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Mittwoch, 1. November 2017

Update

01.11.17 - Neue Reviews und neuer Neukauf

 

- Neukauf



- Halloween: The Curse of Michael Myers (komplett überarbeitet)

- Halloween H20 - Twenty Years Later (komplett überarbeitet)

- Halloween Resurrection (komplett überarbeitet)

- The Dignified Killers (Archiv Review)

- Halloween Remake (komplett überarbeitet)

- Halloween 2 (Fortsetzung vom Remake, komplett überarbeitet)

Halloween II Review



Halloween II

Story:

Nach Halloween geht es wie folgt weiter:

Michael Myers (Tyler Mane) Leiche wurde nie gefunden. Laurie (Scout Taylor-Compton) geht in die Therapie, um das Vergangene zu bewältigen. Sie wohnt bei Sheriff Lee Brackett (Brad Dourif) und dessen Tochter und Freundin Annie (Danielle Harris). Auch Annie hat mit der Vergangenheit zu kämpfen (Mordattentat von Michael Myers in Teil eins überlebt). Derweil sahnt Dr. Loomis (Malcolm McDowell) mit Büchern, Live Events und TV Auftritten ab. Nichtsdestotrotz taucht Michael Myers pünktlich zu Halloween wieder auf, um Laurie diesmal endgültig zu töten…

Meine Meinung:

Nach dem Erfolg von Rob Zombies mit seinem Halloween Remake war ein 2. Teil schnell beschlossene Sache. Man gewährte Zombie noch mehr Freiheiten und viele Darsteller auf Teil eins kehrten zurück (Tyler Mane, Danielle Harris, Brad Dourif, Scout Taylor-Compton, Malcolm McDowell, Sheri Moon Zombie).

Gute Voraussetzungen sollte man meinen. Doch Zombie drückte dem Film, mehr noch als in Teil eins, seinen Stempel auf. Der Film ist inhaltlich auch nicht an den Original Halloween II angelegt und kommt wie ein typischer Rob Zombie daher. Und das brachte nach einem starken Filmbeginn auch einige negative Punkte mit sich.

Phasenweise gibt es Längen und das Finale war schwach. Eine echte Spannung ist nicht vorhanden und das Halloween Theme von Carpenter ist kaum mehr auszumachen. Michael Myers gerät teilweise nur Nebenfigur und sieht lächerlich aus (Landstreicher mit Vollbart) – Ausnahme in seinen Tötungsszenen, wenn er die Maske anzieht. Dann geht es kompromisslos zu.
Lauries Figur fand ich schon im ersten Film nicht wirklich toll, vor allem auch unsympathisch. Ihr Wandel vom braven Mädchen zum Psycho-Wrack à la Rob Zombies ist mehr als unglaubwürdig und vor allem nervend – ebenso der Wandel von Dr. Sam Loomis. Seine Figur ist kaum wiederzuerkennen und eigentlich hätte es ihn gar nicht gebraucht, da er inhaltlich kaum was zum Verlauf der Story beiträgt (im Finale gerät er eher zufällig als geplant an Michael Myers). Auch er: sehr unsympathisch.

Die restlichen Figuren sind sonst okay (Danielle Harris, Brad Dourif) während Sheri Moon Zombie nur noch in surrealen Traumbildern / Settings vorkommt. Alle anderen Nebenfiguren sind vor allem potenzielle Opfer für Myers und durch und durch dem Rob Zombie Universum entsprungen (viele Rednecks).

Gut fand ich die düstere Seite des Filmes. Halloween II sieht man sein Budget nicht an. Der Film wirkt nicht wie eine Hochglanzproduktion, obwohl von einem grossen Studio stammend. Der Film wirkt düster, dunkel, bedrohlich, surreal (wie schon erwähnt die Traumsequenzen). Letzter haben mir sehr zugesagt. Zudem wirkt Michael Myers, zumindest wenn er die Maske trägt, sehr unheimlich und abgrundtief böse. Der Film hat einen hohen Bodycount und die Gewalt ist brutal, roh, humorlos und schmerzhaft. Durch schnelle Schnitte und das Vermeiden von Close-Ups ist das ganze zwar nicht explizit, verliert aber durch seine Intensität nicht an seiner Wirkung. Der Film wirkt daher um einiges deftiger und härter als Teil eins und somit ist es nicht überraschend, dass Halloween II in Deutschland nur zensiert verfügbar ist.

