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Donnerstag, 1. März 2018

Update 01.03.18

Neue Reviews und neuer Neukauf

- Neuer Neukauf


- Leatherface

- Strange Tales of Ghosts

- Outrage Beyond

- KM 31 (Archiv Review leicht angepasst)

Neukauf 01.03.18








Legend of a Fighter
Nur zufällig durch ein Facebook Verkaufsangebot auf diese UK HKL DVD dieses Eastern aufmerksam geworden. Zuvor nie gehört,  aber scheint bei den mitwirkenden Namen ein ziemlicher Kracher zu sein (Yuen Woo-Ping, Leung Kar Yan, Yusuaki Kurata) = musste ich kaufen. Da ich von einem dt. Dealer Geld zurückerhalten habe, konnte ich zuschlagen (auf Ebay für unter 10 Fr., das Facebook Angebot war schon verkauft). 

Chasing the Dragon
Da ich von einem dt. Dealer Geld zurückerhalten habe, konnte ich diese US-DVD des neusten Donnie Yen Filmes, einem Remake zu To Be Number One, günstig auf Ebay kaufen (ca. 10 Fr.). Film bekam zum Teil recht gute Kritiken, soll eher ans alte HK-Kino erinnern (aber halt modern gemacht). Werde meine Erwartungen trotzdem zurück schrauben. In meinen Augen war der letzte wirklich tolle Donnie Yen Streifen Wu Xia, alles was danach kam, war schlechter bis schlecht. 

Accident Man
Der neuste Film (UK Film) mit Scott Adkins stand auf der Wunschliste. Dt. DVD recht billig (17 Fr.) erworben. Film hat allgemein sehr gute Bewertungen bekommen. Muss aufpassen, trotzdem nicht zu viel zu erwarten. 

Hellraiser Judgment
Da ich von einem dt. Dealer Geld zurückerhalten habe, konnte ich diese US-DVD des neusten Hellraiser Filmes günstig auf Ebay kaufen (Ca. 10 Fr.). Ich dachte, der Film sei von den Inside Regisseurn - falsch gedacht. Der Trailer zum Film sah nicht uninteressant aus = bin gespannt. 

Good Bad & Losers
Seltener HK Eastern. Ich fand keine LD, VCD oder DVD - daher musste ich bei dieser Fassung, einem VHS aus Israel (nehme an wird Englisch Dubbed sein), zuschlagen. War nicht teuer. Auf Ebay gekauft.

The Sword of Many Lovers
HK LD. Vom dt. LD Dealer gekauft und bezahlt im Dezember, waren lange unterwegs, bis sie schliesslich diese Woche eingetroffen sind. Es wären drei Filme gewesen, durch ein Missverständnis wurden es am Ende nur zwei - daher erhielt ich Geld zurück was ich gleich in andere Käufe investiert habe. Der hier vorliegende Film ist auf zwei LD bespielt. 

Ghost Punting
Siehe The Sword of Many Lovers. Mit Sammo Hung. Film soll recht gut sein und gehört der Lucky Stars Reihe an, soll aber auch Action und Fantasy bieten. Vorteil der LD gegenüber den anderen Versionen: Widescreen Eidtion!

Leatherface Review



Leatherface

Story:

Texas in den 50ern: nachdem die Tochter des Sheriffs (Stephen Dorff) getötet wurde, werden der Mutter Verna Sawyer ihr kleiner Sohn genommen und in eine Nervenheilanstalt gesteckt. Zehn Jahre später: drei Insassen der Anstalt gelingt mit zwei Geiseln die Flucht. Einer davon ist Vernas Sohn. Verna Sawyer will ihren Sohn zurückhaben. Doch auch der Sheriff ist hinter der Gruppe her und ihm ist jedes Mittel recht, die Insassen zur Strecke zu bringen…

Meine Meinung:

Vom neusten Teil der Horrorreihe The Texas Chainsaw Massacre, gestartet mit Blutgericht in Texas, habe ich von Beginn an nicht viel erwartet. Der Film, der die Vorgeschichte zu Blutgericht in Texas erzählt (wie aus einem kleinen Jungen bzw. Jugendlichen Leatherface wurde), erhielt vorwiegend negative und durchschnittliche Kriterien. Das war aber schon beim Vorgänger Texas Chainsaw 3D der Fall, den ich trotzdem okay fand.

Daher schraubte ich meine Erwartungen zurück und fand auch diesen neusten Ausflug ins Genre durchaus okay. Kein Highlight, nicht wirklich toll, aber auch nicht wirklich schlecht. Man nimmt das Geschehen kurzweilig und unterhaltsam, aber immer ohne Ansprüche, hin. Belanglos, aber die Zeit geht beim Schauen vorbei und nicht alles ist schlecht gewählt.

