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Montag, 23. September 2019

Update

Neuer Neukauf und neue Reviews

 

 

- Neuer Neukauf



- The Raiders

- Attrition

- H

- The Green Jade Statuette




Neukauf







Revenger
Martial Arts aus Südkorea. Lief zuerst nur auf Netflix. Zum Glück jetzt in Südkorea auch auf DVD erschienen im O-Ton mit englischen Subs. Von Netflix und Co. gäbe es einige Serien / Filme, die mich interessieren würden, aber die leider nicht auf DVD/Blu-Ray erscheinen:-(
 

The Green Jade Statuette Review




The Green Jade Statuette

Story:

Eine grüne Jade-Statue wird aus dem Besitz einer Familie gestohlen, die Familie abgeschlachtet. Im Verlauf der Handlung sind diverse, z.T. zwielichtige Personen hinter der Jade-Statue her: Der schier unbesiegbare Wu Kang (Chi Kuan-Chun), der mit Madam Pearl Lee (Hu Chin) liiert ist, der unbekannte, im Hintergrund auftauchende Kämpfer Chow Liu Shiang (Wang Kuan-Hsiung), der mit einer Rose kämpft, Held Chen Chang (Mang Fei), der Bordell-Betreiber (Phillip Ko Fei), eine Überlebende des Familien-Massakers die auf Rache sinnt und eine im verborgene Personen (Gam Ming), die alle Fäden zieht und auch über Leichen geht…

Meine Meinung:

Weitere sehenswerte und typische Kung Fu Ware von Regisseur Lee Tso-Nam, von dem ich noch viel zu wenig kenne, obwohl ich sicher schon ein halbes Dutzend Filme von ihm in der Sammlung stehen habe* – aber in Sachen Lee Tso-Nam (The Woman Avenger) muss ich definitiv noch aufstocken (nebst Regisseur Joseph Kong Hung).

* Chinese Kung Fu Against Godfather, The Hot, the Cool and the Vicious, Eagle's Claw, Fatal Needles Vs. Fatal Fists, Mantis in the Monkey’s Shadow, The Leg Fighters, The Challenge of the Lady Ninja, Shaolin Vs. Lama, A Life of Ninja, Kung-Fu Wonder Child, Magic Warriors, Emergency Police Lady, The Magic Amethyst und Beauty Investigator

Der Film ist typisch für Lee Tso-Nam – viele Figuren, typische Story-Inhalte mit Intrigen, Verrat und dann werden noch ein-zwei Überraschungen (in Form von Figuren und Motiven) aus dem Hut gezaubert. Die Figuren kann man gut auseinanderhalten, die Action fängt klein und unspektakulär an und wird im Verlauf, und auch das ist typisch für Lee Tso-Nam, immer besser, abgefahrener und sehenswerter. Kung Fu-Film Fans werden voll auf die Kosten kommen.

Gam Ming, der für die Action-Choreographie verantwortlich war, tat einen tollen Job. Er sielt zudem auch den geheimen, fiesen Bösewicht und das tut er verdammt gut. Macht viel Spass. Auch sonst wartet der Film mit bekannten Namen auf: Shaw Brothers Star Chi Kuan-Chun (7-Man Army), Mang Fei (The Imperial Sword Killing the Devil), Hu Chin (Kung Fu Kids), Wang Kuan-Hsiung (I Want to Be a Good Person), Lung Fei (nur Kurzauftritt – bekannt aus Magic Mod), Lung Fong (nur Kurzauftritt – bekannt aus The Buddhist Spell), Phillip Ko Fei (Dreadnaught) und Leung Kar-Yan (nur Kurzauftritt – bekannt aus Brave Young Girls).

Fazit: Für Old School Kung Fu-Film-Fans uneingeschränkt zu empfehlen! Typische Kung-Fu Film von Lee Tso-Nam mit coolen Kampfszenen und einer starken Choreographie!

Infos:

O: Shen Dao Liu Xing Chuan

Taiwan 1978

R: Lee Tso-Nam

D: Chi Kuan-Chun, Hu Chin, Wang Kuan-Hsiung, Mang Fei, Phillip Ko Fei, Gam Ming, Lung Fong, Leung Kar-Yan, Lung Fei

Laufzeit der HK VCD: Ca. 88 Min.

Gesehen am: 24.07.19

Fassungen: Mir lag die HK VCD von Ocean Shores vor = Uncut, Englisch/Mandarin, keine Subs, gute bis durchschnittliche (wenige Nacht-Szenen zu Beginn) Bildqualität. O-Ton mit englischen Subs Fassungen sind mir nicht bekannt. Ob es eine DVD gibt ist mir nicht bekannt. Eine deutsche Fassung gibt es nicht (Stand: Juli 2019).

