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Montag, 1. Juni 2026

Swordsman

Swordsman

Story:

Eine wertvolle Schriftrolle wird gestohlen. Wer die Inhalte dieser Schriftrolle kennt und umsetzen kann, der wird unbesiegbar sein. Der oberste Richter (Lau Shun) und seine rechte Hand (Jacky Cheung) machen es sich zur Aufgabe, die Schriftrolle zu finden. Dazu haben sie auch Dritte (u.a. Yuen Wah) beauftragt. Auch diverse Clans sind hinter dieser her. Ling Wu Chung (Sam Hui) sowie Kiddo (Cecilia Yip Tung) geraten in einer Färberei zwischen die Fronten der Parteien…

Meine Meinung:

Swordsman ist der Auftakt in eine dreiteilige Wuxia-Reihe mit fantasievollen Kämpfen, unzähligen Figuren und rasanter Wire-Work-Action. Obwohl die Dreharbeiten von Swordsman durch diverse Tatsachen chaotisch waren und zudem in die Länge gezogen wurden, wirkt das Endergebnis rund und zufriedenstellend. Je nach Datenbanken sind nämlich ganze fünf bis sechs Namen als Regisseure geleistet: Tsui Hark (The Blade), King Hu (Come Drink with Me), Ann Hui (The Secret), Andrew Kam (The Big Heat), Ching Siu-Tung (Duel to the Death) sowie Raymond Lee Wai-Man (Dragon Inn).

Tsui Hark wollte sein Idol King Ku auf dem Regiestuhl haben. Doch unterschiedliche Ansichten und Differenzen inklusive des Gesundheitszustands von King Hu sorgten dazu, dass dieser vor Beendigung des Filmes seinen Posten verliess. Dadurch wurde das Projekt vorübergehend auf Eis gelegt. Auf Druck von Produzenten und Investoren ging es später weiter und Tsui Hark sah sich gezwungen, selbst Regie zu führen. Da er jedoch noch in anderen Projekten feststeckte, wurden Ann Hui (sie half King Hu noch in Taiwan), Ching Siu-Tung (er sorgte für die Actionchoreographie), Raymond Lee Wai-Man & Andrew Kam angeheuert, damit sich Tsui Hark zeitweise auch anderen Produktionen widmen konnte.

Wie gesagt, dem Film sieht man diese "Störungen" nicht negativ an. Von den Originalszenen von King Hu soll nur sehr wenig Material im Film gelandet sein. Der Film wirkt in der Tat wie ein typischer 90er Jahre Wuxia à la Tsui Hark und Ching Siu-Tung. Es handelt sich bei dem Erstlingswerk der Reihe übrigens um eine Wuxia Literatur Verfilmung. Verfilmt wurde die Geschichte The Smiling, Proud Wanderer. Ob diese gelungen ist, kann ich nicht beurteilen, da ich diese nicht kenne. Swordsman sah ich seit fast 20 Jahren nicht mehr. Der Film hat die Neusichtung bestanden. Der Film erreicht jedoch keine Kracher-Qualitäten. Dafür gab es die ein oder andere lahme Sequenz. Mit einer Laufzeit von fast zwei Stunden war der Film auch zu lang.

Zudem gab es mind. drei Gesangsmomente, die ich zum Fremdschämen fand und die ich spulen musste. Da aber Sam Hui (The Private Eyes, Aces Go Places II, The Last Message) die Hauptrolle verkörperte (auch Sänger), war klar, dass er auch singen würde. Er bringt je nach Szene auch etwas zu viel Humor in den Film und ihm nehme ich den Action-Star nicht ganz ab, auch wenn er in der Hinsicht auch in anderen Filmen erfolgreich war (Dragon from Russia). Die Auftritte von Wu Ma (14 Blades) sowie Lam Ching-Ying (mit total billigem Fake-Bart) hätte man genau so gut streichen können. Die bringen kaum Mehrwert und werden gegen Ende als Flashback sogar nochmals unnötig wiederholt.

Wo der Film für mich nebst den rasanten und fantasievollen Actionmomenten überzeugte, war seine Wahl der Bösewichte. Yuen Wah (Iceman Cometh, Kung Fu vs. Acrobatic) war sehr solide und noch mehr Freude hatte ich Jacky Cheung (Bullet in the Head, Tiger Cage) sowie Lau Shun. Jacky Cheung passt mir manchmal gar nicht (z.B. Bullet for Hire). Hier war er aber von Anfang an stark, da er einen Bösewicht und die rechte Hand des Oberbösewichts spielt. Ohne humorvolle Slapstick-Einlagen. Und in dieser Rolle gefiel er mir ausserordentlich gut. So auch Lau Shun (The Ultimate Vampire), der am 29.06.26 verstorben ist. Er spielt den Eunuchen (in den deutschen Untertiteln als «oberster Richter») und Hauptbösewicht (und ich liebe das in dem Genre, wenn Eunuchen die Endgegner sind) und jede Szene mit ihm war ein Genuss. Die Färberei (welche fast wie ein abgelegenes Gasthaus wirkt) hatte zudem Dragon Inn, The Green Dragon Inn und Co. Vibes.

