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Donnerstag, 27. Juli 2017

Update

27.07.17 - Neue Reviews

- Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache

- The Guy with Secret Kung Fu

- The Killer’s Love

- Mercenary (Archiv Review)

Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache Review



Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache

Story:

Nach dem Tod von Bruce Lee beauftragt das FBI einen Wissenschaftler, aus dem verstorbenen Star drei Klone zu erstellen - Bruce Lee 1, Bruce Lee 2 und Bruce Lee 3 (Dragon Lee, Bruce Le, Bruce Lai). Diese sollen einigen Gangstern, welche die Weltherrschaft an sich reisen wollen, das Handwerk legen. Als diese besiegt ist, dreht jedoch der Professor (Jon T. Benn) durch und will mit dem stärksten seiner Klone, selbst die Macht über die Welt gewinnen…

Meine Meinung:

Herrlicher Trash und Versuch, aus Bruce Lee Tod Kasse zu schlagen und unfreiwillig der Legende auch Respekt zu erweisen!

Es folgten viele solcher Filme und Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache, war sehr kurzweilig und fantasievoll wie auch trashig und unfreiwillig komisch (Dialoge).

Es gibt viele innovative Ideen wie:

Filmemacher die hinter dem Tod von Bruce stecken (gab es ja auch in der Wirklichkeit Gerüchte diesbezüglich), diverse Bruce Lee Klone (gespielt vom Trio Dragon Lee, Bruce Le und Bruce Lai), viel Old School Trainings- und Kampfszenen (90% des Filmes besteht nur aus Action), viel Trash (Dialoge, Roboterkämpfer die durch giftiges Gras sterben, FBI), Gweilos (u.a. FBI und der Professor), Bolo Yeung in einer Nebenrolle am Anfang und Endes des Filmes (Endgegner von Van Damme in Bloodsport), Mad Scientist Motive (der Professor der am Ende wegen schwachsinnigen Gründen durchdreht) und etwas exotischem Flair und Schmuddel (Wechsel zu Thailand und den vielen nackten Frauen, die sich die Brüste einreiben und einem Mann am Strand hinterherjagen).

Ein Film, der durch viel Action, Trash und Komik besticht und nicht durch Ernsthaftigkeit oder wunderschön choreographierte Kampfszenen. Wem oben genannte Schwachsinns-Beispiele nicht abschrecken (sondern für Freudentränen sorgen) sollte sich diesen Bruce Lee «Klon» nicht entgehen lassen! Trash und Unterhaltung pur!

Infos:

O: Shen Wei San Meng Long

HK 1980

R: Joseph Kong

D: Bruce Le, Dragon Lee, Bruce Thai, Jon T. Benn, Chiang Tao, Bolo Yeung

Laufzeit der dt. DVD: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 22.06.17

Fassungen: Gesehen als Bonusfilm auf der DVD zu The Big Boss 2 – Rache in Shanghai! Film ist Uncut, die Bildqualität sehr gut, Deutsch und Englischer Ton (einzelne Szenen auch in Englisch die dazumal in Deutschland zensiert waren). Die dt. Sprachfassung ist gut und garantiert Spass. Eine O-Ton Fassung mit englischen Subs ist mir nicht bekannt (also Mandarin).

The Guy with Secret Kung Fu Review



The Guy with Secret Kung Fu

Story:

Zwei heldenhafte Brüder treten gegen die Dragon Gang an und versuchen diese zu zerstören…

Meine Meinung:

The Guy with Secret Kung Fu ist ein typischer Ende 70er/Anfang 80er Old School Kung Fu / Wald und Wiesen Kung Fu Streifen wie es sie damals zu hunderten gab!

Und mir als grossen Fan dieses HK Genres, machen sie immer wieder Spass, auch wenn sie im Grunde fast immer dasselbe bieten.