Fazit: Wer Teil eins mochte kann Teil zwei gut ansehen. Rob Zombies Interpretation ist aber mehr denn je eine Sache für sich die nicht gefallen muss. Mir gefiel Halloween persönlich besser, aber den 2. Film kann man sich trotzdem gut ansehen.

Infos:

O: Halloween II

USA 2009

R: Rob Zombie

D: Tyler Mane, Scout Taylor-Compton, Danielle Harris, Brad Dourif, Malcolm McDowell, Sheri Moon Zombie

Laufzeit der US Blu: 119:05 Min.

Gesehen am: Januar 2010 / Überarbeitet am: 30.10.17

Fassungen: Siehe Halloween! In Deutschland jedoch nur zensiert zu haben – wer Film Uncut und in deutscher Sprache haben möchte muss zur Blu Ray aus Österreich greifen (Label: Illusions).

Halloween (Remake) Review



Halloween

Story:

Der junge Michael Myers (Daeg Faerch) tötet seine Schwester (Hanna Hall), dessen Freund und seinen Stiefvater (William Forsythe). Er kommt zur Therapie zu Dr. Sam Loomis (Malcolm McDowell). Dieser versucht den Jungen zu therapieren – ohne Erfolg, was sich auch auf Myers Umfeld überträgt = seine Mutter (Sheri Moon Zombie) begeht Suizid. Nach 16 Jahren in der Anstalt bricht Michael Myers (Tyler Mane) aus. Sein Ziel: seine jüngere Schwester (Scout Taylor-Compton) in Haddonfield zu töten. Dr. Loomis und der Sheriff (Brad Dourif) versuchen Myers zuvorzukommen…

Meine Meinung:

Auf das Halloween Remake von Rob Zombie (31) habe ich mich damals 2007 sehr gefreut. Meinem alten Review entnehme ich, dass mir dazumal das Original nicht gefiel – und nun ist es der beste Teil der Reihe. Schon lustig wie sich ein Filmgeschmack in zehn Jahren ändern kann.

Nach dem miesen achten Teil und dem Erfolg von Dawn of the Dead und anderen Remakes war es für die Macher klar, keine erneute Fortsetzung zu produzieren, sondern ein Remake. Rob Zombie landete dazumal mit seinen House of 1000 Corpses und The Devil’s Reject grosse Erfolge, sodass dieser verpflichtet wurde, seine Version von Halloween auf die Leinwand zu zaubern.

Mit Remakes ist es immer so eine Sache. Aber ich bin diesen nicht immer negativ entgegengestellt. Zudem gab es auch früher schon Remakes die wirklich tolle Filme darstellen (Die Fliege von David Cronenberg, Der Blob von 1988, Das Ding aus einer anderen Welt von John Carpenter, Die Rückkehr der Untoten von Tom Savini, 70er Jahre Die Körperfresser kommen).

Doch Dawn of the Dead von 2004 trat eine neue Remake Welle los.
Ich unterteile Mal in «gut, kann man schauen», in «gefielen mir nicht» und «werde ich mir nie ansehen»:

Gute Remakes, die man schauen kann (inklusive für einmal okay):
Night of the Demons
Silent Night
The Hitcher
Der Blob
Die Fliege
Die Körperfresser kommen
Die Rückkehr der Untoten
Poltergeist
Mother’s Day
Piranha 3D
I Spit on Your Gave
The Toolbox Murders
Dawn of the Dead
The Hills Have Eyes
It’s Alive
Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre
2001 Maniacs
Wolfman
The Grudge
Mirrors
Body Snatchers
A Chinese Ghost Story
My Bloody Valentine 3D

Remakes die mir nicht gefielen:
The Stepfather
Day of the Dead
Children of the Corn
Freitag der 13.
Das Omen
The Punisher
Long Weekend
Godzilla
Quarantäne
Pusher

Remakes welche ich nie ansehen werde:
Total Recall
RoboCop
Fright Night
A Nightmare on Elm Street
Carrie
Das Ende – Assault On Precinct 13
The Crazies
Straw Dogs
Dark Water
Ein tödlicher Anruf
Oldboy
Der Fluch der 2 Schwestern
Freeze – Alptraum Nachtwache
Martyrs
Brick Mansions
Prom Night

Halloween kommt nach mehrfacher Sichtung in die erste Kategorie. Rob Zombie hatte quasi freie Hand was sein Inszenierungsstil angeht und der Film ist nicht uninteressant geworden. Doch passt das zusammen? Der ruhige, unheimliche Stil des Original Halloween und das laute Donnerwetter und Schnittgewitter à la House of 1000 Corpses von Rob Zombie?

