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Mittwoch, 31. Juli 2019

Update

Neues Review

 

 

Zu Ehren von George Hilton, der am 28.07.19 verstorben ist, gab es eine Neusichtung und ein komplett überarbeitetes Review zu:



- Der Killer von Wien





Nicht vergessen:

Das reguläre Update von 29.07.19 = HIER KLICKEN







 

Der Killer von Wien Review





Der Killer von Wien

Story:

Wien wird von einem irren Killer heimgesucht, der Frauen via Rasiermesser meuchelt. Die hübsche Julie (Edwige Fenech), die ihren reichen Ehemann mit George (George Hilton) betrügt, wird bald daraufhin erpresst. Als Julies Freundin dem Killer zum Opfer fällt, vermutet Julie hinter der Identität des Killers ihren Ex-Freund (Ivan Rassimov)…

Meine Meinung:

Zu Ehren des vor kurzem verstorbenen George Hilton (Gewalt über der Stadt), der mit echten Namen Jorge Hill Acosta y Lara hiess und aus Uruguay stammt (dies wusste ich bis dato gar nicht), gab es diese Neusichtung zu Sergio Martinos Giallo Der Killer von Wien.

Sergio Martino, der sich in diversen Genres wohl fühlte (Hands of Steel, The Big Alligator River, Mountain of the Cannibal God, Mannaja - A Man Called Blade, Violent Professionals) hat auch einige Giallo gedreht: Suspected Death of a Minor (liegt ungesehen rum), Torso, Your Vice Is a Locked Room and Only I Have the Key oder Die Farben der Nacht.

George Hilton spielte gleich in mehreren von Martinos Filmen mit (Der Schwanz des Skorpions, Die Farben der Nacht) und eben im hier besprochenen Der Killer von Wien. George Hilton, der vor allem in Italo Western mitwirkte (z.B. Sartana’s Here…Trade Your Pistol for a Coffin), spielt in Der Killer von Wien an der Seite der hübschen Edwige Fenech (Five Dolls For An August Moon), die ich unzähligen Erotikfilmen, Komödien und Gialli mitspielte und des möglichen Bösewichts Ivan Rassimov (Mondo Cannibale, Spirits of Death, Spasmo, Jungle Holocaust, Eaten Alive).

Alles bekannte Gesichter im Italo. Kino der damaligen Zeit. Der Killer von Wien ist ein sehr unterhaltsamer Giallo geworden. Was den Film von anderen seiner Art abhebt ist die optische Seite und das Talent von Regissuer Sergio Martino in dieser Hinsicht. Die Flashbacks und Traumszenen (z.B.) zwischen Edwige Fenech und Ivan Rassimov und die späteren Rasiermesser-Morde wurden optisch originell und wunderschön gefilmt. Aus einfachen Mitteln viel rausgeholt.

Die Darsteller machen ihre Sache sehr gut (und Edwige Fenech ist zudem ein echter Blickfang, eine wunderschöne Frau) und wer gerne Rätselraten tut (wer ist der Mörder? Was ist das Motiv? Ist Ivan Rassimov wirklich der Killer?) wird mit Der Killer in Wien bestens bedient, auch wenn der Inhalt und die Twists am Ende, zumindest wenn man viel in dem Genre schon gesehen hat, trotzdem irgendwie nicht sehr neu und/oder originell wirken. Dünner Inhalt – heute würde man wohl sagen: Style over Substance.

Fazit: Jedem Sergio Martino und Giallo-Fan uneingeschränkt zu empfehlen!

Infos:

O: Lo Strano vizio della Signora Wardh

Italien, Spanien 1971

R: Sergio Martino

D: George Hilton, Edwige Fenech, Conchita Airoldi, Manuel Gil, Carlo Alighiero, Ivan Rassimov

Laufzeit der dt. DVD: 96:14 Min.

Gesehen am: Dez. 2007 / Review überarbeitet am: 31.07.19

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Koch Media vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Ital. mit deutschen Subs. Die deutsche Sprachfassung ist sehr gut. Gäbe es inzwischen auch auf Blu-Ray (von filmArt).

Montag, 29. Juli 2019

Update

Neuer Neukauf und neue Reviews

 

 

- Neuer Neukauf


- The Pier

- Concord of Bruce Lee

- Pom Pom & Hot Hot

- The First Vampire in China 





Neukauf Ende Juli








Kidnap in Rome
Seit Ende Mai habe ich deutlich weniger Geld für Filme ausgegeben und gespart. Dies hatte zur Folge, dass ich diese HK-LD verhältnismässig billig von meinem Deutschland-Dealer erwerben konnte (sah die LD noch auf einem Auktionshaus, aber ca. ähnlicher Preis). Vorteil gegenüber der HK VCD (keine Subs) oder dem VHS aus Südkorea (nur Englisch): Chinesischer Ton mit englischen Subs. 

