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Dienstag, 17. Januar 2017

Update

17.01.17 Neue Reviews


Schulmdächen-Report, 3. Teil
Who's Killer
Hiroshima Death Match

Neueinkauf

Neueinkauf

Heute erhalten:

American Guinea Pig Bloodshock





Schönes Set und scheinbar limitiert. Digi zum Aufklappen. Booklet mit Infos. Viele Extras. Den Film auf DVD und Blu Ray plus eine Soundtrack CD - nice! US Edition von Unearthed Films. Keine UT (jeodch auch 90% keine Dialoge).


Die Edition habe ich auf einem CH Online Shop bestellt, etwas teurer aber hatte kein Geld auf dem Paypal Konto und somit war ich zumindest die Zollgefahr los.

Sympathisch war der Abspann:


Review folgt...

Schulmädchen-Report, 3. Teil - Was Eltern nicht mal ahnen Review





Schulmädchen-Report, 3. Teil - Was Eltern nicht mal ahnen

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Vorgeschichte:

Siehe Infos zu:


Die Reihe geht in die dritte Runde und der dritte Film bzw. die zweite Fortsetzung hat mir bisher am besten gefallen! Der Film nahm sich deutlich weniger ernst als die ersten Streifen, der Film war irgendwie «lockerer», lustiger, die Dialoge frecher und regten mehr zum Schmunzeln an. Ich fühlte mich durch und durch kurzweiliger unterhalten.

Zudem wurde auf «echte» Strasseninterviews mehrheitlich verzichtet im Gegenteil zu Teil eins und zwei. Ob die Macher bemerkten, dass man die Zuschauer nicht mehr für blöd verkaufen konnte? 

Zum Inhalt sei folgendes gesagt: paar Mädels sitzen an einem Tisch und erzählen ihre Erotikerfahrungen/Geschichten. Diese wirken allesamt sehr konstruiert und es kommen nun auch Darsteller aus den ersten Filmen vor, so dass überhaupt keine Glaubwürdigkeit mehr gegeben ist.

Dafür steigt der Trash -und Unterhaltungsfaktor. Die Geschichten reichen von der Selbstbefriedigung über Vergewaltigungen, Sex mit dem Vater des Freundes bis hin zu Doktorspielen. Diesbezüglich ist auch der Grad an Nacktszenen (welche hier und da auch voyeuristischer und erotischer wirken als in den ersten zwei Streifen) gestiegen. Der poppige Titelsong ist geblieben! 

Fazit: So darf es gerne weitergehen! Trashig, unfreiwillig komisch, amüsant! 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 4. Teil - Was Eltern oft verzweifeln lässt

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 3. Teil - Was Eltern nicht mal ahnen

D 1972

R: Walter Boos, Ernst Hofbauer

D: Friedrich von Thun, Michael Schreiner, Werner Abrolat, Gunther Möhner

Laufzeit der dt. DVD: 92:54 Min.

Gesehen am: 12.01.17

Fassungen: Die ungeprüfte Kinowelt Box aus Deutschland (DVD only) ist zu empfehlen. Teil drei ist Uncut – bisher war nur Teil zwei leicht zensiert. Extras = identisch wie Teil eins!

Who’s Killer Review





Who’s Killer

Story:

Paar Teens und ihre Lehrerin verbringen ein Wochenende auf einer Insel. Diese wird von einigen Personen bewohnt (u.a. Lam Wai und Shing Fui-On, letzterer als kognitiv behinderter, erwachsener Sohn). Bald schon geht ein unbekannter Killer umher und beginnt die Teens zu meucheln…

Meine Meinung:

Unbekannter HK Slasher der sich am US Slasher orientiert und am HK Film The Island. Als Slasher Fan war ich natürlich interessiert = gekauft!

Der Film ist jedoch nicht grossartig geworden und bleibt nur knapp in der Sammlung. Negativ ist die erste Filmhälfte bzw. sagen wir Mal die ersten ca. 40-45 Minuten.

In diesen passiert nämlich kaum etwas, Langeweile macht sich breit, die Figuren sind 08/15, nicht sympathisch, nervend (Shing Fui On als kognitiv stark beeinträchtigter).

Bei den Teens war vor allem die Lehrerin nicht wirklich sympathisch und irgendwie hat sie auch schauspielerisch nicht gross überzeugt. Nur Lam Wai, wohl nebst Shing Fui-On der bekannteste Name, war solide.

Nach ca. 50 Min. dreht der Film dann jedoch auf. Zuvor gab es einige tolle Traumsequenzen (mit vielen Phallussymbolen) und ab dann geht das teilweise doch blutige Morden via Axt los. Die Auflösung war eine Überraschung und auch das Ende an sich! Es werden dann wirklich auch fast alle getötet, so dass die 2. Filmhälfte für die erste entschädigt, da keine Längen mehr.