Ich sage ja. Teilweise gewöhnungsbedürftig, was vor allem die Charakterzeichnung angeht im ersten Viertel des Filmes. Rob Zombie erzählt nämlich nicht ein 1:1 Remake und mit einer Laufzeit von zwei Stunden ist der Film klar länger als die offiziellen Halloween Fortsetzungen. Es wechseln sich laute, wilde und verrückte Szenen mit langsamen und stimmungsvollen Bildern ab. Rob Zombie schenkt Michael Myers als Kind mehr Szenen. Er tötet im Gegensatz zum Original nicht nur eine Schwester, sondern auch deren Freund und seinen Stiefvater. Die Familie wird sehr übertrieben dargestellt (White Trash Familie erster Güte). Dieses Overacting kann nerven oder vor den Kopf stossen, dem bin ich mir bewusst. Aber das ist die Welt vom Rob Zombie, wenn man sich auch seine anderen Filme und Figuren ansieht. So verwundert es nicht, dass Zombie in Kurz- und Nebenrollen auch viele seiner House of 1000 Corpses Stars aufgeboten hat: William Forsythe, Sheri Moon Zombie, Bill Moseley (The Texas Chainsaw Massacrre 2, kommt jedoch nur in der Kinofassung vor) oder Sid Haig.

Aber auch sonst wartet der Film mit vielen Genre-Namen auf: Malcolm McDowell (Death Race 2050), Brad Dourif (Cult of Chucky), Richard Lynch (Das Trauma), Udo Kier (Suspiria), Clint Howard (Evilspeak), Danny Trejo (Machete), Ken Foree (From Beyond) oder Danielle Harris (aus den Halloween Teilen 4 und 5). Besonders Malcolm McDowell, Danielle Harris, Daeg Faerch, Brad Dourif und Tyler Mane haben mir gut bis sehr gut gefallen. Die anderen Figuren fand ich teilweise nervend, wenig überzeugend oder eben mit extremen Overacting spielend oder einfach unsympathisch (Laurie).

Weiterhin sind Szenen zu sehen, wie Dr. Loomis Myers zu therapieren versucht. Das Laurie adoptiert wurde und seine Schwester ist (was im Original ja erst in Halloween 2 offenbart wird), wird hier schon erwähnt. Die Vorstellung in das kaputte Leben des jungen Michael, sein Werdegang zum Mörder, die erfolglose Therapie und der Fluchtversuch sind anders dargestellt und nehmen die erste Filmhälfte ein.

Die 2. Filmhälfte ähnelt dann sehr dem Original Halloween und einigen Szenen werden gar 1:1 übernommen. Dort kommt richtige Slasher/Halloween/80er Jahre Suspense auf. Das hat Zombie sehr schön eingefangen. Sehr stimmungsvolle Bilder, sehr unheimlich, ein sehr böser und intensiver Michael Myers, höherer Bodycunt und mehr physische Gewalt inklusive dem oft gespielten Halloween Theme von John Carpenter (was ich in den letzten Halloween Teilen der Originalreihe recht vermisst habe).

Die 2. Filmhälfte ist eigentlich jene, die wenig Eigenständigkeit und Originalität besitzt. Sie hat mir aber, als Fan der Reihe und wahrscheinlich auch aus nostalgischen Gründen, besser gefallen als die erste Hälfte, in welcher Zombie zu sehr «sein Ding» durchgezogen hat.

Fazit: Trotz der gewöhnungsbedürftig und übertriebenen Szenen im ersten Viertel (oder auch der Ausbruch im Unrated Director’s Cut) des Filmes ein gutes Remake, welches man sich als Halloween Fan durchaus ansehen kann! Ob es schlussendlich gefällt liegt daran, wie man mit Rob Zombies teilweise eigenem Stil zurechtkommt oder vor den Kopf gestossen wird.

Gefolgt von: Halloween 2

Infos:

O: Halloween

USA 2007

R: Rob Zombie

D: Daeg Faerch, Hanna Hall, William Forsythe, Malcolm McDowell, Sheri Moon Zombie, Tyler Mane, Scout Taylor-Compton, Brad Dourif

Weitere im Inhalt nicht erwähnte (bekannte) Horror-Namen in Kurz/Nebenrollen: Richard Lynch, Udo Kier, Clint Howard, Danny Trejo, Bill Moseley (nur Kinoversion), Danielle Harris, Ken Foree, Sid Haig

Laufzeit der US Blu: 121:30 Min.

