Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Joseph Kuo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Joseph Kuo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 29. August 2026

Return of the 18 Bronzemen

 

Return of the 18 Bronzemen

Story:

Yong Zhen (Carter Wong) mogelt sich als neuer Kaiser auf den Thron. Als er erfährt, wie gut die Shaolin Mönche kämpfen können, will er dessen Wissen absorbieren. Doch er wird abgelehnt. Danach nimmt er eine neue Identität an, um sich als neuer Schüler ins Shaolin Kloster schleichen zu können. Dort beginnt er, zu trainieren…

Meine Meinung:

Return of the 18 Bronzemen ist die Fortsetzung von 18 Bronzemen. Abgesehen vom teilweise gleichen Cast und Crew und Setting hat der Film inhaltlich aber nicht wirklich etwas mit dem Vorgänger zu tun. Im ersten Film spielte Carter Wong (The Legendary Strike, Killer of Snake, Fox of Shaolin, The Mysterious Heroes) einen Rächer, hier spielt er den Bösewicht und Hauptcharakter und, und das ist etwas vom wichtigsten, endet der Film total offen und nicht zu Ende erzählt. Es folgte, zumindest nicht offiziell, kein dritter Teil. The Blazing Temple soll jedoch eine Art nicht offizielle Fortsetzung sein, die den weiteren Plot aufzeigt (Kaiser, der die Shaolin Tempel zerstören lässt).

Für alle Filme zeichnete sich Joseph Kuo (Sorrowful to a Ghost, Mission Impossible, The Unbeaten 28) zuständig, der viele Filme dieser Art drehte. Zwar ist der Plot in Return of the 18 Bronzemen sehr dünn, aber das lag eben auch daran, dass der Plot in einem dritten Teil weitergesponnen werden sollte. Carter Wong ist im Film nicht sympathisch. Er spielt den Hauptbösewicht, doch mit der Zeit denkt der Zuschauer gar nicht mehr daran, wenn sich Carter Wong als Mönch tarnt um die Geheimnisse der diversen Shaolin Kammern zu erforschen. Diese Szenen nehmen die Mehrheit des Filmes ein. Stars wie Tien Peng (Pai Yu Ching) oder Polly Shang-Kuan Ling-Feng (Little Hero) haben nur kurze Auftritte.

Carter Wong lässt zwar Charisma vermissen, aber ich sehe ihn definitiv lieber als Bösewicht statt als Helden. Und in den ellenlangen und unzähligen Kampf- und Trainingsszenen vermag er absolut zu überzeugen. Und davon gibt es in Return of the 18 Bronzemen jede Menge zu sehen, so dass der Film problemlos zu überzeugen vermag. Ja, dass offene Ende störte mich, was aber auch daran lag, dass ich das nicht mehr wusste und so nicht erwartet habe. Mit angepassten Erwartungen wäre das Gefühl im Finale ein anderes gewesen. Immerhin motiviert das offene Ende, mir demnächst The Blazing Temple anzusehen.

Fazit: Eastern Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Yong Zheng Da Po Shi Ba Tong Ren

Taiwan 1976

R: Joseph Kuo

D: Carter Wong, Polly Shang-Kuan Ling-Feng, Tien Peng, Chiang Yu, Yueh Feng, Sun Peng-Wan, Wu Ho

Laufzeit der UK-Blu: 92:06 Min.

Gesehen am: Jan. 2008 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Eureka (Cinematic Vengeance!) = Uncut, O-Ton, englische Subs und hervorragende Bild- und Tonqualität. Koch Media haben den Film nebst der zensierten deutschen Kinofassung als Die Rückkehr der 18 Bronze-Kämpfer auch als Uncut-Fassung in Mandarin mit deutschen Subs als Bonus auf die Disc geklatscht (DVD).

Donnerstag, 13. August 2026

Mission Impossible

 
Shawgust 2026

Mission Impossible

Story:

Huo Xiao-Fen (Ching Li) will den Tod ihres Vaters rächen und das gestohlene Schwert wieder finden. Dumm nur, dass auch viele andere (u.a. Chen Hung-Lieh) hinter dem Schwert her sind und dabei über Leichen gehen…

Meine Meinung:

Mission Impossible ist einer von zwei Filmen (nebst The Mighty One), die Joseph Kuo (Sorrowful to a Ghost, The Swordsman of All Swordsmen, Mystery of Chess Boxing) für Shaw Brothers drehte. Mission Impossible war lange Zeit nur schwer erhältlich, da es davon mit Ausnahme der ZiiEagle Version nur eine VHS aus Taiwan gab. Diese zu finden, dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein. Im Gegensatz zu anderen Shaw Brothers Filmen, wurde Mission Impossible von Celestial zwar restauriert, aber, warum auch immer, nicht veröffentlicht.

