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Donnerstag, 11. April 2019

Update

Neuer Neukauf, neue Info und neue Reviews

 

 

- Neuer Neukauf




- The Devil & the Ghostbuster

- The Fairy and the Devil

- The Headless Murderess

- Blind Beast

- Die Rache bin ich




Zu folgenden Reviews gibt es neue Infos (unter Fassungen) als Nachtrag:

- The Accident

- Escape from Coral Cove

- The Black Magic with Buddha

- The Dignified Killers



Neukauf April 2019











Night Angel
Als ich den Film als japanische VHS kaufte (REVIEW), gab es den Film dazumal nicht auf DVD / Blu-Ray. Dies hat sich in der Zwischenzeit geändert. Da ich den Film mochte, wurde nun dazu die Blu-Ray erworben. 

Orgies of Edo
Abarbeitung meiner Wunschliste als UK Blu-Ray. Der Film gehört zu Teruo Ishiis Tokugawa Reihe.  Den Film habe ich vor vielen Jahren als deutsche und zensierte Bootleg-DVD (Tokugawa III - Im Rausch der Sinne) gesehen - weiss nicht mehr viel. Jetzt - Uncut und in sicherlich würdiger Qualität, freue ich mich, den Film in Zukunft neu zu sichten. 

Indecent Beast
Nachdem mir der taiwanesische Horrorfilm Blood Maniac (80er Jahre Horror) als ultraltenes VHS, trotz 400 Euro Angebot,  durch die Lappen ging, habe ich eine Bootleg DVD-R aus China bestellt. Leider kam etwas völlig Anderes bei mir an: der Low-Budget CAT. III Soft-Sex-Rache-Film Indecent Beast Dubbed in Mandarin, asynchron, zensiert. Film schon geschaut (durchgespult) = Müll. DVD-R entsorgt.

Die Rache bin ich Review




Die Rache bin ich

Story:

Zu der Zeit, in welcher die Faschisten in Italien im Aufschwung waren:

Der als harte Hund bekannte Cesare Mori (Giuliano Gemma) wird als neuer Präfekt nach Sizilien geschickt. Dort soll er den Kampf gegen die Mafia aufnehmen…

Meine Meinung:

Für mich hat X-Rated damit eine unbekannte Perle veröffentlicht. Ein echter Geheimtipp, ein echtes Highlight, ein filmisches Meisterwerk, ein echter Kracher den man als Fan von Italo Filmen aus dieser Zeit unbedingt gesehen haben solle.

Der Film beruht auf wahren, geschichtlichen Ereignissen, so dass der Film fast als Biografie angesehen werden kann. Man muss die Hintergründe nicht kennen. Das Sehvergnügen wird dadurch nicht beeinträchtig. Im Booklet hat X-Rated als Bonus viele spannende Hintergrundinfos zu der Story und zur Figur Cesare Mori zusammengetragen, die man jedoch erst nach dem Sehen des Filmes lesen sollte.

Ich fand die Story spannend und authentisch. Der Film bietet eine dichte, fesselnde Stimmung und Giuliano Gemma (Blutiges Blei), den ich vor allem aus dem Italo Western Genre kenne, vollbringt vielleicht die beste und intensivste Leistung seiner Karriere. Ganz stark mit welcher Leidenschaft und Passion er Cesare Mori verkörpert. Bravo! Der Film ist zu keiner Sekunde langweilig und auch die anderen Figuren sind alle unglaublich gut dargestellt und gespielt.

Dazu kommt ein feiner Soundtrack vom Meister persönlich (Ennio Morricone). Der Film hat mich inhaltlich sehr an die geniale Serie Allein gegen die Mafia erinnert. Auch dort reist ein Beamter an einen neuen Ort, um es mit der Mafia aufzunehmen. Also: wer Allein gegen die Mafia mochte, sollte sich Die Rache bin ich nicht entgehen lassen!

Fazit: Jedem Italo-Film Fan uneingeschränkt zu empfehlen!

Infos:

O: Il Prefetto di ferro

Italien 1977

R: Pasquale Squitieri

D: Giuliano Gemma, Claudia Cardinale, Stefano Satta Flores, Massimo Mollica

Laufzeit der dt. Blu-Ray: 117:48 Min.

Gesehen am: 20.02.19

Fassungen: Mir lag die dt. Blu-Ray von X-Rated vor = Uncut, Deutsch/Ital. mit dt. Subs (die deutsche Sprachfassung ist absolut genial), DVD auch dabei (ist ein Mediabook), Booklet (sogar mit richtig informativem Inhalt) und die Bildqualität ist absolute Spitzenklasse.