Gesehen am: Oktober 2007 (Kino Schweiz) / Review überarbeitet am: 29.10.17

Fassungen: Mir lag die US Blu Ray vor, welche in der Halloween Komplettbox von Anchor Bay / Shout Factory enthalten ist. Inhalt: Beide Filme von Rob Zombie mit viel Bonus in den Unrated DC Fassungen. Erstklassige Bild- und Tonqualität. Englische Subs vorhanden. Dazu sind die original Halloween Filme enthalten (Teile 1, 2 und 6 auch in Alternativ-fassungen) inklusive eine ganze Bonus Disc und ein 49seitiges Booklet und insgesamt 15 Discs. In Deutschland gibt es den Director’s Cut von Universum auf Blu Ray (Uncut, auch O-Ton und dazu dt. Subs). In der Unrated Fassung gibt es mehr Dialoge / Handlung, Michael Myers Ausbruch ist alternativ zur Kinofassung und etwas mehr Nacktszenen sind zu sehen /Intimbereich der z.B. im Kino Cut fehlte. Keine längeren Gewaltszenen.

The Dignified Killers Review




The Dignified Killers

Story:

Huei (Lam Wai) kehrt nach Hause zurück, um für Boss Luo (Ku Feng) zu arbeiten. Dort trifft Huei auf seinen seit Kindstagen kennenden "Bruder" Sen (Lung Siu-Wa). Huei verliebt sich in die Bardame Ping (Emily Chu). Der Erfolg von Huei unter Luo und die Tatsache, dass Huei und Ping sich lieben, stösst bei Bruder Sen sauer auf. Dieser verrät Huei und Luo und tötet diesen um damit an die Macht zu kommen. Ping und ihre Mädels (u.a. Lam Siu-Lau) sinnen auf blutige Rache...

Meine Meinung:

Seltener Action/Triaden-Film aus Taiwan der vor allem für seine Brutalität berüchtigt ist! Ansonsten folgt der Film dem Standard des Genres, auch wenn Dramatik und Figuren eher blass bleiben. Trotzdem macht der Film dem HK Actionfan aus dieser Zeit (Triaden, blutige Shoot-Outs, Rachethema) viel Spass, zumal man mit Ku Feng auch eine ehemalige Shaw Brothers Legende an Bord hat.

Lam Wai ist solide und kommt nur bis zur Mitte des Filmes vor. Lung Siu-Wa ist ein zwiespältiger Verräter und Bösewicht: zum einen schön böse und übertrieben dargestellt (Gewalt gegen Ping am Ende, sein dämonisches Lachen und Grinsen), auf der anderen Seite mit Zweifeln und als Warmduscher dargestellt (Alptraum Szene in der Bar wo er fast zu weinen beginnt). Daher kann man ihn als harten Bösewicht auch nicht voll ernst nehmen.

Die Mädels machen da schon einen besseren Eindruck und ihre Rache am Ende ist sehenswert, da noch auch noch einige coole Martial Arts Einlagen gibt - vor allem von Lam Siu-Lau (Star aus der The Child of Peach Reihe) darf im Finale einige gute Kampfszenen zeigen und man sieht sofort, dass sie von den weiblichen Kämpferinnen am besten kämpft bzw. einen echten Martial Arts Hintergrund mitbringt.

Die Action besteht sonst aus blutiger Macheten und Shoot-Outs Action in Verbindung mit kleineren Stunts (irgendwo runterfallen, vielleicht noch anschlagen) und vielen Sachen, die kaputtgehen (Ping wird am Ende oft die Wohnungseinrichtungs-Gegenstände getreten/geworfen...). Es gibt, bis auf eine Durststrecke im Mittelteil, viel und blutige Action zu sehen, die im Vergleich zu anderen Low-Budget Produktionen aus Taiwan aus dieser Zeit überdurchschnittlich ausgefallen sind.

Der Rest ist 08/15 und solider Durchschnitt d.h. kann man sich als Fan des billigen taiwanesischen Actionfilmes gut ansehen ohne enttäuscht zu werden.

Infos:

O: Zhi Zun Sha Sho

Taiwan 1991

R: Chen Chu Huang

D: Lam Wai, Ku Feng, Lung Siu-Wa, Lam Siu-La, Emily Chu

Laufzeit des US VHS: Ca. 88 Min.

