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Samstag, 6. April 2019

Update

Neue Reviews und neuer Neukauf

 

 

- Neuer Neukauf 



- Faces of Death III / Faces of Death IV (beide komplett überarbeitet) 

- Congo

- Rats: Night of Terror (komplett überarbeitet)

- Roboter der Sterne

- Body Parts (komplett überarbeitet)


Neukauf 6. April










Amazonia - The Catherine Milles Story
Seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Weiss kaum mehr was. Nur, dass es sicher kein Highlight des Ital. Kannibalenfilmes ist. Neukauf da nebst Englisch Dubbed auch Ital. Ton mit englischen Subs. Damit fliegt die US-DVD aus der Sammlung. Liget mir nun als UK Blu-Ray von 88 Films vor.

Nightmare Beach
Umberto Lenzi Giallo / Slasher. Kenne den noch nicht. Abarbeitung meiner Wunschliste. Gekauft als UK Blu-Ray von 88 Films. Nebst neuem Master vorhanden in Englisch/Ital. mit englischen Subs und Uncut.

Body Melt
Australischer Melt-Film den ich noch nicht kenne. Abarbeitung meiner Wunschliste. Kam in paar Ländern als Blu-Ray raus - ich nahm die preislich billigste Variante = 88 Films (UK Label) Blu-Ray mit Englischem Ton und englischen Subs. Uncut.

Sister Street Fighter Collection
Ableger der The Street Fighter Reihe mit Sonny Chiba. Titelheld dürfte, wie der Titel sagt, weiblich sein. Sonny Chiba soll auch dabei sein. Abarbeitung meiner Wunschliste. US-Ausgabe als Blu-Ray von Arrow genommen, da im Gegensatz zur UK Ausgabe Uncut. Jap. Ton und englische Subs vorhanden. Inhalt: vier Filme.

Uninvited
Dieser Tierhorrorfilm mit monströsen Katzen stand schon lange auf meiner Wunschliste. Mit dieser US Blu-Ray von Vinegar Syndrome liegt nun eine würdige Fassung vor = Neues Master, Uncut, englische Subs etc. 

The One Armed Swordsman
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme der Shaw Brothers mit besonderem Hintergrund (siehe Review).  Ich sagte mir einmal, dass ich  davon alle Fassungen wie VHS, VCD, LD, Betamax, Video 2000 etc. kaufen würde, nur um von diesem Favoriten viele diverse Fassungen abseits der Medien DVD / Blu-Ray zu haben. Gross umgesetzt habe ich die Idee bis auf das HK VHS nicht. Nun folgt das VHS aus Holland, welches ich zufällig auf Ebay sah. Mir gefällt das Cover und das schick gezeichnete SB Logo auf dem Cover (Front und Back).

Body Parts Review




Body Parts

Story:

Anwalt Bill Chrushank (Jeff Fahey) verliert bei einem Autounfall seinen rechten Arm. Dr. Agatha Webb (Lindsay Duncan) verpflanzt Bill einen neuen Arm – von einem zum Tode verurteilen Serienmörder (John Walsh) mit ungeahnten Nebenwirkungen…

Meine Meinung:

Body Parts ist ein Horrorfilm, der mir schon seit Jugendjahren immer wieder gut gefallen hat – auch heute noch mag ich den Film sehr. Das Grundthema, ein Körperteil eines Killers zu bekommen, welches negative Folgen für den Träger und Umgebung hat, ist zwar nicht neu, aber die Grundidee wird in Body Parts interessant weitergesponnen, so dass sich der Film inhaltlich von ähnlichen Filmen abhebt.

Man nimmt sich mit der Geschichte, dem Verlauf und dem Einführen der Figuren Zeit. Die Horror- und sogar einige Actionparts, nehmen vor allem im letzten Viertel zu, so dass man sich als Fan etwas gedulden muss. Dies empfand ich aber nicht als negativ, da die Story unterhaltsam und interessant war. Interessante Themen (Mad Scientist, ethische Fragestellungen etc.) sorgten für genug fesselnde Spannung. Der Grundton ist düster, dazu passt auch immer die rustikale Musikuntermalung bestens dazu.

