The Death of Robin Hood
Story:
Robin Hood (Hugh Jackman) hat eine blutige Vergangenheit voller Diebstähle und Morde zu verzeichnen. Aktuell hilft er seinem Freund Edward (Bill Skarsgård) dabei, seine Ehefrau (Katie Breen) aus den Fängen von Dritten zu befreien, was in späteren Etappen in einem Blutbad endet. Robin Hood wird dabei schwer verletzt und von Edward auf eine Insel gebracht, auf welcher Sister Brigid (Jodie Comer) Menschen heilt und pflegt. Als Robin Hood später erfährt, dass Edward getötet wurde und dessen Tochter (Faith Delaney) und ein möglicher Feind (Noah Jupe) auf der Insel auftauchen, ändert sich alles...
Meine Meinung:
The Death of Robin Hood ging ich relativ erwartungslos und fast ohne Vorwissen schauen. Ein Freund hat mich vor einigen Wochen indirekt auf den Film aufmerksam gemacht. Ich wusste nur, so im Halbwissen, dass es sich um einen neuen A24 Film handelt. Die haben zuletzt ja wieder einige interessante Titel auf die Leinwand gezaubert (z.B. Backrooms, Undertone oder Bring Her Back). The Death of Robin Hood, der eine gänzlich neue Variation von Robin Hood erzählt (als Art Antiheld), ist jedoch ein aufgekaufter A24-Film und keine reine A24-Produktion. Das macht der Qualität aber nicht aus.
The Death of Robin Hood ist definitiv, trotz Namen wie Hugh Jackman (ihn kenne ich nur aus einem Film) und Bill Skarsgård (Barbarian, Locked, It), kein Mainstream-Film geworden und obwohl es sich «nur» um eine amerikanische Produktion handelt, wurde der Film vor Ort in Irland (und England) gedreht. Und zwar in 35mm. Wo der Film punktet, sind die Drehorte, Settings und Aufnahmen. Der Film hat eine ganz eigne, neblige Stimmung (fast etwas à la Conquest), die dem düsteren und tragischen Setting toll zu stehen bekommt. Auch diverse Gesänge und Lieder passen hervorragend dazu und der Cast macht seinen Job hervorragend.
Es war interessant, Mal eine etwas andere Robin Hood Variante zu sehen. Die erste Hälfte des Filmes ist die mit Action, Gewalt, Blut und Schlamm, auch wenn in der Hinsicht in diversen Reviews, was den Gewaltgrad angeht, übertrieben wird. Nebst Nebel ist der Film in den Szenen auch sehr dunkel, was die Momente aber stimmungsvoll werden lässt. Die zweite Filmhälfte ist dann die ruhige, in der sich der Plot, dessen Verlauf und die Charaktere entfalten und vertiefen können. Es gibt interessante Wendungen, auch wenn das Ende selbst dann vorhersehbar (aber trotzdem gut und intensiv) war.
Fazit: Ein nicht uninteressanter Film, der perfekt ins A24-programm passt!
Infos:
O: The Death of Robin Hood
USA 2026
R: Michael Sarnoski
D: Hugh Jackman, Katie Breen, Bill Skarsgård, Jodie Comer, Faith Delaney, Murray Bartlett, Noah Jupe
Laufzeit der Kinofassung: Ca. 123 Min.
Gesehen am: 20.06.26
Fassungen: Im Kino gesehen ab 16/14 = Uncut, O-Ton mit
deutschen Subs. Soll am 25.09.26 in Deutschland auf DVD und Blu-Ray erscheinen.