Gesehen am: 13.07.16

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Juni 2016). Uncut soll nur das VHS aus HK sein, während die HK LD zumindest in Nacktszenen zensiert sein soll. Die Bootleg FLK DVD aus England/Dubai kommt im O-Ton mit festen englischen & chinesischen UT daher. Bildqualität ist okay. Doch die Fassung ist leider nicht nur in den Nacktszenen zensiert, sondern auch stark in Gewalt zensiert - so fehlt z.B. wie am Ende dem Bösewicht eine Blutfontäne aus der Halswunde schiesst, das Blutspucken mit Übergang zum James Bond ähnlichen Intro fehlt wie auch zu Beginn viel Macheten-Action: Hand wird abgehackt, blutiger Stumpf zu sehen, viel Blut spritzt, später wird einem Typen das Bein abgehackt und der Held wirft das Bein weg und auch die Szene mit der Explosion (an der Hose des potenzielles Verräters angebracht) fehlt komplett obwohl unblutig. Es ist nicht auszuschliessen, dass noch mehr fehlt obwohl die FLK Fassung selbst schon schön blutig geraten ist. Ob dies auf eigene Probleme beim Mastering oder auf einem unbekannten, vorzensierten Master zurückzuführen ist, ist mir nicht bekannt. Uncut Fassung kann man auch auf Youtube ansehen! Die HK LD / VHS scheint rar und habe ich zum Kaufen noch nie gesehen (Ebay und Co.). Mir lag für eine 2. Sichtung das US VHS von Tai Seng/Pan Media vor = Uncut, O-Ton, englische UT. Bis vor kurzem gab es zwei Stück auf Amazon (US) zu erwerben - da das erste VHS nicht befriedigend lief (altes VHS, abgenutzt) habe ich auch gleich das 2. VHS gekauft - ansonsten habe ich besagtes VHS noch nie zum Kaufen gesehen (Ebay z.B.). Preis war ca. 60-70 US Dollar (angemessen da rar und vor allem Full Uncut). Nachtrag 02.04.19: Für eine weite Sichtung lag mir neu die HK LD von Ocean Shores vor. Diese soll auch in einigen Nacktszenen zensiert sein, was mir nicht auffiel, da es Nacktszenen im Film zu sehen gab. In den Actionszenen ist die Disc "Uncut", O-Ton und Subs sind vorhanden. Die Bilduqlaität ist DEUTLICH besser als jene der beiden US-VHS und daher hat sich diese Anschaffung gelohnt (50 USD von einem chinesischen Auktionshaus).

Halloween Resurrection Review



Halloween Resurrection

Story:

Drei Jahre nach Halloween H20:

Im alten Myers Haus wird eine Live Online Halloween Show präsentiert. Dumm nur, als plötzlich der echte Michael Myers (Brad Loree) dort auftaucht und die Beteiligten zu meucheln beginnt…

Meine Meinung:

Der bis dato achte Teil der Reihe (2002 veröffentlicht) stellt den Tiefpunkt der Reihe dar und unterbietet seinen Vorgänger in Sachen Qualität nochmal um ein ganzes Stück. Da wundert es nicht, dass es bis heute (2017) keine weitere Fortsetzung mehr gab, während die Jahre zuvor in regelmässigen Abständen neue Halloween Fortsetzungen das Licht der Welt erblickten.

Auch Jamie Lee Curtis schien genug zu haben – sie taucht in den ersten 15 Minuten auf und lässt sich von Michael Myers töten – der Spuk hat ein Ende, die Story, welche 1978 in Halloween begann, ist zu Ende. Und was macht Michael Myers? Fristet alleine in seinem alten Haus im Keller / Kanalisation sein Bestehen und ernährt sich von Ratten? Wartet auf wahllose Opfer? Auf das wird nicht eingegangen – die dummen Teens waren einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.

Der Film erinnert noch immer an Film-Klone die nach Scream entstanden sind. 1999 kam ja noch das Found Footage Genre dazu (wegen The Blair Witch Projct obwohl schon früher im Kino zu sehen, z.B. im grossartigen Cannibal Holocaust) und nun wollte man auch auf diesen Zug aufspringen – so gibt es viele Kameras, Handys, Textnachrichten, verschwommene Übertragungen etc. zu sehen. Doch auch das wirkt 2017 nicht mehr aktuell bei den ganzen Social Media Angeboten von heute – lustig / bedenklich wie schnell die Zeit heute vergeht. Und wie langsame die Textnachrichten im Film sind…

Der Film bietet weder Spannung noch Stimmung und erzählt nun eine losgelöste Geschichte, welche mit dem Halloween Universum nichts mehr gemein hat = uninteressant, nicht fesselnd. Die Figuren sind nicht der Rede wert, austauschbar, teilweise massiv nervend und überleben dann noch (der schwarze Rapper der Michael Myers mit Kung Fu das Leben schwer machen will inklusive Bruce Lee Geschrei, einfach nur peinlich).