Angel's Mission
Rare HK-LD des in Deutschland unter dem Titel Born to Fight 2 veröffentlichten Filmes. Es scheint keine DVD/VCD zu geben. Toller Cast - HK-LD aus Auktionshaus in China gekauft (billig = 40 USD mit Restguthaben so dass ich keine neue Zahlung aufs Konto durchführen musste). 

 

The First Vampire in China Review




The First Vampire in China

Story:

China ca. 1920:

Ein Meister (Sek Kin), dessen Schüler (Anthony Tang Ho-Gwong, Robert Mak Tak-Law u.a.) und Dritte (Charlie Cho Cha-Lee, To Siu-Ming u.a.) kämpfen gegen Vampire und Geister an…(Vampire & Geister = Shing Fui-On, Hwang Jang-Lee, , Johnny Wang Lung-Wei)

Meine Meinung:

Ich mag die 80er Jahre Geister/Vampir-Film aus Hong Kong oder Taiwan – da gibt es so viele tolle Filme:

Mr. Vampire 1, 2, 3, 4, 5 (alle mit Lam Ching-Ying), Hello Dracula 1, 2, 3, 4, 5 (alle mit Shadow Liu Chih-Yu plus TV Serie), The Vampire Dominator (unbekannter Taiwan Film), New Mr. Vampire (Mr. Vampire Ableger), Son of the Vampire (unbekannter Titel), The Close Encounter of the Vampire (Yuen Woo-Ping), Love Me Vampire (liegt ungesehen rum), The Funny Vampire (liegt ungesehen rum), Vampire's Breakfast (mit Kent Cheng), Toothless Vampires (auf der Wunschliste stehend), The Vampire Partner (Wong Ching), Miss Magic (liegt ungesehen rum), Vampire Vs Sorcerer (liegt ungesehen rum), Aloha Little Vampire Story (unbekannter Titel), School for Vampires (unbekannter Titel), Vampire Vs Sorcerer 2 (unbekannter Titel), Vampire Vs. Vampire (Lam Ching-Ying), Vampire Settle on Police Camp (Sandra Ng), Vampire Buster (wieder Kent Cheng), Here Comes a Vampire (wieder Sandra Ng), Doctor Vampire (tolle Vampir-Komödie), Mr. Vampire (die 1990er Taiwan Version), The Ultimate Vampire (wieder mit Lam Ching-Ying – liegt ungesehen rum), Vampire Kids (wieder Sandra Ng Komödie), Mr. Vampire 1992 (Ricky Hui), The Musical Vampire (wieder Lam Ching-Ying) oder Vampire Family (Komödie – Sandra Ng und Eric Tsang = braucht Nerven).

Ihr seht: es gibt unzählige Filme mit Vampiren im HK/Taiwan Kino – und das waren jetzt nur die Titel von ca. 1984-1993 (und nur Titel, welche das Wort Vampire im Titel tragen). Und genau zu dieser Gattung gehört auch die Mitte 80er Jahre Vampir-Komödie The First Vampire in China. Wer oben genannten Filme und vor allem die HK-Komödien aus der Zeitspanne mag, wird mit dem Film nichts falsch machen, auch wenn der Humor, die Übertriebenheit, das Overacting einzelner Figuren* doch sehr gewöhnungsbedürftig sind. Hat mich oft an Wong Jing Humor erinnert.

* Charlie Cho Cha-Lee (Two Jolly Cops), To Siu-Ming

Der Film hat nebst viel Humor tolle Kostüme und Requisiten zu bieten – der Film spielt im China der 20er, was man auch versuchte, so umzusetzen. Die Vampir-Make-Up Maske fand ich sehr cool! Die Action- und Fantasy-Szenen haben mir gut gefallen, vor allem gegen Ende dreht der Film auf. Die Story an sich war aber schwach und bewegte sich kaum von der Stelle.

Leicht schade war, dass gerade die Bösewichte wenig Screen-Time bekommen haben. Shing Fui-On (Horrible High Heels) hatte nur eine Szene, ebenso der koreanische Kicker Hwang Jang-Lee (Live Hard). Immerhin Ex-Shaw Brothers Star Johnny Wang Lung-Wei (Martial Club) bekommt mehr Szenen – ob er auch den Vampir mit dem dicken Make-Up spielt ist mir hingegen nicht bewusst.

Wer Vampir/Geister/Action/Fantasy/Komödien/Klamauk aus HK mag – speziell von Mitte der 80er bis Mitte/Ende der 90er, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen! Es gibt zwar bessere Vampirfilme aus HK, aber auch schlechtere.

Infos:

O: Maau saan hok tong

HK 1986

R: Wong Ying

D: Charlie Cho Cha-Lee, Anthony Tang Ho-Gwong, Robert Mak Tak-Law, To Siu-Ming, Johnny Wang Lung-Wei, Wong Yan-Chi, Chong Suk-Yin, Shing Fui-On, Hwang Jang-Lee, Sek Kin

Laufzeit der jap. VHS: k.A.