Fazit: 90er Jahre Wuxia-Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Swordsman II

Infos:

O: Siu Ngo Gong Woo

HK, TW 1990

R: Tsui Hark, King Hu, Ann Hui, Andrew Kam, Ching Siu-Tung, Raymond Lee Wai-Man

D: Lau Shun, Jacky Cheung, Yuen Wah, Sam Hui, Cecilia Yip Tung, Lau Siu-Ming, Sharla Cheung Man, Fennie Yuen Kit-Ying, Wu Ma, Lam Ching-Ying

Laufzeit der deutschen DVD: 113:02 Min.

Gesehen am: Juni 2008 / Neusichtung am: 01.06.26

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von e-m-s vor = reguläre HK-Fassung Uncut, in Deutsch/Kantonesisch mit deutschen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Die Taiwan-Fassung (ZDF-Free TV, deutsche Blu-Ray von T&G Vision Film / Cargo Records, deutsche VHS-Fassungen) ist länger, aber die Erweiterungen sind bis auf eine Szene (blutige Handgelenkverletzung von einer Sekunde) vernachlässigbar. In Deutschland ist der Film als Meister des Schwertes veröffentlicht worden.

Mittwoch, 5. Juni 2024

Pumpkinhead - Das Halloween Monster


Pumpkinhead - Das Halloween Monster

Story:

Als der Sohn (Matthew Hurley) des Tankstellen-Besitzers Ed (Lance Henriksen) durch einen Unfall von Jugendlichen, die in der Gegend Motocross fahren, getötet wird, schwört Ed Rache. Dazu nutzt er die Hilfe eines Einheimischen und lässt den «Pumpkinhead» auferstehen, der als Rachewerkzeug dient und die Gruppe von Jugendlichen zu dezimieren beginnt…

Meine Meinung:

Pumpkinhead - Das Halloween Monster hat die 2. Sichtung bestanden. Ich sah den Film seit Ewigkeiten nicht mehr. Viel wusste ich nicht mehr. Ich würde meinen, dass mir der Film sogar noch etwas besser als früher gefiel. Früher wollte ich möglichst viel Action und (Horror)Effekte sehen. So störte mich die 1. Hälfte des Filmes. Dies war aktuell nicht mehr der Fall. Im Gegenteil: nach einem stimmungsvollen Vorspann wird der Plot gekonnt inszeniert, um dem Zuschauer die Figuren näher zu bringen.

Der Aufbau der Story hat mir gut gefallen. Ich mochte zudem die Kleinstadt- und Backwood-Stimmung. Allgemein darf der Film von Stan Winston, einem Effekte-Künstler, der unter anderem mithalf, Effekte für Filme wie Aliens, Predator, Congo, Friday the 13th: Part 3 oder The Thing zu realisieren, als atmosphärisch dicht und stimmungsvoll betitelt werden. Auf die ruhige 1. Hälfte, folgt dafür actiongeladene Horror-Unterhaltung bis zum Ende.

Und dies pausenlos. Der Film läuft angenehme 82 Minuten, so dass ich den Film als sehr unterhaltsam und kurzweilig empfand. Den Cast fand ich bis in die kleinsten Rollen glaubhaft. Lance Henriksen (House III, Piranha II – Fliegende Killer, Harte Ziele) nimmt man den trauernden Vater gut ab. Inhaltlich erinnert der Film leicht an Friedhof der Kuscheltiere. Vielleicht war seine Kehrtwende im Film, sein ethischer Konflikt, etwas zu schnell, aber das war nur ein Detail am Rande.

Der Pumpkinhead und allgemein die Effekt-Arbeit ist sehenswert. Wie im damaligen Monster- oder Tierhorrorfilm üblich, wird lange zugewartet, bis das Monster zu sehen ist. So wird auch eine Art Spannung beibehalten. Die Effekte waren nach meinem Geschmack. Sehr charmant. Der Film ist, vom Gewaltgrad, relativ harmlos. Aufgrund der Selbstjustiz durch das Monster war der Film in Deutschland früher dennoch ab 18 Jahren freigegeben (wurde inzwischen runtergestuft).