Ich freute mich, Mission Impossible nun erstmals völlig restauriert zu sehen (in der ZiiEagle Box haben sie eine etwas schwächere Bildqualität). Der Film ist jedoch nur solide und einige Punkte störten mich jetzt, die mir bei der Erstsichtung nicht negativ ins Gewicht gefallen sind. Der Film ist mit seiner Laufzeit von 101 Minuten zu lang. Da wären 80 oder 90 Minuten besser gewesen. Der Mix aus Eastern und am Ende Ghost-Film ist nicht übel, aber ich hätte mir lieber ein Martial Arts Finale gewünscht. Was mich störte war die Tatsache, dass die Kampfszenen etwas steif und oft künstlich beschleunigt wurden, was ich nicht mag.

Abgesehen davon ist der Film solide. Chen Hung-Lieh (Manhood, Shaolin Invincibles, Tough Duel) sehe ich immer gern als Bösewicht. Er spielt hier den Hauptbösewicht. Der einzig mir bekannte Name der Produktion nebst Regisseur Joseph Kuo. Ching Li war gut in ihrer Rolle. Einige ihrer Kampfszenen mit den zwei kurzen Messern hatten japanische Samurai-Vibes. Das war ziemlich cool und abgefahren. Davon hätte ich gerne mehr gesehen. Auch die abwechslungsreichen Settings (Klippe, Felsen, auf dem Schiff) wussten zu gefallen. Die Musik war unauffällig. Die Kampfszenen waren erstaunlich unblutig, die Waffen und Gimmicks hingegen innovativ.

Fazit: Solide, aber kein Kracher!

Infos:

O: Jian Nu You Hun

HK 1971

R: Joseph Kuo

D: Ching Li, Chen Hung-Lieh, Chiang Nan, Ma Chi, Ko Yu-Min, Yi Yuan, Tsai Hung

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 101 Min.

Gesehen am: Feb. 2016 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Mit Ausnahme der VHS aus Taiwan und der Version in der ZiiEagle-Box gab es den Film sonst nicht zu erwerben. Daher war die Info, dass der Film in Shout Factorys Box (Shaw Brothers Classics Vol. Five) enthalten sein würde, toll. Der Film ist Uncut, O-Ton und englische Subs sind vorhanden und die Bild- und Tonqualität sind sehr gut (aber allgemein etwas dunkel) Als Extras gibt es ein Interview mit Regisseur Joseph Kuo. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Aug. 2026).

Mittwoch, 1. Juli 2026

Sorrowful to a Ghost

Sorrowful to a Ghost

Story:

Meng (Ma Chi) führt eine Kampfschule. Meng will demnächst seinen Platz räumen und einen Nachfolger bestimmen. Doch alles kommt anders. Ein rivalisierender Kämpfer namens Dare Devil taucht auf und tötet Meng. Dessen Schüler schwören Rache…

Meine Meinung:

Bei Sorrowful to a Ghost handelt es sich um einen taiwanesischen Wuxia aus dem Jahr 1970 von Joseph Kuo (The Death Duel, The 18 Bronzemen, The Smart Cavalier) und Hsin Chi (Shadow Girl). Da Joseph Kuo, zumindest laut KI, dazumal noch vertraglich an die Shaw Brothers gekettet war, drehte den Grossteil des Filmes Hsin Chi. Joseph Kuo musste nach 16 Drehtagen in Taiwan das Land wieder Richtung Shaw Brothers verlassen. Sorrowful to a Ghost war einer der ersten Produktionen der Firma Hong Hwa International Films (H.K.) Ltd., die dazumal von Joseph Kuo ins Leben gerufen wurde.

Sorrowful to a Ghost ist solide und unterhaltsam. Nicht alles am Film ist perfekt. Es gibt Schatten- sowie Sonnenseiten. Positiv anmerken möchte ich den simplen und unkomplizierten Plot. Dem konnte ich gut folgen, obwohl ich keinen der Schauspieler namentlich aus anderen Filmen kannte. Die Drehorte und vielfältige Natur Taiwans wurde gekonnt und abwechslungsreich eingefangen. Auch die Settings haben mir daher gut gefallen. Passend waren auch die Ernsthaftigkeit und der völlige Verzicht von Klamauk und Slapstick. Der Film ist nicht besonders brutal, aber es gibt einige wenige blutige Schwertkampfszenen. Die Kampfszenen wirkten hier und da noch etwas theatralisch und steif.

Etwas, was mir nicht sonderlich gefiel war die Tatsache, dass einige der Kampfszenen «vor gespult» abgespielt werden, was einfach unecht aussieht. Das mag ich nicht. Abgesehen davon sind die Kampfszenen solide und der Film gefällt in diesen aufgrund der Settings, der Waffen und der Kameraführung. Die Helden fand ich im Grossen und Ganzen wenig charismatisch und sympathisch. Das empfand ich, gerade bei einigen Ende der 60er Jahre Shaw Produktionen, ähnlich. Die Helden Luschen, die Bösewichte überzeugend. So auch hier. Yi Yuan (The Shadow Chaser, A Brave Girl-Boxer in Shanghai, Struggle for a Vengeance) war die perfekte Wahl für die Rolle des Oberschurken.