Der Slasher-Fan kommt in diesen Szenen auf seine Kosten. Originell ist zudem der Einsatz der Kamera und der Perspektive: mehr als einmal fährt der Film (noch vor Hotel Inferno, Maniac und Hardcore Henry) auf der Ego Shooter «Welle» und sorgt somit für innovative und coole Szenen bei der Jagd nach den Teens oder beim (Film)morden!

Fazit: Dank der 2. Filmhälfte i.O. und in der Sammlung verweilend! Eventuell wird mir der Film beim nächsten Mal gar etwas besser gefallen da ich eventuell auch mit zu hohen Erwartungen an den Film herangegangen bin!

Infos:

O: Moh Tiu

HK 1992

R:  Wu Kuo-Jen

D:  Luo Sai-Li, Shing Fui-On, Joyce Ngai, Lam Wai

Laufzeit der HK VCD: Ca. 80-90 Min.

Gesehen am: 11.01.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung & es scheint keine DVD Fassung zu geben. Mir lag die HK VCD vor = ausreichende Bildqualität, Uncut, O-Ton, englische UT vorhanden. Es gibt in HK zwei VCDs und es gibt mind. von Tai Seng eine VHS Fassung (USA).

Hiroshima Death Match Review






Hiroshima Death Match

Story:

Nach dem Ende von Teil eins (Battles Without Honor and Humanity) geht es wie folgt weiter:

Shozo Hirono (Bunta Sugawara) hat sich vom Yamamori Clan gelöst und führt nun selbst einen kleinen Trupp Männer an. Derweil überschlagen sich die Ereignisse in Hiroshima: Kamikaze Pilot Shoji Yamanaka (Kin'ya Kitaôji) steigt in der Muraoka Gruppe zum Auftragskiller auf. Der Clan wird von einem gegnerischen Clan, angeführt von Katsutoshi Otomo (Sonny Chiba), bedroht. Es herrscht Krieg. Als sich Pilot Shoji in die Nichte (Meiko Kaji) des Muraoka Bosses verliebt, überschlagen sich die Ereignisse…

Meine Meinung:

Der zweite Teil der Battles Without Honor and Humanity Reihe kann das hohe Niveau des Vorgängers halten. Die Story wird interessant und spannend weitergeführt. Neue Figuren werden eingeführt.

Held und Sympathieträger aus Teil eins, Bunta Sugawara, kommt diesmal eher als Nebenrolle vor. Hauptfiguren sind der Pilot, dessen Boss, die Nichte in welcher er sich verliebt und der dortige Gegner, gespielt von Sonny Chiba.

Die Story ist ähnlich wie in Teil eins – nur, dass neu der Pilot anstelle von Bunta Sugawara von seinem Boss ausgenutzt und belogen wird. Der Film bietet Spannung, Gewalt, Action und einen tollen Soundtrack. Dazu kommt im Vergleich zu Teil eins auch noch Gefühl und Emotionen da es hier schon mehr «Helden» und Figuren gibt, die einem sympathisch sind. Die gut sind. Dazu zählen selbstverständlich der Lead Kin'ya Kitaôji als Kamikaze Pilot und später Profikiller. Er spielt sehr gut und überzeugend.

Dramatisch und zeigend, dass sie eine tolle und wechselhafte Schauspielerin ist, ist Meiko Kaji. Einer der grossen weiblichen Stars des japanischen Kinos und Star von Toei. Sie wirkte in vielen tollen Genre Filmen mit, z.B. Lady Snowblood, Blind Woman’s Curse, Wandering Ginza Butterfly, in den Stray Cat Rock Streifen oder in der     Female Prisoner #701: Scorpion Reihe.

Mit diesen zwei Figuren fiebert man in der Tat richtig mit. Gefühlswirkung. Qualitätsmerkmal. Sonny Chiba gehört zu den Bösewichten bzw. zur gegnerischen Gang und seine moderne und vorlaute Art und Weise passt perfekt zu ihm – coole Rolle die er da ergattert hat! Er ist ebenfalls ein grandioser Schauspieler der einfach jede Rolle meistern und jeder Figur Leben einhauchen kann.

Der Film ist etwas übersichtlicher als Teil eins und wird zu keiner Sekunde langweilig. Es gibt viel Action, wobei Story und Figuren und dessen Entwicklung nicht vergessen gehen!

Fazit: Wie der erste Teil grossartiges japanisches Kino vom Feinsten! Uneingeschränkt zu empfehlen! 

Gefolgt von: Proxy War

Infos:

O: Jingi naki tatakai: Hiroshima shito hen

Japan 1973

R:  Kinji Fukasaku

D:  Sonny Chiba, Seizo Fukumoto, Meiko Kaji, Kin'ya Kitaôji, Asao Koike, Mikio Narita, Bunta Sugawara

Laufzeit der UK Blu: Ca. 100 Min.

Gesehen am: 11.01.17

Fassungen: Siehe Teil eins Battles Without Honor and Humanity. Einziger Unterschied: Nur Teil eins gab es in Deutschland!