Für die Effekte zeichneten sich u.a. Tom Woodruff Jr. (It, Alien 3, Demolition Man, Starship Troopers) und weitere Mitarbeiter von der Stan Winston Studios zuständig. Sogar ein junger Howard Berger war involviert. Er, der danach ein Teil der KNB-FX Group (Skinner, Dr. Giggles, Night Angel, Nightwish) werden sollte holte sich in dieser Produktion erste Erfahrungen. Howard Berger arbeitete zudem mit Tom Savini (Dawn of the Dead) und Kevin Yagher (A Nightmare on Elm Street 2: Freddy's Revenge) zusammen, ehe er sich später selbständig machte. Stan Winston konnte, zumindest als Regisseur, kaum grössere Erfolge verbuchen. Arbeiten wie Pumpkinhead - Das Halloween Monster blieben die Ausnahme. Der Film war ein gewisser Erfolg und daher waren diverse Fortsetzungen die konsequente Folge.

Fazit: Horror-Fans können einen Blick riskieren!

Gefolgt von: Pumpkinhead II

Infos:

O: Pumpkinhead

USA 1988

R: Stan Winston

D: Lance Henriksen, Jeff East, John D'Aquino, Kimberly Ross, Joel Hoffman, Cynthia Bain, Kerry Remsen, Florence Schauffler, Matthew Hurley

Laufzeit der deutschen DVD: 82:24 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 02.04.24 / Sichtung der US-Blu-Ray: Mitte Dez. 2024

Fassungen: Mir lag die alte deutsche DVD von e-m-s vor = Uncut, Deutsch/Englisch, keine Subs, durchschnittliche Bild- und Tonqualität. Da überlege ich mir, ein Upgrade zu tätigen. Die deutsche Synchronisation ist sehr gut. In den USA gibt es den Film z.B. auf Blu-Ray (Shout Factory). Nachtrag Dez. 2024: Ich bekam vom Kollegen die US-Blu-Ray von Shout Factory geschenkt. Das Upgrade auf Blu-Ray hat sich gelohnt. Die Bildqualität ist deutlich besser, es gibt englische Subs, exklusive Extras und ein Wendecover. Alles in allem nahm ich die Bildqualität aber als leicht zu dunkel war, für meinen Geschmack. Aber dennoch um Welten ansehnlicher, als bei der alten deutschen DVD. Ich mag den Film noch immer. In der 1. Hälfte, die ruhiger ist, wird langsam quälend Stimmung generiert. Die 2. Hälfte gehört dann dem Monster und den tollen Spezialeffekten von Stan Winston, der auch Regie führte. Und Lance Henriksen sehe ich immer gerne. 

Freitag, 8. März 2024

A Chinese Ghost Story 3

A Chinese Ghost Story 3

Story:

Mönch Fong (Tony Leung Chiu-Wai) und sein Meister (Lau Shun) begeben sich zum Orchid Tempel. Dumm nur, dass dieser verhext ist. Es tauchen weibliche Geister (Joey Wong, Nina Li Chi) auf und auch ein Baummonster (Lau Siu-Ming) hat es auf die Helden abgesehen…

Meine Meinung:

Der dritte Teil gefiel mir auch früher deutlich weniger gut als seine Vorgänger (A Chinese Ghost Story 1 + 2). Dies hat nun auch die Neusichtung bestätigt. Der Film spielt zwar 100 Jahre nach dem ersten Teil, doch wirkt die neue Fortsetzung mehr wie ein lahmes und wenig originelles Remake statt eine Fortsetzung. Dazu kommt, dass der Cast mit Ausnahme von Joey Wong (Butterfly Sword) und Lau Siu-Ming als Baum-Dämon, ausgetauscht wurde.

Joey Wong agiert einmal mehr sehr souverän, auch Lau Siu-Ming. Wie schon im 2. Teil ist Jacky Cheung Hok-Yau (Tiger Cage) in einer grossen Rolle auszumachen. Er spielt aber einen neuen Charakter und macht in den Kampfszenen eine tolle Figur. Statt Wu Ma und Leslie Cheung sind nun Lau Shun (The Ultimate Vampire) und Tony Leung Chiu-Wai (Hard Boiled) in den Hauptrollen als Meister und Schüler zu sehen. Beide sind solide, aber erreichen nicht die Intensität und Klasse von Wu Ma und Leslie Cheung.

In einer kleinen Nebenrolle ist noch Tommy Wong Kwong-Leung (Justice My Fool) zu sehen. Der Film bietet Action, Monster, eine Liebesgeschichte und Humor. Jedoch gibt es deutlich weniger Action, Fantasy und Monster als in den Vorgängern. Zwar sind die Effekte noch immer stark und die wahren Highlights des Filmes, aber viel zu wenig vorhanden, um den Film als Gesamtpaket qualitativ über das Mittelmass zu hieven. Dazu war der Plot einfach zu lahm und diesmal zu wenig fesselnd.

Fazit: Schlechtester Teil der Reihe. Fans der Vorgänger können dennoch einen Blick riskieren. Erwartungen sollten aber reduziert werden.