Peinliche und unpassende Dialoge, Längen (zuerst dauert alles ewig, man schläft fast ein, passiert nichts, gegen Ende geht’s dann Zack auf Zack und einer stirbt nach dem anderen, hätte man in der langen Laufzeit auch besser verteilen dürfen), zu wenig Schmuddel und für heutige Filmstandards harmlose Kills runden den «Tiefpunkt» der Reihe ab. Obwohl eine Fortsetzung offengehalten wird (Michael Myers öffnet auf der Leichenbare seine Augen), ist bis heute zum Glück keine mehr erscheinen!

Fazit: Schlechtester Teil der Reihe, empfiehlt sich in keiner Art und Weise. Überrascht nicht, dass danach keine weitere Fortsetzung mehr kam…

Vorgeschichte:

Infos:

O: Halloween: Resurrection

USA 2002

R: Rick Rosenthal

D: Brad Loree, Jamie Lee Curtis, Bianca Kajlich, Busta Rhymes, Thomas Ian Nicholas, Ryan Merriman, Daisy McCrackin

Laufzeit der US Blu: 89:46 Min.

Gesehen bzw. Review überarbeitet am: 29.10.17

Fassungen: Siehe Teil sieben! In Deutschland von Highlight Uncut auf Blu Ray zu haben (O-Ton und Subs auch an Bord). Die 18er Freigabe ist unangemessen…

Halloween H20 – Twenty Years Later Review



Halloween H20 – Twenty Years Later

Story:

20 Jahre nach den Ereignissen aus Halloween 2 kehrt Michael Myers (Chris Durand) nach Haddonfield zurück, um Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) und ihren Sohn (Josh Hartnett) zu töten…

Meine Meinung:

Schlechtester Teil der Reihe bisher. Die ursprüngliche Idee den Original Cast wieder zusammen zu trommeln ist gescheitert, da John Carpenter zu viel Gage verlangt hatte. Jamie Lee Curtis kehrt zurück und mit Steve Miner holte man sich einen horrorerfahrenen Regisseur an Bord. Er war u.a. für Filme wie Lake Placid, Warlock, House und Freitag der 13. Teile 2 und 3 verantwortlich. Also nicht nur horrorfilmerfahren – sondern auch slashererfahren. Der Film schliesst ans Ende von Teil zwei an – die Geschichte welche ab Teil vier-sechs erzählt wird, wird ignoriert und hat sich nie zugetragen.

Trotzdem empfinde ich Teil sieben als bisher schwächsten Teil der Reihe. Der Film entstand Ende der 90er in der neuen Teenie-Slasher Welle, welche Wes Cravens Scream 1996 losgetreten hatte (es folgten Filme wie Schrei wenn du kannst, Sex oder stirb, Dich kriegen wir auch noch, Carrie 2, Die Killerhand, Düstere Legenden, Ich weiss, was du letzten Sommer gemacht hast etc.). In diesem Zuge mochte ich den Film, da ich nebst alten 80er Jahre Horrorklassikern, welche ich a) im Free TV guckte (meist ORF oder SF DRS) oder b) durch meine Mutter aus der Videothek ausgeliehen oder gekauft bekam (sie mag Horrorfilme und Thriller und daher ist es auch heute mein Hobby), auch die ganzen Scream Nachzügler guckte (teilweise dann auch im Kino). Und damals trafen diese meinen Geschmack. Doch wie schon oft erwähnt – der Filmgeschmack verändert sich im Laufe der Jahre und heute gefällt mir der Film nach erneuter Sichtung nicht mehr wirklich.

Wäre der Film nicht in einer Collection würde ich den Film sogar aus der Sammlung verbannen. Die Gründe sind:

Kaum Stimmung, kaum Carpeter Theme, keine Spannung. Zudem mit Ausnahme Anfang und Finale stinklangweilig. Spannend ist das Ganze auch nicht und viele der Nebenfiguren nerven oder sind belanglos (Jamie Lee Curtis Freund, Sohn oder der schwarze Wächter). Das Ganze wirkt viel zu sehr auf modern und Mainstream getrimmt – gar Humor wird in den Film gebracht (nochmal: Der schwarze Wächter). Das Ganze wirkt viel zu brav, steril, sauber. Hochglanz-Produktion, welche man dem Werk (negativ gemeint) in jeder Sekunde ansieht.