Das Gute an The Guy with Secret Kung Fu ist: es gibt viel Actionszenen! Die Anzahl ist von Beginn an bis zum Ende hoch. Es wird viel trainiert, es gibt viele Kampfszenen welche schön choreographiert sind. Es gibt Szenen, in welchen ein Kämpfer gegen einen Kämpfer oder mehrere gleichzeitig kämpft. Das Ganze wurde übersichtlich und sehenswert in Szene gesetzt.

Man versuchte auch, die Szenen realistisch zu gestalten. Es wird mit und teilweise ohne Waffen gekämpft, so dass zumindest in dieser Hinsicht Abwechslung geboten wird. Und etwas Magie und Übernatürliches kommen auch vor, was einen etwas exotischen Nebenton mit sich bringt = weiterhin positiv.

Auch wenn es keine Abwechslung geben würde, würde mich das nicht stören. Das erwarte ich von dieser Art Film auch gar nicht. Nur tolle (Film)Kampfszenen und Action, welche der Fan mit diesem Klassiker auch geboten bekommt.

Positiv erwähnenswert: Der Soundtrack wurde vom Jackie Chan Film Die Schlange im Schatten des Adlers gestohlen und ist immer Mal wieder zu hören, was ich sehr cool finde! Passt einfach perfekt zu diesen Filmen und macht den Film in den Action- oder Trainingsszenen noch besser als er es schon wäre.

Fazit: Klare Empfehlung an jeden Old School Kung Fu Film Fan!

Infos:

O: Cai Yang Nu Bang Zhu

HK 1981

R: Joe Law Chi

D: Meng Fei, Nancy Yen, Sally Chen Sha-Li, Li Chung-Chien, Elsa Yeung

Laufzeit der HK LD: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 14.06.17

Fassungen: Mir lag die HK LD vor = Uncut, O-Ton oder Englisch Dubbed, keine Subs, gute bis etwas Schlechte (in einigen Szenen, die dunkel sind) Bildqualität. Es scheint keine Fassung im O-Ton mit Subs zu geben. DVD gibt es u.a. in England – nur Englisch Dubbed. Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Juni 2017).

The Killer’s Love Review



The Killer’s Love

Story:

Cheung Wai-Lun (Simon Yam) ist ein Auftragskiller der sich im Verlauf eines Auftrages, welchen er nicht sofort umsetzen konnte, im Haus der Lehrerin Lee Tai-Ho (Carol Cheng) einnistet, welche ihn für einen Gigolo hält. Beide verlieben sich, doch ein neuer, jüngerer Auftragskiller erscheint und will Cheungs Platz einnehmen. Dafür will er diesen töten…

Meine Meinung:

The Killer’s Love ist ein solider Genremix aus Hong Kong. Der Film vereint folgende Genres: Komödie, Liebesgeschichte und HK Action (vor allem paar Shoot-Outs und in ein-zwei Szenen wird auch gekämpft).

Der Film ist okay, wobei es teilweise in der 2. Filmhälfte auch Längen gibt und weniger interessante Szenen, wo auch länger auf Action verzichtet werden muss.

Die Story hat ein wenig an den amerikanischen Film Assassins – Die Killer erinnert, in welchem ebenfalls ein junger Profikiller ins Geschäft einsteigen und dazu erst das grosse Idol zur Strecke bringen muss inklusive Frau im Mittelpunkt. So auch hier.

Die Action ist okay, die Shoot-Outs blutig. Die Darsteller machen ihre Sache gut. Vor allem Simon Yam passt hervorragend in diese Rolle. Auch sein «alter Ego» als Gigolo nimmt man ihm hier ab (die Frauen meinen zuerst er sei ein Gigolo). Er spielte ja u.a. auch in den Filmen Gigolo And Whore 1 + 2, welche sich beide aber absolut NICHT lohnen. Wie gesagt – dann eher diesen Film hier schauen auch wenn Simon Yam keinen wirklichen Gigolo spielt.