Infos:

O: Sin Neoi Jau Wan III: Dou Dou Dou

HK 1991

R: Ching Siu-Tung

D: Tony Leung Chiu-Wai, Lau Shun, Joey Wong, Lau Siu-Ming, Jacky Cheung Hok-Yau, Tiffany Lau Yuk-Ting, Tommy Wong Kwong-Leung, Nina Li Chi,

Laufzeit der deutschen DVD: 104:51 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 22.01.24

Fassungen: Siehe die Vorgänger A Chinese Ghost Story sowohl A Chinese Ghost Story 2.

Mittwoch, 3. Januar 2024

Ring: Spiral

 
Japanuary 2024

Ring: Spiral

Story:

Der Suizid gefährdete Pathologe Mitsuo Ando (Kôichi Satô) findet eines Tages einen Ex-Kollegen auf dem Autopsietisch vor und ermittelt zu dem Fall. Er kommt einem tödlichen Video auf die Spur, dessen Zuschauer nach Sichtung in sieben Tagen sterben sollen, so sagt man. Mitsuo Ando schaut sich das Video an, mit ungeahnten Folgen…

Meine Meinung:

Der dritte Teil der Original-Ringu-Reihe kann das Niveau der Vorgänger nicht mehr halten. Wäre der Film nicht in der Ringu-Box, würde der gar aus der Sammlung fliegen. Der Film knüpft an die Ereignisse aus den Vorgängern an und liefert neue Hintergrund-Infos, geht aber auch neue, meiner Meinung nach, abstruse Wege. Mad-Scientist Motive, ein übertragbares Virus, um damit die ganze Welt zu infizieren, Wiedergeburt in neuen Körpern - die Themen waren doch zu abstrakt und das Ende zu unbefriedigend, um zu überzeugen.

Zudem mochte ich die Musik nicht. War kaum stimmungsvoll. Das galt allgemein für den Film. Vergleicht man mit den ersten zwei Streifen, ist der Gruselfaktor extrem klein. Es gibt hier und Sequenzen, die ganz leicht stimmungsvoll wirken. Aber ist der Film wirklich spannend? Angsteinflössend? Jump-Scares? Fehlanzeige! Davon gibt es leider nichts mehr zu sehen. Die 1. Hälfte war allgemein besser, da noch rätselhafter und mysteriöser. Auch losgelöst vom Vergleich mit Ringu 1 + 2 war der Film nicht wirklich gruselig.

Doch mit dem Verlauf und dem Fortschreiten der Story, nimmt das Interesse der Handlung mehr und mehr ab. Der Film und Plot werden zu konfus und wirken somit nicht mehr interessant. Die Darsteller machen ihre Sache solide und ordentlich. Es standen Namen wie Kôichi Satô (Crest of Betrayal), Hinako Saeki (Uzumaki), oder Shingo Tsurumi (Rurouni Kenshin: The Final) vor der Kamera. Und mehrere der Figuren sah man auch in den Vorgängern. Regie führte Genre-Spezialist Jôji Iida (Cyclops, Another Heaven, Battle Heater).

Fazit: Kann man links liegen lassen. Zu wenig interessant, zu wenig gruselig!

Gefolgt von: Sadako 3D - Ring Originals

Infos:

O: Rasen

Japan 1998

R: Jôji Iida

D: Kôichi Satô, Hinako Saeki, Shingo Tsurumi

Laufzeit der deutschen DVD: 97:30 Min.

Gesehen am: Jan. 2024

Fassungen: Siehe Ringu! Bild- und Tonqualität sind gut, könnten aber für heutige Verhältnisse besser sein! Gibt es von Sony / Anolis (Deutschland) oder Arrow Video (UK) auf Blu-Ray.

Freitag, 28. Juli 2023

A Chinese Ghost Story 2


A Chinese Ghost Story 2 

Story:

 

Schuldeneintreiber Ning Choi San (Leslie Cheung) begegnet im Wald diversen Monstern/Geistern, Autumn (Jacky Cheung), der ihm mittels Magie aus der Patsche hilft und den zwei Damen Windy Fu (Joey Wong) und Moon Fu (Michelle Reis). Die Mädels und Autumn verwechseln Ning und halten ihn für Swordsman Yan (Wu Ma). Zudem zieht eine Eskorte von Swordsman Hu (Waise Lee) durch die Wälder. Sie eskortieren Windys Vater, der exekutiert werden soll…

 

Meine Meinung:

 

Nach dem Erfolg von A Chinese Ghost Story war eine Fortsetzung schnell beschlossene Sache. Erneut schicken Regisseur Ching Siu-Tung (Dr. Wai in the Scriptures with No Words) und Produzent Tsui Hark (Burning Paradise) Leslie Cheung (Little Dragon Maiden), Joey Wong (100 Ways to Murder Your Wife) und Wu Ma (Just Heroes) in ein wildes und spektakuläres Ghost-Adventure, wobei Wu Ma nur am Anfang und Ende des Filmes zu sehen ist.