Fazit: Wuxia Fans können bedenkenlos einen Blick riskieren!

Gefolgt von: The Ghost's Sword

Infos:

O: Gui Jian Chou

Taiwan 1970

R: Joseph Kuo

D: Ma Chi, Julie Lee Chi-Lun, Chang Ching-Ching, Chiang Pin, Yi Yuan, Wei Su, Han Chiang

Laufzeit der HK-DVD: 90:09 Min.

Gesehen am: 30.06.26

Fassungen: Gesehen als HK-DVD von Mei Ah = Code Free, O-Ton, englische Subs, gute und helle Bild- und Tonqualität (aber Vollbild). Zudem habe ich noch eine VHS aus Südkorea von Goldstar Home Video = Mandarin mit koreanischen Subs. Das Artwork der VHS ist sehr schön. Als ich dieses in meinem Urlaub in Südkorea gekauft habe, wusste ich nicht, dass es davon eine Englisch freundliche DVD gibt. Es gibt weder eine Blu-Ray noch eine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Donnerstag, 12. Februar 2026

The Swordsman of All Swordsmen


The Swordsman of All Swordsmen

Story:

Tsai Ying-Chieh (Tien Peng) musste als Kind mit ansehen, wie seine Eltern von mehreren Kämpfern (u.a. Miao Tian) getötet wurden. Nun ist Tien Peng ein junger Mann und sinnt auf Rache. Doch als er auf die Tochter (Polly Shang-Kuan Ling-Feng) eines Täters (Tsao Chien) trifft und sie ihm das Leben rettet, kommt Tien Peng in ein ethisches Dilemma…

Meine Meinung:

The Swordsman of All Swordsmen ist ein wunderschöner und sehenswerter Wuxia aus dem Jahr 1968. Regisseur Joseph Kuo (The 7 Grandmasters, The Mighty One, Born Invincible) liess sich vom Shaw Brothers Film Come Drink with Me und einigen japanischen Filmen beeinflussen und inspirieren. Der Film gilt als erster Teil der «Tsai Ying-Chieh» Trilogie. Tsai Ying-Chieh wird von Tien Peng gespielt. In den «Fortsetzungen» (The Bravest Revenge, The Ghost Hill) führte Joseph Kuo jedoch nicht mehr Regie.

Die Rache-Geschichte in The Swordsman of All Swordsmen mag auf den ersten Blick wenig originell anmuten, dennoch bietet der Plot und Inhalt am Ende doch etwas mehr Anspruch als andere Filme mit ähnlichen Inhalten. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass sich Held Tsai Ying-Chieh im Verlauf des Filmes mit der von Polly Shang-Kuan Ling-Feng gespielten Figur anfreundet und sogar von ihr gerettet wird, nur am Ende festzustellen, dass auch ihr Vater einer der Täter ist, den er jagt. Zudem ist dieser inzwischen blind geworden und geläutert.

Das ethische Dilemma kommt gut zur Geltung. Die schönen Kameraeinstellungen, die stimmungsvollen Settings (das Duell am Strand war eines der Highlights des Filmes) und die überzeugenden Darsteller in den Kampfszenen machen den Film zu einem sehenswerten Sehvergnügen. Tien Peng (The Elimination Pursuit, Sword with the Windbell, The Lost Swordship) macht seine Sache ordentlich und eine damals noch sehr junge Polly Shang-Kuan Ling-Feng (Zodiac Fighters, Empress Dowager's Agate Vase, A Girl Called Tigress) überzeugt wie auch die herrlich fiesen Bösewichte.

Fazit: Sehenswerter Wuxia!

Infos:

O: Yi Dai Jian Wang

Taiwan 1968

R Joseph Kuo

D: Tien Peng, Miao Tian, Polly Shang-Kuan Ling-Feng, Tsao Chien

Laufzeit der UK-Blu: 85:45 Min.

Gesehen am: ? / Neusichtung am: 11.02.26

Fassungen: Nach meiner 1. Sichtung (DVD aus Taiwan) war nun die UK-Blu-Ray von Eureka an der Reihe. Das Set kommt mit Schuber, Karten, Poster, einem Bonusfilm (Mystery of Chess Boxing) und seinem informativen Joseph Kuo Interview daher. Der Film ist Uncut, im O-Ton und hat englische Subs. Die Bild- und Tonqualität sind exzellent (vom taiwanesischen Filminstitut restauriert). Lief in Deutschland zumindest im Kino (als Der Fünfarmige Tiger).