Blind Beast Review



Blind Beast

Story:

Ein blinder Künstler (Eiji Funakoshi) entführt ein Model (Mako Midori) um von ihr eine Skulptur bauen zu können…

Meine Meinung:

Blind Beast ist ein japanischer New Wave-Film (aus dem Jahr 1969) und verbindet diverse Genres miteinander: Erotik, S/M, Arthouse, Backwood-Genre, Drama und sogar Komödie. Was der Film definitiv nicht ist: billig, schmuddelig, Exploitation. Es hat nur sehr wenige Szenen, welche in diese Kategorie passen würden. Diese sind aber zu künstlerisch in Szene gesetzt, so dass sie dem Arthouse-Aspekt untergeordnet werden. Blind Beast ist also kein Film für Menschen, die es gerne derb haben in Sachen Sex, Folter und (billiger) Exploitation.

Ich wurde, wie auch auf Death by Hanging, durch das Buch Japanese Cinema (nicht welches ich im Februar 2019 kaufte und als Neukauf vorstellte) auf den Film aufmerksam. Zum Glück wurde ich, nicht wie im Fall von Death by Hanging, enttäuscht. Blind Beast hat mir sehr gut gefallen. Ich bin aber wohl der einzige, welche im Film hier und da auch amüsante und humorvolle Szenen erkennt.

Der Humor resultiert zum Teil an den Dialogen und dem Schauspiel, wenn es darum geht, dass Eifersucht herrscht und das Model die Mutter des Künstlers zwischen sie beide bringt – mit ungeahnten Folgen während der Film vor allem im letzten Viertel mehr und mehr Richtung Arthouse und Wahnsinn abdriftet (die kunstvollen Sets sind eine Augenweide und geben dem Film einen sehr surrealistischen Touch).

Der Film wirkt auch nur wenig erotisch. Es gibt auch weniger Nackt-Szenen als erwartet. Es handelt sich um ein Kammerspiel und wie die Figuren sich gegenseitig beeinflussen. Es kommen klischeehafte aber auch interessante Inhalte vor. Der Film lebt von nur drei Figuren und alle drei agieren ausgezeichnet. Das Schauspiel von Eiji Funakoshi als blinder Masseur erinnerte mich mehr als nur einmal an die alten Zatoichi Filme und das Schauspiel von Shintaro Katsu. Es ist mehr als sichtbar, dass Eiji Funakoshi das Schauspiel (Mimik, Gestik, Bewegungen der Augen) von Shintaro Katsu studiert hat und zum Vorbild nahm.

Das Model wird von der hübschen und in Taiwan geborenen Mako Midori gespielt. Auch sie macht einen ausgezeichneten Job. Sie ist auch heute noch im Filmgeschäft tätig und hat nicht nur für Daiei-Produktionen wie Blind Beast mitgewirkt, sondern später auch für das noch heute existierende Toho (in Razor 3: Who's Got the Gold? spielt sie eines der Opfer, die durch spezielle Verhörmethoden geläutert wird).

Regie führte Yasuzô Masumura – der u.a. für Filme Hanzo the Razor: The Snare, Red Angel (liegt noch ungesehen rum) und Die Tätowierung verantwortlich war, während ein Grossteil seiner Filme ausserhalb Japans leider gar nie veröffentlicht wurden.

Fazit: Wer sich für das Kino aus Japan interessiert, sollte sich diesen interessanten Arthouse-Film nicht entgehen lassen!

Infos:

O: Môjû

Japan 1969

R: Yasuzô Masumura

D: Eiji Funakoshi, Mako Midori, Noriko Sengoku

Laufzeit der UK DVD: Ca. 84 Min.

Gesehen am: 14.02.19

Fassungen: Mir lag die UK DVD (günstig auf Ebay gekauft, dt. DVD sind bei den Shops aus der CH vergriffen) von Yume Pictures vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton englische Subs. Die DVD aus Deutschland von REM ist auch Uncut und kommt nur mit dt. Subs zum O-Ton daher d.h. es gibt keine deutsche Sprachfassung. Eine Blu-Ray gibt es nicht (Stand: Feb. 2019).