 

Die Liebesgeschichte, Tragik und Romanze werden stark minimiert und der Action-, Fantasy- und Monstergehalt stark erhöht. Der Film hat von Beginn an ein fast pausenloses und hohes Tempo, welches den Film zu einem absoluten Vergnügen macht. Mir hat die Fortsetzung deutlich besser gefallen als den Vorgänger, den ich sogar etwas übertrieben finde (wird dem Hype nicht gerecht). Längen gibt es nicht und die neuen Gesichter fügen sich gekonnt in den Plot ein.

 

Statt Wu Ma dominieren neu Namen wie Michelle Reis (Fong Sai Yuk), Waise Lee (Shadow Cop) oder Jacky Cheung (Slickers Vs Killers). Sogar Ex-Shaw Brothers Altstar und Legende Ku Feng (The Avenging Eagle) bekommt einen Auftritt spendiert. Nebst Love-Story wurde auch Gesangsszenen mit Ausnahme von einer Szene (Leslie Cheung beim Baden) minimiert. Humor gibt es nach wie vor, aber düstere Horror-Parts (die Gangster-Kannibalen oder Leichenteile fressende Käfer im Finale) sind ebenso auszumachen.

 

Das Beste am Film sind die Fantasy-Elemente und vor allem die Monster-Effekte. Die sind der Wahnsinn: das Waldmonster ist einfach herrlich cool und charmant getrickst und dominiert in der ersten Hälfte des Filmes, als die Figuren mehr und mehr in den Plot eingefügt und dem Zuschauer vorgestellt werden. Vor dem Finale gibt es dann monströse Käfer zu sehen und im Finale einen Fake-Buddha und ein Riesen-Monster: einen Mix aus Drachen und Tausendfüssler. Wer auf altmodische Effekte abfährt, wird mit den sehenswerten Effekte-Kreationen in A Chinese Ghost Story 2 bestens bedient!

 

Fazit: Besser als der Vorgänger und jedem HK-Filmfan zu empfehlen!

 

Gefolgt von: A Chinese Ghost Story 3

 

Infos:

 

O: Sin Neoi Jau Wan II: Jan Gaan Dou

 

HK 1990

 

R: Ching Siu-Tung

 

D: Leslie Cheung, Jacky Cheung, Joey Wong, Michelle Reis, Waise Lee, Wu Ma, Ku Feng

 

Laufzeit der deutschen DVD: 98:49 Min.

 

Neusichtung am: Juni 2023

 

Fassungen: Siehe A Chinese Ghost Story! Das VHS aus Taiwan hat Exklusiv-Material zu bieten! Gibt es in Deutschland inzwischen auch auf Blu-Ray.

Freitag, 12. Mai 2023

Dentist II

Der Film wurde 2003 am NIFFF (Beyond Re-Animator Sichtung) von Brian Yuzna signiert

Dentist II 

Story:

 

Nach den Ereignissen aus dem Vorgänger gelingt Dr. Feinstone (Corbin Bernsen) die Flucht aus der Irrenanstalt. In einer Kleinstadt legt er sich unter neuem Namen eine neue Zahnarztpraxis zu. Doch die Vergangenheit holt ihn bald wieder ein, sehr zum Leidwesen seiner Patienten…

 

Meine Meinung:

 

Wer den Vorgänger mochte, wird auch die Fortsetzung mögen. Sehr schade, dass es nie einen dritten Teil gab. Aus dem ersten Teil kehren Linda Hoffman (Nebenrolle), Corbin Bernsen und Regisseur Brian Yuzna (Faust: Love of the Damned, Necronomicon, Bride of Re-Animator) zurück. Der Film knüpft an die Ereignisse des Vorgängers an und wiederholt diese inklusive Sub-Plot um Brooke, die an ihrem Mann Rache üben möchte.

 

Derweil baut sich Dr. Feinstone, neu als Dr. Cain, in einer typischen US-Kleinstadt, wo jeder jeden kennt, was ich in Filmen immer mag, ein neues Leben auf. Und das kann jedoch nicht gut gehen: sein Kontroll- und Sauberkeitswahn, seine Zwänge und mörderische Eifersucht, die von Beginn an ersichtlich sind, nehmen im Verlauf der Story mehr und mehr zu. Mit ungesunden Folgen für Dr. Cains Umgebung.

 

Der Film hat zwar auf der einen Seite nur das Niveau eines TV-Filmes, dennoch trübt das den Unterhaltungswert nicht. Corbin Bernsen als irrer Zahnarzt ist einmal mehr göttlich in all seinen Szenen. Er alleine und die wenigen, dafür umso deftigeren Zahnarzt-Gore-Szenen (vor allem der "Lügendetektortest") machen den Film zu seinem sehenswerten Vergnügen und sind für diese Art Film schon fast zu gut.