Die gezeigten Spezialeffekte sind sehr gut getrickst. Man sieht, dass hinter Body Parts mit Paramount ein grosses Filmstudio (haben früher ja viele Horrorfilme veröffentlicht/vertrieben – My Bloody Valentine, fast alle der Freitag der 13. Teile, Friedhof der Kuscheltiere 1 & 2) stand. Man sieht dem Film das Budget an. Erstklassige Effekte, technisch aufwändige, überzeugende Leistungen der Darsteller.

Jeff Fahey, von dem ich nur paar wenige Filme kenne (Planet Terror, Machete), gefällt mir in dieser ernsten Rolle deutlich besser, als in den Tarantino/ Rodriguez Werken. Der zweite Name, den ich, speziell aus dem Horrorfilm-Genre kenne, ist Brad Dourif, der wohl für seine Rolle in Child’s Play (und als Stimme von Chucky) am bekanntesten sein dürfte. Auch die anderen Darsteller waren alle sehr gut. Nur die Kinder nervten ganz leicht.

Regisseur Eric Red, der erstaunlicherweise nur wenige Filme gedreht hat, bleib später dem Horrorgenre, vor allem dem Tier- und Monsterhorror, treu. 1996 folgte der sehenswerte Werwolf-Horror Bad Moon und 2015 Night of the Wild (TV Film über Hunde, die wegen einem Meteor durchdrehen und Anwohner anfallen). Dazwischen hat er u.a. noch ein Spukhaus/Geisterfilm in Szene gesetzt. Seine zwei besten Filme (im Bereich Horror) dürften aber sicherlich Bad Moon und Body Parts sein.

Fazit: Für Horrorfans ist Body Parts zu empfehlen!

Infos:

O: Body Parts

USA 1991

R: Eric Red

D: Jeff Fahey, John Walsh, Lindsay Duncan, Kim Delaney, Brad Dourif, Zakes Mokae

Laufzeit der US-DVD: 88:09 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Review überarbeitet: 08.02.19

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Paramount vor = Uncut im Sinne der Kinofassung*, sehr gute Bild- und Tonqualität und englische Subs vorhanden. In Deutschland bis dato nur auf VHS erhältlich und nur die 18er Fassung ist Uncut (Kinofassung*) aber durch das Vollbild geht viel Bildmaterial verloren. 

*Für die Kinoauswertung wurden mind. zwei längere Szenen zensiert (41 Sek. & 1Min. 58 Sek.) welche der Regisseur selbst als Clips auf youtube gestellt hat. Diese Szenen verfügen über eine gute Bildqualität – eine komplette Uncut Fassung mit diesen Szenen im Film wäre ein Traum. Eine Blu-Ray scheint es noch nicht zu geben (Stand: Feb. 2019).

Roboter der Sterne Review



Roboter der Sterne

Story:

Im Bermuda Dreieck verschwinden viele Schiffe und Flugzeuge. Grund: Aliens, welche die Erde mit Hilfe ihrer Roboter übernehmen möchten. Diesen stellt sich der Professor (Jamie Luk Kim-Ming) und seine Helden (u.a. Stephan Yip Tin-Hang, Maggie Li Lin-Lin, Paul Chun Pui) entgegen, die mit ihren Robotern den Kampf gegen die Aliens aufnehmen…

Meine Meinung:

Roboter der Sterne ist, zumindest in der deutschen Sprachausgabe, unfreiwillig komische und trashige Unterhaltung, die dank den Sprechern, der Kreativität und Originalität der Dialoge ihresgleichen sucht! Ein Filmerlebnis, wie man es nicht alle Tage vorgesetzt bekommt!

Dank der kurzen Laufzeit und seiner vielen verrückten Ideen ist der Film sehr unterhaltsam, kurzweilig und abwechslungsreich. Der Film aus HK ist ein Zusammenschnitt aus zwei japanischen Serien namens Sûpâ robotto Reddo Baron und Sûpâ robotto Mahha Baron in welchem jedoch mit HK-Darstellern gearbeitet wurde. Ob einzelne Effekte-Szenen 1:1 verwendet und/oder leicht verändert nachgebaut wurden, ist mir nicht bekannt, da ich die Serie nicht kennt (zumindest Sûpâ robotto Reddo Baron gäbe es auch in den USA mit englischen Subs, werde ich wohl früher oder später erwerben).