Michael Myers Maske und Aussehen gefielen mir auch nicht. Dazu kommt, dass der Film viel zu harmlos ist. Fast alle Morde geschehen im off oder sind kaum blutig. Denke nebst Teil vier handelt es sich bei Halloween H20 um den harmlosesten Teil der Reihe. Immerhin gibt im Finale noch etwas Action, aber das Ganze ist zu vorhersehbar und «sauber» um den Film zu einem positiven Abschluss bringen zu können – dafür verliert man als Zuschauer im lahmen Mittelteil zu schnell das Interesse…

Fazit: Nicht wirklich zu empfehlen – lieber die alten Teile schauen! 

Gefolgt von: Halloween 8

Vorgeschichte:

Infos:

O: Halloween H20: 20 Years Later

USA 1998

R: Steve Miner

D: Jamie Lee Curtis, Chris Durand, Josh Hartnett, Adam Arkin, Michelle Williams, Janet Leigh

Laufzeit der US Blu: 86:17 Min.

Gesehen bzw. Review überarbeitet: 29.10.17

Fassungen: Siehe Teil eins! In Deutschland Uncut von Studio Canal auf Blu Ray veröffentlicht (u.a. mit O-Ton und dt. Subs).

Halloween: The Curse of Michael Myers Review



Halloween: The Curse of Michael Myers

Story:

Nach dem Ende von Teil fünf geht es wie folgt weiter:

Michael Myers (George P. Wilbur) und Jamie (J.C. Brandy) sind verschwunden. Halloween steht kurz bevor, als Jamies Leiche nahe Haddonfield gefunden wird. Das ruft Dr. Loomis (Donald Pleasence) auf den Plan, der inzwischen pensioniert ist. Dieser stösst auf Tommy (den kleinen Junge aus dem Original Halloween, auf welchen Jamie Lee Curtis Figur aufgepasst bzw. babygesittet hat, gespielt durch Paul Rudd), der Jamies Kind bzw. Baby gefunden hat. Die letzte Blutverwandte – und Michael Myers ist hinter diesem her…

Meine Meinung:

Teil sechs hielt ich lange für einen der besten Teile der Reihe, wenn nicht sogar den besten Teil. Dies hat sich mit meinen heutigen Sehgewohnheiten ein wenig geändert. Ich sehe die Teile 1-3 nun vor Teil sechs, aber Teil sechs vor den Teilen 4-5 (und 7-8). Grund ist vor allem, dass es dem Film an Stimmung und Atmosphäre mangelt. Selbst Carpenters Theme kommt kaum mehr vor und unzählige Nachdrehs lassen die Story konfus wirken.

Es gibt Unzähliges an Handlung und alternative Enden welche der ursprünglichen Version entsprochen hätten – doch bei einem Test-Publikum fiel der Film durch und es wurde Joe Chappelle als Regisseur an Bord geholt, der den Film mit neuen Szenen und einem neuen Ende «retten sollte». Das führte zu Story- und Logiklöchern und zu weiteren Problemen, da Donald Pleasence für Nachdrehs nicht mehr zur Verfügung stand, da inzwischen gestorben (war seine letzte Rolle). Das ist auch der Grund, warum es viele Fassungen gibt (R-rated Version, TV Version, Producer's Cut, Unrated Version, Workprint Fassung…).

Mir hat der Film trotzdem mehr zugesagt als die vorderen Teile. Der Film war am Eröffnungswochenende auch sehr erfolgreich. Es war sicher ein kluger Schachzug mehr Zeit vergehen zulassen. Seit Teil fünf, der vor allem bei den Fans floppte, lagen nun sechs Jahre. Die Fans wollten trotzdem wissen wie es nach Teil fünf, immerhin bot dieser ein offenes Ende, weiterging. Für einen 1995er Film hat es der Film hier und da sehr gut geschafft, an die guten alten 80er Jahre Zeiten zu erinnern. Das Kleinstadt Feeling ist wie immer vorhanden und die Figuren waren okay und nerven nicht (trifft vor allem auf Donald Pleasence Figur zu, sichtlich gealtert).