Gesehen am: 22.05.19

Fassungen: Mir lag das VHS aus Japan von Pack-In-Video vor = Uncut, O-Ton, nur jap. Subs, sehr gute Bildqualität. Im Sommer 2018, wenn ich nicht irre, von einem ehemaligen Sammler aus Italien abgekauft. Gäbe es mind. noch in HK als LD von Citymax (k.A. ob englische Subs ja oder nein). Unbekannt, ob es den Film auf DVD / VCD gibt. Eine dt. Fassung gibt es nicht (Stand: Mai 2019).

Pom Pom & Hot Hot Review




Pom Pom & Hot Hot

Story:

Zwei Cops (Stephen Tung Wai, Jacky Cheung Hok-Yau), dessen Boss (Lam Ching-Ying) und die Cousins von den Cops (Alfred Cheung Kin-Ting, Rachel Lee Lai-Chun) sind hinter Waffen-Dealern und Gangstern (u.a. Austin Wai Tin-Chi) her…

Meine Meinung:

Die «Pom Pom» Filme liegen nicht gross in meinem Interessengebiet (HK Komödien mit u.a. Eric Tsang und Richard Ng) doch bei Pom Pom & Hot Hot machte ich eine Ausnahme. Grund: es handelt sich um eine Actionkomödie mit Jacky Cheung, Stephen Tung, Alfred Cheung und Mr. Vampire Star Lam Ching-Ying. Und: das Finale sollte John Woo Qualitäten haben, las ich mehrfach.

Grund genug, sich den Film als HK Actionfilmfan zu besorgen. Und: der Kauf hat sich gelohnt. Zwar ist der Film mehr romantische Komödie als Actionfilm, aber das tut dem Spass keinen Abbruch. Wer HK-Komödien und den für westliche Zuschauer sonderbaren Humor mag (Urin- und AIDS-Witze), wird Pom Pom & Hot Hot in vollen Zügen geniessen können.

Die Darsteller machen in den Action- sowohl den Handlungsszenen eine gute Figur. Jacky Cheung (Tiger Cage) und Stephen Tung spielen die Cops, wobei letzterer auch für die Action-Szenen verantwortlich war. Das dass Finale an John Woo Filme erinnert, überrascht nicht, da Stephen Tung u.a. auch für Filme wie A Better Tomorrow, Return Engagement oder Red Shield die Action besorgte. Austin Wai Tin-Chi gibt einen wunderbaren Bösewicht ab und Freude hatte ich sehr an Lam Ching-Ying – vor allem seine Duelle mit dem Killer im letzten Viertel des Filmes waren superb.

Die Action-Szenen, blutige Shoot-Outs, Zeitlupenaufnahmen und eine starke Kameraführung und Choreographie, machen Pom Pom & Hot Hot dann schlussendlich auch für den Actionfilmfan interessant – besonders im Finale (wobei es auch vorher schon sporadisch 1-3 Actionszenen gibt).

Fazit: Für HK Actionfilmfans der 90er zu empfehlen!

Infos:

O: San Sau Jyu Gaa Lei Gai

HK 1992

R: Joe Cheung Tung-Cho

D: Stephen Tung Wai, Jacky Cheung Hok-Yau, Lam Ching-Ying, Alfred Cheung Kin-Ting, Rachel Lee Lai-Chun, Austin Wai Tin-Chi

Laiufzeit des US-VHS: k.A.

Gesehen am: 22.05.19

Fassungen: Mir lag das US-VHS von Tai Seng vor = recht günstig von einem Amerikaner auf FB abgekauft, Uncut, O-Ton, englische Subs, gute Bildqualität. Die HK DVD wäre sehr teuer gewesen (glaube über 100 USD). Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Mai 2019).

Concord of Bruce Lee Review





Concord of Bruce Lee

Story:

Bruce Lee (Bruce Le) sucht in Manila nach seinem Onkel und kommt internationalen Gangstern und einem Frauen-Schmuggelring auf die Spur. Bruce Lee muss sich gegen viele Feinde (u.a. Lo Lieh, Chiang Tao…) behaupten…

Meine Meinung:

Bei diesem Film soll es sich um ein Flickwerk handeln. Der Film soll auch Szenen von My Name Called Bruce und von Return of Bruce verwendet haben. Ob auch selbst noch Szenen gedreht und eingeflochten wurden, ist mir nicht bekannt. Ich kenne die zwei genannten Filme auch (noch) nicht, so dass ich nicht sagen kann, aus welchem Film mehr «geklaut» wurde.

Allerdings ist das nicht Mal ein Nachteil. Regisseur Joseph Kong Hung war nämlich auch für die Filme My Name Called Bruce und Return of Bruce verantwortlich, so ist es nur halb so schlimm, dass er sich von seinen früheren Filmen bediente, um Concord of Bruce zu drehen.

