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Samstag, 25. April 2020

A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master Review


 DVD wurde am NIFFF von Renny Harlin signiert

A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master

Story:

Nach Teil drei geht es wie folgt weiter:

Freddy Krüger (Robert Englund) ist zurück und tötet die Überlebenden aus Teil drei. Teenager Kristen (Tuesday Knight) sagt Freddy den Kampf an…

Meine Meinung:

Wie schon beim Vorgänger muss ich sagen: schlecht gealtert! Das heisst: die Teile 1 und 2 bleiben unerreicht! Teil vier ist mir zu lustig, von echtem Horror, Grusel oder Stimmung keine Spur mehr und die Darstellung der 80er Jahre Teens waren teilweise nervend (z.B. Kristens Bruder als Japan-Freak und Martial Arts «Experte»).

Was bleibt: eine solide, kurzweilige und hingegen aufwändige Unterhaltung. Der Film ist aufwändig und actionreich geworden – dazu schön gefilmt und eingefangen – Renny Harlin (Prison) sei Dank! Schlecht ist der Film bei Leibe nicht, aber ich hätte mir lieber einen düsteren Grundton und Grusel gewünscht wie in den ersten Filmen der Reihe…

Freddy, erneut von Robert Englund (Düstere Legenden) verkörpert, mutiert hier definitiv zu einem Sprücheklopfer – was sich schon im Vorgänger angedeutet hat. Sein Make-Up hingegen ist cool, die (Traum)-Settings teilweise sehr schön, fantasievoll und aufwändig (Lift, Keller, Haus, Strand, vor allem: der Autofriedhof zu Beginn).

Es gibt zwar viele nervende Teens – diese sterben aber fast alle. Der Film ist zwar nicht sonderlich blutig, der Body-Count dafür sehr hoch und die Kills teilweise fantasievoll und einfallsreich. Wo der Film nebst Settings, Budget und Unterhaltungswert Punktet sind die Effekte wie Freddys Make-Up, sein Tod, seine Auferstehung und andere Effekte (z.B. wie sich die Frau in eine Kakerlake verwandelt). Stark – so wundert es auch nicht, dass gleich mehrere namhafte Künstler am Set vertreten waren:

Kevin Yagher (The Borrower), John Carl Buechler (Friday the 13th Part 7), Screaming Mad George (Beyond Re-Animator) sowie Steve Johnson (Night Angel)!

Fazit: Okay, aber gehört nicht zu den besten Teilen der Reihe! Nur für Fans der Reihe interessant…


Infos:

O: A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master

USA 1988

R: Renny Harlin

D: Robert Englund, Tuesday Knight, Rodney Eastman, Lisa Wilcox, Andras Jones, Danny Hassel, Brooke Theiss

Laufzeit der US-DVD: 93.17 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Review überarbeitet: 17.03.20

Fassungen: Mir lag die US-DVD (die Box mit allen Teilen der Reihe) von New Line vor = Wurde an einem NIFFF von Renny Harlin originalsigniert, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs, Uncut. Gäbe es inzwischen auch in Deutschland auf Blu-Ray.

Montag, 1. April 2019

Prison Review

DVD wurde von Renny Harlin 2013 am NIFFF signiert
 
Webmaster 2013 am NIFFF mit Renny Harlin
Prison

Story:

In einem Gefängnis kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Ein Gefangener (Viggo Mortensen) und eine externe Behördenaufsicht (Chelsea Field) versuchen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Der Gefängnisdirektor (Lane Smith), der den Betrieb mit eiserner Hand führt, stellt sich bei den Untersuchungen allerdings unkooperativ – weitere Todesfälle sind die Folge…

Meine Meinung:

Zur Neusichtung des soliden 80er Jahre Horrorfilms Prison kam es nach dem Ableben von John Carl Buechler Ende März 2019 – ihm zu Ehren wurde der Film gesichtet! Zuletzt sah ich mir einige Filme an, in denen er auch für die Effekte zuständig war (Carnosaur, To Die For, Halloween: The Curse of Michael Myers, Re-Animator) und genau das tat er auch in Prison: er zeichnete sich für die gelungenen, absolut fantastischen Spezialeffekte verantwortlich, die jedem 80er Jahre Horrorfan gefallen dürften!

Prison ist ein solider Horrorfilm ohne grössere Überraschungen. Eine echte Spannung ist nicht zu verzeichnen. Dafür baut sich der Film langsam auf und das Knast-Setting kommt dem Film gut zu stehen inklusive aller gängigen Klischees (Figurenzeichnung etc.). Das Unheil bahnt sich an und nebst eindrücklichen Lichtspielerein im Gemäuer à la The Keep wartet der Film vor allem mit abgefahrenen, kreativen Tötungsszenen auf, die z.T. herrlich fies und sehr schmerzhaft sind – und in diesen Szenen konnte das Studio von der Erfahrung eines John Carl Buechler nur profitieren (Stange im Kopf, Stacheldraht Szene, verbrannte Leiche…).