Fakt ist, dass der Film einfach absolut verrückt ist. Bunt, kindisch, fantasievoll, amüsant, zum Schmunzeln anregend, charmant – gerade wegen den steifen, ernsten Darstellern und den köstlichen Dialogen! Der Fantasie der Macher schien keine Grenzen gesetzt. Der Film bietet Aliens, die die Welt übernehmen möchten (mit einem sehenswerten Anführer, dessen Haarpracht die Farbe ändern kann), Riesen-Roboter, die sich à la Godzilla bekämpfen und die Schergen der Aliens (in Rugby-Outfit) werden durch Martial Arts à la Serien wie Kamen Rider bekämpft.

Die Effekte, Miniaturbauten und Dialoge waren dabei die Highlights des Filmes. Wer die japanische Kunst solcher Effekte und Filme/Genres mag (Godzilla, Gummimonster, Riesenroboter, Sience-Fiction, Kaiju, Miniaturbauten etc.), dem sei dieser völlig bizarre Genre-Beitrag absolut zu empfehlen.

Positiver Nebeneffekt: das Interesse an den zwei TV-Serien ist gestiegen und diese werden auf die Wunschliste gesetzt – es dürfte interessant zu sehen sein, was alles 1:1 von der Serie gestohlen und/oder nachgebaut (Effekte, Sets) wurde.

Infos:

O: Tie Chao Ren

HK / Japan 1974

R: Kwok Ting-Hung

D: Stephan Yip, Maggie Li Lin-Lin, Paul Chun, Jamie Luk Kim-Ming, Liang Shao-Hua, Godfrey Ho

Laufzeit der dt. DVD: 83:04 Min. (Extra Fassung)

Gesehen am: 07.02.19

Fassungen: Gesehen beim Kollegen als dt. DVD von CMV. Der Hauptfilm soll von einer 35mm Rolle stammen = leider viele Frame-Cuts (darunter auch Folter- und Gewaltszenen die fehlen). Die alte VHS Fassung, welche die Szenen alle beinhaltet, ist jedoch auch als Bonus an Bord aber hat eine schlechtere Bildqualität. Film liegt nur in der kultigen deutschen Synchronisation vor (mit englischen, nicht festen Subs). Andere Fassungen (gar mit O-Ton und Subs) sind mir nicht bekannt (Stand: Feb. 2019). 

Rats: Night of Terror Review




Rats: Night of Terror

Story:

Nach einem Atomkrieg sind grosse Teile der Erde und Menschheit zerstört. Im ehemaligen New York bekommt es eine Gruppe von Überlebenden (u.a. Geretta Geretta) mit hungrigen Ratten zu tun und kämpfen ums Überleben…

Meine Meinung:

Rats: Night of Terror, der vor allem den Tierhorror- mit dem Endzeitfilm kombiniert, gehört nicht zur The Riffs Reihe. Lediglich in Deutschland hat man Rats: Night of Terror als The Rifs III umbenannt, um den Film durch den Erfolg der Enzo G. Castellari Arbeiten The Riffs 1 + 2 besser vermarkten zu können. Enzo G. Castellari bedeutet halt mehr Qualität (Tote Zeugen singen nicht, Keoma - Das Lied des Todes, Racket, Dealer Connection - Die Straße des Heroins) als Bruno Mattei, der vor allem Schnellschüsse mit wenig Budget realisiert hat.

Bruno Mattei, wie viele seiner Filmkollegen bereits tot, hat sich im Euro-Cult (vor allem im Sleaze- und Low-Budget Film) trotz grosser Konkurrenz einen Namen gemacht. Da wären Filme wie Women's Camp 119 (sicher einer der härteren Nazi-Camp Filme aus Italien), Die Hölle der lebenden Toten (gefiel mir nach Zweitsichtung viel besser, zudem grossartige deutsche Synchronisation), The Other Hell (sehenswerter Nonnen/Kloster-Horror wenn ich es recht in Erinnerung habe), Laura 1 + 2 (WIP «Action» mit Laura Gemser), Zombie III (Lucio Fulci erkrankte, Mattei soll Film fertig gestellt haben) und auch einige sehr billige Werke, welche er kurz vor seinem Tod drehte, sich nicht uninteressant (The Jail: A Women's Hell, Zombies: The Beginning…).

