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Samstag, 6. Mai 2023

The Food of the Gods Review

The Food of the Gods 

Story:

 

Diverse Parteien kämpfen aus einer Insel gegen Riesen-Monster…

 

Meine Meinung:

 

Nach einer Geschichte von H.G. Wells sehenswerter Tier- bzw. Monster-Horrorfilm mit sozialkritischer Note, der leicht an The Curse (jedoch H.P. Lovecraft Story) erinnert. Ich sah den Film seit Oktober 2007 nicht mehr und der Film hat die Neusichtung definitiv bestanden. Bert I. Gordon, der viele Filme mit Giganten oder Tieren gedreht hat (z.B. In der Gewalt der Riesenameisen) und laut dessen Aussagen keine echten Tiere beim Dreh zu Schaden kamen (kaum zu glauben), hat den Film kurzweilig, effektiv und actionreich in Szene gesetzt.

 

Der Film legt ein hohes Tempo an den Tag und die Tiere bzw. Natur sorgt schnell für Angst und Schrecken. Es kommen Riesen-Wespen, Hühner, Würmer und Ratten vor. Ratten wurden für viele Szenen auch echte gebraucht (mit Miniaturbauten) aber auch mechanische Köpfe und Kostüme. Ggf. kann es sein, dass diese auch für die Fortsetzung verwendet wurden. Die Ratten übernehmen den Hauptpart des Filmes, was die "Tier-Monster" angehen.

 

Der Cast ist simpel, aber nur Mittel zum Zweck. Einige Klischees lassen sich nicht ausblenden. Das Setting auf der Insel, wo viele Gefahren lauern, ist stimmungsvoll. Obwohl keine echten Tiere zu Schaden gekommen sein sollen, würde der Film heutigen Massstäben nicht mehr gerecht werden. Da werden doch echte Ratten ins Wasser geworfen, erschrocken, rumgeworfen oder mit Farbe (?) beschossen (was blutige Shoot-Outs darstellen soll). Die Wirkung für den Film war jedoch toll, da authentischer.

 

Die Effekte sind genau nach meinem Geschmack. Wer Animatronic-Effekte, Kostüme und Gummi-Monster liebt, wird an dem Film und den Szenen seine Freude haben. Die Effekte sind das Beste im Film. Motive des Tierhorror- und Zombiefilmes (sich in Hütte verschanzen und ums Überleben kämpfen) kommen ebenso vor wie erstaunlich blutige und fiese Attacken der Tiere. Und wir sprechen hier von einem PG-13 Rating. Ich bin mir sicher, dass der Film heuer ein R-Rating bekommen würde…

 

Fazit: Wer gerne Tier- und Monsterfilme mag, macht mit The Food of the Gods alles richtig!

 

Gefolgt von: Food of the Gods 2

 

Infos:

 

O: The Food of the Gods

 

USA 1976

 

R: Bert I. Gordon

 

D: Marjoe Gortner, Pamela Franklin, Ralph Meeker, Jon Cypher, Ida Lupino

 

Laufzeit der US-DVD: 88:15 Min.

 

Neusichtung am: 15.04.23

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von MGM vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, gute Bild- und Tonqualität. In Deutschland raus als Die Insel der Ungeheuer. Inzwischen auch auf Blu-Ray.