Die Story ist auch sympathisch, weil Simon Yams und Carol Chengs Figuren eher ländlichen wohnen. Die beiden harmonieren gut (wie damals schon im jedoch sehr ernsten Tiger Cage) und auch den Humor mochte ich (wie Simon Yam für einen Gigolo gehalten wird, wie er sich vor seinen Feinden auf dem WC versteckt, wie er in der Schule die weiblichen Geschlechtsorgane zu lehren versucht).

Der Film ist kein Highlight und kein definitiv Must Have – aber ich fand trotzdem gefallen an dem Durchschnittswerk, so dass der Film problemlos in der Sammlung verweilen darf.

Infos:

O: Liang Xiang Qing Yuan

HK 1993

R: Jamie Luk Kim-Ming

D: Simon Yam, Carol Cheng, Karel Wong Chi-Yeung, Jamie Luk Kim-Ming, Angile Leung

Laufzeit der HK LD: Ca. 83 Min.

Gesehen am: 14.06.17

Fassungen: Mir lag die HK LD vor = Uncut, O-Ton, englische UT, sehr gute Bildqualität. Gäbe es in HK auch auf u.a. DVD (auch Uncut, O-Ton, englische Subs). Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Juni 2017).

Mercenary Review



Mercenary

Story:

Ein reicher Geschäftsmann (John Ritter) wird an einem Fest von arabischen Terroristen angegriffen. Er überlebt, seine Frau nicht. Wieder genesen will er nur eins: Rache an den Terroristen. Mit Söldnern (u.a. Olivier Gruner) reist er ins Gebiet der Feinde...

Meine Meinung:

Der Kauf eines Laserdisc Players ermöglicht dem Filmfan, auf weitere Medien zurückzugreifen. Man hat die Qual der Wahl: VHS, VCD, DVD, Blu Ray oder nun eben noch die Laserdisc - je nach Film langt (zumindest mir) da auch die billigste Fassung was die Kosten angehen oder einfach das, was gerade verfügbar ist!

So kam ich nun in den Genuss des B-Actionstreifens Mercenary, der in Deutschland unter Rache - Söldner des Todes vertrieben wird. Das Genre mag ich, aber doch eher die 80er und 90er Filme Werke. Der Film erzählt eine typische 08/15 Geschichte mit einige Füllszenen und all die Klischees, welche man vom Genre erwartet.

Doch genau das macht an den Filmen auch so grossen Spass - zusammen mit einem "bekannteren" B-Actionstar (Ex Kickbox Weltmeister und Nemesis Star Olivier Gruner in der Hauptrolle) in einer mehr oder weniger anspruchslosen Story und cooler Action - und genau das bietet der Film. Mit John Ritter (aus Stephen Kings Es) hat man einen weiteren bekannten Darsteller an Bord, der das Gegenstück zu Olivier Gruner mimt.

Die Action ist gut, blutig und abwechslungsreich (blutige Shoot-Outs, Verfolgungsjagd durch die Wüste, kurze Kampfszenen etc.) in Szene gesetzt. Zwar kommt es hier und da zu Längen, aber damit muss man teilweise in dem Genre rechnen.

Für B-Actionfans zu empfehlen! Es folgte noch ein zweiter Teil (jedoch fürs TV), der jedoch sehr schlecht sein soll.

Infos:

O: Mercenary

USA 1997

R: Avi Nesher

D: Olivier Gruner, John Ritter, Robert Culp, Ed Lauter

Laufzeit der HK LD: Ca. 102 Min.

Gesehen am: 28.07.16

Fassungen: Mir lag die Laserdisc aus HK vor = Gute, helle Bildqualität, O-Ton, feste chinesische UT. Ob Uncut kann ich nicht sagen. Laut einer Laserdisc Datenbank ist die HK LD zensiert (vier Minuten). Die Actionszenen sind jedoch blutig und wenn ich mit anderen Fassungen (z.B. youtube) vergleiche sind die Actionszenen scheinbar komplett. Möglicherweise fehlen Dialoge und/oder Handlung? Die dt. Fassungen sind Uncut (u.a. DVD).