Sonntag, 14. Dezember 2025

The Cavalier

The Cavalier

Story:

Ping Erh (Doris Lung Chun-Erh) und ihr Grossvater (Yi Yuan) tauchen in einer Stadt auf. Ping Erh bietet sich zum Duell an: wer sie im Kampf besiegt, darf sie heiraten. Die Gewinner (Sze-Ma Lung und Tseng Chao) wollen Ping Erh aber nicht zur Braut nehmen, sondern fliehen. Warum? Diese sind in Wahrheit Rebellen und sie wollen die tyrannische Regierung (Lo Lieh) und ihre Männer (u.a. Lung Fei) eliminieren. Und gleichzeitig werden die von der Regierung gejagt…

Meine Meinung:

Aka Smart Cavalier. Der fleissige Joseph Kuo (Mystery of Chess Boxing, The 7 Grandmasters, The Mighty One) drehte Ende der 70er mit The Cavalier eine solide Kung Fu Komödie in Taiwan, die vor allem dank dem Cast und den Kampfszenen zu überzeugen vermag. Der Mix aus «wer die Frau im Duell besiegt wird ihr Ehemann» und «Han Rebellen mit Liste gegen Manchu-Regierung» funktionierte erstaunlich gut und machte The Cavalier von Beginn an unterhaltsam.

Ich mochte Doris Lung Chun-Erh (The Secret of Shaolin Poles, The Jade Fox) als weiblicher Lead. Sie macht in den Kampf- wie auch in den lustigen Szenen eine gute Figur. Sie und ihr Grossvater harmonieren gut zusammen und werden zu Unfreiwilligen Gehilfen der Rebellen und geraten zwischen die Fronten. Das erste Viertel des Filmes, in dem sie beiden einen Ehemann für Doris Lung suchen, ist amüsant anzusehen. Alle die antreten, werden aus heutiger Sicht politisch unkorrekt dargestellt (Dicke, Dumme, Zwerge).

Die Helden haben zwar in den Kampfszenen sehr gefallen, sind mir aber namentlich nicht bekannt. Vor allem ihre Kampfszenen gegen Tsai Hung (The Death Player, 8 Strikes of Wild Cat) und Lung Fei (The Hero, Eunuch of the Western Palace) waren sehenswert. Tsai Hung und Lung Fei sehe ich immer gerne als Bösewicht. Als Hauptbösewicht (natürlich mit weissen, langen Haaren) sehen wir hier Shaw Brothers Legende Lo Lieh (Black Belt Karate, The Black Magic with Buddha). 

Lo Lieh kommt jedoch nur im Finale vor. Startet sein Kampf spektakulär und mit überraschenden Momenten (er beisst dem Helden den Finger ab und bringt den Helden mit dem abgetrennten Finger um), so wandelt sich sein Charakter danach in eine Art Dean Shek à la A Better Tomorrow 2. Ein Mix aus dauerhaftem Kichern und Drunken Master Kampf-Stil. In der Tat etwas «silly», dennoch braucht es am Ende mehrere Personen, bis der Gegner besiegt ist.

Fazit: Fans von Kung Fu Komödien dürften mit The Cavalier ihren Spass haben!

Infos:

O: Da Xia Ke

Taiwan 1978

R: Joseph Kuo

D: Doris Lung Chun-Erh, Yi Yuan, Lo Lieh, Lung Fei, Tsai Hung, Sze-Ma Lung, Tseng Chao

Laufzeit der HK-VHS: 87:23 Min.

Gesehen am: 17.11.25

Fassungen: Mir lagen zwei VHS vor. Das erste VHS von Casa Vision stammt aus Indonesien und ist Englisch Dubbed. Das bekam ich, wenn ich mich korrekt erinnere, geschenkt. Das zweite VHS ist aus Hong Kong vom ultraseltenen Label Video Village in Mandarin mit englischen Suns. Als ich dieses kaufte, hatte ich schlecht recherchiert denn davon gibt es in Hong Kong (von Mei Ah) auch eine Englisch untertitelte DVD. Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Nov. 2025).

Mittwoch, 26. November 2025

18 Bronzemen


18 Bronzemen

Story:

Wan (Carter Wong) und Tang (Tien Peng) lernen im Shaolin Tempel 20 Jahre Kung Fu Techniken. Beide verfolgen Motive der Rache. Tang will den Tod von Herrscher Hei (Yi Yuan), der für den Tod seines Vaters (Chang Yi) verantwortlich ist, rächen. Hilfe bekommt er von seiner Schwester (Polly Shang-Kuan Ling-Feng). 

Meine Meinung (Rekonstruierte Originalfassung):

18 Bronzemen dürfte wohl der bekannteste Eastern von Regisseur Joseph Kuo (The Death Duel, The Mighty One, The 36 Deadly Styles) sein. Ich dachte immer, dass wäre die taiwanesische Antwort auf den Shaw Brothers Klassiker Die 36 Kammern der Shaolin. Aber wenn die Daten (der HK-Filmdatenbank) stimmen, wurde dieser erst ein Jahr nach 18 Bronzemen realisiert. Somit war 18 Bronzemen wohl einer der ersten seiner Art. Noch für den Shaw Brothers oder weiteren Arbeiten durch Dritte (Lo Wei und Jackie Chan mit Wooden Man).