H Review




H

Story:

Eine mysteriöse Mordserie hält die Stadt und die südkoreanische Polizei in Atem. Grund: das Muster erinnert an den inhaftierten und zum Tode verurteilen Serienkiller Shin Hyun – ein Copy-Cat Killer oder hat Shin Hyun tatsächlich mit den neusten Morden zu tun?

Meine Meinung:

Diesen Film habe ich für einen Kollegen bestellt und bis die DVD geholt wird, habe ich mir den südkoreanischen Thriller auch angesehen – die Chance, sich gratis diesen Film anzusehen, liess ich mir nicht entgehen. Und so schlecht sind die Dinger aus Südkorea ja meist auch nicht.

Das Cover des Filmes H war mir zudem schon bekannt. Der Regisseur und die Darsteller sagen mir aber alle nichts. Gehören im Moment scheinbar auch nicht mehr zur Top-Elite des südkoreanischen Kinos (im Moment sind das eher Namen wie Ma Dong-seok, Yeon Sang-ho etc.).

H fand ich nur durchschnittlich. Das lag vor allem an drei Punkten:

1. ALLE Figuren, egal ob die Bösewichte, Cops oder Nebenfiguren, ich fand sie alle ohne Ausnahme unsympathisch. Null Charisma. Zum Teil schlecht gespielt, zum Teil nervend durch ihr Overacting. Da kann ein Film sonst noch so gut sein, wenn man die Hauptfiguren alle öde findet, hat ein Film bereits verloren.

2. Ist der Film auch nicht wirklich originell. Da wurde dreist von Sieben und Das Schweigen der Lämmer geklaut was das Zeug hält. Schon fast zum Fremdschämen. Und natürlich erreicht der Film nie und nimmer die US-Vorlagen.

3. Dazu kommt in einzelnen Szenen Dramatik die Figuren betreffend, die nervt.

Den Film kann man trotz oben genannten Kritikpunkten gut einmal sichten. Denn es hätte auch schlimmer werden können. Der Film läuft unter zwei Stunden und nach dem Ende ist Schluss. Langweilig ist es eigentlich nicht (wobei es auch nicht wirklich spannend ist). Aber wer gerne Krimi/Thriller/Serienkiller Inhalte mag, macht mit dem Film aus Südkorea nicht viel falsch.

Für meinem Geschmack war es zu wenig und die drei Kritikpunkte sorgen dazu, dass der Film nach einmaliger Sichtung bald wieder in Vergessenheit gerät…

Infos:

O: H

Südkorea 2002

R: Lee Jong-hyeok

D: Yeom Jeong-ah, Ji Jin-hee, Jo Seung-woo, Seong Ji-roo, Kwon Hyeok-poong

Laufzeit der dt. DVD: 106:33 Min.

Gesehen am: 21.07.19

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von I-On New Media vor = Uncut, solide Bild- und Tonqualität, Deutsch/Koreanisch mit deutschen Subs. Mir ist nicht bekannt, ob es den Film inzwischen auf Blu-Ray gäbe oder nicht…

Attrition Review





Attrition

Story:

Ehemaliger Soldat (Steven Seagal) tut sich notgezwungen mit seinem alten Team zusammen, um eine Tochter, die magische Kräfte besitzt und entführt wurde, aus den Händen der Entführer zu retten…

Meine Meinung:

Attrition dürfte nur von echte Steven Seagal Fans sehenswert sein. Der Film wird nämlich als bester Steven Seagal Film der letzten Jahre betitelt und ich muss sagen, ja: man kann sich Attrition wirklich gut ansehen und es gibt viel, sehr viel Steven Seagal zu sehen! Er spielt die Hauptrolle und bekommt viele Szenen spendiert. Es handelt sich nicht nur um einen fünfminütigen Gastauftritt.

Dazu kommt, dass die Kameraführung besser ist in Sachen Action als in manch anderem US-B-Actionfilm. Man sieht, dass Steven Seagal selbst viele der Kampfszenen gedreht hat statt eins Doubles (wobei er in einigen Szenen selbstverständlich doch auch gedoubelt wurde). Der Film, für dessen Drehbuch Steven Seagal verantwortlich war (er macht einen auf Ip Man, Wong Fei Hung etc.), krankt aber auch an dessen Philosophien und Weltansichten, die nerven und unfreiwillig komisch wirken.

Die Action-Szenen, gerade die Martial Arts, kommt meiner Meinung nach trotz nicht schlechter Kameraführung nie über den Durchschnitt und Spektakel oder Sehenswertes gibt es in dieser Hinsicht nicht zu sehen. In Sachen Shoot-Outs ist der Film in dieser Hinsicht schon besser. Eine gewisse Optik und Ästhetik, die für den B-Actionfilm auffallend künstlerisch ausgefallen sind, sind positive Aspekte, die erwähnenswert sind.