The Headless Murderess Review




The Headless Murderess

Story:

Nachdem Si-Mok bei einer Ausstellung ein Bild seiner toten Ehefrau sieht, beginnt der Schrecken für ihn und seine Familie: ein Geist jagt ihnen nach und sorgt für Angst und Schrecken. Der Geist von Ae-ja, Si-Moks ehemaliger Frau, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam…

Meine Meinung:

Geister-Katzen waren nicht nur im japanischen Kino beliebt, sondern auch im südkoreanischen: der als verschollen geltende Film Black Ghost erzählt von einem Geist einer Frau, die sich in Form eine Geister-Katze rächt. Schon besser erging es A Devilish Homicide aka A Devilish Murder oder A Bloodthirsty Killer, der es zumindest laut Wiki auf DVD geschafft haben soll (2007 – gleich auf die Wunschliste setzen). Auch hier das Klischee des rächenden Geistes in Form einer Katze an seiner ehemaligen Umgebung und Familie.

Interessant: vergleicht man die Plots von The Headless Murderess und A Devilish Homicide sind diese praktisch 1:1 identisch. Entweder basiert der Stoff in der Tat auf einem bekannten Roman oder einer Legende oder es handelt sich bei The Headless Murderess um ein Remake von A Devilish Homicide.

The Headless Murderess, der laut VHS-Cover und Kinoplakat den fälschlichen englischen Titel «The Neckless Muvderess» erhalten hat (inklusiven Fehlern), ist Fans des klassischen südkoreanischen Gruselfilms sicherlich zu empfehlen. Ich war erstaunt (nebst sehr guter VHS Bildqualität) dass der Film eine Geister-Katze beinhaltet (viele Szenen mit echten Katzen, Symbolen und/oder der Ghost-Cat mit charmantem Make-Up Effekt) und zu Beginn ein hohes Tempo bietet, welches bis zum Mittelteil, praktisch ohne Schnaufpause, anhält.

Danach flacht der Actiongehalt ab und die Story wird weitererzählt – nicht chronologisch und in Rückblenden. Solche Inhalte hat man jedoch zu oft schon gesehen, so dass sich keine echte Spannung einstellen will. Die Motive sind unklar, da keine englischen Subs vorhanden. Es gibt einige Füllszenen und im Vergleich zu anderen 80er Jahre Gruselfilmen aus Südkorea (z.B. Cry of a Woman) ist The Headless Murderess deutlich weniger atmosphärisch und stimmungsvoll. Liegt vielleicht auch daran, dass sehr viele Szenen am Tag und im Hellen geschehen statt in dunkeln Szenen.

Zudem gibt es kaum Effekte zu sehen – eigentlich nur das Katzen-Make-Up und einmal einen Totenschädel – und paar Verfärbungen, als die Leiche untersucht wird (inklusive Katzengeräusche, als der Herzschlag kontrolliert wird, fand ich cool) und einmal rote Farbe als Blut, dass eine Katze aufleckt. Das heisst: viele Effekte darf man nicht erwarten, sonst wird man enttäuscht.

Was die Kameraarbeit angeht, bietet der Film hier und da experimentelle und originelle Kameraeinstellungen Winkel, aus denen Szenen aufgenommen wurden. Die Darsteller waren solide. Der Film und Inhalt sind ernst. Vor asiatischem Klamauk braucht man sich nicht fürchten. Der Film spielt im modernen Setting.

Fazit: Kein Highlight – aber Fans von südkoreanischen Geister(Katzen)-Filmen zu empfehlen!

Infos:

O: Mog-eobsneun yeosal-inma

Südkorea 1985

R: Kim Yeong-han

D: Kim Chung-chul, Kwak Eun-kyung, Kim Hae-sook, Bae Su-chun, Yoo Myeong-sun

Laufzeit der südkoreanischen VHS: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 14.02.19

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von Sam Hwa vor (beschnittenes Cover) = Uncut, sehr gute Bildqualität, O-Ton, keine englischen Subs. Andere Fassungen (DVD, O-Ton mit verständlichen Subs, dt. Fassung) gibt es nicht (Stand: Feb. 2019).

