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Freitag, 22. November 2019

Update

Neues Review

 

 

Zu Ehren von Chen Sing, der im Sept. dieses Jahres verstarb (ich las erst heute davon), kam es heute zur Erstsichtung von Rage of the Wind und nun gibt es das Review zu:


- Rage of the Wind

Rage of the Wind Review





Rage of the Wind

Story:

Ein chinesisches Dorf an der Küste wird von Japanern (u.a. Yasuaki Kurata) terrorisiert. Der aus den USA zurück gekehrte Chan Kwong (Chan Sing) macht es sich zur Aufgabe, seine Landsleute vor den Japanern zu retten…

Meine Meinung:

Rage of the Wind wurde zu Ehren von Chan Sing aka Chen Sing (oder der Charles Bronson Asiens) gesichtet, der bereits im Sept. dieses Jahres (04.09.19) verstarb. Der in Thailand geborene Darsteller war in Shaw Brothers (The Singing Killer, The New One-Armed Swordsman) und danach in eigenständigen 70er Jahre Prügelfilmen (Tough Guy, The Bloody Fists) zu sehen (und auch in den 80ern und 90ern war er weiterhin aktiv).

Er spielte Helden (Heroes of Shaolin, Chen Sing – Der Superhammer, Chen Sing- Die Faust im Genick, Bruce Lee the Invincible) wie auch Bösewichte (The Ape Girl, Who Knows About Me) und überzeugte in beiden Rollen und durch sein Charisma. In Rage of the Wind, der fast schon ein Remake des Filmes The Good and the Bad sein soll (praktischer gleicher Cast und Regisseur), erinnerte mich stark an Tough Guy oder The Bloody Fists und war die erste Produktion von Eternal Film unter der Regie von Ng See-Yuen (der später auch paar echte Kracher drehte und/oder produzierte).

Rage of the Wind bietet inhaltlich nichts Neues: China von Japanern besetzt, gute Chinesen gegen böse Japaner und andere Klischees (Chan Sing spielt einen Ex-Boxer, der nachdem er einen Gegner im Ring tötete schwor, die Fäuste nie mehr sprechen zu lassen). Doch das stört mich nicht. Ich schaue mir diese Kung Fu Filme auch nicht wegen der Story an.

Dieser lässt sich gut Folgen, es gibt, zumindest am Anfang und Mittelteil, auch die ein oder andere Füllszene. Die Kämpfe sind von Anfang an hart und wuchtig in Szene gesetzt. Mit viel Power gefilmt und choreographiert. Diese Qualitätsmerkmale bleiben den Kampfszenen, die ab Mitte des Filmes stetig zunehmen, treu. 

Dazu kommen schöne Aussen- und Naturaufnahmen, wechselhaft in Szene gesetzt. Das lange, harte und sehenswerte Finale/Duell zwischen Chen Sing und Yasuaki Kurata, der in Shaw Brothers (Heroes of the East = wohl einer der besten Shaw Brothers Filme aller Zeiten) und anderen HK-Actionfilmen zu sehen war (Die Todesrächer von Bruce Lee, Fist of Legend), macht richtige Laune und findet am Strand statt.

Fazit: Jedem Old-School Kung Fu Film Fan zu empfehlen!

Infos:

O: Meng Hu Xia Shan

HK 1973

R: Ng See-Yuen

D: Chan Sing, Yasuaki Kurata, Irene Ryder, Wong Yuen-San, Suen Lam, Hon Kwok-Choi, Lee Ka-Ting

Laufzeit der koreanischen VHS: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 22.11.19

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea vor, welches 1985 veröffentlicht wurde. Label: JVP / SKC (zumindest im Vorspann), Vollbild (eventuell noch zusätzlich etwas gezoomt), Mandarin mit koreanischen Subs, sah Uncut aus. O-Ton mit englischen Subs Fassungen sind mir nicht bekannt. Es gibt keine VCD, LD oder deutsche Fassung (oder mir nicht bekannt, Stand: Nov. 2019). Weitere DVDs (Englisch Dubbed): UK, USA (World Video).