Regisseur Joseph Kong Hung fühlte sich im Bruceploitation Genre sichtlich wohl wenn man auf seine Filmographie blickt (da finden sich noch Titel wie Bruce's Fingers, Treasure of Bruce Le, The Clones of Bruce Lee, Bruce and the Shaolin Bronzemen, Bruce Strikes Back, Bruce's Secret Kung Fu) und auch sonst hat er sehenswerte Kung Fu Filme gedreht (Tough Guy).

Wer z.B. Tough Guy gesehen hat, weiss, was ihn in Concord of Bruce Lee erwartet = alle fünf Minuten wird geprügelt was das Zeug hält! Dabei macht Bruce Le eine solide Figur und die Kampfszenen finden an abwechslungsreichen Settings statt und der Film wirkt, auch weil zusammengesetzt und leicht konfus und wirr, wie ein Videospiel: Bruce Le stösst von Endgegner zu Endgegner und muss diverse Killer und Gegner besiegen. Das macht höllisch viel Spass, zudem die Qualität der Kampfszenen (und die Anzahl sowieso) sehr gut und hoch sind. Die Kamperaführung passte auch, so dass z.T. interessante Kameraeinstellungen- und Winkel zum Tragen kommen, wenn die Stars am kämpfen sind.

Ein leichter Hauch von Schmuddel, Ex-Shaw Brothers Stars in Kleinrollen (Lo Lieh) und geklaute aber immer passende Musik aus westlichen Filmen (passend und fetzig) machen Concord of Bruce Lee zu einem unterhaltsamen Action-Kung-Fu-Vergnügen!

Fazit: Zeit – sich mehr mit Regisseur Joseph Kong Hung und dessen Filmen zu beschäftigen!

Infos:

O: Concord of Bruce / 猛龍突擊

Hongkong, Indonesien, Philippinen 1982

R: Joseph Kong Hung

D: Bruce Le, Lo Lieh, Chiang Tao, Nan Kung Hsun, Christina Cheung

Laufzeit des israelischen VHS: k.A.

Gesehen am: 21.05.19

Fassungen: Gesehen als VHS aus Israel = Uncut, sehr gute Bildqualität (durchschnittlich in Nachtszenen), Englische Sprache mit hebräischen Subs. Einige Passagen haben feste englisch und chinesische Subs im Print (Film ist ja aus diversen Filmen und eigenen Szenen zusammengesetzt). VHS Alternativen (Uncut): Holland (auch als Beta) von Video 49. Eine DVD Fassung scheint es nicht zu geben, ebenso wenig eine dt. Fassung (Stand: Mai 2019).

The Pier Review




The Pier

Story:

Die Polizei (Leung Kar-Yan, Tien Feng u.a.) sind hinter örtlichen Gangstern (u.a. Johnny Wang Lung-Wei, Phillip Ko Fei) her und Unbeteiligte (Norman Chu Siu-Keung, Lily Li Li-Li) geraten zwischen die Fronten…

Meine Meinung:

The Pier, der von Jackie Chans Hit Project A im gleichen Jahr inspiriert sein soll (immerhin die Zeitspanne, in welcher die Filme spielen, stimmen überein), ist ein durchschnittlicher Film geworden. Das Sehvergnügen krankte ein wenig an den negativen Folgen der Fassung (keine Subs, oft viel zu dunkel, durch Vollbild geht sehr viel an Bildmaterial verloren). Schlecht ist The Pier nicht, aber eben auch kein Highlight und in Anbetracht der grossen Anzahl Stars enttäuschend (vor allem in Sachen Action).

Es gibt einige Filme, die einen All-Star Cast um sich versammelt haben im HK-Kino – oft bei Chang Cheh Filmen für die Shaw Brothers aber auch später zu Golden Harvest Zeiten war dies keine Ausnahme – dabei denke ich an Klassiker wie Eastern Condors oder The Millionaires' Express. Unabhängig der Shaw Brothers und Golden Harvest kommt mir vor allem der grossartige Shanghai 13 (Chang Cheh) in den Sinn.

Mit diesen Filmen kann The Pier, auch mit Project A, absolut nicht mithalten. Der Mix aus Klamauk, Gangstergeschichte, Action und dann doch hin und wieder Brutalitäten die nicht recht zusammenpassen (blutige Shoot-Outs oder abgetrennte Körperteile im Finale) wollen nicht so recht zusammenpassen. Der Humor dürfte viele abschrecken, dabei fand ich diesen amüsant – die Figuren könnten alle aus einem Comic stammen mit ihren Ecken und Kanten (Phillip Ko Fei Figur hat einen Tick = Zuckungen im Hals).

Die Action ist enttäuschend in Sachen Kameraführung und Choreographie, wobei eben auch Bildqualität- und Format eine Rolle spielen und sich negativ auf die Kampfszenen ausgewirkt haben. Wenn man sieht, welche Stars im Film mitwirken, muss man allerdings in Sachen Action enttäuscht sein. Das können alle Beteiligte klar besser: Phillip Ko Fei (Two Wondrous Tigers), Leung Kar-Yan (Shanghai 13), Norman Chu Siu-Keung (That’s Money), Lily Li Li-Li (The Young Master, Daggers 8), Tien Feng (The One-Armed Swordsman), Johnny Wang Lung-Wei (Martial Club).