Die Darsteller sind durchschnittlich bis okay. Stephen Dorff, der bekannteste Name (Bösewicht in Blade), war noch einer der besseren. Die Teens sind durchschnittlich. Zu wenig beleuchtet wird Leatherface Mutter und dessen Geschwister. Diese bleiben blass. Andere Figuren sind reinste Klischees (die Krankenschwester, der böse Direktor). Die Figurenzeichnung erinnert ein wenig an die Figuren in Rob Zombies Halloween 2 – alle total durchgedreht, böse, übertrieben in ihrer Darstellung

Eine echte Stimmung oder Spannung kommt selten auf – immerhin wird Texas und der Zeitgeist gut eingefangen. Die Story fand ich nicht verkehrt und bringt etwas Abwechslung ins angestaubte The Texas Chainsaw Massacre Universum – es sollte jedem Zuschauer klar sein, dass hier die Vorgeschichte zum Klassiker erzählt wird – und diese hat nun Mal viele Facetten und weicht von der klassischen, bekannten Storyline ab. 

Auf den Regiestuhl sassen die zwei Franzosen, welche sich u.a. für den grossartigen Inside verantwortlich gezeigt haben. Doch einen solchen Kracher und Erfolg konnten sie danach nicht mehr verbuchen. Livid war gut – stimmungsvoll, spannend und auch nicht harmlos. Aber trotzdem als Ganzes gesehen nur 08/15 Horror von der Stange. Among the Living hat die Meinungen der Fans wie auch bei Leatherface stark gespalten. Die Episode, welche sie für ABCs of Death 2 kreiert haben, bringt ein wiedersehen mit der grossartigen Béatrice Dalle (welche mich wegen ihren Zähnen an Wong Ching erinnert) und war eine der besten Episoden des Filmes.

In Leatherface konnten sich die zwei Regisseure immerhin, was Gewalt, Effekte und (zum Teil auch billige) Schockszenen (sich in einem toten Kadaver verstecken aber vor allem ist die aufgesetzte Nekrophilie Szene gemeint) angehen, so richtig austoben. Der Film ist recht blutig, der Bodycount sehr hoch und es gibt zum Teil übertriebene Gewaltdarstellungen zu sehen. Immerhin in dieser Hinsicht muss der Fan, der The Texas Chainsaw Massacre bzw. die Filme mit Gewalt gleichsetzt, nicht verzichten und Splatterfans werden bestens bedient.

Fazit: Bei mir wird erst nach einer zukünftigen 2. Sichtung entschieden, ob der Film in der Sammlung bleibt oder nicht. Ich fand den Film weder gut noch schlecht – sondern mittelmässig aber zumindest gut schaubar und nicht langweilig. Stark Geschmackssache…

Infos:

O: Leatherface

USA 2017

R: Alexandre Bustillo, Julien Maury

D: Lili Taylor, Stephen Dorff, Nicole Andrews, Sam Coleman, Julian Kostov

Laufzeit der dt. DVD: 83:45 Min.

Gesehen am: 08.01.18

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Turbine vor = Uncut, Single Disc mit wenigen Extras / keine Beilagen /Gimmicks (Bonus Disc, kein Booklet) dafür auch am billigsten (das Label hat diverse Auflagen veröffentlicht – DVD, Blu Ray, limitierte Scheiben etc.). Sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und dt. Subs vorhanden.

Strange Tales of Ghosts Review






Strange Tales of Ghosts

Story:

Kiu Wa’Er (Lin Hsiao-Lan) reist mit ihrem Meister im Lande umher und jagt Dämonen. Zwei Geisterschwestern werden von ihrer Grossmutter Jade Face Dämon und ihren Handlangern verfolgt. Diese geraten in Intrigen, von Menschenhand geschaffen. Kiu Wa’Er muss sich entscheiden, ob sie auch gegen Menschen kämpfen darf, um die zwei Geister-Schwestern, im Grunde keine bösen Geister, zu retten. Unerwartet erhält sie Hilfe von einem Poltergeist…

Meine Meinung:

Seltener taiwanesischer Fantasy-Film den ich höchstens, und allerhöchstens, Fans von Lin Hsiao-Lan empfehlen kann. Man sollte aber nicht zu viel erwarten, denn alles andere mit Lin Hsiao-Lan kann ich klar mehr loben und empfehlen! Soll heissen: der Film ist im direkten Vergleich schlechter als Kung-Fu Wonder Child, A Heroic Fight, The Child of Peach, Magic of Spell, Magic Warriors, Kung Fu Student, Emergency Police Lady, The Magic Amethyst, Haunted House Elf, The Twelve Fairies, Wandering Heroes oder The Dignified Killers. Aus der Liste ausgenommen sind ihre Rollen in Horrible High Heels (kann ich mich nicht erinnern) oder Thunder Cops II (nur Nebenrolle).

