehmen – vor allem The Driver oder die Frauen. Die Figuren haben übrigens alle keine Namen, sondern werden bezeichnet wie bereits erwähnt: «The Driver», «The Detective», «The Player» oder «The Connection».

Der Film ist in JEDER Rolle bestens besetzt und stark gespielt. Man muss Walter Hill loben, aus einfachsten Mitteln das beste rauszuholen und ein gutes Händchen für seine Stars zu haben, auch wenn er mit diesen nicht immer harmoniert (z.B. war Bronson in Ein stahlharter Mann gar nicht gut auf Hill zu sprechen, trotzdem brilliert er in seiner Rolle). Die Frauen sind eben nicht nur hübsch, sondern sind glaubhaft, der Held mega cool und der «böse» Cop von Beginn an herrlich fies, unsympathisch und ein Kotzbrocken vom Herrn – so soll es sein und so wirkt es auch! Umso besser wirkt das tolle Ende des Filmes!

Abgerundet wird der Film durch spektakuläre Action-Szenen – wenig Shoot-Outs oder Schlägereien, vor allem mehrere Autoverfolgungsjagden, welche sehenswert, lange und toll choreographiert wurde – inklusive vieler Stunts und Blechschaden. Und das beste: KEINE CGI Effekte, sondern altmodischer Einsatz und Stunts (Film ist ja auch von 1978) und man beschränkt sich auf das Wesentliche (während den Fahrten wird zu 90% nicht gesprochen).

Fazit: Klassiker des Gangsterfilmes! Auf Walter Hill ist Verlass = Optisch ansprechender, cooler Film mit tollen Actionszenen und perfekten Figurenzeichnungen. So muss es sein!

Infos:

O: The Driver

USA 1978

R: Walter Hill

D: Ryan O'Neal, Bruce Dern, Isabelle Adjani, Ronee Blakley, Matt Clark

Laufzeit der dt. DVD: 87:53 Min.

Gesehen am: 13.01.18

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Studiocanal vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und Subs an Bord (habe aber in Deutsch geschaut = sehr gute dt. Sprachfassung), Wendecover ohne Freigabe auf dem Frontcover. Gäbe es vom gleichen Label auch auf Blu Ray – die DVD kostete aber klar weniger und das Medium ist für meinen Geschmack oft absolut ausreichend.

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