Er war auch in vielen Genres vertreten (Horror, Erotik, WIP, Tierhorror, Zombies, Kannibalen, Western) so dass man sich Bruno Mattei und dessen Filme als Italo-Film-Fan alter Schule nicht entgehen lassen sollte. Rats: Night of Terror ist sicherlich auch nicht ein filmisches Highlight, aber der Film hat seine Momente. Die Vermischung von zwei Genre fand ich gut und es tut sich eine passende Endzeit-Stimmung auf, die von einem grossartigen Ende, welches ich nach Erstsichtung (irgendwann vor 2006) schon vergessen hatte, abgerundet wird.

Es handelt sich um einen Low-Budget Film. Daher darf man auch nicht so viele Effekte erwarten wie z.B. in Matteis anderen Werken (Die Hölle der lebenden Toten). Man beschränkt sich auf angefressene Kadaver und Leichen, Ratten, die aus Mäulern kriechen etc. Drehorte sind Mangelware – man beschränkt sich zu 90% auf ein Gebäude, wo sich die Gruppe, alles stereotype Figuren, die nicht von den grössten Stars des Ital. Kinos gespielt werden (sagen mir alle vom Namen her nichts), aufhalten.

Trotz hier und da Sex und nackter Haut darf man nicht auf Erotik hoffen. Richtig gruselig ist der Film auch nicht, zum Teil eher unfreiwillig komisch. Die Ratten (habe gelesen es sollen angemalte Meerschweine sein) wirken auch nie gruselig oder angriffig (in vielen Szenen kann man erahnen, dass man Ratten einfach direkt vor die Kamera wirft und somit «Angriffe» simuliert), ausser man hat Angst vor ihnen. Nur in ein-zwei Szenen hat man wohl auf Effekte gesetzt (wo quasi die ganze Armee von Ratten in Scharen «anrollt») was die Ratten angehen. Ich würde mich auch nicht wundern, wenn z.T. echte Ratten gestorben wären…

Der Film hat definitiv Leerläufe, es ist also nicht schlimm, wenn man nicht 100% bei der Sache ist (war ich nämlich auch nicht – Info erhalten, dass mein Kater Hautkarzinom hat und operieren muss:-( ). Die Action/Horrorparts sind zunächst Mangelware und nehmen gegen Ende jedoch kontinuierlich zu. Den Soundtrack fand ich, wie schon bei Erstsichtung, nicht wirklich speziell und erwähnenswert. Das könnten die Italiener eigentlich besser.

Fazit: Als Fan von Bruno Mattei guckt man sich Rats: Night of Terror an. Als Fan von Ital. Endzeit-Streifen ggf. auch, aber sonst könnte man enttäuscht werden, da Low-Budget Film und zusammen geklaute Ideen (bis auf paar Ausnahmen wie das coole Ende).

Infos:

O: Rats - Notte di terrore

Frankreich / Italien 1984

R: Bruno Mattei, Claudio Fragasso

D: Ottaviano Dell'Acqua, Geretta Geretta, Massimo Vanni, Richard Cross, Ann-Gisel Glass

Laufzeit der UK Blu: Ca. 95 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Review überarbeitet am: 06.02.19

Fassungen: Für die neuste Sichtung lag mir die neue Vö von 88 Films aus England vor (Blu-Ray) = Schuber, Booklet mit Interview mit Geretta Geretta, Wendecover, Uncut Fassung in sehr guter Bild- und Tonqualität (Englisch/Ital. mit englischen Subs). Bonus: u.a. exklusive Interviews mit Darstellern und Beteiligten. In Deutschland bisher nur auf DVD zu haben (X-Cess, Uncut, Deutsch/Englisch mit englischen Subs).

Congo Review




Congo

Story:

Im Dschungel von Kongo bekommt es eine wild zusammengewürfelte Truppe (u.a. Tim Curry) mit einer unbekannten, aggressiven Affenrasse zu tun…

Meine Meinung:

Congo habe ich seit Kindheitstagen nicht mehr gesehen. Es war ein schöner Moment, die DVD 2018 als Wichtelgeschenk erhalten zu haben und den Film nun neu zu sichten. Die Zeiten (bzw. mein Filmgeschmack) haben sich aber geändert und Congo wird nicht in die Sammlung aufgenommen. Im Vergleich zu früher ist der Film nicht mehr spannend oder gruselig und im Vergleich zu Kindheitstagen fiel mir auf, dass sogar der Star aus der Tanz der Teufel Reihe, Bruce Campbell (der Mann zu Beginn, der auf der Treppe das Auge findet), im Film zu sehen ist.