 

Der Rest ist simpel gestrickt: 08/15 Story-Aufbau, solide, aber klischeehafte Figuren, die man aus dieser Art Film auch erwartet. Wirklich bekannte Namen sind nebst Corbin Bernsen nur in Form von Clint Howard in einer Nebenrolle zu sehen. Ihn kennen Horrorfans aus Filmen wie Evilspeak (seltene Hauptrolle), Silent Night, Deadly Night 4: Initiation (auch Brian Yuzna Film), Silent Night, Deadly Night 5: The Toy Maker (Drehbuch von Brian Yuzna), Ticks (von Yuzna produziert), Carnosaur (besser als Jurassic Park) oder Leprechaun 2 (besser als der 1. Teil).

 

Fazit: Wer den ersten Teil mochte, kann bedenkenlos zugreifen! Wer an einer Zahnarztphobie leidet, sollte sich hüten, den Film zu schauen…

 

Infos:

 

O: The Dentist II

 

USA 1998

 

R: Brian Yuzna

 

D: Corbin Bernsen, Jillian McWhirter, Jeff Doucette, Jim Antonio, Clint Howard

 

Laufzeit der deutschen DVD: 94:29 Min.

 

Neusichtung am: 17.04.23

 

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von e-m-s vor = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, gute deutsche Synchronisation (O-Ton fehlt). Gibt es über Österreich von diversen Anbietern in Deutsch/Englisch mit Subs Uncut auf Blu-Ray.

Freitag, 5. Mai 2023

A Chinese Ghost Story

A Chinese Ghost Story 

Story:

 

Der junge und naive Schuldeneintreiber Ling Choi San (Leslie Cheung) gerät an einen weiblichen Geist, ohne es zu wissen. Lip Siu Sin (Joey Wong), so heisst sie, und er verlieben sich. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, als Lip Siu Sin in der Hölle zwangsverheiratet werden soll. Ling Choi San versucht zusammen mit dem Schwertkämpfer Yin Chek Ha (Wu Ma) Lip Siu Sins Seele zu retten, damit sie wiedergeboren werden kann. Doch der Tree Demon (Lau Siu-Ming) hat etwas dagegen…

 

Meine Meinung:

 

A Chinese Ghost Story ist sicherlich einer der erfolgreichsten Mitte der 80er Jahre HK-Filme überhaupt. Der Film gewann Preise (Avoriaz Fantastic Film Festival, Fantasporto, Fantafestival, Golden Horse Film Festival), bekam Fortsetzungen (zwei) und ein Remake (2011) spendiert. Der Film wurde für viele der Beteiligten wie Leslie Cheung (Little Dragon Maiden), Joey Wang (100 Ways to Murder Your Wife), Wu Ma (A Taste of Cold Steel), Ching Siu-Tung (Dragon Inn), Tsui Hark (Black Mask 2: City of Masks), Phillip Kwok (Forbidden Arsenal), Sally Yeh (Crimson Street) oder Alan Chui Chung-San (The 7 Grandmasters) zu einem grossen Erfolg in ihren Karrieren.

 

Interessant ist, dass laut einem Toby Russell Interview, Regisseur und Choreograph Ching Siu-Tung sich von früheren Robert Tai Filmen hat inspirieren lassen, was die rasanten Action-Szenen und Choreographien angehen. Unter anderem aus Filmen wie Shaolin Vs. Ninja und Ninja – The Final Duel. So soll Ching Siu-Tung in Duel to the Death Actionsequenzen verwendet haben, die man fast 1:1 in Shaolin Vs. Ninja sah. Aber ich sage immer: besser geklaut als selbst schlecht gemacht!

 

Der von Tsui Hark produzierte Film gefällt vor allem durch drei Dinge:

 

1. Die spektakulären Action-Szenen und die rasante Choreographie! Das muss, dazumal Mitte der 80er Jahre im Kino, schon sehr cool gewesen sein! Es überrascht daher nicht, dass der Film an so vielen Film-Festivals lief, viele Nominierungen erntete und auch mehrere Preise gewann. Die Kamera ist am Geschehen immer dabei ohne unübersichtlich zu sein. Etliche Filmemacher sprangen danach auf den Zug auf und präsentieren ähnliche Action-Szenen. Nebst Regisseur Ching Siu-Tung waren auch Venom-Star Phillip Kwok und Alan Chui Chung-San an der Choreographie beteiligt. Letzterer arbeitete auch in besagten Robert Tai Filmen mit.

