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Freitag, 31. Januar 2020

Hanzo the Razor: The Sword of Justice Review

 Japanuary 2020




Hanzo the Razor: The Sword of Justice

Story:

Samurai Cop Hanzo «The Razor» Itami (Shintarô Katsu) ist nicht bestechlich und sagt der Korruption, auch in den eigenen Reihen, den Kampf an. Er nimmt auch gegenüber höheren Offizieren oder seinem Chef kein Blatt vor den Mund. Als er erfährt, dass Killer Kanbei scheinbar wieder auf freiem Fuss ist, beginnt er zu ermitteln. Seine Infos lassen vermuten, dass es ein Komplett bis in die höchsten politischen Stellen gibt. Hanzo nimmt sich den Verdächtigen an, mit ganz eigenwilligen, sexuell orientieren Verhörmethoden …

Meine Meinung:

Erster Teil der dreiteiligen Manga-Verfilmung (Manga stammt von Kazuo Koike und Kokorozashi Kanda) mit einem grossartigen Shintarô Katsu in der Hauptrolle, der den Film auch produzierte. Shintarô Katsu, den Fans aus der langlebigen Zatoichi Reihe kennen dürften (dort spielte er den blinden Samurai), macht einen absolut fantastischen Job.

Zwar ist der Film im Vergleich zu anderen Reihen (z.B. Okami – Das Schwert der Rache) ruhiger, harmloser und bietet weniger Action, nichtsdestotrotz kann die Manga-Verfilmung überzeugen – nebst starkem Shintarô Katsu (übrigens der Bruder von Tomisaburô Wakayama – dem Star der Okami Reihe) gefällt vor allem die Grundidee mit einigen sehenswerten, fantasievollen Verhörmethoden und die spannende und fesselnde Story.

Der Film ist relativ ruhig und sehr dialoglastig. Man muss aufpassen und bei der Sache sein, um der Story folgen zu können. Diese ist spannend und dem Treiben von Shintarô Katsu zuzusehen, macht einfach Spass. Der Soundtrack ist cool und fetzig – typische 70er Jahre Exploitation Klänge aus Japan. Der Film ist, wenig überraschend, wunderschön gefilmt und wartet mit schönen Kameraeinstellungen auf.

Es gibt nur vereinzelt und wenig Actionszenen zu sehen. Was blutige Effekte angehen, gibt es nur sporadisch zwei-drei Szenen im ganzen Film. Dem sollte man nicht bewusst sein, nicht um mit falschen Erwartungen in den Film zu starten – der Blutgehalt von The Street Fighter, Okami – Das Schwert der Rache und Co. wird definitiv nicht erreicht – dafür gibt es sexuelle Exploitation-Szenen zu sehen, die teilweise ihresgleichen suchen («Penis klopfen»).

Fazit: Wer die 70er Jahre Filme aus Japan mag (Samurai-Story, bisschen Exploitation, klassisches Setting), sollte sich diese Manga-Verfilmung nicht entgehen lassen!

Gefolgt von: Razor 2: The Snare

Infos:

O: Goyôkiba

Japan 1972

R: Kenji Misumi

D: Shintarô Katsu, Yukiji Asaoka, Mari Atsumi, Kô Nishimura, Kamatari Fujiwara

Laufzeit der US-DVD: 89:28 Min.

Gesehen am: März 2007 / Review überarbeitet am: Jan. 2020

Fassungen: Mir liegt die US-DVD HVE vor = 3er Box mit allen drei Teilen, Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bildqualität. Ein Blu-Ray scheint es bisher nicht zu geben (Stand: Jan. 2020). In D Uncut auf DVD von rem erschienen (O-Ton und deutsche Subs).