Dieses Blog durchsuchen

Samstag, 24. Januar 2026

MadS

MadS

Story:

Romain (Milton Riche) macht, bevor er eine Party aufsuchen will, einen Abstecher zu seinem Dealer und konsumiert Drogen. Auf dem Weg zur Party beginnt für Romain ein Höllentrip…

Meine Meinung:

MadS schaute ich mir ohne Vorwissen an. Ich wusste nichts über den Film, den Regisseur oder die Produktion. Erst danach erfuhr ich, dass der Film ohne Schnitt gedreht worden sein soll (à la One Cut of the Dead). Jedoch fand ich in Online Reviews/Videos und gegenteilige Aussagen, dass da mit Technik nachgeholfen wurde. Ob dies stimmt oder der Film wirklich am Stück und ohne Schnitt gedreht wurde, kann ich daher weder dementieren noch bestätigen. Für die Qualität des Filmes und meinem Fazit spielt das aber auch keine Rolle.

MadS ist ein französischer Film. Eine Art Mix aus 28 Days Later auf Drogen mit künstlerischer Note. Während der Sichtung vermutete ich zuerst einen Studentenfilm, so schlecht war der Streifen. MadS war einer der schlechtesten Filme, welche ich je gesehen habe. Extrem nervend. Ich wollte während der Sichtung schon nach 20-30 Min. ausschalten. Das heisst viel. Das ist selten. MadS ist ein Film ohne Sinn und Verstand mit untalentierten, lächerlichen und nervenden Menschen, die sich "Schauspieler" nennen. Das Schauspiel ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. In meinen Augen waren das Laien. Es gibt fast keinen Plot. Romain verschwindet ab der Mitte des Filmes und danach geht es mit seiner Freundin, die noch viel nervender agiert und schlechter spielt, weiter.

Am Ende gibt es keine Erklärungen. Der Plot ist einfach nur langweilig und vor allem nervend. Vor allem das ewige, hysterische und laute Gekreische aller Personen war nicht zum Aushalten. Absolut nicht. Niemand konnte in dem Film ruhig und normal kommunizieren. Das in Zusammenhang mit dem Sound-Design war höllisch nervend. Irre Menschen irren durch die Strassen, haben Zuckungen, schneiden Grimassen, schreien und nerven. Das ist der Hauptplot des Filmes. Echte Effekte gibt es bis auf das Finale (eine angefressene Leiche) auch nicht. Es wird nur mit roter Farbe gearbeitet (war wohl kaum Budget vorhanden).

Fazit: Totalausfall. David Moreau kommt auf die schwarze Liste!

Infos:

O: MadS

Frankreich 2024

R: David Moreau

D: Lucille Guillaume, Lewkowski Yovel, Xiomara Melissa Ahumada Quito

Laufzeit der Bootleg-Blu-Ray: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 24.01.26

Fassungen: Gesehen via Bootleg-Blu-Ray = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, Franz. O-Ton mit englischen Subs. MadS gibt es in Deutschland offiziell von capelight pictures / AL!VE auf Blu-Ray.

Freaky Tales

Freaky Tales

Story:

Es werden vier Geschichten erzählt, die am Ende miteinander verknüpft werden. Es beginnt damit, dass Punks (Ji-young Yoo, Jack Champion, Marteen) und Schwarze (Normani, Dominique Thorne) nach dem Kinobesuch von The Lost Boys von Nazis beschimpft werden. Danach kommt es zu einem Schlagabtausch zwischen den Punks und Nazis. Später geht es u.a. mit einem Battle-Rap weiter, in dem zwei Freundinnen (Normani, Dominique Thorne) gegen zwei Rapper antreten…

Meine Meinung:

Freaky Tales schaute ich mir ohne Vorwissen an. Ich wusste nur, dass es ein Film ist, der Kurzgeschichten erzählt. Eine Ansammlung von Anthologien. Dabei erinnert der Film von seinem Aufbau her leicht an den Horrorfilm Weapons. Hier werden diverse Momente aus diversen Blickwickeln erzählt. Die Episoden laufen am Ende z.T. zusammen und werden verknüpft. Eine Spur Quentin Tarantino Hommage darf dabei auch nicht fehlen. Der Film versteht sich als Hommage an die 80er Jahre und spielt 1987 in Oakland. Es werden vier Episoden erzählt. Freaky Tales war einer der schlechtesten Filme, den ich in den letzten Monaten sah. Schlechter geht es kaum.

Ich fühlte mich genervt und wollte die Sichtung abbrechen. Der Film, der eine Laufzeit von fast 110 Minuten bietet, fühlte sich deutlich länger an. Die Episoden waren sehr langweilig. Der Inhalt stark nervend. Der Film soll zwar als Hommage ans 80er Jahre Kino verstanden werden, aber die Figuren und Inhalte erinnern mehr an die heutige Woke-Kultur. Minderheiten in Opferrollen, Stereotypen (Nazi-Darstellungen), viel Sozialkritik (Rassistische Cops). Wurde in den 80ern im Mainstream z.B. wirklich schon von Homophobie gesprochen? Ich denke nicht. Heutige Botschaften in einem angeblichen 80er Jahre Setting, das passt nicht zusammen. Wer sehen will, wie sich Nazis und Punks bekämpfen, sollte sich stattdessen lieber Green Room notieren.

Charaktere wie Punks, Basketball-Spieler (NBA) oder Rapper sind nicht Figuren-Zeichnungen, welche ich mag. Nicht mein Fall. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich nerve mich daran. Passend (z.B. zur zweiten Episode mit dem Battle Rap) gab es selbstverständlich auch viel Hip-Hop-"Musik" zu hören. Das mag ich persönlich auch nicht. Da rettet auch Tom Hanks Gastauftritt nichts (er arbeitet im Film in einer Videothek). Am schlimmsten war der Schwarze Martial Arts Held/Superheld. Peinlich und eine Beleidigung für das (Martial Arts) Auge und Grössen wie Carl Scott (Die Depesche des Todes), Michael Woods (Tiger Cage) oder Eugene Thomas (Ninja in U.S.A.). Die können nämlich auch kämpfen und tun nicht nur so.

Fazit: Abgesehen von einem Bruce Lee Plakat und der Musik aus Hardware (The Order of Death), die einmal kurz läuft, ein absoluter Totalausfall! 

Infos:

O: Freaky Tales

USA, Kanada 2024

R: Anna Boden, Ryan Fleck

D: Too $hort, Ji-young Yoo, Jack Champion, Marteen, Zack Roberts, Normani, Dominique Thorne, Tom Hanks

Laufzeit der US-DVD: Ca. 107 Min.

Gesehen am: 24.01.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Lions Gate vor. Diese stammt aus einem Blu-Ray/DVD-Set und die Disc bekam ich geschenkt. Uncut, Englischer O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es scheint noch keine deutsche Fassung zu geben (Stand: Jan. 2026).