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Sonntag, 14. Juli 2019

Update

Neuer bzw. letzter NIFFF Bericht (für dieses Jahr) und neue Reviews

 

 

- NIFFF Bericht / NIFFF 2019 Fazit



- The Hole in the Ground (NIFFF 2019 Spezial)

- Achoura (NIFFF 2019 Spezial) 







NIFFF 2019 Fazit

Am letzten Tag der 19. NIFFF Ausgabe standen nur zwei Filme auf dem Programm. Ich schlief lange und danach gingen wir zu dritt Mittagessen – im gleichen Restaurant wie u.a. gestern. Das Hauptgericht bestand bei mir aus einem schönen Stück Fleisch. Als Dessert nahm ich gleich zwei auf einmal da beide, das von gestern und das vom Sonntag (am 3. NIFFF Tag) beide sehr fein waren.

Danach gings ins Migros (Proviant einkaufen), ins Hotel und danach an den See lesen. Meine Kollegen aus Seuzach und Co. hatten einen Film mehr auf ihrer Liste und waren schon im ersten Film. Mein erster Film, den die Kollegen auch gucken kamen, startete erst ca. um 17.00 Uhr. Leider ist das Wetter sehr warm und die Kinos höllisch heiss. In The Hole in the Ground sassen wir fast ganz hinten und an der Wand, da das Kino schon fast zu 90% gefüllt war, als wir ankamen.

Und die Vorstellung war auch mehr oder weniger ausverkauft. Und es war eine höllische Hitze, absolut unerträglich. Das nervte und hat das Sehvergnügen stark beeinträchtigt. Auch der 2. Film (den schaute ich alleine, da meine Kollegen nach In The Hole in the Ground nach Hause reisten) war unerträglich heiss. Sehr nervend.

Fazit NIFFF 2019

Das NIFFF macht wie immer viel Spass! Die Entscheidung, nicht mehr alles und so viele Filme wie möglich schauen zu gehen, war richtig. Dass Kollegen aus Zürich und Seuzach (und mein Bruder) kamen war eine willkommene Abwechslung. Der Ausflug nach St. Gallen war auch ein Highlight nebst den 30 Autogrammen, welche ich von Takashi Miike erhielt.

Pannen gab es fast keine und man hat gut gegessen. Nur der Verzicht von Klimaanlagen in den Kinos und die unerträgliche Hitze ist ein grosser Negativpunkt. Mit dem Klimawandel, der angeblich von Menschen geschaffen sein soll (Schwachsinn), wird das in Zukunft nicht angenehmer…

Die Filmauswahl hingegen meinte es nicht gut mit mir – es werden nur drei Titel auf meine Wunschliste aufgenommen und die Retro Reihen waren, wie schon erwähnt, Schrott:


- Come to Daddy
- All the Gods in the Sky
- Why Don't You Just Die!



2020 ist Jubiläum – Mal schauen, was sich das NIFFF dafür einfallen lassen wird! 






Achoura Review

 NIFFF 2019 Spezial


Achoura

Story:

Vier Freunde sind als Kinder einem Monster begegnet – nur drei haben die Begegnung heil überstanden. Samir ist seither verschwunden. Später – alle Kinder sind inzwischen Erwachsene – taucht die Kreatur von damals wieder auf, um sich von Kindern zu nähren. Durch Zufall taucht auch Samir wieder auf, der mit seinen ehemaligen Freunden aus Kindheitstagen den Kampf gegen das Monster aufnimmt…

Meine Meinung:

Auch wenn das Monster der marokkanischen Folklore entsprungen sein soll, so erinnert der Film doch vor allem an Stephen Kings Es. Zumindest wenn man Es kennt, kommt dieser Vergleich sofort auf. Sogar als der Film am NIFFF vorgestellt wurde (vor der Projektion) wurde der Vergleich mit Stephen Kings Meisterwerk herangezogen.

Originell sieht also anders aus. Der Film selbst ist 08/15 Durchschnitt. Solide. Recht gut gespielt. Unterhält mehr oder weniger aber nichts Spezielles, nichts Besonderes, nichts Neues. Echte Spannung oder Gruselmomente sind Fehlanzeige.