Ebenso bekannt aus dem Horrorfilm bzw. Stephen Kings Es ist der Auftritt von Tim Curry in einer der Hauptrollen. Er war neben Ernie Hudson (The Crow) die beste Figur. Dylan Walsh hingegen, die Hauptrolle (der Mann mit dem Affen) war hingegen fürchterlich schlecht wie einige der Nebenfiguren (typische, Sprüche klopfende Sidekicks). Die Figurenzeichnung ist zum Teil arg klischeehaft.

Der Film ist zum Teil sehr unrealistisch, bietet dem Zuschauer aber viel und aufwändige Abenteuerunterhaltung durchmischt mit Dschungel- und Tierhorrormotiven (und etwas heuchlerischer Sozialkritik). Stunts, Explosionen, Bürgerkrieg, Nilpferde und natürlich der heimliche Star des Filmes: eine bisher unentdeckte Affen-Rasse, die direkt aus dem Tierhorrorfilm stammen könnte und auch für einige Opfer sorgt. Es war ein kluger Schachzug der Macher, die Affen nicht zu schnell zu zeigen, damit eine Spannung aufrechterhalten bleibt.

Ich war erstaunt, wie gut die Effekte waren (vor allem Flugzeug, Fallschirm, Raketenabwehr, Explosionen). Nur die CGI Lava am Ende fällt definitiv nicht in die Kategorie, aber es sind aufwändige und eher altmodische Effekte und nicht alles CGI Mist – daher: schön anzusehen! Und überrascht nicht, da die Effekte von den Stan Winston Studios stammen (die Affen-Effekte). Stan Winston = war u.a. verantwortlich für die Effekte in Das Relikt (für das spektakuläre Monster), Aliens, The Terminator oder Predator – also viele der grossen und legendäreren Filmklassiker, mit denen ich aufgewachsen bin.

Fazit: Congo kann man sich gut ansehen! Die Zeit geht schnell vorbei, die Effekte sind auch heute noch aufwändig und es gibt viele abwechslungsreiche Abenteuer- und Actionszenen zu sehen. Wer das Hollywood-Kino gerne mag, kann sich bedenkenlos an Congo wagen.

Infos:

O: Congo

USA 1995

R: Frank Marshall

D: Laura Linney, Dylan Walsh, Ernie Hudson, Tim Curry, Grant Heslov

Laufzeit der dt. DVD: 103:44 Min.

Gesehen am: Kindheit / Review überarbeitet: Ende Jan. 2019

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Paramount vor = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit u.a. dt. Subs. Die dt. Synchronisation ist gut. Wer eine Blu-Ray möchte, muss zum Import greifen (USA).

Faces of Death IV Review




Faces of Death III / Faces of Death IV

Inhalte inklusive meiner Meinungen:

Nach den schon nicht sonderlich sehenswerten oder qualitativ hochstehenden Pseudo-Dokumentationen Gesichter des Todes 1 und 2 brachte es die offizielle Reihe, welche unzählige Nachzügler fand, noch auf zwei weitere Teile die 1985 und 1990 erschienen sind. Wie schon die Filme zuvor lagen mir nur zensierte Fassungen vor (mehr dazu unter Fassungen).

Die zwei letzten Teile der Reihe sind schlechter als die Vorgänger. Relativ langweilig, nicht fesselnd, zum Teil harmlos, viel Fake-Szenen (Mann hat Bein unter Auto eingeklemmt, dieses wird amputiert, Mann begeht Suizid und sichtbar fällt eine Puppe / Dummy zu Boden, Blutegel der sich am Arm einer Frau festgesaugt hat etc.), nicht wirklich schockierend und zum Teil mit unpassender Musik unterlegt.