Der Inhalt war wegweisend und eine Inspiration. Das harte Training im Shaolin Tempel dient der Rache, es gibt Bronzemänner und am Ende wird ausserhalb des (Shaolin) Klosters gekämpft. Ich sah den Film bisher nur einmal. Das ist sehr lange her (Okt. 2007). Damals sah ich die reguläre HK-Fassung, welche jedoch einer stark veränderten Fassung entspricht, die für den japanischen Markt kreiert wurde. Viele Szenen aus der Original-Fassung, die es früher nur auf VHS und Co. gab, wurden entfernt. Joseph Kuo hat den Film für den jap. Markt mit Szenen aus Filmen wie The Unbeaten 28, Der Bronzeschwur der Shaolin sowie The Blazing Temple aufgepeppt.

Der Film ist solide, aber dennoch kein Kracher. Die Kampfszenen sind gut, aber nicht überragend und zudem waren mir die Helden zu wenig charismatisch. Tien Peng (The Elimination Pursuit) kann sein Talent erst gegen Ende abrufen, Polly Shang (Seven to One) kommt nur im letzten Viertel vor und Carter Wong (The Legendary Strike) war mehrheitlich sehr unsympathisch. Chang Yi (The War of the Boundary) spielt leider nur in einer Flashback-Szene mit d.h. einen sehr kleinen Auftritt. Dennoch: solide und viele Trainings- und Kampfszenen erwarten den Zuschauer = es wird kaum langweilig.

Fazit: Für Kung Fu Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: The Return of the 18 Bronzemen

Infos:

O: Shao Lin Si Shi Ba Tong Ren

Taiwan 1975

R: Joseph Kuo Nan-Hong

D: Carter Wong, Tien Peng, Yi Yuan, Chang Yi, Polly Shang-Kuan Ling-Feng

Laufzeit der UK-Blu: 100:50 Min.

Gesehen am: Okt. 2007 / Neusichtung: 18.08.25

Fassungen: Früher sah ich den Film als HK-Fassung via Koch Media DVD. Diese «HK-Fassung» entsprach aber einer massiv stark veränderten Fassung, die dazumal für den japanischen Markt erstellt wurde. Diese wurde mit Szenen aus The Unbeaten 28, Der Bronzeschwur der Shaolin sowie The Blazing Temple integriert. Die Originalfassung gab es nur als VHS-Fassungen. Eureka haben mit ihrer Cinematic Vengeance Box nebst der japanischen Fassung im durchgängigen HD auch eine rekonstruierte Uncut Fassung gebastelt. 90% HD, aber es wurden auch Szenen aus 35mm Prints und VHS (Vollbild-Inserts) integriert. O-Ton mit englischen Subs. Löblich.

Donnerstag, 20. Februar 2025

The 36 Deadly Styles

The 36 Deadly Styles

Story:

Bösewichte (Lau Kwok-Shing, Bolo Yeung, Hwang Jang-Lee) terrorisieren die Gegend. Eine Gruppe von Helden (Fan Mei-Sheng, Nick Cheung Lik, Jeannie Chang Yung-Yung) stellt sich ihnen entgegen…

Meine Meinung:

The 36 Deadly Styles ist der bisher schwächste Beitrag in EUREKA!s Box-Set "Cinematic Vengeance!", den ich sah. Da waren The Shaolin Kids und vor allem 7 Grandmasters deutlich besser. Auch allgemein und abgesehen von der Eureka Box stellt The 36 Deadly Styles wohl einen der schwächeren Filme von Joseph Kuo (Mystery of Chess Boxing, The Unbeaten 28, Born Invincible) dar. Der Grund ist der massiv komplizierte und unzusammenhängende Plot. Der Film bietet quasi zwei Plots und ob die zusammen überhaupt eine Rolle spielen, kann ich nicht Mal sagen. Man könnte das Gefühl bekommen, dass hier aus zwei Filmen ein Film gebastelt wurde.