Der Film gefällt mir ausfolgenden Gründen nicht bzw. folgendes sagte mir nicht zu: wenig Action und Fantasy (vor allem im Mittelteil), folglich Längen im Mittelteil, die anderen Stars sind unbekannt bis wenig charismatisch (vor allem die Menschen) und vor allem gibt es für meinen Geschmack zu wenig von Lin Hsiao-Lan zu sehen (am Anfang, dann ab der 49. Min. und dann im Finale wieder). Die Fantasy-Szenen, alles was mit Magie, Dämonen und Kämpfen zu tun hat, haben mir hingegen gefallen wie auch jede Szene mit der sympathischen Lin Hsiao-Lan.

Fazit: Daher würde ich den Film auch wirklich nur Lin Hsiao-Lan Fans ans Herz legen! Ansonsten bietet der Film kaum Punkte, um einen Kauf in die Sammlung zu begründen.

Infos:

O: Mo Jie Guai Tan

Taiwan 1989

R: Szema Peng

D: Lin Hsiao-Lan, Fong Ching, Ku Kuan-Chung, Ying Hsiao-Wie

Laufzeit der Originalversion: 86:26 Min.

Gesehen am: 08.01.18

Fassungen: Es gibt keine DVD Fassung, keine dt. Fassung und keine Fassung im O-Ton mit englischen Subs (Stand: Jan. 2018). Das einzige was ich über eine taiwanesische Seite à la Ebay sah war das taiwanesische VHS oder sogar ein Betamax. O-Ton, ohne Subs. Doch der Verkäufer (von diesem habe ich durch einen Mittelsmann vor ca. einem Jahr Friendly Shock erhalten) meldet sich leider nicht mehr. Ist inaktiv. Der Mittelsmann von damals (Taiwan Dealer von Ebay) hat nicht geantwortet und ein deutscher, der in Taiwan lebt, hat vom Verkäufer des VHS / Betamax auch keine Antwort erhalten. Mit anderen Worten: so gut wie unmöglich eine offizielle Version zu kommen. Mir lag eine DVD-R von einem Deutschen vor für den privaten Heimgebrauch bestimmt: VHS Master in Mandarin mit chinesischen Subs und selbsterstellten und eingefügten englischen Subs (tolle Leistung), wahrscheinlich Uncut. Solide VHS Qualität. Das gleiche Master in etwas schlechterer Qualität und ohne die selbst erstellten englischen Subs gibt es auf Youtube zu sehen (man beachte die gelben, grossen chinesischen UT im Master). Nachtrag 12.09.18: in der Hoffnung, King of the Children als VHS aus Südkorea gekauft zu haben (befürchtete jedoch einen der Child of Peach Filme zu bekommen wegen der "2" auf dem Cover), staunte ich nicht schlecht, als im VHS von Best Production aus Südkorea Strange Tales of Ghosts enthalten war. Gleiches Matser, welches mein deutscher Kollege für seine DVD-R brauchte (plus koreanische Subs versteht sich).

Outrage Beyond Review



Outrage Beyond

Story:

Nach Teil eins geht es wie folgt weiter:

Einem korrupten Polizisten ist die Macht der Yakuza ein Dorn im Auge. Er versucht die Clans gegeneinander aufzuhetzen, damit sie sich gegenseitig zerstören. Dies gelingt nicht. Also fasst sich dieser den Alt-Yakuza Boss Otomo (Takeshi Kitano) ins Auge – dieser wird entlassen (und wurde bis dahin für tot erklärt), tut sich mit seinem ehemaligen Feind zusammen, um die neue Bedrohung auszuschalten und selbst die Macht zu übernehmen…

Meine Meinung:

Dass es einen zweiten Teil gab (und ein dritter wurde als Veröffentlichung, zumindest in Japan auf Heimmedium, bereits angekündigt) wusste ich lange gar nicht. Der erste Film stammt von 2012 und erst 2016 sah ich zufällig, dass es einen neuen «Outrage» Film mit und von Takashi Kitano (Violent Cop) gab.

Musste ich natürlich zuschlagen, auch wenn ich von Teil eins kaum mehr was wusste. Die Handlung spielt nach dem Ende von Teil eins. Die Geschichte entwickelt sich interessant und spannend. Noch spannender ist das offene Ende, welches dann wohl im dritten (und letzen?) Teil zu Ende erzählt wird.