Teil drei bietet viele Unfälle, «Stunts gone wrong» Episoden, viel Autobahn und man merkt, dass Reporter, die Polizisten bei Einsätzen begleitet haben, in Mode waren (à la Serie Cops) was ich hingegen recht langweilig fand. Der dritte Teil ist sogar der schlechteste der vier Episoden. Einige Infos, welche man bekommt, kann man sogar halbwegs interessant finden und kommt einer echten Dokumentation gleich. Michael Carr spielte ein letztes Mal den sympathischen und «authentischen» Arzt, welchen er auch in den Teilen zuvor spielte.

Angeblich gestorben, wird Michael Carrs Figur, so gibt man es dem Zuschauer in Teil vier an, verbrannt. Und der neue «Arzt» eingeführt: John Alan Schwartz als Dr. Louis Flellis – der diesen Film nun mit den «Fans» begleitet wobei Schwartz auch Regisseur und Kopf hinter der Reihe war – oft mit Pseudonymen und wie in Extras der US DVD zu sehen, mit sonderbaren Weltansichten zum Thema Tod. Gute Marketing oder er hat wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank.

Teil vier wirkt kultiger als der dritte und erinnert mehr ans Exploitation und Horror-Genre der 80er als der Vorgänger obwohl von 1990 stammend. Der Vorspann fesselt (Musikuntermalung, Intensität der Bilder). Die Dialoge des Sprechers sind im vierten Teil allerdings weniger gut als in den ersten drei Filmen – weniger ernst, öfters sarkastisch. Der neue Sprecher bzw. dessen Stimme wirken jedoch auch deutlich weniger sympathisch.

Spezialeffekte, welche für einige der Fake-Szenen (Bein amputieren, Blutegel etc.) herhalten mussten, sind stark getrickst. Respekt! John Zimmerman, der die Effekte in Teil vier realisierte, arbeitete später als Stuntman (The Specialist oder in Transporter 2) und auch die Japaner bekundenden Interesse an der Reihe: so verwundert es nicht, dass mehrere Japaner, welche in Japan auch solche Mondos drehten, den Teil finanziell unterstützt haben (Kenzo Kuroda und Susumu Saegusa = Susumu Saegusa hat unter dem Namen «Kaoru Adachi» das japanische Mad Video Label gegründet, welches massenhaft Mondos veröffentlicht hat). Adachi ist nebst dem Mondo-Genre vor allem im Porno-Geschäft zu Hause.

Die Effekte in Teil drei hingegen steuerte Allan A. Apone bei = arbeitete an den Effekten für Galaxy of Terror, der TV-Serie Westworld, The Return of the Living Dead, Desperado oder Friday the 13th Part III. So viel zum Thema, dass in Faces of Death der «echte Tod» präsentiert wird…

Fazit: Die Reihe kann nicht das halten, was sie verspricht. Das mag als «halbstarker» Jugendlicher Interesse bekunden (Reiz des Verbotenen, Grenzen überschreiten etc.), aber neutral betrachtet sind die Filme sinnlos und relativ langweilig und daher fliegen sie nach neuer Sichtung auch aus der Sammlung!

Infos:

O: Faces of Death III / Faces of Death IV

USA 1985 / 1990

R: John Alan Schwartz / John Alan Schwartz, Kaoru Adachi, Andrew Theopolis

D: Michael Carr, James B. Schwartz, John Alan Schwartz / James B. Schwartz, John Alan Schwartz

Reviews überarbeitet: Ende Jan. 2019

Laufzeit der US-DVD: 85:40 Min. / 89:21 Min.

Fassungen: Siehe Teil eins! Teil drei ist zensiert (85 Min. während die dt. DVD 16 Minuten länger läuft) wie auch Teil vier (89 Min. während die dt. DVD ca. 93 Minuten läuft). Beide Discs haben Extras und u.a. englische Subs.

Faces of Death III Review



Faces of Death III / Faces of Death IV

Inhalte inklusive meiner Meinungen:

Nach den schon nicht sonderlich sehenswerten oder qualitativ hochstehenden Pseudo-Dokumentationen Gesichter des Todes 1 und 2 brachte es die offizielle Reihe, welche unzählige Nachzügler fand, noch auf zwei weitere Teile die 1985 und 1990 erschienen sind. Wie schon die Filme zuvor lagen mir nur zensierte Fassungen vor (mehr dazu unter Fassungen).