 

2. Der Fantasy-Aspekt. Der ist ziemlich cool! Ich würde definitiv nicht von Horror oder einem Märchen sprechen, sondern von einem Fantasy-Film. Es wird eine, scheinbar chinesische literarische Vorlage verfilmt. Es gab schon frühere Verfilmungen. Wie so oft waren die Shaw Brothers in der Hinsicht Vorreiter und haben den Stoff bereits 1960 mit The Enchanting Shadow verfilmt. Es gibt in den Kampfszenen Magie, es gibt diverse coole Monster und damit auch starke Effekte! Zwei Szenen waren so verrückt (mit Monster und Verwandlungen), die hätten genau so gut aus einem japanischen Film stammen können! Hut ab!

 

3. Der dritte Punkt, der mir sehr gefiel war die Musik! Egal ob damit der Song ist, den Wu Ma in einer Szene vorträgt oder das Titelgebende Theme gesunden von Star Leslie Cheung selbst und/oder Sally Yeh! Ein Genuss für die Sinne, jede Szene mit der Musik ist automatisch einfach toll anzusehen! Überdurchschnittlich schön!

 

Abgesehen von diesen drei Punkten muss ich jedoch anfügen, dass ich A Chinese Ghost Story ansonsten auch für etwas überbewertet halte. Der Plot ist sehr dünn und hätte Straffungen vertragen. Lange Zeit passiert eigentlich kaum etwas d.h. der Plot schreitet erst kurz vor dem Finale voran. Dass die von Leslie Cheungs gespielte Figur oftmals wieder in die Stadt zurückkehrt, sorgt für unnötigen Klamauk (Wong Jing) und Längen. Die Szenen tun nichts zur Sache und sind eigentlich lahmes Füllmaterial. Allgemein hätte man den Klamauk streichen sollen.  Und die Hauptfigur war zu naiv, um glaubhaft zu sein. Da waren Joey Wong und Wu Mas Charaktere besser skizziert. Mir ist auch bewusst, dass "das meckern auf hohem Niveau" ist.

 

Fazit: Sehenswerte und effektive Fantasy-Action aus HK! Nicht 100% perfekt, aber dennoch klar zu empfehlen!

 

Gefolgt von: A Chinese Ghost Story 2

 

Infos:

 

O: Sin Neoi Jau Wan

 

HK 1987

 

R: Ching Siu-Tung

 

D: Leslie Cheung, Joey Wong, Wu Ma, Lau Siu-Ming, Lam Wai, Wong Jing

 

Laufzeit der deutschen DVD: 91:54 Min.

 

Neusichtung am: 14.04.23

 

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von e-m-s vor = Box mit allen drei Teilen. Sehr gute Bild- und Tonqualität (sähen doch nur alle HK-Filme aus der Zeit so gut aus!), O-Ton, deutsche Subs, Uncut. In Taiwan (auf VHS) ca. zwei Minuten länger (unbedeutende Sequenzen, Frames. Dialoge).

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Ring 2 Review


 

 

Horroktober 2022

Ring 2

Story:

Reiko (Nanako Matsushima) und dessen Sohn Yôichi (Rikiya Ôtaka) bleiben nach den Ereignissen aus Ring verschollen. Derweil finden mehrere Personen, die mit dem Fall zu tun hatten, den Tod (u.a. Hiroyuki Sanada). Ein Reporter-Kollege (Yûrei Yanagi) von Reiko, eine Studentin (Miki Nakatani) des verstorbenen Ryûji, die Polizei (Fumiyo Kohinata) und ein Wissenschaftler versuchen, den Fall zu lösen…

Meine Meinung:

Ringu sah im am diesjährigen Japanuary und war nach dessen 2. Sichtung begeistert. Nur das offene Ende liess mich etwas unbefriedigend zurück. Nun war ich also gespannt, wie es in Ring 2 weitergeht. Der Plot knüpft ans offene Ende aus Teil eins an. Nanako Matsushima und Hiroyuki Sanada sind jedoch nicht mehr die Hauptfiguren. Mehr Nebenrollen. Aber die neuen Figuren (Reporter, Studentin, Wissenschaftler, Polizist) machen ihren Job auch sehr ordentlich.

Ring 2 war spannend, gut gespielt, baut eine morbide Stimmung auf und ich bekam mehrere Male Gänsehaut = perfekt! Genau das wünschte ich mir und bekam ich auch. Irgendwie kann ich mich aber auch sehr gut auf diese Art Film einlassen. Andere mögen den vielleicht stinklangweilig und nicht gruselig finden, ich fand den hingegen toll! Das Ende lässt Raum für eine weitere Fortsetzung, welche es dann auch gab. Diesmal empfand ich das Ende jedoch als sehr gelungen.

Einziges Manko: dass der Junge so ne Art "Superhelden" Kräfte zu haben scheint. Zumindest zeigt er dies in 1-2 Szenen, als er vom Polizisten verfolgt wird. Das fand ich irgendwie doof, befremdlich und unpassend. Im Grossen und Ganzen würde ich aber sagen, dass es die 1. Fortsetzung mit dem starken Vorgänger aufnehmen kann. Beide sind etwa gleich gut und lohen sich, geschaut zu werden!