Nebst Steven Seagal tummeln sich viele Chinesen und Thailänder im Film, dessen Namen man z.T. kennt: Ex-Shaw Brothers Star Fan Mei-Sheng (Darkside of Chinatown), Fan Siu-Wong (spielt in Story of Ricky «Ricky»), Yu Kang (spielt einen der Killer in Wu Xia, die von Donnie Yen überwältigt werden) oder Vithaya Pansringarm (The Prey). Der Regisseur ist mir unbekannt.

Fazit: Kann man gut einmal gucken, aber da ich nicht der allzu grosse B-Actionfilm bin (was neue Filme angeht), werde ich den Film nicht in die Sammlung aufnehmen, viel Steven Seagal hin oder her, dafür war die Action einfach nichts Spezielles und hat gegen die gute alte HK-Action-Film-Schule keine Chance.

Infos:

O: Attrition

Großbritannien, Hong Kong, Thailand, USA 2018

R: Mathieu Weschler

D: Steven Seagal, Rudy Youngblood, James P. Bennett, Fan Siu-Wong, Kat Ingkarat, Vithaya Pansringarm, Bayra Bela

Laufzeit der Ital. DVD: 81:43 Min.

Gesehen am: 19.07.19

Fassungen: Mir lag die DVD aus Italien von Italian International Film vor = Uncut, O-Ton (Englisch, Chinesisch etc.) ohne bzw. höchstens mit Ital. Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt noch keine deutsche Fassung (Stand: Juli 2019).

The Raiders Review




The Raiders

Story:

Von Gangsterboss und Spieler Chen (Chen Kuan-Tai) wird Geld gestohlen. Unbewusst – die Diebe vermuteten nicht, dass Chen der Besitzer des Geldes ist. Die Diebe gehören zu Patrick (Patrick Tse Yin), ebenfalls einem Spieler. Chen versucht derweil offiziell durch Wetten und Spieleinsatz Patrick zu besiegen, inoffiziell schickt er seine Gangster los…

Meine Meinung:

The Raiders ist ein Low-Budget Gangster-Gamble-Film der wohl im Fahrwasser von King Gambler und Co. erschienen ist. Billig in Taiwan gedreht und eine taiwanesische Produktion von Regisseur Chang Hsin-Yi (The Thrilling Sword). Die Story handelt vom Bösewicht gespielt von Chen Kuan-Tai (à la King Gambler) und Patrick Tse Yin als Held (er ist mir irgendwie wenig sympathisch – bin da lieber auf der Seite der Bösewichte).

Nebst soliden, aber nicht zu vielen Actionszenen gibt es viel doofen Klamauk, zu grossen Teilen sehr nervende und unpassende Musik, ein mässiges Setting und auch Längen. Die Qualität der Fassung ist leider alles andere als toll. Die Untertanten von Patrick Tse Yin Figur waren mir auch nur wenig sympathisch.

Auch wenn nur soide, so müssen nebst Chen-Kuan Tai und all seinen Szenen die Actionszenen als «Highlights» gelten. Das Finale war cool und Chen Kuan-Tai bekommt einen effektiven Abgang spendiert. Selten ist die Musik gut – nur dann, wenn Dawn of the Dead Musik zu hören ist – immerhin etwas.

Fazit: Nur bedingt zu empfehlen – kein Kracher, Action nicht der Rede wert, billig und Längen, Qualität der (Bootleg) Disc mehr als bescheiden. Würde ich mir höchstens in einer besseren und/oder offiziellen, fehlerfreien Fassung (mehr dazu unter Fassungen) in die Sammlung stellen (nur wegen Chen Kuan-Tai).

Infos:

O: Za pai da jin ji

Taiwan 1982

R: Chang Hsin-Yi

D: Chen Kuan-Tai, Patrick Tse Yin, Ching Li, Henry Lu Yi-Lung, Chang Fei, Lung Fei

Laufzeit der FLK DVD: Ca. 84 Min.

Gesehen am: 14.07.19

Fassungen: Mir lag die Bootleg DVD von FLK vor = wahrscheinlich Uncut (wahrscheinlich uraltes Taiwan VHS Master), O-Ton, feste englische Subs, dürftige Bildqualität (zu dunkel, unscharf, Subs an den Seiten nicht immer lesbar). Zudem: asynchron. FLK ist von den Bootleg Labels à la Trash Palace, Far East Flix und Co. sicherlich am schlechtesten, wenn es um Sachen Qualität geht (oder Bestellen, Preise) aber in Sachen Auswahl sind sie halt unschlagbar. Andere Fassungen sind mir nämlich nicht bekannt (Stand: Juli 2019).