The Fairy and the Devil Review




The Fairy and the Devil

Story:

Böse Dämonen terrorisieren die Menschen. Ein Magier, der sich selbst in einen Drachen verwandeln kann, wehrt die ersten Dämonen ab (einen weissen Riesen-Affen und den roten Teufel) und besiegt diese erfolgreich, ehe es zu einem Kampf, Drachen gegen Drachen kommt. Dies hat zur Folge, dass Menschen durch Überschwemmungen zu Schaden kommen. Der Magier wird vom König zum Tode verurteilt, jedoch von einer Fairy (Chen Siu-Chen) gerettet und mit einem magischen Schwert ausgestattet. Mit diesem soll der Magier auch die restlichen Dämonen besiegen (dafür wird er nicht geköpft), welche sich zum Teil in Menschengestalt anbieten, um ihre Feinde zu besiegen und zu infiltrieren…

Meine Meinung:

Wenn man ans Kaiju Genre denkt, kommt einem natürlich sofort Godzilla und Konsorten in den Sinn. Doch auch andere asiatische Länder waren nicht unmotiviert, Riesen-Monster per Gummikostüm auf die Leinwand zu zaubern.

Die Koreaner brachten Pulgasari (Nordkorea), Yongary, Monster from the Deep (sicher der bekannteste aus Südkorea), Flying Dragon Attacks (der seine Monsterszenen aber vor allem aus anderen Filmen klaut) oder The Prince of Dragon King (der vom Cover her wie ein Kung Fu Film aussieht aber auch Monster beinhaltet).

Die Thais. haben vor allem mit Japan zusammengearbeitet – u.a. offiziell (The 6 Ultra Brothers vs. the Monster Army) und inoffiziell (Hanuman & 5 Masked Kamen Riders).

Motivierter waren die Chinesen (HK/Taiwan): A Valiant Villain (der Regisseur liess sich in Japan ausbilden), Little Hero (mit Oktopus-Kämpfern, vom gleichen Regisseur wie A Valiant Villain), der seltene The War God (echter Kaiju durch und durch), Tsu Hong Wu (der seine Szenen u.a. Flying Dragon Attacks geborgt zu haben scheint), Sea God and Ghosts (der erneut Szenen aus Tsu Hong Wu zeigen soll), Mighty Peking Man / The Super Inframan (beide Shaw Brothers – sprangen auf den Erfolg von Godzilla und Co. auf), Devil Fighter (mir ist leider keine Version bekannt, nur Bilder, welche vielversprechend aussehen), The Saviour Monk (der vereinzelt in einem durchschnittlichen Gesamtwerk tolle Effekte- und Monsterszenen beinhaltet) oder Roboter der Sterne (HK Film, der dort sogar im Kino lief, Zusammenschnitt aus zwei jap. Serien aber mit HK Darstellern nachgedreht).

In letztere Aufzählung fällt auch der seltene Film The Fairy and the Devil aus Taiwan. Von diesem Film hörte ich zuvor noch nie was – ich bin rein zufällig durch ein Auktionshaus in China auf eine interessante VHS gestossen, als ich dort in chinesischen Schriftzeichen nach «Horror VHS» gesucht habe (Stundenlang). Ein deutscher Kollege hat mir den Titel übersetzt und so hörte ich das erste Mal von The Fairy and the Devil, von dem mir ansonsten nur eine andere, seltene VHS Fassung bekannt ist (welche lustigerweise auch im Besitz eines Schweizer Sammlers liegt).

Laut dem anderen Schweizer Sammler und Kollegen sei der Film konfus – vor allem da ohne Subs. Aber auch mit Subs kann ich bestätigen, dass die Handlung zum Teil konfus und verworren ist. Zum Teil sind die Subs an den Seiten beschnitten und/oder rutschen aus dem Bild (selten) – das macht es nicht einfacher, der Story, die zum Teil episodenhaft wirkt, zu folgen. Darunter mehrere männliche Figuren, die sich vom Aussehen her ähneln. Aber es ging trotzdem – siehe meine Inhaltsangabe weiter oben. Da gibt es Shaw Brothers Wuxia Filme, welche komplizierter sind, mehr Figuren und Nebenplots bieten.

The Fairy and the Devil, Monsterszenen aus Tsu Hong Wu gestohlen hin oder her, ist ein Prachtsfilm was die Effekte und Kaiju-Szenen angehen. Und nicht alles ist gestohlen – die Effekte und Miniaturbauten sind echte Highlights des Filmes. Starke Effekte – braucht sich hinter den Japanern nicht zu verstecken. Besonders die vielen Monster, Masken, Gummikostüme, Miniaturbauten, Duelle Monster Vs. Monster oder Monster Vs. Mensch und vor allem die Überschwemmungen waren stark getrickst! Da hatte ich grosse Freude wie zuletzt in The God War und Flying Dragon Attacks – alle drei Titel sind Kaiju Fans uneingeschränkt zu empfehlen!