Der Humor und Klamauk sind mühsam wie auch das Overacting einiger Figuren wie. Chan Lau, der zu Beginn des Films den späteren Helden Nick Cheung und seinen Onkel durch die Wälder jagt, bevor sie Zuflucht in einem Shaolin-Tempel finden, nervt in diesen Szenen. Später kommen ultrabillige und lächerliche Perücken dazu. Die Haarpracht von Lau Kwok-Shing und Bösewicht Hwang Jang-Lee (The Uninvited Guest of the Star Ferry), der praktisch nur gegen Ende vorkommt, sind schlimm. Noch viel schlimmer und absolut lächerlich hat es jedoch Bolo Yeung (Bolo) erwischt. Das Ding muss ihn auch bei den Kampfszenen im Sehen beeinträchtigt haben…

Die Kampfszenen sind dabei solide und werden später, wenn sich auch eine Art Haupt-Geschichte bildet, besser und besser. Auch das ist im Old School Kung Fu Genre nichts Neues. Aber so schlecht oder belanglos wie hier, wurde es selten umgesetzt. Die besten Trainings- und Kampfszenen kommen im letzten Viertel vor, wenn Bolo Yeung, Hwang Jang-Lee, Nick Cheung, Mädel Jeannie Chang und Shaw Brothers Star Fan Mei-Sheng (Mysterious Footworks of Kung Fu) mehr und mehr in den Vordergrund geraten. Der Ton des Filmes wird auch ernster und der Finalkampf und das Ende von Hwang Jang-Lee ist dann sogar überraschend blutig geraten.

Fazit: Nur für Freaks von Old School Kung Fu Komödien zu empfehlen! Alle anderen schauen besser Drunken Master und Co.

Infos:

O: Mi Quan San Shi Liu Zhao

HK 1979

R: Joseph Kuo

D: Lau Kwok-Shing, Bolo Yeung, Hwang Jang-Lee, Fan Mei-Sheng, Nick Cheung Lik, Jeannie Chang Yung-Yung, Yeung Chak-Lam, Chan Lau, Jack Long Shi-Chia

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 92:17 Min.

Gesehen am: Okt. 2009 / Neusichtung am: 13.12.24

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von EUREKA! Via "Cinematic Vengeance!" Box vor. In dieser sind mehrere Filme von Joseph Kuo enthalten plus Karten, Booklet etc. Zu The 36 Deadly Styles: Uncut, O-Ton mit englischen Subs, Audiokommentar als Bonus, hervorragende Bild- und Tonqualität. In Deutschland ist der Film Uncut und in Deutsch auf DVD raus. Von diversen Anbietern. Ohne O-Ton. Titel: Die Acht tödlichen Schläge.

Sonntag, 12. Mai 2024

The Shaolin Kids

The Shaolin Kids

Story:

Der Kaiser (Ko Hsiang-Ting) ist in Gefahr. Es geht um eine Liste, welche zu ihm gelangen soll. Rebellen (Polly Shang-Kuan Ling-Feng, Carter Wong, Chang Yi, Tien Peng) gelingt es, diese dem tyrannischen Premier Minister, der den Kaiser stürzen lassen will, zu entwenden. Der Premier Minister schickt seine Killer (Huang Feilong, Cliff Lok) los, um die Liste zu finden und die Rebellen zu töten…

Meine Meinung:

The Shaolin Kids erzählt die ewige Geschichte von einem Tyrannen, der die Herrschaft an sich reissen, und den Kaiser vernichten will und dabei von heldenhaften Rebellen gestört wird. Am Rande kommen in dem grundsoliden Film von Regisseur Joseph Kuo (Mystery of Chess Boxing, The Unbeaten 28, Born Invincible) auch böse Japaner vor, aber keine «Shaolin Kids», was nicht weiter schlimm ist. Und es gibt viel Pathos, Rache-Motive und Aufopferungen.

Es handelt sich um eine taiwanesische Produktion aus dem Jahr 1975. Der Film wartet mit einem grossen Cast auf. Es sind fast zu viele Parteien dabei, so das nicht allen gerecht wird. Allgemein würde ich den Film als gut und solide betiteln, aber nicht als Meisterwerk. Dazu waren die Kampf- und Schwertkampf-Szenen mehrheitlich zu wenig speziell und/oder zu wenig spektakulär, um aus der Masse herauszuragen. Für die Kampfszenen zeigte sich u.a. Cliff Lok (Shaolin Death Squads) zuständig, der mir als rechte Hand des bösen Premier Minister gefallen hat.

Nebst Cliff Lok wartet der Film mit Stars wie Polly Shang-Kuan Ling-Feng (General Stone), Carter Wong (Good Bad & Losers), Chang Yi (Gambling for Gold) oder Tien Peng (The Lost Swordship) auf. Polly Shang-Kuan Ling-Feng macht ihre Sache ordentlich. Carter Wong sieht mit Bart ungewohnt aus und Chang Yi sehe ich definitiv lieber als Bösewicht statt als Held. Gegen Ende werden die Kampfszenen besser, vor allem im Finale oder jene mit Huang Feilong und Cliff Lok. Letztere haben Pillen, mit denen sie nicht sterben und die sie einnehmen, wenn sie am Sterben sind. Das fand ich cool.

Fazit: Solide Kung Fu Unterhaltung!

Infos:

O: Yi Dai Zhong Liang

Taiwan 1975

R: Joseph Kuo

D: Ko Hsiang-Ting, Polly Shang-Kuan Ling-Feng, Carter Wong, Chang Yi, Tien Peng, Huang Feilong, Cliff Lok

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 87:59 Min.