Ein weiteres Plus ist die Darstellung und das Aussehen von Michael Myers: er wirkt böse und mehr denn je wie eine Killermaschine – unmenschlich, unheimlich, mit viel Mordlust, teilweise in ruhigen, langsamen Kameraeinstellungen zu sehen. Der Film ist sicher der härteste der Reihe. Für die Effekte war u.a. einmal mehr John Carl Buechler zuständig (schon in Teil vier) und es gibt paar nette Gore-Szenen. Man meint, der Film habe diesbezüglich Nachholbedarf, wenn man sich nur schon die drei Morde in den ersten 15 Minuten ansieht! Das Massaker am Ende am OP-Team war zudem optisch was Licht- und Schatten-Spielereien angeht, sehr schön inszeniert. Michael Myers Szenen sind in dem Film als grosses Plus zu werten. Die Hintergründe seiner Taten und die Szenen mit dem Cult sind zudem etwas Neues – damit baut der Film inhaltlich doch auf seine Vorgänger auf (inklusive Link zur Figur Tommy Doyle) auch wenn Vieles offen und unerklärt bleibt.

Ausser Donald Pleasence kehrte kein Darsteller aus den Vorgängern zurück. Danielle Harris verlangte zu viel Geld, so dass jemand anderes Jamie spielen durfte. Die Darsteller waren allesamt gut und solide.

Wem die Vorgänger zusagten, sollte sich Teil sechs nicht entgehen lassen. Für meinen Geschmack eine der besseren Halloween Fortsetzungen. 

Gefolgt von: Halloween 7

Vorgeschichte:


Infos:

O: Halloween: The Curse of Michael Myers

USA 1995

R: Joe Chappelle

D: George P. Wilbur, J.C. Brandy, Donald Pleasence, Paul Rudd

Laufzeit der US Blu Ray: 88:15 Min.

Review überarbeitet am: 29.10.17

Fassungen: Siehe Teil eins! Englische Subs vorhanden und es befindet sich noch der alternative Producer's Cut an Bord (weniger Gewalt, mehr Handlung). Zusätzlich auf der Blu Ray gibt es alternative und herausgeschnittene Szenen, die in der Kinofassung und auch im Producer's Cut fehlen (u.a. mehr Gewalt bei Jamies Tod und Gesicht durch Gitterstäbe drücken). Dann gibt es nicht offiziell noch einen Workprint Cut der sich vom Producer's Cut unterscheidet und eine Unrated Version (für die R-Rated Freigabe wurde die Schere angesetzt). Die längeren Gore-Szenen die auf der Blu als Bonus zu finden sind, sind in dieser Unrated Fassung (offiziell nicht erschienen, in den USA nur als Bootleg) im Master enthalten. Trotzdem soll es lt. imdb.com noch weitere Szenen geben, welche gar in der Unrated Fassung fehlen (Krankenschwester welche von Myers ausgeweidet wird, Dr. Wynn wird von Myers enthauptet, mehr Szenen zu Barrys Tod). In der Kinofassung fehlen somit sechs Szenen an Gewalt (plus eventuell die Szenen welche auf imdb.com zusätzlich genannt werden, welche ich weiter oben beschrieben habe). In Deutschland von NSM auf Blu Ray zu haben = normaler R-rated «Uncut» Kino-Cut, O-Ton und dt. Subs an Bord.

Warum oben auf dem Bild die dt. DVD zu sehen ist? Die DVD habe ich aus nostalgischen Gründen in der Sammlung. Halloween 6 war nebst The Dentist 2, Candyman 3 und Die Killerhand eine meiner ersten vier DVDs und daher bleibt sie trotz Kauf der US-Blu Ray Box in der Sammlung. 2017 durchbrach ich die 5000er Marke was Filme in meiner Sammlung angeht! 90% DVDs, Rest vor allem VCDs, LDs und VHS (plus die Ziieagle Box).

Neukauf

Diese Woche erhalten:









Slugs
UK DVD von Arrow = Wendecover, Uncut, neues Master, exklusive Extras, Booklet mit Filminfos, DVD wurde auf Shop sehr günstig angeboten (billiger als Schweizer Kinobesuch). Wohl Resteverwertung - ah - und englische Untertitel gibt es auch noch. Alles Vorteile gegenüber alten DVDs (englische Subs, neues Master, neue Extras). Daher Upgrade. 

The Hills Have Eyes
Siehe Slugs. 

Hell Comes to Frogtown
Habe ich auf die dt. Blu Ray gewartet. Aber nachdem das unseriöse Versager-Label und arroganter Labelsprecher nach monatelanger Ansprachen und Versprechungen und zig Verschiebungen die Vö gegencelt haben (nachdem viele schon bestellt hatten) und das Label OHNE irgendeine Vö (dafür unzählige Ankündigungen und Besserwissereien) zu tätigen wieder von der Bildfläche verschwand, habe ich doch die UK Fassung (trotz fehlender Subs) bestellt = Wunschliste abgearbeitet. War wie Slugs günstig (wohl Resteverwertung).