Gefolgt von: Ring: Spiral

Infos:

O: Ringu 2

Japan 1999

R: Hideo Nakata

D: Nanako Matsushima, Rikiya Ôtaka, Miki Nakatani, Hiroyuki Sanada, Hitomi Satô, Fumiyo Kohinata, Yûrei Yanagi

Laufzeit der deutschen DVD: 91:21 Min.

Neusichtung am: Okt. 2022

Fassungen: Siehe Ring!

Montag, 10. Januar 2022

Ring Review


 
NIFFF 2008 / Japanuary 2022

Ring

Story:

Das Gerücht geht um, dass es eine Videokassette gibt, die, nachdem man es sich angesehen hat, dafür sorgt, dass der Zuschauer nach sieben Tagen stirbt. Zuvor soll ein mysteriöser Anruf den Tod am Telefon voraussagen. Eine Reporterin (Nanako Matsushima) nimmt sich dem Fall an…

Meine Meinung:

Ring war ein grosser Hit des japanischen Horrorkinos. Es folgten viele Fortsetzungen, TV-Serien, US- oder Korea-Remakes etc. Dabei war Ring nicht der erste Film zum Thema. Drei Jahre vor dem Erfolg von Ring entstand der TV-Film Ring: Kanzen-ban, der zum ersten Mal den Horrorstoff im Film-Format präsentierte. Dabei soll die Vorlage besser getroffen worden sein, jedoch soll der Film als solches wenig gut sein (Trashig, unfreiwillig komisch und mit viel Sex-Szenen).

Die japanischen Ring-Filme sah ich lange nicht mehr, nur einmal nachdem ich das US-Remake The Ring sah, wenn ich nicht irre. Ich wusste kaum mehr etwas und so sah ich mir Ring zum Japanuary an und habe die Neusichtung nicht bereut. Im Gegenteil: ich empfand Ring besser als früher. Der Film hat mir gut gefallen, bis vielleicht das doofe, offene Ende (hoffe in Teil zwei geht es direkt weiter).

Mir gefiel der mysteriöse und spannende Plot. Schon der Anfang zieht den Zuschauer in seinen Bann. Horror via Telefon – nahm bereits Scream vorneweg! Der Film baut eine wunderbar stimmige und gruselige Atmosphäre auf, ohne dabei auf 08/15 Jump-Scares zu setzen. Die Spannung und Stimmung werden durch Musik, Kameraarbeit und dem Spiel der Erwartungen der Zuschauer aufgebaut. Sich auf die Art und Weise gruseln zu lassen, liebe ich.

Der Plot ist fesselnd und wie die Reporterin im Film, stark gespielt von Nanako Matsushima, will man mehr herausfinden. Auch die Settings gefallen und das Meer spielt eine nicht unwichtige Rolle im Werk – dazu passt auch der stimmungsvolle Vorspann mit der passenden Musik. Es ist mir mehr als nur einmal eiskalt den Rücken runtergelaufen. Man muss sich aber auf diese Art Film auch einlassen können und es wollen. Quasi wie bei einem Placebo. Die Musik empfand ich allgemein als stark. Sie trägt viel zur Stimmung des Filmes bei. Cool fand ich, dass Sonny Chiba Schüler und Kumpel Henry Sanada (Legend of the Eight Samurai, Crest of Betrayal, Hongkong Cop - Im Namen der Rache) auch eine der Hauptrollen spielt. Das wusste ich nicht mehr.

Fazit: Wegweisender und wichtiger Film des neuen japanischen Gruselkinos, der eine ganze Generation von Filmemachern und Fans geprägt hat und auch heute noch wunderbar funktioniert! Tipptopp!

Gefolgt von: Ring 2

Infos:

O: Ringu

Japan 1998

R: Hideo Nakata

D: Nanako Matsushima, Miki Nakatani, Hiroyuki Sanada, Yûko Takeuchi, Hitomi Satô, Yôichi Numata, Yutaka Matsushige

Laufzeit der deutschen DVD: 91:22 Min.

Neusichtung am: Jan. 2022

Fassungen: Mir lag die deutsche Ring Universum Box von e-m-s / Anolis vor. Folgende Filme sind enthalten: Ring, Ring 2, Ring 0 & Ring Spiral. Die Filme sind Uncut, haben O-Ton und deutsche Subs. Die Bild- und Tonqualität zu Ring waren sehr gut. Da brauche ich kein Update. Meine DVD-Box wurde zudem 2008 am NIFFF von Regisseur Hideo Nakata visiert. Gibt es inzwischen von Sony auch auf Blu-Ray.