Gesehen am: 21.02.24

Fassungen: Siehe The 7 Grandmasters! Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2024). Zudem lag mir die Betamax aus Indonesien von Asaka Vision vor = Bekam ich geschenkt und behalte ich deshalb.

Montag, 10. April 2023

Mystery of Chess Boxing


 
Im Sommer 2022 von Angela Mao signiert worden

Mystery of Chess Boxing 

Story:

 

Ah Pao (Li Yi-Min) will den Tod seines Vaters rächen und Mörder Wan Chun Shan (Mark Long Kuan-Wu) bezwingen. Ah Pao heuert in der Kung Fu Schule von Meister Cheng Tzu Fang (Wang Hsueh-Kun) an. Dort kann er dank hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und dank dem Koch (Simon Yuen Siu-Tin) lernen. Durch ein Missverständnis wird Ah Pao aus der Schule ausgeschlossen. Ah Pao tut sich danach mit Chi Siu Tien (Jack Long Shi-Chia) zusammen und wird dessen Schüler. Dieser ist ein Erzfeind von Wan Chun Shan und am Ende ist die Zeit der Rache gekommen…

 

Meine Meinung:

 

Mystery of Chess Boxing aka The Mystery of Chess Boxing hat vor allem in den USA eine ordentliche Fan-Gemeinde und gilt in einigen Kreisen als einer der besten Filme von Joseph Kuo (The 7 Grandmasters, Born Invincible, The Unbeaten 28). Der Film hat einen gewissen Ruf, den ich nicht 100% unterschreiben kann. Bei mir spielt jedoch, im Gegensatz zu vielen Hardcore-Fans, Nostalgie keine Rolle. Zudem sah ich den Film auf Kantonesisch und nicht in einer englischen Trash-Synchro. Hätte ich den Film z.B. dazumal in New York Live im Kino gesehen, wäre die Wirkung wohl auch eine andere gewesen.

 

Warum ich das nicht 100% unterschrieben kann? Dafür war der Film in den ersten 45-50 Min. zu lahm und unspektakulär. Musikauswahl zu repetitiv. Viel zu wenig Kämpfe. Das sieht man oft im Old-School Kung-Fu Film. Ein echter Plot entwickelt sich erst nach ca. 50 Minuten und zuvor wirkt der Film episodenhaft und unausgegoren. Das ist für mich dann auch ein klares Argument, warum es z.B. bessere Eastern als diesen gibt. Ich will Mystery of Chess Boxing jetzt aber auch nicht schlecht reden.

 

Denn nach 45-50 lahmen Minuten wandelt sich der Film zu einem sehenswerten Kung-Fu-Action-Film und zu einem grossen Spektakel. Ein echtes Vergnügen! Die Kampfszenen werden besser und besser. Die Qualität nimmt stetig zu, Längen nehmen stark ab. Besonders das Finale ist eine Wucht. Die Choreographie der Kampfszenen und wie die Szenen gefilmt wurden, sind der Wahnsinn! Extrem aufwändig. Das Trio um "Jackie Chan Klon" Li Yi-Min (Mission Kiss and Kill), Meister Jack Long Shi-Chia (Six Directions of Boxing) und Bösewicht und "Ghostface" Mark Long Kuan-Wu (Shaolin Temple Strikes Back) laufen zur Höchstform auf und die Szenen haben ihnen sicher einiges abverlangt.

 

Die Stars haben zuvor schon mehrfach mit Joseph Kuo zusammengearbeitet, was für die Inszenierung sicherlich von Vorteil war. Der einzige weibliche Part im Film, gespielt von Jeannie Chang Yung-Yung, darf kaum kämpfen. Andere Frauenrollen gibt es nicht. In einer kurzen Nebenrolle ist Drunken Master Star Simon Yuen Siu-Tin (Iron Bridge Kung-Fu) zu sehen. Die Choreographie stammt u.a. von Ricky Cheng (Five Element Ninjas, The Demons, Hello Dracula 2). Joseph Kuo hat den Film auch produziert (wobei viel dürfte der Film nicht gekostet haben) und das Drehbuch verfasst. Multitalent!

 

Fazit: Dank den letzten 40 Minuten sehr gute und zu empfehlende Old School Kung Fu Action!

 

Infos:

 

O: Shuang Ma Lian Huan

 

HK 1979

 

R: Joseph Kuo

 

D: Li Yi-Min, Mark Long Kuan-Wu, Wang Hsueh-Kun, Simon Yuen Siu-Tin, Jack Long Shi-Chia, Jeannie Chang Yung-Yung

 

Laufzeit der US-Blu-Ray: 91:00 Min.