Der wirre Plot gilt es zu folgen, aber auch zu vernachlässigen falls dem Zuschauer zu anstrengend. Man sollte lieber Freude haben an den Fantasy- und Monster-Szenen. Die Darsteller, allesamt aus Taiwan, waren mir unbekannt und die ein oder andere Figur ist auch nur durchschnittlich gespielt (sogar in einer Szene unpassender Klamauk und/oder zu naiver Darstellung der Figuren).

Fazit: Fans von raren Fantasy- und Kaiju-Streifen aus Asien zu empfehlen!

Infos:

O: Guan shi yin yu Hai long wang

Taiwan 1982

R: Chiang Tai

D: Tung Kei, Chen Siu-Chen, Hsi Hsiang

Laufzeit der chinesischen VHS: Ca. 89 Min.

Gesehen am: 14.02.19

Fassungen: Mir lag das ultraseltene VHS aus China vor = Uncut, sehr gute Bildqualität aber leider in Vollbild (an den Seiten fehlt einiges an Bildinformation), O-Ton, englische & chinesische Subs, welche zu 90% zu sehen sind (zu 10% rutschen sie aus dem Bild). Andere Fassungen die bekannt sind: US-VHS von Tai Seng = O-Ton, keine Subs, ebenso sehr selten (und im Besitz eines anderen Schweizer Sammlers). Andere Fassungen sind nicht bekannt (Stand: Feb. 2019).

The Devil & the Ghostbuster Review




The Devil & the Ghostbuster

Story:

Wai (Wai Pak) und sein Kollege (Jacky Yeung Tak-Ngai) legen sich mit einem Gangster (Ku Feng) an. Dieser trachtet ihnen nach dem Leben. Wai wird von einem weiblichen Geist (Cheng Yuen-Man) gerettet. Diese wurde vom Gangster missbraucht und getötet. Wai und der Geist verlieben sich ineinander. Als Wais Kollege davon erfährt, sucht er Rat bei einem Geisterjäger (Lee Wing-Saan). Derweil sucht auch der Höllendämon (Hon Yee-Sang) nach dem Verschwundenen Geist…

Meine Meinung:

Typischer HK-Genre Mix aus Fantasy, Geisterfilm, Rachegeschichte, Kung Fu, Vampire, Grusel, Erotik und Klamauk, wobei der Film schon mehrheitlich düster und humorlos ist (bis auf paar Ausnahmen). Ich war auch überrascht was die Anzahl Nacktszenen angehen – hätte ich in dieser Produktion nicht erwartet.

Die Story mit Ku Feng (My Son) ist nicht die Hauptgeschichte und nimmt nur das erste Viertel des Filmes ein. Es geht danach mehr um die Beziehung zwischen Menschen und Geist und die Folgen (Geisterjäger, der dann hinter dem Geist her ist und der Höllendämon, welcher ihr ebenso nachjagt). Nichts neues also, aber solide und stimmungsvoll.

Zudem wird für genug Abwechslung gesorgt: nackte Haut, etwas Erotik und Sleaze, leichter Hauch Klamauk, fiese Bösewichte (Ku Feng und Hon Yee-Sang machen ihren Job sehr gut), Diverseres an Fantasy (Rituale, charmante CGI «Leucht»-Effekte, hüpfende Vampire…) und sogar Kung Fu kommt vor (Wai Pak gegen Ku Fengs Männer). Also langweilig wird es dem HK-Filmfan mit The Devil & the Ghostbuster definitiv nicht.

Fazit: Fans des alten HK-Kinos greifen zu – vor allem Fans von Fantasy/Ghost/Vampir-Filmen!

Infos:

O: Yan gui xiong lin

HK 1988

R: Ho Lin Chow

D: Wai Pak, Cheng Yuen-Man, Ku Feng, Jacky Yeung Tak-Ngai, Lee Wing-Saan, Hon Yee-Sang

Laufzeit der jap. VHS: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 14.02.19

Fassungen: Mir lag das VHS aus Japan von Daiei Video vor = Uncut, O-Ton, japanische Subs, sehr gute Bildqualität, Vollbild. Das Cover ist beschnitten worden. Es gäbe mind. noch: eine VHS aus HK (laut dem Autor vom Buch «Die Angst sitzt neben dir auch ohne englische Subs») und eine LD aus HK von Citymax (k.A. ob englische Subs ja oder nein – LD ist sehr selten).