Als grosser HK-Filmfan war es natürlich schön, viele bekannte Gesichter in den Hauptrollen zu sehen – darunter u.a. eben auch einige Shaw Brothers Stars wie Lily Li (Nebenrolle), Johnny Wang Lung-Wei (der auch für die Action-Szenen zuständig war) oder Tien Feng in einer Rolle ohne Action. Am meisten werden Fans von Phillip Ko Fei, Norman Chu Siu-Keung und Leung Kar-Yan bedient. Shing Fui-On spielt auch einen «Comic Charakter».

Fazit: Nur für Fans der genannten Stars zu empfehlen! Und nur keinen Kracher erwarten – gerade in Sachen Kampfszenen und Kampfqualität sollte man die Erwartungen klein halten, damit man nicht zu sehr enttäuscht wird!

Infos:

O: Ma tou

HK 1983

R: Phillip Ko Fei, Terry Tong Gei-Ming

D: Phillip Ko Fei, Leung Kar-Yan, Norman Chu Siu-Keung, Lily Li Li-Li, Johnny Wang Lung-Wei, Tien Feng, Shing Fui-On

Laufzeit der HK LD: Ca. 76 Min.

Gesehen am: 21.05.19

Fassungen: Mir lag die HK LD von Ocean Shores vor = Uncut, O-Ton, keine Subs, Vollbild (geht viel an Bildmaterial verloren) und in den Nachtszenen viel zu dunkel. Tagszenen = gute Bildqualität. Das HK VHS vom gleichen Label hätte zumindest englische Subs. Eine DVD scheint es nicht zu geben (Stand: Mai 2019). Eine dt. Fassung gibt es ebenso wenig.

Donnerstag, 25. Juli 2019

Update

Neue Reviews

 

 

Zu Ehren von Rutger Hauer (19.07.19) und Nam Gi-nam (24.07.19), die beide vor kurzem verstorben sind, gab es Neu- und Erstsichtungen und damit zwei neue Reviews:


- Flesh + Blood

Who Broke the Red Rose Stem



Und nicht vergessen:

Das reguläre Update von gestern = HIER KLICKEN



 

Who Broke the Red Rose Stem Review




Who Broke the Red Rose Stem

Story:

Yeo-jin hat Pech: ihre ganze Familie fällt einem Attentat zum Opfer (erschossen, via Auto durch Explosionen getötet). Nur sie, ihre Tochter und ihr Ehemann überleben. Gangster sind hinter dem Geschäft von Yeo-jins Vater (der beim Attentat starb) her. Also wird Yeo-jins Ehemann entführt, um Druck auf Yeo-jin auszuüben. Dabei erleidet die Tochter einen mentalen Schock und muss danach seelsorgerisch betreut werden. Yeo-jin überschreibt einen Teil der Firma an die Kidnapper. Diese halten ihr Wort nicht und töten ihren Ehemann – danach sinnt Yeo-jin und zwei Verbündete Kämpferinnen an ihrer Seite (u.a. eine blonde Ausländerin) auf Rache…

Meine Meinung:

Regisseur Nam Gi-nam ist mir erst ein Begriff, seit ich mich mit südkoreanischen VHS und Filmen aus älteren Filmena aus Südkorea und deren VHS befasse und dank einer FB-Gruppe und direkte Kontakte nach Südkorea, die ich in meinem Urlaub (BLOG) auch getroffen habe. So soll Nam Gi-nam ein bekannter und namhafter Filmregisseur sein, den zumindest die älteren Koreaner sicherlich kennen dürften.

Ausserhalb Südkoreas dürfte Nam Gi-nam, der vor einem Tag verstoben ist (am 24.07.19), jedoch kaum jemand einen Begriff sein. Um seinen Allgemeinzustand stand es schon länger schlecht. So wurde er z.B. schon Anfang Juni 2019 ins Krankenhaus eingeliefert. Ihm zu Ehren gab es nun eine filmische Erstsichtung – denn im Gegensatz zu vielen anderen Regisseuren kenne ich von Nam Gi-nam kaum Filme.

Nam Gi-nam, der für die koreanischen Versionen von Shaolin Vs. Lama und Ninja in the Dragon's Den (liegt ungesehen rum) verantwortlich sein soll, hat einige interessante Titel in seiner Filmographie stehen: The Cemetery Under the Moon (Cheonnyeon hwansaeng) von 1996, Three Dark Spirits von 1985 (soll die koreanische Version von Evil Hits Evil sein – der auch, zumindest als Taiwan Fassung, noch ungesehen rumliegt), The Woman Blacksmith von 1982 (sieht nach Old School Kung Fu aus) und den bereits gesichteten und als empfehlenswert abgetan Fairy of the Night. Daneben hat er noch einige Filme mit dem Komiker Shim Hyung-rae (Tyranno's Toenail) realisiert.