Nebst John Carl Buechler dürften Horrorfans auch Namen wie Hauptdarsteller Viggo Mortensen (Leatherface: The Texas Chainsaw Massacre III) und Kane Hodder (spielte in vielen Freitag der 13. Streifen Jason), der für die Stunts verantwortlich war, kennen. Auch andere Gesichter kamen mir bekannt vor, z.B. Chelsea Field (spielt in Last Boy Scout Bruce Willis betrügende Ehefrau) oder Lane Smith (bin erstaunt dass ich nur einen Film mit ihm kenne - Die Rache des Gelynchten – denn er kam mir so bekannt vor).

Und natürlich kennt man auch Regisseur Renny Harlin, den ich am NIFFF 2013 traf, aus dem Horrorgenre: Nightmare on Elm Street 4, Deep Blue Sea, Exorzist: Der Anfang oder Devil's Pass. Aber auch im Action-Genre hat Renny Harlin sehenswerte (Stirb langsam 2, Cliffhanger) und weniger sehenswerte (Tödliche Weihnachten) Filme gedreht. Die Erfahrung all dieser bekannten und erfahrenen Namen sorgt dafür, dass Prison ein solider, guter und effektegeladener Horrorfilm geworden ist, denn man sich als 80er Jahre Horrorfan problemlos ansehen kann – auch dank John Carl Buechler!

Infos:

O: Prison

USA 1987

R: Renny Harlin

D: Viggo Mortensen

Laufzeit der franz. DVD: 98:45 Min.

Gesehen am: Mai 2008 / Review überarbeitet: Ende März 2019

Fassungen: Mir lag die franz. DVD von Sidonis Calysta / MGM vor = Schuber, erstklassige Bild- und Tonqualität, Uncut, Englischer Ton, feste franz. Subs. Film gibt es inzwischen auch in Deutschland mit neuem Master und Uncut (DVD oder Blu-Ray von Koch Media).

Mittwoch, 22. Februar 2017

Tödliche Weihnachten Review

Tödliche Weihnachten

Story:

Samantha Caine (Geena Davis) ist ein Auftragskiller aber weiss das, weil sie an Amnesie leidet, nicht mehr. Sie wird erkannt und frühere Arbeitgeber hetzen ein Killerkommando los, um Samantha unschädlich zu machen. Diese macht sich mit einem Detektiv (Samuel L. Jackson) aus dem Staub und gemeinsam kämpfen sie gegen ihre Vergangenheit an…

Meine Meinung:

Ein Film den ich mir nie gekauft hätte aber habe diesen Actionfilm als Geschenk erhalten und dann trotzdem geschaut da Regie von Renny Harlin – Regisseur von Filmen wie A Nightmare on Elm Street 4, Stirb langsam 2 oder Cliffhanger.

Und in diesen Filmen zeigte Regisseur Renny Harlin mehr als einmal, dass er tolle Actionszenen drehen kann! Zu seiner Anfangszeit hat er tolle Filme gedreht, zuletzt nur noch Billigware (Skiptrace und andere Direct To Video Streifen). Tödliche Weihnachten entstand noch zu seiner Blütezeit und der Film ist bei vielen seiner Fans sehr beliebt.

Ich fand den Film durchschnittlich. Das lag aber nicht an der Action – denn diese ist in der Tat gut in Szene gesetzt und es kracht mehr als einmal ordentlich. Verfolgungsjagden, Stunts, blutige Shoot-Outs, Explosionen – man kann es sich aussuchen! Vor allem muss man dem Team zugutehalten, dass auch Schauspielerin Geena Davis nicht gänzlich schlecht wirkt in den Actionszenen. Rein physisch gesehen macht sie es gut, jedoch ist sie gleichzeitig für mich auch der grosse Schwachpunkt der Story. Denn zumindest ich kann Geena Davis in der Rolle der harten Profikillerin NICHT abnehmen. Keine Chance, auch wenn es der Star aus Die Fliege und Beetlejuice wirklich nicht schlechtmacht.

Das andere was missfiel war Samuel L. Jackson: er gibt einen mittelmässigen Sidekick der sichtlich um Humor bemüht ist und es, ganz klischeehaft, am Ende schafft Geena Davis zu retten, welche zuvor völlig dramatisch ihre Feinde anfleht (und flennt), sie zu verschonen, weil ihr Balg bei ihr ist. Solche total dramatisch übertriebenen Szenen (dazu auch total klischeehaft und natürlich Happy End endend) passen nicht in einen Actionfilm, dem 95% Story und Originalität völlig egal sind. Typisches Hollywood Kino und nicht mein Fall, obwohl die Action am Ende in der Tat rockt und toll in Szene gesetzt ist. Aufwändig, abwechslungsreich.

