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Samstag, 21. April 2018

Shaolin Temple Strikes Back Review




Shaolin Temple Strikes Back

Story:

Ming-Chinesen werden im ganzen Land gejagt und getötet. Die Ming-Prinzessin kann mit ihrem Helfer (Chen Kin-Cheong) in einen Shaolin Tempel entkommen. Doch der bösartige Qing-General Wong (Chen Shan) ist ihnen mit seinen Truppen bereits auf den Fersen…

Meine Meinung:

Ich dachte es handelt sich um einen der vielen The Shaolin Temple (der grosse Jet Li Klassiker und Festland Film, welchen Jet Li über Nacht zum gefragten Star machte) Nachzügler, die im Rahmen des Jet Li Filmes entstanden sind, aber Pustekuchen! Der Film ist, zumindest laut Internetangaben und Filmdatenbanken 1981 entstanden – also vor The Shaolin Temple.

Regisseur Joseph Kuo hat Erfahrungen im Shaolin und/oder Old School Kung Fu Genre: Dragon's Claws ist einer aber vor allem die Carter Wong Shaolin Filme hat man als Fan ihm zu verdanken, z.B. The Blazing Temple, The 18 Bronzemen (plus Fortsetzung), The Eight Masters, The Shaolin Brothers (Alias: Legend of the Living Corpse -was für ein TITEL!) oder The Shaolin Kids. Und überall ist Carter Wong dabei – nur in diesem Streifen nicht.

Der in Taiwan billig entstandene und viel Natur aufweisende Film hat mir ausgezeichnet gefallen, war besser als erwartet. Grund: es gibt sehr viel Action, meist in Form von Kampfszenen und auch Trainingsszenen. Ich denke, man hat auch mit echten Shaolin Mönchen, echten Kämpfern, Stuntmännern und/oder Wushu Champs zusammen gearbeitet- gerade die Trainingsszenen waren extrem stark und immer, wie auch die Kampfszenen, sehr bodenständig und realistisch. Im Finale gibt es dann Dauer-Action, die teilweise auch recht brutal geworden ist (Arme abhacken).

Die mir nicht bekannten aber unverbrauchten und in den Actionszenen eine sehr gute Figur machende Schauspieler/Kämpfer, haben mir sehr gut gefallen. Haben einen fantastischen Job gemacht. Auf sonderbaren Humor und Klamauk wird zwar nicht verzichtet, aber man schraubt diesen schon nach unten und der Film ist mehr oder weniger ernst und düster. Von den Figuren haben mir die zwei Frauen, der Helfer der Prinzessin, der kämpfende Ober-Shaolin-Mönch am Ende und vor allem der Bösewicht (Chen Shan agiert sehr gut, gibt Pluspunkte, herrlich fieser Schurke vom Dienst) am besten gefallen.

Einziges Manko: das schmalzige Happy End kam dem Film nicht gut zu stehen – nachdem der Oberbösewicht besiegt ist, hätte sofort die The End Einblendung kommen können! Alles was danach noch ist, ist langweilig und wenig interessant.

Trotzdem: sehr hohe, überdurchschnittliche Qualität was die Actionszenen, Realismus oder Choreographie angehen: stark! Klare Empfehlung an jeden Old School Kung Fu Film Fan!

Infos:

O: He Nan Song Shan Shao Lin Si

Taiwan 1981

R: Joseph Kuo

D: Chen Shan, Chen Kin-Cheong, Mark Lung Koon-Mo, Chiang Nan, Cliff Ching Ching

Laufzeit der HK VCD: Ca. 89 Min.

Gesehen am: 31.01.18

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Feb. 2018). Mir lag die HK VCD vor (Label unbekannt, steht nichts Englisches auf dem Cover) = k.A. ob Uncut/cut (hat viele Master-Fehler und Sprünge), durchschnittliche Bildqualität (in Nachtszenen leicht dunkel, li und re fehlt Bildmaterial, sonst recht hell und gut schaubar). Vom gleichen Label auf VCD veröffentlicht, alles Filme aus Taiwan: Sword With the Windbell mit David Chiang, New Pilgrims to the West mit Chen Kuan-Tai sowie der Fantasy Film The Imperial Sword Killing the Devil.

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