Who Broke the Red Rose Stem ist ein Mix aus Action, Rache und Drama. Der Film ist kein Action-Meisterwerk und das Budget war sichtbar klein. Doch man kann den Film gut schauen. Und: eins ist der Film nicht – langweilig. Es ist immer was los. Der Film ist sehr kurzweilig und der Racheplot kann gut studiert werden, auch ohne Untertitel, die beim VHS aus Südkorea fehlen. Es wird nicht alles ganz chronologisch erhält und Motive werden nicht erklärt bzw. sind unverständlich für Zuschauer, die der Sprache Koreanisch nicht mächtig sind.

Aber der Inhalt ist dünn und mehr Mittel zum Zweck, damit die drei Frauen (Yeo-jin wird immer von zwei gleich gekleideten Frauen begleitet, eine davon ist eine Ausländerin und Blondine – das haben die Zuschauer damals sicher gemocht mit dem exotischen Element im Inhalt) auf Rachefeldzug gehen können. Dies geschieht, trotz wenig Budget, abwechslungsreich in Sachen Einsatz und Kampf, aber auch die Settings sind wechselhaft (Gebäude, Baustellen, Tiefgaragen, abgelegene Wälder etc.).

Was die Action angeht wird geschossen (meist unblutig, selten recht blutig), gibt es kleinere Stunts, Explosionen (Auto und ein Mann wird mit Dynamit komplett in 1000e Stücke gesprengt) und solide Martial Arts der Mädels, oftmals unterlegt mit fetziger Musik! Und fast vergessen: eine blutige Folterszene gibt es auch zu sehen! Dank der grossen Anzahl Action, den wenigen Längen, der Tatsache, dass der Film unter zwei Stunden läuft und auf zu viel Dramatik verzichtet wird (was im modernen Kino aus Südkorea leider oft nicht der Fall ist), kann man Who Broke the Red Rose Stem Fans des Regisseurs (oder denen, die es noch werden wollen) nur empfehlen! Kein Meisterwerk, aber gut!

Infos:

O: Nuga bulg-eun jangmileul kkeokk-eossna / 누가 붉은 장미를 꺾었나

Südkorea 1990

R: Nam Gi-nam

D: Kim Cheong, Park Keun-hyong, Gang Hui-yeong, Gwon Na-yeong, Kim Ha-rim

Laufzeit der südkoreanischen VHS: Ca. 97 Min.

Gesehen am: 25.07.19

Fassungen: Mir liegt das VHS aus Südkorea von Jungwoo vor = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, Koreanische Sprache, keine Subs. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt und ausserhalb Koreas dürfte der Film nie erschienen sein (Stand: Juli 2019).

Flesh + Blood Review




Flesh + Blood

Story:

1510 Europa:

Nach einer gewonnenen Schlacht werden einige der Kämpfer, unter anderem Martin (Rutger Hauer) und dessen Kumpanen, um ihre Beute betrogen. Später: Martin und dessen Bande (u.a. Brion James) stehlen und morden sich durchs Land. Zufällig geraten sie an den Steven (Tom Burlinson), dessen nobler Vater sie in der Vergangenheit um ihre Beute brachte. Dafür wird Steven bestohlen, sein Vater verletzt und man entführt Stevens ihm versprochene Frau (Jennifer Jason Leigh) und zieht weiter. Martin und Co. nehmen eine Burg ein, während Steven den Gegenangriff auf Martin startet…

Meine Meinung:

Zu Ehren des Holländers Rutger Hauer, der in vielen sehenswerten Filmen mitspielte*, der leider vor paar Tagen (19. oder 24.7 – je nach Quelle) überraschend nach kurzer Krankheit starb, gab es eine Sichtung und ein überarbeitetes Review zu seinem 1985er Klassiker Flesh + Blood!

* Anfänge in Holland mit Filmen wie Türkische Früchte, Das Mädchen Keetje Tippel oder Spetters bis hin zu seinen Durchbrüchen in Hollywood mit Filmen wie Nachtfalken, Der Blade Runner, Hitcher, der Highway Killer oder Surviving the Game bis hin zu seinen Ausflügen ins B-Film-Genre/Direct to Video Universum mit Filmen wie Sobibor, Wedlock, Split Second, Hemoglobin, Hobo with a Shotgun (der ging am NIFFF sehr geil ab) oder in Dracula 3D von Dario Argento.

Rutger Hauer tat sich für Flesh + Blood mit einem weiteren, nicht minder bekannten Holländer zusammen: mit Star- und Skandal-Regisseur Paul Verhoeven, dem die Fans auch grosses Kino wie Total Recall, Starship Troopers oder RoboCop zu verdanken haben. Flesh + Blood, ein Mittelalter-Epos mit viel Anarchie, Gewalt, nackter Haut und einem grossartigen Cast (nicht nur auf Hauer bezogen), war bei Verhoeven in den richtigen Händen.