Die mir unbekannten Darsteller haben gut agiert. Die Kinder fast besser als ihre Partner welche die erwachsenen Personen gespielt haben. Leider ist die Story rar gesät, was Highlights angeht. Leider war dies schon im Film vorher (am NIFFF) der Fall – und beide Vorstellungen waren, dank Hitze, kaum auszuhalten.

Ich ertappte mich mehr als einmal und spielte mit dem Gedanken, die Vorstellung zu verlassen aber hielt bis am Ende durch. Zu den Effekten: das Monster ist, auch wenn z.T. viel CGI (oder fast nur) sehr gut getrickst – da gibt es NICHTS zu motzen! Zum Teil gibt es sehr gute CGI Effekte, die besser sind, als ich erwartet habe (ähnlich wie die Geister in Crimson Peak). Das hätte ich einem Film aus Marokko nicht zugetraut…

Fazit: Okay und absolut solide. Kann man gut einmal schauen. Aber nichts Spezielles!

Infos:

O: Achoura

Marokko, Frankreich 2018

R: Talal Selhami

D: Sofiia Manousha, Younes Bouab, Omar Lotfi

Laufzeit der Originalversion: Ca. 90 Min.

Gesehen am: NIFFF 2019

Fassungen: Gesehen am NIFFF im O-Ton mit englischen Subs. Es gibt noch keine dt. Fassung (oder DVD/Blu-Ray), Stand: Juli 2019.

The Hole in the Ground Review

 NIFFF 2019 Spezial



The Hole in the Ground

Story:

Mutter Sarah (Seána Kerslake) zieht nach einem Unfall mit ihrem Sohn Chris (James Quinn Markey) in eine neue Gegend. Ein Neuanfang soll her. Eines Tages finden die zwei beim Spazieren im Wald ein riesiges Loch im Erdboden, welches unheimlich erscheint. Als Chris eines nachts unauffindbar ist und wiederauftaucht, jedoch verändert, ahnt Sarah, dass es nicht ihr Sohn sein kann und das Loch im Erdboden etwas damit zu tun haben muss…

Meine Meinung:

The Hole in the Ground ist ein irischer Gruselfilm, von dem ich mir Suspense, Spannung und angsteinflössende und gruselige Szenen erhoffte. Leider war dies zu einem grossen Teil nicht der Fall. Somit ist The Hole in the Ground nur ein solider Durchschnittsfilm, welchen man sich gut einmal ansehen kann, aber kein Film für die Gruselsammlung.

Der Film kann anders wirken, wenn man kein Horrorfan und/oder  diesbezüglich ungebüt und leicht zu erschrecken ist inklusive noch nicht viel gesehen hat. Schön ist, dass auf billige 08/15 Jump Scares verzichtet wurde. Die Stimmung ist z.T. unheimlich. Man wird auch ein Weilchen auf Rätselraten geschickt: spinnt Sarah oder stimmt mit ihrem Sohn wirklich etwas nicht? Oder ist Sarah psychisch krank? Leider wird dieses Rätsel bereits früh gelöst und weitere Erklärungen kommen nicht vor.

Das ist schade, da es doch viele ungeklärte Fragen gibt. Richtige Höhepunkte gibt es eigentlich nicht. Im Tunnel kriechende Monster erinnern an andere Filme und die Idee mit den Replikas war alles andere als neu – da kam mir sofort Die Körperfresser kommen in den Sinn. Schade, dass es inhaltlich keine weiteren Infos und Erklärungen gab. Wobei: mehr Spannung und Grusel wären vor allem das wichtige, fehlende Element gewesen, um den Film zu einem Kracher zu machen.

Fazit: Verschwendetes Potenzial da viel zu wenig Grusel für meinen Geschmack. Kann man gut einmal ansehen, landet aber nicht in der Sammlung/Wunschliste.

Infos:

O: The Hole in the Ground

Irland 2019

R: Lee Cronin

D: Seána Kerslake, James Quinn Markey, Simone Kirby, Steve Wall, Eoin Macken, Sarah Hanly

Laufzeit der Originalfassung: Ca. 90 Min.

Gesehen am: NIFFF 2019

Fassungen: Gesehen am NIFFF im O-Ton mit franz. Subs. In Deutschland soll der Film Mitte September 2019 auf DVD/Blu-Ray erscheinen.