 

Gesehen am: 24.03.23

 

Fassungen: Mir lag der Film als Bonusfilm in der Jackiesploitation Edition von Gold Ninja Video vor = Limitiert, Region All, Booklet, Blu-Ray, US-Fassung, Englisch/Canto mit festen englischen & chinesischen Subs, Uncut, solide bis durchschnittliche Bildqualität. Es befinden sich mehrere Filme im Set, u.a. auch Dance of Death (mit Angela Mao). Die Blu-Ray wurde auf der Rückseite im Sommer 2022 von Angela Mao signiert. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: März 2023). Nachtrag 31.03.24: Für eine 2. Sichtung lag mir die neue UK-Blu-Ray von Eureka vor = Bonusfilm auf der The Swordsman of all Swordsmen Disc, Booklet, Wendecover, Schuber, O-Ton und englische Subs. Die Fassung ist der Gold Ninja Video Fassung aufgrund folgender Tatsachen vorzuziehen. 1. Die Fassung ist offiziell und legal. 2. Besseres Bildformat. 3. O-Ton Mandarin. 4. Eine massiv bessere Bildqualität. Siehe Bildvergleich unten. Der Film gefiel mir bei der 2. Sichtung noch etwas besser. 











Mittwoch, 9. November 2022

The 7 Grandmasters Review

The 7 Grandmasters

Story:

 

Sang Kuan Chun (Jack Long Shi-Chia) zieht mit seiner Tochter (Nancy Yen Nan-See) und seinen drei Schülern (Mark Long Kuan-Wu, Eagle Lee Siu-Fei, Chiu Chung-Hing) zwei Jahre durchs Land, um sieben Meister (u.a. Lung Fei, Corey Yuen) zu besiegen. Auf dem Weg findet er in Hsia Hsiao-Ying (Li Yi-Min) einen vierten Schüler. Dieser hat jedoch ein Motiv und wird von Bösewicht Ku Yi Fung (Alan Chui Chung-San) "missbraucht", um Sang Kuan Chun aus dem Weg zu räumen…

 

Meine Meinung:

 

The 7 Grandmasters wird von vielen Fans als einer der besten Filme von Joseph Kuo (The Unbeaten 28, The Death Duel) betrachtet. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Die 1977er Produktion aus Taiwan hat mir sehr gut gefallen. Zwar kenne ich noch lange nicht alle (oder spezifisch viele) Produktionen von Joseph Kuo, aber dennoch würde ich behaupten, dass The 7 Grandmasters nebst Werken wie Shaolin Temple Strikes Back, Dragon's Claws oder Born Invincible eine seiner besten Arbeiten ist!

 

Zwar ist der Plot zunächst etwas wirr und verworren, die Musik aus anderen Filmen dieser Art bekannt und nichts Spezielles und auf Klamauk wird ebenso nicht verzichtet (wie auch nicht auf etliche Wiesen und Wälder), dennoch vermag der Film, vor allem durch eine Kampfszenen, zu überzeugen. Der Film bietet unglaublich viele Kampf- und Trainingsszenen. Dessen Qualität und Choreographie sind sehr hoch. Die Szenen sind schlicht der Wahnsinn, egal ob es faire oder tödliche Duelle oder Kämpfe mit oder ohne Waffen sind.

 

Die Action-Szenen wurden von einem jungen Corey Yuen (Above the Law) überwacht, der im Film einen kleinen Gastauftritt als Meister innehat. Er spielt, wie auch Lung Fei (The Invincible Super Guy), einen der sieben Meister, die auf der zweijährigen Reise gegen Sang Kuan Chun, gespielt von Jack Long Shi-Chia, antreten. Dies ist quasi nur die Rahmenhandlung und Aufbringer für den richtigen Plot um Bösewicht Ku Yi Fung. 

 

Alan Chui Chung-San, am 02.11.22 verstorben (RIP), hat zwar nur wenig Szenen abbekommen, aber als weisshaariger Bösewicht macht er, insbesondere im Finale, eine sehr gute Figur. Alan Chui Chung-San dürfte den Fans ggf. aus dem Jet Li-Film Claws of Steel bekannt sein (Bösewicht und Endgegner). Abgesehen davon mochte ich Li Yi-Min (Im Würgegriff der gelben Schlange) als Held und Schüler. Stark!

 

Fazit: Must See Titel für Old School Kung-Fu Film Fans!

 

Infos:

 

O: Hu Bao Long She Ying

 

Taiwan 1977

 

R: Joseph Kuo

 

D: Jack Long Shi-Chia, Li Yi-Min, Alan Chui Chung-San, Nancy Yen Nan-See, Mark Long Kuan-Wu, Eagle Lee Siu-Fei, Chiu Chung-Hing, Lung Fei, Corey Yuen

 

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 88:41 Min.

 

Gesehen am: 07.11.22

 

Fassungen: Gesehen via UK-Blu Ray von EUREKA = Cinematic Vengeance! Box. In dem Set sind mehrere Filme von Joseph Kuo enthalten. Zu The 7 Grandmasters = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Als Extras gibt es ein Booklet und zwei Audiokommentare. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2022).