Die Hauptfiguren werden gut charakterisiert, man nimmt sich für die Geschichte und den Verlauf Zeit, genug Budget war vorhanden. Die Requisiten und Bauten sind auch 2019 fantastisch anzusehen (Burgen, Explosionen, Rammbock…) und eine Spannung ist vorhanden (wird Martin ewig Glück haben? Für wen wird sich Jennifer Jason Leigh entscheiden?). Das Ende hatte eigentlich etwas von Starship Troopers (in dem Sinn gings auch dort um eine 3er Beziehung zwischen zwei Männern und einer Frau).

Mit Gewalt und mutigen Szenen, die vor Sex-, Nackt- und Rapeszenen nicht zurückschrecken, dürften ungeübte Zuschauer, die die Filme eines Paul Verhoeven nicht kennen, vor den Kopf stossen. Doch der Film zeigt realistisch wieder, was früher halt Gang und Gäbe war. Starke Leistungen von allen Beteiligten. Nebst Rutger Hauer brillieren Namen wie Brion James (House III), Jack Thompson (Mad Dog Morgan) oder die mutige Jennifer Jason Leigh (eXistenZ).

Wer sich vom Mittelalter-Setting nicht abschrecken lässt, findet eine spannende, aufwändige und fesselnde Geschichte vor, in der die Figuren und deren Entwicklung und Charakterisierung nicht vernachlässigt werden. Eine Geschichte um Moral, Gier und Opfer! Fazit: Absolute Empfehlung!

Infos:

O: Flesh + Blood

Spanien, USA 1985

R: Paul Verhoeven

D: Rutger Hauer, Jennifer Jason Leigh,

Laufzeit der US-DVD: 127:40 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Review überarbeitet am: 25.07.19

Fassungen: Mir lag die US-DVD von MGM vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs. Gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray (In D von Koch Media). Mir ist die US-DVD völlig ausreichend.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Update

Neue Reviews

 

 

- Body Melt

- The Wrath

- The One (komplett überarbeitet)

- The Story of Woo Viet

The Story of Woo Viet Review




The Story of Woo Viet

Story:

Flüchtlinge aus Vietnam, Woo Viet (u.a. Chow Yun-Fat) und Sum Ching (Cherie Chung), werden zu kriminellen Machenschaften gezwungen. Sum wird zur Prostitution genötigt. Woo Viet (Chow Yun-Fat) willigt schliesslich ein, zusammen mit anderen Gangstern (u.a. Lo Lieh) als Auftragskiller zu arbeiten, damit er Sum freikaufen kann…

Meine Meinung:

The Story of Woo Viet ist ein Action-Drama mit einem jungen Chow Yun-Fat in der Hauptrolle und gleichzeitig ein Anfang 80er Jahre New Wave Film aus Hong Kong von dem weiblichen Regisseur Ann Hui (ihr Boat People liegt noch ungesehen rum). Chow Yun-Fat hingegen wurde vor allem später Dank seinen John Woo Klassikern zur Legende des HK-Kinos. Dabei spielte Chow Yun-Fat schon vor A Better Tomorrow in einer nicht kleinen Anzahl von Filmen mit. Und auch vor The Story of Woo Viet war er schon in einer grossen Zahl von Filmen zu sehen.

Beispiele: Hot Blood (liegt noch ungesehen rum), The Head Hunter (auch mit Vietnam Thematik), Postman Strikes Back (starker Film von Ronny Yu), Hong Kong 1941 (Japanische Besetzung), The Occupant (Geister-Grusel-Komödie), A Hearty Response (Drama, welches auch Flüchtlinge zum Inhalt hat) oder 100 Ways to Murder Your Wife (Komödie).

The Story of Woo Viet hat einen ähnlichen Charakter und Atmosphäre vorzuweisen wie andere Filme aus dieser Zeit (z.B. Dangerous Encounter - 1st Kind, Cops and Robbers, 0.38, The Bomb-Shell) und nur alleine das überzeugt mich schon fast. Zusammen mit den starken Leistungen der Darsteller (nebst Chow Yun-Fat überzeugt vor allem Shaw Brothers Legende Lo Lieh und alle anderen Bösewichte), der dramatischen, interessanten und spannenden Story und der starken Regiearbeit von Ann Hui kann ich den Film allen HK-Filmfans der damaligen zeit nur empfehlen!

Infos:

O: Woo yuet dik goo si

HK 1981

R: Ann Hui

D: Chow Yun-Fat, Cherie Chung, Lo Lieh, Cora Miao, Gam Biu

Laufzeit der HK VCD: 88:09 Min.

Gesehen am: 21.05.19

Fassungen: Mir lag die HK VCD von Pearl City vor = gute bis durchschnittliche (Nachtszenen) Bildqualität, Uncut, O-Ton, keine Subs. Als ich die VCD kaufte, sprach der Verkäufer von englischen Subs. Englische Subs soll u.a. die LD aus HK haben. Ob es eine DVD gibt, ist mir nicht bekannt. Eine dt. Fassung gibt es nicht (Stand: Mai 2019). Nachtrag 24.07.19: Ist in HK inzwischen mit englische Subs auf Blu-Ray rausgekommen!