Die zwei letzten Teile der Reihe sind schlechter als die Vorgänger. Relativ langweilig, nicht fesselnd, zum Teil harmlos, viel Fake-Szenen (Mann hat Bein unter Auto eingeklemmt, dieses wird amputiert, Mann begeht Suizid und sichtbar fällt eine Puppe / Dummy zu Boden, Blutegel der sich am Arm einer Frau festgesaugt hat etc.), nicht wirklich schockierend und zum Teil mit unpassender Musik unterlegt.

Teil drei bietet viele Unfälle, «Stunts gone wrong» Episoden, viel Autobahn und man merkt, dass Reporter, die Polizisten bei Einsätzen begleitet haben, in Mode waren (à la Serie Cops) was ich hingegen recht langweilig fand. Der dritte Teil ist sogar der schlechteste der vier Episoden. Einige Infos, welche man bekommt, kann man sogar halbwegs interessant finden und kommt einer echten Dokumentation gleich. Michael Carr spielte ein letztes Mal den sympathischen und «authentischen» Arzt, welchen er auch in den Teilen zuvor spielte.

Angeblich gestorben, wird Michael Carrs Figur, so gibt man es dem Zuschauer in Teil vier an, verbrannt. Und der neue «Arzt» eingeführt: John Alan Schwartz als Dr. Louis Flellis – der diesen Film nun mit den «Fans» begleitet wobei Schwartz auch Regisseur und Kopf hinter der Reihe war – oft mit Pseudonymen und wie in Extras der US DVD zu sehen, mit sonderbaren Weltansichten zum Thema Tod. Gute Marketing oder er hat wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank.

Teil vier wirkt kultiger als der dritte und erinnert mehr ans Exploitation und Horror-Genre der 80er als der Vorgänger obwohl von 1990 stammend. Der Vorspann fesselt (Musikuntermalung, Intensität der Bilder). Die Dialoge des Sprechers sind im vierten Teil allerdings weniger gut als in den ersten drei Filmen – weniger ernst, öfters sarkastisch. Der neue Sprecher bzw. dessen Stimme wirken jedoch auch deutlich weniger sympathisch.

Spezialeffekte, welche für einige der Fake-Szenen (Bein amputieren, Blutegel etc.) herhalten mussten, sind stark getrickst. Respekt! John Zimmerman, der die Effekte in Teil vier realisierte, arbeitete später als Stuntman (The Specialist oder in Transporter 2) und auch die Japaner bekundenden Interesse an der Reihe: so verwundert es nicht, dass mehrere Japaner, welche in Japan auch solche Mondos drehten, den Teil finanziell unterstützt haben (Kenzo Kuroda und Susumu Saegusa = Susumu Saegusa hat unter dem Namen «Kaoru Adachi» das japanische Mad Video Label gegründet, welches massenhaft Mondos veröffentlicht hat). Adachi ist nebst dem Mondo-Genre vor allem im Porno-Geschäft zu Hause.

Die Effekte in Teil drei hingegen steuerte Allan A. Apone bei = arbeitete an den Effekten für Galaxy of Terror, der TV-Serie Westworld, The Return of the Living Dead, Desperado oder Friday the 13th Part III. So viel zum Thema, dass in Faces of Death der «echte Tod» präsentiert wird…

Fazit: Die Reihe kann nicht das halten, was sie verspricht. Das mag als «halbstarker» Jugendlicher Interesse bekunden (Reiz des Verbotenen, Grenzen überschreiten etc.), aber neutral betrachtet sind die Filme sinnlos und relativ langweilig und daher fliegen sie nach neuer Sichtung auch aus der Sammlung! 

Gefolgt von: Faces of Death 4

Infos:

O: Faces of Death III / Faces of Death IV

USA 1985 / 1990

R: John Alan Schwartz / John Alan Schwartz, Kaoru Adachi, Andrew Theopolis

D: Michael Carr, James B. Schwartz, John Alan Schwartz / James B. Schwartz, John Alan Schwartz

Reviews überarbeitet: Ende Jan. 2019

Laufzeit der US-DVD: 85:40 Min. / 89:21 Min.

Fassungen: Siehe Teil eins! Teil drei ist zensiert (85 Min. während die dt. DVD 16 Minuten länger läuft) wie auch Teil vier (89 Min. während die dt. DVD ca. 93 Minuten läuft). Beide Discs haben Extras und u.a. englische Subs.