Der Film entwickelt sich langsam. Action kommt erst später und gegen Ende etwas mehr vor. Der Film lebt aber nicht Mal von den Actionszenen, sondern von der Story, den Figuren und wie sich diese entwickeln. Wie sich die Clans ausspielen und die Yakuza im Film dargestellt werden (alte gegen neue Generation, Versuch ins legale Geschäft einzusteigen, Einfluss der auf beiden Seiten des Gesetzes stehenden Cops) war sehr gut dargestellt. Ich fühlte mich mehr als einmal an die grossen Klassiker von Kinji Fukasaku erinnert (seine Battles Without Honor & Humanity Streifen) beim Schauen, was ich als gutes Zeichen werte.

Die wenige Action ist gut, und wie man es aus früheren Kitano Streifen her kennt, teilweise fies und schmerzhaft in Szene gesetzt (nebst regulären Shoot-Outs beisst sich ein Yakuza selbst einen Finger ab, in einer Folterszene kommt ein Bohrer zum Einsatz oder Baseball Bälle) und stehen im krassen Kontrast zum sonst sehr ruhigen Film.

Die Darsteller und Figurenzeichnungen haben mir sehr gut gefallen. Vor allem der Oberboss, Takashi Kitano, sein Erzfeind und der korrupte Cop haben mir sehr zugesagt! Bin sehr gespannt wie es weitergeht, da der Film an einem spannenden Ort endet und eine wichtige Figur das zeitliche segnet.

Fazit: Für Fans von Teil eins und Takashi Kitano unbedingt zu empfehlen! Schönes Yakuza Kino, welches an alte Klassiker erinnert! 

Gefolgt von: Outrage Coda

Infos:

O: Autoreiji: Biyondo

Japan 2012

R: Takeshi Kitano

D: Takeshi Kitano, Ryô Kase, Toshiyuki Nishida, Ken Mitsuishi, Hirofumi Arai

Laufzeit der dt. Blu Ray: 111:57 Min.

Gesehen am: 08.01.18

Fassungen: Mir lag die dt. Blu Ray von Capelight vor = Uncut, erstklassige Bild- und Tonqualität, Jap. Ton und dt. Subs an Bord wie auch ein Wendecover.

KM 31 Review


 NIFFF 2016 Spezial

KM 31

Story:

Catalinas Zwillingsschwester hat einen schweren Verkehrsunfall und liegt seitdem im Koma. Ein kleine Junge soll involviert gewesen sein. Catalina ist geschockt und sucht den Tatort ab. Sie ist überzeugt, dort einen Jungen gesehen zu haben. Doch niemand schenkt ihrer Geschichte Glauben...

Meine Meinung:

KM31 ist ein zehnjähriger Film, der in der Retro Reihe am NIFFF gezeigt wurde wegen seinem Herstellungsland (Mexiko). Der Film ist durchschnittlich. Die ersten zwei Viertel sind gar gut und fesselnd: der Film unheimlich, stimmungsvoll und leicht spannend.

Die Figuren machen ihre Sache gut. Die Krankenhausszenen sind ebenfalls eindrücklich und schockierend (die ganzen Geräte, Apparate, Koma, Operation, Amputation...), doch umso mehr sich die Story zu erklären versucht, umso mysteriöser das Ganze wird, umso abstruser und unspektakulärer wird die Story und das Gezeigte.

Vor allem das Finale ist dann wirklich nicht mehr spannend, da ja alles möglich scheint. Das Ende (immerhin kein Happy End) ist auch Geschmacksache, mir war es nach dem letzten, schwachen Viertel des Filmes gleichgültig. Und Gleichgültigkeit ist nie ein gutes Zeichen. Lieber etwas hassen oder lieben…

Daher: KM 31 kann man sich gut einmal ansehen, aber nur die erste Filmhälfte ist als gut zu bezeichnen. Die 2. Hälfte und das Ende hieven den Film dann auf den 08/15 Durchschnitt hinunter. Kein Film für die Sammlung...und trotzdem reichte es noch für einen zweiten Teil (Km 31-2, Mexiko, 2016).

Infos:

O: Kilómetro 31

Mexiko, Spanien 2006

R: Rigoberto Castañeda

D: Iliana Fox, Adrià Collado, Raúl Méndez

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 105 Min.

Gesehen am: NIFFF 2016 / Juli 2016

Fassungen: Habe den Film am NIFFF (Neuchatel International Fantasy Film Fest) 2016 gesehen in Spanisch mit englischen UT. Gibt es bereits in D Uncut auf DVD.