The One Review




The One

Story:

Es existieren mehrere Paralleluniversen. Es ist verboten, sich in diesen hin- und her zu bewegen. Doch genau das tut der ehemalige Agent und jetzt Mörder und Kriminelle Gabriel Yulaw (Jet Li). Sein Ziel: Sein Ich in jedem Universum töten. Mit jedem Tod seiner «Kopie» wird er schneller, intelligenter, stärker. Er will all seine Ichs töten und zum «The One» werden. 123 Morde hat Gabriel bereits verübt. Nun wartet sein letztes Opfer auf ihn: Gabe (Jet Li). Gabriel auf den Fersen, um ihn aufzuhalten: zwei Agenten (Delroy Lindo, Jason Statham)…

Meine Meinung:

Auf Jet Li (The Bodyguard From Beijing) wurde ich in Jugendjahren, noch während meiner Schulzeit durch Filme wie Black Mask (Starlight VHS), Kiss of the Dragon (Kinobesuch mit Eltern), Lethal Weapon 4 (sein US-Debüt, guckten wir auch im Schulunterricht vor dem Ferienbeginn) und eben auch The One aufmerksam (bei US-DVD Release). Erst danach folgten die Klassiker aus China/HK (Fist of Legend, The Shaolin Temple…) und weitere Werke aus Frankreich (Danny the Dog) oder den USA (Romeo Must Die).

The One habe ich seit Jugendjahren nicht mehr gesehen und bereits vor der Neusichtung wusste ich, dass der Film nach aktuellen Massstäben (mein veränderter Filmgeschmack) aus der Sammlung fliegen würde – und so ist es – The One ist nicht mehr Teil meiner Filmsammlung. The One ist ein Mix aus Sience Fiction und Action und stammt von Regisseur James Wong, der diverse Akte-X Folgen und zwei Final Destination Filme (Teile 1 und 3) in Szene gesetzt hat.

Im Vergleich mit den anderen US-Jet Li Filmen (Romeo Must Die und Born 2 Die) nervt hier allerdings kein Hip-Hop und keine Rapper im Film – ein grosses Plus. Aber die Action ist halt einfach nicht gut in Szene gesetzt und der Film absolut nichts Spezielles. Viele unwirkliche Moves und zu viele billige CGI The Matrix Spielereien – schade, da somit Jet Li sein echtes Können zu 95% im Film gar nie zeigen kann/darf.

Jet Li überzeugt zum Teil nicht durch sein Schauspiel und viele der Figuren sind nicht der Rede wert (seine Cop Kollegen, seine Filmfrau). Echte Dramatik kommt nie auf – das Schicksal der Figuren ist einem egal. Der Film macht aber nicht alles falsch: obwohl die Action nicht gut ist, gibt es davon jede Menge zu sehen und The One ist definitiv eines nicht: Langweilig! Es ist fast immer was los, Längen sind Fehlanzeige und man wird kurzweilig und abwechslungsreich unterhalten.

Man muss sich einfach darauf einstellen, dann kann man den Blöd- und Schwachsinn sogar hier und da irgendwie geniessen. Technisch (die ganzen Zukunfts-Gimmicks) ist der Film auch gut gemacht, immerhin ein Kommerzschund-Produkt – wäre auch komisch, wenn dem nicht so gewesen wäre.

Ausserdem mag ich Jet Li und auch Jason Statham (The Meg) sehe ich gerne, der danach noch öfters mit Jet Li zusammengearbeitet hat (War, The Expendables). Delroy Lindo, Jason Stathams Filmpartner, hat mir auch gut gefallen. Er spielte auch schon mit Jet Li zusammen (Romeo Must Die). Die wichtigsten Figuren überzeugen in ihren Rollen.

Fazit: Nur für Jet Li und Jason Statham Fans interessant – jedoch nur für Mainstream-Fans zu empfehlen! Ich bleibe bei den Luc Besson und HK Filmen von Jet Li! Denke, auch andere US-Filme mit Jet Li werden in Zukunft aus der Sammlung fliegen…

Infos:

O: The One

USA 2001

R: James Wong

D: Jet Li, Delroy Lindo, Jason Statham, Carla Gugino, James Morrison, Richard Steinmetz

Laufzeit der US-DVD: 87:10 Min.

Gesehen am: Jugendjahren / Review überarbeitet am: 20.05.19

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Columbia vor = Uncut, auch für heutige Verhältnisse noch eine ausgezeichnete Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs, Uncut. Gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray (auch Deutschland). Lächerliche Randnotiz: der harmlose, blutleere Film (PG-13 Rating) ist in Deutschland (!!!) ab 18 Jahren freigegeben! Die 16er Fassung ist zensiert…Eigentlich müsste der Film Uncut eine FSK12 erhalten nach heutigen Massstäben…