Fazit: Wenn man das Hollywood Kino mag wird man den Film wohlmöglich einen Klassiker betiteln, einen grandiosen Actionfilm. Ich fand den Film okay, aber denke nicht, dass ich mir den Film nochmals anschauen werde da für mich vor allem die Hauptdarstellerin nicht passt da einfach wie ein Fremdkörper wirkend = Film funktioniert so für meinen Geschmack nicht.

Infos:

O: The Long Kiss Goodnight

USA 1996

R: Renny Harlin

D: Geena Davis, Samuel L. Jackson, Yvonne Zima, Craig Bierko, Brian Cox

Laufzeit der US LD: Ca. 129 Min.

Gesehen am: 08.02.17

Fassungen: Mir lag die US Laserdisc vor = Film ist auf zwei LD Discs bespielt (Disc 1 A und B Seite, Disc 2 A Seite). Die Bildqualität ist sehr gut. Sprache: Englisch, keine UT, Film Uncut. Alle Fassungen in Deutschland sind Uncut und haben u.a. auch O-Ton und deutsche Subs (DVD, Blu Ray…).

Donnerstag, 12. Januar 2017

Skiptrace

 

Skiptrace

Story:

Ein HK Cop (Jackie Chan) soll einen potenziellen Mörder (Johnny Knoxville), der in Wahrheit nur ein kleiner Gauner ist, von Russland nach Macau bringen. Doch Gangster aus dem Heimatland und Russen, welche mit Johnny noch offene Rechnungen zu begleichen haben, erschweren Jackies Plan…

Meine Meinung:

Auf Skiptrace war ich gespannt. Die letzten Jackie Chan Filme (zumindest einige davon) fand ich dann doch recht unterhaltsam / besser als erwartet (Chinese Zodiac) und/oder sehr gut (Dragon Blade). Auf Skiptrace freute ich mich aus drei Gründen:

Mix aus Jackie Chan und Johnny Knoxville, die Tatsache, dass mir die letzten Chan Filme zusagten und Renny Harlin (A Nightmare on Elm Street 4) als Regisseur!

Der Film ist auch recht kurzweilig und unterhaltsam. Jedoch bietet er absolut nichts Neues, keine Höhepunkte und im Vergleich zu den letzten Chan Streifen war auch die Action absolut nichts Besonderes mehr. Daher kann ich den Film nur bedingt und nur absoluten Jackie Chan Fans, zum Schauen ist der Film okay, empfehlen. Ob ich mir den Film jemals wieder ansehen werde ist eine andere Frage.

Der Film wirkt wie US Filme mit Jackie Chan (Rush Hour, Shanghai Noon etc.). Einige der Actionszenen sind ganz nett und der Humor war amüsant. Chan und Knoxville harmonieren gut. Stunts hat es nur kleine, dazu auch eine ultraschlechte Action/Stunt-Szene in welcher unser Duo über eine Schlucht gleitet. Sehr mieser Effekt, hätte man besser weggelassen. Das Hauptproblem nebst 08/15 Action und fehlenden Höhepunkten ist die Tatsache, dass das Finale eher enttäuschend ist und vor allem die anderen Hauptfiguren alle 08/15 sind und teilweise mehr nerven als Charisma haben! All diese Jungdarsteller (die andere Cops, die Bösewichte, die Russen) waren alle total billig. 
 
Auch Michael Wong und Eric Tsang können da nichts mehr retten – nur Richard Ng in einem Auftritt fand ich dann doch ziemlich cool! Schöne Hommage! Nebst Verbindung guter Humor & solide Action das Duo Knoxville und Chan betreffend gefielen vor allem die schönen Landschaften Chinas und Umgebung sehr! Immerhin wird noch etwas fürs Auge geboten! Doch leider erwartet man bei einer Actionkomödie mir Jackie Chan vor allem tolle Action, nicht schöne Landschaften!

Aber eins muss man dem Film lassen: langweilig ist er nicht, das Duo funktioniert besser als erwartet (dies hätte auch sehr schlecht ausgehen können) und man kann den Film gut einmal schauen!

Fazit: Nur für ultimative Jackie Chan Fans zu empfehlen! 

Infos:

O: Jue Di Tao Wang

HK, China, USA 2016

R:  Renny Harlin

D:  Jackie Chan, Fan Bingbing, Johnny Knoxville, Sara Maria Forsberg, Eric Tsang, Michael Wong, Richard Ng

Laufzeit der CH DVD: Ca. 103 Min.

Gesehen am: 03.12.16

Fassungen: Mir lag die DVD aus der Schweiz vor (12+ Freigabe). Sehr gute Bild- und Tonqualität, auch O-Ton an Bord (90% Englisch, 10% Chinesisch) mit deutschen UT.